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St. Vitus aufs Dach gestiegen 
Um allfälligen Schäden im Innern des kunstgeschichtlichen Innenlebens an der St. Vitus-Kirche in Fützen vorzubeugen, ließ der Stiftungsrat der Pfarrgemeinde die Dachkonstruktion am Turm, wie auch über dem Kirchenschiff von der Fachfirma Holzbau
Müller aus Fützen durchchecken. Erfreulicherweise mussten nur einige Ziegel ausgetauscht, sowie verschiedene Blechnerarbeiten vorgenommen werden. Schlimmer sah es allerdings auf
dem Dach des Pfarrhauses aus. Hier sollte nach Anraten der Firma Müller eine Neueindeckung ins Auge gefasst werden. Eine größere Restaurierung
wurde hier zuletzt in den 60er Jahren vorgenommen. Der jetzt angefallene Kostenaufwand am Kirchendach steht in keinem Verhältnis zu den Problemen
und Kosten die entstanden wären, wenn eines Tages unkontrolliert durch extreme Witterungseinflüsse Wasser in die Innenschale der Kirche mit seinen
unersetzlichen Bildern und Stuckarbeiten eingedrungen wäre und diese beschädigt hätte.
Beide altehrwürdigen Bauwerke prägen herausragend das Fützener Ortsbild, sind aber, den Erhaltungsaufwand betreffend, eine echte Bürde für die
Pfarrgemeinde, die es jetzt und in Zukunft zu schultern gilt. Während sich die Erbauung des Pfarrhauses bis zum Jahre 1717 zurückverfolgen lässt, sind
die Daten der Dorfkirche St. Vitus bis in die Jahre 1179 und deren Erweiterung im Jahr 1594 urkundlich nachgewiesen.
Die heutige Bausubstanz geht zurück auf das Jahr 1755. Wenn am 12. September dieses Jahres das mit viel Aufwand angeschaffte Altarensemble
(Zelebrationsaltar, Osterleuchter, Ambo und Sedilien) von Weihbischof Bernd Uhl - und als letzte "Amtshandlung" von Stadtpfarrer Wunsch in Fützen -
eingeweiht wird, könnte dies ein Anlass sein, auf gut 250 Jahre Kirchengeschichte in Fützen zurückzublicken. (29.07.10 - Bericht und Bilder: E. Schüle)


Fahrzeugsegnung in Blumberg Der Heilige Christophorus als Wegbegleiter N
ach gutem katholischem Brauch werden zum Gedenktag an den Hl. Christophorus, dem Schutzpatron der Reisenden, von den Priestern die Fahrzeuge der Gläubigen gesegnet.
Am vergangenen Sonntag erfolgte dies auf dem großen Pausenhof der Scheffelschule in Blumberg. Pfarrer Peter Walter schritt die lange Reihe der
bereitgestellten Autos, Motorräder und Fahrräder ab und besprengte diese und die von den Gläubigen mitgebrachten Plaketten mit Weihwasser.
Christophorus (griechisch: Christusträger) Märtyrer, ist darauf dargestellt als Riese, das Jesuskind auf seinen Schultern durch das Wasser tragend. Der
Heilige ist einer der 14 Nothelfer und soll vor jähem und unbußfertigem Tod bewahren und ist daher der Patron der Reisenden, in neuer Zeit auch der Kraftfahrer. Gedenktag ist der 24. Juli.
(26.07.10 - Bericht und Bilder: E. Schüle)


Verregnete Pilgerwanderung
Es goss wie aus Kübeln, als sich gestern Nachmittag weit über 100 Gäste im Stadtteil Randen in die Altkatholische St.Stephanus-Kirche buchstäblich
hineinquetschten, um die Eröffnung Pilgerwanderung und somit der Eröffnung des Pilgerweges von Randen nach Fützen beizuwohnen.
Die Jugendkapelle von Fützen unter der Leitung von Peter Meister eröffnete die Feier mit einem Musikstück. Für den aus privaten Gründen verhinderten
Landrat Heim begrüßte Kreisarchivar Dr. Joachim Sturm die erwartungsvollen Gäste und "wasserdicht" ausgestatteten Wanderer, während Heike Geils
von der Tourtistkinformation schon mutig Pilgerausweise verteilte und stempelte.
Mit profunden Kenntnissen informierte Sturm über das immer dichter werdende Netz der Jakobswege, vor allem auch im süddeutschen Raum. Des
weiteren grüßte Bürgermeisterstellvertreter Matthias Fischer die Gäste. Vor dem Aufbruch lud Vikar Ulf-Martin Schmidt von der altkatholischen
Kirchengemeinde zum gemeinsamen Gebet ein und erteilte den Pilgersegen.
Nach einem Fußmarsch von etwa 11,5 Kilometern, der wegen des aufgeweichten Bodens durch den Randenwald hoch über Epfenhofen und Fützen noch
über feste Straßen vorbei am Randenhof (Klausenhof) ausgedehnt werden musste, kamen die etwa 120 Pilger schließlich wohlbehalten in der Dorfkirche St. Vitus in Fützen an.
Unterwegs mitten im Wald überraschte Markus Rösch aus Epfenhofen die Wanderer noch mit einem Solostück aus seinem Alphorn. Zum Glück hatte der Dauerregen zeitweise doch noch eine Pause eingelegt.
In einer ansprechenden ökumenischen Vesper stellte Vikar Ulf-Martin Schmidt seine Ansprache unter das Motto des bekannten Sprichwortes: "Der Weg
ist das Ziel" und dies gelte schließlich ja auch für die Pilger auf dem Jakobsweg und für die Christen würde dieser Weg ja schließlich zu Gott führen.
Nach der Andacht lud der Veranstalter, das Landratsamt, die Pilger noch zu einem Pilgervesper in die "Buchberghalle" ein, dorthin war auch der angekündigte "Dorfhock" verlegt worden.
Ortsvorsteher Ewald Gut stellte mit seinen Grußworten sehr ausführlich die Geschichte aber auch die neuere Entwicklung des Stadtteils Fützen vor.
Dabei begrüßte er noch einmal sehr herzlich Kreisjustitiar Dr. Joachim Sturm, die Pressereferentin des Schwarzwald-Baar-Kreises, Julia Weiß, Michael
Braun, Stabstellenleiter für Wirtschaftsförderung und Tourismus im Schwarzwald-Baar-Kreis, die anwesenden Geistlichen, Pfarrer Peter Walter, Vikar Ulf
-Martin Schmidt und Pfarrer i. R. Julius Dreher, sowie Bürgermeister-Stellvertreter Matthias Fischer, und alle anwesenden Stadt-und Ortschaftsräte.
Besonders erfreut zeigte sich der Ortsvorsteher, dass zu diesem Abend viele Fützener Bürger in die inzwischen voll besetzte Buchberghalle gekommen waren.
Lange unterhielten die Jugendkapelle und der schließlich noch in voller Besetzung angetretene Musikverein "Eintracht" unter der Leitung von Karl-Heinz
Hübl die Gäste noch bestens mit flotten Weisen. So entwickelte sich diese denkwürdige Veranstaltung zu später Stunde noch zu einem kleinen Volksfest
und der Frust über die doch sehr verwässerte Aktion war bald vergessen. (24.07.10 - Bericht und Bilder: E. Schüle)

