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August
Buchberghalle in blauem Gewand Mit viel Elan wurde am vergangenen Samstag die Arbeit an der Außenverkleidung der Buchberghalle
abgeschlossen. Ortsvorsteher Ewald Gut spuckte wieder persönlich in die Hände, unterstützt von Gemeinderäten und weiteren Helfern, denen handwerkliches Geschick im Blut lag. Teilweise brachten diese sogar ihre eigenen
Maschinen, Leitern und Gerätschaften mit. Die nun abgeschlossenen Arbeiten verlangten noch einmal viel Feingefühl und millimetergenaues Arbeiten. Es galt, die Zwischenräume bei der aufgezimmerten Stulpschalung entstandenen
Vertikalfugen mit Lisenenprofilen zu schließen, was die so geschaffenen und farblich abgestimmten Unterbrechungen besonders vorteilhaft betont. Wie der Ortsvorsteher am vergangenen Donnerstag anlässlich der öffentlichen
Ortschaftsratsitzung bereits vermerkte, haben die Helfer inzwischen 200 freiwillige Arbeitsstunden geleistet und, bedingt durch die damit ermöglichte Einsparung von 7.000 Euro lediglich für Materialkosten die Stadtverwaltung
nur mit 12.000 Euro in Anspruch genommen werden musste. Die nun in einem warmen Blauton gekleidete Bürger-Buchberghalle macht nun an der viel befahrenen Durchgangsstraße zur Schweiz und in die Siedlungen ein richtig
freundliches und einladendes „Gesicht“. Bereits in den vergangenen Jahren wurden in die im Jahre 1973, also vor der Eingemeindung nach Blumberg erbaute Mehrzweckhalle, 165.000 Euro in verschiedene Sanierungsmaßnahmen
investiert, darunter vor allem für den der Einbau einer Neuverglasung mit Sonnenschutz an der Westseite, sowie die teilweise Erneuerung des Hallenbodens. (29.08.10 - Bericht: E. Schüle)
Ortschaftsrat erstellt Wunschkatalog für 2011
Gerade mal vier Zuhörer kamen zur öffentlichen Ortschaftsratssitzung am vergangenen Donnerstagabend in den Bürgersaal. Wohl ein Zeichen, dass die Bürger mit der Arbeit des
Ratsgremiums voll und ganz zufrieden sind. Der wesentliche Tagesordnungspunkt an diesem Abend war die Erstellung des Wunsch-und Bedarfskataloges für den Stadtteil Fützen für das Rechnungsjahr 2011.
Hier hatte der Ortsvorsteher in gewohnter Weise gute Vorarbeit geleistet. Doch zunächst konnte er mit Genugtuung im Rückblick auf 2010 feststellen, dass in Fützen trotz Sparzwang in den
vergangenen Monaten einiges bewegt und bewerkstelligt werden konnte. Der größte Brocken war dabei die seit Jahren immer wieder aufgeschobene Wasserversorgung für die Siedlungen
an der Schweizer Grenze. (Wir berichteten umfassend: www.Fuetzen.de, Meldung v. 24.6. "Pumpstation".) Wenn noch vor Wintereinbruch der Löschwasserbehälter auf dem Hölzlebuck
erstellt ist, kann diese mit 300.000 Euro ausgestattete Maßnahme als sehr erfolgreich und zukunftsorientiert abgeschlossen werden. In diesem Zusammenhang wird auch noch der Reidelbachweg wieder hergestellt.
Als weitere Maßnahme wurde mit einem Kostenaufwand von 3.800 Euro die Dachkonstruktion der Bielwasenhütte saniert. Als freiwilliges Gemeinschaftswerk durch den Ortschaftsrat und
weiteren Helfern wurde in ca. 200 Arbeitstunden in den vergangenen Wochen (Samstagen) die Fassade der Buchberghalle neu gestaltet. Der Materialeinsatz beläuft sich auf ca 12.000 Euro
, die erbrachten Eigenleistungen können hier mit gut 7.000 Euro beziffert werden. Allen Helfern sprach der Ortsvorsteher an diesem Abend seinen Dank aus. (Ein Helferfest ist in Vorbereitung).
Immer wieder aufgeschoben und jetzt realisiert wurde die Anschaffung von neuen Stühlen und Tischen, so wie die Montage eines Beamers im Bürgersaal, insgesamt wurden hierfür weitere
7.000 Euro aus dem Haushalt finanziert. Aufgeschoben, aber nicht aufgehoben ist die Sanierung der Vitusstraße, sowie der desolate Zustand (Wasserpfützen) um das Bahnhofsgelände.
Auf der beachtlichen Wunsch- und Bedarfsliste für das Jahr 2011 steht wieder die Sanierung des Schul-und Rathauses. Leider, so der Ortsvorsteher, wurde der hierfür beantragte Zuschuss
des Landes in Höhe von 224.000 Euro kommentarlos abgelehnt. Hier erwartet man aber eine Zusage für 2011 doch noch zu bekommen. Die Gesamtkosten für die umfassende Sanierung hierfür liegen bei 370.000 Euro.
Ein Dauerbrenner ist bekanntlich die räumliche Ausstattung des Feuerwehrgerätehauses. Hier ergibt sich eine neue Situation, indem die Feuerwehrabteilungen von Fützen und Epfenhofen
mit Blick auf die Umfahrung von Fützen und Epfenhofen (B 314) und der dort immer wieder vorkommenden schweren Unfälle, als Stützpunktwehr ausgebaut werden sollen, stehen hier
weiter reichende Ausbaumaßnahmen in den nächsten zwei bis drei Jahren an.
Für den Ausbau des SV-Clubhauses in einer Investitionsgröße von 100.000 Euro soll dem Verein im Zuge der Gleichbehandlung (Hondingen) aus dem Erlös eines außerordentlichen
Holzeinschlages im Stadtwald ein Zuschuss von 20.000 Euro zugesprochen werden.
Weiter auf der Wunschliste ist der Ausbau der Museumsbahnstraße, der jedoch die notwendige Erneuerung der Frischwasserleitung vorgeschaltet werden muss. Die Behebung der
Absenkungen auf der Straße vom Lokschuppen Richtung Epfenhofen, sowie im Mühläckerweg, sollten ebenso im kommenden Jahr in Angriff genommen werden. Notwendige Sanierungen
der Feldwege und Böschungspflege an der Umgehungsstraße mahnte Ortschaftsrat Arnold Gleichauf an. Einstimmig verabschiedete das Gremium (es fehlten entschuldigt: Georg Schloms
und Stefan Meister) schließlich diesen Bedarfsplan. Im weiteren Verlauf der Sitzung informierte Gut über die notwendig gewordenen Verhandlungen mit den Besitzern des Randenhofes. Diese haben ohne Baugenehmigung eine hohe
Umfassungsmauer entlang ihres Anwesens erstellt und dabei die Baugrenze um 60 bis 70 Zentimeter überschritten. Dies hatte zur Folge, dass auf Anordnung der Baubehörde zu Lasten
der Grundstückseigentümer nach Geländetausch eine Neuvermessung vorgenommen werden musste. Neu geregelt werden musste in diesem Zusammenhang auch die Ableitung des
Oberflächenwassers in diesem Bereich. Ebenfalls festgelegt wurde in diesem Zusammenhang auch die Nichtgeltendmachung von evtl. durch Langholzfuhrwerke entstehende Schäden an der
Mauer, was verbindlich auch für einen eventuellen Rechtsnachfolger Gültigkeit haben muss.
Unter Bekanntmachungen drückte der Schultes sein Bedauern darüber aus, dass sich trotz wiederholter Bitten und Anfragen noch niemand zur Übernahme des Beerdigungsdienstes
gemeldet hat. In Vorbereitung ist die Ausweisung von weiteren Urnengräbern im Bereich der jetzigen Kindergräber.
Beim nun nicht mehr weiter hinnehmbaren schlechten Zustand der Kreisstraße nach Beggingen endlich Abhilfe zu schaffen, versprach nach Auskunft von Ewald Gut, Kreisrat Stefan Scherer.
Wenigstens habe er erreicht, dass das Landratsamt eine "Bereisung" der Straße zugesagt habe. Dabei, so die Stimmen aus den Zuhörerreihen, soll diesem Gremium auch die Straße ab
Staatsgrenze nach Beggingen/CH, die topp ausgebaut wurde, vor Augen geführt werden.
Schließlich sorgte sich Bürger Theo Zeller um nicht mehr intakte Gräben entlang der Fluren und bedauerte die Versiegung der Quelle am "Äußeren Brunnen" kurz vor der Grenze zu
Grimmelshofen. Der Ortsvorsteher will sich umgehend auch dieser Sache annehmen.
Mit der weiteren Bekanntgabe über die beantragte Genehmigung zum Abriss eines verlotterten Hauses in der Hofstraße und dem Appell des Ortsvorstehers an die Hundebesitzer, ihren
Hundekot vorschriftsmäßig zu entsorgen, schloss nach 65 Minuten die erste Marathonsitzung nach der Sommerpause. (28.08.10 - Bericht: E. Schüle)
Ortskosmetik durch Landfrauen
Keine "Auszeit" kennen die Fützener Landfrauen, wenn es gilt, den Ortsmittelpunkt attraktiv zu erhalten. Schon bei Tagesanbruch war vor kurzem ein ganzer Schwarm "Fleißige Bienen"
dabei, die Anlagen rund um das Rathaus und das Pfarrhaus zu roden und kosmetisieren.
Den Ortsvorsteher und die Touristen, die täglich durch den schmucken Ort wandern und beim Pavillon mit dem alten Uhrwerk eine Rast einlegen, mag es freuen. (27.08.10 - Bericht: E. Schüle)
Minis gehen - Minis kommen
Im Rahmen der Eucharistiefeier verabschiedeten Stadtpfarrer Edgar Wunsch und Oberministrantin Nicole Gleichauf am gestrigen Sonntag drei lang gediente Messdiener.
Neben Dankesworten und einem Briefumschlag überreichte der Pfarrer Linda Scherer, Florian Steinmann und Julia Eckert als besonderen "Orden" einen silbernes Miniatur-Rauchfass.
Nachwuchssorgen wird es in Fützen nicht geben, denn trotz Weggang des beliebten Pfarrers stehen bereits drei Nachfolger in den Startlöchern. Diese werden beim Sonntagsgottesdienst am
5. September feierlich in die große Schar (31) der Fützener Ministranten aufgenommen. (23.08.10 - Bericht: E. Schüle)
Ernte-Marathon
Im wahrsten Sinne des Wortes "Großkampftage" waren der vergangene Samstag/Sonntag für die Fützener Landwirte. Fünf große Mähdrescher waren beinahe rund um die Uhr zwischen den
Wutachflühen und der Schweizer Grenze im Einsatz, um mit Hochdruck die Weizen-Gerste-und Haferernte einzufahren. Bei rekordverdächtigen 31° eine schweißtreibende Angelegenheit.
Doch die Zeit drängt, denn für den Wochenbeginn ist bereits wieder instabiles Wetter angesagt.
Der Regen in den vergangenen Wochen kam wieder einmal zur falschen Zeit, trotzdem zeigen sich die meisten Landwirte mit den bisherigen Ergebnissen noch einigermaßen zufrieden,
doch sind für einige Fuhren, die bereits ins Lagerhaus nach Stühlingen gefahren wurden, aber auch bereits Abzüge wegen Auswüchsen angezeigt. Diese Abzüge hofft man, durch die
moderat gestiegenen Weizenpreise wieder zu kompensieren. Abschließende Ergebnisse stehen noch aus.
Gedroschen wurden am Samstag/Sonntag praktisch alle hier vorkommenden Getreidesorten. Während Horst Scherer auf dem "Hohen Randen" seine Sommergerste aberntete, war Lukas
Gleichauf im "Öschle" dabei, den Hafer zu dreschen, der Weizen ist so gut wie unter Dach.
Dieter und Helmut Gleichauf, wie auch Walter Basler waren bis spät nach Mitternacht mit dem mächtigen Lohnmähdrescher aus Lausheim auf ihren großen Weizenäckern im "Westerholz"
zu Gange. Aber auch in den Siedlungshöfen bei Ottmar Meister (Waldhof) und Stefan Meister (Wyhlhof) waren 18-Stunden Einsätze die Regel. Stefan Meister, der übrigens neuerdings die
Belange der Fützener Landwirte beim BLHV-Stadtverband als Beirat vertritt, sah in diesen Tagen im Einbringen von Dinkel und Weizen Priorität und war nun in der Nacht! von Samstag auf
Sonntag dabei, seine fünf Hektar Raps an der Schweizer Grenze zu dreschen.
Allseits war erst Feierabend, als der einsetzende Morgentau eine Weiterarbeit verhinderte. Wohl denen, wo, wie in den meisten Fällen möglich, die Stallarbeit zu Hause derweil von Oma und Opa erledigt wurde.
Roland Moog vom "Birchenhof" hat die Fruchternte bereits abgeschlossen und nutzt diese Tage bis in die Nacht, die abgetrockneten Felder neu zu bestellen. Wenn die für Anfang Woche
gemeldeten Gewitterfronten an Blumberg vorbeiziehen, könnte bis Mitte Woche die Getreideernte durchweg abgeschlossen sein.
Auf einigermaßen gutem Halm steht indessen der Mais, doch behinderte dessen Wachstum das nasskalte Wetter im Frühjahr, zum Glück ist bis jetzt der gefürchtete "Maiswurzelbohrer" in
unserer Gegend noch nicht angekommen. (22.08.10 - Bericht und Bilder: E. Schüle)
Robert Tritschler räumt auf Zur rechten Zeit am rechten Ort
In diesen Tagen ist Robert Tritschler in Fützen ein gefragter Mann. Wie die Landwirte derzeit auf trockene Tage beim Einbringen der Feldfrüchte hoffen, so hoffen sie gleichermaßen, das
anfallende "Abfallprodukt" Stroh ebenso trocken von den Äckern zu bringen.
Hierzu hat sich Robert Tritschler seit Jahren mit seinem Maschinenpark spezialisiert. Kaum sind die großen Silowagen mit den Körnern unterwegs in die Lagerhäuser oder heimischen Silos,
kommt Tritschler auf Abruf, um das Stroh zu pressen und die Strohballen auf die im Zeittakt anrollenden Lastzüge der Firma Ketterer GmbH aus Unadingen zu verladen. Ketterer als
Aufkäufer liefert das begehrte Stroh größtenteils an Abnehmer in der Schweiz, sogar bis südlich der Alpen.
Alles muss schnell gehen, daher erhält Robert Tritschler in diesen Tagen nicht nur Unterstützung von seiner Ehefrau Lydia, sondern auch von seinen drei Söhnen Roland, Andreas und Ralf,
die ansonsten ihren Berufen nachgehen, saisonal aber stets zur Verfügung stehen.
Am vergangenen Samstag wurden weit über 1000 Strohballen "vermarktet", für den Sonntag ist gut dieselbe Menge angemeldet. Ein Lastzug fasst etwa 650 Ballen, abgerechnet wird aber
nach Tonnen. Einige Fützener Landwirte pressen und vermarkten das anfallende Stroh auch selbst und haben, über ihren Eigenbedarf hinaus, ebenfalls feste Abnehmer in der Schweiz und im Schwarzwald.
(22.08.10 - Bericht: E. Schüle)
Mountain-Biker-Schwarzwaldtour
Auf ihrer sechsten Etappe führte die Schwarzwald Tour des Veranstalters VAUDE-The Spirit of Mountain Sports am Freitag von Engen über den Randen kommend auch über die Gemarkung Fützen.
