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Dezember 2008
Positive Abschlussbilanz Zur 14. und letzten Sitzung des Organisationsteams trafen sich Ortsvorsteher Ewald Gut und die
Vereinsvertreter am gestrigen Abend im Vereinsheim der Landfrauen, um einen dicken, aber positiven Schlussstrich unter die Erfolgsgeschichte des im Juni erfolgten großen Dorffestes anlässlich der 925-Jahrfeier in Fützen zu
machen. Zu diesem außerordentlichen Ereignis waren damals binnen zwei Tagen gut 5000 Gäste nach Fützen gekommen. (Wir berichteten mehrfach) Zwecks Abwicklung der umfangreichen Modalitäten und Regularien, nicht zuletzt auch
mit dem Fiskus, der bei solchen Anlässen immer mit im Boot ist, war unter der Stabführung von Johann Zeller eigens eine GbR (Gesellschaft des bürgerlichen Rechtes) gegründet worden. In seiner Eigenschaft als deren
Geschäftsführer ließen Johann Zeller, wie auch Ortsvorsteher Ewald Gut, bei dem über Wochen vorher und nachher alle Fäden zusammenliefen, die Festfolge und deren Vorbereitungen noch einmal Revue passieren. Vor allem aber
legte der Zweite Geschäftsführer und Hauptkassierer der GBR, Ottmar Eckert eine akribisch aufbereitete Schlussbilanz vor. In diesen wenigen Tagen des Festverlaufs wurden immerhin knapp 50.000 Euro bewegt. Trotz hoher Ausgaben
schloss die Bilanz jedoch mit einem recht zufriedenen Endergebnis ab. Satzungsgemäß wurde der Überschuss paritätisch auf alle teilnehmenden Vereine und Institutionen wie Feuerwehr, Kindergarten, Grundschule, sowie die
röm.katholische und altkatholische Pfarrgemeinde verteilt. Die Gewinne sind bereits ausgeschüttet. Ortsvorsteher Ewald Gut, wie auch Johann Zeller hoben noch einmal die harmonische Zusammenarbeit aller Beteiligten hervor,
denn nur dadurch war es möglich, den ganz erheblichen Aufwand, den dieses historische Ereignis mit sich brachte, so optimal abwickeln zu können. Gewürdigt wurde aber auch der unerwartet hohe Zuspruch aus dem ganzen Umland
und aus der Schweizer Nachbarschaft. Dabei wurde auch besonders hervorgehoben, dass es in Fützen nicht, wie sonst oft andernorts bei Festivitäten, zu alkoholbedingten Ausschreitungen gekommen sei. Ortsvorsteher Gut bedankte
sich noch einmal ausdrücklich bei allen Mitwirkenden, bei den Bürgern, wie auch bei der Stadtverwaltung Blumberg für das hervorragende Miteinander, das Fützen in diesen Tagen zu einem leuchtenden Eckpunkt im südlichsten Zipfel
des Schwarzwald-Baar-Kreises machte. Johann Zeller wurde abschließend als Steuerbeauftragter gebeten, die GBR nach Abschluss der letzten Regularien aufzulösen. Alle "Gewerke" dieser monströsen Veranstaltung sind in
Protokollen und CDs akribisch abgelegt und stehen den Akteuren von weiteren Festlichkeiten dieser Art, nicht zuletzt zur 950-Jahrfeier, wie Zeller süffisant sagte, zur Einsicht zu Verfügung. (30.12.08 - Bericht: E. Schüle)
Weihnachten in der Evangelischen Kirche Zu einem feierlichen Familiengottesdienst mit einem Krippenspiel hatte die Evangelische Kirche an Heiligabend in ihre Kirche eingeladen, die bis zum
letzten Platz gefüllt war. Werner Volkert freute sich, die vielen Gläubigen begrüßen zu dürfen. 18 Kinder boten ein Krippenspiel, mit dem sie ihren Freunden und natürlich den
Eltern und Großeltern eine große Freude bereiteten. Die Großmutter erzählte die Weihnachtsgeschichte so, wie es überliefert wurde und die Akteure
setzten es in die Wirklichkeit um, wie Maria und Joseph wegen der angeordneten Volkszählung nach Bethlehem wanderten und keine Herberge fanden,
schließlich mit einem Stall vorlieb nehmen mussten und das Kind in einer Futterkrippe untergebracht wurde.
In die Geschichte eingeschlossen war aber auch die heutige Hektik in der Weihnachtszeit, dem Einkaufstrubel, was mit der Gesinnung zu Jesu Geburt nichts mehr zu tun hat.
Das Team um Werner Volkert mit Petra Wölfle, Karsten Anton und Julia Meister waren mit der Aufführung ihrer Schützlinge sehr zufrieden und belohnten
sie zum Schluss mit einem Geschenk. Orgelspiel und Weihnachtslieder mit: „Ihr Kinderlein kommet, Stern über Bethlehem und O du fröhliche, o du selige“ führten die Besucher in den Heiligen Abend.
Als Andenken an die besinnliche Krippenfeier konnten die Kinder einen kleinen geschnitzten Anhänger aus Olivenbaumholz mit nach Hause nehmen. (27.12.08- Bericht: A. Gleichauf)
Welt ging verloren
In der Heiligen Nacht feierten die Gläubigen der Seelsorgeeinheit Blumberg die Geburt Christi.
In Fützen wurde die Eucharistiefeier umrahmt von der Schola unter der Leitung von Renate Günthner, an der Orgel Marcel Rath. Einen weiten Zeitsprung
zurück, wie er es nannte, machte Stadtpfarrer Edgar Wunsch in seiner Weihnachtsansprache. In der Zeit, als Napoleon um 1813 auf dem Rückzug aus
Russland auch in Weimar eine Spur der Verwüstung hinterließ, verfasste der fast vergessene Dichter und spätere "Waisenvater" Johannes Falk im
Schmerz über seine verlorenen sieben Kinder das Weihnachtslied: „O du fröhliche... Welt ging verloren, aber Christ ist geboren!" (Anm. Urfassung).
Auch in den vergangenen Wochen, so der Prediger, sei die Welt fast aus den Fugen geraten, Bankenkonkurse, einbrechende Märkte und Unsummen
vernichteter Gelder in aller Welt, verschuldet durch die Gier der Menschen nach schnellem Geld und Reichtum, ließen die Angst aufkommen, durch
Habgier der Banken - und Wirtschaftsmanager, die Welt könnte verloren gehen. Die Mahnung des Pfarrers: "Wir brauchen ein neues ethisches Denken
und Verhalten, doch diese Werte könne man nicht verordnen oder erzwingen, sondern sie müssen von jedem Einzelnen vorgelebt werden. Johannes
Falk: "Es kann niemand auf ein zweites Hemd Anspruch haben, solange noch irgendjemand nackt hinter dem Zaun sitzt."
Heute, so schloss der Seelsorger, sei Gott zu uns auf die Welt gekommen, ohne Hofstaat durch die Engel, als Kind geboren im Stall zu Bethlehem,
habe er auf den ihm zustehenden Glanz verzichtet, der Menschheit aber von seinem unendlichen Überschuss an Liebe und Frieden gebracht, allen die guten Willens sind. Familien feiern Weihnachten in der Kirche
In einem ansprechenden Familiengottesdienst feierte Stadtpfarrer Wunsch am zweiten Weihnachtsfeiertag vor allem mit den jungen Familien und deren
Kindern den Gottesdienst. Der Jugendchor unter der Leitung von Renate Günthner, an der Orgel Marcel Rath, sowie die Jugendkapelle Fützen, unter der
Leitung von Peter Meister, untermalten mit ihren Liedern und Weisen die Feier. Während des Gottesdienstes weihte der Pfarrer noch traditionell den "Johanneswein", den die Leute mit zur Kirche gebracht hatten.
(26.12.08 - Bericht: E. Schüle)
Weihnachtliche Weisen
Traditionsgemäß stimmten die Jungmusiker der Jugendkapelle Fützen unter der Leitung von Peter Meister vor der Abenddämmerung des Hl. Abend die
Bürger auf das Weihnachtsfest ein. Für ihre weihnachtlichen Klänge erhielten sie überall reichlich Beifall, da und dort gab es auch einen wärmenden
Punsch und erfreut nahm der Dirigent die dargereichten "Scheine" zur Aufbesserung der Vereinskasse entgegen. (25.12.08 - Bericht: E. Schüle)
Ein etwas anderer Weihnachtsgruß Was war vor 60 Jahren - Weihnachten 1948?
Maria Günthner, geb. Happle, Jahrgang 1921, in Fützen bestens bekannt als liebenswerte und immer noch lebensfrohe "Rieschterli-Marie" erinnert sich:
Das Jahr 1948 und die damalige Weihnachtszeit war für mich in mancherlei Hinsicht ein bemerkenswertes Jahr. Im August hatte Sohn Hermann als
unser Stammhalter unser junges Familienglück bereichert. So hatten wir, mein Ehemann Emil, Mutter Lina und Vater Hermann allen Grund, dankbar
Weihnachten feiern zu können. Allerdings gab es im Jahresverlauf damals sonst nicht viel zu feiern.
Im Ort gab es zwar drei Geschäfte und einen Bäcker, doch zu kaufen gab es wenig. Erst nach der Währungsreform, die uns ja 1948 verordnet wurde,
füllten sich die Regale wieder erstaunlich schnell, doch die wichtigsten Dinge, nämlich Lebensmittel, gab es nach wie vor nur beschränkt auf Lebensmittelkarten, die ja erst 1950 abgeschafft wurden.
Da wir eine Landwirtschaft mit acht Kühen, Schweinen, und Hühnern umtrieben, waren wir zum Glück weitestgehend Selbstversorger. Die Vollmilch wurde
damals zur Entrahmung ins Milchhäusle gebracht. Dort warteten fast täglich Mütter und Kinder aus Blumberg und baten, ihnen etwas Magermilch
abzugeben. Das war immer eine traurige Sache. Auch nach Brot und Speck wurde bei uns an der Stalltüre immer wieder gefragt.
Wir hatten das Glück, beim "Mexerli" (Hermann Gleichauf) vor Weihnachten eine Sau schlachten zu können, ebenso konnte man dort, wie auch bei
"Wildehansjörge" (Reinhard Gleichauf) das angefallene Obst zu Schnaps brennen lassen. So mangelte es nicht an Tauschartikeln.
In der unteren Mühle (Wehinger) war der damalige Müllermeister Karl Herp immer sehr großzügig, wenn man Weizen gegen Mehl eintauschte. Ebenso
war der örtliche Bäcker Konrad Siegwart nicht kleinlich, wenn man die zugeteilten Brotmarken vorlegte und so gab es hin und wieder auch ein Stück Kuchen oder Gugelhupf.
Jetzt, nach nunmehr 60 Jahren, verblassen diese Erinnerungen zwar immer mehr, doch ist es gut, wenn die heutige Generation immer mal wieder auf
die doch entbehrungsreiche Zeit aufmerksam gemacht wird. Auch in Fützen sind es nur noch wenige betagte Menschen, denen diese Jahre, gerade jetzt in der Weihnachtszeit im Gedächtnis bleiben. (24.12.08 - Bericht: E. Schüle)
Kindergarten besucht kranke Senioren
Einer guten Tradition folgend, besuchten in den vergangenen Tagen mehrere Kindergruppen des Kindergartens Epfenhofen mit ihren Erzieherinnen
Cornelia Rösch-Hewer und Doris Mallmann die betagten Menschen in ihren Häusern in Fützen.
Während in Epfenhofen anlässlich der Weihnachtsfeier der St. Gallus-Senioren alle Betagten im "Löwen" angetroffen wurden, gibt es in Fützen eine Zahl
von Kranken und Gehbehinderten, die nicht zum Altennachmittag in das Gasthaus zum "Kranz" kommen konnten. Doch gerade diese, die immer an ihr
Zimmer gebunden sind, freuten sich besonders über die angenehme Abwechslung und die von den Kindern ohne Lampenfieber vorgetragenen Lieder
und Gedichte. Auch sie erhielten als kleines Präsent eine selbst gebastelte Kerze aus Holz aus dem heimischen Wald.
Natürlich wurden die munteren Gäste in den Häusern bewirtet und da und dort wechselte auch ein GelAdschein den Besitzer. Diese Besuche erfolgen
jedoch nicht "überfallartigA", sondern werden vorher vornehm schriftlich avisiert, wer keinen Besuch wünscht, kommt auf die Adressenliste für das nächste Jahr. (24.12.08 - Bericht: E. Schüle)
Kommenbachbrücke weiterhin Baustelle
Obwohl die Arbeiten an der Brücke über den Kommenbach schon im Herbst aufgenommen wurden, ist ein Abschluss der Sanierung noch nicht in Sicht.
Zwischenzeitlich wurden die Bewehrungsmauern in Angriff genommen. Am Brückengewölbe (1841) wurden nur Risse neu ausgefugt. Es handelt sich um
eine Maßnahme des Kreises, also nicht der Stadt. Die tangierte Straße (Zubergasse) ist Kreisstraße und geht bis zur Schweizer Grenze nach Beggingen.
Sie ist natürlich stark befahren, sowohl von landwirtschaftlichen Maschinen, LKW und PKW im gesamten Ortsverkehr. Gleichzeitig ist es die einzige
befahrbare Brücke im Dorf, die den Ort diesseits und jenseits des "Jordans" verbindet. (24.12.08 - Bericht: E. Schüle)
Viertes Adventsfenster offen In Epfenhofen sind die Türen und Fenster für Weihnachten nun weit geöffnet
Trotz Nebel und Nieselregen kamen zur Öffnung des vierten Adventsfensters wieder viele interessierte Bürger zum Haus von Ulrike und Helmut Rösch in
den Stadtweg. Keine Mühe scheuend hatte man vorsorglich einen großen Pavillon aufgebaut.
Auch dieser Abend war wieder sehr stimmungsvoll und die Gäste belohnten die Gesänge des Singkreises mit Andrea Wegener mit starkem Applaus.
Silke Leingruber trug eine spannende Geschichte über den Engel Anna vor, den der Hl. Nikolaus für ein Jahr auf die Erde geschickt hatte. Brezel und Punsch fanden bei dem nasskalten Wetter natürlich dankbare Abnehmer.
Der Erlös dieser vier Aktionen fließt für weitere Aktivitäten in das Sparschwein der KJG, jedoch erwähnte Silke Leingruber bei Ihren Dankesworten, dass,
nachdem die vier Aktionen so guten Zuspruch erhalten hatten, auch eine Spende an die Nachsorgeklinik für krebskranke Kinder nach Tannheim
überwiesen werde. Leingruber lud die Anwesenden spontan zu den vier Adventssonntagen in zwei Jahren ein und hofft, dass sich dann wieder Familien
bereit erklären, dabei aktiv mitzumachen. Die eindrucksvolle Veranstaltung schloss mit dem gemeinsam gesungenen Weihnachtslied: O du fröhliche Weihnachtszeit. (22.12.08 - Bericht und Bilder: E. Schüle)
Stimmungsvoller Abschluss Schüler gestalten unterhaltsame Weihnachtsfeier
Mit einem umfangreichen Programm, von den Kindern fast gänzlich selbst gestaltet, schlossen die Grundschüler das zu Ende gehende Jahr bei ihrer schon traditionellen Weihnachtsfeier ab.
Aus allen Schuljahren waren dabei Geschichten, Lieder, Gedichte, Sketsche, Musikstücke und gar ein kleiner Weihnachtstanz zu bewundern.
Musikvorträge auf Orgel, Querflöte, Klarinette, Gitarre und Horn wechselten in bunter Folge mit gemeinsam vorgetragenen Weihnachtsgeschichten oder
kurzen, selbst verfassten Sketschen mit weihnachtlichem Inhalt. Gedichte, besinnliche Vorlesegeschichten sowie deutsche und englische
Weihnachtslieder rundeten das über zweistündige Programm ab. Dabei sparten die Schüler nicht mit Beifall für die Vorträge ihrer Kameraden
Zwischendurch wurden kleine Pausen eingelegt, in denen die Kinder Gelegenheit hatten, die mitgebrachten Gebäckvariationen zu genießen. Mit dem
Lied von der „Weihnachtsbäckerei“ wurde die Feier abgeschlossen und nach gegenseitigen guten Wünschen für Weihnachten und das neue Jahr stürmten die Schüler fröhlich in die wohlverdienten Ferien. (20.12.08)
Jungmusiker überzeugen Weihnachtliches Vorspiel bei der Musikschule Blumberg
Eltern, Großeltern und Tanten hatten im Laufe der Woche an mehreren Nachmittagen Gelegenheit, sich über den Leistungsstand ihrer Kinder zu
orientieren. Die Vorspielprogramme, zusammengestellt von Musikdirektor Michael Jerg, den Musiklehrern Astrid Heider, Stefan Langhammer, Otmar
Mayer und Jürgen Schneckenburger ermöglichten den jungen Aspiranten, (Registern) "Holz, Blech, oder Draht", mit ihren gut gewählten Stücken die zahlreich erschienenen Angehörigen zu begeistern.
Den Vortrag am Dienstag eröffnete das Blechbläserensemble MV Fützen mit einer Weihnachtsfanfare. Mit „Ode an die Freude“ v. L. v. Beethoven
begann am Mittwoch das Schwalbenorchester unter der Leitung von Astrid Heider. Hier, wie in den anderen Ausbildungsgruppen spielen mehrere
Nachwuchsspieler aus Fützen. Diese überzeugten z. T. auch mit Solostücken von ihrer soliden Ausbildung.
Für ihre Auftritte ernteten sie jeweils viel Beifall aus dem Publikum und Musikdirektor Michael Jerg zollte den Lehrkräften wie auch den Schülern größten
Respekt. Die Musikschule Blumberg bildet derzeit 330 Schüler, davon alleine 15 aus Fützen aus. (18.12.08 - Bericht und Bilder: E. Schüle)
Besinnlicher Jahresabschluss
Zur letzten Zusammenkunft im alten Jahr trafen sich am vergangenen Dienstag 54 Senioren aus Fützen und Riedöschingen im Gasthaus "Zum Kranz"
in Fützen. Ewald Wilhelm vom Vorstandsteam schickte allen Kranken beste Grüße und Genesungswünsche.
In einer bewegten, stillen Minute gedachten die Anwesenden des erst kürzlich verstorbenen Mitgliedes Gustav Gleichauf, der beim letzten Treffen noch mit seiner kräftigen Sängerstimme dabei war.
Viel Zeit wollte man sich für dieses vorweihnachtliche Treffen nehmen, daher wurde bereits zum gemeinsamen Mittagessen eingeladen. Was zunächst frisch und fröhlich begann, mündete dann aber in eine besinnliche Weihnachtsfeier.
In edlem Wettstreit trugen sowohl die Senioren aus Riedöschingen als auch aus Fützen mit Gedichten und denkwürdigen Geschichten zur Unterhaltung
bei. Zur Kaffeestunde erfreuten die Kinder vom Kindergarten Epfenhofen-Fützen mit ihren Erzieherinnen die Senioren dann mit ihrer gut einstudierten
Weihnachtsgeschichte. Besonders angetan aber waren die betagten Bürger über die hübschen Geschenke, die sie für alle mitgebracht hatten.
Zu gemeinsamen Abschluss und Abschied ermunterte Ewald Wilhelm mit seinem Akkordeon die quirlige Schar noch zum Mitsingen bei den
gemeinsamen Weihnachtsliedern, was diese dann auch aus vollen Kehlen taten, und so klang dieses letzte Treffen im alten Jahr recht beschaulich und harmonisch aus.
Der nächste große Altennachmittag, organisiert von der Eggäsli Zunft, findet am Sonntag, den 18. Januar in der "Buchberghalle" statt. (17.12.08 - Bericht und Bilder: E. Schüle)
Advent im Winterwald
Auch zur Öffnung des dritten Adventsfensters, veranstaltet von der KJG, kamen die Bürger von Epfenhofen wieder in großer Zahl, dieses Mal zum Haus von Daniela Haarmann.
Familie Haarmann hatte sich etwas besonderes einfallen lassen, denn nach der musikalischen Einstimmung durch den Singkreis unter der Leitung von
Andrea Wegener, am E-Piano Marcel Rath (Blumberg) und den Begrüßungsworten durch Silke Leingruber, öffneten sich geheimnisvoll die Türen vom
neuen Holzschuppen und den überraschten Besuchern bot sich eine winterliche Szene mit (beinahe) echten Waldtieren und einem stimmungsvoll dekorierten Tannenwald.
Vor allem die Kinder hatten damit große Freude. Zu den besinnlichen, aber auch heiteren Geschichten und Liedern, so auch von der Weihnachtsbäckerei, machten die Gäste wieder gerne vom angebotenen heißen Punsch Gebrauch.
Silke Leingruber und ihr Team sind von der immer noch steigenden Zahl der Besucher sehr beeindruckt und so darf erwartet werden, dass am
kommenden Sonntag beim vierten Fenster bei Ulrike Rösch halb Epfenhofen auf den Beinen sein wird. (15.12.08 - Bericht und Bilder: E. Schüle)
Es weihnachtet sehr Weihnachtsbäume in Fützen gefragter denn je
Wie frisch gebackene Hilda-Brötchen gingen am Samstagnachmittag die vom Musikverein angebotenen Christbäume weg. Eine Abordnung der
Bläserjugend unter der Leitung von Peter Meister begleitete mit weihnachtlichen Weisen den großen Ansturm auf gut gewachsene Fichten und Tannen.
