|
Mai 2009
Für Sie gelesen:
SV Fützen stellt die Zukunftsweichen Fützen. Die Vorsitzenden Andreas Palka und Thomas Basler wurden bei den Neuwahlen des SV Fützen in ihren
Ämtern bestätigt. Mit dem Spielausschussvorsitzenden Klaus Boma, den Beisitzern Karl-Heinz Basler, Michael Ringwald und Joachim Lemke wurde Posten bewährt besetzt. Für Schriftführer Andreas Keller, der nicht mehr
kandidierte, wurde trotz mehrerer Vorschläge aus der Versammlung kein Nachfolger gefunden. Der Vorstand hofft eine Neubesetzung zu finden. Die Vorsitzenden Andreas Palka und Thomas Basler ließen ein ereignisreiches Jahr
Revue passieren. Die Feierlichkeiten zum 925-jährigen Ortsbestehen sowie das eigene Jubiläum zum 50-jährigen Bestehen standen im Vordergrund. Das Sportfest wird auf den 6. bis 9. August vorverlegt. Es wird der sportlich
hochwertige Wagner-Cup ausgetragen. Mit der Vergrößerung der Garagen und der Renovierung der Duschanlagen sind Investitionen zwischen 20 000 und 30 000 Euro geplant. Die Sportplatzpflege wurde von Ehrenmitglied
Jürgen Günthner übernommen. Die gute Zusammenarbeit in der SG mit dem SV Epfenhofen sowie bei der Jugend mit dem VfL Riedböhringen wurde hervorgehoben. Trainer Uwe Müller Rechenschaft sieht seinen jungen Kader noch nicht
stark genug besetzt, um an der Spitze angreifen zu können. »Die nächste Saison ist richtungweisend«, war seine Aussage. Kassierer Torsten Gregor informierte über eine solide Kassenlage. Die Entlastung wurde von Ortsvorsteher
Ewald Gut vorgenommen. Bei den Wünschen und Anträgen prangerte Ehrenvorsitzender Wolfgang Palka die nach seiner Meinung ungerechten Zuschüsse der Stadt Blumberg für die Pflege der Sportanlagen an. Er sieht hier den TuS
Blumberg klar bevorteilt. Ewald Gut will sich dieser Sache annehmen. Es wurden zahlreiche Mitglieder für Vereinstreue von Andreas Palka und Thomas Basler ausgezeichnet. Für zehn Jahre Mitgliedschaft wurden mit Bronze geehrt
Ulrike Röthenbacher, Heinz-Werner Lange, Simon Höfle, Annemarie Gut sowie Edwin Gugg. Mit Silber wurden für 25 Jahre Friedhelm Müller, Peter Gilly und Norbert Berger geehrt. Für 40-jährige Mitgliedschaft wurden mit der
goldenen Ehrennadel Richard Burger, Egon Dörr, Rolf Fluck, Helmut Gräble, Johann Gut, Siegfried Ringwald, Herbert Schwarz und Reinhard Siegwart gewürdigt.
Von Hans Herrmann Schwarzwälder Bote - 24.05.2009
Jahrgänge 1937/38/39 Am Mittwoch, 27. Mai 2009 machen die Schulkameraden/innen des Jahrgangs 1937/38/39 ihren Jahresausflug in die Landeshauptstadt Stuttgart.
Dort wird das Daimler Benz-Museum besichtigt. Nach der Mittagspause im Restaurant des VFB Stuttgart geht es PS-stark weiter ins Porsche-Museum.
Der illustre Abschluss findet im Hotel Öschberghof/Hexenweiher bei Donaueschingen statt.
Abfahrt ist um 8.00 Uhr beim Rathaus Fützen. Es sind noch wenige Plätze frei. Anmeldungen baldmöglich bei Helmut Herp, Telefon 07702/2227, oder Margot Gleichauf Tel. 07702/1596 (21.05.09 – Bericht: E. Schüle)
Barkeschule erweitert Programm Kinderhaus am Buchberg stockt Lernbetrieb auf
Seit einigen Wochen ist die Barkeschule um einen Ausbildungszweig erweitert worden. Während im Obergeschoss der Ausbildungsstätte an der
Straße nach Beggingen seit 1995 junge Menschen (z.Zt. sind es neun) mit einem zielgerichteten Lernprogramm auf ihren weiteren Lebensweg
vorbereitet werden, wird in Kooperation mit "MutPol" eine weitere Jugendhilfeeinrichtung mit den Namen "Die Brücke" sukzessive aufgebaut.
Hier wurde für Jugendliche und junge Erwachsene ab 14 Jahren in einer Überbrückungszeit von jeweils drei Monaten ein Soziales Lernprogramm entwickelt. Zunächst stehen sechs Ausbildungsplätze zur Verfügung.
Die Konzeption dieses Sozialen Lernprogramms in stationärer Betreuungsform beinhaltet eine klare nachvollziehbare Zeitstruktur und differenziert
ausgestaltete Tagesplanung mit dem Ziel die Jugendlichen, bzw. die jungen Erwachsenen zur Mitverantwortung anzuhalten. Weitere Eckpfeiler der
Arbeit mit den Jugendlichen sollen diesen ihren persönlichen Werdegang und den späteren Einstieg in einen Beruf skizzieren.
Für diese sehr sensible Arbeit stehen dem Haus gut ausgebildete Pädagogen, Psychologen, sowie sozialpädagogische Fachkräfte zur Verfügung.
Die Lernprogramme beinhalten gruppendynamische Trainingskurse, die Bewusstseinsschaffung, aber auch erlebnispädagogische Elemente, dazu gehören auch Freizeit/Sportaktivitäten.
Ein weiteres Ziel ist es, das Selbstbewusstsein der jungen Menschen zu stärken, Rüstzeug zur Alltagsbewältigung zu vermitteln, aber auch den
Umgang mit Aggressionen zu erlernen. All dies soll den Jugendlichen letztendlich als Grundlage für eine weitere berufliche Laufbahn dienen.
Für diese weiteren Lernziele steht wiederum die Barkeschule mit Schulleiter Michael Gauggel zur Verfügung. Ansprechpartner und Geschäftsführer
"Die Brücke" sind Alex Fetzer in Donaueschingen und Klemens Krause-Sittnick in Hüfingen-Behla Tel. 0771/92310, sowie 0771/8988035. E-Mail: info@kinderhaus-am-buchberg.de - soziale.kompetenz@online.de (21.05.09 – Bericht: E. Schüle)
Riesenspektakel bei Bike Ralley Nach anfangs zögerlicher Anmeldung wurde die von der Fützener Abteilungswehr ausgelobte "Florians Bike Rallye" am Sonntag doch noch zu
einem großen Erfolg und Riesenspektakel. Bestens organisiert und pfiffig ausgedacht waren die Anforderungen an die Kandidaten so vorbreitet, dass sowohl Einzelpersonen, aber auch ganze
Gruppen oder die ganze Familie mitmachen konnte. Alle konnten ihr Spiel machen und die Zuschauer hatten großen Spaß. Dabei galt das Fahrrad
eigentlich nur als Fortbewegungsmittel, um die verschiedenen Zielpunkte an Hand eines Lageplanes anzusteuern. Dort aberwar nicht nur
Geschicklichkeit gefragt, sondern unterwegs wurde zu einem Gehirntraining aufgefordert, indem markante Ortsnamen, Bilder oder Jahreszahlen festgehalten werden mussten.
Erwartungsgemäß hatten die Planer da und dort auch kleine Gemeinheiten eingebaut. So galt es, eine Kuh (aus Pappe) zu melken, mit einer alten
Sense Gras zu mähen oder mit einem umgebauten Fahrrad mit dem trefflichen Namen "Rasender Florian" eine ausgesteckte Slalomstrecke zu
bewältigen. Das Bogenschießen, natürlich mit selbstgebauten Bogen aus Haselnussruten, forderte unter großem großen Gelächter vor allem die Damenwelt heraus.
Sinnigerweise hatten sich die Gruppen teilweise mit einem markigen Namen ausgewiesen. So gab es neben den Fützener "Minis" auch das hübsche "Flower Power Duo", oder der flotte "Basler Express".
Gerne angenommen wurde an diesem herrlichen Sonntag auch der angebotene Mittagstisch, wie auch später die Kuchentheke. Nach diesem Erfolg
darf erwartet werden, dass die Floriansjünger auch in Zukunft wieder zu Spiel und Spaß für die ganze Familie einladen werden, obwohl die
Vorbereitungen für die berufstätigen Männer, wie auch deren Ehefrauen, einen immensen Zeitaufwand und Einfallsreichtum erfordert.
Dass die Verantwortlichen nicht nur mit alten Sensen umgehen können, sondern auch "elektronisch" auf der Höhe der Zeit sind, zeigte sich am
Sonntag, indem im Feuerwehrgerätehaus schon ab dem frühen Nachmittag per Beamerschau bequem beim Kaffeetrinken der aktuelle Verlauf des
Spektakels von den laufenden Spielen zwischen den Wutachflühen und dem Rathausplatz verfolgt werden konnten. Es gab am Ende zwei Siegergruppen: Gruppe Familien: 1. Basler-Express, 2. Team Kurzer Weg, 3. Stutz-Power.
Formation Gruppen: 1. Die Wilden Zwei, 2. Ju-Ma-Ko-Sp. 3. Dream Team. (18.05.09 – Bericht und Bilder: E. Schüle)
Hospizdienste Vom Umgang mit dem Tod Gerade mal 20 Personen kamen am vergangenen Donnerstagabend nach Epfenhofen ins Bürgerhaus „Biesental“, um sich über das sensible
Thema Sterben und Tod informieren zu lassen. Dieses für jeden Menschen unabwendbare Ereignis wird in der Gesellschaft verständlicherweise weit weg verdrängt.
Die von den Landfrauen Epfenhofen zu einem Vortrag eingeladene Referentin Gabriele Reichle verstand es indessen vortrefflich die mit viel
innerlicher Spannung gekommenen Gäste behutsam mit diesem sehr heiklen Thema auseinander zu setzen. Reichle schöpfte dabei aus beinahe
20-jähriger Erfahrung als Leiterin eines Hospizdienstes in Leonberg bei Stuttgart, sowie als Vorsitzende des Hospizfördervereins Villingen-Schwenningen, wo bekanntlich im Juli d.J. ein stationäres Hospiz eröffnet wird.
Die überwiegend ehrenamtlichen Helfer des sowohl ambulanten wie auch stationären Hospizes (lat. hospitum–Herberge) sehen ihre Arbeit darin,
dass Sterbende in der letzten Zeit ihres Lebens so bewusst und geborgen wie möglich in der von ihnen gewünschten Umgebung leben können. Dabei gilt es, diesen Menschen gemeinsam mit deren Angehörigen begleitend beizustehen.
Eine wichtige Aufgabe dabei besteht zum Beispiel darin, wenn es gewünscht wird, mit Ärzten, Pflegepersonal, Seelsorgern und Behörden
koordinierend tätig zu sein, was vor allem für die Angehörigen des Schwerkranken sehr hilfreich ist. Wichtig aber sind nach Aussage der Referentin,
Gespräche am Bett, wie auch Gespräche mit den Angehörigen, wobei es gelte, behutsam, aber ehrlich über die Krankheit und die wohl
unabwendbare Tatsache vom nahen Tod zu reden, mit dem Ziel, sowohl dem Kranken, wie auch deren Angehörigen, soweit möglich ein Stück Normalität und Lebensqualität zu vermitteln.
Für die Inanspruchnahme dieser Hospizdienste entstehen den Betroffenen keine Kosten, doch werden diese nur zu 90% durch die Krankenkassen
oder die Sozialämter gedeckt. Für die weitere Kostendeckung sind die Hospizdienste selbst verantwortlich. Nach dem Gesetz aber ist es dem
Hospizdienst jedoch untersagt, bei den Angehörigen oder Betroffenen um Spenden zu bitten. Gleichwohl sind sie aber auf solch freiwillige Unterstützung angewiesen.
Deshalb braucht das Hospiz Menschen, die sich nach gründlicher Ausbildung ehrenamtlich engagieren, die Vision der Hospizbewegung mittragen
und deren Arbeit ideell und finanziell unterstützen. Wiederum soll diese Arbeit nicht als Konkurrenz für die Pflegeheime, oder Krankenhäuser
gesehen werden. Betreut werden alle Betroffenen unabhängig von ihrer sozialen Stellung, ihrer religiösen oder weltanschaulichen Einstellung, ihres Leidens und ihres Krankheitsbildes.
Infos und Ansprechpartner: Koordination ambulanter Hospizdienst, Frau Gabriele Reichle, Telefon: 0152 - 267 484 75, E-Mail: hospiz-vs@gmx.de Spendenkonten:
Konto Nr. 216 216 001 BLZ 643 901 30 Volksbank Donau Neckar eG, Konto Nr. 150 978 735, BLZ 694 500 65 Sparkasse Schwarzwald-Baar (15.05.09 – Bericht: E. Schüle)
„Saalwanderung“ Mit Hermann Barth rund um den Fürstenberg
Ein paar unterhaltsame Stunden erlebten die St.Gallus-Senioren am vergangenen Mittwoch anlässlich ihrer Zusammenkunft im Hotel Löwen. Doch
zuvor erbaute sich die dieses Mal etwas reduzierte Schar in der Dorfkirche bei einer ansprechenden Maiandacht.
Nach der Kaffeepause ging es dann mit Hermann Barth in einer virtuellen Wanderung rund um den Fürstenberg. Dabei verblüffte der rüstige
Rentner und ehemalige Lehrer nicht nur mit zauberhaften Naturschönheiten der Baar, sondern wusste auch aus dem Stehgreif allerhand historische
Daten über die Entstehungsgeschichte nicht nur des geschichtsträchtigen Bergfriedes, sondern auch "derer zu Fürstenberg".
Dabei ging der virtuelle Marsch per Dia-Schau vom Wartenberg durch den Unterhölzer Wald und das Gnadental bis auf die einst mauerumwehrte
Burg und Rückzugsstätte in schweren Zeiten. Interessant dabei war, dass die gut erhaltenen Dias zum Teil über 50 Jahre alt waren, was einen
tiefen Einblick in die sich gewandelte Natur und Vegetation in einem halben Jahrhundert vermittelte.
Inge Fluck bedankte sich im Namen der hochzufriedenen Senioren und lud den "Geschichtsprofessor" und Heimatkundler zu einem guten Abendessen ein.
An Stelle der Juni-Zusammenkunft werden sich die St. Gallus-Senioren am 9. Juni dem Ausflug St.- Andreas-Senioren, Blumberg, auf die Insel Mainau anschließen. (14.05.09 – Bericht: E. Schüle
Unterhaltsamer Seniorentreff Zu einer festen Einrichtung ist inzwischen das gegenseitige Treffen des Altenwerks Fützen mit den befreundeten Senioren aus Riedöschingen, mal
in Fützen und dann in Riedöschingen, geworden. Im Gasthaus "Hegauer Hof" in Riedöschingen war der Küchenchef wieder bestens auf die mit gutem Appetit eintreffenden Gäste vorbereitet. Aber
auch nach dem opulenten Mittagstisch hatten zur Kaffeestunde die köstlichen Tortenstücke aus der Hausbäckerei wieder Platz bei den in jeder Hinsicht "belastbaren" Senioren.
Dazwischen aber wurde kräftig gesungen und musiziert und Ewald Wilhelm als weitgereister Wanderer zeigte herrliche Landschaftsbilder von einer regelrechten Gratwanderung in Südtirol und auf den Spuren des Ötzi.
(13.05.09 – Bericht: E. Schüle)
Viktor Fluck macht kräftig Druck Rechtzeitig zum St.Gallusfest wurde im vergangenen Jahr nach präziser Einhaltung der geplanten Bauzeit, wie auch der Kostenplanung, die
umfangreiche Renovierung des Pfarrhauses abgeschlossen und der Versammlungsraum eingeweiht.
Nun ist der Pfarrgemeinderatsvorsitzende Viktor Fluck und sein Helferteam mit Hochdruck dabei, den weiteren Bauabschnitt, nämlich die
Umgestaltung des bis dahin in einem Dornröschenschlaf liegenden Pfarrhausgartens noch in diesem Sommer abschließen zu können.
In den vergangenen Wochen wurde gerodet, planiert und neu kultiviert. Eine Thujahecke grenzt das Gartengelände gegen die Straße ab. Für
künftige gesellige Zusammenkünfte der Gemeindemitglieder wurde ein rustikaler Grill nach Handwerkermanier aufgemauert und wartet bereits auf baldige Gäste. Doch vorläufig braucht die neu eingesäte Grünfläche noch Ruhe.
Aber auch die christlichen Blickpunkte im Umfeld von Kirche, Pfarrhaus sollen weiter betont werden. So wurde dieser Tage das im Steinmetzbetrieb
Weniger in Sumpfohren restaurierte Wegkreuz wieder an dem mit Stadtpfarrer Edgar Wunsch abgesprochenen Platz eingebaut. Vor diesem
Hintergrund könnten künftig Andachten, Gedenkfeiern aber auch kleine Open-Air Auftritte von Musik, vom Kirchenchor oder dem Singkreis abgehalten werden.
Wenn das Wetter und die Dynamik der freiwilligen Helfer weiter mitmachen, kann Viktor Fluck mit Genugtuung noch vor "St. Gallus" im Terminkalender einen Eröffnungstermin ankreuzen.
(12.05.09 – Bericht und Bilder: E. Schüle)
Für Sie gelesen:
Publikum feiert die Musiker
Konfirmation in Blumberg Feierlicher Gottesdienst zur Konfirmation
Elf Jugendliche wurden am gestrigen Sonntag während eines Festgottesdienstes mit Abendmahl in der Evangelischen Kirche von Pfarrerin Gabriele
Remane konfirmiert. Gesanglich umrahmt wurde die Feier vom Gesangstrio „The Certain Something“ (Bettina Kuhn, Moni Lehner und Gaby Knoblauch).
Die Namen der Konfirmanden: Leonhard Butscher, Vincent Butscher, Fabian Büttner, Angelina Getvanski, Igor Horn, Denise Lizureck, Cindy Perkuhn,Viktoria Pister Marco Ruf, Carolin Szymanski, Monja Werner.
(11.05.09 – Bericht: E. Schüle)
Maiandacht mit Flurprozession Am Sonntag (Muttertag) feierten die Gläubigen von Fützen in den Abendstunden eine besinnliche Andacht zu Ehren der Muttergottes. Diese wurde
würdevoll umrahmt von der Schola unter der Leitung von Renate Günthner. Danach folgte die alljährliche Flurprozession, bei der die Gemeinde zusammen mit Pfarrer Peter Walter um gutes Wetter und vor allem um
gedeihlichen Regen betete. Zusammen mit der großen Ministrantenschar und den Erstkommunionkindern bot die Prozession wieder ein malerisches Bild und zeugte gerade auch für Außenstehende vom christlichen Miteinander.