Tagesziel war Grafenhausen. Bei der Antoniuskapelle war für drei Stunden ein Versorgungsdepot mit Getränken und Bananen und einem Notarzt eingerichtet. Am Samstag ging es ins Finale zum Endziel, dem Feldberg.
Diese international und zu Beginn mit 450 Radsportlern aus Deutschland, Frankreich, Dänemark, der Schweiz und Österreich besetzte Radtour führte auf einer anspruchsvollen Strecke von
Sasbachwalden über den Schwarzwald in den Hegau und über den Randen schließlich auf den zum Finale auf den Feldberg.
Die Fahrt über den Schwarzwald bei zum Teil regnerischem Wetter war von schweren Stürzen begleitet. Dem Vernehmen nach mussten einige Fahrer mit Prellungen und Brüchen, in einem
Fall sogar mit dem Hubschrauber wegen einer schweren Kopfverletzung in die Klinik geflogen werden. (22.08.10 - Bericht.: E. Schüle)
Denksport für Senioren
Zur Spielbank nach Baden-Baden reichte es zwar nicht, doch angelockt vom unerschöpflichen Ideenreichtum des Vorstandteams, trafen sich die Senioren von Epfenhofen zu einem
spannungsgeladenen Spielnachmittag im Gasthaus zur "Frohen Einkehr".
Bei den angesagten Spielen ging es jedoch nicht um Cego, Schach oder 17 und 4, sondern die in "grün" blau" und "lila" eingeteilten Gruppen mussten mit viel Grips im edlen Wettkampf
knifflige Ratespiele und Schüttelwörter ergründen und schließlich als Ganzes zu einem Text zusammentragen. Der Siegergruppe winkte ein üppiger Preis.
Mit rauchenden Köpfen war schließlich die Zeit des gemeinsamen deftigen Abendessens eine wohltuende Stärkung für Körper und Geist. Dabei zeigte es sich aber auch, dass es in
Epfenhofen nicht knackiges Winterwetter sein muss, um in der warmen Stube den Tag mit Cego und Jass verbringen zu müssen.
So war der wohlüberlegte Hintergedanke der Ersten Vorsitzenden Inge Fluck aber auch, die sicherlich zum Teil leicht erschlafften Gehirnzellen der Senioren an diesem Nachmittag wieder
etwas zu aktivieren, was ihr auch sichtlich gelang. (05.08.10 - Bericht: E. Schüle)
Hochzeitsglocken
Schon wieder läuteten in Fützen die Hochzeitsglocken. Gerd und Nicole Gut hatten sich nach den Regentagen einen wahren "Sonnentag" für ihre kirchliche Trauung in der Pfarrkirche von Fützen reservieren lassen.
Die Trauung vollzog Pfarrer Peter Walter, dessen Gebete und Segnungen vom Musikverein und dem Skiclub Flair mit ansprechenden Musik-und Gesangsstücken umrahmt wurden. Beiden
Vereinen gehört der junge Ehemann von Kindesbeinen an.
Nach der Trauung wartete der Musikverein unter der Leitung von Karl-Heinz Hübl noch mit einem kleinen Platzkonzert auf und die Ski-Kameraden hatten sich erwartungsgemäß einige Gags einfallen lassen.
Die weltliche Feier erfolgte sodann im Landhotel "Löwen" in Epfenhofen. Das junge Paar hat mit seinem Sohn Dominik bereits Wohnung im Elternhaus des Ehemannes bezogen. Herzlichen Glückwunsch.
01.08.10 - Bericht und Bilder: E. Schüle)
Firmlinge auf Pilgerreise Karlheinz Brandl neuer Pfarrer ab 1. Oktober
Am Samstag löste Stadtpfarrer Edgar Wunsch trotz vollem Terminkalender sein Versprechen ein, das er den Firmlingen gegeben hatte, nämlich mit Ihnen zum großen Jugendfestival nach
Medjugorje/Bosnien-Herzegowina zu pilgern. 28 Mädchen und Jungen und weitere erwachsene Begleitpersonen hatten sich nun für diese Busreise angemeldet.
Nach dem gemeinsamen Abendgebet in der Kirche und dem Reisesegen ging es um 18 Uhr los und nach einer Fahrt von etwa 14 Stunden (mit den nötigen Pausen), hofft man das Ziel nach 1350 Kilometer wohlbehalten zu erreichen.
In Medjugorje findet derzeit das größte katholische Jugendfestival Europas statt. Es werden über 50.000 Jugendliche und 400 Priester aus der ganzen Welt erwartet. Neben Gebeten,
Andachten, Liturgiefeiern und einer Lichterprozession auf den Erscheinungsberg ist aber auch ein Tagesausflug an die kroatische Küste und Baden im Mittelmeer vorgesehen.
Bemerkenswert ist, dass dies das letzte größere Unternehmen des Stadtpfarrers mit seinen Schützlingen sein wird, bevor er Blumberg verlässt. Vor allem mit der Jugend hat sich der
Seelsorger bekanntlich stets gut verstanden und es auch geschafft, diese an die Kirche zu binden.
Kurz vor der Abfahrt zur Wallfahrt nach Medjugorje am gestrigen Samstagabend konnte Stadtpfarrer Edgar Wunsch den Anwesenden noch die gute Nachricht überbringen, dass die
Seelsorgeeinheit Blumberg wieder nahtlos mit einem neuen Pfarrer besetzt wird. Pfarrer Karlheinz Brandl, der zurzeit noch als Vikar in Immendingen tätig ist, wird zum 1. Oktober Leiter der Seelsorgeeinheit Blumberg.
(01.08.10 Bericht: E. Schüle)
Juli
St. Vitus aufs Dach gestiegen
Um allfälligen Schäden im Innern des kunstgeschichtlichen Innenlebens an der St. Vitus-Kirche in Fützen vorzubeugen, ließ der Stiftungsrat der Pfarrgemeinde die Dachkonstruktion am
Turm, wie auch über dem Kirchenschiff von der Fachfirma Holzbau Müller aus Fützen durchchecken.
Erfreulicherweise mussten nur einige Ziegel ausgetauscht, sowie verschiedene Blechnerarbeiten vorgenommen werden. Schlimmer sah es allerdings auf dem Dach des Pfarrhauses aus. Hier
sollte nach Anraten der Firma Müller eine Neueindeckung ins Auge gefasst werden. Eine größere Restaurierung wurde hier zuletzt in den 60er Jahren vorgenommen. Der jetzt angefallene
Kostenaufwand am Kirchendach steht in keinem Verhältnis zu den Problemen und Kosten die entstanden wären, wenn eines Tages unkontrolliert durch extreme Witterungseinflüsse Wasser
in die Innenschale der Kirche mit seinen unersetzlichen Bildern und Stuckarbeiten eingedrungen wäre und diese beschädigt hätte.
Beide altehrwürdigen Bauwerke prägen herausragend das Fützener Ortsbild, sind aber, den Erhaltungsaufwand betreffend, eine echte Bürde für die Pfarrgemeinde, die es jetzt und in
Zukunft zu schultern gilt. Während sich die Erbauung des Pfarrhauses bis zum Jahre 1717 zurückverfolgen lässt, sind die Daten der Dorfkirche St. Vitus bis in die Jahre 1179 und deren
Erweiterung im Jahr 1594 urkundlich nachgewiesen.
Die heutige Bausubstanz geht zurück auf das Jahr 1755. Wenn am 12. September dieses Jahres das mit viel Aufwand angeschaffte Altarensemble (Zelebrationsaltar, Osterleuchter, Ambo
und Sedilien) von Weihbischof Bernd Uhl - und als letzte "Amtshandlung" von Stadtpfarrer Wunsch in Fützen - eingeweiht wird, könnte dies ein Anlass sein, auf gut 250 Jahre Kirchengeschichte in Fützen zurückzublicken.
(29.07.10 - Bericht: E. Schüle)
Fahrzeugsegnung in Blumberg Der Heilige Christophorus als Wegbegleiter N
ach gutem katholischem Brauch werden zum Gedenktag an den Hl. Christophorus, dem Schutzpatron der Reisenden, von den Priestern die Fahrzeuge der Gläubigen gesegnet.
Am vergangenen Sonntag erfolgte dies auf dem großen Pausenhof der Scheffelschule in Blumberg. Pfarrer Peter Walter schritt die lange Reihe der bereitgestellten Autos, Motorräder und
Fahrräder ab und besprengte diese und die von den Gläubigen mitgebrachten Plaketten mit Weihwasser.
Christophorus (griechisch: Christusträger) Märtyrer, ist darauf dargestellt als Riese, das Jesuskind auf seinen Schultern durch das Wasser tragend. Der Heilige ist einer der 14 Nothelfer und
soll vor jähem und unbußfertigem Tod bewahren und ist daher der Patron der Reisenden, in neuer Zeit auch der Kraftfahrer. Gedenktag ist der 24. Juli. (26.07.10 - Bericht und Bilder: E. Schüle)
Verregnete Pilgerwanderung
Es goss wie aus Kübeln, als sich gestern Nachmittag weit über 100 Gäste im Stadtteil Randen in die Altkatholische St.Stephanus-Kirche buchstäblich hineinquetschten, um die Eröffnung
Pilgerwanderung und somit der Eröffnung des Pilgerweges von Randen nach Fützen beizuwohnen.
Die Jugendkapelle von Fützen unter der Leitung von Peter Meister eröffnete die Feier mit einem Musikstück. Für den aus privaten Gründen verhinderten Landrat Heim begrüßte
Kreisarchivar Dr. Joachim Sturm die erwartungsvollen Gäste und "wasserdicht" ausgestatteten Wanderer, während Heike Geils von der Tourtistkinformation schon mutig Pilgerausweise verteilte und stempelte.
Mit profunden Kenntnissen informierte Sturm über das immer dichter werdende Netz der Jakobswege, vor allem auch im süddeutschen Raum. Des weiteren grüßte
Bürgermeisterstellvertreter Matthias Fischer die Gäste. Vor dem Aufbruch lud Vikar Ulf-Martin Schmidt von der altkatholischen Kirchengemeinde zum gemeinsamen Gebet ein und erteilte den Pilgersegen.
Nach einem Fußmarsch von etwa 11,5 Kilometern, der wegen des aufgeweichten Bodens durch den Randenwald hoch über Epfenhofen und Fützen noch über feste Straßen vorbei am
Randenhof (Klausenhof) ausgedehnt werden musste, kamen die etwa 120 Pilger schließlich wohlbehalten in der Dorfkirche St. Vitus in Fützen an.
Unterwegs mitten im Wald überraschte Markus Rösch aus Epfenhofen die Wanderer noch mit einem Solostück aus seinem Alphorn. Zum Glück hatte der Dauerregen zeitweise doch noch eine Pause eingelegt.
In einer ansprechenden ökumenischen Vesper stellte Vikar Ulf-Martin Schmidt seine Ansprache unter das Motto des bekannten Sprichwortes: "Der Weg ist das Ziel" und dies gelte
schließlich ja auch für die Pilger auf dem Jakobsweg und für die Christen würde dieser Weg ja schließlich zu Gott führen.
Nach der Andacht lud der Veranstalter, das Landratsamt, die Pilger noch zu einem Pilgervesper in die "Buchberghalle" ein, dorthin war auch der angekündigte "Dorfhock" verlegt worden.
Ortsvorsteher Ewald Gut stellte mit seinen Grußworten sehr ausführlich die Geschichte aber auch die neuere Entwicklung des Stadtteils Fützen vor. Dabei begrüßte er noch einmal sehr
herzlich Kreisjustitiar Dr. Joachim Sturm, die Pressereferentin des Schwarzwald-Baar-Kreises, Julia Weiß, Michael Braun, Stabstellenleiter für Wirtschaftsförderung und Tourismus im
Schwarzwald-Baar-Kreis, die anwesenden Geistlichen, Pfarrer Peter Walter, Vikar Ulf-Martin Schmidt und Pfarrer i. R. Julius Dreher, sowie Bürgermeister-Stellvertreter Matthias Fischer, und
alle anwesenden Stadt-und Ortschaftsräte. Besonders erfreut zeigte sich der Ortsvorsteher, dass zu diesem Abend viele Fützener Bürger in die inzwischen voll besetzte Buchberghalle gekommen waren.
Lange unterhielten die Jugendkapelle und der schließlich noch in voller Besetzung angetretene Musikverein "Eintracht" unter der Leitung von Karl-Heinz Hübl die Gäste noch bestens mit
flotten Weisen. So entwickelte sich diese denkwürdige Veranstaltung zu später Stunde noch zu einem kleinen Volksfest und der Frust über die doch sehr verwässerte Aktion war bald vergessen.
(24.07.10 - Bericht und Bilder: E. Schüle)
Schwimmen statt schwitzen
Am Mittwoch traf sich die Fützener Grundschule zu einem Schwimmsporttag im Blumberger Panoramabad. Aufgrund der hohen Temperaturen wurde der alljährliche Sporttag kurzerhand ins Schwimmbad verlegt.
Dort angekommen durften sich die Kinder nach einigen Sicherheitshinweisen erst einmal im Nichtschwimmerbecken austoben. Es wurde gerutscht, nach Ringen getaucht und auf Brettern gepaddelt.
Anschließend konnten sich die Schüler an dem reichhaltigen Buffet bedienen, das der Elternbeirat spendiert und einige Mütter mühevoll zubereitet und angerichtet hatten.
Als sich die „Wasserratten“ gestärkt hatten, folgte ein Staffellauf im Nichtschwimmerbecken, der den Kindern sehr viel Kraft abforderte. In drei Gruppen aufgeteilt hasteten die 46 Kinder
durch das Becken, der Muskelkater war vorprogrammiert.
Nach der zweiten Stärkung folgte auch das nächste Spiel. Nun galt es einen Schaumstoffball auf einem Löffel auf die andere Seite des Beckens zu transportierten, ohne ihn nass zu
machen. Auch das war kein leichtes Unterfangen! War diese schwere „Prüfung“ bestanden, durften die Schüler in Begleitung ihres Rektors, Herrn Müller, endlich in das schon lange
herbeigesehnte Schwimmerbecken gehen. Dort bewiesen sie sehr viel Geschick, Mut und Durchhaltevermögen.
Zunächst wurden mit einem Sprung von dem Startblock Bahnen geschwommen. Etwas später wagten sich die ersten an das Ein- und Dreimeterbrett heran. Manche zögerten noch etwas,
andere sprangen, ohne zu zögern mit einem Köpfer vom Dreimeterbrett. Sogar eine Radwende aus dieser Höhe bekamen die „Zuschauer“ zu sehen.
Nachdem gegen Mittag das mitgebrachte Taschengeld gegen Pommes und Co eingetauscht worden war, begab sich die Schule auf den Heimweg. Die Kinder waren, nicht zuletzt durch die große Hitze, geschafft aber glücklich. (24.07.10)
Für Sie gelesen im Südkurier - 23.07.2010 Fabian Jakob: Die Einstellung eines Profis hat er schon
Blumberg – Als Scheffelschul-Rektor Robert Bornhäuser vor einem Jahr seine Schüler in die Sommerferien entließ, da war das gleichzeitig der Abschied von einem Jungen, dem er kurz
zuvor eine Belobigungsurkunde überreichen konnte und den er gerne weiter unterrichtet hätte. Sein Name: Fabian Jakob.
Doch der damals 14-Jährige kehrte nach den Schulferien nicht an die Scheffelschule zurück, war er doch an der renommierten Freiburger Fußballschule angenommen worden. Seine
Klassenkameraden sagten damals Servus mit einem Fußball, auf dem alle unterschrieben hatten.