Eigenhändig testete der Chef des Musikvereins Kurt Gleichauf, jeden frisch aufgestellten Sud mit Glühwein und Kinderpunsch, auf dass ja nichts in den
falschen Hals gelange. Nach 30 Minuten war der Markt leergefegt und auch hier hieß es wieder einmal mehr:" Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben". (14.12.08 - Bericht und Bilder: E. Schüle)
Schüler besuchen Moschee Wer hat Recht? Eine Begegnung zwischen Christen und Muslimen
Haben wir nicht alle Recht? Wollen wir nicht alle „unser“ Recht? Und kämpfen wir nicht alle darum? Schließlich haben wir doch unseren Standpunkt! Und
von dem aus betrachtet, ist unsere Sicht der Dinge nun mal die einzig richtige. Gibt es jemanden, dem diese Gedanken fremd sind?
Auch unsere Schülerinnen und Schüler der Klassen 3 und 4 der Grundschule in Fützen haben sich diesen Gedanken gestellt - mit erstaunlichen
Ergebnissen. So haben es alle erlebt, die mit ihnen an diesem Projekt gearbeitet und sie begleitet haben: die Lehrer, die Religionslehrer, die Eltern und die Mitglieder der muslimischen Gemeinde in Singen.
Wer kennt nicht den Tunnelblick? Die Kinder haben ihn sogar gebastelt und zu Hause mit ihren Eltern erprobt. Ihn wollten sie überwinden. Dazu haben
sie über die Geschichte der blinden Mönche reflektiert, von denen jeder nur einen Teil eines Elefanten tastend begreift. Darüber haben sich die Kinder
ausgetauscht und erkannt: Jeder kennt nur einen Teil, das Ganze bleibt verborgen.
Sich Austauschen - unter diesem Motto steht unser diesjähriges Schulcurriculum mit dem Thema „Kommunikation“. Eine intensive Kommunikation
zwischen Eltern, Kindern und Schule soll durch Themenabende angeregt werden. Das Teamteaching mit der evangelischen Pfarrerin, Frau Gabriele Remane, ist ein weiterer wichtiger Meilenstein auf diesem Weg des Sich-Austauschens.
Wir müssen einander begegnen, wollen wir den Blickwinkel des anderen kennenlernen. Eine Begegnung sollte die mit der muslimischen Gemeinde in
Singen sein, denn wir leben mit Menschen dieses Glaubens zusammen. Im Unterricht bereiteten sich die Kinder gründlich auf diesen Besuch vor. Viele
Eltern wollten ihre Kinder dorthin begleiten. Wie alle Anwesenden waren sie beeindruckt vom Wissen, das sich die Kinder in Gruppen angeeignet hatten,
und von der Souveränität, mit der sie es vortrugen. Der Vorsteher der islamischen Gemeinde beantwortete bereitwillig alle, auch kritische Fragen, die ihm gestellt wurden.
Dem Ruf des Muezzins folgend, beteten Muslime, altkatholische, evangelische und katholische Christen miteinander in der Moschee. Mohammed
sagte: „Die Wege zu Gott sind so vielfältig, wie die Atemzüge des Menschen.“ Unter diesem Motto stand unsere Begegnung, bei der gegenseitiger Respekt spürbar wurde. Das ist gelebte Kommunikation. (13.12.08)
Adventsfeier der Landfrauen
Trotz heftigem Schneetreiben kamen die Landfrauen von Fützen ins vollbesetzte Vereinsheim zur alljährlichen Adventsfeier. Für eine besonders
stimmungsvolle vorweihnachtliche Atmosphäre sorgte Konrad Mautz aus Blumenfeld mit zum Teil recht zeitkritischen und besinnlichen Geschichten und
Gedichten. Die zum draußen herrschenden Schneetreiben passenden Lieder begleitete er gefühlvoll auf seiner Gitarre und dem Akkordeon.
Neuigkeiten gab es wie immer genügend auszutauschen und für das leibliche Wohl ist bei den Landfrauen immer bestens gesorgt. So war es schon sehr spät, als man durch den inzwischen hohen Schnee heimstapfte.
Vorher aber bedankte sich Ilse Werner beim Alleinunterhalter Konrad Mautz, aber auch bei ihrem Vorstandsteam für die angenehme Zusammenarbeit
und Unterstützung im zu Ende gehenden Vereinsjahr und wünschte allen gesunde und friedvolle Weihnachtstage. Die nächste Generalversammlung mit Wahlen findet am 3. April 2009 statt. (11.12.08 - Bericht und Bilder: E. Schüle)
Kindergarten besucht Senioren Eine besondere Überraschung und Freude wurde den St. Gallus-Senioren am
Mittwoch Nachmittag anlässlich ihrer Adventsfeier im Hotel "Löwen" zuteil, indem die Kinder vom Kindergarten, angeleitet von Cornelia Rösch und Doris Mallmann, eine sehr gefühlvolle Weihnachtsgeschichte vortrugen.
Anschließend erhielt jeder der 28 Senioren von den Kindern ein selbst gebasteltes Präsent überreicht. Die ältesten Damen und Herren über 80 wurden
sogar mit einem Weihnachtsgesteck bedacht. Inge Fluck bedankte sich bei den beiden Erzieherinnen für die gelungene Überraschung.
Aber auch sonst war der gut besuchte Nachmittag wieder eine rundum gelungene Veranstaltung. Dieses Mal traf man sich bereits zum gemeinsamen
vorzüglichen Mittagessen aus der "Löwen-Küche". Trotz, oder gerade wegen dem vollen Bauch, forderte Turnvater Ottmar Brutsche danach wieder zu
Verdauungsfördernden Übungen auf. Selbstverständlich kam auch das gemeinsame Singen nicht zu kurz.
Nach der Kaffeestunde wollten die Betagten Leute aber dann bei heftigem Schneetreiben doch noch vor der Dämmerung den Heimweg antreten. Die
vorgesehene Bilderschau über das Epfenhofener Dorfgeschehen wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. (11.12.08 - Bericht: E. Schüle)
Adventstimmung in Epfenhofen
Den Epfenhofener Bürgern scheint die Adventsfensteraktion am Ersten Advent gut gefallen zu haben, denn zur Öffnung des zweiten Fensters kamen am Sonntagabend weit über 50 Zuschauer/hörer zum neuen Pfarrzentrum.
Wieder stimmten die Kommentalmusikanten mit passenden Weisen auf die stille Zeit ein. Eine besinnlich-heitere Weihnachtgeschichte, vorgetragen
von Silvia Schröder und untermalt am E-Piano von ihrem Sohn Jonathan, trug ebenfalls zu einer beschaulichen Stimmung bei.
Doch noch eine Steigerung hatte die aktive KJG für die Besucher bereit. Silke Leingruber lud die große Schar nicht nur zu einem wärmenden Punsch,
sondern zu einer deftigen Gemüsesuppe in den Pfarrsaal ein. Auf die Öffnung des dritten Adventsfensters mit dem Singkreis unter der Leitung von Andrea Weqener am kommenden Sonntag, 18.00 Uhr, darf man daher gespannt sein.
(08.12.09 - Bericht und Bilder: E. Schüle)
Nikolaus trifft „Eggäsli“
Zu einer geselligen Nikolausfeier trafen sich am vergangenen Sonntag die Zunftmitglieder samt Familienangehörigen im Landfrauenheim.
Programmgemäß kam im Laufe des Nachmittags auch der Nikolaus vorbei und sparte nicht mit viel Lob und wenig Tadel.
Zunftmeister Manfred Arlt nahm dieses Treffen zum Anlass, Stefan Meister mit lobenden Worten und einem respektablen Gutschein für seine
ausgezeichnete Arbeit als "Säckelmeister" des Vereins zu danken. Meister hatte bei der kürzlich erfolgten Generalversammlung sein Amt aus
beruflichen Gründen mit sofortiger Wirkung zur Verfügung gestellt. In die Bresche sprang spontan Bernd Booz. (wir berichteten).
Stefan Meister ist seit 1987 Mitglied der Fützener Narrenzunft und verwaltete seit 1992 das Kassenwesen des Vereins mit seinen über 70 Mitgliedern. Für
diese mustergültige Tätigkeit erhielt er am Rosenmontag des Jahres 2007 den "Dackelorden" der Narrenvereinigung Hegau-Bodensee überreicht. (08.12.09 - Bericht: E. Schüle)
Fingerfood für Landfrauen Von Canapés, Dips und Soßenklecksen auf den Blusen
Immer wenn Isabella Müller aus Aasen zu den Landfrauen nach Fützen kommt, hat sie eine große Auswahl an köstlichen, aber auch raffinierten Koch-
und Backrezepten mit im Gepäck. So hieß das Motto ihres Referates am vergangenen Dienstag im Landfrauenheim: Fingerfood - Alles zum aus der Hand essen.
Wie gewohnt pragmatisch und professionell ging sie in ihrem 90-minütigen Vortrag ans Werk und zauberte im Handumdrehen ein gutes Dutzend
Vorschläge für Partys und Gastempfänge aus dem Backofen. Ob Hühnerbällchen mit Sesam, Curry-Dips, Gulasch-Muffins,oder Grüne Pfannkuchen, alles
, so die Referentin, lasse sich für eine solche Veranstaltung ohne Stress vor- und zubereiten. Dabei sind den Variationen ob salzig, sauer oder süß
keine Grenzen gesetzt. Doch die Kunst liege nicht zuletzt im Servieren dieser kleinen Köstlichkeiten. Hier gelte es darauf zu achten, dass es beim
Verzehr aus der Hand, der meistens im Gespräch mit den weiteren Teilnehmern erfolge, nicht zu Peinlichkeiten und kleinen "Betriebsunfällen" käme.
Beigelegte Servietten, kleine, diskret aufgestellte Abfallbecher sind bei einem solchen Empfang ein unbedingtes muss.
Abschließend streifte die erfahre Gourmet-Köchin auch noch die in diesem Bereich trendige "Molekular-Küche" und berichtete von Ihren Erfahrungen
anlässlich ihres Besuches in Berlin, wobei hier nach ihrer Meinung der Aha- und Überraschungseffekt eine größere Rolle spiele als die Gaumenfreuden und demnach sie daher nicht unbedingt für unsere Kreise empfehlenswert sei.
Ilse Werner, Vorstandsvorsitzende, bedankte sich im Namen der 16 anwesenden wissensdurstigen "Schülerinnen" bei der sympathischen "Lehrerin" und lud sie zu weiteren Vorträgen für das Jahr 2009 ein.
(03.12.08 - Bericht: E. Schüle)
Epfenhofen feiert Advent
Mit einer besinnlichen Abendserenade stimmte eine Abordnung der Kommentalmusikanten die Gemeinde auf den beginnenden Advent ein. Silke
Leingruber, Leiterin der KJG begrüßte die sehr zahlreich erschienen Zuhörer. Marlene Rudolf als Gastgeberin verlas dazu noch eine Weihnachtsgeschichte.
An allen Adventssonntagen wird die muntere Schar der KJG jeweils ein stimmungsvoll dekoriertes Fenster vor ausgewählten Häusern im Ort besuchen.
Am 1. Adventssonntag bot das Fenster bei der "Frohen Einkehr" hierzu den richtigen Rahmen. Eifrig wurde zum Schluss dem heißen Punsch (mit und ohne) und den heißen Wienerle zugesprochen.
(01.12.08 - Bericht und Bilder: E. Schüle)
Tüchtige Sportler Sportclub Blumberg verleiht Sportabzeichen 2008
Im vorweihnachtlich dekorierten Sportrestaurant trafen sich am Samstagabend die Teilnehmer der Wettkämpfe und sportlichen Veranstaltungen des abgelaufenen Jahres.
Der Erste Vorsitzende, Dietmar Schenk, begrüßte die zahlreichen "Wettkämpfer" die zum Teil mit ihren Angehörigen gekommen waren. Zusammen mit
Jugendbetreuer Andreas Eichler, sowie dem ältesten Mitglied Hellmuth Bouillon (84), überreichte er die begehrten Urkunden und Sportabzeichen.
Insgesamt trugen sich 55 Blumberger in die Liste der Sportabzeichen ein (18 Männer, 15 Frauen und 22 Schüler). 39 davon erreichten das goldene
Sportabzeichen, sieben das silberne und neun das bronzene. Ältester Teilnehmer mit insgesamt 43 Teilnahmen war Hellmuth Bouillon. Verena Müller
war mit sieben Jahren die jüngste Teilnehmerin. Eine besondere Ehrung in Gold erhielten Klara Eichler (35 Teilnahmen), Hermann Zeller (20 Teilnahmen) und Jürgen Feller (20 Teilnahmen).
Für den gemütlichen Teil des Abends hatte das Organisations-Team lustige Spiele, Quiz, Schätzfragen und sogar ein hausinternes Lotto-Spiel vorbereitet. (01.12.08 - Bericht: E. Schüle)
November 2008
Kreiskaninchenschau 300 Kaninchen in der Blumberger Stadthalle
Als Schirmherr der Kreiskaninchenschau des Badischen Rassekaninchenzüchter-Verbandes eröffnete am Samstag Vormittag der Bürgermeister der Stadt
Blumberg, Matthias Baumann, in der Stadthalle die Kaninchenkreisschau, die zum letzten Mal vor 20 Jahren in Blumberg stattfand.
Über 300 Tiere wurden von den Preisrichtern unter die Lupe genommen, auch Züchter des Kleintierzuchtvereines Blumberg C 329 konnten Preise erringen.
Matthias Baumann hat in seiner Eröffnungsrede auf die wechselvolle Bedeutung der Tiere in den letzten 100 Jahren hingewiesen, wie wichtig für das
Überleben der Menschen es in den Nachkriegsjahren die Tierhaltung, besonders in Blumberg war, nachdem die Verdienstmöglichkeiten durch den
Wegfall der für den Krieg arbeitenden Betriebe sehr gering waren und in den kleinen Bergwerkshäuschen Schweine, Ziegen, Hasen und Hühner gehalten
wurden. Tierliebhaber finden heute zum Ausgleich für den Stress in der jetzigen Zeit Erholung und Entspannung im Umgang mit den Tieren.
Die Ausstellung in der Stadthalle zeigt prachtvolle Exemplare von Kaninchen zur Erhaltung der verschiedenen Rassen und ihrer Erbanlagen. Hans Eberl,
der Vorsitzende des Kreisverbandes Schwarzwald - Baar, hat in seiner Begrüßungsansprache deutlich gemacht, dass Kaninchenzucht keine Spielerei ist,
sondern eine ernsthafte und sinnvolle Freizeitbeschäftigung, die viel Idealismus und Fleiß verlangt. Dank richtete er besonders an den
Ausstellungsleiter Peter Dransfeld und an den Vorsitzenden des Blumberger Kleintierzuchtvereines, Uwe Vogel, die durch ihren Einsatz und der Mithilfe
der Mitglieder des kleinen Vereines die Kaninchenschau ermöglicht haben; ebenso Bürgermeister Matthias Baumann für die Möglichkeit der Stadthallennutzung.
Besonders hervorzuheben ist, dass auch viele Jungzüchter unter den Preisträgern zu finden sind, so kommen auf 24 Kreismeister Altzüchter, 8
Kreismeister Jugendlich. Von den Blumberger Züchtern konnten den Lohn vieler Mühen Leopold Liebert und Achim Bausch bei den großen Rassen
Deutsche Riesen grau mit 3 ersten Preisen, einem zweiten Preis und einem Siegerband erringen. Erich Bäcker mit der Rasse Großchinchilla und Weißgrauen Schwarz einen ersten und einen zweiten Platz sowie zwei Züchterehrenpreise.
Peter Dransfeld mit der Rasse Pertfeh einen zweiten Platz sowie einen Ehren- und Züchterehrenpreis. Heinz Ehlert mit der Rasse Satin-Elfenbein je einen
Züchterehrenpreis, Vereinsehrenpreis und einen Kreisverbandehrenpreis. Gewertet werden jeweils 4 Kaninchen des Züchters. Kreisvereinsmeister und mit
dem Wanderpokal ausgezeichnet wurde der Verein aus Mönchweiler C 1, gefolgt von Triberg C 262 und Villingen C 195. Die Kreisvereinsmeister Jugend
sind: C 919 Bräunlingen, C 172 Schönwald und C 87 Hüfingen. Kreiseinzelmeister wurden mit der Wertung von jeweils 6 Tieren: Martin Haas Triberg C
262 auf Platz 1, gefolgt von Manfred Nopper Furtwangen C 60 und Ernst Moder Mönchweiler C 1. (30.11.08- Bericht: A. Gleichauf)
Schneckenzunft tagte Old Epfenhofen zieht es in den Wilden Westen
Wild soll es zugehen in Epfenhofen gemäß dem Fasnachtsprogramm für das Jahr 2009. Wohl bedingt durch das eisigkalte Wetter kam nur eine kleine
Zahl von "Schnecken" zur Jahreshauptversammlung am vergangenen Freitag in das Gasthaus zur "Linde".
Zunftmeister und "Oberschneck" Paul Merk begrüßte neben Vertretern der örtlichen Vereinen besonders Ortsvorsteher Rudolf Fluck mit Gattin. Aus
seinem Geschäftsbericht gingen, wie nachher von der Schriftführerin Iris Jankowski, die närrischen Aktivitäten des Vereinsjahres 2007/2008 hervor. Ein
reichhaltiges Programm mit vielen Vorbereitungen erwartet die Zunftmitglieder für die kommende närrische Saison. In Epfenhofen lautet das bereits
festgelegte Programm: „WWW-Wilder-Wilder-Westen“, woraus sich viele Aktivitäten verwirklichen lassen. Bald sollen hier in den anstehenden
Ausschusssitzungen die Ideen gesammelt und dann umgehend mit den Proben begonnen werden.
Mehrere Auswärtstermine sind bereits fest gebucht. Am 8. Februar nimmt die Schneckenzunft am großen, vom Fernsehen begleiteten, Narrentreffen in
Allensbach teil. Am 15. Februar geht es dann nach Schwerzen. Der große Programmabend im Bürgerhaus Biesental steigt danach ganz "wild" am 21.Februar unter dem bereits genannten Motto: „WWW“.
Doch auch nach Fasnacht können die "Schnecken" nicht ausruhen, denn für den 28. März wurde eine Abordnung aus Epfenhofen zum Museumsdienst im
Schloss Langenstein angefordert. Im Jahre 2009 feiert die Narrenzunft Hegau-Bodensee ihr 50-jähriges Jubiläum in Gottmadingen. Hierzu ist bereits
eine Jubiläumsschrift (Buch), in der auch die Epfenhofener Zunft vorgestellt wird, in Arbeit. An der so genannten "Buchtaufe" am 19. April wird eine Abordnung aus Epfenhofen natürlich vertreten sein.
Der Kassenbericht von Ingeborg Merk weist eine solide Kassenlage aus und so konnte Ortsvorsteher Rudolf Fluck die Entlastung des Vorstandsteams
beantragen, die auch einstimmig erfolgte. Ebenso einstimmig wurde Heidi Oschwald für ein weiteres Jahr als "Häswart" bestätigt". Nach der zügigen
Abwicklung der weiteren Programmpunkte ging man zum gemütlichen Teil des Abends über. (29.11.08 - Bericht: E. Schüle)
Gustav Gleichauf verstorben
Mit Bestürzung wurde die Nachricht vom plötzlichen Tod von Gustav Gleichauf im Dorf aufgenommen. Der Verstorbene feierte noch am vergangenen Sonntag, aus dem Krankenhaus heimgekehrt, seinen 81. Geburtstag.
Gustav Gleichauf war in Fützen eine starke und beliebte Persönlichkeit. Er war viele Jahre im Gemeinderat und später im Ortschaftsrat, wie auch bei der
örtlichen Feuerwehr tätig. Ebenso diente er mehrere Perioden im Pfarrgemeinderat der Katholischen Pfarrgemeinde St. Vitus.
Als leidenschaftlicher Sänger war seine sichere Stimme als Tenor beim Gesangverein "Sangeslust", wie auch im Kirchenchor sehr gefragt. Viele Jahre führte er mustergültig die Chronik des Männergesangvereins.
Als ehemaliger Landwirt und erfahrener Waldarbeiter im Ortswald war er bis vor wenigen Tagen noch mit seiner privaten Holzmacherei zu Gange.
Mehrere Jahre übte er auch das Amt des Vorsitzenden der damals noch selbstständigen örtlichen Zentralgenossenschafts-Lagerhaltung aus.
Allzu früh verlor der Verstorbene durch tragische Umstände seine Ehefrau. Um Gustav Gleichauf trauern seine Tochter mit Ehemann und zwei Enkelkindern, ein Bruder und die ganze Bürgerschaft von Fützen.