Schwimmen statt schwitzen
Am Mittwoch traf sich die Fützener Grundschule zu einem Schwimmsporttag im Blumberger Panoramabad. Aufgrund der hohen Temperaturen wurde der alljährliche Sporttag kurzerhand ins Schwimmbad verlegt.
Dort angekommen durften sich die Kinder nach einigen Sicherheitshinweisen erst einmal im Nichtschwimmerbecken austoben. Es wurde gerutscht, nach Ringen getaucht und auf Brettern gepaddelt.
Anschließend konnten sich die Schüler an dem reichhaltigen Buffet bedienen, das der Elternbeirat spendiert und einige Mütter mühevoll zubereitet und angerichtet hatten.
Als sich die „Wasserratten“ gestärkt hatten, folgte ein Staffellauf im Nichtschwimmerbecken, der den Kindern sehr viel Kraft abforderte. In drei Gruppen
aufgeteilt hasteten die 46 Kinder durch das Becken, der Muskelkater war vorprogrammiert.
Nach der zweiten Stärkung folgte auch das nächste Spiel. Nun galt es einen Schaumstoffball auf einem Löffel auf die andere Seite des Beckens zu
transportierten, ohne ihn nass zu machen. Auch das war kein leichtes Unterfangen! War diese schwere „Prüfung“ bestanden, durften die Schüler in
Begleitung ihres Rektors, Herrn Müller, endlich in das schon lange herbeigesehnte Schwimmerbecken gehen. Dort bewiesen sie sehr viel Geschick, Mut und Durchhaltevermögen.
Zunächst wurden mit einem Sprung von dem Startblock Bahnen geschwommen. Etwas später wagten sich die ersten an das Ein- und Dreimeterbrett
heran. Manche zögerten noch etwas, andere sprangen, ohne zu zögern mit einem Köpfer vom Dreimeterbrett. Sogar eine Radwende aus dieser Höhe bekamen die „Zuschauer“ zu sehen.
Nachdem gegen Mittag das mitgebrachte Taschengeld gegen Pommes und Co eingetauscht worden war, begab sich die Schule auf den Heimweg. Die
Kinder waren, nicht zuletzt durch die große Hitze, geschafft aber glücklich.

Für Sie gelesen im Südkurier - 23.07.2010 Fabian Jakob: Die Einstellung eines Profis hat er schon
Blumberg – Als Scheffelschul-Rektor Robert Bornhäuser vor einem Jahr seine Schüler in die Sommerferien entließ,
da war das gleichzeitig der Abschied von einem Jungen, dem er kurz zuvor eine Belobigungsurkunde überreichen konnte und den er gerne weiter unterrichtet hätte. Sein Name: Fabian Jakob.
Doch der damals 14-Jährige kehrte nach den Schulferien nicht an die Scheffelschule zurück, war er doch an der renommierten
Freiburger Fußballschule angenommen worden. Seine Klassenkameraden sagten damals Servus mit einem Fußball, auf dem alle unterschrieben hatten.
Wie war das am Anfang mit dem Heimweh, ist es für einen Teenager doch alles andere als normal, das Elterhaus zu verlassen und bei einer Gastfamilie zu leben?
Die ersten zwei Monate seien schon hart gewesen, erinnert sich der heute 15-Jährige. Doch die gute Beziehung zur Gastmutter und deren Tochter hätten über den ersten Trennungsschmerz hinweggeholfen.
Und dann gibt es an der Freiburger Fußballschule auch noch zwei Pädagogen, die jenseits des Fußball-Sports ein ganz wachsames Auge auf die Persönlichkeitsentwicklung ihrer Schützlinge werfen.
Einer davon ist Markus Kiefer und der ist mit Fabian Jakob hochzufrieden: „Er ist sehr zuverlässig, freundlich und besticht mit guten Leistungen auf dem
Platz und in der Schule.“ „Ich bin selbstständiger und verantwortungsbewusster geworden“, sagt Fabian Jakob über sich selbst. Zum Beispiel in
finanziellen Dingen. „Mal schnell die Mutter um fünf Euro bitten, das geht jetzt nicht mehr“, sagt er.Menschen Leute Fußball
Fabian Jakob, dessen Heimatverein der SV Fützen ist, hat sein vor einem Jahr gestecktes Ziel erreicht. Er hat es in der abgelaufenen Saison zum
Stammspieler gebracht und einige Tore zum vierten Platz des SC Freiburg in der Oberliga beigesteuert. Wie viele denn? „Keine Ahnung, ich habe nicht
mitgezählt. Viel wichtiger ist doch die Mannschaftsleistung“, sagt das Talent. Eine Antwort, die schon sehr nach Profi klingt. Ein normaler Tagesablauf sieht für Fabian Jakob folgendermaßen aus
Aufstehen um sieben Uhr, rasch ins Bad und an den Frühstückstisch, denn um 7.50 Uhr ist Schulbeginn. Nach dem Mittagessen im Internat um 13 Uhr
geht's zurück in die Gastfamilie. Dann setzt er sich an die Hausaufgaben und gönnt sich auch etwas Entspannung.
Um 16 Uhr wartet der Kraftraum auf ihn – den sucht er freiwillig auf – und um 17.30 Uhr beginnt das zweistündige Mannschaftstraining. Abends fällt er in
der Regel todmüde ins Bett, hin und wieder zieht es ihn mit Freunden auch noch in die Freiburger City. Zum Beispiel für Kinobesuche. Kneipen sieht er
nicht von innen, denn Alkoholkonsum verträgt sich nicht mit seinem anstrengenden Tagesablauf und seinem sportlichen Ehrgeiz.
Seine Eltern in Fützen besucht er alle 14 Tage. Immer dann, wenn ein Heimspiel ansteht. Kommende Saison werden die Weichen neu gestellt. Dann ist
Fabian Jakob ein U 16-Spieler, der es unbedingt in die Freiburger U 17-Mannschaft bringen will. Dieses Team spielt in der Junioren-Bundesliga. Der
zweite Teil dieses Doppelwortes steht für die Klasse, in der der junge Mann sein Hobby einmal zum Beruf machen will.
Ganz ist der Kontakt zur alten Schule übrigens nicht abgebrochen. In diesen Tagen erhielt Robert Bornhäuser einen Brief von Fabian Jakob, in dem er
seinem früheren Rektor mitteilt, in Zukunft die Berufsfachschule für Wirtschaft zu besuchen, um dort die Mittlere Reife abzulegen. Seine Abschlussarbeit
an der Hauptschule wurde mit einer glatten Eins bewertet. Das Thema „Fußball in Afrika.“ Irgendwie naheliegend.
Fützener Landfrauen machen Pause
Noch einmal gemütlich zusammen sein vor der Sommerpause war die Devise der Schlussveranstaltung bei den Landfrauen von Fützen. Traditionell wird
im jährlichen Wechsel ein größerer Ausflug gemacht, oder aber nach einer Fußwanderung zünftig eingekehrt, dies, damit auch die älteren und zum Teil
gehbehinderten Damen auch an der Gemeinschaft teilnehmen können. Ziel der Zusammenkunft war dieses Jahr das "Landhotel Löwen" in Epfenhofen.
Zum Fußmarsch dorthin bot sich der Feldweg entlang der Bahnlinie bis nach Epfenhofen an. Jedoch war auch für Fahrgelegenheit gesorgt. In geselliger
Runde und bei einem deftigen Abendessen ließen sich die Damen durch den inzwischen herniederprasselnden Gewitterregen den Abend nicht vermiesen.
Für den späten Heimweg mussten dann allerdings teilweise die Ehemänner als Spediteure mit ihren Fahrzeugen gechartert werden. Bis zum
Herbst/Winterprogramm machen die "fleißigen Bienen" mit ihrer Vorsitzenden Ilse Werner nun eine schöpferische Pause, die allerdings in der
kommenden Woche schon wieder in Arbeit ausartet, denn dann sind die "Bienen" aus Fützen am Dienstag und Mittwoch am großen Ausstellungsstand
und Pavillon des Landkreis-Frauenverbandes bei der Landesgartenschau "dienstverpflichtet". (23.07.10 - Bericht und Bilder: E. Schüle)