Wie war das am Anfang mit dem Heimweh, ist es für einen Teenager doch alles andere als normal, das Elterhaus zu verlassen und bei einer Gastfamilie zu leben?
Die ersten zwei Monate seien schon hart gewesen, erinnert sich der heute 15-Jährige. Doch die gute Beziehung zur Gastmutter und deren Tochter hätten über den ersten Trennungsschmerz hinweggeholfen.
Und dann gibt es an der Freiburger Fußballschule auch noch zwei Pädagogen, die jenseits des Fußball-Sports ein ganz wachsames Auge auf die Persönlichkeitsentwicklung ihrer Schützlinge werfen.
Einer davon ist Markus Kiefer und der ist mit Fabian Jakob hochzufrieden: „Er ist sehr zuverlässig, freundlich und besticht mit guten Leistungen auf dem Platz und in der Schule.“ „Ich bin
selbstständiger und verantwortungsbewusster geworden“, sagt Fabian Jakob über sich selbst. Zum Beispiel in finanziellen Dingen. „Mal schnell die Mutter um fünf Euro bitten, das geht jetzt
nicht mehr“, sagt er.Menschen Leute Fußball
Fabian Jakob, dessen Heimatverein der SV Fützen ist, hat sein vor einem Jahr gestecktes Ziel erreicht. Er hat es in der abgelaufenen Saison zum Stammspieler gebracht und einige Tore
zum vierten Platz des SC Freiburg in der Oberliga beigesteuert. Wie viele denn? „Keine Ahnung, ich habe nicht mitgezählt. Viel wichtiger ist doch die Mannschaftsleistung“, sagt das Talent.
Eine Antwort, die schon sehr nach Profi klingt. Ein normaler Tagesablauf sieht für Fabian Jakob folgendermaßen aus
Aufstehen um sieben Uhr, rasch ins Bad und an den Frühstückstisch, denn um 7.50 Uhr ist Schulbeginn. Nach dem Mittagessen im Internat um 13 Uhr geht's zurück in die Gastfamilie.
Dann setzt er sich an die Hausaufgaben und gönnt sich auch etwas Entspannung.
Um 16 Uhr wartet der Kraftraum auf ihn – den sucht er freiwillig auf – und um 17.30 Uhr beginnt das zweistündige Mannschaftstraining. Abends fällt er in der Regel todmüde ins Bett, hin
und wieder zieht es ihn mit Freunden auch noch in die Freiburger City. Zum Beispiel für Kinobesuche. Kneipen sieht er nicht von innen, denn Alkoholkonsum verträgt sich nicht mit seinem
anstrengenden Tagesablauf und seinem sportlichen Ehrgeiz.
Seine Eltern in Fützen besucht er alle 14 Tage. Immer dann, wenn ein Heimspiel ansteht. Kommende Saison werden die Weichen neu gestellt. Dann ist Fabian Jakob ein U 16-Spieler, der
es unbedingt in die Freiburger U 17-Mannschaft bringen will. Dieses Team spielt in der Junioren-Bundesliga. Der zweite Teil dieses Doppelwortes steht für die Klasse, in der der junge Mann
sein Hobby einmal zum Beruf machen will.
Ganz ist der Kontakt zur alten Schule übrigens nicht abgebrochen. In diesen Tagen erhielt Robert Bornhäuser einen Brief von Fabian Jakob, in dem er seinem früheren Rektor mitteilt, in
Zukunft die Berufsfachschule für Wirtschaft zu besuchen, um dort die Mittlere Reife abzulegen. Seine Abschlussarbeit an der Hauptschule wurde mit einer glatten Eins bewertet. Das Thema
„Fußball in Afrika.“ Irgendwie naheliegend.
Fützener Landfrauen machen Pause
Noch einmal gemütlich zusammen sein vor der Sommerpause war die Devise der Schlussveranstaltung bei den Landfrauen von Fützen. Traditionell wird im jährlichen Wechsel ein größerer
Ausflug gemacht, oder aber nach einer Fußwanderung zünftig eingekehrt, dies, damit auch die älteren und zum Teil gehbehinderten Damen auch an der Gemeinschaft teilnehmen können.
Ziel der Zusammenkunft war dieses Jahr das "Landhotel Löwen" in Epfenhofen.
Zum Fußmarsch dorthin bot sich der Feldweg entlang der Bahnlinie bis nach Epfenhofen an. Jedoch war auch für Fahrgelegenheit gesorgt. In geselliger Runde und bei einem deftigen
Abendessen ließen sich die Damen durch den inzwischen herniederprasselnden Gewitterregen den Abend nicht vermiesen.
Für den späten Heimweg mussten dann allerdings teilweise die Ehemänner als Spediteure mit ihren Fahrzeugen gechartert werden. Bis zum Herbst/Winterprogramm machen die "fleißigen
Bienen" mit ihrer Vorsitzenden Ilse Werner nun eine schöpferische Pause, die allerdings in der kommenden Woche schon wieder in Arbeit ausartet, denn dann sind die "Bienen" aus Fützen
am Dienstag und Mittwoch am großen Ausstellungsstand und Pavillon des Landkreis-Frauenverbandes bei der Landesgartenschau "dienstverpflichtet". (23.07.10 - Bericht: E. Schüle)
Schüler auf großer Fahrt Viertklässler mit dem Schiff auf dem Rhein unterwegs
Zum Abschluss ihrer Grundschulzeit gingen die Viertklässler noch einmal mit ihrem Klassenlehrer Michael Müller auf große Fahrt. Eltern transportierten die Kinder nach Schaffhausen, wo am
Morgen das MS „Schaffhausen“ bestiegen wurde. In einer zweistündigen Fahrt auf dem Rhein genossen die Schüler bei herrlichem Sommerwetter die Schiffsreise bis Stein am Rhein. Dort
machte man anschließend einen gemütlichen Stadtbummel und die Kinder bestaunten die bunt bemalten Häuser der Altstadt. Unterwegs genossen alle ein leckeres Eis und erfrischten sich
am kühlen Brunnen, ehe man sich auf dem Abenteuerspielplatz zur erholsamen Mittagsrast niederließ.
Da die geplante Fahrt mit der Mini-Eisenbahn ausfallen musste, weil der Betrieb im Frühjahr eingestellt worden war, verzogen sich die Kinder nach der Mittagspause an ein schattiges
Plätzchen am Rheinufer. Dort gab es dann Gelegenheit, längere Zeit im Wasser zu planschen und sich bei den sommerlichen Temperaturen etwas Abkühlung zu verschaffen.
Erfrischt wurde dann am frühen Nachmittag der Rückweg nach Diessenhofen angetreten. Dabei wanderten die Ausflügler größtenteils im schattigen Uferbereich dem Rhein entlang. Nach
einem knapp dreistündigen Fußmarsch trafen die kleinen Wanderer am Ziel an, wo sie bereits von den Eltern erwartet wurden. Leicht erschöpft, aber dennoch zufrieden mit dem schönen
Tag traten die Kinder gegen 18 Uhr der Rückweg an. (22.07.10)
Feuerwehr beim Duathlon Blumberger Floriansjünger per pedes und auf Schusters Rappen ohne “Brandblasen” unterwegs E
ingebettet in die Landesgartenschau in Villingen-Schwenningen und dem Tag der Feuerwehren des Schwarzwald-Baar-Kreises wurde am 18. Juli auch der „4. Baden-Württembergische Feuerwehr-Duathlon 2010“ ausgetragen.
Die Feuerwehrabteilungen der Stadt Blumberg stellten der Einsatzleitung hierzu 20 Helfer zur Verfügung. Am Marathon selbst beteiligten sich drei Feuerwehrkameraden von der
Abteilungswehr Epfenhofen, nämlich Abteilungskommandant Steffen Jankowski, Tobias Indlekofer und Daniel Hallaj. Zur Disziplin gehörte 5 Kilometer laufen und 20 Kilometer Fahrrad
fahren. Für die Veranstaltung hatten sich immerhin 1235 Teilnehmer und Teilnehmerinnen gemeldet.
Die Laufstrecke führte durch den Schwenninger Fesenwald. Die anspruchsvolle Radstrecke mit Start auf dem Messegelände führte größtenteils über Feld-und Waldwege über
Hochemmingen, um Bad Dürrheim herum über den Ankenbuck, überquerte die B 33. Endziel war schließlich das Eissportstadion in Schwenningen. Eine Zeitmessung war nicht vorgesehen,
doch galt die Vorgabe, beide Disziplinen möglichst unter 90 Minuten zu bewältigen, was die drei hoch motivierten und gut trainierten Epfenhofener Sprinter natürlich mühelos schafften und
somit zu den diplomierten „Finisher“ gezählt wurden.
Neben der Siegerurkunde gab es eine kostenlose Eintrittskarte für die Gartenschau. Damit wird die Abteilungswehr von Epfenhofen zusammen mit der Stadt Blumberg wieder einmal mehr
in die Feuerwehrgeschichte des Schwarzwald-Baar-Kreises eingehen. (22.07.10 - Bericht: E. Schüle
Erntezeit Die Zeit ist reif, in Fützen wird beinahe rund um die Uhr gedroschen
Bis gegen Mitternacht brummen sie nun wieder, die schweren Mähdrescher rund um Fützen und die Landwirte haben diese Woche wieder die saisonalen 18-Stunden-Tage. Es ist Hektik
angesagt, denn man traut dem Wetter nicht und dabei steht die Wintergerste trocken reif auf den Äckern. Soweit die Landwirte nicht über eigene Mähdrescher verfügen werden "Lohn-Drescher" angeheuert.
Wenn das Wetter noch zwei Tage hält, ist die Gerste abgeerntet. Der Weizen jedoch braucht noch mindestens drei Wochen Reifezeit. Über die Ernteergebnisse wagen die Landwirte noch
keine sichere Prognose abzugeben, mit Sicherheit, so Landwirtschaftsmeister Dieter Gleichauf, wird es weniger sein als im vergangenen Jahr.
Das nasskalte Wetter im Frühjahr hat das Wachstum behindert und in den vergangenen Wochen hat die Trockenheit den Reifeprozess zu schnell gefördert. Positiv aber dürfte sich das
heiße Wetter auf den Feuchtigkeitsgehalt auswirken, darüber braucht in diesen Tagen bei den Annahmestellen sicher nicht geredet zu werden. Allerdings wird die Wintergerste in Fützen
fast durchweg für Futterzwecke eingelagert. Helmut Gleichauf mit seinem "Lohndrescher" Raimund Berger aus Lausheim haben heute noch sieben Hektar Wintergerste zu dreschen. Der Nächste wartet schon.
(20.07.10 - Bericht: E. Schüle)
Gute Bilanz Krankenpflege-Förderverein Fützen ist eine starke Stütze für die Kirchliche Sozialstation Blumberg 13.000 Euro gesponsert - Vorstand komplett neu gewählt
Wenn auch nur wenige Mitglieder (darunter ein Mann) der Einladung zur Mitgliederversammlung in den Bürgersaal gefolgt waren, so ging aus dem sehr gut vorbereiteten
Informationsabend hervor, dass die Mitglieder des Krankenpflege-Fördervereins Fützen zu den großen Förderern der Sozialstation Blumberg zählen.
Margot Gleichauf als Vorsitzende konnte neben dem Vorstandsteam auch Ortsvorsteher Ewald Gut, sowie die Geschäftsführerin der Kirchlichen Sozialstation, Rita Franz begrüßen. Gleichauf
reflektierte in ihrem Geschäftsbericht die segensreiche Tätigkeit des im Jahre 1977 gegründeten Fördervereins, dem sie nun seit 1999 zusammen mit ihrer zweiten Vorsitzenden Angelika
Meister und Martina Scherer als Kassiererin und Schriftführerin vorsteht. Dank deren aktiver Werbetätigkeit konnte, trotz alljährlich vorkommender Todesfälle unter den Mitgliedern, die
Mitgliederzahl bei derzeit 121 konstant gehalten werden.
Martina Scherer würdigte in ihrem Rückblick die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit der Sozialstation und deren Pflegekräften. Deren Arbeit in Fützen wird demzufolge auch mit einem
kleinen Weihnachtsgeschenk belohnt. Die von Scherer offen gelegte solide Kassenlage erlaubte es, in diesem Jahr an die Sozialstation, zusätzlich zu den vereinbarungsgemäß jährlich
anteilig abzuführenden etwa 1.150 EURO "Gebührennachlass und Investitionskosten", eine außerordentliche Spende von 4000 Euro zu machen. Somit hat der Krankenpflege-Förderverein
Fützen die Sozialstation seit 2005 mit beachtenswerten 13.000 Euro unterstützt.
Die Kassenprüferinnen Ursula Arlt und Renate Günthner bestätigen eine einwandfreie Kassenführung und so war die von Ewald Gut beantragte Entlastung reine Routine. Dem Ortsvorsteher
als Wahlvorstand fiel auch an diesem Abend die Aufgabe zu, für die ausscheidenden Vorstandsmitglieder Margot Gleichauf und Martina Scherer Nachfolger zu finden.
Einstimmig gewählt wurden per Akklamation Angelika Meister zur Ersten Vorsitzenden, Helga Reichhart zur stellv. Vorsitzenden, sowie Gertrud Keller zur Schriftführerin/Kassiererin. Dem
Beirat aus den Kirchengemeinden gehören künftig an: Röm.-katholisch Martina Scherer, alt-katholisch Margot Gleichauf (für Liselotte Gleichauf) und Marion Keller für die evangelische
Kirchengemeinde. Kassenprüfer bleiben unverändert Ursula Arlt und Renate Günthner.
Ortsvorsteher und Stadtrat Ewald Gut lobte in seinen Grußworten die hervorragende Arbeit der Sozialstation wie auch des Fützener Fördervereins, indem in den nun zurückliegenden 33
Jahren seit deren Gründung der beiden Institutionen sehr viel für die Betreuung und Pflege der älteren und bedürftigen Menschen zu Hause in ihrem gewohnten Umfeld getan wurde.
Rita Franz fasste in prägnanten Worten die große Leistungspalette der Sozialstation mit ihren derzeit 30 Mitarbeiterinnen zusammen, indem diese an 365 Tagen im Jahr von früh bis spät
ihren Dienst bei den Menschen bei ihren oft schwierigen Lebenslagen tun. Dies, so ließ sie nicht unerwähnt, sei im vergangenen strengen Winter gerade bei den Fahrten nach Fützen oft
eine große Herausforderung gewesen. In Fützen werden derzeit aktuell 14 Personen betreut, wo erforderlich, zweimal am Tag. Erstaunlich groß ist die breite Palette der abrufbaren
Hilfsmöglichkeiten, neuerdings sogar über das allgegenwärtige Internet. Des weiteren steht jetzt auch eine ausgebildete Palliativ-Pflegekraft zur Verfügung.
Die Nachfrage durch Familienangehörige nach stundenweiser Betreuung ihrer betagten Angehörigen wird ebenso geschätzt, wie die Möglichkeit, die Pflegebedürftigen über die Senioren
-Betreuungsgruppe für vier Stunden am Tag betreut zu wissen. Wohltuend für ältere Patienten im Krankenhaus, wenn die Schwester von der Sozialstation ans Krankenbett kommt, oder,
wenn die Entlassung ansteht, dies fürsorglich begleitet wird. Hauswirtschaftliche Dienste, Essen auf Rädern runden das inzwischen immer wieder optimierte Versorgungsangebot ab.