Es ist zu wünschen, dass diese alte Tradition noch recht lange aufrecht erhalten wird. (11.05.09 – Bericht: E. Schüle)
Landfrauen Riedböhringen mit vielen Aufgaben Dass wir uns gesund bald wiedersehen, war im Refrain des Liedes vom Landfrauenchor zu Beginn der Generalversammlung zu hören. Einem
Wunsch, dem sicher alle Anwesenden zugestimmt haben. Die Vorsitzende Elfriede Martin konnte im Gasthof Kranz „beim singenden Wirt“ am Freitagabend mit Freude feststellen, dass ihrem Ruf so viele
gefolgt sind und begrüßte ganz herzlich „alle Landfrauen“, die Vorsitzende der Landfrauen vom Bezirk Donaueschingen, Heidrun Suchalla und Ortsvorsteher Lothar Degen.
Schriftführerin Cornelia Schmid gab prägnant einen Überblick über das abgelaufene Jahr. In Erinnerung blieb das Dorffest, für das 70 Kuchen
gebacken wurden, die Bähnlefahrt mit dem Rückweg durch die Flühe, die Teilnahme am Vereinsschießen, die Anfertigung der Erntekrone, der
Jahresausflug nach Todtmoos, die Modenschau bei Adler und der Besuch der verschiedenen Vorträge, die sich auf die Gesundheit beziehen.
Dass die Kasse einen schönen Bestand aufweist, berichtete Gabi Bausch, was durch die Kassenprüferinnen Petra Meister und Monika Merz bestätigt
wurde. Die Entlastung des gesamten Vorstandes übernahm Ortsvorsteher Lothar Degen. Die Mitglieder waren mit der Vereinsführung voll zufrieden, es gab keine Einwände.
Der Ortsvorsteher nahm die Gelegenheit wahr und gab die positive Meinung des Ortschaftsrates über den Landfrauenverein zu Gehör. Der Verein
gehört mit 149 Mitgliedern (davon 2 Männer) zu den stärksten im Landkreis und ist auch mit den Aktivitäten in der vordersten Reihe. Vorbildlich
der Einsatz bei der Pflege der örtlichen Blumeninsel, dem Dorfputz. Sie sind eigentlich überall dabei.
Einen besonderen Dank durfte Bruno Köb entgegennehmen. Dieser dirigiert aus Idealismus, so Lothar Degen, den Landfrauenchor, der 1989
gegründet, jetzt im 20. Jahr ist. Chorleiter Bruno Köb an der Gitarre hat mit seinen 18 Sängerinnen im abgelaufenen Jahr 11 Auftritte in Nachbarorten gemacht.
Der eigentliche Zweck der Zusammenkunft ist die Wahl des Vorstandes. Die Wahlleitung übernahmen Heidrun Suchalla und Lothar Degen. Aus
dem bisherigen Vorstand stehen nicht mehr zur Wahl: Die Schriftführerin Cornelia Schmid und die Kassenverwalterin Gabi Bausch und als Beisitzer
scheiden aus: Ingrid Fricker, Manuela Widmann und Cordula Sprengart, ebenso Michaela Steffen, die sich aber zur Neuwahl stellt. Die Vorsitzende
erklärt dazu: Das Ausscheiden aus dem Vorstand erfolgt nicht wegen irgendwelcher Unstimmigkeiten, sondern aus besonderen Gegebenheiten,
aber auch um jüngeren Mitgliedern die Möglichkeit mit neuen Ideen, dem Verein neue Impulse zu geben.
In geheimer Wahl wurde mit 68 Stimmen, bei 68 stimmberechtigten Mitgliedern, zur 1. Vorsitzenden Elfriede Martin gewählt. Dieses Amt hat sie
schon 15 Jahre inne. Zum zweiten Vorstand mit 65 Stimmen und 2 Enthaltungen Michaela Steffen, zur neuen Kassiererin ebenfalls einstimmig mit
68 Stimmen Gabi Hettich. Zur Schriftführerin mit 67 Stimmen und 1 Enthaltung Inge Meister. Per Akklamation wurden die neuen Beisitzer gewählt.
Es sind Luzia Baumann, Yvonne Duttlinger, Alexandra Fricker, Monika Girolami, Romana Maier. Als Kassenprüfer wie bisher, Petra Meister und
Monika Merz tätig. In der Gymnastikgruppe sind im Einsatz: Silke Cok-Thiel im Kinderturnen. Im Seniorenturnen als Übungsleiterin Erika Keimer. Für den Landfrauenchor trägt wie bisher Bruno Köb die Verantwortung.
Nach dem Abschluss der Wahlen erinnerte die Vorsitzende noch einmal an Vergangenes, so auf den Ausbau des Landfrauenraumes, für den lange
Zeit das nötige Geld gefehlt hat. Eine wichtige Einnahmequelle war das Kuchenbacken. So wurden für das Fest einmal 182 Kuchen gebacken, ein Ballonfest veranstaltet und viele Arbeiten verrichtet, um an das nötige Geld zu kommen.
Für dieses Jahr steht ein Ausflug nach Bregenz auf dem Programm. Außerdem abwechslungsreiche Veranstaltungen: Vorträge, Blumenbörse, Socken stricken für den Dezember Basar.
Die ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder wurden für ihre Arbeit von Elfriede Martin mit Dankesworten und einer wunderschönen Orchidee
verabschiedet. Jedes Chormitglied durfte eine Rose in Empfang nehmen. Der Chor beendete den geselligen, harmonischen Wahlabend mit dem
Rennsteiglied „Ich wandere ja so gerne, am Rennsteig durch das Land“, und „dieser Tag war wunderschön, ich werde immer daran denken“. (11.05.09 – Bericht: A. Gleichauf
Abschluss der Brückenrenovierung Nach einer sehr langen Winterpause wurden in dieser Woche die Renovierungsarbeiten an der einzigen befahrbaren Brücke über den Kommenbach
wieder fortgesetzt. Wenn in der kommenden Woche das Geländer auf die neu aufgemauerten Steine noch montiert wird, wäre das nun seit Oktober 2008 verkehrsbehindernde "Nadelöhr" wieder beseitigt.
Da die "Zubergasse" genannte Straße eine Kreisstraße ist, erfolgt die Renovierung im Auftrage des Landratsamtes, Außenstelle Donaueschingen.
Die Gewerke werden gemeinsam von einer Baufirma aus Emmingen-Liptingen und einem Steinmetzbetrieb aus Spaichingen ausgeführt. (10.05.09 – Bericht: E. Schüle
Kfz-Innung tagt in Epfenhofen 65 Mitglieder der Innung des Kraftfahrzeuggewerbes Singen treffen sich
Vom Bodensee bis Waldshut und Schwenningen reicht das Einzugsgebiet der Kfz-Innung für die Landkreise Konstanz, Schwarzwald-Baar und WT
-Hochrein. Zur Hauptversammlung 2009 konnte Obermeister Hansjörg Blender (Radolfzell) im Hotel „Löwen“ Epfenhofen 65 Inhaber der verschiedenen Autohäuser begrüßen.
Im Schwerpunkt seines fundierten Geschäftsberichtes zeichnete ein Bild des Kraftfahrzeuggewerbes im Zeichen der Umweltprämie. Demnach, so
der Obermeister, verzeichnete das Kraftfahrzeughandwerk bundesweit gegenüber April 2008 eine Steigerung von 19.4.% bzw. kumuliert um 18.4%
, wobei der Anteil an privaten Zulassungen mit 67,6 % besonders hoch sei. Dadurch ergäbe sich durch die gesunkenen Emissionswerte in Folge
von Neuzulassungen ein klar verbesserter Umwelteffekt. Ein weiterer wichtiger Nebeneffekt sei mit jeder Neuzulassung die Verkehrssicherheit auf
den Straßen. Bleibe zu hoffen, dass sich die Situation bei der Zulieferindustrie in der Folge auch wieder stabilisiere.
Einen Wermutstropfen habe der umfangreiche und arbeitsintensive Maßnahmenkatalog, dass, soweit Blender dies für seinen Betrieb sagen könne,
bis heute noch keine Eingangsbestätigung für die Umweltprämie eingetroffen sei. Hier erwarte man vom Bund und seinen Behörden mehr
Dienstleistungsqualität im Interesse des Kunden und Bürger. Allerdings, so der Obermeister weiter, löse die Umweltprämie nicht die latenten
Branchenprobleme, denn das Jahr 2008 sei zurückblickend eines der schwierigsten gewesen und dieser Trend setze sich, wie klar erkennbar, auch
im laufenden Jahr 2009 fort. Auch jetzt rächen sich immer noch die Fehler der Überproduktion. So wurden mit immensem Aufwand Fahrzeuge mit
Rabattschlachten in den Markt gedrückt, was für die Autohäuser die durchschnittliche Rendite auf 0% drückte und, noch weiter geschwächt durch die
allgemeine Wirtschaftskriese, den Betrieben kaum Raum für neue Investitionen lasse. Doch lautete für den agilen Automobilhändler Blender die Devise, dass in jedem Risiko auch eine Chance liege und so sei man dabei in
Zusammenarbeit mit dem ZDK neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. Geschäftsführer Harald Liehner berichtete über ein arbeitsreiches Jahr, wobei
im Einnahmen- wie im Ausgabenbereich jeweils über 300.000 Euro bewegt wurden, schließlich aber zum Ende des Geschäftsjahres eine solide Kassenlage aufgewiesen werden könne.
Die Entlastung des gesamten Vorstandes erfolgte einstimmig. Obwohl nach der Satzung sämtliche Gremien neu gewählt werden mussten, (acht
Wahlgänge), verlief diese Marathonwahl sehr zügig und brachte erwartungsgemäß keine Änderungen. (siehe Foto). Im Berichtsjahr 2008 wurden
im Innungsbezirk 58 Meisterprüfungen und 110 Gesellenprüfungen abgewickelt. Trotz dem für die Branche sehr schwierigen wirtschaftlichen Umfeld konnte die Mitgliederzahl mit 298, bei drei Löschungen, stabil gehalten werden.
Medienbeauftragte und Pressesprecherin der Kfz-Innung: Gaby Hotz, Tel. 07732-971508, Fax 07732-97-1509, E-mail: Gaby.Hotz@t-online.de (10.05.09 – Bericht: E. Schüle)
10 Jahre Kirchlicher Bauförderverein Aus der Arbeit des Pfarrgemeinderates St. Vitus
In den Jahren von 1990 bis 1999 wurde die Katholische St. Vitus-Kirche sowohl außen wie innen einer gründlichen Renovation unterzogen. Dieser Kraftakt
verschlang damals die Summe von 1.2 Millionen Deutsche Mark. Den vorläufigen Abschluss bildete im Jahre 1999, also vor zehn Jahren,
die Kosten für die Innenrenovation. Sie beliefen sich auf 535.000 Deutsche Mark. Hinzu kamen in der selben Zeit (1990 - 1999) noch die ersten
Ausbaumaßnahmen im Pfarrhauskeller, sowie die Sanierung der Diensträume im Pfarrhaus mit zusammen 125.000 Mark.
Die Pfarrgemeinde wurde durch Zuschüsse und zinsgünstige Darlehen von der Erzdiözese Freiburg kräftig unterstützt, auch die Stadt Blumberg trug
mit 70.000 DM großzügig zum Erhalt des örtlichen Dorfkirche bei. Trotz weiterer großherziger Spenden durch die Kirchenmitglieder (140.000 DM) verblieb der Kirchengemeinde letztlich ein ansehnlicher Schuldendienst.
Dies veranlasste den damals amtierenden Pfarrgemeinderat (Stiftungsrat) einen Kirchlichen Bauförderverein ins Leben zu rufen, um zusätzlich
Mittel für die Rückführung der Darlehen, wie auch für die Rücklagenbildung für weiter anstehende Investitionen bilden zu können.
Bei der alle zwei Jahre stattfindenden Mitgliederversammlung konnte der derzeitige Vorstandsvorsitzende Theo Zeller dieser Tage einen recht
positiven Rückblick auf die vergangenen zehn Jahre seit Gründung dieses Vereins geben. Danach hat der Förderverein aus Mitgliedsbeiträgen und
Spenden an die Pfarrgemeinde bis heute 17.000 Euro abführen können. Laut Satzung sind diese Mittel gebunden für die Schuldentilgung, sowie für Rücklagen für weitere Investitionen im kirchlichen Bereich.
Inzwischen wurden in Verantwortung des derzeitigen Pfarrgemeinderates ( Vors. Gisela Meister) weitere Baumaßnahmen, wie der endgültige
Ausbau des Pfarrhauskellers, getätigt, darüber hinaus aber auch mit weiteren Spenden und Erlösen aus Suppensonntagen und
Kaffeenachmittagen Rücklagen für die Anschaffung eines neuen Zelebrationsaltares gebildet. So konnte auch mit Unterstützung durch den
Bauförderverein vor einigen Wochen der defekte Liedanzeiger in der Kirche durch einen neuen ersetzt werden.
Der Bauförderverein hat aktuell 62 Mitglieder, dank permanenter Mitgliederwerbung konnte der Mitgliederbestand trotz Ausfällen durch Todesfälle
in diesem Jahr sogar leicht aufgestockt werden. Der Mitgliedsbeitrag beträgt unverändert 20 Euro im Jahr.
Da die Unterhaltung der kirchlichen Einrichtungen (Kirche, Pfarrhaus, Antoniuskapelle) auch in Zukunft große finanzielle Anforderungen an die
Verantwortlichen der Kirchengemeinde stellt, sind natürlich neue Mitglieder vor allem auch aus den Reihen der jungen Gemeindemitglieder, wie
auch Spenden an das Kathol. Pfarramt sehr willkommen. Doch bedankt sich das Gremium des Pfarrgemeinderates, wie auch Stadtpfarrer Edgar
Wunsch an dieser Stelle, bei allen großherzigen Spendern und tatkräftigen Mitarbeitern, die in christlicher Mitverantwortung zum Wohle der Kirchengemeinde ihren Beitrag leisten.
Abschließend sei noch vermerkt, dass vor genau 30 Jahren, nämlich im Jahre 1979, der Auftrag für die Anschaffung einer neuen Orgel zum Preis
von 195.000 DM durch den damaligen Pfarradministrator Alois Drabek und Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Emil Meister an die Firma
Mönch&Prachtel in Überlingen, erteilt wurde. Diese "Königin der Musikinstrumente" erfreut bis heute jeden in der Fützener Kirche Dienst tuenden Organisten ganz besonders.
(07.05.09 – Bericht und Bilder: E. Schüle)
Gemeinsame Maiandacht Mit Erfolg bemüht sich Stadtpfarrer Edgar Wunsch, die fünf Kirchengemeinden der Seelsorgeeinheit Blumberg (Blumberg-Epfenhofen-Fützen
-Kommingen und Riedöschingen) zu einer Einheit zusammenzufügen. Eine gute Gelegenheit bot sich am Sonntag bei einer gemeinsamen Maiandacht an der Lourdes-Grotte in Riedöschingen. Über 70
Gemeindemitglieder aus den umliegenden Gemeinden folgten dieser Einladung. Die Andacht wurde von Pfarrer Peter Walter und den Erstkommunionkindern vorgetragen.
Danach gab es im gut gepflegten Pfarrhausgarten Kaffee und Kuchen, bewirtet vom Katholischen Kirchenchor. Leider vertrieben aufziehende
Regenwolken die Gäste alsbald in den Pfarrhaussaal, wo das fröhliche Miteinander noch weiter gepflegt wurde. (04.05.09 – Bericht und Bilder: E. Schüle)
Erstkommunion in Epfenhofen In der Reihe der Erstkommunionfeiern der Seelsorgeeinheit Blumberg gingen am Sonntag in Epfenhofen sechs Buben und Mädchen erstmals zum
Tisch des Herrn. In einer feierlichen Prozession wurden die Kinder von Stadtpfarrer Edgar Wunsch unter den Klängen des Musikvereins Epfenhofen, Leitung Lothar Brutsche, in das Gotteshaus begleitet.
Die Eucharistiefeier mit der Erstkommunion der Kinder umrahmte der Singkreis, erstmals unter der Leitung von Marcel Rath. Andrea Wegener hat
nach 12 Jahren den Taktstock an den jungen Musiker weitergegeben, wird aber noch einige Zeit im Hintergrund zur Verfügung stehen.
Nach dem Gottesdienst stimmten die Kommental-Musikanten die Gäste auf dem Kirchplatz mit flotten Musikstücken auf die dann folgende weltliche Feier ein. (03.05.09 – Bericht: E. Schüle
Wanderung nach Achdorf Das Frühlingsfest in Achdorf zog, wie ein Magnet, Wandergruppen aus allen Richtungen zum Haus des Gastes. Der Obertalemer Narrenverein
Blindschießer mit seinem Vorsitzenden Gottfried Mogel und das DRK Achdorf mit Hans-Jörg Rösch haben das Gelände, das Haus des Gastes in eine „Freilicht - Festwiese“ verwandelt.
Schon um die Mittagszeit war der Andrang, dank des Wanderwetters, groß und die Mitglieder der beiden Vereine, die auch die Bewirtung übernommen haben, hatten alle Hände voll zu tun.
Dieses Frühlingsfest wird schon seit über 10 Jahren zum 1. Mai veranstaltet und wie Hans-Jörg Rösch festgestellt hat, meistens bei herrlichem
Frühlingswetter, wie in diesem Jahr mit blühenden Bäumen. Besucher finden sich in allen Altersgruppen, die vom Musikverein unter dem Stab von
Roland Merz in einer Stärke von 50 Spielern von der Frühschoppenzeit bis zum Nachmittag unterhalten werden.
Abgelöst werden sie von der „Montana“ aus Ewattingen, die mehr die Jugendlichen Musikfans bis in die Abendstunden ansprechen.
Die Kinder haben ihre Freude an dem Karussell. Die Eltern müssen ihr Portemonnaie oft in die Hand nehmen. Das Kinderschminken war nicht nur
bei den ganz Kleinen beliebt, einige, denen die Kinderschuhe längst zu klein geworden sind, haben sich nach ihren Vorstellungen verschönern lassen. (02.05.09 – Bericht: A. Gleichauf
Hexennacht In der Nacht zum "Tag der Arbeit" leistete auch in diesem Jahr eine Schar Jugendlicher in Fützen wieder "Schwerstarbeit".
Aus allen Ecken des Dorfes wurden Baumaterial, Blumentöpfe, Ackergeräte und vieles mehr zusammengetragen und vor dem Rathaus aufgetürmt.
Hinweise auf die Dauerbaustelle bei der Kommenbachbrücke fehlten genau so wenig, wie auch die neue Zierde der Ortsmitte kurzerhand in den "Tic-Tac-Pavillon" umgetauft wurde.
Straßensperren gab es Richtung Bahnhof wie auch beim Dreschschuppen, doch blieben, soweit einsehbar, Sachbeschädigungen aus.