Die Beerdigung findet am Freitag, 28. November um 14.30 Uhr auf dem Friedhof von Fützen statt. (25.11.08 - Bericht: E. Schüle))
Floristinnen im Pfarrhaus
Rundherum sind in diesen Wochen Weihnachtsausstellungen- und Märkte, das Angebot an Präsenten und schönen Dingen scheint unerschöpflich. Auch
in Fützen hatte die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Gisela Meister und ihr Floristinnenteam wieder für eine vorweihnachtliche Ausstellung zum vergangenen Sonntag ansprechende Dekorationen gebastelt.
Das kalte Wetter war günstig, denn den ganzen Nachmittag kamen die Gäste mit roten Nasen in die gemütliche Pfarrhauskeller-Kaffeestube, um sich aufzuwärmen.
Hochzufrieden zeigten sich die Floristinnen, die gleichzeitig in Doppelfunktion den Gästen freundlich zu Diensten waren und den selbstgebackenen
Kuchen zu christlichen Preisen anbot. Auch die professionell hergestellten Adventskränze und ansprechenden Gestecke fanden wieder guten Absatz, so
dass diese Woche in einer Nachtschicht noch einmal "nachgearbeitet" werden muss. Das respektable Ergebnis geht wie üblich wieder in den "Altartopf". (24.11.08 - Bericht: E. Schüle)
Krippen im „Alten Haus“
Richtig weihnachtlich zeigte sich das „Alte Haus“ in Epfenhofen. Die richtige Stimmung in den sechs Ausstellungsräumen mit den unzähligen kleinen
Kunstwerken wurde durch den Schneeeinbruch am Wochenende noch verstärkt. Die Ausstellung zieht jedes Jahr mehr Besucher an, die sich nicht nur an
den Ausstellungsstücken erfreuen, sondern auch Anregungen für eigene Bastelarbeiten mitnehmen.
So ist in dieser Weihnachtsausstellung auch die Möglichkeit, das Perlenketten häkeln zu erlernen, bzw. bei dieser Arbeit zuzuschauen, wenn Frau Elfriede Hauger aus Donaueschingen diese Arbeiten ausführt.
Für das leibliche Wohl sorgte die Freiwillige Feuerwehr Epfenhofen. Am Sonntag gab es Wildragout mit Spätzle und Rotkraut. Abteilungskommandant
Steffen Jankowski steht in der Küche und sieht nach dem Rechten. Für Kaffee und Kuchen ist der Kindergarten zuständig und die KJG bietet selbstgebackene Waffeln an.
Umlagert sind die vielen orientalisch anmutenden unterschiedlich geschaffenen Krippen von Rudolf Ammer. Die aus verschiedenen Werkstoffen
hergestellten reizvollen Dekorationsgegenstände von Christine Metzinger und Christina Zepf füllen mehrere Räume und laden zum Träumen ein; die musikalische Umrahmung mit weihnachtlichen Weisen verstärken die Atmosphäre.
(24.11.08- Bericht: A. Gleichauf, Bilder: A. Gleichauf / E. Schüle))
Auszahlung beim Sparclub Lindensepp
Dass sich „Sparen“ positiv auf die Gemütsverfassung auswirkt, bewiesen die Mitglieder des Sparclubs Lindensepp bei ihrer Hauptversammlung im
Vereinsraum im Gasthaus Linde, wo im vorweihnachtlich geschmückten Raum für jeden Teilnehmer ein Platzgedeck vorbereitet war mit einem kleinen Engel und ein festliches Menü stand zur Auswahl.
Helmut Kaltenhauser begrüßte die fleißigen Sparer und gab zugleich einen Rückblick auf das zu Ende gehende Jahr. Auf der Tagesordnung standen 11
Punkte, die zügig abgewickelt wurden. Der Verein zählt 62 Mitglieder, die sich vollzählig eingefunden haben, stand doch die Auszahlung der gesparten Gelder auf dem Programm.
Traditionell wird jedes Jahr eine Frühjahrs- und Herbstwanderung durchgeführt, alle 2 Jahre eine Busfahrt. Hauptkassierer Viktor Fluck erläuterte den
Kassenstand und die Kassenprüfer bestätigten eine exakte Führung. Die genannten Zahlen wurden mit Wohlwollen zur Kenntnis genommen und
beklatscht. Ein besonderes Lob erhielten die Kassiererinnen für ihre zuverlässige Arbeit. Die Entlastung der gesamten Vorstandsschaft übernahm Herbert Bodenseh. Es gab keine Einsprüche.
Für die bereitstehende reichhaltige Tombola sprach der Vorsitzende ein besonderes Lob aus für die Auswahl der zu gewinnenden Preise. Der Kauf ist
eine nicht einfache Aufgabe und Hannelore Rösch hat dafür viel Energie und Zeit aufgewandt, wobei weitere Vorstandsmitglieder eine große Hilfe waren. Ebenso aufwändig war die gesamte Dekoration und die Anfertigung der Gestecke.
Punkt 9 der Tagesordnung war die Wahl des Vorstandes. Die Wahlleitung übernahm auf Antrag Herbert Bodenseh, auf Wunsch aller Beteiligten per
Akklamation. Erster Vorstand (schon seit 17 Jahren) Helmut Kaltenhauser, Stellvertreterin und zweiter Vorstand Hannelore Rösch, Schriftführer Reinhard
Leingruber, Hauptkassierer Viktor Fluck. Kassiererinnen: Hannelore Rösch, Gisela Merk, Hanni Leingruber, Regina Malek, Gerda Merk und Gabi Thiel.
Kassenprüfer: Hansi Metzinger, Herbert Bodenseh (neu für Gertrud Merk, die einzige Änderung im bisherigen Vorstand). Damit wurde der gesamte erprobte Vorstand einstimmig ohne Enthaltungen wiedergewählt.
Die harmonische Versammlung schloss mit der Ehrung für die besten Sparer. Auf Platz 1 Hannelore Rösch, auf Platz 2 Sonja Zimmermann und Platz 3
erreichte Veronika Weber. Die nächste Versammlung ist auf den 28. November 2009 terminiert. (24.11.08- Bericht: A. Gleichauf)
Konzert lockt Besucher an Musikverein Eintracht macht Zeitreise und Hommage an die Altvorderen
Mit einem etwas anderen Konzert überraschten der Musikverein und die Bläserjugend Fützen ihre Gäste am Samstag in der voll besetzten Buchberghalle.
In Anlehnung an das gelungene Dorffest anlässlich der 925-Jahrfeier reflektierte der Verein an diesem Abend in musikalischen Metaphern noch einmal
die „historischen“ Begebenheiten des Dorfes am Kommenbach. Futuristisch verpackt in eine sogenannte „Zeitmaschine“, gingen die beiden
Moderatoren Simone Heinze und Mark Hellstern theatralisch auf die Begebenheiten der vergangenen 1000 Jahre ein, sei es der Großbrand, der im Jahre
1910 in Fützen wütete, oder die Gründung der Feuerwehr im Jahre 1935, des Sportvereins im Jahre 1959, oder die Eröffnung des
Museumsbahnbetriebes im Jahre 1977. Witzig pointiert auch die Narreteien der Eggäsli Zunft oder die Arbeit der Landfrauen, deren Dasein diese
angeblich dem in Fützen weilenden Pater Bernacek verdanken. Dass die noch nicht serienreife Zeitmaschine die beiden gelegentlich in das Jahr 2083
katapultierte, machte die Sache besonders spannend. Mit ihren Ausführungen leiteten sie aber auch gleichzeitig jeweils in die nächsten Vorträge der Musikkapelle über.
Den konzertanten Teil des modernen Repertoires, mit lauter englischsprachigen Titeln ausgestattet, moderiert von Jürgen Korhummel, eröffnete die
Jugendkapelle unter der Leitung von Peter Meister, mit „Store di Tutti i Giorni“, „I Want To See You Again“ und dem Rocksong von Deep Purple, „Smoke on the water“.
Abenteuerlich ging es nach der Pause dann weiter mit dem in voller Besetzung angetretenen Musikverein unter der Leitung von Karl-Heinz Hübl mit
„Adventure for Concert Band“. Im nachfolgenden fantasievoll vorgetragenen „Flight of Fancy“ brillierte fingerfertig Carolin Gleichauf, die erst vor einigen
Wochen ihr Goldenes Leistungszeichen erworben hatte, als Solistin mit der Querflöte.
Ein besonderes Glanzstück des Abends war der „Alphornzauber“, wobei Marc Gut als professioneller Alphornbläser, unterstützt von charmanten Musiker
-Jodlerinnen viel Beifall vom begeisterten Publikum erhielt. Bei der anschließenden Filmmusik Moment for Morricone „Once upon a time in the west“
fühlte sich das Publikum beim gut herausgespielten Pferdegetrappel in die Prärien des Wilden Westens versetzt.
Höchste Konzentration bewies wieder einmal mehr Markus Röthenbacher mit seinem „Solo for Xylophon“. Mit „Lord oft he Dance“ und weiteren Medleys,
bewiesen die Künstler des Weiteren, dass sie die Lords ihres musischen Wirkens sind.
Mit den vom begeisterten Publikum erbetenen Zugaben, wie zuvor bei der Bläserjugend, zogen die Künstler mit Auszügen aus Mary Poppins Musical
noch einmal furios alle Register ihres Könnens und verfrachteten damit ihre Gäste zum Abschied kurzerhand an den Broadway. Kurt Korhummel wird Ehrenmitglied
Anlässlich des gut besuchten Konzertabends des Musikvereins "Eintracht" Fützen konnte der Vorsitzende des Gastgebers, Kurt Gleichauf, neben
mehreren Ehrenmitgliedern auch Ortsvorsteher und Ehrendirigent Ewald Gut mit Gattin, Pfarrer i. R. Julius Dreher, sowie den Bezirksdirigenten des
Blasmusikverbandes Hochrhein, Andreas Hausy, Wutöschingen-Hofheim und den Bezirksvorsitzenden des Blasmusikverbandes, Wendelin Braun, Stühlingen-Wangen begrüßen.
Braun nahm seinen Besuch in Fützen zum Anlass, Kurt Korhummel für seine 40-jährige aktive Mitarbeit bei den Musikvereinen Blumegg (seine
Heimatgemeinde) und Fützen die Große Goldene Ehrennadel des Blasmusikverbandes mit Urkunde zu überreichen. Auch Kurt Gleichauf lobte das große
Engagement des Geehrten während seines Wirkens in Fützen, als eifrigen Probenbesucher, Jugendausbilder und sogar als Komponisten im Verein. Gleichzeitig ernannte er Korhummel zum Ehrenmitglied.
Weiter geehrt und beglückwünscht wurden an diesem Abend junge Musiker. Carolin Gleichauf wurde für das in harter Arbeit erworbene
Leistungsabzeichen in Gold gewürdigt. Das Silberne Leistungsabzeichen erhielten Julia Eckert, Linda Scherer und Kai Kessler mit lobenden Worten ausgehändigt.
Zum Abschluss des Konzertes dankte der Vorsitzende dem Publikum für sein Kommen, allen Mitwirkenden für ihren steten Einsatz, vor allem bei der
Vorbereitung dieses nicht alltäglichen Konzertes. Nicht zuletzt ging sein Dank aber auch an die Musikschule Blumberg für die hervorragende Zusammenarbeit und sehr erfolgreiche Ausbildung des jungen Nachwuchses.
Info: Musikverein "Eintracht" Fützen, gegründet 1872, Vorstandsvorsitzender Kurt Gleichauf (seit 1993) Dirigent Karl-Heinz Hübl (seit 1984),
Unterabteilung "Die Randenmusikanten - Fützen", Dirigent (2004) Gerd Gut, Bläserjugend, Dirigent (2004) Peter Meister. Der Verein hat derzeit 60 aktive Mitglieder. musikverein.fuetzen@arcor.de
(23.11.08 - Bericht und Bilder: E. Schüle)
Kaffeenachmittag im Pfarrhaus St. Vitus-Frauen werkeln für einen guten Zweck
Wenn am kommenden Sonntag der Pfarrgemeinderat wieder zum allmonatlichen Kaffeenachmittag einlädt, wird der Pfarrhauskeller mit herrlichen
Adventskränzen und Gestecken ein vorweihnachtliches Flair bieten. Seit Tagen, besser gesagt Nächten, sind die Mitglieder des Rates und weitere
Helferinnen unermüdlich dabei, dekorative Schmuckstücke für die Wohnstuben herzustellen.
Natürlich hoffen die inzwischen erfahrenen "Floristinnen" wieder auf viele Gäste und einen guten Abverkauf ihrer professionell gefertigten Stücke. Gerne
werden auch Bestellungen für eine spätere Lieferung angenommen. Die Kaffeestube mit Ausstellung im Pfarrhauskeller ist ab 14.00 Uhr geöffnet. - Der
Erlös aus dem Verkauf und dem Kaffee- und Kuchenverkauf geht wieder in die Rücklagen zur Finanzierung des Zelebrationsaltares. (19.11.08 - Bericht: E. Schüle)
Advents- und Weihnachtsbasteln Es riecht nach Tannenduft im Landfrauenheim
Auf großes Interesse stieß das erstmalige Angebot der Landfrauen, Advents- und Weihnachtsgestecke unter fachkundiger Anleitung selbst herzustellen. Bisher hatte man sich auf das Basteln von Allerheiligengestecke beschränkt.
Als fachkundige Referentin hatte Ilse Werner Brigitta Drzycga aus Pfaffenweiler gewinnen können. Diese brachte zur Unterstützung gleich noch ihre
rüstige Mutter mit. So entstanden in zwei Stunden sehr ansprechende Gestecke für Zimmer und Hausflur.
Nach der abschließenden Kaffeerunde mit frisch gebackenem Nusszopf Marke "Liselotte" bedankte sich Ilse Werner bei den beiden Damen für den gut gelungenen Nachmittag. (18.11.08 - Bericht und Bilder: E. Schüle)
Volkstrauertag Fützen gedenkt der Gefallenen, Vermissten und aller durch Kriegsweinwirkungen Verstorbenen
In einem feierlichen Akt gedachten die Fützener Bürger der Toten aus den vergangenen Kriegen. In seiner Ansprache erinnerte Ortsvorsteher Ewald Gut
an das Leid und den Tod von Millionen Menschen auf den Schlachtfeldern, aber auch an die in den KZ gequälten und erniedrigten Menschen. Heute
gelte es, sich vor diesen Opfern in Achtung zu verneigen und ihrer in Würde zu gedenken, aber auch stets dazu beizutragen, dass künftig die Freiheit
und die Würde des Menschen geachtet werde. Die Trauerfeier wurde umrahmt vom Musikverein Fützen unter der Leitung von Karl-Heinz Hübl. Beim Lied
vom Guten Kameraden legte der Ortsvorsteher an der Gedenkstätte auf dem Friedhof im Namen der Stadt einen Kranz nieder. Eine Abordnung der Freiwilligen Feuerwehr mit Abteilungskommandant Richard Müller hielt die Ehrenwache.
(16.11.08 - Bericht: E. Schüle)
Schneckenzunft Epfenhofen Patrick Kaupp neues Mitglied bei den Schnecken
Mit etwas Verspätung wurde am vergangenen Freitagabend auch in Epfenhofen die fünfte Jahreszeit eröffnet. Nach intensivem Suchen war es gelungen,
wenigstens ein neues Mitglied aus seinem Schneckenhaus zu locken. Etwa 20 Schaulustige, darunter der stellvertretende Ortsvorsteher Peter Haarmann,
selbst aktives Zunftmitglied, mit Gattin Daniela, waren gekommen, um der alljährlichen Gaudi beizuwohnen da nach der Begrüßung durch Zunftmeister
und Oberschneck Paul Merk die zweite Vorsitzende und Zeremonienmeisterin Ilona Leingruber, Patrick Kaupp den Schneckeneid abnahm. Dabei erklärte
sich auch die obligatorische Verspätung der „Meisterin“, denn sie brachte in einer großen Kälbermilchflasche gut einen Liter von Hand gemolkene
Original-Schneckenmilch aus ihrem Stall mit, den der „Delinquent“ Patrick Kaupp, begleitet vom Gelächter der Zuschauer, EX zu trinken hatte.. Derweil
stärkten und wärmten sich die die Gäste bei Glühwein und Grillwürsten. Nach dieser feierlichen Abhandlung zog sich die Narrenschar zu einem
gemütlichen Nachhock in die „Linde“ zurück. Die Schneckenzunft Epfenhofen wurde 1975 gegründet und hat derzeit 28 aktive Hästräger. Neue Mitglieder, so Zunftmeister Paul Merk, sind sehr willkommen.
(15.10.08 - Bericht: E. Schüle)
Treffen der St. Gallus-Senioren Mit Pfarrer Wunsch ins Heilige Land
Zu einem besinnlichen Nachmittag hatte das Vorstandsteam der St. Gallus-Senioren eingeladen. Zunächst trafen sich die Senioren zusammen mit
Gästen aus Blumberg zu einer Andacht mit Pfarrer Wunsch in der Kirche. Besinnlich ging es dann auch im Gasthaus zur "Frohen Einkehr" weiter.
Inge Fluck konnte neben Stadtpfarrer Edgar Wunsch ein volles Haus begrüßen und gedachte in ihrer Ansprache auch der verstorbenen Mitbürger der
Gemeinde. In einer technisch exzellent ausgearbeiteten Bilderschau nahm der Pfarrer die interessierten Senioren dann mit in "Das Land Jesu", wie der
Oberbegriff seiner Reportage lautete. Der Seelsorger machte bekanntlich im August mit 27 Jugendlichen der Blumberger Seelsorgeeinheit eine Rundreise in dieses kulturreiche, aber auch unruhige Land.
Inge Fluck bedankte sich beim Pfarrer mit einem Weinpräsent. Lange blieb man noch in geselliger Runde beisammen. Das nächste Treffen ist bereits
auf den 10.Dezember im Hotel "Löwen" festgelegt. Dabei wird in einer Power-Point-Schau auch Rückschau auf das gelungene Pfarrfest mit Einweihung des neuen Gemeindezentrums gehalten. (13.11.08 - Bericht: E. Schüle
Auftakt am Narrenbrunnen Eggäsli von Fützen vermehren sich rasch
Wie bei der Generalversammlung angekündigt, nahm Narrenvater und Zunftmeister "Manfred I. vom Homberg" den 11.11. zum historischen Anlass, am
Narrenbrunnen neue Mitglieder aus der Taufe zu heben und langjährige Mitglieder mit dem Eggäsli-Orden auszuzeichnen. Das ging natürlich streng
nach den Statuten und so mussten die Aspiranten den närrischen Treueeid auf die Fützener Zunft leisten, sowie dem zahlreich erschienenen Publikum
beweisen, dass sie alle Strophen des Fützener Fasnetliedes ( Jetzt goot die Fasnet aa....) a Cappella auswendig schmettern konnten. Mit dem Segen
des Zunftmeisters und besprengt mit original Narrenbrunnenwasser sind sie somit vollgültige Mitglieder der Eggäsli-Zunft.
Nach dieser Zeremonie öffnete sich wie üblich wie von Geisterhand die große Garage der Brunnennachbarn Gertrud & Berthold und ein "hochprozentiges"
Buffet, angereichert mit Snacks, lud zum Verweilen ein. Grund genug für den Narrenvater, die edlen närrischen Sponsoren wieder einmal mehr kräftig hochleben zu lassen. (12.11.08 - Bericht und Bilder: E. Schüle)
Martinszug St. Martin reitet zu später Nacht durch Fützen
Wie jedes Jahr traf sich die große Zahl der Kindergartenkinder aus Epfenhofen und Fützen zum traditionellen St. Martinsumzug. Eifrig waren an den
Vortagen im Kindergarten bunte Lampions gebastelt worden und gespannt warteten die Kleinen nun auf das Startzeichen zum nächtlichen Umzug durch
das Dorf, wohlbehütet von den vollzählig anwesenden Erzieherinnen und überwacht von der Feuerwehr Fützen. Voran die Jugendkapelle des Musikvereins aus Fützen erstmals unter der Leitung von Carolin Gleichauf.
Immer wieder stoppte der muntere Umzug und die Kinder sangen aus vollen Kehlen die eingeübten Lieder. Auf einem Schimmel wartete bei der
Buchberghalle St. Martin (Anni Haarmann), um dem frierenden Bettler (Nele Haarmann) ein Stück seines Mantels abzutreten. Dazu verlas Sina Haarmann die Geschichte mit der Mantelteilung an den Bettler.
Dann aber gab es an der von den Eltern aufgebauten "heißen Theke" Glühwein - mit und ohne Alkohol -, heiße Wienerle, süßes Gebäck und die
obligatorische Riesenbrezel für die Kinder. Zur Unterhaltung spielte die Jugendkapelle noch weiter flotte Weisen. (12.11.08 - Bericht und Bilder: E. Schüle)
Altenwerkstreffen Ganz Jung singt für ganz Alt
Wegen Terminüberschreitungen und hohem Krankenstand war das Treffen des Altenwerks Fützen-Riedöschingen mit 37 Besuchern im Gasthaus "Zum
Bahnhof" etwas dezimiert. Trotzdem wurde der unterhaltsame Nachmittag bei Kaffee und Kuchen zur angenehmen Abwechslung aus dem Alltagstrott.