Rita Franz, wie vordem auch der Ortsvorsteher, bedankte sich sehr herzlich bei den nun ausscheidenden Damen vom Vorstandsteam für die stets harmonische Zusammenarbeit und das
menschliche Miteinander, der ganz besondere Dank ging dabei an Margot Gleichauf, die sich bei der Sozialstation in Blumberg heute und auch in Zukunft großer Wertschätzung erfreuen dürfe. (20.07.10 - Bericht: E. Schüle)
4000 Euro Spende
Mit großer Freude nahm Rita Franz, Geschäftsführerin der Kirchlichen Sozialstation Blumberg einen Scheck über 4000 Euro entgegen, den ihr Margot Gleichauf als Vorsitzende des
Krankenpflege-Fördervereins Fützen anlässlich der Mitgliederversammlung im Bürgersaal überreichte. Der Förderverein kann dank seiner großen Mitgliederzahl die Sozialstation jährlich mit
einer außerordentlichen Spende unterstützen. In diesem Jahr ist dies die größte Einzelspende in den zurückliegenden Jahren (siehe unser Bericht). Diese immer willkommenen Spendengelder werden, so Rita Frantz, stets für
außerordentliche Investitionen wie Gehhilfen, Betten oder ähnliches, aber auch für Weiterbildungsmaßnahmen verwendet.
Dieses Jahr, so konnte sie mit Genugtuung vermelden, fließe das Geld praktisch wieder nach Fützen zurück, denn die 4000 Euro finden Verwendung bei der Finanzierung eines bereits
bestellten neuen Fahrzeuges und in diesem Falle bekäme das neue Auto in erster Linie die in Fützen tätige Schwester Brigitte zugeteilt, die bekanntlich in der Hauptsache Fützen betreut. (20.07.10 - Bericht: E. Schüle)
Spaß in den Baumwipfeln 2., 3. und 4. Schuljahr der Grundschule Fützen auf dem Baumkronenweg unterwegs Vor einigen Tagen
waren die größeren Schüler der Grundschule Fützen auf Abenteuerreise auf dem Waldkircher Baumkronenweg. Zusammen mit Frau Bauhof und Herrn Müller stiegen die
Schüler den schweißtreibenden Sinnesweg empor, auf dem beim Wissensspiel an verschiedenen Stationen Fragen zum Wald, den Tieren und Pflanzen zu beantworten waren. Vieles davon
durften die Kinder den einzelnen Infotafeln entnehmen. Sie konnten aber auch häufig das im Laufe des Jahres beim Thema „Wald“ erworbene Wissen mit einbringen.
Nach einer Mittagspause auf dem Vorplatz des Baumkronenweges begann der abenteuerliche Teil des Tagespensums. Zunächst wurden auf dem Baumkronenweg in den Baumwipfeln noch
die restlichen Fragen des Wissensspiels gelöst, ehe es mit Begeisterung auf den Barfußweg ging.
Danach kam die Mutprobe des Tages auf die Kinder zu. Auf dem Abenteuerpfad, bestehend aus drei größeren Abschnitten mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, galt es, sich selbst
zu überwinden und allen Mut zusammenzunehmen. Unterschiedliche Hängebrücken mit variantenreichen Aufhängungen und mehr oder weniger starken Schwankungen forderten den Kindern Kraft, Mut und Ausdauer ab.
Doch keiner, weder im 2. noch in den anderen Schuljahren, kniff bei dieser Herausforderung. Manche hatten dabei sogar so viel Spaß, dass sie alles gleich in fünf oder sechs Durchgängen
ausprobierten. Doch am Ende waren alle stolz auf ihre Leistung.
Vor der Heimfahrt war dann noch für alle Gelegenheit auf einem Kletterspielplatz weiter zu toben und nebenher auch noch ein leckeres Eis zu genießen. Auf der Heimfahrt merkte man den
Kindern aber an, dass der Tag ganz schön Kraft gekostet hatte. Zum Abschluss des Themas erhält nun jeder Schüler als Belohnung für die fleißige Mitarbeit noch eine Urkunde als „Waldexperte“. (19.07.10)
Besuch auf der Landesgartenschau Grundschüler lernen in der Natur
Vor kurzem besuchten die Schüler der Grundschule Fützen mit ihren Lehrern Annette Wagner, Eva Bauhof und Michael Müller die Landesgartenschau in Schwenningen. Interessiert
bestaunten die Kinder die verschiedenen Ausstellungsbereiche und lernten vielerorts Neues kennen.
Besonders interessant war die Präsentation des Forstamtes über den Wald, da dieses Thema im Unterricht des Schuljahres eine zentrale Rolle gespielt hat. So konnten die Kinder viele
ergänzende Informationen finden, die das im Unterricht Gelernte abrundeten.
Aber auch der Besuch des Barfußweges bereitete ihnen großen Spaß und das nachfolgende Fußbad an der Wasserstelle sorgte für eine wohltuende Abkühlung bei den sommerlichen
Temperaturen. Auch im Klettergarten hatten die Kinder viel Spaß. An der Murmelbahn der Waldorfschule konnte jedes Kind eine eigene Riesen-Murmel rollen lassen und den Weg der Kugel mitverfolgen.
Nach der Mittagspause im schattigen Gras teilten sich die Kinder auf. Die Klasse 1/2 kam auf der Landesgartenschau in den Genuss des Workshops „Blütenzauber“, der die Kinder wirklich staunen ließ.
Wir starteten im Ökomobil. Zunächst durften alle mit ihrem Wissen über eine Wiese beweisen, dass sie bereits kleine Wiesenexperten waren. Während gesammelt wurde, was man denn
wohl alles für eine Wiese braucht, durfte jeder Tisch diese Dinge in seine „Erde“ stecken. So entstand eine Wiese mit Gras und verschiedenfarbigen Plastikpflanzen. Aber auch die Tiere
durften nicht fehlen. Um den Kindern zu verdeutlichen, wie die Insekten den Nektar aus den Blüten saugen, setzen wir den Workshop im Freien fort. Hier kämpften zwei Gruppen darum, wer den meisten „Nektar“ sammeln kann.
Später durfte jedes Kind in der anliegenden Wiese fünf verschiedene Blumen pflücken und anschließend im Ökomobil unter dem Mikroskop untersuchen. Was sie da sehen konnten,
sorgte für großes Staunen! Um die gepflückten Blumen nun nicht einfach wegzuwerfen, wurde zum Schluss noch ein Gesteck gebastelt, das die Schüler als Andenken mit nach Hause nehmen durften.
Die Dritt- und Viertklässler ihrerseits ließen sich bei den Imkern ganz genau in Leben und Arbeit der Bienenvölker einführen. Dabei konnten alle in einem Schaukasten auch eine
Bienenkönigin sehen. Besonders interessant für die Kinder war der Blick in einen Bienenstock, wobei die Kinder durch einen eigentümlichen Kopfschutz vor Bienenattacken geschützt waren.
Am Ende der Unterrichtsstunde erwarben einige Kinder auch noch ein Glas Honig im Honigkiosk, da sie vom Geschmack der Kostprobe des Originalhonigs aus dem Bienenstock überzeugt worden waren.
Nachdem sich alle Schüler wieder versammelt hatten, wurde noch weiter geschaut und trotz Hitze auch noch sportlich einiges geleistet. Nach einer weitern Pause auf einem schattigen
Spielplatz brach man zu einem letzten Rundgang auf und umrundete den kleinen See im Gelände. Hier gab es noch einmal interessante Informationen über das Leben in der Steinzeit.
Danach ging es wieder Richtung Heimat, wo am Abend alle leicht erschöpft aber sichtlich zufrieden eintrafen. (19.07.10)
Neues „Gesicht“ für Buchberghalle Ortschaftsrat erbringt Eigenleistung
Die Fützener Buchberghalle, Baujahr 1973, ist in die Jahre gekommen. Aus dem laufenden Haushalt wurden in den vergangenen Jahren bereits 165.000 Euro in verschiedene
Sanierungsmaßnahmen investiert. Dabei war der größte Brocken die Neuverglasung der Westseite mit Sonnenschutz, was zu einer wesentlich besseren Klimatisierung des Innenraumes vor
allem in den Sommermonaten führte. Im vergangenen Jahr wurde der Hallenboden teilweise ausgetauscht und mit einem Schwingboden und pflegeleichtem Bodenbelag bestückt.
Seit einigen Tagen ist nun Ortsvorsteher Ewald Gut mit einem Helferteam vom Ortschaftsrat dabei, die Außenfassade an der Südostseite in Eigenarbeit zu sanieren.
Als erste Aktion wurden die hässlichen Faserzementplatten abgerissen. Bereits ausgetauscht sind die Oberlicht-Fenster, diese Neubeschaffung ist mit witterungsbeständigen Fensterrahmen
und Wärmeschutzglas ausgestattet. In diesen Tagen ist der "Bautrupp" dabei, die freigelegte Fassade mit wärmegedämmtem Material aufzurüsten, wobei auch eine Hinterlüftung
berücksichtigt wird. In weiteren Aktionen wird dann als Verkleidung eine so genannte Stulpschalung aus Fichtenholz montiert.
In Anlehnung an den Farbton des Nachbarhauses "Barke" und an die blaue Farbe des Daches erhält diese Verkleidung einen taubenblauen. Farbanstrich.
Da die Arbeiten nur an Samstagen vorgenommen werden, dürften noch einige schweißtreibende Arbeitseinsätze notwendig werden. Dann aber wird die Buchberghalle wieder ein neues Juwel im Ortsbild darstellen.
Nach der Vorausberechnung durch den Ortsvorsteher werden sich die Materialkosten für Fenster, Dämmmaterial, Verschalung und Hilfsmittel auf etwa 12.000 EURO belaufen. Bis jetzt
haben die Helfer zusammen mit ihrem "Boss" bereits 35 Mannstunden an "Frondienst" erbracht. (18.07.10 - Bericht und Bilder: E. Schüle)
Der Wald als Klassenzimmer
Vor kurzem trafen sich die Schüler der Fützener Grundschule mit den Forstbeamten Gerhard Baschnagel und Michael Eisele am Randenaufstieg. Begleitet von ihren Lehrern Annette Wagner
und Michael Müller wurden sie an fünf Lernstationen, die von den Forstleuten liebevoll vorbereitet worden waren, über die Aufgaben des Waldes informiert.
Schon während des ganzen Schuljahres hatten die Kinder das Thema „Wald“ im Rahmen des Schulcurriculums immer wieder im Unterricht bearbeitet und so schon einige Kenntnisse
erworben. Diese konnten sie im Laufe des Waldspaziergangs immer wieder gezielt abrufen und erfuhren gleichzeitig neue Aspekte von den Fachleuten.
So konnten die Kinder im praktischen Versuch erproben, wie der Waldboden als Wasserspeicher wirken kann. An mehreren Baumscheiben durften die Schüler anhand der Jahresringe selbst
überprüfen, wie alt der Baum wohl war, als er gefällt wurde. In einem Jungforst zeigten die Forstleute den Kindern, wie die Förster den Wald bewirtschaften und wie die Auswahl der Bäume
vor sich geht, die zur späteren „Ernte“ vorgesehen sind. Durch eigene „Auswahl“ und entsprechende Kennzeichnung mit farbigen Bändern konnten die „Lehrlinge“ zeigen, ob sie ein gutes
Auge für „Zukunftsbäume“ haben. An einer weiteren Station galt es, im Wald versteckte Waldtiere aus Holz zu entdecken und sich sowohl die Anzahl der Tiere als auch die Tierart zu merken. Bei dieser Aufgabe entgingen
allerdings einige Tiere einfach der Aufmerksamkeit der Kinder.
Mit einer „Präsentation“ von Borkenkäfern am lebenden Objekt schlossen die Forstleute ihren naturnahen Unterricht ab. Die Kinder konnten an dieser Station eindrücklich feststellen,
welche Gefahren dem Wald durch diesen winzigen Schädling drohen. Bevor es wieder heimwärts ging, bedankten sich die Kinder bei ihren „Naturlehrern“ für den interessanten Unterrichtsmorgen. (18.07.10)
40 Jahre im Betrieb Sto AG verabschiedet langjährigen Mitarbeiter in den Ruhestand
In einer kleinen Feierstunde wurden dieser Tage mehrere Mitarbeiter bei der Sto AG in Stühlingen-Weizen für langjährige Mitarbeit geehrt. Unter ihnen Manfred Gleichauf (60) aus Fützen.
Gleichauf erlernte ursprünglich von 1964 bis 1967 in Fützen den Beruf des Großhandelskaufmanns bei der damaligen Lebensmittelgroßhandlung Adolf Wehinger. Diese Ausbildung schloss
er mit Erfolg bei der Industrie-und Handelskammer Villingen ab. Nach seiner Bundeswehrzeit erhielt er am 1. Juli 1970 bei Sto in Weizen eine Anstellung als Sachbearbeiter im Versand.
Mehrere Jahre war er sodann stellvertretender Versandleiter, bis er im Jahre 1993 als Leiter des Warenverteilzentrums in das neu gegründete Zweigwerk in Donaueschingen wechselte.
Dort wurde ihm schließlich der verantwortungsvolle Posten als Warenausgangs-Koordinator/Disponent übertragen. Aus gesundheitlichen Gründen scheidet er nun zum 1. September d.J. aus
dem Betrieb aus. Für seine 40-jährige Betriebstreue erhielt er am 6. Juli die Ehrenurkunde der Industrie-und Handelskammer Hochrhein-Bodensee, sowie von seinen Vorgesetzten die Sto
-Ehrennadel in Gold und weitere Zuwendungen, darunter auch die obligatorische goldene Sto-Uhr, überreicht.
Kleine Erkenntnis am Rande: Bei Aushändigung der Jubiläumsgeschenke vermerkte der anwesende Personalchef schmunzelnd, dass Manfred Gleichauf am 1. Juli 1970 in den
Personalakten als der 121. Mitarbeiter geführt wurde, heute hat Sto weltweit 4000 Mitarbeiter. (16.07.10 - Bericht: E. Schüle)
Altenwerkstreffen Sehr Alt und sehr Jung unterhalten die Senioren bestens
Trotz Backstuben-Temperaturen folgten der Einladung in die Fützener Bahnhofswirtschaft wieder 38 SeniorenInnen, wobei die Freunde aus Riedöschingen mit 15 Teilnehmern wieder
wesentlich zur guten Unterhaltung, aber auch zur Auslastung der Küche beitrugen.
Nach der obligatorischen stimmgewaltigen Begrüßung durch den "Präsidenten" Ewald Wilhelm und dem ebenso obligatorischen "Fützener Lied" ging es bei Kaffee und Kuchen Schlag auf
Schlag weiter mit volkstümlichen Gesängen, die Ewald Wilhelm und Ernst Keller (Riedöschingen) abwechselnd auf dem Akkordeon begleiteten. Olga Selb (92) als älteste Fützener Bürgerin,
die eben in überraschend geistiger Frische eine Mega-Geburtstags-Fete überstanden hat, glänzte als Alleinunterhalter mit gleich mehreren humorvollen aber auch tiefgründigen Gedichten.
Doch auch die Wirtin Hedwig hatte eine Überraschung bereit, sie schickte nämlich das hauseigene "Chörli" auf die Bühne und Tochter Ulrike erfreute die Gäste mit ihren eigenen Kindern
und den Patenkindern mit lustigen Kinderliedern.