Obwohl es in Fützen viele schöne Mädchen gibt, wurden nur vereinzelt so genannte "Maien" auf den Hausdächern gefunden. (01.05.09 – Bericht und Bilder: E. Schüle)
Juni 2009
Sparklub Sauschwänzle auf großer Fahrt
Am Samstag den 26. Juni 2009 war der Sparklub Sauschwänzle aus Fützen auf seinem Jahresausflug. Treffpunkt war um 08:30 Uhr das Rathaus in
Fützen. Leider begann die Reise der Mitglieder des Sparklubs bei einigermaßen strömenden Regen. Gott sei Dank ließ der Regen während der
Fahrt über Bonndorf, Rothaus, am Schluchsee vorbei, nach Todtmoos wieder nach und hörte sogar ganz auf. Damit waren wir aber schon auf das Tageswetter eingestimmt, denn Sonne und Regenschauer lösten sich immer wieder ab.
In Todtmoos besuchten wir um 10:00 Uhr das Speckseminar des Speckpapstes Joachim Kaiser auf dem Mattenhof. Auf unterhaltsame Art zeigte
der Speckpapst auf wie Schinken und Speck gemacht wird. Dazu trug er natürlich auch einige seiner Lieder vor. So konnten wir unter anderem lernen was es heißt ein Fass zu helden, und wo dieser Ausdruck herkommt.
Nach dem Speckseminar ging es mit dem Bus weiter nach Aftersteg zum dortigen Glasbläserhof. Hier erlebten wir in einer ca. 25 minütigen
Vorführung wie eine Glasschale von Hand hergestellt wurde. Wobei es nicht allen Teilnehmern von Anfang an klar war, was der Glasbläser
entstehen lassen würde. Die meisten dachten, es handle sich um eine Vase oder ein ähnliches Gefäß, erst mit den letzten Arbeitsschritten kam dann das "Aha"-Erlebnis.
Vom Glasbläserhof ging die kurze Fahrt weiter zu den Todtnauer Wasserfällen. Da während dieser Fahrt erneut ein heftiger Schauer niederging,
wurde entschieden die eigentlich auf 17:00 Uhr geplante Abfahrt auf 16:00 Uhr vorzuziehen. Da es aber nur ein kurzer Schauer gewesen war, konnten wir trotzdem trockenen Fußes den Weg zu den Wasserfällen in Angriff nehmen.
Einige nahmen dann den Aufstieg entlang der 97 Meter Fallhöhe des Wasserfalles in Angriff um sich den Wasserfall auch von oben anzusehen,
oder nahmen gar den Rundwanderweg unter die Schuhe. Da am Wasserfall ein neuerlicher Schauer niederging suchten die meisten alsbald die "Schutzhütte" beim Kiosk auf um sich mit einem Bier wieder zu stärken.
Die Rückfahrt führte uns über den Feldberg via Neustadt nach Hüfingen zum Landgasthof Frank. Dort genossen wir das Abendessen im Restaurant
. Nach dem Essen setzten sich einige gerne noch ein wenig in den Garten, da gegen Schluss der Reise endlich auch Petrus ein Einsehen hatte und uns mit Sonnenschein den Abschluss verschönte.
Gegen 20:30 Uhr trafen alle wieder wohlbehalten in Fützen ein. (30.06.09 – Bericht und Bilder: B. Spiess)
Feststimmung in Epfenhofen Pfarrgarten wird neuer Bestimmung übergeben
Nach dem Abendgottesdienst zogen am Samstag die Kirchenbesucher in Epfenhofen mit Stadtpfarrer Edgar Wunsch und der Ministrantenschar zum
neu gestalteten Pfarrhausgarten mit dem restaurierten Wegkreuz, um diesen seiner Bestimmung zu übergeben.
Nach einem kurzen Gebet und dem Segen, musste die Versammlung allerdings fluchtartig in den Pfarrhaussaal ausweichen, denn auch Petrus
wollte wohl mit einem starken Regenguss seinen Segen zu diesem ereignisreichen Abend geben. Wohlweislich hatten die Gastgeber, der
Seniorenkreis und die KJG, den dortigen Raum vorbereitet und gegrillt wurde eben in der Pfarrhausscheune. Dem reichhaltigen Salatbuffet und den Würsten wurde sodann auch kräftig zugesprochen.
Viktor Fluck, Pfarrgemeinderatsvorsitzender, bedankte sich bei allen freiwilligen Helfern die bei der Umgestaltung des Gartens zur
Kostenminimierung beitrugen, so auch bei Pfarrer Wunsch, der sich in Freiburg um die Genehmigung für diese Baumaßnahme bemüht hatte. Der
Platz soll künftig bei gutem Wetter als „Freiluftbühne“ bei kirchlichen Veranstaltungen, Maiandachten, Fronleichnam, oder Prozessionen dienen,
kann aber auch als kleiner „Festplatz“ von den Vereinen oder Bürgern genutzt werden. Auch den Grillmeistern und dem Servicepersonal, die zum Gelingen dieses Abends beitrugen, galt der Dank des Vorsitzenden.
(29.06.09 – Bericht: E. Schüle)
Festvorbereitung bei den Schützen Schützengesellschaft richtet sich auf das Sommer- Westerntreffen ein
Die Blumberger Schützengesellschaft bereitet sich intensiv auf das 8. Sommer – Westerntreffen vor. Gedanken machen sich die Verantwortlichen auch schon auf das „100 Jährige“, das 2011 erreicht wird.
Zum Arbeitseinsatz trafen sich Mitglieder am Samstag um ihren Vorstand Jörg Spada im Schützenhaus Nordwerk, um die letzten Vorbereitungen im
Haus und dem großzügigen Gelände zu treffen. Das umfangreiche Programm, das am Freitag, dem 10. Juli 2009, mit einem gemütlichen Hock am Lagerfeuer bei Country-Western-Musik beginnt, bietet in den 2 Tagen viele Überraschungen.
Der Schießbetrieb beginnt am Samstag um 10:00 Uhr. Dazu gibt es viel Unterhaltsames, z. B. Vorführungen und Showeinlagen. Dabei auch Franz
Szanyi, der Profireiter und Trainer von der Quarter-Horse-Ranch Gutmadingen und Europameister 1996. Dazu auch eine Hengstpräsentation.
Obligatorisch gibt es Spanferkel vom Grill und es spielt die „Original Royal-Sulgemer Crown-Swamp-Pipers“ Dudelsackgruppe, die aus dem
Fernsehen schon bekannt ist. Wer das Tanzbein schwingen will, ist mit der Live-Band „ARIZONA-FIRE“ gut bedient.
Der Sonntag wird mit dem Greenhornschießen fortgesetzt, dem sich Wettbewerbe mit Unterhebelgewehr, Vorderladergewehr und den Kurzwaffen
Vorderladerrevolver und Pistole anschließen. Danach die Siegerehrung. Damit alles „Westmännisch“ zugeht, wird Westernkleidung bei Schützen und Besuchern gerne gesehen.
Während des gesamten Festes gibt es Deftiges nach „Western-Art“. 4 Verkaufsstände mit Western- und Schützenartikeln, Kinderanimation wie Hufeisen, Bogenschießen, usw. (28.06.09 – Bericht: A. Gleichauf)
100 Jahre Kapelle Zollhaus
Nach alter Tradition feiern die die Christen in Zollhaus-Blumberg am kommenden Dienstag, 30.Juni, ihr Patronatsfest "Mariä Heimsuchung". In
diesem Jahr allerdings kommt dem leider etwas in Vergessenheit geratenen, im Kalender auf den 2. Juli festgelegten kirchlichen Festtag, im
Stadtteil Zollhaus eine besondere Bedeutung zu. Im Jahre 1909, also vor genau 100 Jahren, konnte nach langwierigen Bemühungen und
Verhandlungen die an der Waldshuter Straße erbaute Kapelle eingeweiht werden. Das kleine heimelige Kirchlein wird seit Menschengedenken von
der Familie Schüle-Maus (vormals Martin) liebevoll gepflegt. Arnold Maus (88), der sich selbst gerne als "Kapellenmeister" tituliert, übt seit über 20
Jahren zur großen Zufriedenheit der Pfarrherren das Amt des Mesners und wenn gewünscht, auch des Kirchenführers aus.
Aus gegebenem Anlass wird am Dienstag nach der um 19 Uhr beginnenden Eucharistiefeier bei Familie Maus unter der großen Pergola noch mit
einem kleinen Empfang und gemütlichen Hock (mit Bewirtung) aufgewartet. Herzliche Einladung. Als Geburtstagsgeschenk wünscht sich die
Filialgemeinde neue Sitzpolster für die Bänke (Kostenvoranschlag 1100 €) und freut sich auf großherzige Sponsoren.
Info: Der Anstoß zum Bau dieser im romanischen Stil erbauten Kapelle kam von Frl. Amalie Schaller, die nach ihrem Tod (1893) in ihrem
Testament der Kirche den Betrag von 10.000 Mark vermachte mit der Auflage, in Zollhaus eine Kapelle zu bauen.
Nach langen Verhandlungen mit dem Ordinariat und Oberstiftungsrat in Freiburg, konnte schließlich von den Landwirten August und Otto
Schaller ein Grundstück von 700 m2 für 700 Mark erworben, und alsbald mit dem Bau begonnen werden. Von den angeschafften beiden Glocken
musste, wie in anderen Kirchen, 1942 eine für Kriegszwecke abgeliefert werden. Zum 50 jährigen Jubiläum im Jahre 1959 wurden zwei neue
Glocken angeschafft, deren Transport von Heidelberg, so steht es in der Chronik vermerkt, von der Firma Johann Treinen um "Gotteslohn" durchgeführt wurde.
Sehenswert in der Kapelle sind die bemalten runden Glasfenster mit gut ausgearbeiteten Szenen aus dem Leben Jesu. Ebenso beachtenswert das
wuchtige und dominierende Eingangsportal, das, wie Arnold Maus jedem Besucher erläutert, eine frappierende Ähnlichkeit mit dem Portal, das auf dem aktuellen 10-Euro-Geldschein abgedruckt ist, hat.
(26.06.09 – Berichtr: E. Schüle)
St. Gallus-Gemeinde feiert Umbaumaßnahmen am Pfarrzentrum sind abgeschlossen
Nach dem gut gelungenem Umbau des Katholischen Pfarrhauses zu einem Versammlungsraum im vergangenen Jahr, konnte nun, schneller als
erwartet, die Umnutzung des Pfarrgartens in den vergangenen Wochen abgewickelt werden (wir berichteten).
Am kommenden Samstag erfolgt nun die Einweihung und feierliche Übergabe im Anschluss an die Vorabendmesse. Diese beginnt um 19.00 Uhr.
Danach ist die ganze Bevölkerung aus Epfenhofen, aber auch aus Nah und Fern, herzlich zu einer kleinen Feier eingeladen.
Nach einem Gebet und der Weihe des restaurierten Wegkreuzes am neuen Standort durch Stadtpfarrer Edgar Wunsch, steht die Grünanlage für
kirchliche Anlässe wie Maiandachten oder bei der Flurprozession, aber auch für witterungsbedingte Zusammenkünfte (Dorfhock) zur Verfügung.
Erstmals wird an diesem Abend der aufgemauerte rustikale Grill "angefeuert" und mit Grillspezialitäten, einem Salatbuffet, Kaffee und Kuchen,
sorgen das Seniorenteam und die katholische Jugend bestens für das leibliche Wohl. Infos: Viktor Fluck, Tel. 07702/9376 (23.06.09 – Bericht: E. Schüle)

St. Vitus feiert Patrozinium Diakon Bernd Gehrke hält Festpredigt
In einem feierlichen Gottesdienst feierte die Pfarrgemeinde St. Vitus Fützen am Samstagabend das Fest ihres Kirchenpatrons, des Hl. Vitus.
Der Gottesdienst, zelebriert von Pfarrer Peter Walter, wurde umrahmt von der Schola unter der Leitung von Renate Günthner, an der Orgel Marcel Rath.
Eine besondere und wohl einmalige festliche Note erhielt die Feier durch die Anwesenheit des am vergangenen Sonntag in Oberkirch neu
geweihten Diakons Bernd Gehrke aus Blumberg (wir berichteten). Souverän hielt der angehende Neupriester seine wohl erste Festpredigt, in dem
er auf die Standfestigkeit im Glauben des Märtyrers Vitus einging, und ermahnte die Gläubigen, auch heute in der modernen Zeit am Glauben an das Evangelium festzuhalten, nur dann mache das Leben einen Sinn.
Gisela Meister dankte dem Gast für sein Kommen und überreichte ihm, verbunden mit den Glückwünschen der Gemeinde, die Ortschronik von
Fützen. Die Schola hatte eigens für den Diakon ein passendes Lied einstudiert, dessen Notenblatt, signiert von allen Scholamitgliedern, Renate Günthner ihm als Andenken überreichte.
Im Anschluss an den Gottesdienst versammelten sich die Kirchenbesucher mit den ebenfalls anwesenden Pfarrherren, Edgar Wunsch, Peter Walter,
sowie Pfarrer Dreher, mit ihrem Gast noch zu einem kleinen Stehempfang auf dem Kirchplatz. Sogar das launische Wetter spielte mit, denn gerade zum Ende der Messfeier hörte es auf zu regnen.
(20.06.09 – Bericht und Bilder: E. Schüle)
F-Junioren - Spielenachmittag der SG Riedböhringen-Fützen
Samstag, den 20.06.09, wimmelte es auf dem Sportplatz in Fützen nur so von kleinen Ronaldos und Ballaks. Der Grund war die Austragung eines
F-Junioren Spielenachmittages, den die SG-Riedböhringen-Fützen, unter der Leitung des VFL Jugendleiters Ferdi Hettich, veranstaltete. Bei den in
Turnierform ausgetragenen Spielen, traten 14 Mannschaften aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis gegeneinander an.
Gespielt wurde nach den Ausführungsbestimmungen für F- und G-Juniorenspiele des DFB. So wird zum Beispiel die Spielfeldgröße auf 35x25 Meter
begrenzt, die Tore sind maximal 2 Meter hoch und 5 Meter breit. Auch darf der Spielball nur die Größe 3 haben und nicht schwerer als 290g sein.
Der Spaß und das spielerische Erlernen des Fußballspiels soll somit im Vordergrund stehen. Aus diesem Grund, werden an die Mannschaften auch
keine Punkte und Platzierungen vergeben. Das schöne an dieser Form von Turnier ist, dass sich alle Teilnehmer ein wenig als Sieger fühlen dürfen.
Von der Spielgemeinschaft Riedböhringen-Fützen, nahmen 4 Mannschaften am Turnier teil. Um das leibliche Wohl der in großen Scharen
angereisten Eltern und Großeltern sorgten sich wie immer tatkräftig Eltern und Jugendspieler aus der eigenen Jugend. Hierfür ein herzliches Dankeschön. (20.06.09 – Bericht: J. Jakob
Marathonübung der Jugendfeuerwehren Im Rahmen einer 24-Stunden-Übung hatten die Jugendfeuerwehren der Stadt Blumberg etliche knifflige Aufgaben zu lösen.
Bei der Steig-Hütte bei Epfenhofen, wo ein Flugzeugabsturz simuliert wurde, mussten Trümmer geortet und Verletzte versorgt werden.
Am Samstagnachmittag war es erforderlich, nach einem angenommenen Autounfall bei Fützen mit drei im Fahrzeug eingeklemmten Personen, die
Türen aufzubrechen und die Frontscheibe fachmännisch abzunehmen, um Zugang ins Wageninnere zu bekommen. Dabei galt es zu beachten,
dass die verletzten Insassen keine weiteren Verletzungen durch Glassplitter erleiden durften. Bei dieser Übung mit Verletzten im Auto war
besonders wichtig umsichtig vorzugehen. Daher war dies für die Floriansjünger eine besonders penible Aufgabe. (20.06.09 – Bericht und Bilder: E. Schüle
Stadthexen -Hauptversammlung Im Hexenheim haben sich die Stadthexen zur Jahreshauptversammlung am Freitag- Abend eingefunden. Oberhexe Vorstand Oskar Sauter
begrüßte seine Schar, die fast vollständig auf die neuen Aufgaben gespannt warten, die 2009 und 2010 auf den Verein zu kommen.
Die bisherige bewährte Vorstandschaft bleibt weiter im Amt, bestätigt bzw. neu dazu kommen in offener Wahl : Oberhexe Oskar Sauter, Denise
Bodenseh, die eine gut gefüllte Kasse verwaltet, die stellvertretende Schriftführerin Andrea Buchta und die beiden Kassenprüfern Marc Hillbrecht
und Matthias Buchta. Die verschworene Gemeinschaft nimmt am Straßenfest in diesem Jahr teil, plant den Campingaufenthalt im Herbst und Halloween, sowie 2010 die Mitwirkung bei 750 Jahre Blumberg.
Eine große Herausforderung ist die dringend notwenige Renovation des Hexenheimes, das in Gemeinschaftsarbeit auf Vordermann gebracht wird.
Auch das Üben für die Auftritte soll intensiviert werden. Perfekte Tänze sollen das Publikum erfreuen, so die Vorgabe vom Vorstand Oskar Sauter,
dass die Geselligkeit gepflegt werden soll ist Aufgabe und dazu wird jeweils am 1. Samstag im Monat ein Stammtisch eingeführt. Die Mitglieder sind nach Befragung durch die Oberhexe damit einverstanden.
In Punkt 10 der Tagesordnung „Wünsche und Anträge“ entwickelte sich eine rege Diskussion betreffend „Masken-tragen“, der jungen noch nicht
volljährigen Mitglieder des Vereins. Die bisherige, nicht eindeutige Regelung, soll durch eine genaue Definierung ersetzt werden. Nach mehreren
Vorschlägen wurde durch Abstimmen entschieden: Masken-tragen und damit auch vollwertiges Mitglied mit allen Aufgaben, wie Arbeitseinsätze usw
. ist ab 15 Jahren möglich. Das Masken-tragen bei Umzügen eine nicht ungefährliche Sache ist, bestätigten die bereits erfahrenen Maskenträger.