Schüler auf großer Fahrt Viertklässler mit dem Schiff auf dem Rhein unterwegs
Zum Abschluss ihrer Grundschulzeit gingen die Viertklässler noch einmal mit ihrem Klassenlehrer Michael Müller auf große Fahrt. Eltern transportierten
die Kinder nach Schaffhausen, wo am Morgen das MS „Schaffhausen“ bestiegen wurde. In einer zweistündigen Fahrt auf dem Rhein genossen die
Schüler bei herrlichem Sommerwetter die Schiffsreise bis Stein am Rhein. Dort machte man anschließend einen gemütlichen Stadtbummel und die
Kinder bestaunten die bunt bemalten Häuser der Altstadt. Unterwegs genossen alle ein leckeres Eis und erfrischten sich am kühlen Brunnen, ehe man
sich auf dem Abenteuerspielplatz zur erholsamen Mittagsrast niederließ.
Da die geplante Fahrt mit der Mini-Eisenbahn ausfallen musste, weil der Betrieb im Frühjahr eingestellt worden war, verzogen sich die Kinder nach der
Mittagspause an ein schattiges Plätzchen am Rheinufer. Dort gab es dann Gelegenheit, längere Zeit im Wasser zu planschen und sich bei den sommerlichen Temperaturen etwas Abkühlung zu verschaffen.
Erfrischt wurde dann am frühen Nachmittag der Rückweg nach Diessenhofen angetreten. Dabei wanderten die Ausflügler größtenteils im schattigen
Uferbereich dem Rhein entlang. Nach einem knapp dreistündigen Fußmarsch trafen die kleinen Wanderer am Ziel an, wo sie bereits von den Eltern
erwartet wurden. Leicht erschöpft, aber dennoch zufrieden mit dem schönen Tag traten die Kinder gegen 18 Uhr der Rückweg an. (22.07.10)

Feuerwehr beim Duathlon Blumberger Floriansjünger per pedes und auf Schusters Rappen ohne “Brandblasen” unterwegs
Eingebettet in die Landesgartenschau in Villingen-Schwenningen und dem Tag der Feuerwehren des Schwarzwald-Baar-Kreises wurde am 18. Juli auch der „4. Baden-Württembergische Feuerwehr-Duathlon 2010“
ausgetragen. Die Feuerwehrabteilungen der Stadt Blumberg stellten der Einsatzleitung hierzu 20 Helfer zur Verfügung. Am Marathon selbst beteiligten sich drei
Feuerwehrkameraden von der Abteilungswehr Epfenhofen, nämlich Abteilungskommandant Steffen Jankowski, Tobias Indlekofer und Daniel Hallaj. Zur
Disziplin gehörte 5 Kilometer laufen und 20 Kilometer Fahrrad fahren. Für die Veranstaltung hatten sich immerhin 1235 Teilnehmer und Teilnehmerinnen gemeldet.
Die Laufstrecke führte durch den Schwenninger Fesenwald. Die anspruchsvolle Radstrecke mit Start auf dem Messegelände führte größtenteils über Feld
-und Waldwege über Hochemmingen, um Bad Dürrheim herum über den Ankenbuck, überquerte die B 33. Endziel war schließlich das Eissportstadion in
Schwenningen. Eine Zeitmessung war nicht vorgesehen, doch galt die Vorgabe, beide Disziplinen möglichst unter 90 Minuten zu bewältigen, was die drei
hoch motivierten und gut trainierten Epfenhofener Sprinter natürlich mühelos schafften und somit zu den diplomierten „Finisher“ gezählt wurden.
Neben der Siegerurkunde gab es eine kostenlose Eintrittskarte für die Gartenschau. Damit wird die Abteilungswehr von Epfenhofen zusammen mit der
Stadt Blumberg wieder einmal mehr in die Feuerwehrgeschichte des Schwarzwald-Baar-Kreises eingehen. (22.07.10 - Bericht: E. Schüle, Bilder: privat)

Erntezeit Die Zeit ist reif, in Fützen wird beinahe rund um die Uhr gedroschen
Bis gegen Mitternacht brummen sie nun wieder, die schweren Mähdrescher rund um Fützen und die Landwirte haben diese Woche wieder die saisonalen
18-Stunden-Tage. Es ist Hektik angesagt, denn man traut dem Wetter nicht und dabei steht die Wintergerste trocken reif auf den Äckern. Soweit die
Landwirte nicht über eigene Mähdrescher verfügen werden "Lohn-Drescher" angeheuert.
Wenn das Wetter noch zwei Tage hält, ist die Gerste abgeerntet. Der Weizen jedoch braucht noch mindestens drei Wochen Reifezeit. Über die
Ernteergebnisse wagen die Landwirte noch keine sichere Prognose abzugeben, mit Sicherheit, so Landwirtschaftsmeister Dieter Gleichauf, wird es weniger sein als im vergangenen Jahr.
Das nasskalte Wetter im Frühjahr hat das Wachstum behindert und in den vergangenen Wochen hat die Trockenheit den Reifeprozess zu schnell
gefördert. Positiv aber dürfte sich das heiße Wetter auf den Feuchtigkeitsgehalt auswirken, darüber braucht in diesen Tagen bei den Annahmestellen
sicher nicht geredet zu werden. Allerdings wird die Wintergerste in Fützen fast durchweg für Futterzwecke eingelagert. Helmut Gleichauf mit seinem
"Lohndrescher" Raimund Berger aus Lausheim haben heute noch sieben Hektar Wintergerste zu dreschen. Der Nächste wartet schon. (20.07.10 - Bericht und Bilder: E. Schüle)