So verlief der Mittag im angenehmen Gastraum sehr harmonisch. Ewald Wilhelm verwies noch auf die bevorstehenden Aktivitäten, so will er die Dekanats-Altenwerk-Wallfahrt, die dieses
Jahr am 21. September Jahr nach Donaueschingen führt, wieder mit einem Ausflug verbinden. Zielorte werden derzeit mit dem Reiseunternehmen ausgearbeitet. (16.07.10 - Bericht: E. Schüle)
Futter für die Bienen
Bauern und Imker sind aufeinander angewiesen. Im Rahmen des Meka-Förderprogramms gehen Landwirte zunehmend dazu über sogenannte Bienenweiden anzubauen, vor allem aber,
um damit eine ertragreiche Honigtracht der Bienen zu schaffen und liefern damit den Beweis, im Rahmen des wirtschaftlich Vertretbarem den für die Menschen lebensnotwendigen Bestand der Bienenvölker im Land zu sichern.
Diese Bienenweiden sind aber darüber hinaus gerade in diesen Wochen auch bunte Farbtupfer in der vielfältigen Kulturlandschaft im Schwarzwald-Baar-Kreis und sorgen für
Aufmerksamkeit. In einer groß angelegten Beratungsaktion ist der BLHV Donaueschingen derzeit dabei, die Landwirte diesbezüglich zu beraten. So wurden in diesem Jahr im Schwarzwald
-Baar-Kreis bereits neben bestehenden 1.600 Hektar Landschaftspflege-Verträge bereits über 100 Hektar so genannte "Bienenweiden" angebaut.
Auch in Fützen unterstützen inzwischen mehrere Landwirte diese "imkerfreundliche" Aktion. Für weitere Interessenten stellt Landwirt Gerhard Baschnagel in Zusammenarbeit mit dem
Bezirksgeschäftsstellenleiter Hermann Keller im Gewann "Holder" in Fützen derzeit sein Feld zu Schauzwecken zur Verfügung. Dort blühen zur Zeit ein gutes Dutzend Pflanzen aller Art:
Borretsch, Buchweizen, Perser-und Inkarnatsklee, oder der Ringel- und Kornblume. Die Aussaat erfolgte am 23. April 2010. Für die Fläche von 88 ar wurden 15,5 kg Saatgut eingesetzt.
(20kg/ € 96.30). Nach Abschluss der Blütezeit im September werden die Pflanzen untergemulcht.
Der BLHV stellt seinen Mitgliedern kostenlos markante Hinweisschilder zur Verfügung und berät jederzeit über Anlage und Pflege solcher Flächen, die durch Förderprogramme der EU und
des Landes unterstützt werden. Theodor Zeller, als begeisterter Imker aus Fützen, zeigte sich bei der Besichtigung im Namen seiner Imkerfreunde begeistert von dieser Aktion und hofft,
dass es in den kommenden Jahren viele Nachahmer gibt und damit die oft gehörte Meinung, dass die Landwirte Mitverursacher beim Bienensterben sein sollen, sodann widerlegt werden kann. Infokasten:
Als Bienenweide bezeichnet man die Pflanzen, die besonders reichhaltig Nektar und Pollen erzeugen und deswegen häufig von Honigbienen angeflogen werden. Auskunft bei
BLHV-Geschäftsstelle Donaueschingen, Tel. 0771/8097-15, Hermann Keller. E-mail: BZGDonaueschingen@blhv.de oder bei Gerhard Baschnagel, Fützen Tel. 07702/9536
(13.07.10 - Bericht: E. Schüle)
Pfarrhausgarten als Treffpunkt
Seine Feuertaufe bestand am gestrigen Sonntag der neu hergerichtete Pfarrhausgarten. Hierher hatten die Epfenhofener "Kommental-Musikanten" erstmals ihr alljährliches Frühschoppenkonzert verlegt.
Unter der Leitung von Elmar Klein unterhielten die Musiker bei schweißtreibenden Temperaturen glänzend mit einem wohldosierten Programm. Dabei fehlte es auch nicht an selbst
komponierten "Eigengewächsen", komponiert und kraftvoll vorgetragen von Markus Rösch.
Auch für das leibliche Wohl für die zahlreich erschienenen Gäste unter den zahlreich aufgestellten Sonnenschirmen war bestens gesorgt.
Ortsvorsteher Rudolf Fluck lobte mit seinen Grußworten die hier geschaffene Möglichkeit, in der Ortsmitte die gute Gemeinschaft zu pflegen. (12.07.10 - Bericht: E. Schüle)
Spalier fürs Brautpaar
In der Dorfkirche St. Vitus Fützen gaben sich am Samstag Stefan Schmid aus Fützen und Bianka Schönle aus Tengen da Ja-Wort. Umrahmt von den Klängen des Musikvereins "Eintracht",
dem der junge Ehemann seit Kindsbeinen angehört, vollzog Pfarrer Peter Walter die Trauung. Im Rahmen der Trauungszeremonie erfolgte auch die Taufe des gemeinsamen Sohnes Jonas-Fabio.
Nach den Feierlichkeiten im kühlen Gotteshaus ließ es sich der in starker Besetzung angetretene Musikverein unter der Leitung von Karl-Heinz Hübl nicht nehmen, trotz Gluthitze die
Hochzeitsgesellschaft auf dem Kirchenvorplatz mit flotten Weisen zu unterhalten.
Groß war die Zahl der Gratulanten, Mitglieder der Eggäsli-Zunft Fützen und der Narrentanzgarde aus Tengen standen beim Auszug Spalier. Die weltliche Feier fand im Landhotel "Löwen" in
Epfenhofen statt. Das junge Paar hat bereits im markant umgebauten Elternhaus des Bräutigams im "Homberg" in Fützen Wohnung bezogen. (11.07.10 - Bericht und Bilder: E. Schüle)
Mittagstisch im Pfarrhausgarten
Der vom Pfarrgemeinderat und den Ministranten angebotene kleine Mittagstisch wurde am vergangenen Sonntag nach dem Gottesdienst gerne angenommen. So konnte bei dem
herrschenden schwülen Wetter der heimische Herd kalt bleiben. Zu den schmackhaften Wienerle stand ein gut ausgewähltes Salatbuffet zur Verfügung.
Mit Feuereifer und roten Backen backten die kleinsten Ministranten schmackhafte Waffeln, die als "Dessert" gerne Abnehmer fanden. Der Erlös dieser Aktion fließt in die Ministrantenkasse für deren weitere Aktivitäten.
(05.07.10 - Bericht und Bilder: E. Schüle)
Firmung in Blumberg 70 junge Christen empfangen das Sakrament der Firmung
In einer denkwürdigen Feier versammelten sich am vergangenen Samstag 70 junge Christen der Seelsorgeeinheit Blumberg mit Ihren Angehörigen in der Stadtkirche von Blumberg, um
nach monatelangen Vorbereitungen von Ordinariatsrat Dr. Peter Birkhofer das Sakrament der Firmung zu empfangen.
Der Abgesandte des Erzbischofs aus Freiburg verstand es vortrefflich, in seiner Ansprache die jugendliche Schar in das nicht alltägliche Ereignis einzubinden. Dabei löste er bei Jung und Alt
mit seinen profunden Kenntnissen über Sport, Show und gar Schönheitssalben und die derzeit laufende Weltmeisterschaft auch Heiterkeit aus. Sogar Lena musste mit ihrem Song
"Satellite" und ihrer besungenen neuen blauen Unterwäsche herhalten.
Doch der hohe Geistliche ermahnte auch die jungen Menschen, über Beruf, Schule und die mannigfaltigen Freizeitangebote hinaus gerade heute und in Zukunft nicht zu vergessen, in Wort
und Tat für den christlichen Glauben Zeugnis zu geben. Die Firmung wolle nicht nur den Körper, sondern vor allem auch die Seele salben und damit den Menschen in seiner Einmaligkeit
Kraft und Würde schenken und seine Verbindung zur Kirche stärken.
Viel Zeit nahm sich der geistliche Würdenträger, um vor der Salbung mit jedem Firmanden Einzelgespräche über "Gott und die Welt" zu führen. Dann legte er jedem vor ihn hingetretenen
Jugendlichen die Hand auf den Kopf und salbte ihn mit Chrisam ein Kreuz auf der Stirn.
Währenddessen legte der Firmpate/Patin seine Hand auf die rechte Schulter des Firmlings als Zeichen seiner Unterstützung. Die dann folgende Eucharistiefeier zelebrierte der Seelsorger
zusammen mit Stadtpfarrer Edgar Wunsch, Pfarrer Peter Walter und Pfarrer i.R. Julius Dreher.
Sehr ansprechend untermalte die zweieinhalbstündige Feier der Jugend-und Firmanden-Chor unter der Leitung von Renate Günthner mit modernen geistlichen Liedern. An der Orgel und
am E-Piano Marcel Rath. Stadtpfarrer und Hausherr Edgar Wunsch lud anschließend noch zu einem kühlen Umtrunk in den Pfarrhausgarten ein. (04.07.10 - Bericht und Bilder: E. Schüle)
St. Gallus-Senioren feiern Grillnachmittag bei Otmar Brutsche
Eine gute Standortwahl für den Grillnachmittag der Senioren am vergangenen Mittwochnachmittag war die "Sommerresidenz" von Ottmar Brutsche an einem rauschenden Bachlauf in einem
Seitental des Kommenbachs, eigentlich eine Geheimadresse.
Kaum waren Kaffee und Kuchen aufgetischt, so fielen die ersten großen Tropfen und Blitze zuckten am Himmel. Fluchtartig zogen sich die etwa 30 Gäste in die großen Räumlichkeiten, weit
entfernt von den heimatlichen Gefilden, zurück. Doch kaum hatte sich das Gewitter verzogen, wurden die Bänke und Tische wieder auf der lauschigen Wiese unter den Obstbäumen aufgebaut und Grillmeister Ottmar waltete seines
Amtes. Auch das leckere Salatbuffet ließ keine Wünsche offen.
Der bunte Nachmittag war gerettet und bei Spiel, Spaß und munteren Liedern hielt es die Gäste so lange, bis die untergehende Abendsonne die munteren und hochzufriedenen Senioren auf den Heimweg lockte.
(01.07.10 - Bericht: E. Schüle)
Juni
Grotte in Eigenarbeit Im Pfarrhausgarten von Epfenhofen entsteht eine Andachtsecke
Nachdem der Pfarrhausgarten im vergangenen Jahr einer gründlichen Rodung und Umnutzung unterzogen wurde, setzte der Pfarrgemeinderatsvorsitzende Viktor Fluck seine Idee, eine
Grotte zu errichten, in den vergangenen Wochen in die Tat um.
Nach eigener Planskizze ging der gelernte Maurermeister mit seinen Helfern, Ottmar Brutsche, Helmut Frank, Bertram Schwörer und Edwin Fluck II an die heikle Arbeit, eine "Raumschale"
aufzubauen. Inzwischen sind die Roharbeiten abgeschlossen. Über die Innenausstattung wird im Pfarrgemeinderat noch kräftig diskutiert.
Nach dem Willen des Ratsgremiums soll die Grotte nicht den Charakter einer Lourdes Grotte, sondern einer stilvollen Mariengrotte erhalten. Spender für die Anschaffung einer Muttergottesstatue sind natürlich willkommen.
Der Zeitrahmen für die Einweihung ist weit gesteckt, bis zur Feier des Kirchenpatrons St. Gallus im Oktober sollte sich auch die Begrünung und Bepflanzung gut entwickelt haben. Viktor
Fluck und sein Helferteam haben bisher über 500-Mannstunden in Eigenleistung erbracht. Heute schon herrscht insgeheim die Hoffnung, dass noch Stadtpfarrer Edgar Wunsch das
Kirchenpatrozinium zum Anlass nimmt, seiner langjährigen Wirkungsstätte einen Besuch abzustatten, um die Grotte, deren Förderer er ja auch war, einzuweihen. (30.06.10 - Bericht: E. Schüle)
Wechsel im Pfarrhaus Blumberg Stadtpfarrer Edgar Wunsch verlässt die Seelsorgeeinheit Blumberg im September
Große Bestürzung herrschte in Blumberg und den Teilorten, als Stadtpfarrer Edgar Wunsch anlässlich der Sonntagsgottesdienste bekannt gab, dass er dem Ruf des Erzbischofs folgen
werde, und am 13. September d.J., bzw. mit Beginn des neuen Schuljahres, die vakant gewordene Pfarrstelle in der Seelsorgeeinheit Boxberg im Dekanat Tauberbischofsheim übernehmen werde.
Pfarrer Wunsch legte bei seiner Verlautbarung, die er selbst vortrug, bzw. durch die jeweiligen Pfarrgemeinderatsvorsitzenden verlesen ließ, wert auf die Feststellung, dass es für seinen
Weggang aus Blumberg keine äußeren Gründe gäbe und für ihn diese Situation genauso plötzlich und unerwartet käme, wie für die Gemeindemitglieder. Er erkenne, so seine
Ausführungen, im Vorschlag des Erzbischofs zum Stellenwechsel den Ruf Gottes. Sein Leben, wie auch das Leben der Christen in der Seelsorgeeinheit Blumberg ruhe nun mal in den
Händen Gottes und für ihn als Priester sei es wichtig, dem Ruf nach einer neuen Aufgabe folge zu leisten.
In Freiburg, so versicherte der Pfarrer, sei man derzeit bemüht, die Stelle in Blumberg baldigst wieder neu zu besetzen. Edgar Wunsch (48) kam im Jahre 2001 nach dem plötzlichen Tod
von Stadtpfarrer Kurt Thome als Pfarradministrator nach Blumberg. Kurze Zeit später, im Januar 2002 wurde ihm auch die Verantwortung der beiden Pfarreien St. Vitus, Fützen und St.
Gallus, Epfenhofen übertragen. Seiner Intention ist es zu verdanken, dass die Schaffung der Seelsorgeeinheit Blumberg im Jahre 2005, wodurch die Pfarrgemeinden St. Martin,
Riedöschingen und St. Cyriak, Kommingen, noch Blumberg zugeschlagen wurde, so nahtlos und homogen vollzogen werden konnte.
So konnte sich der nun nach den Sommerferien scheidende Seelsorger im Raum Blumberg einer großen Wertschätzung erfreuen, aber auch ein begeisterungsfähiges Mitarbeiterteam für
die Mitarbeit bei den kirchlichen Belangen um sich scharen. Deshalb, so sein bewegtes Bekenntnis, scheide er aus Blumberg als Pfarrer, aber auch als Mensch mit ehrlicher Trauer im Herzen. (27.06.10 - Bericht: E. Schüle)
Volkshochschule besucht Fützen Ortsvorsteher Ewald Gut und Pfarrer i.R. Julius Dreher als kundige Führer
Mit der Reihe "Blicke in die Ortsteile Blumbergs" gab die Außenstelle der Volkshochschule Baar unter der Leitung von Maria Gradinger interessierten Bürgern in den vergangenen Monaten
die Möglichkeit die Ortschaften rund um Blumberg unter heimatkundlichen Gesichtspunkten kennen zu lernen.
Die achte und letzte Runde führte am vergangenen Samstag nun nach Fützen in den, wie es Ortsvorsteher Ewald Gut nannte, südlichsten, aber auch schönsten Ort im Schwarzwald-Baar
-Kreis. Gut, wie auch die Leiterin der VHS-Außenstelle Blumberg, Maria Gradinger, zeigten sich bei ihren Grußworten überrascht über die große Zahl der Interessenten, die den Ort an der
Grenze zur Schweiz mal umfassend definiert haben wollten.