Nach zuerst etwas wehmütigen alten deutschen Volksliedern leitete der Vorsitzende Ewald Wilhelm, der gleichzeitig mit seinem Akkordeon der Musikus
ist, am 11.11. zu forscheren Liedern über, dabei durften das Fützener Fasnetlied oder das "Zigeunerleben" nicht fehlen.
Die zweite Vorsitzende Hilde Boma zitierte wieder aus ihrem unerschöpflichen Repertoire an Anekdoten und Gedichten. Die Wirtin der Bahnhofgaststätte
lieferte nicht nur das deftige abendliche Vesper, sondern erfreute die Anwesenden auch noch durch ihre Tochter und Enkelkinder mit fröhlichen Kinderliedern.
Die Weihnachtsfeier findet am Dienstag, 16. Dezember im Gasthaus "Zum Kranz" (Galli) statt. Dort trifft man sich mit den Freunden aus Riedöschingen bereits um 11.30 Uhr zum Mittagessen.
(12.11.08 - Bericht und Bilder: E. Schüle)
Südkurier 10.11.2008 Saskia Hauser und Lisa Basler Bezirkssieger
Blumberg (dag) Saskia Hauser und Lisa Basler vom Blumberger Tischtennisclub beherrschten wie erwartet die Konkurrenz der U 18 Mädchen bei den
Tischtennisbezirksmeisterschaften am Samstag in Stühlingen. Im Finale standen sich die Teamkolleginnen, die zusammen in der Damen-Verbandsligamannschaft des TTC Blumberg um Punkte kämpfen, gegenüber.
Dort stand es nach zwei Sätzen 1:1. Doch dann dominierte Saskia durch ihr schnelles Spiel und gewann die Sätze drei und vier und holte sich damit den
Bezirksmeistertitel der Mädchen. Im U 18 Doppel waren beide der Konkurrenz hoch überlegen und siegten im Finale gegen ihre Vereinskolleginnen Münch/Anselm mit 11:7, 11:4 und 11:3 Punkten.
Generalversammlung der Eggäsli Manfred Arlt alter und neuer Narrenvater
Was viele Politiker oder Wirtschaftsmanager nicht schaffen, wurde dem Fützener Narrenvater und Zunftmeister Manfred Arlt auch nach 18-jähriger
Amtszeit zum klaren Vertrauensbeweis. Anlässlich der Generalversammlung wählten ihn die Mitglieder im Gasthaus „Zum Kranz“ einstimmig für weitere zwei Jahre zu ihrem Vereinschef.
Doch zunächst nannte der noch alte Vorsitzende in seinem kurzen Geschäftsbericht prägnante Eckpunkte des zurückliegenden Jahres. Viel Arbeit
bereiteten demnach die Vorbereitungen für die Veranstaltungen, wobei es heute, wie Arlt vermerkte, im Ergebnis dieser großen Anstrengungen
zunehmend schwerer sei, bei den abendfüllenden Programmen eine große Halle mit Gästen zu füllen.
Einen großen Beitrag, so der Vorsitzende, leistete die Eggäsli-Zunft bei der Ausgestaltung der 925-Jahrfeier. Über eine leicht angespannte Kassenlage;
bedingt durch große Investitionen (Eggäsli-Aussattung) berichtete Kassierer Stefan Meister. Tina Meister als Schriftführerin ließ in ihrem Bericht die
vielen Aktivitäten mit Auftritten zwischen dem Wutachtal und dem Hegau Revue passieren.
Ortsvorsteher Ewald Gut konnte in Verbindung mit seinen Grußworten die Entlastung der Vorstandschaft beantragen. Diese erfolgte einstimmig. Bevor
sich Narrenvater Manfred Arlt zur Wiederwahl stellte, brachte er unverblümt seine Unzufriedenheit über das mangelhafte Engagement der 72!
erwachsenen Mitglieder bei anstehenden Arbeiten, vor allem aber auch bei Auswärtsbesuchen vor. Hier erwartet er eine bedeutend breitere
Unterstützung. Trotz der geübten Kritik wurde der Narrenvater einstimmig für eien weitere Amtszeit gewählt. Bei den weiteren Besetzungen gab es
jedoch einige Veränderungen. Die Wahl des Kassierers stand eigentlich im zweijährigen Zyklus erst im kommenden Jahr an, doch stellte Stefan Meister,
seit 16 Jahren im Amt, aus privaten Gründen das Amt zur Verfügung. Für ihn wurde der bisherige Beisitzer Bernd Booz einstimmig als Kassierer gewählt.
Heike Wilhelm gab ihr Amt als Eggäsli Vertreterin aus beruflichen Gründen ebenfalls ab, ihre Nachfolgerin ist Kathrin Gleichauf. Als Nachfolger für Bernd
Booz als bisheriger Beisitzer wurde einstimmig Michaela Jung gewählt. Unverändert bleibt Tina Meister für weitere zwei Jahre Schriftführerin.
Am 11.11. trifft sich die Fützener Narrengesellschaft am Narrenbrunnen im "Brusel", um zwei junge Eggäsli feierlich aus der Taufe (aus dem Brunnen) zu
heben. An diesem Abend erhalten auch vier Zunftmitglieder die Ehrennadel für fünfjährige Mitgliedschaft an die Brust geheftet.
Ausblick: Bereits jetzt sind mehrere Auswärtstermine für die Fützener Zunft festgeschrieben: 16.1. Eberfingen, 23.1. Jubiläum Gaszug Randen, 24.1.
Metttingen, 25.1. Tiermaskentreffen in Hirschau bei Tübingen, 15.2. Schwerzen und als besonderer Höhepunkt am 7.2. und 8.2. Teilnahme am Umzug in Allensbach mit TV-Übertragung. (09.11.08 - Bericht: E. Schüle)
Egon Dörr Ehrenmitglied Hegering hielt Herbstversammlung ab
Eine angenehme Aufgabe hatte Hegeringleiter Ekkehard Jeserich bei der diesjährigen Herbstversammlung im "Löwen" in Epfenhofen. Etwa 30
Waidmänner konnte er an diesem Abend begrüßen. Nach der Eröffnung durch die Jagdhornbläser galt es zunächst der verstorbenen Jagdkollegen zu
gedenken. Hier fand der Vorsitzende in bewegenden Worten für den langjährigen Jagdkollegen und persönlichen Freund Peter Gollrad anerkennende
Worte. Aus den folgenden aktuellen Berichten der Jagdpächter zeichnete sich ab, dass in den verschiedenen Jagdrevieren wie Riedböhringen und Fützen
erfreulicherweise einvernehmliche Lösungen nach den eingetretenen Veränderungen gefunden wurden. Über weitere Sachfragen, wie die
Zusammenarbeit mit dem Kreisforstamt, das auch gleichzeitig das Kreisjagdamt verwaltet, wie auch über die anstehende und notwendige intensivere Bejagung des Dachses informierte Jeserich die Jagdkollegen umfassend.
Breiten Raum aber nahmen an diesem Abend die Ehrungen ein. Unter großem Beifall wurde Armin Fuhrer (19) aus Riedöschingen zum Jäger
"geschlagen", der kürzlich mit Erfolg die Jägerprüfung bestanden hat. Hierbei wurde anerkennend erwähnt, dass Fuhrer schon in der Vorbereitungszeit aktiv bei den Jagdhornbläser mitwirkte.
Bei jeder Hauptversammlung werden auch die Jubilare des Jahres geehrt. In Abwesenheit wurde Maria Sitta aus Donaueschingen zum 80. Geburtstag
gratuliert. Zum 70. Geburtstag erhielt Manfred Kursch, Riedöschingen ein Präsent überreicht.
Besondere Ehre jedoch erfuhr Egon Dörr, der neben Geburtstagswünschen (80) für 50-jährige Mitgliedschaft mit Urkunde zum Ehrenmitglied ernannt wurde und einen großen Korb "edlen Traubensaft" überreicht bekam.
(08.11.08 - Bericht und Bilder: E. Schüle)
Neues vom Wyhlhof Vom Räucherfisch zum Kalbsschnitzel - Stefan und Karin Meister gehen neue Wege
Im richtigen Moment das Richtige tun, ist längst eine Binsenweisheit, hat aber in dieser schnelllebigen Zeit eine besondere Bedeutung. Dies veranlasste
auch Landwirtschaftsmeister Stefan Meister vom Wyhlhof, das Steuer herumzureißen und einen Neuanfang zu wagen. Als zweites Standbein in seinem
bis dahin landwirtschaftlich strukturierten Betrieb begann er nach eingehender Beratung im Jahre 2000 mit beachtlichem Aufwand mit der Aufzucht und dem Vertrieb von Speisefischen (Waller/Wels).
Im sogenannten „Schlattgraben“ fand er eine Quelle mit geeignetem Wasser, die Siedlungen an der Schweizer Grenze sind bekanntlich nicht an das
örtliche Leitungsnetz angeschlossen. In einer Halle mit 25 x 14 Meter wurden in großen Becken fachmännisch die jungen Fische eingesetzt und bis zu
einem Gewicht von 1,5 – 2 kg „schlachtreif“ gefüttert. Der Abverkauf sollte über eine vertraglich eingebundene Vertriebsgesellschaft erfolgen.
Doch hier begannen alsbald die Probleme, da der Abnehmer seinen Verpflichtungen nicht nachkam. Also musste Stefan Meister zusammen mit seiner
Frau Karin, den nicht einfachen Weg der Selbstvermarktung gehen. Dies war ein recht mühevolles und zeitaufwändiges Unterfangen. Zwar ist der Wels in
allen Gourmetlokalen auf der Speisekarte zu finden, doch diese sind hier nicht sehr zahlreich vertreten. Der Vertrieb in die nahe Schweiz erwies sich ebenfalls als mit vielen Handicaps verbunden.
Nach reiflicher Überlegung entschloss man sich daher im Familienrat, einen Schnitt zu machen. Zurück zur Scholle (gemeint ist nicht der Fisch) hieß die
Devise. In den vergangenen Monaten begann man zügig, die bestehenden Stallungen um zuplanen, um künftig neben der Milchwirtschaft mit einer
Kälberaufzucht auf sichererem Boden agieren zu können. Zwar sind auch hier reichlich Risiken zu erwarten, da im Zuge des Europäischen Marktes bei
allen landwirtschaftlichen Produkten stets mit Preisschwankungen zu rechnen ist, doch scheinen diese überschaubarer.
So schaut die dynamische junge Familie mutig in die Zukunft, und hofft bei weiterer Unterstützung von Vater Werner und Mutter Margarete für die
kommenden Jahre ein weiterhin tragfähiges Auskommen geschaffen zu haben. Inzwischen ist die Baumaßnahme in vollem Gange und wenn die
Witterung es zulässt, soll der neue Milchviehlaufstall und Melkstand noch in diesem Jahr bezugsfertig sein. Dabei wird die bisherige Fischhalle in die
Gesamtanlage integriert. Dann kann der Bestand an Milchkühen von derzeit 20, auf 50 aufgestockt werden.
Der Wyhlhof an der Schweizer Grenze ist einer der sieben im Jahre 1938 auf Betreiben des „Reichsnährstandes“ gegründeten Siedlungshöfen. Heute
werden hiervon nur noch zwei landwirtschaftlich genutzt, ein weiterer Hof wurde in eine Pferderanch umgebaut, die weiteren Anwesen dienen nur noch Wohnzwecken. (02.11.08 - Bericht: E. Schüle)
Oktober 2008
Kommunale Reparaturen
Gleich zwei kommunale Baustellen gibt es derzeit in Fützen. Während die Renovierung der Bewehrungsmauern über den Kommenbach in diesen Tagen
im Auftrag des Landratsamtes in zwei Etappen vollzogen wird, wird als außerordentliche, aber längst überfällige Baumaßnahme im Auftrag der Stadt das Dach beim Feuerwehrgerätehaus (Zehntscheune)repariert.
Nachdem es immer mehr durch undichte Stellen hineinregnete - zum Schaden des Fuhrparks der Freiwilligen Feuerwehr - bemühte sich Ortsvorsteher
Ewald Gut noch einmal intensiv bei Stadt, diesen unhaltbaren Zustand endlich beheben. Wegen schlechter Witterung musste die Aktion nun allerdings unterbrochen werden. (30.10.08 - Bericht: E. Schüle)
SKM besucht Seniorenheim "Pflege mit Herz und Zeit" in Zollhaus stellt sich vor
Zum letzten Arbeitsgespräch in diesem Jahr hatte Mathilde Gleichauf als Gruppenleiterin der SKM-Betreuungsgruppe in das Seniorenheim "Pflege mit
Herz und Zeit" in Zollhaus (Blumberg) eingeladen. Regelmäßig nimmt auch Walter Schumacher, Geschäftsführer SKM-Kath.Verein für soziale Dienste Schwarzwald-Baar e.V., Donaueschingen, an den Arbeitssitzungen teil.
Nach der Begrüßung stellten die beiden Hausleiterinnen Sonja Hupfer und Doris Zölle das seit 2007 in Zollhaus-Blumberg arbeitende Seniorenheim vor.
Diese neue Art der Alten- und Krankenpflege wollen die Geschäftsführerinnen nicht als Mitbewerber zu den bestehenden Institutionen in Blumberg
verstanden wissen, sondern als eine weitere Alternative, nämlich im "Servicewohnen in einer Wohngemeinschaft" Menschen mit gesundheitlichen
Einschränkungen zu ermöglichen, wie in den eigenen vier Wänden ein selbstbestimmtes Leben zu führen und dies aber mit der Gewissheit, nicht auf Sicherheit, Hilfe und Service verzichten zu müssen.
Dabei brauchen die "Bewohner" auf ihre persönlichen Dinge nicht verzichten. Jeder Mieter, bzw. dessen Angehörige, kann zum Beispiel sein Zimmer mit
eigenen Möbeln, soweit vorhanden, selbst einrichten. Die Gemeinschaftsräume laden zum Zusammensein in familiärer Atmosphäre ein. Neben einem
großen Balkon verfügt das Haus über einen großen Garten, wo sich die Bewohner selbst betätigen können.
Die beiden staatlich geprüften Altenpflegerinnen und Fachwirtinnen im Gesundheits- und Sozialwesen, seit März 2007 in Blumberg mit diesem Haus präsent, eröffnen in Markelfingen bei Radolfzell ein weiteres Haus.
Im weiteren Verlauf der Gesprächsrunde informierte Walter Schumacher über aktuelle Themen aus der Geschäftsstelle, wie über das inzwischen
abgeschlossene SKM-Qualitätsmanagement und den geplanten Weg zur Mittelbeschaffung (Fundraising). Mathilde. Gleichauf gab einen kurzen Abriss
über das erfolgreiche Wirken der z. Zt. neun tätigen Betreuer. Im laufenden Jahr standen zwei Abgängen, drei Zugänge an Betreuten gegenüber.
Franz Perdekamp lässt es ruhiger angehen
Anlässlich der Arbeitssitzung der SKM-Gruppe Blumberg, teilte Gruppenleiterin Mathilde Gleichauf dem Gremium mit, dass Franz Perdekamp zum Jahresende seine Ämter als Mitglied und Betreuer aus Altersgründen abgeben werde.
Franz Perdekamp (77) hat zusammen mit Hans Müller ab 1995 die SKM-Gruppe Blumberg als Mitglied und Betreuer auf- und ausgebaut. Im Jahre 1999
gab Hans Müller aus Altersgründen die Gruppenleitung an Franz Perdekamp ab. In seiner nun fast zehnjährigen Amtszeit ist es Perdekamp immer
wieder gelungen, weitere Betreuer für diese verantwortungsvolle Tätigkeit zu gewinnen. In Folge seiner aktiven Tätigkeit wurde Perdekamp auch in den
Vorstand des Caritasverbandes Donaueschingen gerufen. Diesem Gremium gehörte er fünf Jahre an. Ebenso war Franz Perdekamp 15 Jahre in der
Geschäftsführung, davon fünf Jahre als Vorsitzender, der Kirchlichen Sozialstation Blumberg sehr engagiert. Während dreier Wahlperioden war er
Mitglied des Kathol. Pfarrgemeinderates, davon zwei Perioden als Vorsitzender. Der betagte "Rentner" soll bei der nächsten SKM-Gruppentagung feierlich verabschiedet werden.
SKM: Katholischer Verein für soziale Dienste Schwarzwald-Baar e.V., Ortsgruppe Blumberg. Der SKM Schwarzwald-Baar ist einer von 14 Mitgliedsvereinen im Diözesanverein und ist seit 1992 anerkannter Betreuungsverein.
Infos bei Mathilde Gleichauf Tel. 07702/3640. E-Mail: skm-schwarzwald-baar@t-online.de (28.10.08 - Bericht: E. Schüle)
St. Gallus feiert Kathol. Kirchengemeinde St. Gallus feiert im Doppelpack
Gleich zwei Gründe gab es für die Bürger von Epfenhofen, den gestrigen Sonntag festlich zu feiern. Im Gedenken an den Kirchenpatron der Gemeinde,
St. Gallus, hielt Pfarrer Peter Walter einen feierlichen Festgottesdienst, den der Kirchenchor unter der Leitung von Andrea Wegener mit neuen deutschen Liedern gestaltete. An der Orgel Marion Böschet.
Walter ging in seiner Festpredigt auf das Leben und Wirken des Kirchenpatrons ein, der, von Irland kommend, bei der Christianisierung Europas
wesentlich mitwirkte. Weiter ging der Seelsorger auf die Bedeutung des neu errichteten Pfarrzentrums ein, das neben der Kirche den Bürgern als
Mittelpunkt in der Gemeinde dienen solle. Doch sei es notwendig, dass Gott in den Herzen wieder mehr als Mittelpunkt ihres Lebens wahrgenommen werden müsse.
Im Anschluss an die Eucharistiefeier luden die Kommentalmusikanten unter der Leitung von Lothar Brutsche zu einem Frühschoppenkonzert in das
Bürgerhaus Biesental ein. Eine deftige Gulasch - oder Bio-Kartoffelsuppe servierten sodann zur Mittagspause die Damen des Kirchenchores und der Landfrauen.
Den eigentlichen Festakt des Tages im neuen Gemeindezentrum eröffnete wiederum der Kirchenchor unter der Leitung von Andrea Wegener mit dem
für diesen Tag passenden Lied von Franz Grothe: „So schön wie heut, so soll es bleiben“. Viktor Fluck, Architekt Ewald Gut, sowie Stadtpfarrer Edgar
Wunsch erläuterten in ihren Grußworten den beinahe „historischen“ Werdegang der neuen Räumlichkeiten. Nach ihren Ausführungen konnten die im
Jahre 2006 ermittelten Baukosten eingehalten werden, obwohl, wie ersichtlich, bautechnisch alle erforderlichen Vorgaben eingehalten wurden. Dies, so
wurde betont, sei allerdings nur durch den unermüdlichen Einsatz vieler freiwilligen Helfer möglich geworden Die beiden durch einen Raumteiler
abtrennbaren Räume haben Platz für etwa 45 Personen. Eine kleine Küche wird künftig allen Erwartungen gerecht werden. Besonders berücksichtigt
wurde eine behindertengerechte Eingangszone wie, auch bei der Ausstattung im sanitären Bereich.
Architekt Gut über gab mit seinen Glückwünschen dem Pfarrer als Hausherr, und Viktor Fluck als Pfarrgemeinderatsvorsitzenden zur Baufreigabe
symbolisch einen großen Schlüssel aus Backwerk. Pfarrer Wunsch untermauerte bei seinen Ausführungen noch einmal die nach langem Zögern gewählte
Variante, nicht die alte Pfarrscheune, sondern das Pfarrhaus auszubauen. Dadurch wurden 65.000 Euro Baukosten eingespart und, was ganz wichtig war,
der Erhalt des Pfarrhauses auf lange Zeit gesichert. Er wünschte der Gemeinde, dass die neuen Räumlichkeiten künftig eine echte Stätte der Begegnung
in christlichem Miteinander sein möge. In diesem Sinne stellte er mit Segensworten das Haus und die Gemeinde unter Gottes Schutz.
Für den kostenlosen Begrüßungstrunk, sowie die Bewirtung bei Kaffee und Kuchen im überfüllten neuen Versammlungsraum, zeichneten der
Pfarrgemeinderat, die KJG, sowie die St. Gallus-Senioren verantwortlich. Allen Mitwirkenden, die zum guten Gelingen dieses denkwürdigen Festtages beitrugen, wurde von allen Seiten Dank ausgesprochen.
(27.10.08 - Bericht und Bilder: E. Schüle)
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Herbstprobe der Feuerwehr Fützen Abteilungswehr beherrscht ihr Metier
Eigentlich hatte die Abteilungswehr Fützen ihre Schlagkraft bereits am vergangenen Montag anlässlich eines LKW-Brandes souverän bewiesen, als es
galt, mit einem lobenswerten Blitzeinsatz wesentlich bei der Brandbekämpfung als Ersthelfer mitzuwirken. Doch die vom Abteilungskommandanten
Richard Müller am Samstag anberaumte Herbstprobe stellte noch einmal eine echte Herausforderung an die Floriansjünger.