Gute Bilanz Krankenpflege-Förderverein Fützen ist eine starke Stütze für die Kirchliche Sozialstation Blumberg
13.000 Euro gesponsert - Vorstand komplett neu gewählt
Wenn auch nur wenige Mitglieder (darunter ein Mann) der Einladung zur Mitgliederversammlung in den Bürgersaal gefolgt waren, so ging aus dem sehr
gut vorbereiteten Informationsabend hervor, dass die Mitglieder des Krankenpflege-Fördervereins Fützen zu den großen Förderern der Sozialstation Blumberg zählen.
Margot Gleichauf als Vorsitzende konnte neben dem Vorstandsteam auch Ortsvorsteher Ewald Gut, sowie die Geschäftsführerin der Kirchlichen
Sozialstation, Rita Franz begrüßen. Gleichauf reflektierte in ihrem Geschäftsbericht die segensreiche Tätigkeit des im Jahre 1977 gegründeten
Fördervereins, dem sie nun seit 1999 zusammen mit ihrer zweiten Vorsitzenden Angelika Meister und Martina Scherer als Kassiererin und Schriftführerin
vorsteht. Dank deren aktiver Werbetätigkeit konnte, trotz alljährlich vorkommender Todesfälle unter den Mitgliedern, die Mitgliederzahl bei derzeit 121 konstant gehalten werden.
Martina Scherer würdigte in ihrem Rückblick die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit der Sozialstation und deren Pflegekräften. Deren Arbeit in Fützen
wird demzufolge auch mit einem kleinen Weihnachtsgeschenk belohnt. Die von Scherer offen gelegte solide Kassenlage erlaubte es, in diesem Jahr an
die Sozialstation, zusätzlich zu den vereinbarungsgemäß jährlich anteilig abzuführenden etwa 1.150 EURO "Gebührennachlass und Investitionskosten",
eine außerordentliche Spende von 4000 Euro zu machen. Somit hat der Krankenpflege-Förderverein Fützen die Sozialstation seit 2005 mit beachtenswerten 13.000 Euro unterstützt.
Die Kassenprüferinnen Ursula Arlt und Renate Günthner bestätigen eine einwandfreie Kassenführung und so war die von Ewald Gut beantragte
Entlastung reine Routine. Dem Ortsvorsteher als Wahlvorstand fiel auch an diesem Abend die Aufgabe zu, für die ausscheidenden Vorstandsmitglieder Margot Gleichauf und Martina Scherer Nachfolger zu finden.
Einstimmig gewählt wurden per Akklamation Angelika Meister zur Ersten Vorsitzenden, Helga Reichhart zur stellv. Vorsitzenden, sowie Gertrud Keller zur
Schriftführerin/Kassiererin. Dem Beirat aus den Kirchengemeinden gehören künftig an: Röm.-katholisch Martina Scherer, alt-katholisch Margot Gleichauf
(für Liselotte Gleichauf) und Marion Keller für die evangelische Kirchengemeinde. Kassenprüfer bleiben unverändert Ursula Arlt und Renate Günthner.
Ortsvorsteher und Stadtrat Ewald Gut lobte in seinen Grußworten die hervorragende Arbeit der Sozialstation wie auch des Fützener Fördervereins,
indem in den nun zurückliegenden 33 Jahren seit deren Gründung der beiden Institutionen sehr viel für die Betreuung und Pflege der älteren und bedürftigen Menschen zu Hause in ihrem gewohnten Umfeld getan wurde.
Rita Franz fasste in prägnanten Worten die große Leistungspalette der Sozialstation mit ihren derzeit 30 Mitarbeiterinnen zusammen, indem diese an 365
Tagen im Jahr von früh bis spät ihren Dienst bei den Menschen bei ihren oft schwierigen Lebenslagen tun. Dies, so ließ sie nicht unerwähnt, sei im
vergangenen strengen Winter gerade bei den Fahrten nach Fützen oft eine große Herausforderung gewesen. In Fützen werden derzeit aktuell 14
Personen betreut, wo erforderlich, zweimal am Tag. Erstaunlich groß ist die breite Palette der abrufbaren Hilfsmöglichkeiten, neuerdings sogar über das
allgegenwärtige Internet. Des weiteren steht jetzt auch eine ausgebildete Palliativ-Pflegekraft zur Verfügung.
Die Nachfrage durch Familienangehörige nach stundenweiser Betreuung ihrer betagten Angehörigen wird ebenso geschätzt, wie die Möglichkeit, die
Pflegebedürftigen über die Senioren-Betreuungsgruppe für vier Stunden am Tag betreut zu wissen. Wohltuend für ältere Patienten im Krankenhaus,
wenn die Schwester von der Sozialstation ans Krankenbett kommt, oder, wenn die Entlassung ansteht, dies fürsorglich begleitet wird.
Hauswirtschaftliche Dienste, Essen auf Rädern runden das inzwischen immer wieder optimierte Versorgungsangebot ab.
Rita Franz, wie vordem auch der Ortsvorsteher, bedankte sich sehr herzlich bei den nun ausscheidenden Damen vom Vorstandsteam für die stets
harmonische Zusammenarbeit und das menschliche Miteinander, der ganz besondere Dank ging dabei an Margot Gleichauf, die sich bei der Sozialstation
in Blumberg heute und auch in Zukunft großer Wertschätzung erfreuen dürfe. (20.07.10 - Bericht und Bilder: E. Schüle)

v. l. : Ortsvorsteher Ewald Gut mit dem neuen Vorstandsteam, r.k. Beisitzerin Martina Scherer,
Stellvertretende Vorsitzende Helga Reichhart, Erste Vorsitzende Angelika Meister, Kassiererin/Schriftführerin Gertrud Keller, ak. Beisitzerin Margot Gleichauf und Rita Franz,
GF-Sozialstation Blumberg. Nicht auf dem Bild Marion Keller,ev Beisitzerin

4000 Euro Spende
Mit großer Freude nahm Rita Franz, Geschäftsführerin der Kirchlichen Sozialstation Blumberg einen Scheck über 4000 Euro entgegen, den ihr Margot
Gleichauf als Vorsitzende des Krankenpflege-Fördervereins Fützen anlässlich der Mitgliederversammlung im Bürgersaal überreichte. Der Förderverein
kann dank seiner großen Mitgliederzahl die Sozialstation jährlich mit einer außerordentlichen Spende unterstützen.
In diesem Jahr ist dies die größte Einzelspende in den zurückliegenden Jahren (siehe unser Bericht). Diese immer willkommenen Spendengelder werden
, so Rita Frantz, stets für außerordentliche Investitionen wie Gehhilfen, Betten oder ähnliches, aber auch für Weiterbildungsmaßnahmen verwendet.
Dieses Jahr, so konnte sie mit Genugtuung vermelden, fließe das Geld praktisch wieder nach Fützen zurück, denn die 4000 Euro finden Verwendung bei
der Finanzierung eines bereits bestellten neuen Fahrzeuges und in diesem Falle bekäme das neue Auto in erster Linie die in Fützen tätige Schwester
Brigitte zugeteilt, die bekanntlich in der Hauptsache Fützen betreut. (20.07.10 - Bericht und Bild: E. Schüle)