In seinen Ausführungen spannte der Ortsvorsteher denn auch den Bogen von der Entstehungsgeschichte des Orts Fützen, der seinen Namen der Überlieferung nach vom Namenspatron des Orts St. Vitus (Vitusheim) hat.
Der Blumberger Stadtteil Fützen konnte im Jahre 2008 in einem illustren Fest sein 925-jähriges Bestehen feiern. Der Ort mit einer Grundfläche von 1807 Hektar, davon 754 Hektar Wald,
wurde nach hartem Widerstand durch die Bürger im Jahre 1975 nach Blumberg "zwangseingemeindet".
War der Ort früher landwirtschaftlich geprägt, so gibt es heute noch sieben Vollerwerbslandwirte. Inzwischen hat sich Fützen zu einer lebensbejahenden schmucken Wohngemeinde
entwickelt. Die sogenannten Pendler haben ihre Arbeitsplätze im nahen Blumberg, in Stühlingen-Weizen aber auch in der Schweiz, in Villingen oder in Singen.
Weitere interessante Einblicke in die Besonderheiten gab der ortskundige Schultes über die "Sauschwänzlebahn", die Naherholungsgebiete rund um Fützen, den Randen oder die
Wutachschlucht, die barocke Dorfkirche,aber auch den neue geschaffenen Ortsmittelpunkt mit dem Dorfpavillon.
Pfarrer i.R., Julius Dreher, der selbst 12 Jahre Ortspfarrer in St. Vitus war, machte eine sachkundige Führung durch die herrliche Barockkirche und Robert Brutsche informierte die sichtlich
erstaunten und technisch wohl interessierten Gäste über die von ihm restaurierte 100 Jahre alt Kirchturmuhr, die einen Ehrenplatz mit Magnetwirkung auf die Gäste in dem vom Ortsvorsteher vorgestellten Dorfpavillon gefunden hat.
Sehr beeindruckend war schließlich die Hausbesichtigung in Ralf Blasers denkmalgeschütztem Wohnhaus, dessen Baujahr mit 1689 nachgewiesen wird und vom jetzigen Besitzer in zäher
Arbeit (Eigenleistung) in Abstimmung mit dem Denkmalamt seit 10 Jahren Zug um Zug zu einem wahren Schmuckkästchen umgebaut wird. So hat der altertumsbesessene Hausbesitzer
und Landschaftsgärtner im vergangenen Winter im Obergeschoss einen zweiten per "Okkasion" erworbenen "steinalten" Kachelofen im eingebaut.
Nach diesem interessanten Abstecher in das Fützener Mittelalter war es aber Zeit für die Gastgeber und Gäste zum kulinarischen Finale bei der Fützener Edel-Brennerei von Richard und
Helma Burger, wo ein deftiges Vesper parat stand, dazu wurden bei inzwischen 30° im Schatten selbstredend außer Hochprozentigem auch "milde kühle Wässer" kredenzt.
An der Exkursion in Fützen nahmen nicht nur Bürger aus dem Blumberger Umland, sondern auch Gäste von weiter her, wie z. B. aus der Enklave Büsingen teil. Extra gekommen war auch
ein Paul Josef Stritt mit Ehefrau aus Basel, dessen Wurzeln bis nach Fützen reichen. Er legte dem erstaunten Ortsvorsteher einen "Heimatschein", so wie einen Auszug aus dem
Geburtenbuch der Kathol. Kirchengemeinde Fützen von 1855 vor. Somit hat die VHS mit ihrem Angebot echte Heimatkunde geweckt.
Maria Gradinger, als "Schirmherrin" dieses sehr gut dosierten Nachmittages, bedankte sich bei den Gästen, wie auch bei den Gastgebern für die hervorragende Ausrichtung und signalisierte
bereits, dass es im Jahre 2011 anlässlich des großen Blumberger Jubiläums bei der VHS ganz sicher heißen werde: "Kennen Sie Blumberg?" (27.06.10 - Bericht und Bilder: E. Schüle)
Pumpstation Fützen Wasserversorgung zu den Siedlungshöfen an der Schweizer Grenze wird verbessert
In diesen Tagen sind die Mitarbeiter vom Wasserwerk Blumberg in Zusammenarbeit mit zwei Spezialfirmen dabei, eine neue Wasserleitung für die Siedlungshöfe zu verlegen. Eingebunden
in diese Maßnahme ist auch die bessere Versorgung des „Eichhofs“ und des „Bergerhofs“.
Diese Neuverlegung von Wasserleitungsrohren über eine Strecke von 950 Metern machte es erforderlich, beim ehemaligen Dreschschuppen eine Pumpstation zu errichten. Darin sind nun
zwei hochmoderne, leistungsstarke Pumpen untergebracht, die künftig das Wasser aus der örtlichen Wasserleitung mit 16 – 18 BAR, zum Eichhof mit Abzweigung zum „Bergerhof“, in die
damit geschaffene Ringleitung zu den Höfen drückt.
Bisher wurden die Siedlungshöfe über eine eigene Quelle versorgt, deren Kapazität aber in Trockenzeiten nicht ausreichte, die ausschließlich landwirtschaftlich und mit entsprechenden
Viehbeständen geprägten Anwesen zu versorgen. Des weiteren war die Wasserqualität aus dieser Quelle im Randenwald in den vergangenen Jahren immer wieder mangelhaft. Beim
Großbrand auf dem „Birchenhof“ im vergangenen Jahr musste die Feuerwehr mit Tankwagen Löschwasser aus dem über drei Kilometer entfernten Kommenbach aus Fützen beschaffen und
darüber hinaus die Schweizer Nachbargemeinden Beggingen und Schleitheim um Unterstützung bitten.
Um eine weitere Misere dieser Art auszuschließen, wird nun folgerichtig auf dem höchsten Punkt beim „Hölzlehof“ ein Löschwasserbehälter mit einem Fassungsvermögen von 100 m³
errichtet. Diese Menge reicht, so haben Brandsachverständige errechnet, für einen Löscheinsatz von zunächst zwei Stunden. Der bisherige Hochbehälter an der Randensteige wird stillgelegt.
Nach Abschluss dieser Maßnahme geht nun ein lang gehegter Wunsch der Hofbewohner nahe der Schweizer Grenze in Erfüllung, mit dem lebenswichtigen und kostbaren Nass sowohl
bezüglich der Qualität, als auch in Quantität optimal versorgt zu sein. Darüber hinaus aber wurden in dem 1,65 m tiefen Graben parallel zum Wasserleitungsrohr auch Leerkabel für
Steuerungselemente oder DSL-Kabel verlegt. Dieses Ausbauprogramm stand bei der Stadt-und Ortsverwaltung schon seit vielen Jahren auf der Bedarfsliste, musste aber aus
Kostengründen immer wieder vertagt werden. Für das gesamte Projekt sind nun im laufenden Haushalt 205.000 EURO eingestellt.
Die oben erwähnten sieben Aussiedlerhöfe – Birchenhof, Buchhof, Hölzlehof, Lachenbuckhof, Schlatthof, Waldhof und Wyhlhof- wurden in den Jahren 1937/38 auf Anordnung des
damaligen „Reichsnährstandes“ erbaut und 1938 vom Gauleiter Robert Wagner eingeweiht. (Siehe SW-Foto in der Bildergalerie) Heute werden allerdings nur noch drei Höfe
landwirtschaftlich genutzt. Auch auf dem näher zum Ort liegenden etwa 200-Jahre alten „Eichhof“ und Bergerhof“ sind die Stalltore längst geschlossen. Gleichwohl wird der jetzt vollzogene
Kraftakt, die Siedlungshöfe nun mit Wasser aus dem Ortsnetz zu versorgen, als Jahrhundertwerk in die Annalen von Fützen eingehen. (24.06.10 - Bericht und Bilder: E. Schüle)
Vitusfest mit Kaffee und Kuchen
Mit einem feierlichen Gottesdienst gedachte die Pfarrgemeinde Fützen am Sonntag ihres Namenspatrons, des Heiligen Vitus, nach ihm soll der Überlieferung der Ortsname (Vitusheim) abgeleitet sein.
Der Gottesdienst, zelebriert von Stadtpfarrer Edgar Wunsch, wurde mitgestaltet von der Schola unter der Leitung von Renate Günthner, an der Orgel Marcel Rath. Bei dem vorherrschenden
schafskältemäßigen Wetter wurde die Einladung des Pfarrgemeinderates zu Kaffee und Kuchen im Pfarrhauskeller gerne angenommen.
Mit Blick auf das geplante große Pfarrgemeindefest am Sonntag, 12.September, anlässlich dessen Weihbischof Dr. Bernd Uhl, Freiburg, das neue Altarensemble einweihen wird, wurde an
diesem Sonntag auf weitere größere Aktivitäten verzichtet. (21.06.10 - Bericht: E. Schüle))
Für Sie gelesen: Südkurier Blumberg - 21.06.2010 Alle hoffen auf den Aufstieg
Fützen – Der Sportverein Fützen ist mit seinen Fußballmannschaften auf Erfolgskurs. Die SG Fützen/Epfenhofen kämpft derzeit in Relegationsspielen um den Aufstieg in die Kreisklasse A
Auch die zweite Mannschaft steht in der Tabelle ganz weit vorne. Aus den beim Jahrestreff verlesenen Berichten der Jugendtrainer ist ersichtlich, dass die Jugendmannschaften sich prächtig entwickelt haben. Der Trainingsbesuch sei vorbildlich, freute sich Jugendwart Joachim Jakob, der bereits vor zwei Wochen zusammen mit Jürgen Frank Verantwortung im Jugendbereich übernommen hat. Die Situation im Trainer- und Betreuungsbereich habe sich wesentlich verbessert.
Auch die „Alten Herren“ mit Obmann Markus Wild machen mit Veranstaltungen wieder von sich Reden. Einen Wermutstropfen gab es aber auch, denn Thomas Basler vom Vorstandsteam
wird definitiv im nächsten Jahr nicht mehr kandidieren. Bei den Teilvorstandswahlen, vorgenommen von Ortsvorsteher Ewald Gut, wählten die Mitglieder bei der Generalversammlung Thorsten Gregor zum Kassierer, Jens Günthner zum
Stellvertreter, Markus Wild und Manfred Gleichauf zu Kassenprüfern. Ein Jahr konnte das Schriftführeramt nicht besetzt werden. Jetzt ist Markus Röthenbacher in den Ring gestiegen und wurde einstimmig gewählt.
Die beiden Vorsitzenden Andreas Palka und Thomas Basler überreichten Matthias Basler, Markus Gut und Klaus Nagel die bronzene Ehrennadel für zehn Jahre Aktivität. Manuela Gleichauf
-Balukcic, Sabine Hellstern und Uwe Glomsda werden zu einem späteren Zeitpunkt geehrt.
Die finanzielle Lage des Sportvereins sei nicht schlecht, wenn auch im Bewirtungsbereich im Clubheim Verlust gemacht wurde, sagte Thorsten Gregor, dem eine solide Kassenführung
bestätigt wurde. Hier hakten die beiden Vorsitzenden ein und machten deutlich, dass auf den Verein mit dem Umbau des Clubheims gewaltige Kosten, etwa 100 000 Euro, zukommen
werden. Im nächsten Jahr soll mit den Arbeiten begonnen werden, hieß es. Bis zu 50 Prozent an Eigenleistung solle erbracht werden, so Thomas Basler.
Einige Termine in diesem Jahr: 22. Juni, 19 Uhr: erstes Aufstiegsspiel in Fützen, Jugendturnier vom 17. bis 18. Juli, Sportfest mit „Wagner Cup“ vom 5. bis 8. August.
Jetzt heißt es Daumen drücken: Das Vorstandsteam des SV Fützen mit Thomas Basler, Markus Wild, Markus Röthenbacher, Thorsten Gregor, Jens Günthner und Andreas Palka (von links) ist schon ganz heiß auf die Relegationsspiele.
Erdrutsch an Museumsbahnstrecke Schnelle Reparatur garantiert Bahnbetrieb ohne Behinderungen
In einem lobenswerten Kraftakt und trotz Fußball schafften es die Bahnverantwortlichen, den in der Nacht entstandenen Erdrutsch am Bahndamm zwischen dem Achdorfer Tunnel und der
Bahnüberführung an der Straße nach Achdorf zu reparieren.
Eine Gleisbaufirma aus Tiengen karrte am Freitagnachmittag zwei große Kipper Felsbrocken vom Steinbruch bei Detzeln an die Rutschstelle und stellte den Damm wieder her. Anschließend
wurden die Felsbrocken mit Schotter verfüllt. Zum Glück stand hierzu genügend Material vor Ort zur Verfügung, ein Restposten, der bei Gleisbauarbeiten an der Buchberg-Route übrig geblieben war.
Valentin Stöckle hat inzwischen die Gleise sowohl an der Rutschstelle, wie auch im Tunnel, durch den ein reißender Bach seinen Weg gesucht und gefunden hatte, überprüft. Neben Stöckle
waren auch der oberste Betriebsleiter der Museumsbahn Hermann Walter, sowie Albrecht Obergfell vom ibs-Büro Schweizer vor Ort.
Dass das Ganze rechtzeitig bemerkt wurde, ist, so Valentin Stöckle der Feuerwehr von Fützen zu verdanken. Bereits am Donnerstagnacht um 22 Uhr machten ihn die Florianjünger
(Christian Müller) darauf aufmerksam, dass sich bei der Bahnüberführung Richtung Achdorf ein riesiger See aufstaue, dessen Wasser wohl unter anderem auch aus dem Tunnel käme. Die
Straße war zeitweise nicht mehr befahrbar, was den Einsatz der Feuerwehr hervorrief. Damit steht dem regulären Fahrbetrieb am Samstag und Sonntag nichts mehr im Wege.
Am kommenden Dienstag soll aber laut Sektionsleiter Stöckle diese Strecke mit der "Stopfmaschine" noch einmal auf absolute Sicherheit geprüft werden. Im Raum Blumberg fielen in der
Nacht von Donnerstag auf Freitag 100 Liter Regen. (19.06.10 - Bericht und Bilder: E. Schüle)
Für Sie gelesen: Relegationsspiele sind gesichert
Fützen/Epfenhofen. Mit einem sicheren 3:0-Erfolg gegen den TuS Oberbaldingen sicherte sich die SG Fützen-Epfenhofen in der Kreisliga B 2 am letzten Spieltag die Vizemeisterschaft und
die damit verbundene Berechtigung zu den Relegationsspielen.
Nach einigen Anlaufschwierigkeiten setzten die Schützlinge von Trainer Uwe Müller in der zweiten Halbzeit ihre spielerischen und läuferischen Vorteile zu einem ungefährdeten Erfolg um. Mit
17 Siegen, sieben Unentschieden und vier Niederlagen wurde damit das Saisonziel mit dem zweiten Platz erreicht.
In einer einfachen Relegationsrunde heißen die Kontrahenten um den Aufstieg in die Kreisliga A 2 nun FC Vöhrenbach und SV Eisenbach. Diese beide Mannschaften werden am
kommenden Wochenende zuerst gegeneinander antreten. Die SG Fützen-Epfenhofen wird seine erste Partie gegen den Verlierer dieser Partie, am Dienstag, 22. Juni, austragen. Der genaue Aufstiegs-Spielplan wird noch bekannt gegeben.