Das Besondere an dieser Übung war, dass das „Brandobjekt“, ein früheres Bahnwärterhaus Richtung Grimmelshofen, 1.7 Kilometer von Ort entfernt liegt
und somit auch nicht an das örtliche Wasserleitungsnetz angeschlossen ist. Nur sieben Minuten nach der durch die Sirene ausgelösten Brandmeldung
war die erste Einsatzgruppe mit Gruppenführer Michael Gut mit dem TSF-W (Wassertank 500 Liter) vor Ort. Es galt, in einer freistehenden Lagerhalle
einen Schwelbrand zu bekämpfen. In dem stark verrauchten Raum (Nebelmaschine) wurden zwei Personen vermisst. Daher rückten zwei
Atemschutzträger unter Beachtung der gebotenen Vorsicht, - evtl. Verpuffung beim Öffnen der Türe - mit einem C-Rohr in das Gebäude ein.
Inzwischen hatte eine weitere Gruppe, unterstützt von Feuerwehrkameraden aus Epfenhofen, eine weitere Schlauchleitung aus dem 650 ! Meter
entfernten Kommenbach bei der unteren Mühle unter der B 314 hindurch und über die Gleiskörper der Museumsbahn, aufgebaut. Damit war es möglich,
den Brand flankierend von allen Seiten zu bekämpfen und schnell unter Kontrolle zu bringen. Die Rettung der beiden unter dem Verdacht einer Rauchvergiftung leidenden jungen Männer war nach 16 Minuten erfolgreich abgeschlossen.
Das besondere Szenario an dieser Übung war die komplizierte Wasserbeschaffung. Da die Wasserstelle im Bereich der stark befahrenen B 314 liegt,
regelte die Polizei den Verkehr. Sowohl bei Proben, wie auch im Ernstfall muss des weiteren der „Notfallmanager“ der Museumsbahn verständigt und der
Bahnverkehr eingestellt werden. Erst nach einer Kontrolle wird die Strecke danach wieder frei gegeben.
Wegen anderweitigen Terminen konnte die eingeplante Unterstützung durch die Stadtwehr nicht realisiert werden. Dessen ungeachtet wurde ein
Hubschrauberlandeplatz, sowie ein Arbeitsraum für den Rettungswagen fiktiv eingerichtet. Der stellvertretende Gesamtkommandant Friedhelm Friker,
Abteilungskommandant Richard Müller, wie auch der stellvertretende Ortsvorsteher Arnold Gleichauf (selbst aktiver Feuerwehrmann) lobten die heutige,
wie stete Einsatzbereitschaft der Wehrmänner aus Fützen und Epfenhofen. Außer der Familie des betroffenen Brandobjektes gab es keine Zuschauer.
Die rund um die Uhr in Bereitschaft stehenden Wehrmänner hätten an diesem schönen Herbsttag eine große Anzahl interessierter Bürger als
„Zaungäste“ verdient gehabt, als Anerkennung für viele geleistete Probestunden und im Ernstfall oft unter Lebensgefahr das Hab und Gut oder gar deren Leben zu retten.
Mit Genugtuung wurde bei der Manöverkritik auch festgehalten, dass es am vergangenen Montagmorgen beim LKW-Brand gelang, in kürzester Zeit
einen Löschtrupp zusammen zu stellen, obwohl tagsüber bekanntlich die meisten Wehrmänner auswärts bei der Arbeit sind. (27.10.08 - Bericht und Bilder: E. Schüle)
Fützener Dorfbrücke wird saniert Wenn Steine reden könnten Schon zwei
Mal musste das Vorhaben, die in die Jahre gekommene Begrenzungsmauer über den Kommenbach zu sanieren, verschoben werden. Zuletzt wurde die Durchführung im Mai wegen der bevorstehenden 925-Jahrfeier verschoben
Die Abbrucharbeiten wurden diese Woche durchgeführt von der Baufirma Udo Störk, Emmingen-Liptingen. Diese Arbeiten sind weitestgehend
abgeschlossen. Der Wiederaufbau der Mauer mit bearbeiteten Steinen aus Haigerlocher Muschelkalk wird ebenfalls die Firma Störk in Zusammenarbeit mit dem Steinmetzbetrieb Armin Maier aus Spaichingen durchführen.
Die Begrenzungsmauer wird wieder in einem geschwungenen Bogen, wie vordem die alte Mauer, ausgeführt. Dadurch müssen die Steine Stück für Stück
bearbeitet und angepasst werden. Diese Maßnahme wird etwa 14 Tage in Anspruch nehmen. In dieser Zeit wird der Verkehr über die einzige
innerörtliche Überfahrung des Kommenbachs, der den Ort in zwei Teile trennt, einspurig geregelt. Diese Straße, genannt Zubergasse, geht bis zur
Schweizer Grenze (Begingen) und gehört in den Zuständigkeitsbereich der Landkreises. Bauleiter für diese Maßnahme ist derzeit Bruno Wischnewski vom Straßenbauamt Villingen-Schwenningen, Außenstelle Donaueschingen.
Die alte, nun brüchig gewordene Begrenzungsmauer (Kalkstein), kennen die ältesten Bürger im bisherigen Zustand unverändert. Bei Abbrucharbeiten
entdeckten die Arbeiter einen Stein, auf dem die Jahreszahl 1806 eingehämmert war, demnach überdauerte die bisherige Bewehrung über den Dorfbach
über 200 Jahre !! Leider wurde dieser Stein nicht zurückbehalten und auf die Deponie nach Emmingen-Liptingen gefahren. (23.10.08 - Bericht: E. Schüle)
Soziales Engagement gewünscht
Kirchliche Sozialstation braucht Unterstützung durch neue Mitglieder der Fördervereine
Im kommenden Monat feiert die Sozialstation Blumberg in einem Festakt ihr 30-jähriges Jubiläum. Da die Seelsorgeeinheit Blumberg
schwerpunktmäßig in die ökumenische Trägerschaft dieser Einrichtung eingebunden, ging Stadtpfarrer Edgar Wunsch in seiner Sonntagspredigt auf das
sehr vielseitige Wirken dieser segensreichen Einrichtung ein und warb gleichzeitig um neue Mitglieder. Der Mitgliederbestand rekrutiert sich nach den
Ausführungen des Pfarrers sehr stark aus den Gründungsmitgliedern, und ist daher, bedingt durch Sterbefälle stagnierend, soweit nicht, wie in einigen
Gemeinden, permanente Anwerbung von neuen, vor allem auch jungen Mitgliedern betrieben wird.
Über diese Fördervereine wird die Sozialstation finanziell unterstützt. Dadurch ist es möglich, dass vielen Menschen Hilfe und Unterstützung angeboten
werden kann, auch dann, oder gerade, wenn in gewissen Bereichen keine Hilfen durch Pflege- oder Krankenkassen geleistet werden.
Vor 1978 gab es in Blumberg, wie auch in den Ortschaften Krankenpflegestationen, die in der Regel von Schwestern aus Gengenbach und Hegne
beschickt waren. Nachdem die Klöster die Schwestern aus Personalnot Zug um Zug abzogen, waren die damaligen verantwortlichen Männer und Frauen
in den Gemeinden gefordert und so wurde im März 1978 unter ökumenischer Trägerschaft die Kirchliche Sozialstation ins Leben gerufen. Initiatoren
waren seinerzeit gleichermaßen die röm. katholischen, die evangelischen, wie auch die altkatholischen Kirchengemeinden. In diesem Zusammenhang
wurden die örtlichen Krankenpflegevereine in Fördervereine für die Sozialstation umgewandelt. Heute stellt sich die Mitgliederzahl der Fördervereine innerhalb der Seelsorgeeinheit Blumberg wie folgt dar:
St. Andreas Blumberg 210 Mitglieder, St. Vitus Fützen 127, St. Gallus Epfenhofen 48, St. Cyriak Kommingen 100 und Riedöschingen 105 Mitglieder.
Diesen Zahlen stehen die Hausbesuche mit verschiedensten Pflegeaufgaben im Jahre 2007 gegenüber:
Blumberg 18.500, Fützen 1749, Epfenhofen 953, Kommingen 819, Riedöschingen 1539, das bedeutet, dass in Blumberg täglich bis zu 50, in den
Stadtteilen bis zu fünf Hausbesuche von den gut ausgebildeten Fachkräften geleistet wurden.
Weitere Informationen können jederzeit bei der Sozialstation oder bei den Pfarrämtern nachgefragt werden. Zu erwähnen ist, dass auch in den anderen
Stadtteilen wie Riedböhringen, Achdorf und Hondingen Fördervereine zu Gunsten der Blumberger Sozialstation finanziell engagiert sind. Letztlich aber
sollte es im Interesse jedes Bürgers sein, durch seine Mitgliedschaft die segensreiche und nicht mehr wegzudenkende Arbeit dieser Einrichtung zu
unterstützen. Um diese Arbeit auch in Zukunft optimal leisten zu können, bedarf es einer soliden Finanzausstattung zur Abdeckung der hohen Personal- und Sachkosten. Infos: Kath. Pfarramt Blumberg Tel 07702/2421, www.Kath.-Blumberg.de oder Kirchliche Sozialstation Blumberg, Tel.07702/9254 (21.10.08 - Bericht: E. Schüle)
Gewinner und (Fast-)Verlierer Bilanz des Wein- und Schlachtfestes
Ein sehr positives Résumée zieht Kurt Gleichauf, Vorstandsvorsitzender des Musikvereins "Eintracht" und sein bewährtes Helferteam über den Verlauf
des 35. Wein- und Schlachtfestes (Oktoberfest) über das vergangenen Wochenende. Die "Gewinn- und Verlustrechnung" kann erst vorgelegt werden,
wenn die Rechnungen der Lieferanten geprüft sind. Ermittelt sind inzwischen die Ergebnisse der verschiedenen Schätzspiele und der immer wieder für Gaudi sorgende "Sägewettbewerb".
Beim Sägewettbewerb "ersägten" sich Iris Happle-Spieß und Michaela Jung bereits zum zweiten Mal den Sieg mit 1004 Gramm, gefordert waren 1000
Gramm. Preis: Zwei Paar Bratwürste mit Kraut, zwei Maß Bier und zwei Schnäpse!
Besonders lukrativ war der Schätzwettbewerb, wo es galt, das Gewicht von einem Sack Kartoffeln (45.450 Kg) zu schätzen. Hier ging der erste Preis (45,3
Kg) dotiert mit € 50.00 an Alina/Jürgen Korhummel, den zweiten Preis mit geschätzten 45.6 kg holte sich Janine Gleichauf, nämlich den besagten Sack
Kartoffel, Patrick Scherer und Bianka Schönle teilten sich den dritten Preis (45.0 Kg) mit jeweils fünf Euro. .... und das gab es auch noch:
Der Bayrische Abend am Freitagabend war in jeder Hinsicht für die Veranstalter und Gäste ein bleibendes Erlebnis. Es war
spät, als in der Buchberghalle in der Nacht von Freitag auf Samstag die Lichter ausgingen. Spät, sehr spät, aber machte sich ein Musiker aus Hüfingen
partout hemdsärmlig zu Fuß auf den Heimweg. Nicht im Besitz eines Kompasses, marschierte er, wohl nicht nur gestärkt mit Wurst und Weck, sondern
auch mit diversen Alkoholika, prompt in die falsche Richtung, nämlich nach Grimmelshofen (Kreis Waldshut). Ermüdet gönnte er sich dort auf einer
Bank bei der Bushaltestelle ein Nickerchen. Noch später frierend erwacht, hatte er das Glück, einmal im Leben als Tramper nach Hause gefahren zu
werden. Seinen Kittel mit Handy und Geldbeutel holte er anderntags wieder in Fützen ab. Dieser war dort wohl behütet unter Verschluss genommen worden. (21.10.08 - Bericht: E. Schüle)
LKW brennt aus Fahrer kann sein Fahrzeug noch auf Parkplatz lenken
Wegen eines brennenden LKWs wurde die Abteilungswehr von Fützen zur Umgehungsstraße (B314) zwischen Fützen und Epfenhofen gerufen. Erstaunlich
schnell war Gruppenführer Michael Gut mit einer Einsatzgruppe am Brandherd. Trotz schnellem Einsatz mit Wasser und Schaum war das Führerhaus nicht
mehr zu retten. Zur Unterstützung traf auch bald die Stadtfeuerwehr aus Blumberg am Brandherd ein. Im Einsatz war ebenfalls der Polizeiposten von Blumberg und ein Rettungsfahrzeug des DRK.
Der Fahrer des aus Villingen stammenden LKWs hatte seine Fracht bereits in Waldshut abgeladen und war nur mit wenigen Holzpaletten beladen, auf
dem Heimweg. Als er Brandgeruch bemerkte, steuerte er sein Fahrzeug auf einen nahen Parkplatz, wo ihm bald dicke Rauchwolken und Flammen aus
dem Motorraum entgegen schlugen. Zum Glück blieb er ab ohne Schaden. Das Führerhaus samt Motorraum brannte völlig aus. Beschädigt wurden auch
die Plane und die Ladepritsche. Zur genauen Brandursache konnten weder der Fahrer noch die Polizei vor Ort Angaben machen. (20.10.08 - Bericht und Bilder: E. Schüle)
Oktoberfest Fützen Musikverein „Eintracht“ serviert kulinarische und musikalische Spezialitäten
Nicht nur in Donaueschingen, auch in Fützen lag über das vergangene Wochenende im wahrsten Sinne des Wortes Musik in der Luft, wobei zum
Unterschied zu Donaueschingen in Fützens Buchberghalle die Luft mit würzigen Bratendüften gewürzt war.
Zum 35. Mal in Folge lud der örtliche Musikverein zum Oktoberfest (Wein- und Schlachtfest) ein. Am Freitagabend herrschte beim „Bayrischen Abend“ in
der brechend vollen Buchberghalle richtige Hofbräustimmung. Weißwürste, Brezel, Maßbier, gewürzt mit stimmungsvoller Unterhaltungsmusik,
dargebracht vom Musikverein „Harmonie“ Gutmadingen unter der Leitung von Karl-Heinz Weber, brachte die vielen Gäste aus nah und fern schnell in Feierabendstimmung.
Eine staubige Sache ist jedes Jahr der Sägewettbewerb, wobei die Kandidaten die Muskeln spielen lassen müssen, um möglichst grammgenau mit einer
alten Waldsäge von einem Fichtenstamm eine Scheibe mit 1000 Gramm auf die Wage bringen müssen. Den Gewinnern winken hierbei attraktive Preise.
Das „Taschengeld“ für diesen Abend konnte des Weiteren beim ausgelobten Schätzspiel aufgebessert. Zu schätzen galt es, das Gewicht von einem
Sack Kartoffel. Inzwischen sorgte der Musikverein Sumpfohren unter der Leitung von Norbert Neininger für weiterhin gute Stimmung. Den Schluss der
musikalischen Darbietungen machte die Stadtmusik Hüfingen unter der Leitung von Vizedirigent Adrian Keller.
Alle in voller Stärke angetretenen Vereine hatten ein für den Abend hervorragend passendes Repertoire zusammengestellt und wurden nicht ohne
Zugaben von der Bühne gelassen. Vor allem die Stadtmusik Hüfingen lief, ermuntert durch starken Applaus, noch lief einmal zur Höchstform auf, wobei
Markus Filipick (Klarinette) und Martin Rosenstiehl (Posaune) mit ihren Solostücken dem Publikum große Beifallstürme entlockten. So ging es schon
gegen Mitternacht, als die „Piccolos“ mit Show und Tanzmusik die Stimmung am Kochen hielt.
Nach der schöpferischen Pause am Samstag aber ging es wieder Schlag auf Schlag. Die bekannt guten Schlachtfestspezialitäten lockten schon sehr früh
wieder viele Gäste in die herbstlich dekorierte „Festhalle“ und Küche und Servicepersonal hatten alle Hände voll zu tun, dem Andrang gerecht zu werden.
Eine flotte Unterhaltung dazu bot der Musikverein Wiechs a.R. unter der Stabführung von Sibylle Heyna.
Zur Kaffeestunde unterhielten die Randenmusikanten aus Fützen unter der Leitung von Gerd Gut die noch zahlreich verweilenden Gäste.
Erwartungsgemäß aber kamen zur „Happy Bratwurst Hour“ dann noch einmal zahlreiche hungrige Wanderer und Spaziergänger.
Hauptkassierer Johann Zeller zeigte sich auf Anfrage wiederum als „nicht unzufrieden“ mit dem vorläufigen Ergebnis. Immerhin gingen nach seiner Buchhaltung am gestrigen Sonntag knapp 400 Essen über den Tresen.
(20.10.08 - Bericht und Bilder: E. Schüle)
Frederick-Tag Epfenhofener Kinder wandern zum Pappelhof
Im Rahmen des landesweiten Literatur-Lese-Festes „Frederick-Tag“ , das vom 13. – 24.10. begangen wird, haben sich die Landfrauen Epfenhofen etwas ganz Besonderes einfallen lassen.
Silvia Schwörer hat mit dem Lesestück „Armer Pettersson“ von Sven Nordqvist bei herrlicher Herbstsonne auf der Treppe zum Bürgerhaus Biesental die
Herzen der Kinder höher schlagen lassen, die 3- bis 6 Jährigen haben sich von Silvia Schwörers fantasievollem, schön gesprochenem Wort mitreißen lassen und durch Fragen unterbrochen, um die Geschichte richtig zu verstehen.
Die Wanderung zum Pappelhof der Familie Merz war für die 12 kleinen Epfenhofener kein Problem. Brigitte Rösch und Silvia Schwörer sorgten auf dem
Weg für die Sicherheit, vor allem beim Übergang über die Ortseinfahrt beim Gasthaus Linde. Auf dem Pappelhof wartete Brigitte Merz auf den Ansturm
der Kinder. Eine Stärkung mit Kinderpunsch, Zopf und Schokokuchen war den Kindern willkommen, die sich danach mit Tüten bewaffnet rund um den
Weiher, indem sich allerlei Fische, Enten und Gänse aufhalten, mit dem Sammeln von Brauchbarem für die Bastelstunde beschäftigten. Die Gänse
haben mit lautem Geschnatter auf das Kindergeschrei geantwortet, da sie ja sonst in vollkommener Ruhe ihr Gewässer bewohnen.
Gesammelt wurden Blätter verschiedener Bäume und vor allem Federn von Vögeln, Gänsen, Hühnern. Eine Attraktion für die Kinder waren die vielen Hasen, die durch die Unruhe die letzte Ecke im Stall aufsuchten.
Zurück im Bürgerhaus begann die Bastelstunde, hergestellt wurden vor allem Windlichter. Der Fantasie waren keine Grenzen gesetzt. Vorhanden war
einfach vieles – Gläser in verschiedenen Größen, weißer Sand, Papier in allen Farben, Draht, Klebstoffe und Kerzen, alles was ein Bastler für ein Windlicht braucht. Daraus entstanden richtig kleine Kunstwerke.
(20.10.08- Bericht: A. Gleichauf)
Bayrischer Abend Musikverein "Eintracht" eröffnet sein 35. Wein- und Schlachtfest zünftig
Mit stimmungsvoller Blasmusik eröffnete der Musikverein Harmonie Gutmadingen unter der Leitung von Karl-Heinz Weber das feuchtfröhliche
Wochenende in der Buchberghalle. Vorstandsvorsitzender Kurt Gleichauf freute sich bei seinen Begrüßungsworten, dass sich die herbstlich geschmückte
Halle schon zu Beginn spontan schnell füllte. Alleine die jeweils in starker Besetzung und mit Anhang angekommenen weiteren Musikvereine aus
Hüfingen und Sumpfohren "spülten" scharenweise Publikum in das von München nach Fützen ausgelagerte "Hofbräuhaus". Und schon flitzten die
schicken Servicedamen - natürlich im pfiffigen Dirndln - mit prall gefüllten Vespertellern von Tisch zu Tisch, da sich wohl mancher Musiker direkt von der
Arbeit weg in die Uniform stürzen musste. Und so war auch der Weizenbierstand schnell umringt.
Der alljährlich angesagte "Sägewettbewerb" fand am gestrigen Abend zur Gaudi der Zuschauer spontan guten Zuspruch. Dabei galt es, von einem
Fichtenstamm eine Scheibe von 1000 Gramm abzusägen. Hier, wie auch bei dem Schätzspiel, wobei das Gewicht von einem bereitgestellten Sack
Fützener Westerholz-Kartoffeln zu schätzen war, standen für die Gewinner attraktive Preise parat.
Nach dem gelungenen Auftakt und weiterhin guter Stimmung, Show und Tanz mit den PICCOLOS, gab es wohl wieder eine lange Nacht im "bayrischen" Fützen.
Nach einer schöpferischen Pause für die Veranstalter, lädt der Musikverein auf den morgigen Sonntag wieder nach Fützen zur Verkostung der allseits beliebten Schlachtspezialitäten ein. Wir werden berichten.
(18.10.08 - Bericht und Bilder: E. ScHüle)
Hoher Besuch in Epfenhofen Landwirtschaftsminister Peter Hauk im Bürgerhaus „Biesental“
Eine mit hochkarätigen Kommunalpolitikern besetzte Versammlung lockte am Mittwoch etwa 70 interessierte Bürger, vor allem aber die Ortsvorsteher,
Ortschaftsräte, sowie die Interessenvertreter der Landwirtschaft in das Bürgerhaus "Biesental" nach Epfenhofen.