Die Unfallgefahr für sich und andere steigt, weil die Sicht nach der Seite eingeschränkt wird und damit Gefahrensituationen spät erkannt werden.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Narrenkleidung. Das bisherige „Häs“ wurde vor 15 Jahren eingeführt und sollte irgendwie eine Neuerung erfahren
. Im Gespräch ist, wie die Stimmung bei Narrentreffen „Farbenfroh“ aber auch Vorschläge wie eine mittelalterliche Kleidung standen im Raum - An einer Lösung wird noch gearbeitet. (20.06.09 – Bericht: A Gleichauf)
Für Sie gelesen:
Blumberg Große Leistung mit kleinem Ball
Blumberg (ma) Dass sie mit zur Spitze der südbadischen Jugendtischtennisspielerinnen gehören, das demonstrierten erneut Saskia Hauser und Lisa Basler vom Tischtennisverbandsligateam des TTC Blumberg bei den südbadischen Ranglistenspielen in Jestetten. Saskia Hauser spielte ein überragendes Turnier und schaffte mit ihrem zweiten Platz den Sprung auf das Treppchen bei der Siegerehrung. Lisa Basler kam auf den sechsten
Endranglistenplatz unter den 16 besten U 18- Jugendlichen aus ganz Südbaden. Bei den Vorrundenspielen, bei denen jede gegen jede innerhalb ihrer Gruppe spielte, zeigte Saskia Hauser ihr breites spielerisches Potential und
gewann bei 5:1 Siegen die Vorrundengruppe. In der Endrunde der besten acht Spielerinnen erspielte sie sich 5:2 Siege und musste nur die
Überlegenheit (7:0) der besten südbadischen Verbandsligaspielerin bei den Damen, Dajana Kovac aus Weil, anerkennen. Damit hat sich Saskia
Hauser für die BW-Rangliste, bei der die Besten aus dem ganzen Bundesland aufeinander treffen, qualifiziert.
Auch ihre Teamkollegin Lisa Basler spielte groß auf und überstand sicher die Vorrunde bei 5:2 Siegen. Der dritte Vorrundenplatz und die
Qualifikation für die Endrunde war erspielt. Bei den Finalspielen gab es für Lisa Basler fünf Niederlagen bei zwei Siegen, der sechste Endplatz war
geschafft. Beim Blumberger Duell gewann Saskia Hauser mit 3:0 Sätzen. Ein toller überregionaler Erfolg der beiden jungen Tischtennisspieleinen, die als Leistungsträger der Blumberger Verbandsligamannschaft gelten.
(16.06.2009 – Südkurier)
Diakonweihe in Oberkirch Bernd Gehrke aus Blumberg empfing Weihesakrament
"Die Tür ist offen, mehr noch unser Herz", mit diesen Worten begrüßte Stadtpfarrer Lukas Wehrle von der Seelsorgeeinheit Oberkirch, die etwa
2000 Gläubigen, die zur Weihe von neun Diakonen, darunter Bernd Gehrke aus Blumberg, gekommen waren.
Längst fasste die Stadtkirche die überraschend große Zahl der Besucher nicht, doch bei herrlichem Sommerwetter wurden die Feierlichkeiten in Bild
und Ton auf den großen Kirchplatz übertragen. 60 Gemeindemitglieder aus Blumberg waren mit Stadtpfarrer Edgar Wunsch mit Bus und
Privatfahrzeugen angereist, um mit ihrem Bürgersohn Bernd Gehrke an diesem Freudentag zu feiern.
Als Leitfaden hatten die neun jungen Männer den Satz aus Mt 21/28 gewählt: "Geh und arbeite jetzt in meinem Weinberg“. Zusammen mit
weiteren acht Männern spendete während der Eucharistiefeier Erzbischof Dr.Robert Zollitsch Bernd Gehrke das Sakrament der Diakonweihe.
Nach dem feierlichen Einzug der Weihekandidaten wurden diese vom Bischof bei ihrem Namen gerufen. Darauf bat der Regens des
Priesterseminars den Bischof, das Weihesakrament zu spenden. Einzeln traten diese dann vor den Bischof und erklärten vor ihm und der
versammelten Gemeinde, ihr künftiges Leben ganz von Jesus Christus prägen zu lassen, zum Wohle des christlichen Volkes zu wirken und das
Evangelium zu verkünden. Die eigentliche Weihe vollzog sich schließlich mit der Handauflegung, wonach der Bischof mit einem Gebet und dem
"Amen", sowie der Übergabe des Evangeliumbuches die Weihe als besiegelt und die Aufnahme in das neue Amt bestätigte. Soweit die
Heimatpfarrer anwesend waren, halfen diese den neu gewählten beim Einkleiden der ihnen eigenen Stola und der Dalmatik.
In seiner Festpredigt gab der Bischof seiner Freude Ausdruck, dass Gott uns immer wieder neue Priester berufe, um als Hoffnungszeichen im Weinberg des Herrn zu arbeiten.
Nach dem feierlichen Gottesdienst, der vom Projektchor der Seelsorgeeinheit Oberkirch und der Schola vom Priesterseminar Freiburg umrahmt
wurde, hatten die vielen Gäste, Angehörige, Freunde und Schulkameraden auf dem Kirchplatz Gelegenheit, mit großer Freude "ihrem" neuen
Diakon zu gratulieren. Auch der Erzbischof nahm sich noch viel Zeit zu Gesprächen bei den verschiedenen Gruppen.
Mit einer von den Diakonen gestalteten Dankandacht, rhythmisch begleitet von der Musikgruppe PASCASCA, schloss am Nachmittag der
denkwürdige Tag und gestärkt an Leib und Seele, traf die Reisegruppe aus Blumberg planmäßig um 18.30 Uhr wieder in Blumberg ein.
Der Neugeweihte Diakon Bernd Gehrke (28), wie auch seine Eltern Anita und Karl zeigte sich sehr erfreut und beeindruckt über die nicht enden wollende Zahl der Gratulanten aus der Heimat.
In einem Jahr wird der angehende Neupriester im Freiburger Münster dann die Priesterweihe empfangen. Am kommenden Wochenende aber wird
er in Blumberg und den Teilorten anwesend sein und die Festpredigt halten. Die weiteren Kandidaten kamen aus Liptingen, Endingen/K., Singen, Homburg, Friesenheim, Oberkirch, Pforzheim und Bretten.
(15.06.09 – Bericht und Bilder E. Schüle)
Fronleichnamsfest
In Fützen feierte Stadtpfarrer Edgar Wunsch mit den Kirchengemeinden St. Vitus und St. Gallus Epfenhofen das Fronleichnamsfest. Auch Gäste aus
Riedöschingen hatten den Weg nach Fützen nicht gescheut. Die Messfeier wurde musikalisch umrahmt vom Musikverein Fützen unter der Leitung von Karl-Heinz Hübl.
Allerdings musste die Feier wegen des unsicheren Wetters in die Kirche verlegt werden. Gerade als man morgens um sechs Uhr mit den
Vorbereitungen für den Aufbau der Altäre beginnen wollte, platzte der letzte Regenschauer nieder. Es fiel den Verantwortlichen schwer, die
Prozession abzusagen, zumal am Abend zuvor schon viele Vorarbeiten gemacht worden waren. Dabei zeigte man sich aber flexibel und trug den
mit viel Akribie vorbereiteten Blumenteppich kurzerhand auf den Vorplatz der Kirche, wo dieser nach dem Gottesdienst von den Kirchenbesuchern
bewundert werden konnte. Auch das alljährlich von den Ministranten mit viel Freude aus über 10000 gefärbten Steinchen hergestellte Mosaikbild beim Landfrauenheim wurde noch bestaunt.
Kasten: Fronleichnamsprozessionen in der heutigen Form lassen sich auf Grund von Zeugnissen aus Benediktbeuren bis auf das Jahr 1275
zurückverfolgen. Für das Jahr 1277 ist in Köln eine Fronleichnamsprozession verbrieft. Bei diesen Prozessionen trägt der Priester, gefolgt von der
Gemeinde, unter einem Baldachin (Himmel) die Monstranz, in welcher die Heilige Hostie - der Leib Christi - verwahrt ist, durch die Straßen zu den errichteten Altären.
(11.06.09 – Bericht und Bilder: E. Schüle)
Im Wein ist Wahrheit Fützener Landfrauen schöpfen Kraft an der Wutach
Nach dem anstrengenden Wochenende und schweißtreibenden Wahlsonntag brauchten die Fützener Landfrauen unbedingt eine schöpferische Pause. Hierzu war eine gesellige Weinprobe im Weinlädele Bäurer
in Achdorf die beste Grundlage. Bestens auf die wissensdurstigen Damen aus Fützen vorbereitet, hatte der Wirt vor allem edle Badische Tropfen zur Degustation kühlgestellt und
kredenzte diese als echter Sommelier verbunden mit fachkundigen Ausführungen. Den Vorgaben einer klassischen Weinprobe Rechnung tragend, wurde der Gaumen mit Brot und Käse natürlich immer wieder neutralisiert
Die Vorsitzende Ilse Werner bedankte sich beim freundlichen Wirt mit einem rustikalen Vesperteller. Nach getaner Arbeit und schwer mit den
Schätzen aus Bäurers Weinkeller beladen, traten die nun weinseligen Damen, teils zu Fuß, jedoch mit Blick auf den nahen Abgrund und die
lauernden Wildschweine, per Privattaxi zu sehr später Stunde den Heimweg über den in dieser Nacht besonders welligen Wellblechweg an. (11.06.09 – Bericht: E. Schüle)
Unterhaltsamer Seniorennachmittag
Trotz etlicher Krankmeldungen war der Altenmachmittag im Gasthaus zum "Kranz" am Dienstag wieder gut besucht. Auch eine große Schar Senioren aus Riedöschingen nahm die Gelegenheit eines kleinen Ortswechsels wahr.
Bei Gesang, Sketschen und gewürzt mit "Galli-Hähnchen" und Hawaii-Toast verging der Nachmittag im Fluge.
Ewald Wilhelm wünschte den Kranken gute Besserung und kräftig wurden die anwesenden Geburtstagsjubilare der vergangenen Tage mit dem üblichen Geburtstagslied gewürdigt. (11.06.09 – Bericht: E. Schüle)
Fützen hat gewählt Erstmals eine Frau im Gremium
Bei den Kommunalwahlen des vergangenen Sonntags wurden nebe den Gemeinderäten (für Fützen gewählt: Ewald Gut und Hermann Keller) auch die Mitglieder des Ortschaftsrates Fützen für die neue Legislaturperiode gewählt.
Da in Fützen zwei Listen aufgestellt worden waren, kam die Verhältniswahl zum Tragen, bei der die Sitze nach Stimmenverhältnis verteilt werden.
So kamen aus dem Wahlvorschlag der Freien Wählerliste alle Kandidaten in den Ortschaftrat, während aus den fünf Vorgeschlagenen der Wählervereinigung Fützen nur drei Gewählte für den Rat hervorgehen. Die Ergebnisse im Einzelnen:
|
Bewerber (Freie Wählerliste)
|
Stimmen
|
Ergebnis
|
|
Gleichauf, Arnold
|
400
|
Gewählt
|
|
Gut, Ewald
|
308
|
Gewählt
|
|
Schloms, Georg
|
235
|
Gewählt
|
|
Gut, Michael
|
215
|
Gewählt
|
|
Meister, Stefan
|
98
|
Gewählt
|
|
Bewerber (Wählervereinigung Fützen)
|
Stimmen
|
Ergebnis
|
|
Gleichauf, Mathilde
|
262
|
Gewählt
|
|
Jakob, Joachim
|
233
|
Gewählt
|
|
Keller Hermann
|
159
|
Gewählt
|
|
Tritschler, Roland
|
148
|
Ersatz
|
|
Müller, Richard
|
141
|
Ersatz
|
|
(11.06.09)
Von der Wahlurne zur Kaffeetafel
Gut gewählt war die Einladung des Fützener Pfarrgemeinderates zum Kaffeenachmittag am vergangenen Wahlsonntag. Wie sich zeigte, gingen die Bürger, da kein Sonntagsgottesdienst war, hauptsächlich am Nachmittag zur Wahlurne.
Im Wahllokal gab es bei der Marathon-Wahl regelrechte Staus. Da kam das Angebot zu einem Kaffeeplausch gerade recht und im Pfarrhauskeller auf der anderen Straßenseite herrschte bis gegen Abend großer Andrang.
Sehr zufrieden zeigten sich denn auch die Verantwortlichen in der gemütlichen Kaffeestube mit dem Ergebnis und werden den im September wieder anstehenden Wahlsonntag sicher in ihren Terminkalender schreiben.
(08.06.09 – Bericht: E. Schüle)
Neues Fahrerlebnis Blumberger Reisebüro bietet Segway-Touren an
Neben der europaweit bekannten Sauschwänzlebahn hat Blumberg eine weitere, wohl einmalige Touristen-Attraktion, zu bieten. Ein Blumberger
Reisebüro bietet nach professioneller Einweisung mit futuristisch wirkenden Segways Zweirad-Touren etwa 25 Kilometer rund um Blumberg an.
Am vergangenen Sonntag legten die Teilnehmer der vom Veranstalter als Tour Nr. 1 ausgelobten Segschwänzle-Tour in Fützen eine kurze Rast ein
. Diese besonders attraktive Tour ist an eine Fahrt mit der Sauschwänzlebahn von Zollhaus-Blumberg nach Weizen verbunden.
Von dort ging es dann auf leisen Sohlen an der Wutach entlang über Grimmelshofen in Richtung Fützen. Am Bahnhof Fützen wurde die
"schwebende" Reisegruppe von den Fahrgästen bestaunt - und natürlich 100-fach fotografiert-.
Bevor es über den romantischen Wellblechweg nach Achdorf weiter ging, machten die mutigen und gut gelaunten "Radler" eine kurze Rast am
Fützener Dorf-Pavillon und ließen sich von Robert Brutsche die Funktion der 100-Jahre alten restaurierten Kirchturmuhr erklären.
Auch die Heimfahrt nach Blumberg über den steilen Gampen schafften die immer noch standfesten "Geisterfahrer", wie auch die mit Li.Ion-Batterien bestückten Segways mühelos.
Alle Informationen über dieses futuristische Fahrzeug und die auf Wunsch weltweit zu buchenden Touren bei SeWaTo-SegwayTourenSchwarzwald, Tel. Nr. 49 (0)7702-476803, oder 0800 843 686 877, E-mail: as@wunschreisen.de (0806.09 – Bericht: E. Schüle)
Heuernte Intensiv nutzen die Landwirte von Fützen das schöne Wetter, um die Heuernte einzufahren. Nur ein Teil des Heugrases wird heute noch lose oder
in Ballen eingefahren. Ein Großteil wurde in den vergangenen Wochen bereits als Silage in die Silos eingelagert.
Arnold Gleichauf zeigt sich mit dem diesjährigen Ergebnis, sowohl mit der Qualität als auch mit der Quantität, recht zufrieden, nachdem vor
Pfingsten ein ergiebiger Regen das Wachstum des Grases noch förderte. Dabei blieb die Gemarkung Fützen von Unwettern verschont. (06.06.09 – Bericht: E. Schüle)
Schlossfestspiele in Stühlingen Amateurfreilichtbühnen präsentieren sich bundesweit am 14. Juni 2009
Groß ist die Welt des Theaters, die Deutschlands Amateurfreilichtbühnen bieten. Fast eine Million Besucher erleben in jedem Jahr
Theateraufführungen unter freiem Himmel, die von den Mitgliedsbühnen des Verbandes Deutscher Freilichtbühnen (VDF) präsentiert werden.
Klassiker, Mundarttheater, Musicals, Kinder- und Jugendstücke stehen dabei auf dem Programm. So vielfältig die Produktionen der Freilichtbühnen
sind, so vielfältig sind auch ihre Spielorte: in einem alten Steinbruch, vor der Kirche oder inmitten eines idyllischen Waldes – immer kommen die
Besucher in den speziellen Genuss der zauberhaften Atmosphäre, die eben nur das Theaterspiel unter freiem Himmel bietet.
Am 14. Juni 2009 wollen sich die Bühnen, die im VDF organisiert sind, bundesweit präsentieren und auf sich aufmerksam machen. Neben den
aktuellen Inszenierungen setzen sie an diesem „Tag des Freilichttheaters“ einen ganz besonderen Akzent: Den Besuchern bietet sich ein
interessanter Blick hinter die Kulissen. Man hat die Möglichkeit einen Blick in die Technik- oder die Kostümabteilung zu werfen, sich den
Bühnenbau oder die Bühnenmalerei erklären zu lassen oder sogar sein Schauspieltalent auf den „Brettern, die die Welt bedeuten“ zu testen.
Die Freilichttheater wollen ihr Publikum neugierig machen und unterhalten, dabei aber auch deutlich machen, wie viel Anstrengungen und
ehrenamtliches Engagement nötig sind, um den „Zauber“ des Freilichttheaters lebendig werden zu lassen.
Der VDF, der die Interessen der bundesdeutschen Amateurfreilichttheater vertritt, unterstützt die Aktivitäten seiner Mitgliedsbühnen dabei in
vielfältiger Weise. Mit dem Slogan „Freilichttheater ist Sommertheater“ wirbt er mit einem jährlich in einer Auflage von 75.000 Exemplaren
erscheinenden Sammelprospekt (diesjährig mit einer neuen „frischen“ Optik), in dem alle Inszenierungen sowie Aufführungstermine der dem Verband angeschlossenen Bühnen vorgestellt werden.
Nachdem der „Tag des Freilichttheaters“ bereits in den vergangenen Jahren an vielen Freilichtbühnen mit großem Erfolg durchgeführt wurde, gehen
die Verantwortlichen auch in diesem Jahr von einem beachtlichen Zuschauerzuspruch aus.
Für die Festspiele auf Schloss Hohenlupfen bei Stühlingen/WT, Mitglied im VdF, bedeutet dieses Wochenende mit dem "Runden Tisch" viel Arbeit.
Am Samstag werden die ersten Stellproben und Verteilungen vorgenommen, die Einteilungen der Heerlager festgelegt und andere
Geländearbeiten vorbereitet. Der gesamte Ablauf wird geplant und die einzelnen Gruppen können ihre Ideen und Wünsche anmelden. In
gemeinsamer Runde wird dann das Festspielprogramm ausgearbeitet. Da die Teilnehmer teilweise von weit herkommen, gibt es nicht mehr viel Gelegenheiten, zusammen zu Proben oder Einfluss zu nehmen.
Am Abend, wenn die Proben dann beendet sind, wird sich die gesamte Mannschaft noch bei Verpflegung und einem Feierabendbier um das
Lagerfeuer versammeln. Da sich Viele schon seit Anafang an kennen, hat sich mittlerweile ein sehr herzlicher Teamgeist gebildet, der auch den Spaß nicht zu kurz kommen lässt.
Wer sich über die Festspiele informieren will und einmal die Arbeit davor und hinter den Kulissen sehen will, ist als Gast herzlich willkommen.
Vielleicht entschließt sich der oder die eine oder andere zum Mitmachen. Auch wer gern schauspielert und schon etwas Erfahrung hat, kann sich noch bewerben.
Beginn am Samstag, dem 13.6.09 um 13:00 Uhr bis zur Dunkelheit, am Sonntag um 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr.