Spaß in den Baumwipfeln 2., 3. und 4. Schuljahr der Grundschule Fützen auf dem Baumkronenweg unterwegs Vor einigen Tagen
waren die größeren Schüler der Grundschule Fützen auf Abenteuerreise auf dem Waldkircher Baumkronenweg. Zusammen mit Frau
Bauhof und Herrn Müller stiegen die Schüler den schweißtreibenden Sinnesweg empor, auf dem beim Wissensspiel an verschiedenen Stationen Fragen
zum Wald, den Tieren und Pflanzen zu beantworten waren. Vieles davon durften die Kinder den einzelnen Infotafeln entnehmen. Sie konnten aber auch
häufig das im Laufe des Jahres beim Thema „Wald“ erworbene Wissen mit einbringen.
Nach einer Mittagspause auf dem Vorplatz des Baumkronenweges begann der abenteuerliche Teil des Tagespensums. Zunächst wurden auf dem
Baumkronenweg in den Baumwipfeln noch die restlichen Fragen des Wissensspiels gelöst, ehe es mit Begeisterung auf den Barfußweg ging.
Danach kam die Mutprobe des Tages auf die Kinder zu. Auf dem Abenteuerpfad, bestehend aus drei größeren Abschnitten mit unterschiedlichen
Schwierigkeitsgraden, galt es, sich selbst zu überwinden und allen Mut zusammenzunehmen. Unterschiedliche Hängebrücken mit variantenreichen
Aufhängungen und mehr oder weniger starken Schwankungen forderten den Kindern Kraft, Mut und Ausdauer ab.
Doch keiner, weder im 2. noch in den anderen Schuljahren, kniff bei dieser Herausforderung. Manche hatten dabei sogar so viel Spaß, dass sie alles
gleich in fünf oder sechs Durchgängen ausprobierten. Doch am Ende waren alle stolz auf ihre Leistung.
Vor der Heimfahrt war dann noch für alle Gelegenheit auf einem Kletterspielplatz weiter zu toben und nebenher auch noch ein leckeres Eis zu genießen.
Auf der Heimfahrt merkte man den Kindern aber an, dass der Tag ganz schön Kraft gekostet hatte.
Zum Abschluss des Themas erhält nun jeder Schüler als Belohnung für die fleißige Mitarbeit noch eine Urkunde als „Waldexperte“. (19.07.10)

Besuch auf der Landesgartenschau Grundschüler lernen in der Natur
Vor kurzem besuchten die Schüler der Grundschule Fützen mit ihren Lehrern Annette Wagner, Eva Bauhof und Michael Müller die Landesgartenschau in
Schwenningen. Interessiert bestaunten die Kinder die verschiedenen Ausstellungsbereiche und lernten vielerorts Neues kennen.
Besonders interessant war die Präsentation des Forstamtes über den Wald, da dieses Thema im Unterricht des Schuljahres eine zentrale Rolle gespielt
hat. So konnten die Kinder viele ergänzende Informationen finden, die das im Unterricht Gelernte abrundeten.
Aber auch der Besuch des Barfußweges bereitete ihnen großen Spaß und das nachfolgende Fußbad an der Wasserstelle sorgte für eine wohltuende
Abkühlung bei den sommerlichen Temperaturen. Auch im Klettergarten hatten die Kinder viel Spaß. An der Murmelbahn der Waldorfschule konnte jedes
Kind eine eigene Riesen-Murmel rollen lassen und den Weg der Kugel mitverfolgen.
Nach der Mittagspause im schattigen Gras teilten sich die Kinder auf. Die Klasse 1/2 kam auf der Landesgartenschau in den Genuss des Workshops „Blütenzauber“, der die Kinder wirklich staunen ließ.
Wir starteten im Ökomobil. Zunächst durften alle mit ihrem Wissen über eine Wiese beweisen, dass sie bereits kleine Wiesenexperten waren. Während
gesammelt wurde, was man denn wohl alles für eine Wiese braucht, durfte jeder Tisch diese Dinge in seine „Erde“ stecken. So entstand eine Wiese mit
Gras und verschiedenfarbigen Plastikpflanzen. Aber auch die Tiere durften nicht fehlen. Um den Kindern zu verdeutlichen, wie die Insekten den Nektar
aus den Blüten saugen, setzen wir den Workshop im Freien fort. Hier kämpften zwei Gruppen darum, wer den meisten „Nektar“ sammeln kann.
Später durfte jedes Kind in der anliegenden Wiese fünf verschiedene Blumen pflücken und anschließend im Ökomobil unter dem Mikroskop untersuchen.
Was sie da sehen konnten, sorgte für großes Staunen! Um die gepflückten Blumen nun nicht einfach wegzuwerfen, wurde zum Schluss noch ein Gesteck
gebastelt, das die Schüler als Andenken mit nach Hause nehmen durften.
Die Dritt- und Viertklässler ihrerseits ließen sich bei den Imkern ganz genau in Leben und Arbeit der Bienenvölker einführen. Dabei konnten alle in
einem Schaukasten auch eine Bienenkönigin sehen. Besonders interessant für die Kinder war der Blick in einen Bienenstock, wobei die Kinder durch
einen eigentümlichen Kopfschutz vor Bienenattacken geschützt waren. Am Ende der Unterrichtsstunde erwarben einige Kinder auch noch ein Glas Honig
im Honigkiosk, da sie vom Geschmack der Kostprobe des Originalhonigs aus dem Bienenstock überzeugt worden waren.
Nachdem sich alle Schüler wieder versammelt hatten, wurde noch weiter geschaut und trotz Hitze auch noch sportlich einiges geleistet. Nach einer
weitern Pause auf einem schattigen Spielplatz brach man zu einem letzten Rundgang auf und umrundete den kleinen See im Gelände. Hier gab es noch einmal interessante Informationen über das Leben in der Steinzeit.
Danach ging es wieder Richtung Heimat, wo am Abend alle leicht erschöpft aber sichtlich zufrieden eintrafen. (19.07.10)