Ortsvorsteher Rudolf Fluck hatte die Idee, Peter Hauk MDL, Minister für Ernährung und Ländlichen Raum, einzuladen, in die Tat umgesetzt. Nachdem
der Minister mit einiger Verspätung eingetroffen war, verteidigte er in seinem Statement vehement die Interessen des ländlichen Raumes. Die
Verbesserung der landwirtschaftlichen Strukturen, das Schulproblem, die Schaffung von Wohnraum für junge Familien, wie auch die Erwartung, vom Land
bei der Bereitstellung von Mitteln im Rahmen des ELR-Programms (das stets überzeichnet ist) besser berücksichtigt zu werden, waren im Focus des
redegewandten Ministers, ebenso wie auch die Verbesserung im Bereich des schnellen Datennetzes (DSL) in der Region.
All diese Erwartungen untermauerten in den Diskussionsbeiträgen auch Bürgermeister Matthias Baumann, wie sein Stellvertreter Stefan Scherer, Landrat
und MdL Guido Wolf, Thomas Pfeiffer, wie auch die Ortsvorsteher aus Hondingen, Pfohren und Aasen.
Für den "normalen" Zuhörer kristallisierten sich jedoch auch hier wieder zwei Erkenntnisse heraus. Das Geld ist da, fließt aber in falsche Kanäle, in den
Osten, oder in Stuttgart 21 statt in die B 27, oder aber, wenn kein Geld da ist, können auch noch so engagierte Politiker nichts bewegen.
Fazit: Diese öffentliche und für die Region wichtige Veranstaltung hätte etwas mehr Zuspruch aus der Bevölkerung verdient, was die Frage aufwirft, ob
die Bürger politikmüde sind und sich nach der alten Weisheit ausrichten: Wo kein Geld ist, hat selbst der Kaiser sein Recht verloren.
Abschließend überreichte Ortsvorsteher und Hausherr Rudolf Fluck dem Gastredner symbolisch eine aus Holzwolle stramm gepackte Milchkuh oder war
es ein Ochse? Der Minister jedenfalls freute sich und entschwand mit seinem Fahrer in die dunkle Nacht Richtung Landeshauptstadt. (16.10.08 - Bericht und Bilder: E. Schüle)
Fatima-Nacht in Birnau
Die Abendsonne sandte ihre letzten glitzernden Strahlen über den Bodensee, als Stadtpfarrer Wunsch am vergangenen Montag mit einer großen
Pilgergruppe aus Blumberg, Epfenhofen, Fützen, Riedöschingen, Hondingen und Bräunlingen zur Feier in der Basilika "Unsere liebliche Mutter" von
Birnau eintraf. Dort wird jeden 13. im Monat der Muttergotteserscheinung in Fatima im Jahre 1917 gedacht. Nach einem besinnlichen Rosenkranzgebet feierten die über 400 anwesenden Pilger gemeinsam die Heilige Eucharistie.
Zelebrant war in diesem Jahr Gastpfarrer Gregor Niggli aus Alvaschein, Graubünden/CH. Konzelebranten waren Pater Prior Johannes Brugger und
Stadtpfarrer Edgar Wunsch. In seiner Predigt schilderte der Seelsorger seine starken Bindungen zu Fatima (Portugal), die er seit seinem 12. Lebensjahr regelmäßig pflegt.
Mit einer nächtlichen Lichterprozession um das weite Klosterareal schloss die eindrucksvolle Feier. Die dabei mitgeführte Muttergottesstatue trugen
junge Pfadfinderinnen von der Katholischen Pfadfinderschaft Europa vom Stamm Jacinta von Fatima. (14.10.08 - Bericht und Bilder: E. Schüle)
Feuerwehr Epfenhofen Herbstprobe der Abteilungswehr
Der hoffentlich nie eintretende Ernstfall wurde am vergangenen Samstag von der Abteilungswehr geprobt. Angenommen wurde ein Brand in einem
Werkstattgebäude im Erlenweg. In dem stark verrauchten Gebäude wurde ein junges Familienmitglied vermisst. Daher galt der Personenrettung oberste Priorität.
Unter der Leitung von Abteilungskommandant Steffen Jankowski rückten zwei Atemschutzträger in das Gebäude ein. Zusammen mit der aus Fützen
angeforderten Verstärkung mit Gruppenführer Dieter Gleichauf wurde der Brand von außen mit mehreren Strahlrohren bekämpft und das Wohnhaus
abgeschirmt. Das Wasser wurde aus zwei Oberflurhydranten sowie aus dem etwa 50 Meter entfernten aufgestauten Kommenbach geholt, so dass der Brand bald gelöscht war.
Bei der anschließenden Manöverkritik zeigten sich der anwesende Gesamtkommandant Reinhold Engesser, wie auch Steffen Jankowski sehr zufrieden.
Allerdings sei die erfolgte Rettung des Vermissten nach 15 Minuten gerade noch akzeptabel, da es im Ernstfall nach 17 Minuten kritisch werde.
Unter den Beobachtern waren auch Ortsvorsteher Rudolf Fluck, sowie Ehrenkommandant Eduard Rösch. Ehrenkommandant Horst Kammerer hatte sich in
die Reihen der Feuerwehrkameraden eingeordnet. Die Abteilungswehr Epfenhofen hat zur Zeit 16 aktive Mitglieder, darunter zwei Frauen, sowie fünf
Männer in der Altersmannschaft und weitere vier Personen in der Jugendfeuerwehr, die in der Jugendfeuerwehr Fützen-Epfenhofen-Achdorf integriert sind. (13.10.08 - Bericht und Bilder: E. Schüle)
Von der Locke bis zur Socke
Einen sehr pragmatischen Vortrag über die Gesundheit im Alter hielt Dr. Peter Haarmann, Stühlingen, am gestrigen Mittwoch bei den St. Gallus-Senioren
im Gasthaus "Linde" in Epfenhofen. Dabei legte er Wert darauf, dass seine Ausführungen nicht als Werbung für seine Praxis gewertet werden sollten
und er in seinem auf etwa 45 Minuten angesetzten Vortrag nicht über bestehende Krankheiten wie Tumore oder gar Krebs eingehen werde.
Für die Gesundheit als das höchste Gut jedes Menschen gelte es, ob Jung oder Alt, in Eigenverantwortung selbst etwas zu tun. In diesem
Zusammenhang riet er den etwa 30 Zuhörern dringend, sich baldmöglichst, soweit noch nicht geschehen, beim jeweiligen Hausarzt gegen Grippe impfen zu lassen. Gerade für Menschen über 60 sei diese Vorsorge immens wichtig.
Seine weiteren Ausführungen galten den beeinflussbaren Erkrankungen wie Herz-Kreislauf, hoher Blutdruck oder erhöhte Cholesterinwerte. Hier gelte es
durch gesunde Ernährung, viel Bewegung im Rahmen der konditionellen Möglichkeiten, die Risikofaktoren zu minimieren.
Vehement appellierte der praktizierende Arzt an die Zuhörer, von der jedem Krankenkassenmitglied alle zwei Jahre zustehenden Vorsorgeuntersuchung
Gebrauch zu machen. Dazu zähle neuerdings auch die Untersuchung der Haut am ganzen Körper, eben wie er es nannte: "Von der Locke bis zur Socke"
. Bereitwillig ging er aber auch jeweils spontan auf Fragen während des Vortrages ein. Inge Fluck, Vorsitzende des Seniorenkreises, bedankte sich bei ihm mit einem kleinen Präsent. (09.10.08 - Bericht: E. Schüle)
Ausflug des Altenwerks Krimskrams, Kaffee und Kirchen
Einen abwechslungsreichen Herbstausflug erlebten die Senioren von Fützen und Riedöschingen auf Ihrer Fahrt an den Hochrhein und über den Hotzenwald.
Dass Müll und Schrott auch schön sein kann, wird im Müllmuseum in Wallbach geradezu drastisch vorgeführt.
Dieses im Lande wohl einzigartige Sammelsurium, wo es, wie es im Hausprospekt heißt, fast nichts gibt, was es im Müllmuseum nicht zu sehen gibt, war das Ziel der Reisegruppe.
Von einer alten "Schaffhauser Bibel" aus dem Jahre 1743, altem Handwerkszeug, uralten Frisörutensilien und abertausend "Krimskrams" wird dort nach
Themen geordnet auf 250 m² gezeigt, was in den letzten 25 Jahren von der Wohlstandsgesellschaft alles "vermüllt" wurde.
Angefangen hat alles mit einem zerfledderten Teddybär, den der Müllwerker Erich Thomann mit seiner Planierraupe mit anderem Schrott einwalzen
sollte, diesen aber nach Hause nahm. Damit war der Grundstein für das etwas andere Museum gelegt, das daraufhin die ganze Familie Thomann aus
erwachter Sammlerleidenschaft zu einem erlebenswerten Schmuckkästchen machte. (bei freiem Eintritt).
Zurück in Bad Säckingen, gab es nach dem Mittagessen die Möglichkeit zu einem Stadtbummel durch die Trompeterstadt und dem Besuch des
barocken Fridolinmünsters. Dann wechselte sich das Landschaftsbild, denn kurvenreich ging es über den Hotzenwald, vorbei an Todtmoos nach St.
Blasien. Dort war nach der Kaffeepause der Besuch des berühmten Doms beinahe eine Pflichtübung.
Vorbei am Schluchsee ging die Fahrt dann über Bonndorf nach Lausheim, wo der Goldene Oktobertag gemütlich ausklang. Als Betthupferl packte der
sympathische Fahrer des Bad Dürrheimer Busunternehmens zum guten Schluss noch seinen Trompetenkoffer aus und spielte unter großem Applaus
eine kleine Abendserenade. Auf dem Heimweg bedankte sich Erich Schüle im Namen der Reisegesellschaft beim Vorsitzenden des Altenwerks Ewald Wilhelm und seiner Gattin Mechthild, für die wieder gut organisierte Reiseveranstaltung.
(08.10.08 - Bericht und Bilder: E. Schüle)
Erntedank Pfarrer Wunsch hat in Fützen 32 Messdiener
Mit einem feierlichen Amt in der St. Vitus-Kirche, musikalisch umrahmt von der Schola unter der Leitung von Renate Günthner, an der Orgel Marcel Rath,
feierte die röm. kathol. Pfarrgemeinde Fützen das Erntedankfest. Stadtpfarrer Edgar Wunsch segnete den Erntealtar und die von den Gläubigen mitgebrachten Erntegaben.
Während der Messfeier wurden fünf langjährige Ministrantinnen und Ministranten verabschiedet, aber auch gleichzeitig sechs neue "Minis" in die Schar der Ministrantengruppe aufgenommen.
Pfarrer Wunsch bedankte sich bei seinen langjährigen Helferinnen und wünschte Ihnen, wie auch den Neuen Gottes Segen. Den Erntealtar hatten wieder
liebevoll Mesnerin Maria Gut und Pfarrgemeinderätin Isolde Zimmermann hergerichtet. (06.10.08 - Bericht und Bilder: E. Schüle)
Reit- und Fahrverein Blumberg auf Fuchsjagd
Zur 30. Fuchsjagd, seit Bestehen des Reit- und Fahrvereines Blumberg, hat am Samstag Ralf Martin aus Hondingen das Jagdhorn geblasen und vom Stall Burger in Fützen gingen 17 Reiter in 2 Gruppen auf die Fährte des Fuchses.
Die erste Gruppe mit sieben Reitern bestand aus Teilnehmern, die eine langjährige Erfahrung im Turnier-Reitsport mitbringen, während die Gruppe 2
aus jüngeren, zum Teil in der Ausbildung bei Beate Burger befindlichen, Reitern, vorwiegend Reiterinnen, mit weniger Erfahrung zusammengesetzt war.
Die Teilnehmer kamen nicht nur vom Reit- und Fahrverein Blumberg, sondern auch aus den Landkreisen Waldshut, Konstanz und aus der Schweizer
Nachbarschaft. Das erste Sprunghindernis musste die Meute am Randen überwinden. Bei kühler Temperatur und wenigen Sonnenstrahlen ging es im
leichten Trab in Richtung Schweizer Grenze, wobei kurz nach der Höhe Richtung Beggingen bei der Tanne ein zweites Sprunghindernis wartete, das
niedriger als das erste leichter zu überwinden war. Der weitere Weg führte durch den Wald in den Landkreis Waldshut und in der Walter-Müller
Waldhütte vor Grimmelshofen warteten schon Vorstand Roland Kaiser und Ehefrau mit dem Mittagsimbiss, wie auch mit kalten und aufwärmenden Getränken.
Der Fuchsfährte folgend, überquerte die Reiterschar die Bundesstraße 314 in Grimmelshofen, wobei für den gefahrlosen Übergang Beate Burger die
Fußgängerampel kurzerhand für die Pferde betätigte und für die Autos auf Rot schaltete. Weiter ging es über die alte Landstraße steil bergan am
Grimmelshofer Bahnhof vorbei. Die „Fuchsjäger“ kam in die Fützener Gemarkung Westerholz, wo auf einer langen Wiese der Familie Burger weitere
Sprunghindernisse warteten und das Ziel, den Fuchs zu fangen, nach dreistündigem Ritt erreicht war.
Erfolgreich bei dieser „Jagd 2008“ waren: Simon Bolli, Yvonne Kohlbrenner und Veronika Schmidt. Jedem Pferd konnte Roland Kaiser einen Button anheften und dem Reiter für den unfallfreien Ritt gratulieren
(06.10.08- Bericht: A. Gleichauf)
Apfelsaft fürs „Malibu“
Eine wahre Apfelschwemme (600 kg) erbrachte die Sammelaktion, die Stadtjugendpfleger Daniel Stengele mit seiner jugendlichen Helferschar in verschiedenen Blumberger Obstgärten durchführte.
Am vergangen Samstag nun ging es mit einem gecharteten Klein-LKW in die Mosterei zu Stefan Meister nach Fützen. Für die Buben und Mädchen war
es teilweise ein Ersterlebnis, wie nun aus dem gesammelten Obstgut süßer Apfelmost gepresst wurde. Nach einem reinigenden Wasserbad für die Äpfel
ging es hurtig in die Presse, für Daniel Stengele als tatkräftiger Mitarbeiter eine beinahe schweißtreibende Angelegenheit.
Bald stellte sich heraus, dass die mitgebrachten Behälter für den reichlich fließenden Saft nicht ausreichten. Zum Glück konnte Stefan Meister noch mit
einem weiteren leeren Behälter aushelfen. Doch bei erreichten 100 Litern war Schluss, sonst hätte der Jugendpfleger am Montag in Blumberg einen "Saftladen" aufmachen müssen.
Kurzerhand fuhr der clevere "Geschäftsmann" mit den restlichen über 400 kg nach Ewattingen zur Obstsammelstelle, wo er die Äpfel gegen einen
Gutschein eintauschen konnte und nun in den nächsten Wochen sukzessive Süßmost für sein alkoholfreies "Gasthaus" MALIBU eintauschen kann.
Von den jetzt gepressten etwa 100 Liter Süßmost durfte sich jedes Kind eine Flasche für zu Hause abfüllen. Auch den großzügigen Äpfelspendern überbrachte Daniel Stengele persönlich einen kräftigen Schluck.
(06.10.08 - Bericht und Bilder: E. Schüle)
September 2008
Doppelsitzer – Segelkunstflug in Blumberg Schon zum 21.
Mal wurde in Blumberg vom Förderverein Segelkunstflug die Meisterschaft im Doppelsitzkunstflug (Dosi) ausgetragen. Die ganze Woche
wurde vom Badisch-Württembergischem Luftfahrtverband (BWLV) unter Leitung von Segelkunstfluglehrerin Barbara Gerkhardt aus Heiligenberg ein
Lehrgang zur Vorbereitung für die Meisterschaft durchgeführt. Der Förderverein für Segelkunstflug wurde 1986 in Blumberg gegründet und hat seinen
Sitz auch heute noch in der Eichbergstadt und hat inzwischen 1200 Mitglieder aus dem gesamten Bundesgebiet.
An dem jährlich, im September ausgetragenen, Wettbewerb nehmen 25 Mannschaften teil, darunter auch solche, die am Lehrgang auf dem Blumberger
Flugplatz teilgenommen haben. An den beiden Wettkampftagen werden 3 Programme absolviert, wobei am Programm 1 alle 25 Mannschaften
teilnehmen, Programm 2 und 3 weitere fliegerische Fähigkeiten verlangen. Die vorgeschriebenen Figuren (s. Bild), deren Namen wie Treppe, halbe Rolle
, Käseeck, Rollenkreis, usw., die nur Segelkunstflugfans etwas aussagen, müssen in einem gedachten Würfel im Luftraum mit 1000 m Seitenlänge in
maximaler Höhe von 1200 m bis 400 m über dem Erdboden geflogen werden. 3 Schiedsrichter mit mehreren Helfern beobachten und bewerten.
Besondere Schwierigkeiten am Samstag bereitete der starke Ostwind bei stahlblauem Himmel. Ein gestartetes Motorflugzeug hat in 1200 m Höhe bis 35
Knoten Windgeschwindigkeit ermittelt, was laut Wertungsrichtern als die obere Grenze bei der vorgesehenen „Luftakrobatic“ angesehen werden muss.
Für die 25 Mannschaften standen 5 ASK doppelsitzige Segelflugzeuge zur Verfügung, deren Standorte in Baden-Württemberg sind. Die Segler werden
von Schleppflugzeugen auf die maximale Flughöhe von 1200 m gebracht, wo der Kunstflug dann beginnt. Karl Gehrke, der Vorsitzende des Blumberger
Luftsportvereines, hatte mit seinen Helfern die umfangreichen Vorbereitungen getroffen, damit der Wettbewerb auf dem Blumberger Fluggelände
durchgeführt werden konnte, vor allem der Rasen auf der Start- und Landebahn musste „sehr kurz“ gehalten werden. Walter Kopisch, für die Kasse
beim Luftsportverein verantwortlich, ist für den Förderverein ebenfalls für die Finanzen zuständig, wie auch für die Schriftführung.
Am Sonntag Vormittag konnte wegen tief hängender Wolken und Nebel der Wettbewerb nicht weiter durchgeführt werden; als gegen Mittag noch
„Flugwetter“ aufging, waren die Flugmaschinen schon abgebaut. Da die Teilnehmer zum Teil aus großen Entfernungen angereist sind, war an Fliegen am Nachmittag nicht mehr zu denken.
Die Siegerehrung, vorgenommen von Dirk Lohmann und Barbara Gerkhardt, brachte folgende Ergebnisse:
Platz 1 im Voll – ACRO 2008 erreichte das SG-Team Marius Fink und Sarah Scholz aus Schwäbisch Gmünd und erhielten den Wanderpokal. Platz 2 im Voll – ACRO 2008 Team Mosbach mit Jochen Rexroth und Julia Spathelf.
Platz 3 im Voll – ACRO 2008 Team Illertissen mit Dagobert Mager und Henry Bohlig Die Sieger im Halb – ACRO 2008: Platz 1 Team Sternschnuppe aus Diepholz mit Jessica Krüger und Tommy Brückelt
Platz 2 Team Humpty – Bump aus Aalen mit Martin Hofmann und Michael Hofmann Platz 3 Team Markberg aus Markdorf – Heiligenberg mit Werner Schmidtke und Barbara Gerkhardt
Dirk Lohmann brachte nach der Siegerehrung den Dank des Fördervereines Segelkunstflug an den Vorstand des Blumberger Vereines Karl Gehrke und
Walter Kopisch zum Ausdruck, die es dem Förderverein durch ihre Unterstützung und Mithilfe ermöglichten, die Meisterschaften in Blumberg auszutragen. (30.09.08- Bericht und Bilder: A. Gleichauf)
Der erste Druck
Dank guter Ernteaussichten in den Obstgärten von Fützen kommt auf Stefan Meister mit seiner Mosterei im ehemaligen Dreschschuppen wieder viel Arbeit zu.
Am vergangenen Samstag wurden von 10.00 bis 12.00 Uhr bereits sechs Kunden aus Fützen und Epfenhofen erfolgreich "abgepresst". Obwohl
inzwischen viele Kleingärtner ihr Obstgut in die Großmosterei bringen und gegen Süßmost eintauschen, stiegen bei Stefan Meister, nicht zuletzt durch
gute Erträge, die zum Pressen angelieferten Mengen in den vergangenen Jahren stetig an. Waren es im Jahre 2006 600 Zentner (30 Tonnen), so stieg
die Menge 2007 auf knapp 700 Zentner und in diesem Jahr dürften es nicht weniger werden.
Die Ablieferung an die großen Sammelstellen , so wurde bei Meister nebenbei verhandelt, lohne sich dieses Jahr bei den gestiegenen Fahrtkosten kaum
, da der Preis für Mostobst auf 6,00 Euro je Doppelzentner (100 kg) gefallen sei, im vergangenen Jahr wurden noch bei 12,00 bis 14,00 Euro erlöst. (28.09.08 - Bericht: E. Schüle)
Apfelernte in Fützen "Blumberger Langstiel" und andere Sorten
Wenn Fützen im Vergleich zum Bodenseehinterland auch kein ausgeprägtes Obstgebiet ist, so gedeihen in den Obstgärten rund um den Ort doch
mannigfaltige Sorten. Dabei ist in diesem Jahr wieder mit einer sehr guten Ernte zu rechnen.