Informationen: H.-O. Wagner, Direktion Festspiele Schloss Hohenlupfen, “Schneckenstreit „Römerweg 25, 78078Niedereschach, Tel 07725-3731, Mail: DayDream-Orga@web.de
Internetseite: www.schneckenstreit.de (04.06.09)
Extravagantes Essen Riesenbovist bereichert bei Doris Gleichauf in den nächsten Tagen die Speisekarte
Diese Riesenpilze mit einem Gewicht von zehn und sechs Kilogramm fanden Dieter und Doris Gleichauf anlässlich einer Radtour auf einer Wiese
bei Lausheim. Als Pilzkennerin will Doris, da die Pilze essbar, in den nächsten Tagen, soweit haltbar, die Speisekarte damit bereichern. Eventuell bekommen auch die Nachbarn etwas davon ab. Riesenbovist:
Der Riesenbovist wird im Durchmesser 10 - 50 cm groß, ist rundlich und ohne Stiel. Die Haut ist glatt und lederartig. Die Farbe ist
jung weißlich und wird später grau- bis dunkelbraun. Jeder Fruchtkörper produziert über 7 Billionen Sporen, was ihn zum vielleicht fruchtbarsten
aller Pilze macht. Außerdem enthält er das Antikrebsmittel Calvacin. Der Riesenbovist (Langermannia gigantea) ist ein Hutpilz aus der Ordnung
der Blätterpilze, obwohl er weder über einen Hut noch Lamellen (Blätter) verfügt. Der Name Bovist ist vom frühneuhochdeutschen Wort "vohenfist"
(aus "vohe") Füchsin und "vist" Bauchwind, also " Fähenfurz" abgeleitet, aber bald nicht mehr verstanden und zu Bovist latinisiert worden. Der
ursprüngliche Name nimmt Bezug auf das charakteristische Geräusch beim Entweichen des Sporenpulvers, der Name der Gattung "Lycoperdon" und bedeutet ebenfalls "Wolfsfurz"
(02. 06.09 – Bericht: E. Schüle)
Für Sie gelesen:
Fairplay beim Fützener AH-Turnier
Fützen. Beim AH-Turnier des SV Fützen im Rahmen des 50-jährigen Vereinsbestehens, wurde das »Fairplay« groß geschrieben. Die von den beiden
Schiedsrichtern »Tschabo« Grieving und Pedro Blanco souverän geleiteten Partien waren stets fair und allesamt auf hohem Niveau.
AH-Fützen-Obmann Markus Wild, der mit Herbert Schwarz Junior die Organisation des Turniers in die Hände nahm, zeigte sich mit dem gesamten
Turnierverlauf sowie auch mit den Zuschauerzahlen zufrieden. Beim gemütlichen Zusammensitzen nach der sportlichen Betätigung, wurde noch jede Menge gefachsimpelt.
Turniersieger wurde der SV Stühlingen, der im Finale den FC Riedöschingen mit 2:0 schlug. Im kleinen Finale um Platz drei standen sich der FC
Erzingen sowie der VfL Riedböhringen gegenüber. Nach der regulären Spielzeit stand es 1:1 und so musste ein Neun-Meter-Schießen die
Entscheidung bringen. Hierbei hatten die Kicker aus Erzingen die besseren Nerven und verwiesen den VfL auf Platz 4. Der Gastgeber SV Fützen
erkämpfte sich den 5. Rang gefolgt vom SV Gutmadingen auf Platz sechs sowie dem SV Geisingen auf Platz sieben. Den 8. Rang belegte der FC Weizen/ Grimmelshofen.
Von Frank Jung Schwarzwälder Bote - 01.06.2009
Kirchenchorjubilare wurden geehrt In einem festlichen Gottesdienst feierte die Pfarrgemeinde St. Vitus am vergangenen Sonntag das Pfingstfest. Stadtpfarrer Edgar Wunsch nannte
in seiner Predigt Pfingsten den Geburtstag der Kirche. An diesem Tag, so der Seelsorger, traten die Apostel in Jerusalem erfüllt von der Kraft und der Gegenwart des Heiligen Geistes vor die Türe des
Abendmahlsaales und verkündeten die Botschaft des Evangeliums. Der Seelsorger gab in seiner Ansprache aber auch der Freude Ausdruck, dass
es in einer Zeit, da die Zahl der Priester in Deutschland dramatisch zurückgehe, aus der Seelsorgeeinheit Blumberg bald ein junger Priester hervorgehen werde.
Bernd Gehrke, der an der Messfeier in Fützen teilnahm, wird am 14. Juni in Oberkirch das Sakrament der Diakonweihe empfangen und bereits am
darauf folgenden Samstag in Fützen anlässlich des Kirchenpatroziniums die Festpredigt halten.
Zum Abschluss des Gottesdienstes hatten der Pfarrer und die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Gisela Meister noch die angenehme Aufgabe, einige
Jubilare zu ehren und beglückwünschen. Seit 60 Jahren sind die Geschwister Elsa Gleichauf und Amalie Hübl Mitglied des Kirchenchores (heute
Schola) in Fützen. 25 Jahre singt Veronika Gleichauf zuerst in ihrer Heimatgemeinde und nun in Fützen im Chor zur Ehre Gottes. Ganz besonders
gewürdigt wurde Renate Günthner für ihr erfolgreiches Wirken als Chorleiterin der Schola. Bereits in jungen Jahren, da es in Fützen an einem
Kirchenchordirigenten mangelte, machte sie aus der Not eine Tugend und übernahm mutig den Taktstock der damals noch recht kleinen Schola (Vorsänger) und baute diese wieder zu einer starken Chorgemeinschaft aus.
Die Geehrten erhielten neben persönlichen Geschenken eine Urkunde vom Diözesan-Cäcilienverband Freiburg für ihre Dienste an der Musica Sacra
und der Mitgestaltung der Liturgiefeiern zum Lobpreis Gottes und zur Freude und Erbauung der Kirchengemeinde.
Eine weitere Ehre wurde Mesnerin Maria Gut zuteil, die seit acht Jahren in diesem Amt tätig ist, aber bereits seit 25 Jahren zur großen Zufriedenheit der Gemeinde quasi im Hintergrund als Kirchenpflegerin wirkt.
Im kleinen Kreis gab es nach diesen Feierlichkeiten auf dem Kirchplatz noch einen kleinen Sektempfang, an dem auch Ortsvorsteher Ewald Gut teilnahm. (01.06.09 – Bericht und Bild: E. Schüle)
Eggäsli-Zunft Fützen pflegt Gemeinschaft
Eigentlich ruhen bei den Narren die Aktivitäten den Sommermonaten. Nicht so bei der Eggäsli-Zunft in Fützen. Auch das Jahr hindurch finden
immer wieder Ausschuss-und Vorstandssitzungen statt, um Ideen für die kommende Fünfte Jahreszeit zu entwickeln.
Pfingsten aber gehört speziell der Pflege der Vereinsgemeinschaft. Mit Kind und Kegel treffen sich die Narrenfamilien zu einem zünftigen Grillfest
auf der Randenhütte. Jedes Jahr wird an diesen Tagen auch eine gemeinsame Ausfahrt oder Besichtigung vorgeschaltet. Dieses Jahr ließen es die vergnügten Narren richtig knallen.
Im Schützenhaus von Blumberg wurde nämlich in edlem Wettschießen die Eggäsli-Schützenkönigin herausgeschossen und gekürt. Neben einer Häs
-Tauschbörse vor allem für den jugendlichen Nachwuchs gab es dieses Jahr eine weitere außerordentliche Sonderaktion, nämlich ein Fotoshooting in voller "Montur"für die geplante Eggäsli- Homepage.
Familienfest mit abwechslungsreichem Programm Die Eggäsli Zunft traf sich am Pfingstsamstagnachmittag und fuhr nach Blumberg zum Schützenverein. Dort schossen die Eggäsli unter
fachkundiger Anleitung von Jörg und Peter ihren Schützenkönig aus. Nachdem alle mit dem Kleinkalibergewehr geschossen hatten, ließen es sich einige nicht nehmen und versuchten sich auch noch mit Karabiner und Vorderlader.
Als Schützenkönigin gingen Katrin Gleichauf und als Schützenkönig Ralf Gleichauf aus dem Wettbewerb hervor. Beide wurden mit der entsprechenden Holztafel geehrt.
Nach dem Schießen machten sich einige Eggäsli zu Fuß auf den Weg und wanderten vom Buchenen Stumpen zur Randenhütte wo sie sich mit den
anderen zum Grillabend wieder versammelten. Der Grillabend zog sich, wie jedes Jahr, bis tief in die Nacht hinein.
Am Sonntagmorgen trafen sich die Eggäsli in Vollmontur am Wasserreservoir zum Fotoshooting. Es war schon ein wenig ungewohnt im Sommer
das Fasnethäs hervorzuholen und für einmal nicht frieren, sondern unter dem Häs schwitzen zu müssen. Da sich eine stattliche Anzahl der Eggäsli,
von den jüngsten Mitgliedern des Narrensamens bis zu den ältesten Mitgliedern des Zunftrates eingefunden hatte, konnten tolle Bilder fürs Vereinsarchiv geschossen werden.
Petrus erwies sich als guter "Fasnächtler" und Freund der Eggäsli, begann der Tag doch recht bewölkt, aber pünktlich zum Fototermin riss der Himmel auf und es konnte bei bestem Wetter fotografiert werden.
Nachdem das Häs wieder im Schrank verstaut worden war ging es erneut auf die Randenhütte zum Eggäsli Familienfest mit Mittagessen vom Metzer Gut. Auch der Grill wurde wieder gerne benutzt.
Die Zeit verging wie im Fluge, vor allem für die Kinder, mit denen unser Narrenvater zuerst den halben Randen unsicher machen musste auf der
Suche nach passenden Stecken fürs Stockbrot. Als diese gefunden waren ließen es sich Jung und Alt nicht nehmen das geliebte Stockbrot über dem Feuer zu backen.
Erst gegen Abend verließen die Eggäsli den Randen wieder und schlossen das gelungene Pfingstfest ab. (01.06.09 – Bericht und Bilder: B. Spiess und E. Schüle)
Juli 2009
Ernte angelaufen Landwirte nutzen die trockenen Tage für die Rapsernte
Während die Wintergerste schon restlos abgeerntet ist und deren Felder bereits wieder für die neue Rapsaussaat vorbereitet sind, nutzen die
Fützener Landwirte die regenfreien Tage, ihr schwarzes Gold, nämlich den Raps in guter Qualität und Quantität, einzufahren. Bis in die späte Nacht
sind sie mit ihren schweren Erntemaschinen auf dem Feld, um noch am selben Tag, oder am frühen Morgen des anderen Tages, das Erntegut nach Stühlingen ins ZG-Lagerhaus abzufahren.
Nach Aussage der Landwirte liegt der Feuchtigkeitsgehalt derzeit unter neun Prozent, was bedeutet, dass es diesbezüglich wenigstens keine
Abzüge gibt. Unbefriedigend ist jedoch der Preis, der Tagespreis liegt derzeit bei etwa 20 Euro je Doppelzentner, vor einem Jahr wurde für dieselbe
Menge das Doppelte erlöst. Gut daran sind deshalb diejenigen Landwirte, die die diesjährige Ernte im vergangenen Jahr spekulativ schon vor der
Aussaat, durch eingegangene Kontrakte, zum Preis des damals aktuellen Preises an die Börse brachten.
Insgesamt bauen die Fützener Landwirte dieses Jahr etwa 136 Hektar Raps an. Wenn die Rapsernte abgeschlossen ist, wird unverzüglich mit der
Weizenernte begonnen. Danach ist es schon wieder höchste Zeit, das Saatgut für die Rapsernte 2010 in den Boden zu bringen, keine Zeit für eine
Ruhepause für die Landwirte, denn ganz nebenbei wird in diesen Tagen auch noch das schnell nachgewachsene Öhmd eingefahren.
Wohl dem Landwirt, bei dem die Ehefrau oder der Opa noch zusätzlich mit dem zweiten, (oder dritten) Schlepper fahren kann. Nach den
desaströsen Milchpreisen, sind nun dieses Jahr auch die Preise für die abgelieferte Wintergerste mit durchschnittlich 9.50 € je Doppelzentner
wie auch die Erlöse für Raps, wie oben erwähnt, in den Keller gerutscht, während die Preise u.a. für Dünger und Kraftstoff kräftig angezogen haben. (31.07.09 – Bericht: E. Schüle)
Ereignisreicher Schluss des Schuljahres Mit mehreren Aktivitäten an den letzten Schultagen legten sich die Grundschüler noch einmal so richtig ins Zeug.
Viertklässler verabschieden sich Den Anfang machten dabei die Viertklässler. Mit einem gelungenen Abschiedsfest beschlossen sie die ersten vier Jahre ihrer Schulzeit.
Im Bürgerhaus Epfenhofen empfingen sie Eltern, Verwandte und Lehrer zu einem familiären Beisammensein. Neben einem gut durchdachten
Speisen- und Getränkeangebot hatten sich die Kinder auch ein anspruchsvolles Programm einfallen lassen. Ein selbst gestaltetes Theaterstück mit
Szenen au dem Schulalltag und einer passenden Choreografie (ohne Hilfe der Lehrer entwickelt und ausgestaltet) bewies den Gästen, dass die
Schüler ihr Jahresthema „Ich – du – wir“ zum Thema „Kommunikation“ bestens verinnerlicht hatten. In lockerer Runde wurde vom Spätnachmittag
bis in den frühen Abend gemeinsam gefeiert. So werden die Kinder ihre Grundschulzeit wohl noch lange in guter Erinnerung behalten. (30.07.09 - Bilder: Joachim Jakob)
Schuljahr geht sportlich zu Ende
Mit dem schon traditionellen Schulsporttag schlossen die Grundschüler auch in diesem Jahr ihre Arbeit spielerisch ab. Bei herrlichem Wetter ging es zu Fuß vom Schulhaus zum Sportplatz.
Dort wurden die Kinder schon von den Elternvertretern erwartet, die nicht nur leckere Kuchen und Muffins gebacken, sondern auch einige lustige
Spielbahnen für heiße Wettkämpfe vorbereitet hatten. In Gruppen aufgeteilt und mit den tollen Sport-T-Shirts der Grundschule Fützen mannschaftlich gekennzeichnet ging es voller Schwung ans Werk.
Bei Ballslalom, Wasserbecherstaffel, Sackhüpfen, Hindernisslalom und Eierlauf wurde hart um jeden Punkt gekämpft. Zwischendurch genoss man
das leckere Gebäck und Apfelsaftschorle um neue Kraft zu tanken. Vor dem abschließenden Fußballturnier wurde zudem noch eine aufbauende
Wurst verzehrt. Als die Sieger feststanden und jede Mannschaft ihren Pokal in Empfang genommen hatte, ging es gegen Mittag auf den Heimweg. (30.07.09 - Bilder: E. Schüle und Grundschule Fützen)
Talente zeigen ihr Können Am letzten Schultag be
endeten die Kinder der Grundschule Fützen ihr Schuljahr mit der beliebten „Talentschau“. Einige Schüler der dritten und
vierten Klasse hatten dazu Beiträge erarbeitet, um ihre Kameraden mit einem bunten Programm zu unterhalten.
Neben einem Zaubertrick und einem unterhaltsamen Sketsch kamen zwei selbst einstudierte Tänze zur Aufführung und Kinder die in der
Jugendmusikschule ausgebildet werden hatten sich zum „Schulorchester“ formiert und erfreuten die Mitschüler und Lehrer mit mehreren gekonnt vorgetragenen Stücken.
Auch der Chor zeigte mit drei Liedern, was in den letzten Wochen begeistert eingeübt worden war. Mit der Präsentation ihres selbst verfassten
Theaterstücks, das die Viertklässler bereits beim Abschlussfest den Eltern und Verwandten vorgeführt hatten, ernteten sie auch bei ihren Mitschülern einen Riesenapplaus.
„Bewaffnet“ mit den Zeugnissen stürmten schließlich alle zufrieden in die wohlverdienten Ferien. (30.07.09 – Bilder: Grundschule Fützen)
Für Sie gelesen:
Fabian Jakob greift nach den Sternen
Blumberg/Fützen. »Ich will später einmal Fußballprofi werden« – viele Kinder träumen diesen Traum, realisieren können ihn nur wenige. Mal fehlt
das Talent, mal der letzte Wille, manchmal auch einfach das Quäntchen Glück. Der Fützener Fabian Jakob aber will seine Chance nutzen.
Seit einigen Wochen trainiert der 14-Jährige beim SC Freiburg, jenem Verein, dessen erste Profimannschaft seit dieser Saison auch wieder der Ersten Bundesliga angehört. Damit Jakobs Gastspiel kein kurzes wird, haben sowohl er als auch der SC vorgesorgt.
Ab dem neuen Schuljahr geht der baldige Neuntklässler in Freiburg zur Schule, der Verein bringt ihn bei einer Gastfamilie unter. Wenn er sich ein
Jahr lang bewährt hat, nimmt ihn der Verein in seinem berühmten Fußballinternat auf – ein Privileg, denn hier sind lediglich 16 Spieler untergebracht.
Jakob will nichts dem Zufall überlassen, ist hochmotiviert. »Für mich ist das alles total aufregend, ich freue mich darauf, neue Erfahrungen
sammeln zu können«, sagt der Junge freudestrahlend im Gespräch mit unserer Zeitung – ihm steht förmlich ins Gesicht geschrieben, wie sehr er sich auf die Herausforderung freut.
Seit er denken könne, habe er sich eigentlich immer nur für Fußball interessiert. Fützen, Stühlingen und Schaffhausen hießen seine bisherigen
Stationen. Auf dem Spielfeld sieht er sich auf einer offensiven Position im Mittelfeld, »links oder rechts, ganz egal«, sagt er. Als sein sportliches
Vorbild bezeichnet er Cristiano Ronaldo, den Ausnahmekönner von Real Madrid.
Ob er selbst einmal in den großen Stadien dieser Fußballwelt jubeln darf, hängt nun auch von seiner Einstellung ab – und das weiß der 14-Jährige
auch ganz genau: »Beim SC wird viel Wert auf Selbstständigkeit und professionelles Verhalten gelegt«, erklärt er. »Wer in der Schule nicht gut ist,
bekommt Probleme. Also werde ich mich auch da voll reinhängen«, versichert das Talent.
Jakob wirkt sehr reif, wenn er erzählt, dass ihm Spieler wie der englische Nationalspieler Steven Gerrard imponieren, »auf Grund ihrer stets fairen
Spielweise«. Die deutsche U15-Nationalmannschaft nennt er selbstbewusst »mein erstes Ziel«, später will er dann den Sprung zu den Profis schaffen.
Und wer weiß, vielleicht spielt er ja irgendwann auch einmal für seine Lieblingsklubs, den FC Bayern München und Manchester United. Vermissen
werden Jakob sicherlich seine Mitschüler in Blumberg, die ihm zum Abschied einen signierten Ball sowie ein Plakat mit den besten Wünschen mit auf den Weg gaben.
Und auch Rektor Robert Bornhäuser ließ es sich nicht nehmen, Jakob alles Gute für die Zukunft zu wünschen: »Sei dir gewiss, wir lassen dich
ungerne ziehen«, rief er dem Jungen zu. Ein Wiedersehen wird es bestimmt geben – vielleicht dann mit dem populären Fußballprofi Fabian Jakob, der seine Ziele verwirklichen konnte.