Neues „Gesicht“ für Buchberghalle Ortschaftsrat erbringt Eigenleistung
Die Fützener Buchberghalle, Baujahr 1973, ist in die Jahre gekommen. Aus dem laufenden Haushalt wurden in den vergangenen Jahren bereits 165.000
Euro in verschiedene Sanierungsmaßnahmen investiert. Dabei war der größte Brocken die Neuverglasung der Westseite mit Sonnenschutz, was zu einer
wesentlich besseren Klimatisierung des Innenraumes vor allem in den Sommermonaten führte. Im vergangenen Jahr wurde der Hallenboden teilweise
ausgetauscht und mit einem Schwingboden und pflegeleichtem Bodenbelag bestückt.
Seit einigen Tagen ist nun Ortsvorsteher Ewald Gut mit einem Helferteam vom Ortschaftsrat dabei, die Außenfassade an der Südostseite in Eigenarbeit zu sanieren.
Als erste Aktion wurden die hässlichen Faserzementplatten abgerissen. Bereits ausgetauscht sind die Oberlicht-Fenster, diese Neubeschaffung ist mit
witterungsbeständigen Fensterrahmen und Wärmeschutzglas ausgestattet. In diesen Tagen ist der "Bautrupp" dabei, die freigelegte Fassade mit
wärmegedämmtem Material aufzurüsten, wobei auch eine Hinterlüftung berücksichtigt wird. In weiteren Aktionen wird dann als Verkleidung eine so genannte Stulpschalung aus Fichtenholz montiert.
In Anlehnung an den Farbton des Nachbarhauses "Barke" und an die blaue Farbe des Daches erhält diese Verkleidung einen taubenblauen. Farbanstrich.
Da die Arbeiten nur an Samstagen vorgenommen werden, dürften noch einige schweißtreibende Arbeitseinsätze notwendig werden. Dann aber wird die Buchberghalle wieder ein neues Juwel im Ortsbild darstellen.
Nach der Vorausberechnung durch den Ortsvorsteher werden sich die Materialkosten für Fenster, Dämmmaterial, Verschalung und Hilfsmittel auf etwa
12.000 EURO belaufen. Bis jetzt haben die Helfer zusammen mit ihrem "Boss" bereits 35 Mannstunden an "Frondienst" erbracht. (18.07.10 - Bericht und Bilder: E. Schüle)

Der Wald als Klassenzimmer
Vor kurzem trafen sich die Schüler der Fützener Grundschule mit den Forstbeamten Gerhard Baschnagel und Michael Eisele am Randenaufstieg.
Begleitet von ihren Lehrern Annette Wagner und Michael Müller wurden sie an fünf Lernstationen, die von den Forstleuten liebevoll vorbereitet worden waren, über die Aufgaben des Waldes informiert.
Schon während des ganzen Schuljahres hatten die Kinder das Thema „Wald“ im Rahmen des Schulcurriculums immer wieder im Unterricht bearbeitet
und so schon einige Kenntnisse erworben. Diese konnten sie im Laufe des Waldspaziergangs immer wieder gezielt abrufen und erfuhren gleichzeitig neue Aspekte von den Fachleuten.
So konnten die Kinder im praktischen Versuch erproben, wie der Waldboden als Wasserspeicher wirken kann. An mehreren Baumscheiben durften die
Schüler anhand der Jahresringe selbst überprüfen, wie alt der Baum wohl war, als er gefällt wurde. In einem Jungforst zeigten die Forstleute den
Kindern, wie die Förster den Wald bewirtschaften und wie die Auswahl der Bäume vor sich geht, die zur späteren „Ernte“ vorgesehen sind. Durch eigene
„Auswahl“ und entsprechende Kennzeichnung mit farbigen Bändern konnten die „Lehrlinge“ zeigen, ob sie ein gutes Auge für „Zukunftsbäume“ haben.
An einer weiteren Station galt es, im Wald versteckte Waldtiere aus Holz zu entdecken und sich sowohl die Anzahl der Tiere als auch die Tierart zu
merken. Bei dieser Aufgabe entgingen allerdings einige Tiere einfach der Aufmerksamkeit der Kinder.
Mit einer „Präsentation“ von Borkenkäfern am lebenden Objekt schlossen die Forstleute ihren naturnahen Unterricht ab. Die Kinder konnten an dieser
Station eindrücklich feststellen, welche Gefahren dem Wald durch diesen winzigen Schädling drohen.
Bevor es wieder heimwärts ging, bedankten sich die Kinder bei ihren „Naturlehrern“ für den interessanten Unterrichtsmorgen. (18.07.10)

40 Jahre im Betrieb Sto AG verabschiedet langjährigen Mitarbeiter in den Ruhestand
In einer kleinen Feierstunde wurden dieser Tage mehrere Mitarbeiter bei der Sto AG in Stühlingen-Weizen für langjährige Mitarbeit geehrt. Unter ihnen Manfred Gleichauf (60) aus Fützen.
Gleichauf erlernte ursprünglich von 1964 bis 1967 in Fützen den Beruf des Großhandelskaufmanns bei der damaligen Lebensmittelgroßhandlung Adolf
Wehinger. Diese Ausbildung schloss er mit Erfolg bei der Industrie-und Handelskammer Villingen ab. Nach seiner Bundeswehrzeit erhielt er am 1. Juli
1970 bei Sto in Weizen eine Anstellung als Sachbearbeiter im Versand. Mehrere Jahre war er sodann stellvertretender Versandleiter, bis er im Jahre
1993 als Leiter des Warenverteilzentrums in das neu gegründete Zweigwerk in Donaueschingen wechselte.
Dort wurde ihm schließlich der verantwortungsvolle Posten als Warenausgangs-Koordinator/Disponent übertragen. Aus gesundheitlichen Gründen
scheidet er nun zum 1. September d.J. aus dem Betrieb aus. Für seine 40-jährige Betriebstreue erhielt er am 6. Juli die Ehrenurkunde der Industrie-und
Handelskammer Hochrhein-Bodensee, sowie von seinen Vorgesetzten die Sto-Ehrennadel in Gold und weitere Zuwendungen, darunter auch die obligatorische goldene Sto-Uhr, überreicht.
Kleine Erkenntnis am Rande: Bei Aushändigung der Jubiläumsgeschenke vermerkte der anwesende Personalchef schmunzelnd, dass Manfred Gleichauf
am 1. Juli 1970 in den Personalakten als der 121. Mitarbeiter geführt wurde, heute hat Sto weltweit 4000 Mitarbeiter. (16.07.10 - Bericht und Bilder: E. Schüle)