Auf unserem Foto ist Helmut Merk dabei, in seinem Hausgarten die Sorte "Blumberger-Langstiel" abzuernten. Er wird diese allerdings nur zu einem
kleinen Teil einlagern, sondern in eine Großmosterei fahren, um im Gegenzug im Laufe des Winters dort Apfelsaft als Hausgetränk einzutauschen Die
Sorte soll dem Vernehmen nach speziell für das doch etwas raue Klima rund um Blumberg gezüchtet worden sein. Info: Blumberger Langstiel
Lokalsorte im südlichen Baden-Württemberg, stammt aus Blumberg bei Donaueschingen.
Flache kegelförmige Früchte, mittelgroß bis groß und am Kelch leicht gerippt. Die Schale ist fettig und sonnenseits rot gestreift. Das Fruchtfleisch ist
mürbe und säuerlich, Die Sorte ist vielseitig verwendbar, vor allem als Küchenapfel. Die Genussreife liegt zwischen Oktober und Dezember.
Der Baum ist starkwüchsig, widerstandsfähig und bildet eine breite Krone. Die Sorte ist geeignet für Hausgärten und Obstwiesen. (Quelle: Baumschule W. Müller, Inh. Wilhelm Müller, Paul Lincke Weg 2, 69245 Bammental)
(27.09.08 - Bericht: E. Schüle)
Eggäsli Zunft Fützen Vor dem Preis der Fleiß
Wenn die Tage kürzer werden, greifen in der warmen Stube Mütter und Omas zur „Schrtikete“, um für Jung und Alt warme Socken für den
bevorstehenden Winter zu fertigen. Anders bei der Eggäsli-Zunft. Für die nun bald beginnende fünfte Jahreszeit müssen die inzwischen 85 Hästräger,
davon 20 Kinder, standesgemäß „zünftig“ eingekleidet werden. Für die Neuzugänge, wie auch für die Jugendlichen, die aus dem Kinderkostüm
herausgewachsen sind, werden neue Ausstattungen gefertigt. Unter fachkundiger Anleitung von Narrenvater Manfred und Narrenmutter Ursula werden
nun jeden Montagabend mit flinken Händen Plätzle gestanzt und „Uniformen“ geschneidert. Auch Schatzmeister Stefan wagte sich diese Woche als einziger Mann unter die „lustigen närrischen Weiber“ von Fützen.
(23.09.08 - Bericht und Bilder: E. Schüle)
Stadtfeuerwehr Schaffhausen wandert Offiziere der Stadtwehr von Schaffhausen erkunden die Wutachschlucht
Die hervorragend funktionierenden Verbindungen zur Stadtfeuerwehr von Schaffhausen veranlassten Gesamtkommandant Reinhold Engesser und
Stadtpfarrer Edgar Wunsch beim diesjährigen Neujahrsempfang in Blumberg, ihre Kollegen aus Schaffhausen zu einem gemütlichen Hock in den
Pfarrhausgarten nach Blumberg einzuladen. Dieser Einladung folgten die Schaffhauser Floriansjünger (leitende Offiziere) im Rahmen ihrer Herbstwanderung nun am vergangenen Samstag.
Bereits morgens um 8.30 Uhr trafen sich 16 Damen und Herren beim Parkplatz am Achdorfer Weg, wo sie von Kreisbrandmeister Manfred Bau (VS) und
Viktor Müller, Abteilungskommandant von Nordhalden, stellvertretend für Gesamtkommandant Reinhold Engesser, begrüßt wurden. Vor dem Einstieg in
die Wutachflühen aber stärkte sich die Gruppe zuerst einmal bei einem leckeren „Znüni“, der von der örtlichen Metzgerei Gut an den Waldrand „eingeflogen“ wurde.
Das weitere Etappenziel war sodann eine geführte Wanderung durch die Schlucht nach Lausheim - Blumegg. Dabei erwies sich Dr. Walter Vogelsanger als erfahrener Kenner der wildromantischen Schlucht.
Mit der Sauschwänzlebahn ging es sodann zurück nach Blumberg, wo im Pfarrhausgarten mit dem Segen des Stadtpfarrers ausgiebig Rast gemacht wurde.
Von dort ging es unter der Leitung von Revierleiter Wolfgang Schelb über den neuen Schluchtensteig zu einem abschließenden „Kaffeeplausch“ beim
Haus des Gastes in Achdorf. Hier gesellte sich auch Gesamtkommandant Reinhold Engesser zu den Schweizer Gästen. Sichtlich zufrieden und
beeindruckt vom Blumberger Wandergebiet traten die Helvetier mit dem Randenbus wieder die Heimreise an. (21.09.08 - Bericht und Bilder: E. Schüle)
Rückblick auf die „Fützener Filmtage“ Stimmen zu den Aufnahmearbeiten
Johann Zeller, Ehrenvorsitzender des Musikvereins Fützen: Unser Zehnstundeneinsatz am Bahnhof Fützen wird uns in Erinnerung bleiben. Unser Ehrendirigent und Ortsvorsteher Ewald Gut hatte die Idee, uns
Musiker als repräsentative "Schauspieler" zu empfehlen. Gesagt getan, den eingeforderten "Hochbadnermarsch" hat jeder Musikkamerad bei uns intus und so nahmen wir den ehrenvollen Auftrag spontan an.
Doch es sollte uns noch Mühe bereiten, denn am Dienstag standen wir dann von 9.45 bis 18.00 praktisch unter Strom. Denn immer wieder mussten wir
unser Stück vortragen, mal war nur der letzte Paukenschlag gefordert, mal das ganze Stück, doch am schwierigsten war die Aufgabe, mit aufgeblasenen Backen so zu tun, als ob, aber es durfte kein Ton kommen.
Insgesamt aber war der Tag für uns, so nahe am Drehort, unheimlich interessant, überhaupt nicht langweilig und wohl auch einmalig. Aber da der
Einsatzleiter von unserer Ausstattung, wie auch von unseren Auftritten und im wahrsten Sinne des Wortes von unserem "Stehvermögen" richtig
begeistert waren, erklärten wir mutig mit geschwellter Brust unsere Bereitschaft, künftig an jedem Ort zwischen Hamburg und München einsatzbereit zu sein.
Die für diesen Auftritt wieder entmotteten Uniformen aus den 50er-Jahren werden wir auf jeden Fall für weitere Anlässe sorgsam archivieren. Mann kann
ja nie wissen. Dass einige Musiker von uns in der Buchberghalle noch einen kostenlosen adäquaten Haarschnitt bekamen, sorgt in Fützen inzwischen für ein amüsantes Ortsgespräch. Ewald Gut, Ortsvorsteher von Fützen:
Es hat sich gezeigt, dass die Fützener Filmtage sowohl für die Stadt Blumberg, als auch für den Ort Fützen, nicht zuletzt aber für die Museumsbahn,
ganz enorm und, mehr als erwartet, zu einem herausragenden Werbeträger wurden. Ich stand während der Vorbereitungen in ständigem Kontakt zum
Organisationsteam und sehr schnell war klar, dass sich der Bahnhof Fützen, wie auch dessen Umfeld bestens für die Filmaufnahmen eignete. Auch die
Buchberghalle erfüllte wieder einmal alle Ansprüche und so zogen an den beiden Filmtagen täglich einige hundert Menschen (Komparsen) durch den Ort
zur Essenausgabe und zur Einkleidung. Darunter viele Menschen, auch aus der Schweiz, die noch nie in Blumberg oder Fützen waren.
Dass wir in Fützen gar mit Catering, einem beinahe rund um die Uhr einsatzfähigen Landfrauenteam und einer filmreifen Musikkapelle aufwarten
konnten, ging weit über die Erwartungen der Veranstalter. Für diese, wie auch für die Zeitungsleser und Internetbesucher, werden damit unser Ort und
unsere Stadt wieder neue Impulse erfahren und für mich ist es keine Frage, dass wir auch künftig für derartige oder ähnlich gelagerte Veranstaltungen
stets offen und präsent sein müssen. Die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten war sehr gut und da ich, wie vor 50 Jahren, wieder einmal auf die große Pauke (Trommel) schlagen durfte, hat mir richtig Spaß gemacht.
Ilse Werner, Vorstandsvorsitzende der Landfrauen von Fützen: "Die Schlacht ist geschlagen" und es war nicht nur eine heiße Schlacht am kalten Buffet. Gut, dass wir Landfrauen keine Gewerkschaft haben. Im
Schichtbetrieb waren wir über diese Tage jeweils bis zu 15 Stunden im Einsatz. Dabei war Flexibilität eine der größten Anforderungen.
Zum Glück spielten der Bäcker Knöpfle wie auch die Metzgerei Gut hervorragend mit, so dass wir das bestellte Frühstück (belegte Brötchen) für bis zu
hundert Personen bereits ab 5.30 Uhr, wie gefordert, anbieten konnten. Durch die Verzögerungen bei den Filmaufnahmen, kamen wir vor allem bei der
Bereitstellung des warmen Essens ganz schön in die Bredouille. Doch vor und hinter der Theke war jederzeit gute Stimmung und die Zusammenarbeit mit den Leuten vom Film war bestens.
Vor allem der von uns zur Verfügung gestellte selbstgebackene Kuchen wurde gelobt und es blieb nicht mal ein Krümel übrig für die Putzfrauen. Hedwig Baschnagel, Wirtin der Bahnhofwirtschaft Fützen:
Um an diesen Tagen nicht überfordert und überrannt zu werden, hatten wir vorausschauend einige Tage "Betriebsferien" angemeldet. Trotzdem
bekamen wir als direkte Nachbarn natürlich "unser Fett" ab, denn rund um den Bahnhof wurde teilweise auch die Nacht zum Tage gemacht. Natürlich
zeigten wir uns kooperativ und stellten spontan unsere Parkplätze, sowie eine unserer Scheunen als Arbeitsraum zur Verfügung.
Befremdet hat uns, dass die Streckenposten uns teilweise nicht zu unserem Grundstück weder fahren, noch gehen ließen. So musste unsere Tochter mit
den beiden Babys, den Schleichweg durch Gärten benutzend, durch die Hintertür zur Oma kommen. Für Fützen und deren Bewohner, soweit diese das
Ganze überhaupt zur Kenntnis nahmen, waren diese Tage sehr unterhaltsam, doch auch nicht einmalig, da ja bei uns schon mehrere Filme gedreht wurden. (19.09.08 - Bericht: E. Schüle)
„Großer Bahnhof“ für Laiendarsteller Drehtage in Fützen für Film über Kriegsheimkehrer
Zu den Dreharbeiten für den Kriegsheimkehrer-Film "Einer von Zehntausend" am Bahnhof Fützen hat die Hamburger Polyphon Film- und
Fernsehgesellschaft fast 300 Komparsen ausgesucht. Aus der näheren und weiteren Umgebung kommen die Darsteller. Sie sollen bei den Dreharbeiten
dafür sorgen, dass die Nachkriegszeit lebendig wird und möglichst realitätsnah gefilmt werden kann.
Dazu werden Menschen in Kleidern wie zu Großmutters Zeiten gebraucht. Das Bahnhofsgelände wurde auf alt getrimmt und alte Autos und Motorräder
und die Strecke der Blumberger Museumsbahn sorgen für die richtige Nachkriegsstimmung. Produziert wird das Projekt vom SWR.
Damit alles stimmt, werden die Komparsen von Maskenbildnern perfekt hergerichtet und mit möglichst originalgetreuen Details ausgestattet. Sogar der
Name des Bahnhofs wurde in „Neustadt“ umgeändert. (Im Film „Der Transport“ aus den Sechziger Jahren war aus Fützen auch schon einmal „Lützen“ geworden).
Wie beim Film üblich, werden alle Szenen so oft gedreht, bis alles perfekt ist und der Regisseur sich zufrieden zeigt. Bei den derzeit herrschenden
Temperaturen ist die Mitwirkung der Komparsen allerdings eine recht anstrengende Angelegenheit, da sie durch die teilweise langen Wartezeiten
ziemlich durchgekühlt werden. Auch die Zugbesatzung hat bei diesem Einsatz lange Arbeitstage. Vom Anheizen über das richtige Einfahren, Zurücksetzen usw. bis zum Feierabend braucht auch sie ein richtig gutes Stehvermögen.
Der fertige Film soll nächstes Jahr gezeigt werden. Als kleinen Vorgeschmack bieten wir unseren Lesern eine Bilderauswahl von den Drehtagen in Fützen.
Die Dokumentation zeigt, wie detailliert die Statisten ausgestattet und wie originalgetreu die Accessoires der Nachkriegszeit organisiert bzw. reproduziert waren. (17.09.08 - Bilder: E. Schüle)
Allerhand Kurzweil beim Altenwerk Fützen
Einen abwechslungsreichen Nachmittag erlebten beim monatlichen Seniorentreffen über 40 Besucher aus Fützen und Riedöschingen im Gasthaus "Zum
Kranz" in Fützen. Dabei hatten es die Vorsitzenden wieder so eingeplant dass, die Hausfrauen nicht an den Herd stehen mussten, denn im beliebten
Gasthaus "bei der Uli" war bereits auf 12.00 Uhr Hähnchenessen angesagt.
Danach zeigte Ewald Wilhelm schöne Bilder von seinem Ausflug in das Salzburgerland mit seinen berühmten Seen. In edlem Wettstreit überboten sich
die Damen aber auch wieder im Vortragen von munteren Gedichten. Für den Herbstausflug am 7. Oktober nach Rheinfelden/Baden und in die
Trompeterstadt Bad Säckingen sind noch Plätze frei, Anmeldungen bitte umgehend an Ewald Wilhelm Tel. 2676. (17.09.08 - Bericht und Bilder: E. Schüle)
Jahresausflug des Musikvereins Fützen
Zum diesjährigen Ausflug des Musikvereins trafen sich alle Musiker mit Partner in den frühen Morgenstunden des 13. September mitten im Dorf, um mit einem neuen Doppeldeckerbus die Tagesreise anzutreten.
Als unser erstes Ausflugsziel nahmen wir den Erlebnispark Tripsdrill ins Auge. Auf einem 77 Hektar großen Gelände liegt Tripsdrill – Deutschlands erster
Erlebnispark. Der mit Liebe angelegter Park faszinierte Jung und Alt. Jedoch machte das regnerische Wetter allen Ausflugslustigen etwas zu schaffen.
Einige stärkten sich hier und dort mit einem heißen Kakao um die gute Laune aufrecht zu erhalten. Neben den über 100 originellen Attraktionen begeisterte vor allem die Holzachterbahn Mammut die Musiker.
In dem Park war auch „Tierisch viel los“. Gut 130 Tiere sind auf 47 Hektar Fläche zu Hause. Zu den Lieblingen gehören natürlich die Wölfe und Bären, unter anderem zu sehen bei der spannenden Wildfütterung.
Gegen Nachmittag ging es anschließend mit dem Reisebus weiter zu unserem nächsten Ziel. Von einem Winzer in Cleebronn ließen wir uns den
Weinkeller und die Besonderheiten des Weines erklären. Die Weinkellerführung wurde mit einer Weinprobe feucht-fröhlich beendet.
Somit stand nun noch unser letztes Ausflugsziel auf dem Programm - Das Rittermahl im Landhotel Hühnerhof in Tuttlingen.
Mit einem kräftigen Schluck Met und Schmalzbrot begann die Meute das Rittermahl. Großer Hunger war gefragt und somit wurde unter anderem
Sauerkraut, Rippchen vom Schwein und Semmelknödel in Maßen verschlungen. Nach einem Dessert aus Zwetschgenkuchen und Kompott waren alle Musiker glücklich und reichlich satt gegessen.
Der Abend wurde mit Ritterspielen und viel Gelächter ein voller Erfolg. Kurz vor Mitternacht traten wir gemeinsam nach einem schönen und anstrengenden Tag die Heimreise an. (16.09.08 – Bericht und Bilder: Katja Hübl)
Herbstkaffee des Kardinal-Bea-Fördervereines
Der erste Herbstkaffee unter den Apfelbäumen, wie in der Voranzeige angekündigt, fand wegen des kühlen Wetters in dem vorsorglich aufgestellten
Zelt vor dem Kardinal-Bea-Museum statt. Für die vielen anströmenden Besucher, dabei auch Ortsvorsteher Lothar Degen und Altbügermeister Martin
Buri war es fast zu klein. Die Vorstandschaft des Fördervereins, die sich als Gastgeber an der Kuchentheke und als Bediener einsetzte, hatte alle Hände voll zu tun.
Unter den Besuchern war auch Landrat Guido Wolf, der sich zusammen mit dem Vorsitzenden Walter Fricker von dem Gedeihen der von ihnen
gespendeten und gepflanzten Kardinal-Bea Apfelbäume überzeugen konnten. Der Kardinal-Bea Apfel ist mittel bis groß, hat eine fast flächig dunkelrote
Deckfarbe mit glatter Schale, ist ein Zufallssämling aus dem Kreis Esslingen und wurde 1960 nach dem Kurienkardinal Bea benannt. Im
Streuobstlehrpfad in Stockach-Airach, in dem 70 Obstsorten vorhanden sind, davon 46 Apfelsorten, ist auch der Kardinal-Bea Apfelbaum, für den der
Förderverein die Patenschaft übernommen hat. Der Förderverein, dem jetzt 150 Mitglieder angehören, plant zum 40. Todestag von Kardinal-Bea im
November einen „Tag der offenen Tür“. Schriftführer Reinhard Schäfer und Stefanie Degen befassen sich jetzt schon mit den Vorbereitungen.
In diesem Jahr wurden neben den normalen Öffnungszeiten 15 Führungen von angemeldeten Gruppen durch das Museum, dem Geburtshaus von
Augustin Kardinal Bea, vorgenommen. Die Filmpräsentation, der von Pfarrer Erwin Roser aufgefundenen Filme (wir berichteten) wurde 4 mal mit jeweils
60 Personen durchgeführt. Durch das Interesse an dem Film ist die Besucherzahl, die 2006 bei 1962 lag, erheblich angestiegen.
Über das gute Gelingen des ersten Herbstkaffees, der vielen gespendeten Torten und Kuchen freute sich das Vorstandsteam um den Vorsitzenden Walter Fricker, Ingrid Fricker, Reinhard Schäfer, Robert Greif und Stefanie Degen.
(16.09.08- Bericht: A. Gleichauf)
Autoschau trotzt Regenfront Autoliebhaber kommen im Dauerregen massenhaft nach Fützen regelrecht angeschwemmt
Eine sehr positive Bilanz zog Klaus Stoffler vom gleichnamigen Ford-Autohaus über den am Samstag angebotenen "Tag der offenen Tür". Bis zu 70
Fahrzeuge säumten trotz Dauerregen über das Betriebsgelände hinaus die für den Durchgangsverkehr vorübergehend gesperrte Straße.
Ein malerisches Bild boten dabei die in der typischen Ford-Club-Farbe (Electric-Orange) ausgestellten Fahrzeuge. Stark vertreten waren auch in diesem
Jahr Ford-Focus ST – Fans aus der ganzen Nordschweiz, aus Österreich und aus Hessen.
Am Rande der Ausstellung wurde eine TÜV-Beratung angeboten, ebenso war ein so genannter "Beulen-Doktor" anwesend. Eine Attraktion war die Aktion
der Blumberger Feuerwehr, deren Spezialisten bei einer simulierten Unfallbergung einen ausgedienten PKW fachgerecht auftrennten, um die eingeklemmten Personen zu retten.
Für das leibliche Wohl sorgte wieder die örtliche Metzgerei Gut. Als besonderes Bonbon gab es auch in diesem Jahr wieder nach einer von einer Jury vorgenommenen Fahrzeugbewertung respektable Preisgelder.
Für Klaus Stoffler und sein Team aber war dieser Tag eine hervorragende Möglichkeit, seine Abteilung Auto-Tuning zu präsentieren. (15.09.08 - Bericht und Bilder: E. Schüle)
Raritäten für alle Gelegenheiten Im "Alten Haus" in Epfenhofen lugt bereits der Nikolaus um die Ecke
Unzählige Raritäten gab es dieses Jahr erstmals beim Kinderflohmarkt anlässlich der Herbstausstellung von Brigitte Rösch in ihrem "Alten Haus" in Epfenhofen zu bestaunen und zu erwerben.
Bei nasskaltem Wetter wurde dieser sehr attraktiv in der großen Scheune aufgebaut und fand auch viele Interessenten. Eine besondere Augenweide war
der vor dem Haus aufgebaute Weidenschmuck, der als Blickfang vor oder in den Häusern gedacht ist. Aber auch die praktischen Dekoartikel von
Christine Metzinger und Christina Zepf zogen wieder sowohl Stammkunden, als auch neue Gäste aus nah und fern nach Epfenhofen.