Von Patrick Laabs
Schwarzwälder Bote - 29.07.2009
Goldene Konfirmation in der Evangelischen Kirchen Einen Jubiläums-Festgottesdienst zur Goldenen Konfirmation durfte die Evangelische Kirchengemeinde in Blumberg erleben.
Pfarrerin Gabriele Remane hat für diesen Gottesdienst ein Wort aus dem Evangelium des Johannes benutzt, das sich mit dem „Wunder“ Brot
auseinandersetzt, das in diesem Festgottesdienst jedem Besucher gereicht wurde, nicht nur als tatsächliche Speise, sondern auch als seelische,
und erinnerte an die Konfirmation, welche Wünsche mit 15 Jahren wohl gestanden haben.
Der feierliche Gottesdienst wurde an der Orgel gefühlvoll von Musik Prof. Ursula Krysta umrahmt. Leider konnten nicht alle, die schon teilweise vor
mehr als 50 Jahren konfirmiert wurden, an diesem Gottesdienst teilnehmen, da Krankheit dies verhinderte. Den erneuerten Segen durften
hinnehmen. Dieter Obermann vor 65 Jahren, Barbara Schmidt vor 50 Jahren, Alice Ahrens vor 72 Jahren, Ursula Thoma vor 50 Jahren (27.07.09 – Bericht: A. Gleichauf
Erfolgreiche Arbeit der Epfenhofener Landfrauen
Nach einjähriger Tätigkeit des Vorstandes der Epfenhofener Landfrauen hat dieser die derzeit 39 Mitglieder zur Jahreshauptversammlung in das Gasthaus Linde eingeladen.
Die Sprecherin des gemeinsamen Vorstandes Silvia Schwörer und Ilona Leingruber konnten auch Ortsvorsteher Rudolf Fluck und Vertreter der örtlichen Vereine begrüßen.
Nach Ablauf des ersten Jahres des neuen Vorstandes, dessen Wahl vor einem Jahr unter Mithilfe des Bezirksvorstandes Elfriede Martin und
Ortsvorsteher Rudolf Fluck zustande kam, zeigte sich der Vorstand erfolgreich den Aufgaben gewachsen. Den Rückblick gab Schriftführerin Vera
Schäfer und hob einige Veranstaltungen, bei denen die Landfrauen tätig waren, besonders hervor, so die Kaffeestube beim Bobby-Car-Rennen im August, die Mithilfe bei örtlichen Veranstaltungen und den Fredericktag.
Der Kassenbericht von Susanne Zwink zeigt ein erfreuliches Polster, nicht allzu groß, aber beruhigend. Die Kassenprüferinnen Waltraud Preißler und
Irene Merk, die genau hingeschaut haben, bestätigten wörtlich die Kasse stimmt „auf Heller und Pfennig“.
Die Entlastung des Vorstandes übernahm Ortsvorsteher Rudolf Fluck. Dies geschah einstimmig ohne Enthaltungen. Auf Wunsch der
Vorstandsschaft ist eine Beisitzerin im Vorstand neu zu wählen und gemäß der Satzung, so Ortsvorsteher Fluck, ist dies möglich. Frau Renate
Höltke wurde vorgeschlagen und einstimmig als neue Beisitzerin in den Verein gewählt. Gleichzeitig sprach Rudolf Fluck den Dank des
Ortschaftsrates für die geleistete Hilfe bei vielen Veranstaltungen aus, denn ohne Landfrauenverein ist Epfenhofen nicht denkbar.
Unter Punkt 7 „Verschiedenes“ der Tagesordnung nahm Silvia Schwörer Stellung zu Themen, die sich im Laufe des Jahres gesammelt haben, auch
, dass die Geselligkeit trotz den vielfältigen Aufgaben nicht zu kurz kommen darf und der Jahresausflug im zweijährigen Rhythmus vorgesehen ist,
beim Fredericktag die Übernachtung mit den Kindern neu zu überdenken ist und die Fachvorträge des Landfrauenverbandes Südbaden nach Möglichkeit gut zu besuchen sind.
Der Ausblick in den Veranstaltungskalender 2009/10 verspricht Interessantes, dabei der Bezirkswandertag im September in Pfohren, der Ausflug
zum Engener Nachwächter am 10.09. und jetzt schon die Vorbereitung auf die Landesgartenschau in Schwenningen im nächsten Jahr, bei dem die Mitarbeit am Landfrauenstand Südbaden erwünscht ist.
(27.07.09 – Bericht: A. Gleichauf)
Evangelischer Kindergarten wird umgebaut Der Evangelischen Gemeinde Blumberg wurde am Sonntag im Gemeindehaus und Kindergarten in der Haldenstraße bei der
Gemeindeversammlung von Gemeindediakon Werner Volkert und Reiner Ketterer vom Architekturbüro Ketterer aus Königsfeld-Neuhausen die Planung für den Kindergarten Umbau vorgestellt.
Die Planungen sind soweit abgeschlossen und die Genehmigungen von der Evangelischen Landeskirche und dem Regierungspräsidium können
nach bisherigen Informationen voraussichtlich als erteilt angesehen werden. Werner Volkert erläuterte, was als Änderungen geplant ist. So wird der
Eingangsbereich verändert, Toiletten-Anlagen und Sanitärbereich vergrößert, der Küchenbereich wesentlich verbessert und erweitert. Zwei
Wohnungen im oberen Bereich entfallen. Durch Isolierungen soll der Energieverbrauch verringert werden. Ein Anbau soll die räumlichen Verhältnisse positiv beeinflussen.
Eine Diskussion über den Einbau einer Photovoltaik Anlage ließ „Für und Wider“ aufkommen, die Lage der Dachfläche-Rentabilität – alles ist
möglich oder auch nicht. Architekt Ketterer erklärte die Gegebenheiten, was Zuschüsse usw. anbelangen. Die jetzige Planung nimmt von dem Einbau einer solchen Anlage Abstand.
Werner Volkert konnte die vielen Fragen bzgl. Kinderkrippe, Kosten und Erweiterungen im Kindergartenbereich positiv beantworten. Mit dem Umbau soll möglichst schnell begonnen werden.
(27.07.09 – Bericht: A. Gleichauf)
Fahrzeugsegnung Der Heilige Christophorus als Wegbegleiter
Alljährlich bietet Stadtpfarrer Edgar Wunsch anlässlich des Gedenktages des Heiligen Christophorus, dem Schutzpatron der Reisenden, die Segnung ihrer Fahrzeuge an.
In Fützen hatten nach dem sonntäglichen Gottesdienst zahlreiche Autofahrer hierzu ihre Autos vor dem Pfarrhaus aufgestellt, darunter waren aber auch zwei Kinderfahrräder und erstmals auch ein Kutschengespann.
Zunächst segnete der Pfarrer die Christophorus- Plaketten, welche die Ministranten danach zum Verkauf anboten. Christophorus (griechisch
Christusträger), Märtyrer, dargestellt als Riese, das Jesuskind auf der Schulter durch das Wasser tragend, ist einer der 14 Nothelfer, bewahrt vor
jähem und unbußfertigem Tod, daher der Patron der Reisenden, in neuerer Zeit der Kraftfahrer. Gedenktag ist der 24. Juli. (26.07.09 – Bericht: E. Schüle)
Ehrung fürs Ehrenamt Bürgermeister zeichnet Blutspender und Vereinsmitglieder aus
Vor kurzem ehrte Bürgermeister Matthias Baumann in der Stadthalle von Blumberg im Namen der Stadtverwaltung verdiente Vereinsmitglieder und Blutspender, darunter auch fünf Bürgerinnen und Bürger von Fützen.
25 Blutspenden können Gertrud Korhummel, und zehn Blutspenden Mechthild Wilhelm nachweisen. Für den Musikverein Fützen wurde Kurt
Korhummel für seine 40-jährige Mitgliedschaft geehrt. Rekordverdächtig, sagte der Bürgermeister bei seiner Ansprache, seien die Mitgliedschaften
von Elsa Gleichauf, die seit 62 Jahren beim Kirchenchor von Fützen zur Ehre Gottes mitsingt, wie auch deren Schwester Amalie Hübl, die seit 60 Jahren ebenfalls dem Chor (heute Schola) ihre Stimme leiht.
Der Bürgermeister betonte im Rahmen des feierlichen Stehempfangs:" Eine Gemeinde lebt von den Bürgern, die mit dem Herzen helfen und nicht
danach fragen, „was bekomme ich dafür?“ Die Stadt könnte diese erbrachten Leistungen niemals bezahlen. So dürfe man froh sein, dass es in der Stadt so viele ehrenamtliche Helfer gibt.
(26.07.09 – Bericht E. Schüle)
Fützener Dorfhock Musikverein startet im dritten Anlauf Gelungener, aber verregneter Dorfhock unter dem Pavillon
Bestens bewährt hat sich am vergangenen Freitagabend das schützende Dach des Pavillons anlässlich des vom Musikverein veranstalteten
Dorfhocks. Zwar zogen düstere Regenwolken herauf, doch mutig eröffnete Carolin Gleichauf als Zöglings-Ausbilderin und Dirigentin mit ihren sechs
Zöglingen das Abendkonzert. Doch mit den ersten Tönen begann es auch schon an leicht zu regnen.
Unverdrossen zogen sich die bereits zahlreich anwesenden Gäste samt Tischen, Bänken und Biergläsern unter das schützende Dach des Pavillons
zurück. Mehr Glück hatte sodann die Jugendkapelle, die unter Leitung von Peter Meister ihr Repertoire ohne Regen abspielen konnte.
Der Vorstandsvorsitzende Kurt Gleichauf begrüßte die erwartungsvollen Gäste und weissagte prophetisch eine sternenklare Nacht. Tatsächlich
kamen bei einbrechender Dunkelheit noch weitere Gäste, so dass flugs weitere Tische aufgestellt werden mussten.
In voller Besetzung ging sodann der Musikverein unter der Leitung von Karl-Heinz Hübl ans Werk, doch kaum hatte Carolin Gleichauf auf ihrer
Querflöte bravourös ein Soloeinlage zum Besten gegeben, prasselte ein Gewitterregen hernieder und beendete überfallartig die mit viel Beifall belohnte Abendserenade.
Bleibt zu hoffen, dass die Musiker, die sich eigentlich sowohl in Sachen Notenmaterial, als auch in der provisorischen Küche auf einen Verbleib ihrer
„Kunden“ bis Mitternacht eingerichtet hatten, von diesem Teilerfolg nicht entmutigen lassen und bereits im Herbst mit einem weiteren Dorfhock
wieder einen wertvollen Beitrag zum Wohle und Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft starten. (25.07.09 – Bericht und Bilder: E. Schüle)
Epfenhofen grillt St. Gallus Senioren beim fröhlichen Sommerfest
Einen guten Schutzengel haben wohl die Senioren von Epfenhofen. Die Vorbereitungen für das sommerliche Grillvergnügen waren bereits wegen
düsteren Regenwolken in den Pfarrhaussaal umdisponiert, da kam die Sonne heraus und ermöglichte den recht zahlreich erschienen Gästen unter
schattenspendenden Bäumen einen lauschigen Nachmittag bei „Ottmars Hütte“.
Natürlich wurde wieder viel gesungen, gespielt und Geschichten erzählt. Doch animierte Turnvater Ottmar Brutsche auch zu Freistilübungen auf
seiner gepflegten Wiese. Das machte Spaß und nach so viel Bewegung hatte jeder sein deftiges Schnitzel oder die Grillwurst redlich verdient. Die
Abendsonne warf schon lange Schatten, als sich die Spätheimkehrer hochzufrieden auf den Heimweg machten. (23.07.2009 – Bericht: E. Schüle)
Ortschaftsrat nimmt Arbeit auf Ewald Gut erhält das einstimmige Vertrauen seiner Ratskollegen als alter und neuer Ortsvorsteher
Anlässlich der konstituierenden Sitzung des neuen Ortschaftsrates wurde Ewald Gut erwartungsgemäß vom neuen Ratsgremium wieder einstimmig
zum Ortsvorsteher für die kommenden fünf Jahre gewählt. Ebenso einstimmig wurde Arnold Gleichauf wieder das Amt des Stellvertreters
übertragen. Michael Gut füllt die entstandene Lücke des Protokollführers, das bisher Jürgen Fischer ausübte, der sich nicht mehr zur Wahl in
Fützen gestellt hatte. Ihm, wie auch Roland Tritschler, der sich zehn Jahre herausragend für das Wohl der Mitbürger eingesetzt hatte, dankte der Ortsvorsteher bei der Verabschiedung mit lobenden Worten und einem Präsent.
Im Rückblick reflektierte Gut die vielen in den zurückliegenden Jahren trotz klammer Kassenlage durchgeführten Maßnahmen. Dazu zählten vor
allem die Erschließung des Neubaugebietes im „Am Bohlwald“, die Neugestaltung der Fassade an der Buchberghalle sowie die Neuordnung der Beförderung der Kinder zum Kindergarten nach Epfenhofen durch den Bahnbus.
Weitere Maßnahmen waren die Pflege der Wanderwege auf dem Randen, die Neueindeckung des Daches der Leichenhalle, oder die
Innensanierung der Schulhausräume. Besonders erwähnenswert war jedoch vor allem die Neuverwertung des Platzes beim ehemaligen Milchhäusle,
die mit der Errichtung des Pavillons zur 925-Jahrfeier den Dorfplatz am Kommenbach besonders aufwertete. In diesem Zusammenhang nahm
Fützen auch erfolgreich an der Aktion „Unser Dorf soll schöner werden“ teil. Als Negativposten nannte Gut die Schließung der Volksbank-Filiale, des
örtlichen Lebensmittelgeschäftes und den Abbau der öffentlichen Fernsprechzelle durch die Telekom.
Bei der Vereidigung des neuen Ratsgremiums freute sich Gut besonders, dass mit Mathilde Gleichauf erstmals in Fützen auch eine Frau mit am
Ratstisch sitzen werde. Allen neu-oder wiedergewählten Ratskollegen wünschte der Ortsvorsteher, wie auch Bürgersmeister Matthias Baumann anlässlich seiner Grußworte viel Erfolg.
Arnold Gleichauf hob aber auch die Verdienste von Ewald Gut, während seiner 15 jährigen Amtszeit als Ortsvorsteher zum Wohle der Gemeinde, wie
auch seinem Wirken als Gemeinderat bei der Stadt hervor. Die Bestätigung des Gemeinderats dürfte reine Formsache sein.
In den weiteren Tagesordnungspunkten wurde die Vorbesprechung des Haushaltsplanes beraten. Trotz der schwierigen Wirtschaftslage hoffen die
Fützener Bürger mit ihrer Wunschliste auf die Durchführung der wichtigsten und längst fälligen anstehenden und Bau-und
Renovierungsmaßnahmen. Über die Sachstandsberichte des Ortsvorstehers zu ELR und DSL werden wir berichten.
Schnelles Internet künftig über den Hardbuck? Fützens Schultes Ewald Gut lässt in Sachen DSL nicht locker.
Bürger zeigen wenig Interesse an der Ortspolitik Immerhin zehn Bürger zeigten am vergangenen Dienstagabend Interesse an der richtungsweisenden öffentlichen Sitzung des Ortschaftrates mit
Verpflichtung der neu- oder wiedergewählten Ortschaftsräte (Rätin), an der auch Bürgermeister Matthias Baumann teilnahm.
Gut ermahnte das neue Gremium, dass auch in Zukunft bei der Arbeit das Gemeinwohl der Bürger oberste Priorität haben müsse. So soll das
Bemühen des Gremiums darin bestehen, die örtlichen Belange beim Gemeinderat in Blumberg vehement zu vertreten und einzufordern. Dazu bot
sich an diesem Abend in Anwesenheit des Bürgermeisters einmal mehr Gelegenheit bei der Aufstellung der Wunschliste für das Jahr 2010.
Trotz sparsamer Planung gelte es, die in Fützen anstehenden Verbesserungen baldmöglich, oder doch mittelfristig in Angriff zunehmen. Dazu
zähle die Optimierung der Wasserversorgung zu den Siedlungshöfen, die Erneuerung der Grillstellen, vor allem aber die Sanierung des
Schulhauses wie auch des Feuerwehrgerätehaues. Aber auch der Ausbau der Wirtschafts- und Verbindungswege unter anderem vom Lokschuppen bis Epfenhofen sei zwingend.
Zwei weitere Themen beschäftigen den umtriebigen Fützener Schultes, nämlich das Entwicklungsprogramm ländlicher Raum (ELR), wonach auch
Fützen bei der Schließung von innerörtlichen Baulücken und dem damit verbundenen sparsamen Landschaftsverbrauch mit interessanten
Zuschüssen rechnen könne. Bekanntlich hat Gut hierzu bereits wegweisend auch für andere Gemeinden eine Gesamtkonzeption erarbeitet.
Demnach gibt es in Fützen in absehbarer Zukunft bis zu 40 Baulücken und relevante Wohn- und Wirtschaftsräume neu zu ordnen.
Ein Dauerbrenner ist in Fützen ist auch die Verbesserung der Leistungsstärke bei den Internetanschlüssen. Hier drängen Geschäftsbetriebe, aber
vor allem auch junge Bürger, die beruflich auf eine leistungsfähige Verfügbarkeit von DSL dringend angewiesen sind, auf baldige Verbesserung bei
der Datenautobahn. Während sich für die Stadtteile Riedböhringen-Hondingen hier eher mittelfristige Lösungen abzeichnen, dürfte, da es in
Fützen vor allem auf weite Strecken noch an Leerrohren für den Einbau der hierfür notwendigen Breitbandkabel mangle, befürchtet Gut im südlichsten Stadtteil eher noch ein längeres Schattendasein.
Eine schnellere Lösung zeichne sich jedoch nach seinen Ausführungen dann ab, wenn sich Fützen einer neuen Variante öffne, nämlich der DSL-
Versorgung über Richtfunk, wozu die Fernsehantenne auf dem Hardbuck „angezapft“, bzw. ausgebaut werden könnte.
Hierbei könnte relativ kurzfristig zunächst eine noch ausbaufähige Leistung von bis zu sechs Megabit erreicht werden. Allerdings würden dabei auf
die Anschlussnehmer neben Kosten für Installation auch monatliche Grundgebühren anfallen. Dessen ungeachtet werden aber auch nach den
Ausführungen des Bürgermeisters zur Zeit permanent Machbarkeitsstudien für alle Stadtteile im Bereich der Verkabelung erstellt.
In weiteren Tagesordnungspunkten befürwortete der neue Ortschaftsrat in dieser ersten Mammutsitzung noch drei Baugesuche, im Mühläckerweg, in der Zubergasse, sowie im Brusel. (22.07.09 – Bericht: E. Schüle)
Tatort Fußballplatz Innerörtlicher Dorfwettkampf bringt Spaß und Unterhaltung
Der Stadtteil Fützen ist bekannt für eine harmonische und intakte Dorfgemeinschaft. Doch am vergangenen Samstag gab es "Krieg". Die
Verantwortlichen des Sportvereins hatten sich für das im Rahmen des Vereinstages und dem damit verbundenen Jugendturniers für die Bevölkerung und die Gäste einen besonderen sportlichen Leckerbissen ausgedacht.