Altenwerkstreffen Sehr Alt und sehr Jung unterhalten die Senioren bestens
Trotz Backstuben-Temperaturen folgten der Einladung in die Fützener Bahnhofswirtschaft wieder 38 SeniorenInnen, wobei die Freunde aus
Riedöschingen mit 15 Teilnehmern wieder wesentlich zur guten Unterhaltung, aber auch zur Auslastung der Küche beitrugen.
Nach der obligatorischen stimmgewaltigen Begrüßung durch den "Präsidenten" Ewald Wilhelm und dem ebenso obligatorischen "Fützener Lied" ging es
bei Kaffee und Kuchen Schlag auf Schlag weiter mit volkstümlichen Gesängen, die Ewald Wilhelm und Ernst Keller (Riedöschingen) abwechselnd auf
dem Akkordeon begleiteten. Olga Selb (92) als älteste Fützener Bürgerin, die eben in überraschend geistiger Frische eine Mega-Geburtstags-Fete
überstanden hat, glänzte als Alleinunterhalter mit gleich mehreren humorvollen aber auch tiefgründigen Gedichten.
Doch auch die Wirtin Hedwig hatte eine Überraschung bereit, sie schickte nämlich das hauseigene "Chörli" auf die Bühne und Tochter Ulrike erfreute die
Gäste mit ihren eigenen Kindern und den Patenkindern mit lustigen Kinderliedern.
So verlief der Mittag im angenehmen Gastraum sehr harmonisch. Ewald Wilhelm verwies noch auf die bevorstehenden Aktivitäten, so will er die
Dekanats-Altenwerk-Wallfahrt, die dieses Jahr am 21. September Jahr nach Donaueschingen führt, wieder mit einem Ausflug verbinden. Zielorte werden derzeit mit dem Reiseunternehmen ausgearbeitet.
(16.07.10 - Bericht und Bilder: E. Schüle)
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Ulrike mit dem Kinderchor v. l.: Elisabeth, Anna, Lena-Marie, und Tobias
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v. l.: Anton Gut, Brunhilde Wild und Rudolf Hettich gehören zum harten Kern
der Altenwerk-Treffs
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Futter für die Bienen
Bauern und Imker sind aufeinander angewiesen. Im Rahmen des Meka-Förderprogramms gehen Landwirte zunehmend dazu über sogenannte
Bienenweiden anzubauen, vor allem aber, um damit eine ertragreiche Honigtracht der Bienen zu schaffen und liefern damit den Beweis, im Rahmen des
wirtschaftlich Vertretbarem den für die Menschen lebensnotwendigen Bestand der Bienenvölker im Land zu sichern.
Diese Bienenweiden sind aber darüber hinaus gerade in diesen Wochen auch bunte Farbtupfer in der vielfältigen Kulturlandschaft im Schwarzwald-Baar
-Kreis und sorgen für Aufmerksamkeit. In einer groß angelegten Beratungsaktion ist der BLHV Donaueschingen derzeit dabei, die Landwirte
diesbezüglich zu beraten. So wurden in diesem Jahr im Schwarzwald-Baar-Kreis bereits neben bestehenden 1.600 Hektar Landschaftspflege-Verträge
bereits über 100 Hektar so genannte "Bienenweiden" angebaut.
Auch in Fützen unterstützen inzwischen mehrere Landwirte diese "imkerfreundliche" Aktion. Für weitere Interessenten stellt Landwirt Gerhard
Baschnagel in Zusammenarbeit mit dem Bezirksgeschäftsstellenleiter Hermann Keller im Gewann "Holder" in Fützen derzeit sein Feld zu Schauzwecken
zur Verfügung. Dort blühen zur Zeit ein gutes Dutzend Pflanzen aller Art: Borretsch, Buchweizen, Perser-und Inkarnatsklee, oder der Ringel- und
Kornblume. Die Aussaat erfolgte am 23. April 2010. Für die Fläche von 88 ar wurden 15,5 kg Saatgut eingesetzt. (20kg/ € 96.30). Nach Abschluss der Blütezeit im September werden die Pflanzen untergemulcht.
Der BLHV stellt seinen Mitgliedern kostenlos markante Hinweisschilder zur Verfügung und berät jederzeit über Anlage und Pflege solcher Flächen, die
durch Förderprogramme der EU und des Landes unterstützt werden. Theodor Zeller, als begeisterter Imker aus Fützen, zeigte sich bei der Besichtigung
im Namen seiner Imkerfreunde begeistert von dieser Aktion und hofft, dass es in den kommenden Jahren viele Nachahmer gibt und damit die oft
gehörte Meinung, dass die Landwirte Mitverursacher beim Bienensterben sein sollen, sodann widerlegt werden kann. Infokasten:
Als Bienenweide bezeichnet man die Pflanzen, die besonders reichhaltig Nektar und Pollen erzeugen und deswegen häufig von
Honigbienen angeflogen werden. Auskunft bei BLHV-Geschäftsstelle Donaueschingen, Tel. 0771/8097-15, Hermann Keller. E-mail: BZGDonaueschingen@blhv.de oder bei Gerhard Baschnagel, Fützen Tel. 07702/9536
(13.07.10 - Bericht und Bilder: E. Schüle)

Pfarrhausgarten als Treffpunkt
Seine Feuertaufe bestand am gestrigen Sonntag der neu hergerichtete Pfarrhausgarten. Hierher hatten die Epfenhofener "Kommental-Musikanten" erstmals ihr alljährliches Frühschoppenkonzert verlegt.
Unter der Leitung von Elmar Klein unterhielten die Musiker bei schweißtreibenden Temperaturen glänzend mit einem wohldosierten Programm. Dabei
fehlte es auch nicht an selbst komponierten "Eigengewächsen", komponiert und kraftvoll vorgetragen von Markus Rösch.
Auch für das leibliche Wohl für die zahlreich erschienenen Gäste unter den zahlreich aufgestellten Sonnenschirmen war bestens gesorgt.
Ortsvorsteher Rudolf Fluck lobte mit seinen Grußworten die hier geschaffene Möglichkeit, in der Ortsmitte die gute Gemeinschaft zu pflegen. (12.07.10 - Bericht und Bilder: E. Schüle)

Spalier fürs Brautpaar
In der Dorfkirche St. Vitus Fützen gaben sich am Samstag Stefan Schmid aus Fützen und Bianka Schönle aus Tengen da Ja-Wort. Umrahmt von den
Klängen des Musikvereins "Eintracht", dem der junge Ehemann seit Kindsbeinen angehört, vollzog Pfarrer Peter Walter die Trauung. Im Rahmen der
Trauungszeremonie erfolgte auch die Taufe des gemeinsamen Sohnes Jonas-Fabio.
Nach den Feierlichkeiten im kühlen Gotteshaus ließ es sich der in starker Besetzung angetretene Musikverein unter der Leitung von Karl-Heinz Hübl nicht
nehmen, trotz Gluthitze die Hochzeitsgesellschaft auf dem Kirchenvorplatz mit flotten Weisen zu unterhalten.
Groß war die Zahl der Gratulanten, Mitglieder der Eggäsli-Zunft Fützen und der Narrentanzgarde aus Tengen standen beim Auszug Spalier. Die weltliche
Feier fand im Landhotel "Löwen" in Epfenhofen statt. Das junge Paar hat bereits im markant umgebauten Elternhaus des Bräutigams im "Homberg" in Fützen Wohnung bezogen.
(11.07.10 - Bericht und Bilder: E. Schüle)