Dankbar wurde bei Temperaturen um 10° von dem Angebot, sich bei einer Tasse heißem Kaffee oder Tee, natürlich in Verbindung mit
selbstgebackenem Kuchen in der gemütlichen Stube aufzuwärmen, gerne Gebrauch gemacht. Da in den Supermärkten seit Tagen bereits Lebkuchen
angeboten werden, durfte man bei Brigitte Rösch auch schon einen Blick in die bereits in Vorbereitung befindliche Abteilung Weihnachtsdekor werfen.
Hier blinzelten den Gästen unter anderem putzige Weihnachtsmänner einladend entgegen. (15.09.08 - Bericht: E. Schüle)
Sechs Siebengescheite Interessantes Ratespiel zum Schulanfang
Trotz Regenwetter herrschte am ersten Schultag beste Stimmung bei den sechs Erstklässlern. Wurden sie doch von ihren neuen Kameraden mit einem
perfekt einstudierten Quizspiel empfangen. Zusammen mit Eltern und Verwandten erlebten die Schulanfänger einen Schulzirkus, in dem die Schüler alle
Gegenstände mit anderen Namen belegt hatten und somit zunächst einmal für ein scheinbares Durcheinander sorgten. Auch der Lehrerin fehlte bei dem
Verwirrspiel zunächst der Durchblick. Die Erstklässler hatten damit allerdings weit weniger Probleme.
Einmal in die Runde der Schüler aufgenommen, zeigten sie sogleich, dass sie dem Spiel im Vorfeld gut gefolgt waren. Ohne Probleme gelang es ihnen,
im weiteren Verlauf des Spiels allen Gegenständen den richtigen Namen zuzuordnen, was die Zuschauer mit großem Beifall belohnten.
Mit einem heiteren Lied verabschiedete der Schulchor anschließend seine neuen Mitschüler in die erste „echte“ Unterrichtsstunde in ihrem künftigen
Klassenzimmer. Alle Schauspieler wurden danach mit Saft und Muffins für ihren Einsatz belohnt.
Die Eltern und Verwandten der Schulanfänger hatten unterdessen Gelegenheit sich bei Kaffee und Kuchen, angeboten von den Viertklässlereltern,
gemütlich zu unterhalten, bis der Nachwuchs seine erste Unterrichtsstunde beendet hatte. Auch Pfarrer Piotr Walter hatte sich zur Einschulungsfeier eingefunden.
Bestens eingestimmt auf die kommenden Aufgaben kehrten die Erstklässler nach dem Ende der ersten Schulstunde zu ihren Eltern zurück und freuten sich schon sichtlich auf den nächsten richtigen Unterrichtstag.
(13.09.08 - Bilder: E. Schüle / GS Fützen)
"Hähnchenessen"
Die Senioren von Fützen und Riedöschingen treffen sich am Dienstag, 16. September, um 11.30 Uhr im Gasthaus "Zum Kranz" in Fützen zum
"Hähnchenessen". Wer sich noch nicht angemeldet hat, möge dies umgehend tun: Ewald Wilhelm Tel. 2676, oder direkt im Gasthaus, Tel. 2704.
Für den Tagesausflug am 7. Oktober nach Rheinfelden (Kraftwerk) und in die Trompeterstadt Bad Säckingen werden noch Anmeldungen entgegen genommen. Näheres wird am Dienstag bekannt gegeben. (11.09.08- - Bericht: E. Schüle)
Herbstausflug der Landfrauen Fützen
Einen wunderschönen Herbsttag erlebten 37 Landfrauen (mit einigen Landmännern) aus Fützen anlässlich ihres Ausfluges in den südlichen Schwarzwald nach Todtnau.
Zunächst ging die Fahrt über Schluchsee zum Feldberg, wo man den herrlichen Rundblick genoss. Dann ging es steil und serpentinenreich bergab
Richtung Wiesental zum ersten Etappenziel nach Todtnau. Im dortigen Glasbläserhof, einem über 200 Jahre alten Schwarzwaldhaus in Aftersteg konnte auf drei Etagen die Glasbläserkunst von einst und heute bewundert werden.
Wegen eines Todesfalls bei den Betreibern musste leider auf die angemeldete Vorführung verzichtet werden. Nach einer ausgedehnten Kaffeepause im
Hotel "Tannenmühle" bei Grafenhausen führte der Heimweg etwas abseits von der normalen Route über Bonndorf nach Döggingen, wo im "Kuhstall"
Ingrid Hölderle, eine ehemalige Bürgerstochter aus Fützen und Mitinhaberin des beliebten Einkehrhauses, die Gäste aus der Heimat freudig begrüßte.
Von der Wirtin aus der Kuhstall-Küche besonders lecker bekocht, wurde der Heimweg zu später Stunde angetreten.
Der Dank der Reiseleiterin Ilse Werner ging an den freundlichen Busfahrer des Blumberger Reiseunternehmens, der die Ausflügler sicher über den kurvenreichen Schwarzwald chauffiert hatte. (11.09.08 - Bericht: E. Schüle)
Seit 25 Jahren am Markt Architekturbüro Gut feiert Jubiläum
Sein 25-jähriges Firmenjubiläum feierte kürzlich das Architekturbüro von Ewald Gut, der seit 1983 aus kleinsten Anfängen mit Büros in Fützen und
Hüfingen einen heute prosperierenden Betrieb aufbaute. Seither tragen namhafte Objekte im Schwarzwald-Baar-Kreis, wie auch in den Landkreisen Tuttlingen und Waldshut seine Handschrift.
Alleine in Bad Dürrheim wurden zusammen mit einem Investor über 80 Eigentumswohnungen gebaut und erfolgreich vermarktet. Seit Jahren ist das
Büro Gut auch im kommunalen Bereich in Blumberg und Bräunlingen am Markt. Das "Betreute Wohnen", das Pflegeheim "Haus Eichberg" wie auch die
neue Sporthalle von Blumberg wurden federführend unter seiner Leitung geplant und erstellt.
Auf der Stelle treten, heißt rückwärts gehen, daher hat sich Gut inzwischen, bedingt durch den in Deutschland schwieriger gewordenen Markt im
Bauwesen , in der benachbarten Schweiz zusammen mit einem Bauunternehmer ein weiteres Standbein geschaffen. In den Kantonen Schaffhausen und
Thurgau wurden bereits in ansprechender Architektur anspruchsvolle Ein- und Zweifamilienhäuser erstellt. Diese Objekte müssen nach den in jedem
Kanton unterschiedlichen strengen energetischen Vorgaben des jeweiligen Kantons abgewickelt werden.
Eine große Stütze in allen Geschäftsbereichen ist für den "Jubilar" Ewald Gut (60) sein Sohn Armin (39), der inzwischen maßgeblich alle Modalitäten, wie
Planung, Statik, Ausschreibungen, sowie die Auftragsvergaben auch in der Schweiz abwickelt. Armin Gut ist des Weiteren als geprüfter Sachverständiger
bei der Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken erfolgreich tätig. Um den Familienbetrieb zu komplettieren, ist auch die Ehefrau von Ewald Gut, Annemarie Gut, seit Jahren als Büroleiterin täglich vor Ort.
Im Juli dieses Jahres feierte der langjährige Mitarbeiter Karl-Heinz Schempp (41) sein 20-jähriges Bürojubiläum bei Gut. Er hat als junger Mitarbeiter
noch am Zeichenbrett gearbeitet, jedoch wurde bereits 1989 die CAD-Technik eingeführt, an deren Weiterntwicklung Schempp zielstrebig im Hause
mitwirkte. Für seine Betriebstreue wurde er anlässlich eines Betriebsausfluges und einer zünftigen Jubiläumsfeier im Hotel "Sternen" in Kirchen-Hausen geehrt. (06.09.08 - Bericht: E. Schüle)
Ortschaftsrat Fützen tagt Ortsvorsteher Ewald Gut erläutert großen Wunschkatalog für den Haushaltsplan 2009
Immerhin sieben Bürger folgten der Einladung zur ersten öffentlichen Ortschaftsratsitzung nach der Sommerpause. Dabei ging es um wegweisende
Vorhaben für Blumbergs südlichsten Stadtteil, wie dem baldmöglichen Ausbau der Breitbandverkabelung und damit der Möglichkeit des Zugangs zur schnellen DSL –Verbindung.
Wie berichtet, wurde nach einer Bestandserhebung in Blumberg und den Stadtteilen von der CDU-Fraktion bei der Stadt ein Antrag gestellt, hierfür zur
Finanzierung bei der Haushaltsberatung Mittel vorzusehen. Nach vorliegenden Schätzungen entstehen bei der Verwirklichung dieses Vorhabens, für
welches das Land ein Impulsprogramm für die Zeit von 2008 bis 2010 aufgelegt hat, in den Stadtteilen Kosten von bis zu 150.000 Euro pro Maßnahme.
Vorab gelte es nun, durch die möglichen Anbieter, KabelBw, Telekom, sowie die Satelliten-Technik, die Machbarkeit prüfen zu lassen und Angebote
einzuholen. Mit dem Fragebogenrücklauf von nur 53 Meldungen zeigte sich der Schultes allerdings nicht zufrieden. Wie der Ortsvorsteher weiter
ausführte, hat MDL Guido Wolf sein anlässlich seines Besuches in Fützen gemachtes Versprechen, sich der Sache anzunehmen, bereits eingelöst und ist inzwischen in Stuttgart in vorstellig geworden.
Im weiteren Verlauf der Sitzung ging Gut ausführlich auf das zur Zeit auf das stark diskutierte ELR-Programm ein. Dieses Programm bietet bekanntlich
ein umfassendes Förderangebot für die strukturelle Entwicklung ländlich geprägter Gemeinden und Dörfer. Diese Förderung richtet sich sowohl an
Kommunen, als auch an gewerbliche Betriebe und Privatpersonen. Im Rahmen der vorgenommenen Bestandsaufnahmen für das Pilotprojekt Fützen
ermittelte der Ortsvorsteher in der Ortschaft für dieses Programm innerörtlich Freiflächen für 15 Wohneinheiten, sowie 29 sanierungsbedürftige Objekte und 40 mittelfristig relevante Ökonomie- und Wirtschaftsgebäude.
Nun gelte es, Interessenten in der Bevölkerung zu finden, um aus dem für die Zeit von 2008 bis 2013 ausgewiesenen Fördertopf von 500 Millionen Euro
Nutzen zu ziehen. Dabei erwähnte Gut aber auch, dass in der Gemeinde Fützen nach der Bereitstellung des Baugebietes „Ob der Kapellengass“ sowie
jüngstens im Baugebiet „Bohlwald“, insgesamt 40 Bauplätze zur Verfügung gestellt wurden, einiges bewegt wurde. Hiervon wurden bis heute 33 Neubauten realisiert.
Weitgehend bekannt, weil als Dauerbrenner im Wunschkatalog für den städtischen Haushaltsplan, nannte der Schultes die Sanierung des Schul- und
Rathauses, des Feuerwehrgerätehauses, die Optimierung der Wasserversorgung zu den Siedlungshöfen an der Schweizer Grenze, der Ausbau der
zunehmend stark frequentierten Museumsbahnstraße einschließlich Wasserleitung, der Verbindungsweg von der Flühestraße zum Wasserbehälter, wie
auch des Verbindungsweges vom Lokschuppen nach Epfenhofen, letzterer ist in einem sehr schlechten Zustand.
Dringend erneuert sollte nach 35 Jahren der desolate Bodenbelag in der Buchberghalle werden, ebenso steht die Neugestaltung der stark
beanspruchten Grillstellen auf dem Bielwasen und bei der Randenhütte an. Weiter informierte der Ortsvorsteher, dass die vorgeschriebene monatliche
Überprüfung der Spielgeräte auf dem Kinderspielplatz an die Landschaftspfleger Gebrüder Korhummel übertragen wurde. Neuerdings fällt auch die
Pflege der Wegeränder längs der öffentlichen Wege wieder in die Obhut der Ortsverwaltung. Im Rahmen von Filmaufnahmen werden die Zufahrtsstraßen zum Bahnhofsgelände am 15. Und 16.9. gesperrt. Abschließend berichtete der
Ortsvorsteher, dass ein pensionierter Bürger (Handwerker) von Fützen dabei ist, das Kriegerdenkmal auf dem Friedhof auszubessern, bzw. zu reinigen.
Ebenso werden die verblassten Namenstafeln der Gefallenen und Vermissten (1939-1945) neu gefasst, dasselbe geschieht auch beim großen Grabstein
des Fützener Ehrenbürgers und Dekans Ulrich Waibel. Die Eingangstore zum Friedhof und zur Leichenhalle hatte der rüstige Rentner bereits zum
Dorfjubiläum kostenlos gestrichen. Nach abgeschlossener Arbeit macht der Friedhof wieder ein sehr gutes Bild. Der fleißige und freiwillige Handwerker,
der nicht namentlich genannt werden soll, will nur die Materialkosten erstattet haben, ihm sei an dieser Stelle im Namen der Gemeinde gedankt.
Im Rahmen von Filmaufnahmen werden die Zufahrtsstraßen zum Bahnhofsgelände am 15. Und 16.9. gesperrt. Aus den Reihen der anwesenden Bürger
wurden Klagen laut über die Zunahme von Hunden, die von ihren Haltern auf landwirtschaftlich genutzten Flächen freien Auslauf zum Rumtoben
bekämen und Unrat und niedergewalzte Flächen hinterließen. In einem nicht mehr hinnehmbaren Zustand sei die Verbindungsstraße Fützen –
Beggingen/CH (Kreisstraße), deren Ausbau laut Ortsvorsteher allerdings erst für das Jahr 2010 vorgesehen ist. Ebenso sehen die Bürger mit Wehmut,
wie die, das Ortsbild prägende Zehntscheuer, bedingt durch das Eindringen von Regenwasser, zunehmend vergammelt. Dabei sind dort die teuren und zum Schutz der Bürger vorgehaltenen Gerätschaften der Feuerwehr untergebracht.
(05.09.08 - Bericht und Bilder: E. Schüle)
Großer Kirchenputz in Epfenhofen
Gleich ein ganzes Dutzend freiwillige Helferinnen waren zusammen mit Mesner Bernhard Schuck gestern dabei, die St. Gallus-Kirche fein herauszuputzen
. In verschiedenen Gruppen wurden die Altäre, Heiligenfiguren, die Orgel und die Fenster Zug um Zug von Staub befreit.
Bald steigt das Kirchenpatrozinium und da soll das Gotteshaus in neuem Glanz erstrahlen. Nach getaner Arbeit lud Inge Fluck zu einem zünftigen
Vesper und Kaffee und Kuchen ein. Bis zum Patrozinium (26.Oktober) will der Vorsitzende des Pfarrgemeinderates Viktor Fluck mit seinem Team auch den Umbau des ehemaligen Pfarrhauses abgeschlossen haben.
(03.09.08 - Bericht und Bilder: E. Schüle)
Missionsarbeit in Afrika Spendenfreudige Besucher unterstützen die Vortragende spontan
In einem interessanten Lichtbildervortrag berichtete am Sonntagnachmittag Schwester Mechthild Keller über ihre Arbeit im fernen Afrika.
Seit 15 Jahren ist die Missionsschwester nun schon in Tansania im Einsatz, zuletzt leistete sie einige Jahre Aufbau- und Bildungsarbeit bei den Massai in
der Serengeti am Fuße des Kilimandscharo. Nur einen "Katzensprung" weiter, nämlich 800 km westlich ihres bisherigen Einsatzgebietes erhielt sie jetzt
im Gebiet des Viktoriasees einen anspruchsvollen Aufgabenbereich zugewiesen, nämlich die dortige meist noch unterentwickelte Bevölkerung in
Seminaren vor Ort mit den wirkstoffreichen natürlichen Heilpflanzen, die in deren Umfeld wachsen, vertraut zu machen. Die in Tansania vorkommenden
Heilpflanzen leisten, so ist dies wissenschaftlich erforscht, hervorragende Hilfe sowohl bei Malaria, Aids und vielen anderen Krankheiten. Hilfe zur
Selbsthilfe heißt daher der Aufgabenkatalog der dort tätigen Frauen und Männer. Meist kennen die Ureinwohner zwar diese Pflanzen, wissen aber nicht
damit umzugehen und dieses wertvolle Gut aber auch zu schützen und verstärkt anzubauen.
Einhergehend werden aber auch über die Kirche vor allem für Kleinkinder Missionsstationen errichtet, Kindergärten, Schulen und Krankenstationen
gebaut. Über diese interessante aber auch recht Erfolg versprechende Arbeit in diesem weiten Land zeugten die gezeigten Bilder der Missionsschwester,
die mit ihrem Team oft Überlandfahrten von bis zu 900 km Entfernung hohe Anforderungen zu bewältigen hat und im unwegsamen Gelände auch
Gefahren ausgesetzt ist. Dankbar ist sie bei dieser aufopfernden Arbeit für die finanzielle Unterstützung aus der Heimat.
Zu diesem Vortrag waren neben den beiden Pfarrherren Peter Walter und Julius Dreher nicht nur zahlreiche Gäste aus Fützen und Epfenhofen, sondern
auch aus dem Hegau und dem Kreis Waldshut gekommen. Erich Schüle dankte der Schwester für die informative Bilderschau und wünschte ihr im
Namen der Anwesenden weiterhin eine glückliche Hand bei Ihrer Arbeit im fernen Afrika. Am kommenden Sonntag fliegt sie über Frankfurt und Dubai
wieder nach Mwanza an den Lake Victoria zurück. Die 1100 € Spenden, die bei dem Vortrag zusammenkamen, kann Schwester Mechthild dabei gleich an
ihre Wirkungsstätte mitnehmen. Stets werden jedoch auch dankbar weitere Spenden entgegengenommen: Schwester Mechthild Keller, Volksbank-Nahetal BLZ 560 900 00, Konto 208 485, Kennwort: Afrika
Informationen über die wissenschaftlich abgesicherten Heilmethoden "anamed" gibt es unter e-mail: anamedhmh@yahoo.de (01.09.08 - Bericht: E. Schüle)
Sternritt auf den Randenhof
Zum dritten Sternritt auf den Randenhof Fützen hat der „Western Riding Randenhof (WRR)“, dem 17 Mitglieder angehören, eingeladen und das
Interesse ist von Mal zu Mal gestiegen. Mit 26 Anmeldungen die bisher höchste Anzahl, wobei noch einige Spontan-Ankömmlinge dazukamen, da
wetterbedingt trocken und warm der Ritt auf den „Hohen Randen“ einen besonderen Reiz ausmacht.
Die Teilnehmer kamen aus Blumberg und den Ortsteilen, von Wiechs am Randen, Weizen und Bonndorf. Einen weiten Weg hatten sicher zwei Reiter
aus Anselfingen bei Engen und ein Kutschengespann mit mehreren Personen und Kindern aus Grafenhausen.
Auf dem Randenhof wurden die ankommenden Westernreiter von der Vorstandschaft des Western Riding Randenhof herzlich begrüßt und der
Vorsitzenden Natascha Rimbrecht war die Freude am Gesicht abzulesen. Die geprüfte Trainerin betreibt mit Ehemann Andreas seit über 10 Jahren den
Randenhof, gibt Reitunterricht im Western Reiten und bildet Jungpferde aus. Diese Sportart hat ihren Ursprung im spanischen Arbeitsreiten.
Auf dem Randenhof konnten die Reiter, in der Mehrzahl Damen, ihre Reitkünste auf einem groß angelegten Geschicklichkeitsparcours unter Beweis
stellen. Hier galt es, die Pferde möglichst ohne Fehler durch die verschiedenen Hindernisse zu führen, z.B. musste eine Eingangstüre zu einer Koppel
vom Pferd aus geöffnet und geschlossen werden, ein Tisch mit Geschirr (unzerbrechlich) vom Pferd aus gedeckt werden, eine Slalomstrecke mit einer
Fahne in der Hand durchritten werden. Dass es sich bei den Western Reitern nicht nur um sportliche Aktivitäten handelt, zeigen die nächsten Termine.
So wird im September / Oktober die Vorbereitung auf „Das kleine Longierabzeichen (DLA VI)“ mit Prüfung auf dem Randenhof beginnen, im November
in Blumberg ein Abendseminar „Pferderecht“, das die Teilnehmer in die Rechtsbeziehungen mit Pferden einführt. Mit dem Verlauf der Veranstaltung und
dem erfolgreichen Sternritt ist Natascha Rimbrecht und das Vorstandsteam mit Petra Meßmer, Birgit Volz, Petra Pahl und Marika Günther sehr zufrieden.
Auf dem Geschicklichkeitsparcours hat den ersten Platz belegt Dagmar Qualitza aus Bargen (CH). Platz 2 ging an Angela Paulsen aus Weizen und Platz 3 erreichte Corinna Schenk aus Zollhaus.
Bei den Kindern ging Platz 1 an Jessica Paulsen, Weizen, Platz 2 an Madita Maß, Bonndorf und Platz 3 Susanne Baumann, Riedböhringen.
Den Pokal für den weitesten Anreiseweg erhielten Kerstin Löle und Katrin Ehrentraut aus Breitenfeld/Waldshut. Mehr Infos im Internet: www.Randenhof.de oder Telefon 0171-3572134
(01.09.08- Bericht: A. Gleichauf)
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