Zum Abschluss des Turniers galt es, der Sommer war inzwischen sogar für kurze Zeit zurückgekehrt, in einem edlen, aber kämpferisch sehr
starken Wettkampf, ausgetragen von Bürgern der jeweils rechten und linken Seite des Kommenbachs (Dorfbach),den Gegner zu bezwingen. Der
Verlierer musste, so hieß es in der Spielordnung ein Fass mit 50 Liter Bier bezahlen.
Für dieses Spektakel hatten sich immerhin 42 Spielerinnen und Spieler gemeldet. Dabei durften bei jedem der ausgewiesenen fünf Spielarten
(2x25 Minuten Fußball, Fußballgolf, Torwandschießen, Elfmeterschießen, und schießen auf das leere Tor von der Mittellinie)nur jeweils drei aktive
Spieler im Feld sein. Vorgeschrieben war die Teilnahme von jeweils zwei Damen. Eine Besonderheit war bei dem Jux-Spiel, dass die jeweiligen 11
Erstspieler zuerst gewogen wurden. Dabei brachte es die linke Bachseite auf immerhin 929 KG, die 11 Recken von der rechten Bachseite brachten
884 KG auf die Waage. Den Schwergewichtigen wurde als "Vorschuss" zum Start ein Vorteil von einem Tor zugestanden. Das aber nützte ihnen
nichts, denn die leichtgwichtige rechte Bachseite entschied schließlich das Spiel mit 14 : 8 Toren für sich. Die Gäste und Zuschauer aber belohnten die schweißgebadeten Spieler mit kräftigem Applaus. Turnier
FV Kickers Lauterbach 09 gewinnt Jugendturnier am ersten Spieltag Anlässlich ihres 50. Vereinsjubiläums und dem damit verbundenen „Vereinstag“ über das vergangene Wochenende richtete der Sportverein Fützen
ein stark besetztes Jugendturnier aus. Am Samstag/Sonntag spielten insgesamt 24 Mannschaften von der E – bis zur C-Jugend ihre Tagessieger
heraus. Am Samstag eröffneten die Gastgeber vom SV Fützen die Spielrunde gegen den SV Dittishausen. Weitere Spiele bestritten
Jugendmannschaften aus Bad Dürrheim und Lauterbach (Schramberg). Im Finale erkämpften sich schließlich die FV-Kickers 09 Lauterbach mit
ihrem Trainer Udo Schinle und dem Co-Trainer Tobias Michler gegen die DJK Villingen mit 1.0 Toren den Titel. In einer Pause erlebten die
zahlreich anwesenden Eltern und Großeltern aus Fützen, Epfenhofen und Blumberg einen echten Fußballgenuss in einem Einlagespiel zwischen den
Bambinis (Jungen und Mädchen) des SV Fützen-Epfenhofen und des TuS Blumberg. Dabei war es köstlich zuzusehen, wie die Kids im Original
-Fussball-Outfit mit ihren kurzen Beinen und kampfbetontem Minenspiel über das verkleinerte Spielfeld wetzten.
Die Fützener Trainer Friedhelm Müller, Rocco Dziubale und Daniel Burger zeigten sich dabei mit ihrem sonst stets auf Sieg getrimmten
„Nachwuchsspielern“ nicht ganz zufrieden, während Trainer Markus Wahl, Blumberg, mit seiner jugendlichen Schar zufrieden zur Pommes-Küche abzog. (19.07.09 – Bericht und Bilder: E. Schüle)
Dixiebähnle Dixielandmusik mit multikulturellen Bahnreisenden
Auch in diesem Jahr fand die Fahrt mit dem Dixiebähnle der Sauschwänzlebahn mit etwa 400 Fahrgästen wieder einen guten Zuspruch. Mit Gästen
aus ganz Europa, vor allem aber einer 90 Personen zählenden asiatischen Reisegruppe, vornehmlich Japaner, war die die Reisegesellschaft
geradezu multikulturell. Dabei war auch eine Seniorengruppe (24) aus Zürich, die als Schulausflug im Rahmen eines Computer-Seminars an der
Fahrt teilnahm. Kurzfristig wurde für die Gäste aus Asien beim Halt in Fützen noch eine Besichtigung der barocken Dorfkirche, sowie ein Besuch in
der Fützener Edelbrennerei organisiert. Als bewährter englisch sprechender Stadtführer“ fungierte dabei Georg Schloms, Fützen, doch sprachen die
meisten Gäste sogar deutsch. Bei fetziger Dixielandmusik an den Bahnhöfen Fützen und Weizen kamen alle Gäste wieder auf ihre Kosten. Das
von den Fützener Landfrauen arrangierte Kaffee-Kuchenbuffet fand wieder einmal mehr lobenden und großen „Zugriff“. (19.07.09 – Bericht und Bilder E. Schüle)
Treffen de Altenwerks
Humor und guten Appetit zeigten die Senioren aus Fützen und Riedöschingen bei ihrer monatlichen Zusammenkunft im Gasthaus "Zum Kranz" in
Fützen. Insgesamt ist derzeit die Zahl der Teilnehmer, bedingt durch Todesfälle und Unpässlichkeiten, leider etwas geschrumpft und die "Jungen
Alten" fühlen sich trotz steter Umwerbung durch das Vorstandsteam, wohl noch nicht alt genug, um hier mit dabei zu sein und haben
Berührungsängste. Doch die Anwesenden zeigten sich, davon wohl unberührt, wieder vergnügt und vor allem sangeslustig.
Der Vorsitzende Ewald Wilhelm warb gleichzeitig um Mitfahrer zur diesjährigen Dekanatswallfahrt, die am Dienstag, 15. September, im Dom von St.
Blasien stattfindet. Beginn der Wallfahrtsmesse ist um 15.00 Uhr. Mitfahrgelegenheit gibt es für alle interessierten Wallfahrer aus dem Umkreis.
Abfahrt in Riedöschingen ist um 9.30 Uhr, in Fützen um 10.00 Uhr. In romantischer Fahrt geht es zunächst durch den Schwarzwald
nach Grafenhausen und von dort nach dem Mittagessen nach St. Blasien. Der Abschluss ist im "Kuhstall" in Döggingen vorgemerkt. Anmeldungen sind baldmöglich erbeten bei Ewald Wilhelm, Tel. 07702/2676
(15.07.09 – Bericht: E. Schüle)
LKW-Panne an der Wanne Bei einem LKW ist am Dienstagmorgen bei der Abwärtsfahrt kurz vor der Einfahrt Epfenhofen der Motor geplatzt. Das Fahrzeug blockierte daraufhin
die Fahrbahn halbseitig. Während die Polizei vor Ort erschien, zwängten sich abwärts weitere schwere Lastzüge an der Unfallstelle vorbei. Diese
wurden dann auch gleich, genau wie der Fahrer des Pannen-LKW von der Polizei abkassiert. Das lädierte Fahrzeug wurde vom Abschleppdienst angekoppelt und abgeschleppt. Mitarbeiter vom Straßenbauamt die Straße streuten mit
Bindemittel die Straße ab. Vermutlich waren diese gerade auf der Strecke tätig. Diese Mitarbeiter hatten auch vor dem Eintreffen der Polizei mindestens acht weitere Brummis die Wanne herunter fahren sehen.
Es ist sicher nur noch eine Frage der Zeit bis sich durch unerlaubte Benutzung der Wanne durch schwere LKW ein schwerer Unfall ereignet.
Regelmäßige Benutzer dieser Straße stellen einen ständig zunehmenden Lkw-Verkehr nicht nur kleiner bis mittlerer Lastwagen, sondern auch
großer Sattelzüge mit hoher Tonnage fest. Sollte ein solches Fahrzeug einen Unfall verursachen (Bremsversagen oder, wie geschehen, Motorplatzer) dürfte es mit einem kleinen Blechschaden wohl nicht getan sein. (15.07.09)
Musikverein spielt zur Hochzeit In einer würdigen Feier spendete Stadtpfarrer Edgar Wunsch Karin Gut aus Fützen und Patrick Störk aus Wutöschingen-Degernau am Samstag in
der St. Vitus-Kirche das Sakrament der Ehe. Der Jugendchor unter der Leitung von Renate Günthner umrahmte die feierliche Zeremonie mit einem gut ausgewogenen Liederprogramm. An der
Orgel Marcel Rath. Ebenso begleitete der Musikverein "Eintracht" Fützen, dem die Braut seit früher Jugend angehört, die Feier und lud anschließend noch zu einem kleinen Platzkonzert auf dem Kirchplatz ein.
Auch eine Abordnung der Fützener Tanzgarde stand Spalier. Das junge Ehepaar hat seinen Wohnsitz in Wutöschingen-Degernau. (12.07.09 – Bericht: E. Schüle)
Bienenzüchter auf dem Hohen Randen Auf der Gebirgsbelegstelle Hoher Randen fanden sich am Sonntag Mitglieder des „Bienenzüchterringes Hoher Randen“ zusammen, dem auch
Mitglieder des Imkervereines Blumberg angehören. Der Vorstand des Züchterringes Josef Schipp aus Worblingen konnte Züchter aus dem
gesamten Gebiet begrüßen, das vom Bodensee, Singen über unser Kreisgebiet bis Waldshut reicht.
Belegstellenwart Philippe Petitgand und Vorstand Jürgen Mess vom Blumberger Imkerverein, der auch 2. Vorstand im Züchterring ist, haben die
Vorarbeiten für dieses Treffen organisiert und die „Bienenfrauen“ des Vereines haben die Kuchen- und Kaffeetafel übernommen. Der
Belegstellenwart hat mit Stolz berichtet, dass sich auf der Belegstelle mehr als 200 Königinnen und z.Zt. 150 Völker befinden. Die Zahl der Völker ist noch im Steigen und wird noch bis Saisonende auf über 200 anwachsen.
Der Züchterring Hoher Randen bereitet sich darauf vor, dass er in Kürze auch der AGT (Arbeitsgemeinschaft Toleranz Zucht) der Landesanstalt
Hessen mit Sitz in Marburg angehören wird, der dann auch die Sklenarbienen des Züchterringes Hoher Randen betreut.
Für die Kasse des Züchterringes ist Fritz Kehl aus Grimmelshofen zuständig. Das nächste Belegstellenfest in 924 m Höhe des Imkervereines Blumberg, das nur noch alle 2 Jahre stattfindet, ist 2010.
Weitere Informationen zu allen Fragen der Bienenzucht bei Jürgen Mess, Tel. 07702/419555 und beim Imkertreff an jedem 2. Sonntag im Monat. (07.07.09 – Bericht: A. Gleichauf)
Markt Epfenhofen Kunsthandwerker zeigen ihre Künste
Ein wundersames Bild, wie dies der Bahnhof Epfenhofen in den vergangenen 100 Jahren nie erlebte, bot sich am Samstag und Sonntag den Besuchern hoch über den Dächern des schmucken Stadtteils von Blumberg.
Die Veranstalter des Handwerkermarktes, Brigitte Rösch vom „AltenHaus“ und Markus Merk vom Hotel „Löwen“, hatten für diese Tage den Bahnhof
samt Umfeld regelrecht aus dem Dornröschenschlaf gerissen. Wer diesen herrlichen Platz nicht kennt ist überrascht, was dieser Ort mit seinem
herrlichen Ausblick ins Tal des Kommenbachs und bis zum Schweizer Jura für Möglichkeiten bietet.
So war an beiden Tagen dieses „Freigelände“ bestückt mit über einem Dutzend Kunsthandwerker, die ihr altes Handwerk, das Sie teils als Hobby
oder auch als Kommerz betreiben, zur Schau und natürlich auch zum Verkauf stellen.
Erstaunlich, was es aus alten (verrosteten) Baustahlgeweben und Drähten so alles zu gestalten gibt. Bürstenmacher, Korbflechter, Talisman mit
Gebrauchsanweisung gab es zu bestaunen, wie auch die aus USA herüber geschwappte Patchwocktechnik, vorgestellt von zwei bildhübschen jungen Damen aus Blumegg.
Für das leibliche Wohl war natürlich bestens gesorgt, da der „Löwenwirt“ fast eine komplette Küchenausstattung samt Personal hierher ausgelagert hatte.
Für die Kinder gab es Ponyreiten, eine Hüpfburg, Väter und Söhne konnten gleich an zwei intakten Modelleisenbahnen schalten und walten. Einen
musikalischen Leckerbissen bot am Samstag das bunte Unterhaltungsprogramm des Blasorchesters der Stuttgarter Straßenbahnen unter der
Leitung von Harald Spindler (Arr. Alfons Knust) Diese mit dem Hotel Löwen befreundete Musikkapelle spielte bereits mehrfach in Epfenhofen und
machte auf dem Weg nach Trossingen zum 111. Eisenbahnerfest einen Umweg über Epfenhofen.
Eine besondere, überraschend noch möglich gemachte und genehmigte Attraktion, waren die kostenlosen Dampflokfahrten mit dem schmucken
„Laufenburgerli“ auf dem Bahnhofgelände. Hierzu hatte das Personal der WTB e.V. mit Valentin Stöckle und seinem Junior-Assistenten Felix
Scheuch seine Freizeit zur Verfügung gestellt. Auch die Museumsbahn dampfte an beiden Tagen fahrplanmäßig mit Halt in Epfenhofen am
großen Festplatz vorbei. In solidarischem Zusammenwirken verlegte der Musikverein Epfenhofen, die „Kommentalmusikanten“, unter der Leitung von Lothar Brutsche sein Frühschoppenkonzert kurzerhand vom Dorf zum Bahnhof.
(05.07.09 – Bericht und Bilder: E. Schüle)
Seelsorgefest 2009 Kirchenkonzert der Seelsorgeeinheit Blumberg
Den Auftakt für das Seelsorgefest 2009 der vereinigten Kirchengemeinden Blumberg-Epfenhofen-Fützen-Kommingen-Riedöschingen bildete ein groß angelegtes Kirchenkonzert am Samstagabend in der Stadtkirche St. Andreas Blumberg.
Über 100 Sängerinnen und Sänger begeisterten in der allerdings nicht ganz voll besetzten Kirche die Besucher mit ihren gut gewählten Liedvorträgen, die alle unter dem Motto standen: Alles zur größeren Ehre Gottes.
Nach der Begrüßung durch den Hausherrn, Stadtpfarrer Edgar Wunsch, eröffnete die Schola Blumberg unter der Leitung von Marion Böschet den
Konzertabend. In weiteren Blöcken folgten die Schola und der Jugendchor Fützen (Leitung Renate Günthner), der Kirchenchor Kommingen (Leitung Karl Scheu), sowie der Kirchenchor Riedöschingen (Leitung Thomas Keller).
In das mächtige Finale durch den Gesamtchor waren auch die Besucher eingebunden und so ertönte aus 400 Kehlen das Schlusslied: Allein Gott in der Höh sei Ehr'.
Nach dem Konzert luden Pfarrer und der Pfarrgemeinderat noch zu einem Stehempfang in den Saal unter die Kirche ein. Dieser Einladung folgte trotz vorgerückter Stunde noch eine große Zahl gut eingestimmter Festgäste.
Die feierliche Eucharistie erfolgte am Sonntag, wiederum in der Stadtkirche, umrahmt von den Kirchenchören Kommingen und Riedöschingen. Mit
Blick auf die unsichere Wetterlage wurde das im Pfarrhausgarten geplante gemeinsame Mittagessen wieder in den Saal unter die Kirche verlegt.
Mit dem Abendlob um 19.00 klang die würdige Feier aus. In den Teilgemeinden fanden an diesem Sonntag keine Gottesdienste statt. (05.07.09 – Bericht und Bilder: E. Schüle)
Frohe Einkehr ade Marlene Rudolf schließt ihre Gastwirtschaft
Seit fast 40 Jahren ist das Gasthaus „Frohe Einkehr“ von Marlene Rudolf (67) eine wohlklingende Adresse, nicht nur für die Bürger von Epfenhofen.
Bähnlefahrer, Wanderer und Gastfamilien gehören zu den Stammgästen der beliebten und allzeit fröhlichen Wirtin. Doch nun zwingt sie die
Krankheit und damit verbundene Pflege ihres Ehemannes dazu, den Gastbetrieb „fast“ auf Null herunter zu fahren.
Im Jahre 1971 übernahm die aus Jechtingen am Kaiserstuhl kommende junge Wirtin von ihrem Vorgänger die kleine Wirtschaft und baute diese
zusammen mit ihrem Ehemann Zug um Zug zu einem stattlichen Anwesen einschließlich einer rustikalen Sitzgruppe vor dem Haus aus. Ihre
bekannt gute Küche mit kulinarischen Köstlichkeiten, wobei die knusprigen Grillhähnchen eine besondere Magnetfunktion hatten, verschafften einen festen Kundenkreis ganzer Familien-Clans.
Im Blick zurück meint „Marlene“, wie sie in ganz Epfenhofen genannt wird, mit einem Anflug von Wehmut im Gespräch mit dem SÜDKURIER: „Es
war eine arbeitsreiche, aber auch schöne Zeit mit vielen interessanten Kontakten und bleibenden Freundschaften. Diese will sie auf jeden Fall
weiter pflegen und so wird sie ihre traute Gaststube für kleine familiäre Anlässe auf Anfrage auch weiterhin offen halten. Auch die St. Gallus -
Senioren haben die „Frohe Einkehr“ für ihre monatliche Zusammenkunft im September bereits wieder fest gebucht. (05.07.09 – Bericht: E. Schüle)
Vandalen schlagen zu Überrascht zeigte sich Theo Zeller, als er nach seinen Bienen beim Fützener Bolzplatz (früherer Mühleweiher) schauen wollte. Vandalen hatten
zwischen Mitternacht und Morgendämmerung seine gesamten Bienenstöcke umgeworfen.
Zum Glück war es in der Nacht nicht kalt, sonst hätten die nützlichen Bienenvölker Schaden gelitten. Als Missetäter kann sich der fleißige Imker nur
junge Menschen vorstellen, die nachts immer wieder die Gegend unsicher machen. Von einer Anzeige bei der Polizei will er allerdings Abstand nehmen. Entdeckt hat den Schaden ein Nachbar, der seine Pferde auf die Weide
brachte. (02.07.09 – Bericht: E. Schüle)
August 2009
...und die Musik spielt dazu
Für Stefan Zeller und Anja Winter läuteten am gestrigen Samstag die Hochzeitsglocken. Als Vorsitzender der Jugendkapelle des Musikvereins
Fützen genoss der Bräutigam das besondere Privileg, von den Vereinskameraden vor seinem Elternhaus mit klingendem Spiel abgeholt und zur Dorfkirche St. Vitus begleitet zu werden.