Mit dreimal wöchentlichem Training wird der Coach Uwe Müller seine Elf auf diese entscheidenden Spiel vorbereiten. »Jungs wir wollen noch mehr erreichen«, gibt er eine klare Zielrichtung
vor. Mit dem erreichen der Relegationsspiele hat die SG Fützen-Epfenhofen ihr erstes Ziel erreicht. Von Hans Herrmann Schwarzwälder Bote - 13.06.2010
Sparklub-Ausflug Wanderung auf dem Mühlenweg A
m Samstag war der Sparklub Sauschwänzle auf seinem Jahresausflug nach Ottenhöfen. Dort schritten wir einen Teil des Mühlenweges ab. Ich habe ihnen ein paar Bilder angehängt, welche ich aber auf mehrere Mails aufteilen werde.
Die Fahrt begann um 07:00 Uhr am Rathaus in Fützen und führte über Villingen, St. Georgen und die Schwarzwaldhochstraße nach Ottenhöfen, wo die Gruppe leicht verspätet eintraf. Am
Bahnhof Ottenhöfen wurden wir von unserem Wanderführer empfangen, der uns den ganzen Tag über begleitete.
Ein erster kurzer Fußweg führte uns zur Hammerschmiede in Ottenhöfen die noch voll funktionsfähig ist. Da die Schmiede recht klein war, teilte sich die Gruppe und die einen gingen in die
Kirche, die anderen in die Schmiede. Anschließend wurde getauscht. Das Wetter zu Beginn dieser Wanderung ließ nicht allzu viel Gutes erahnen, musste doch auf dem Weg zur Schmiede
da und dort der mitgebrachte Regenschirm eingesetzt werden. Weiter ging es zum Restaurant Sternen, um eine erste Stärkung in Form einer Suppe einzunehmen.
Vom Sternen ging es weiter, recht steil den Berg hoch, zum Koningerhof. Der Bauer selber stellte seinen Hof vor und erklärte allerlei interessante Gegenstände und Geschichten aus der
Vergangenheit des Hofes. Nach dem Hofrundgang stärkte sich die Gruppe mit einem Vesper bevor es auf die eigentliche Wanderung ging.
Diejenigen die nicht ganz so gut zu Fuß waren gingen zurück zum Bus und wurden zur Benz Mühle gefahren. Die anderen machten sich mit dem Wanderführer auf den ca. 6 Kilometer
langen Wanderweg durch Wiesen und Wälder zur Benzmühle. Hier zeigte sich dann das der Wettergott ein Fützener sein muss, denn pünktlich zu Beginn der Wanderung kam die Sonne
hinter den Wolken hervor und so konnte bei bestem Wetter die Wanderung genossen werden.
Als alle in der Benz Mühle angekommen waren, gab es zur Stärkung Kaffee und Kuchen, anschließend wurde auch dort die Mühle vorgestellt und in Betrieb genommen. Wurde
die Hammerschmiede durch ein unterschlächtiges Wasserrad angetrieben, war es hier ein Oberschlächtiges.
Um den Weg von der Benz Mühle zum Restaurant Rebstock in Angriff zu nehmen, teilte sich die Gruppe erneut. Auch hier gingen die einen zu Fuß bis zum Restaurant, die anderen nahmen den Bus.
Im Restaurant Rebstock gab es dann das Nachtessen, welches wohlverdient war. Im Anschluss ans Nachtessen fanden sich alle wieder gemeinsam im Bus ein. (14.06.10 - Bericht und Bilder: Bruno Spiess)
Konfirmation 2010
In einem ansprechenden Festgottesdienst wurden am Sonntag von Pfarrerin Gabriele Remane neun KonfirmandInnen im Beisein des Kirchengemeinderates feierlich als
selbstverantwortliche Christen in die Gemeinschaft der Gläubigen aufgenommen. Dies, so Pfarrerin Remane, sollte im Leben der Konfirmanden als einer der Höhepunkte auf ihrem Lebensweg sein.
Beim Konfirmationsversprechen und der Einsegnung erhoben sich unter dem Geläute der Kirchenglocken alle anwesenden Besucher, Eltern und Verwandte. Die Pfarrherrin ermunterte die
jungen Christen, ihren künftigen Lebensweg im Vertrauen und in der Liebe zu ihren Mitmenschen, aber vor allem im Vertrauen auf Gott zu gehen und diesen einmaligen Tag in guter
Erinnerung zu behalten, doch gelte nun künftig auch die Bereitschaft, in der christlichen Gemeinschaft Verantwortung zu übernehmen.
Der feierliche Gottesdienst wurde von der Gesangstrio "The Certain Something" mit ihren herrlichen Stimmen musikalisch umrahmt, was der Feier beim gemeinsamen Abendmahl mit dem
Ave Maria (Schubert) und Fields of Gold zu einem weiteren Höhepunkt des Festverlaufs führte, an der Orgel Ursula Krysta. (14.06.10 - Bericht: E. Schüle)
Neue Ministranten Stadtpfarrer Wunsch hat nun 39 Assistenten
Im Rahmen der Eucharistiefeier wurden am gestrigen Sonntag in der Stadtkirche St. Andras neun neue Ministranten/innen neu aufgenommen. Zum ersten mal durften sie an diesem Tag
auch auch bei der Messfeier mitwirken. Bei soviel Messdiener braucht der Pfarrer natürlich auch Helferinnen, die den Dienst am Altar koordinieren und in der Sakristei beim Einkleiden
mithelfen. Seit Jahren haben diesen freiwilligen Dienst die "Ministranten-Mütter" Gaby Butscher und Carmen Tesch übernommen. Noch eine "Neuigkeit" gab es an diesem Sonntag, zum
ersten mal Jessica Demel am Keyboard die modernen Kirchenlieder, wurde aber tatkräftig von Marcel Rath am E-Piano unterstützt. (07.06.10 - Bericht: E. Schüle)
Vitusfest St. Vitus, Namenspatron von Fützen (Vitusheim) wird in der Pfarrgemeinde am Sonntag, 20. Juni gefeiert. (Vitsfäscht)
Um auch die Kleinsten sehr früh mit der Rückbesinnung auf den Kirchenpatron des St. Vitusgemeinde vertraut zu machen, hatten einige Mütter anlässlich des Kinderwortgottesdienstes im
Pfarrhauskeller das Leben und Wirken des Kirchenpatrons zum Thema gemacht.
Im Anschluss an den Gottesdienst machten die Mütter mit den Kindern eine kleine Kirchenführung, um auf die Bilder und Statuen des Heiligen, der zu den 14-Nothelfern zählt, hinzuweisen
. Auf dem Bild des Seitenaltars ist der Heilige abgebildet, da er, weil er dem christlichen Glauben nicht abschwören wollte, der Überlieferung nach in einen Kessel mit siedendem Öl
geworfen wurde. Aber nicht nur dies wurde den interessierten Kindern kundgetan, sondern es gab auch den Hinweis, dass das Bild des Patrons im Ortswappen, in der Ortschronik, wie auch
im Rathaus von Blumberg neben den Insignien der Stadt und der Ortsteile verankert ist.
Die gute Vorarbeit der drei Mütter (Mathilde Gleichauf, Tanja Gut und Ulrike Tritschler) hätten es verdient, dass etwas mehr Kinder und Mütter dieser Einladung gefolgt hätten. (07.06.10 - Bericht: E. Schüle)
Zahlreiche Gratulanten
In der Dorfkirche St. Vitus in Fützen gaben sich am Samstag Manuela Gleichauf und Damir Balukcic das Ja-Wort. Die Trauung vollzog Stadtpfarrer Edgar Wunsch, die Feier wurde
musikalisch umrahmt vom Jugendchor Fützen unter der Leitung von Renate Günthner, an der Orgel Marcel Rath.
Nach der kirchlichen Trauung wollte die Zahl der Gratulanten, Verwandten und vor allem Freunden aus den Vereinen und Zünften, bei denen die Neuvermählten sowohl in Blumberg, als auch in Fützen aktiv mitwirken, kein Ende nehmen.
Die weltliche Feier fand hernach im Landhotel "Löwen" in Epfenhofen statt. Mit einem mutigen Kraftakt hat das junge Paar im Stutzweg ein schickes Eigenheim erworben und auch bereits
bezogen und so wies der Jugendchor an diesem wunderschönen Sommertag mit "Oh happy day" ganz sicher den weiteren Weg in die gemeinsame Zukunft. (06.06.10 - Bericht und Bilder: E. Schüle)
Jugendversammlung SV Fützen
Zur alljährlichen Jugendversammlung konnte Jugendvorstand Joachim Jakob im Vereinsheim eine Auswahl der verschiedenen Jugendmannschaften mit ihren Trainern begrüßen. An der
Versammlung nahm vom Gesamtvorstand auch Thomas Basler teil.
Spielleiter und Trainer berichteten über den Leistungsstand der verschiedenen Altersgruppen einschließlich der „Bambinis“. Der Leistungsstand so die Trainer Jürgen Frank, Friedhelm Müller
, Matthias Boma (für Roger Unger), Rocco Ciobale, Torsten Gregor und Markus Röthenbacher, sind insgesamt zufriedenstellend, jedoch durchweg noch ausbaufähig.
Bei den Bambinis ist es nach zehn Jahren wieder gelungen eine eigene Gruppe aufzubauen, doch hofft man hier ihm Rahmen der Nachwuchsförderung auf weitere Zugänge. Dies betonte
auch Gesamtvorstand Thomas Basler bei seinen Grußworten, es gelte, permanent von unten nachzurüsten, um aus diesem Fundus den Kader des SV Fützen immer wieder zu stärken.
Erfreuliches konnte Joachim Jakob über die weiteren Aktivitäten der Jugendlichen, die sich bei Arbeitseinsätzen wie z. B. bei der Dorfputzete und weiteren Arbeitseinsätzen stets nützlich
machen. Der Kassenbericht zeigte ein zufriedenstellendes Polster auf. Die Entlastung des Vorstandes erfolgte einstimmig.
Da sich für die anstehenden Neuwahlen der Jugendleiter keine Nachfolger für Joachim Jakob und Jürgen Frank – beide wollten ihr Amt zur Verfügung stellen - finden ließen, übernahmen
die beiden langjährigen Vorstände und Jugendleiter die Verantwortung kommissarisch für ein weiteres Jahr. Die Jugendvertreter Steve Unger und Sebastian Boma wurden einstimmig in ihren Ämtern bestätigt.
Abschließend berichtete Joachim Jakob über in diesem Jahr noch stattfindende große Events: Am 15.7. und am 18.7. ist ein Sommerturnier fest in Vorbereitung. Ein besonderes Ereignis
aber wird es zum Jahresende am 12.12. und 19.12 bei einem großen Hallenturnier in der Sporthalle in Blumberg geben. Für alle genannten Termine haben bereits namhafte Vereine aus
dem Umland, wie auch aus der Schweiz ihre Teilnahme zugesagt. (06.06.10 - Bericht: E. Schüle)
Verregnetes Fronleichnamsfest
Trotz Regenwetter fand in Fützen die Fronleichnamsprozession statt. Morgens um sechs Uhr war die Welt zwar auch nicht ganz in Ordnung, der Himmel war grau in grau, doch die Straßen
waren trocken. Daher fassten die Helfer und Organisatoren vom Pfarrgemeinderat, der Schola, die Ministranten, die Landfrauen und die Mesnerin Mut und legten die vorbereiteten Blumenteppiche aus.
Das Motiv bei den Ministranten lautete in diesem Jahr: "Gott begleitet dich auf allen Wegen", Schola und Pfarrgemeinderat hatten als Motto für ihren Blumenteppich den Primizspruch des
Neupriesters Bernd Gehrke übernommen: "Meister, wo wohnst du? - Kommt und seht!"
Es waren wunderbare und mit Liebe ausgestattete Blumenteppiche. Die Messfeier zelebrierte Pfarrer Peter Walter, die Feierlichkeiten begleitete musikalisch der Musikverein "Eintracht"
Fützen unter der Leitung von Karl-Heinz Hübl. Kaum war der Segen beim Pfarrhaus gespendet, setzte Dauerregen ein, sodass die Musiker mit wassergefüllten Instrumenten zum Abschluss in der Kirche ankamen. Dem Herrn und allen
Beteiligten dankte abschließend in der Kirche die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Ursula Arlt. (03.06.10 - Bericht und Bilder: E. Schüle)
Erfolgreicher Nachwuchsfußballer Philipp Gleichauf (20) aus Fützen steigt mit dem FV Donaueschingen in die Verbandsliga auf
Auf dem großen Hofplatz des landwirtschaftlichen Anwesens von Helmut und Brigitte Gleichauf erlernte der junge Sprössling Philipp mit seinem Bruder Simon nicht nur das Laufen, sondern
auch das Fußballspielen. Aus diesem Hobby wurde es konsequenterweise dann bei der SV-Jugend ernst und bald machte der junge Spieler als Allroundtalent bei der Fützener Jugend und
vor allem bei der SG-Fützen-Riedböhringen von sich reden, als mehrfach respektable Ergebnisse herausgespielt wurden.
Doch dann sagte der erfolgsgewöhnte Recke den Fützener Fußballfreunden Ade, denn der FV Donaueschingen holte ihn in seinen Kader, wo sich Gleichauf nun bereits in der zweiten Saison im linken Mittelfeld kämpferisch einbringt.
Eine Fußverletzung zwang ihn im vergangenen Jahr allerdings für ein halbes Jahr auf die Zuschauerbank. Längst hat sich Philipp aber bei seinen Fußballfreunden in Donaueschingen
bestens integriert und so ist es nicht verwunderlich, dass er mit "seiner Mannschaft" den in der buchstäblich letzten Spielminute erkämpften Sieg gegen die kampfstarke Mannschaft des FC
Radolfzell und den damit verbundenen Meistertitel und Aufstieg in die Verbandsliga, mächtig freute und entsprechend feierte.
Die fußballbegeisterten Fans, Vater Helmut, Mutter Brigitte, sowie Bruder Simon und nicht zuletzt Schwester Julia gehörten selbstverständlichen zu den frenetischen Beifallspendern an
diesem Sonntag. Aber auch eine große Zahl von Fußballfreunden aus Fützen, Epfenhofen und Riedböhringen ist laufend Zuschauer, wenn "ihr Fußball-Profi" auf dem Spielfeld aktiv ist.
Der Radius dieser Einsätze wird sich nun in der kommenden Saison allerdings sehr erweitern und Philipp ist sich darüber im Klaren, dass es nicht einfacher wird. Personell gut aufgestellt will
der FV Donaueschingen in der Verbandsliga von Anfang an künftig gut positioniert sein.
Auch privat lief es für Philipp Gleichauf, der immer noch im Hotel Mama auf dem großen Bauernhof sein heimatliches Domizil hat, recht zufrieden stellend. Im Februar d.J. wurde er nach
erfolgreich abgeschlossener Lehre als Industrie-Mechaniker in seinem Lehrbetrieb TRW für ein weiteres Jahr übernommen. Nun gilt es, neben dem vorgegebenen derzeitigen 3-Schicht
-Betrieb mit viel Organisationstalent das Training in Donaueschingen unter einen Hut zu bringen.
Mutter Brigitte und Vater Helmut, der selbst ein kämpferischer Fußballer beim SV Fützen und bei den "Alten Herren" war, bis ihn eine Fußverletzung zurück auf die Zuschauer-Tribüne zwang
, erhoffen sich von ihrem Filius trotz Arbeits- und Fußballstress noch eine, wenn auch eingeschränkte Mithilfe auf dem großen Bauernhof, den der begeisterte Fußballer allerdings später einmal nicht übernehmen will.