Die ökumenische Trauung erfolgte durch den katholischen Pfarrer Peter Walter und die evangelische Pfarrerin Gabriele Remane. Nach der Trauung,
die vom Musikverein Fützen und vom SC Flair mit Gesang untermalt wurde, gab es bei herrlichem Spätsommerwetter einen Sektempfang auf dem
Kirchplatz. Während dessen hatten die über hundert Gäste die Möglichkeit, dem Brautpaar ihre Glückwünsche zu übermitteln. (30.08.09 – Bericht und Bilder: E- Schüle)
Schweizer Motorradfahrer tödlich verunglückt Motorradunfall an der Randensteige
Wieder wurde der für Motorradfahrer beliebte aber auch berüchtigte Randenaufstieg (B 314) für einen Biker mit seiner schweren Maschine zum
Verhängnis. Von Epfenhofen bergwärts fahrend, verlor der Schweizer Fahrer aus dem Kanton Schaffhausen vermutlich wegen überhöhter Geschwindigkeit oberhalb der „Sonnenhofkurve“ die Herrschaft über sein Fahrzeug.
Schwer verletzt blieb er hinter der rechten Leitplanke liegen, seine stark demolierte Maschine lag vor der Leitplanke. Die Polizeidienststelle von
Donaueschingen wurde um 20.00 Uhr zur Unfallstelle gerufen. Die Erstversorgung übernahmen Notarzt Dr. Damm aus Blumberg, sowie Mitarbeiter
des Roten Kreuzes aus Blumberg. Der lebensgefährlich verletzte Mann wurde mit dem Rettungshubschrauber aus Schwenningen in die dortige Klinik geflogen, wo er noch in der Nacht seinen schweren Verletzungen erlag.
Das Unfallfahrzeug wurde vom Abschleppdienst Claus aus Blumberg abgeholt. Die Randensteige war für ca. 45 Minuten gesperrt, die bergwärts
fahrenden PKW wurden über die Wanne umgeleitet oder warteten, die abwärtsfahrenden Fahrzeuge mussten warten, zumal die LKWs keine Möglichkeit hatten, ihre Fahrzeuge zu wenden. (30.08.09 – Bericht: E. Schüle)
Spiel und Spaß bei der KJG-Epfenhofen
Die Schulferien neigen sich dem Ende zu. Silke Leingruber, Leiterin der KJG-Gruppe in Epfenhofen bereitete den 17 Mädchen und Jungen zum
Abschluss noch ein ein spannendes Ferienprogramm rund um den Heimatort. Damit wollte sie auch beweisen, dass man auch zu Hause Ferien
machen kann, ja sogar im Spiel den Heimatort noch besser kennen lernen kann. So galt es, in einer Dorfrallye die Ortsgeschichte von Epfenhofen
zu erkunden. Dabei mussten markante Punkte im Ort erkundet und gedeutet werden. Dort waren auch jeweils kleine Schatzbriefe versteckt, wenn
alle gefunden waren, führte der Weg zum Schlüssel einer großen verschlossenen Schatztruhe. Diese wurde schließlich auf dem Grillplatz der Familie
Leingruber mit großer Spannung geöffnet. Darin fanden sich für die Sieger (und es gab nur Sieger) allerhand Raritäten zur freien Auswahl. Mit
einem zünftigen Grillvesper und einem leckeren Eis zur Verdauung endete der spannende Nachmittag. Silke Leingruber, von dem geglückten
Nachmittag selbst sehr angetan, wurde bei der Durchführung tatkräftig von ihrer Mutter unterstützt. (30.08.09 – Bericht und Bilder: E. Schüle)
Radfahrerin verletzt Auf dem abgelegenen und abschüssigen Feldweg entlang der Fützener Umgehungsstraße stürzte unterhalb des Hardbuck eine Radfahrerin (65)
aus der Schweiz. Diese Straße wird von ortsunkundigen Radfahrern recht selten benutzt, daher war es auch für die Polizei aus Donaueschingen,
sowie den Notarzt aus Blumberg nicht ganz einfach, die Verletzte zu orten. Nach Erstbehandlung durch Dr. Scherzinger wurde die über Schmerzen in
der Schulter und Gesichtsverletzungen klagende Fahrerin zur Weiterbehandlung durch das Blumberger Rote Kreuz zur Weiterbehandlung in das Spital nach Schaffhausen gefahren. (28.08.09 - Bericht E. Schüle)
Für Sie gelesen:
Drei Mannschaften holen die Pokale
Fützen. »Spiel und Spass« standen bei der Dorfolympiade des SV Fützen auf dem Sportgelände im Mittelpunkt. Insgesamt meisterten sieben Mannschaften den abwechslungsreichen Parcours. Drei Tagessieger wurden ausgespielt.
Das Organisationsteam um Thomas Basler und Andreas Palka hatten sich bei den Disziplinen einiges einfallen lassen. Drei Tagessieger setzten
sich in den Kategorien durch. Bei den Männern unterstrich die Fützenener Feuerwehr Fitness. Die Floriansjünger war der Sieg knapp vor der Egässli
-Zunft nicht zu nehmen. Bei den Damen holten die Ministranten Gold. In einem Stechen wurden die SV Damen geschlagen. Auf Rang drei folgten
die Girls vom SV »Hau-danebä«. Beim Nachwuchs war die Jugendfeuerwehr vor der SV Jugend nicht zu schlagen. Die drei verdienten Gewinner
-Teams wurden bei der Siegerehrung mit großen Pokalen belohnt. Ob beim Indianerschießen, dem Würfelwurf, dem »Eimergang«, der
Bierkastenstaffel oder im Fußballminigolf – es wurde viel Geschicklichkeit verlangt. Die zahlreichen Zuschauer hatten bei den Vorführungen puren
Spaß. Langweile kam bei dem fantasievollen Wettkampf keine auf. Die knapp 50 Teilnehmer waren mit Eifer bei der Sache.
Während der Wettkampfpause wurde beim gemeinsamen Mittagstisch eifrig über die knappen Entscheidungen diskutiert. Als Stadionsprecher trug
SV- Urgestein Wolfgang Palka mit humorvollen Kommentaren zu der lockeren Stimmung bei. Die Dorfolympiade entpuppte sich wieder einmal als guter Beitrag für den vorbildlichen Fützener Gemeinschaftsgeist.
Von Hans Herrmann
Schwarzwälder Bote - 09.08.2009
Für Sie gelesen:
VfL aus Erfolgsträumen gerissen
Fützen. Spannung pur war beim Wagner-Cup am Sportwochenende des SV Fützen angesagt. Für das gestrige Finale qualifizierten sich mit der SG
Tengen-Watterdingen und dem VfL Riedböhringen die beiden spielerisch stärksten Mannschaften. Im Endspiel setzte sich die SG Tengen-Watterdingen mit 3:1-Toren durch. Das Finale sahen 350 Zuschauer.
Im kleinen Finale um Rang drei behielt der FC Weizen gegen den FC Riedöschingen mit 2:0-Treffern die Oberhand. Die Siegerehrung wurde von den Vereinsvorständen Andreas Palka und Thomas Basler durchgeführt.
In der Gruppe 1 war die SG Tengen-Watterdingen eine Klasse für sich. Die Hegauer, die mit ihrer II. Mannschaft gemeldet waren, setzten
zahlreiche Spieler aus ihrem Landesliga-Kader ein. Mit drei Siegen und 8:0-Toren wurde der Gruppensieg souverän eingefahren. Völlig
überraschend kam in dieser Staffel der FC Riedöschingen auf den zweiten Platz. Im letzten Spiel sicherten sich die Schützlinge von Trainer
Christian Nösges, dank einer kämpferischen Bravour-Leistung, mit einem 0:0-Remis gegen den zwei Klassen höher spielenden FC Hüfingen die Teilnahme am kleinen Finale.
Die Gruppe 2 wurde vom Titelverteidiger VfL Riedböhringen dominiert. Nach dem 2:1-Erfolg gegen den TuS Blumberg sowie dem 4:1-Sieg gegen
den FC Weizen genügte im Abschlussspiel gegen einen einsatzfreudigen SG Fützen/Epfenhofen ein 0:0-Remis, um die Endspielteilnahme zu sichern.
Das Gastgeberteam von Trainer Uwe Müller verpasste den Einzug für das Spiel um Rang drei nur um ein Tor. Mit ihrem 3:2-Erfolg gegen den TuS
Blumberg landeten sie ein wichtige Erfolgsergebnis. Durch eine 0:2-Niederlage gegen den FC Weizen wurde aber ein bessere Platzierung verpasst.
Der TuS Blumberg kam über gute Ansätze bei diesem Turnier nicht hinaus. Im letzten Gruppenspiel wurde gegen den FC Weizen mit einem 0:0- Unentschieden der einzige Punktgewinn erkämpft.
Zahlreiche Zuschauer wohnten der viertägigen Veranstaltung bei. Der Wagner-Cup hat sich in der Region etabliert und ist für die Mannschaften vor
dem Saisonstart ein wichtiger Gradmesser. Das Niveau des Turnieres hat sich kontinuierlich gesteigert und ist für den SV Fützen zu einem Aushängeschild geworden.
Von Hans Herrmann
Schwarzwälder Bote - 09.08.2009
Basteln in den Ferien Einen abwechslungsreichen Bastelnachmittag bot die Leiterin der KJG-Jugendlichen von Epfenhofen, Silke Leingruber, den Daheimgebliebenen an.
Im kühlen Pfarrhausraum wurden unter anderem Beistelllampen für das Fernseh- oder Kinderzimmer gebastelt. Selbstverständlich sind diese
innen mit Leuchtdioden ausgestattet, und geben so ein angenehmes Licht ab. Vor Ende der Schulferien findet für die Jugendlichen dann noch eine Dorfrallye mit abschließender Grillfete statt.
(08.08.09 – Bericht: E. Schüle)
Wagner Cup verspricht Spannung Auftakt zum Sportfest in Fützen
Im 50. Jubiläumsjahr lädt der SV Fützen über dieses Wochenende zum traditionellen Sportfest vom 6.8. bis 9.8. auf dem Sportgelände ein.
Der allseits begehrte Wagner Cup wird in diesem Jahr zum ersten Mal unter acht Mannschaften ausgespielt. Die unter besten Wetterbedingungen
ausgetragenen Spiele bescherten den etwa 150 fußballfreudigen Besuchern und Fans bereits spannende Spielszenen. Im ersten Spiel unterlag
dabei der FC Hüfingen der SG Tengen-Watterdingen mit 0:2. Das zweite Spiel gewann der FC Riedöschingen 2:1 gegen den SV Döggingen und mit 2:1 unterlag der SV Döggingen auch dem FC Hüfingen.
Die weiteren Gruppenspiele werden am heutigen Freitag ab 18.00 Uhr und am Samstag ab 15.30 Uhr ausgetragen. Das Finale um den begehrten
Wagner-Cup beginnt am Sonntag ab 14.45 Uhr, das Endspiel mit nachfolgender Siegerehrung ist auf 16.15 Uhr angesetzt.
Neben dem obligatorischen Seniorennachmittag am Samstag ab 14.30 Uhr erwartet die Gäste danach desweiteren viel Spaß beim Damenfußball -
Turnier, sowie bei den spannenden Volleyball - Vereinsmeisterschaften. Viel Gaudi gibt es wieder bei der alljährlichen Dorfolympiade am Sonntag. Beste Bewirtung an allen Tagen ist obligatorisch.
(07.08.09 – Bericht: E. Schüle)
Zentralafrika ruft Schwester Veronika Leingruber wirkt seit 25 Jahren im Ausland
Auf gepackten Koffer sitzt in diesen Tagen die auf dem „Klausenhof“ in Epfenhofen beheimatete Missionsschwester Veronika Leingruber (58).
Sowie ihr Pass und die Papiere für die Einreise nach Afrika vorliegen, geht es über Paris an ihren neuen Wirkungsort in Zentralafrika.
Dort wird sie zunächst für ein Jahr in der Stadt Bangui an einer Schule, die von ihrer Kongegration , der „Schwestern vom Heiligen Geist“,
unterhalten wird, vor allem Kinder unterrichten, als gelernte Krankenschwester sich aber auch um die Verhütung der dort verbreiteten Krankheiten
wie Aids, Malaria oder der Schlafkrankheit, bemühen. Heimaturlaub wird es erst in drei Jahren wieder geben.
Die Aufgaben der Missionsschwestern verlangen viel Einsatz, denn, obwohl das Land reich an Bodenschätzen (auch Diamanten, die meist
geschmuggelt werden) ist, zählt es auch heute noch zu den ärmsten Ländern der Welt und die Schwestern sind auch heute noch auf viel
Improvisation angewiesen. So weiß die Afrika erprobte Schwester heute schon, dass, obwohl die Stadt Bangui eine junge und moderne Stadt ist, die tägliche Verfügbarkeit von Strom nicht gesichert ist.
Weit schlimmere Erfahrung aber machte Schwester Veronika an ihrem letzten Wirkungsort in Nigeria, wo sie sechseinhalb Jahre praktisch im Busch
mitten unter den Eingeborenen lebte. Nach Aufenthalten wie Haiti war sie in den vergangenen 25 Jahren in weiteren, vor allem Ländern in Afrika,
so auch im Kongo und Tansania tätig. Zwar ist die Amtssprache an ihrem neuen Wirkungsort französisch, doch die weiter viel vertretene Landessprache „Sango“ muss sie nach ihrer Ankunft erst erlernen.
Stolz ist die Schwester auf ihre Heimatgemeinde Epfenhofen, ohne deren großherziger finanzieller Unterstützung sie, ihre Mitschwestern und die
von ihnen betreuten Schützlinge noch mehr Not hätten leiden müssen. Daher hofft sie natürlich, dass die Spendenfreudigkeit auch weiter anhält
und bedankt sich derzeit in den Tagen des Abschiednehmens bei ihren Freunden, Bekannten und Mitbürgern für alle Hilfe in der Vergangenheit
und hoffentlich in der Zukunft. Ihre Zeit des Heimaturlaubes nutzte sie in den vergangenen Wochen zur Unterstützung ihrer Eltern, vor allem mit der Pflege ihrer kranken Mutter. Zentralafrikanische Republik
Hauptstadt Bangui: 563.000 Einwohner. Bevölkerung geschätzt 4.444.380 Einwohner. Das riesige Land im Herzen von Afrika hat keinen Zugang
zum Meer, was die wirtschaftliche Entwicklung sehr behindert. Sprachen: französisch, Sango und viele Stammessprachen. Religion: 35% Anhänger
von Naturreligionen, 50% Christen, 15% Moslems. Das Land erlangte 1960 seine volle Unabhängigkeit von der französischen Kolonialherrschaft,
wird seither von ständigen Unruhen erschüttert. Das Gesundheitswesen ist noch unterentwickelt, und ist bis heute der vorherrschenden
Schlafkrankheit, Malaria, Lepra, Aids und Tuberkulose nicht gewachsen. Die Säuglings-und Müttersterblichkeit liegt bei 10%. Grundnahrungsmittel sind Reis, Hirse und Maniok. (04.08.09 – Bericht: E. Schüle)
Ministranten fliegen aus
Dieses Mal halfen auch die Gebete des Pfarrers um gutes Wetter nichts. Denn die geplante Radtour zur Ministranten - Freizeit fiel buchstäblich ins Wasser.
Von den 22 für die Ferienwoche gemeldeten Messdienern wollten immerhin fünf Jungs mit dem Pfarrer nach der Sonntagsmesse mit ihren Rädern
auf die 64 Kilometer lange Strecke ins tief im Wald liegende Naturfreundehaus Fohrenbühl zwischen St. Georgen und Schramberg starten. Für die
übrigen, vor allem auch Jüngere und Mädchen waren ein Minibus und Privatwagen bereitgestellt.
Doch kurz vor dem Start setzte ein Dauerregen ein, was eine organisatorische Umplanung erforderlich machte. Die auf dem Kirchplatz wartenden
Väter und Mütter verstauten kurzerhand alles Gepäck in ihre Autos und frohgemut ging es ab Richtung Schwarzwald.
Im großen Haus fehlt es indessen nicht an Freizeitmöglichkeiten, angefangen vom Spielzimmer, Tischtennis- und Konferenzraum und draußen
natürlich einem Lagerfeuerplatz, bis zu einem Fußball- und Basketballplatz. Doch will der Pfarrer die Tage auch damit nutzen, mit seinen "Mini
-Mitarbeitern" ein gesellschaftliches und kameradschaftliches Miteinander zu pflegen.
Die Rückkehr ist für den kommenden Samstag geplant. Ebenfalls am Sonntagmorgen startete eine weitere Ministrantengruppe (und ehemalige)
aus Blumberg und Fützen zu einer Jugendwallfahrt nach Taizé (Frankreich), wo sie sich mit mehreren tausend Jugendlichen in christlichem Miteinander singend, betend und musizierend treffen wollen.
Natürlich hatte sich auch diese Gruppe die Begleitung des Pfarrers erhofft, doch auch ein Pfarrer und Gottesmann kann sich nicht zerreißen und so
musste er die jungen Erwachsenen, ausgestattet mit seinem Segen, alleine auf den Weg nach Frankreich schicken. (02.08.09 – Bericht: E. Schüle)
Viele werden sie vermissen In wenigen Wochen wird vom einstigen Kulturdenkmal Lauffenmühle am Stadteingang von Blumberg nichts mehr zu sehen sein.
Nachdem ein Spezialunternehmen die 10.000 Quadratmeter große Halle innen ausgebeint und fachgerecht entsorgt hat, sind nun seit Tagen große
Bagger dabei, die Seitenwände einzureißen. Eine weitere Halle mit ebenfalls 10.000 Quadratmetern musste bereits vor zwei Jahren einem Discounter und weiteren Fachmärkten weichen.
Erbaut wurden die beiden Hallen von dem weltberühmten Architekten Egon Eiermann. Nach der im Jahre 1950 erfolgten Einweihung beschäftigte die
Lauffenmühle, oder die „Weberei“, wie sie im Volksmund genannte wurde bis zu 800 Menschen, vorwiegend Frauen und galt in jener Zeit als Europas modernste Taschentuchweberei.
Nach dem Niedergang des Firmenimperiums wurde jahrelang vergeblich versucht, die vor sich hin modernde Industriebrache zu vermarkten, bis
schließlich die Denkmalschutzbehörde den Abriss genehmigte. Leicht fallen dürfte den ehemaligen Webereimitarbeitern der Abschied aber
dennoch nicht. Haben viele von ihnen doch fast ihr ganzes Arbeitsleben dort verbracht.
Es wird nun eine der wichtigsten Aufgaben des neuen Gemeinderates sein, zusammen mit Investoren die das Stadtbild prägende Fläche wieder mit
Leben zu füllen, wahrlich keine leichte Aufgabe in dieser von Krisen erschütterten Zeit, die ja auch vor Blumberg nicht Halt machte. (02.08.09 – Bericht: E. Schüle)
|