(02.06.10 - Bericht: E. Schüle)
Mai
„Holzfäller“ ausgebildet Feuerwehren und Stadtwald werden immer sicherer und vorbildlicher
Durch einen Motorsägelehrgang, der durch die Feuerwehr Fützen unter der Leitung des Abt.-Kommanten Richard Müller organisiert wurde, können sich nun 41 Teilnehmer glücklich schätzen
. Alle 40 Männer und 1 Frau haben den Lehrgang mit Erfolg abgeschlossen und den immer mehr verlangten Motorsägeschein bekommen. Die Teilnehmer kamen aus Fützen,
Riedöschingen, Epfenhofen, Achdorf, Blumberg, Hondingen und Riedböhringen. Feuerwehrkameraden, Waldbesitzer und Privatpersonen waren die Gruppen und auch das Alter kannte keine
Grenzen. Leider mussten auch Absagen erteilt werden, so groß war die Nachfrage.
Den Lehrgang leitete Stefan Schnee aus Denkingen der auf dem Gebiet schon als „Routinier“ gilt. Vorausgegangen war 1 Theorieabend (aufgeteilt in 2 Gruppen) in dem zuerst alles über
die Motorsäge, Kettentypen und Zubehör, Baumarten sowie Fällvarianten erlernt werden musste. Ein nicht zu unterschätzender Punkt war auch die richtige Pflege der Motorsäge und der
Schutzkleidung. Es verbirgt sich doch ein hohes Risiko an Unfallgefahren, wie z.B. eine stumpfe Kette oder nicht richtig sitzende Schutzkleidung. Was immer im Vordergrund des gesamten
Lehrganges stand, war die Beachtung und Einhaltung der Vorschriften.
Anschließend wurde dieses erlernte Wissen in die Tat umgesetzt. Die 41 Teilnehmer wurden in 5 Gruppen für die Praxis aufgeteilt. Der eine oder andere Teilnehmer hatte auf einmal sehr
viel Respekt, als er vor einem 35 bis 40m langen Baum stand. Dieser musste nun mit dem erlernten Wissen richtig zu Boden gebracht werden. Da hieß es zuerst einmal Ruhe bewahren
und überlegen, welche Technik angewendet werden kann. Nun zeigte sich, wer in der Theorie aufgepasst hatte.
Alle Aufgaben wurden, auch als Team, hervorragend bewältigt, wenn auch nur wenige Bäume auf den ersten Versuch fielen. Es bestätigte sich, dass es einen Unterschied zwischen Theorie
und Praxis gibt. Erstaunlich war trotzdem, dass kein einziger Baum mit Hilfe von einer Seilwinde zu Boden gebracht werden musste. Immer wieder wurde das Erlernte aus dem Gedächtnis geholt und angewendet.
Der Lehrgang kann als sehr großer Erfolg verbucht werden und man(n) macht sich schon Gedanken über einen weiteren Lehrgang nur für Feuerwehr-Kameraden. Dieser würde dann
spezieller sein wie z.B. Holz richtig trennen unter Spannung (Sturmholz über Straßen).
Die Feuerwehr Fützen möchte sich an dieser Stelle bei Stefan Schnee für die hervorragende Leitung des Lehrganges bedanken. Weiter möchten wir uns bei der Stadt Blumberg für die
Bereitstellung des Waldes sowie bei Revierförster Gerhard Baschnagel für das optimal ausgesuchte Waldstück mit den auserwählten Bäumen bedanken. Last, but not least möchten wir uns
noch bei der Eggäsli-Zunft Fützen bedanken für die Bereitstellung der Räumlichkeit zur Durchführung der Theorieabende. Bei Interesse an den vollständigen Bildern des Lehrgangs, bitte bei Ottmar Eckert melden.
(31.05.10 - Bericht: O. Eckert)
Glimpflicher Motorradunfall
Ein Motorradfahrer aus dem Kreis Konstanz befuhr vergangene Woche die B 314 Richtung Stühlingen, Kreis Waldshut. Nach der letzten Kurve auf der kurzen Geraden oberhalb des
ehemaligen Sägewerks wollte er einen Schweizer PKW (SZ) zu überholen, der vermutlich selbst zum Überholen angesetzt hatte. Dabei touchierte der Kradfahrer die linke Leitplanke und kam zu Fall.
Die Erstversorgung nahm Dr. Holzke aus Blumberg vor. Der Mann wurde mit einer Oberschenkelfraktur mit dem Rettungshubschrauber in die Unfallklinik nach Schwenningen geflogen.
Am Schweizer PKW entstand kein Schaden. Das Ehepaar wurde von der Polizei aus Wutöschingen zum Hergang vernommen. Auch die Polizei von Blumberg war anwesend. Der Verkehr war
während der Unfallaufnahme beidseitig gesperrt, was einen gewaltigen Rückstau bis unterhalb Grimmelshofen und in Richtung Singen bis zur Abzweigung nach Fützen verursachte. (31.05.10 - Bericht: E. Schüle)
Eggäsli schweben über den Sauweg
Einen besonderen Gag hatte sich Narrenvater Manfred Arlt für das diesjährige Eggäsli-Pfingstreffen, das alljährlich auf dem Hohen Randen stattfindet, einfallen lassen.
Der Auftakt zu diesem zweitägigen "Eggäsli-Familienfest" begann mit einem außergewöhnlichen "schwebenden" Erlebnis. Angeführt und eingeübt von zwei Fachkräften des städtischen
Reisebüros erfolgte eine Segway-Tour vom Volksbank-Parkplatz aus, aus der Stadt hinaus über den Sauweg und weiteren Nebenstraßen nach und rund um Riedböhringen und wieder zurück.
Die Fahrten wurden jeweils in 8er-Gruppen absolviert und wurden von den "schwebenden" Eggäsli mit Begeisterung durchgeführt.
Der weitere Verlauf des Familienfestes bei Spiel und Spaß mit Kind und Kegel erfolgte dann bei der Randenhütte hoch über Fützen, wo bei herrlichem Frühlingswetter die Geselligkeit gepflegt wurde.
Für das leibliche Wohl war natürlich bestens gesorgt. Dass nebenbei über die geplanten Aktivitäten in der bevorstehenden Fünften Jahreszeit eifrig diskutiert wurde, dafür sorgte der
nimmermüde Narren-und Zunftchef "Manfred I. vom Homberg." www.eggaesli-zunft.de (31.05.10 - Bericht: E. Schüle)
Altenwerkstreff Senioren besingen den Wonnemonat Mai
Mit dem vielsagenden Volkslied: Der Mai ist gekommen...., begann am vergangenen Dienstag die Zusammenkunft der Senioren aus Fützen und Riedöschingen im Gasthaus zum "Kranz"
in Fützen und wie auf Kommando blinzelte die noch etwas bleiche Frühlingssonne durch die Fenster in die wohltemperierte Gaststube.
Leider ließ die Zahl der Besucher dieses Mal zu wünschen übrig und wieder waren es die Gäste aus Riedöschingen, die mit ihren Gesängen (und Kuchenspenden) zum guten Gelingen des
fröhlichen Nachmittages stark beitrugen. Der hauseigene "Domkapellmeister" Ernst Keller (Riedöschingen) forderte die wackeren Sänger wieder profimäßig in der anberaumten Singstunde
zur Einübung verschiedener Kanons aus seinem reichen Fundus auf.
So verging der Nachmittag sehr harmonisch und man war mal wieder gemütlich beisammen, um bei Kaffee und Kuchen über das Wetter, die Wirtschaftsbosse und Politiker zu lamentieren.
Ewald Wilhelm, Vorsitzender des Altenwerks, wünschte allen Kranken gute Besserung, das wünschten er und seine "Sekretärin Mechthild" aber ebenso auch für wieder steigende
Teilnehmerzahlen bei der nächsten Zusammenkunft. (19.05.10 - Bericht: E. Schüle)
Bernd Gehrke feiert Primiz Novum für die Katholiken in Blumberg und den Ortsteilen
Am Samstag um 19 Uhr fand eine feierliche Vesper mit dem Neupriester statt. Dabei segnete Stadtpfarrer Edgar Wunsch das Primizgewand, das Bernd Gehrke am Sonntag erstmals bei der Eucharistiefeier tragen wird.
Der Neupriester erteilte an diesem Abend erstmals den feierlichen Segen mit der Monstranz. An der Feier nahm neben Stadtpfarrer Edgar Wunsch auch Pfarrer Peter Walter teil.
Extra zu den Feierlichkeiten am Samstag und Sonntag war auch Pfarrer Kurt Faulhaber aus Heidelberg angereist, in dessen Pfarrei hatte Bernd Gehrke in den vergangenen Monaten als Diakon gearbeitet.
Die Vesper wurde mit geistlichen Liedern, Lobgesängen und Psalmen vom Katholischen Kirchenchor Kommingen unter der Leitung von und an der Orgel Karl Scheu, hervorragend mitgestaltet.
Nach der Vesper versammelten sich die Gläubigen noch zu einem fröhlichen Stehempfang im Saal unter der Kirche.
Die Feierlichkeiten wurden am Sonntag fortgesetzt. Der Primiziant wurde von Priestern, vielen Ministranten und Gläubigen, angeführt von der Stadtmusik Blumberg von seinem Heimathaus
in die Kirche begleitet. Dort zelebrierte Kaplan Bernd Gehrke zum ersten mal in seiner Heimatgemeinde die Heilige Messe.
Umrahmt wurde der feierliche Festakt vom Kirchenchor (Projektchor der Pfarrgemeinden Blumberg-Epfenhofen-Fützen), sowie der Stadtkapelle.
Die weltliche Feier fand danach in der Stadthalle statt. Der Tag schloss mit einer Dankandacht nach deren Abschluss der Neupriester seinen Gästen den persönlichen Primizsegen erteilte.
(17.05.10 - Bericht und Bilder: E. Schüle)
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Feierliche Priesterweihe
Am vergangenen Sonntag spendete Erzbischof Robert Zollitsch im "Münster Unserer Lieben Frau" in Freiburg im Rahmen eines feierlichen Pontifikalamtes neun Diakonen die Priesterweihe. Darunter
auch Bernd Gehrke aus Blumberg. Das großräumige Münster fasste die etwa 2000 angereisten Gäste kaum, die trotz Muttertag und nicht gerade einladendem Regenwetter in die Bischofstadt an der Dreisam angereist waren
. Die Weihekandidaten erklärten dabei öffentlich ihre Bereitschaft, den priesterlichen Dienst als Mitarbeiter des Bischofs auszuüben, das Evangelium und den Glauben zu verkünden. Mit
der Handauflegung und dem Weihegebet und weiteren Weihehandlungen durch den Bischof wurde die Weihe besiegelt.
In seiner Festansprache erwähnte der Oberhirte, die Aufgabe des Priesters sei es, für die Menschen die Wirklichkeit Gottes immer wieder erfahrbar zu machen und Gott sei schließlich der
ständige Begleiter, der uns immer wieder aufrichte.
An den Feierlichkeiten nahmen etwa 130 Priester und Würdenträger aus der ganzen Erzdiözese Freiburg teil. Dem Blumberger Stadtpfarrer Edgar Wunsch fiel sodann die angenehme
Aufgabe zu, Bernd Gehrke als Priester erstmals "einzukleiden" und ihm die Stola und Messgewand anzulegen, als Zeichen, dass der Priester im gottesdienstlichen Handeln Christus repräsentiert.
Nach der Eucharistiefeier, die gesamte Zeremonie dauerte zweieinhalb Stunden, zogen die Neupriester mit dem Bischof unter dem Applaus der Gäste in das Priesterseminar zurück. Trotz
Regenwetter stellten sie sich dort dem Blitzlichtgewitter der Fotografen.
Zum nachfolgenden Sektempfang, der wegen des schlechten Wetters vom Garten in den großräumigen Komplex des Priesterseminars verlegt worden war, trafen sich über 100 Gratulanten
aus dem Umfeld der Familie Gehrke aus Blumberg, Leipferdingen und Umgebung. Sogar aus Heidelberg, wo sich Bernd Gehrke in den vergangenen Monaten als Diakon eine große
Wertschätzung geschaffen hatte, war ein große Abordnung angereist.
So verlief dieser Freudentag in einer würdigen und sehr freundschaftlichen Atmosphäre und nichts war zu verspüren vom großen Spannungsfeld, in dem sich die Kirche derzeit befindet. Für
den kommenden Samstag/Sonntag lädt Pfarrer Bernd Gehrke in Blumberg die ganzen Gemeinde zur Primizfeier in St. Andreas ein.
Zusammen mit Bernd Gehrke wurden folgende Neupriester geweiht: Dominik Feigenbutz Liptingen, Siegfried Huber, Oberkirch, Karlheinz Kläger Endingen, Christian Müller, Homburg,
Christian Nötzel, Pforzheim, Nelson Ribeiro,Singen, Oliver Störr, Friesenheim, Rainer Warneck, Bretten. (10.05.10 - Bericht und Bilder: E. Schüle)
Ungnädiger Wettergott Verregneter Auftakt der Sauschwänzlebahn-Saison
Trotz Dauerregen wurde das Eröffnungsprogramm mit den verschiedenen Fahrten von Zollhaus-Blumberg nach Weizen und zurück programmgemäß abgewickelt.
Am Bahnhof Fützen hatten die Landfrauen von Fützen alle Hände voll zu tun, um bei den eingelegten Zwischenstopps der verschiedenen Züge die heranstürmenden Gäste zu versorgen.
Bei dem nasskalten Wetter war eine Tasse Kaffee mit einem Stück Original-Landfrauen-Kuchen sehr willkommen. Da der kurze Halt in Fützen nicht ausreichte, um die hungrigen Gäste
"abzufüttern", rechtfertigten die "bienenfleißigen Landfrauen" ihren Namen wieder einmal mehr, indem sie kurzerhand Kuchen und Kaffeekannen in den Gepäckwagen verfrachteten und
ihren Top-Service auf der Hin-und Rückfahrt nach und von Weizen aufrecht hielten. Mit leeren Tortenplatten und zufriedenen Mienen kehrten sie mit dem abendlichen Fünfuhrzug wieder an ihr Depot am Bahnhof Fützen zurück.
(02.05.10 - Bericht und Bilder.: E. Schüle)
Es gibt keine Kobolde mehr
Bis auf einige herumhängende Klopapierfetzen blieb Fützen in der Nacht zum 1. Mai von den sonst üblichen "Untaten" und Maischerze verschont.
Einzig auffallender "Tatort" war der Zugang zur Schule, dort wurde an der Eingangstüre ein Plakat angebracht mit der Aufschrift: Vorsicht, Einsturzgefahr, Kinder haften für ihre Eltern!, was
wohl als ein Wink für die Stadtväter zu werten ist. Gesteigert hat sich in diesem Jahr wieder die Zahl der Maibäumchen (Maien), deren
fünf steckten die kühnen Nachtschwärmer immerhin für ihre heimlich oder öffentlich verehrten Damen
auf die Hausdächer oder Dachrinnen. Gemessen an den mehreren Dutzend vorhandenen schönen jungen Mädchen im Ort, jedoch wiederum eine bescheidene Zahl. (01.50.10 - Bericht: E. Schüle)
Geschenke für den Muttertag
Auch in diesem Jahr opferte Silke Leingruber wieder einen Nachmittag, um mit gut einem Dutzend Mädchen und Buben schicke Geschenke für den Muttertag zu kreieren.
Als Besonderheit wird dem handbemalten Präsent dieses Jahr noch ein sehr ansprechendes Muttertagsgedicht beigepackt, das je nach Situation am Morgen des Ehrentages von den
Kindern beim gemeinsamen Frühstück auch vorgetragen werden kann. (01.05.10 - Bericht: E. Schüle)
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