Mittagstisch im Pfarrhausgarten
Der vom Pfarrgemeinderat und den Ministranten angebotene kleine Mittagstisch wurde am vergangenen Sonntag nach dem Gottesdienst gerne
angenommen. So konnte bei dem herrschenden schwülen Wetter der heimische Herd kalt bleiben. Zu den schmackhaften Wienerle stand ein gut ausgewähltes Salatbuffet zur Verfügung.
Mit Feuereifer und roten Backen backten die kleinsten Ministranten schmackhafte Waffeln, die als "Dessert" gerne Abnehmer fanden. Der Erlös dieser
Aktion fließt in die Ministrantenkasse für deren weitere Aktivitäten. (05.07.10 - Bericht und Bilder: E. Schüle)

Firmung in Blumberg
70 junge Christen empfangen das Sakrament der Firmung
In einer denkwürdigen Feier versammelten sich am vergangenen Samstag 70 junge Christen der Seelsorgeeinheit Blumberg mit Ihren Angehörigen in
der Stadtkirche von Blumberg, um nach monatelangen Vorbereitungen von Ordinariatsrat Dr. Peter Birkhofer das Sakrament der Firmung zu empfangen.
Der Abgesandte des Erzbischofs aus Freiburg verstand es vortrefflich, in seiner Ansprache die jugendliche Schar in das nicht alltägliche Ereignis
einzubinden. Dabei löste er bei Jung und Alt mit seinen profunden Kenntnissen über Sport, Show und gar Schönheitssalben und die derzeit laufende
Weltmeisterschaft auch Heiterkeit aus. Sogar Lena musste mit ihrem Song "Satellite" und ihrer besungenen neuen blauen Unterwäsche herhalten.
Doch der hohe Geistliche ermahnte auch die jungen Menschen, über Beruf, Schule und die mannigfaltigen Freizeitangebote hinaus gerade heute und in
Zukunft nicht zu vergessen, in Wort und Tat für den christlichen Glauben Zeugnis zu geben. Die Firmung wolle nicht nur den Körper, sondern vor allem
auch die Seele salben und damit den Menschen in seiner Einmaligkeit Kraft und Würde schenken und seine Verbindung zur Kirche stärken.
Viel Zeit nahm sich der geistliche Würdenträger, um vor der Salbung mit jedem Firmanden Einzelgespräche über "Gott und die Welt" zu führen. Dann
legte er jedem vor ihn hingetretenen Jugendlichen die Hand auf den Kopf und salbte ihn mit Chrisam ein Kreuz auf der Stirn.
Währenddessen legte der Firmpate/Patin seine Hand auf die rechte Schulter des Firmlings als Zeichen seiner Unterstützung. Die dann folgende
Eucharistiefeier zelebrierte der Seelsorger zusammen mit Stadtpfarrer Edgar Wunsch, Pfarrer Peter Walter und Pfarrer i.R. Julius Dreher.
Sehr ansprechend untermalte die zweieinhalbstündige Feier der Jugend-und Firmanden-Chor unter der Leitung von Renate Günthner mit modernen
geistlichen Liedern. An der Orgel und am E-Piano Marcel Rath. Stadtpfarrer und Hausherr Edgar Wunsch lud anschließend noch zu einem kühlen Umtrunk in den Pfarrhausgarten ein.
(04.07.10 - Bericht und Bilder: E. Schüle)

St. Gallus-Senioren feiern Grillnachmittag bei Otmar Brutsche
Eine gute Standortwahl für den Grillnachmittag der Senioren am vergangenen Mittwochnachmittag war die "Sommerresidenz" von Ottmar Brutsche an
einem rauschenden Bachlauf in einem Seitental des Kommenbachs, eigentlich eine Geheimadresse.
Kaum waren Kaffee und Kuchen aufgetischt, so fielen die ersten großen Tropfen und Blitze zuckten am Himmel. Fluchtartig zogen sich die etwa 30 Gäste
in die großen Räumlichkeiten, weit entfernt von den heimatlichen Gefilden, zurück.
Doch kaum hatte sich das Gewitter verzogen, wurden die Bänke und Tische wieder auf der lauschigen Wiese unter den Obstbäumen aufgebaut und
Grillmeister Ottmar waltete seines Amtes. Auch das leckere Salatbuffet ließ keine Wünsche offen.
Der bunte Nachmittag war gerettet und bei Spiel, Spaß und munteren Liedern hielt es die Gäste so lange, bis die untergehende Abendsonne die munteren und hochzufriedenen Senioren auf den Heimweg lockte.
(01.07.10 - Bericht und Bilder: E. Schüle)


Grotte in Eigenarbeit
Im Pfarrhausgarten von Epfenhofen entsteht eine Andachtsecke Nachdem der Pfarrhausgarten im vergangenen Jahr einer gründlichen Rodung und Umnutzung unterzogen wurde, setzte der
Pfarrgemeinderatsvorsitzende Viktor Fluck seine Idee, eine Grotte zu errichten, in den vergangenen Wochen in die Tat um.
Nach eigener Planskizze ging der gelernte Maurermeister mit seinen Helfern, Ottmar Brutsche, Helmut Frank, Bertram Schwörer und Edwin Fluck II an
die heikle Arbeit, eine "Raumschale" aufzubauen. Inzwischen sind die Roharbeiten abgeschlossen. Über die Innenausstattung wird im Pfarrgemeinderat noch kräftig diskutiert.
Nach dem Willen des Ratsgremiums soll die Grotte nicht den Charakter einer Lourdes Grotte, sondern einer stilvollen Mariengrotte erhalten. Spender für
die Anschaffung einer Muttergottesstatue sind natürlich willkommen.
Der Zeitrahmen für die Einweihung ist weit gesteckt, bis zur Feier des Kirchenpatrons St. Gallus im Oktober sollte sich auch die Begrünung und
Bepflanzung gut entwickelt haben. Viktor Fluck und sein Helferteam haben bisher über 500-Mannstunden in Eigenleistung erbracht. Heute schon herrscht
insgeheim die Hoffnung, dass noch Stadtpfarrer Edgar Wunsch das Kirchenpatrozinium zum Anlass nimmt, seiner langjährigen Wirkungsstätte einen
Besuch abzustatten, um die Grotte, deren Förderer er ja auch war, einzuweihen. (30.06.10 - Bericht und Bilder: E. Schüle)

Wechsel im Pfarrhaus Blumberg
Stadtpfarrer Edgar Wunsch verlässt die Seelsorgeeinheit Blumberg im September
Große Bestürzung herrschte in Blumberg und den Teilorten, als Stadtpfarrer Edgar Wunsch anlässlich der Sonntagsgottesdienste
bekannt gab, dass er dem Ruf des Erzbischofs folgen werde, und am 13. September d.J., bzw. mit Beginn des neuen Schuljahres
, die vakant gewordene Pfarrstelle in der Seelsorgeeinheit Boxberg im Dekanat Tauberbischofsheim übernehmen werde.
Pfarrer Wunsch legte bei seiner Verlautbarung, die er selbst vortrug, bzw. durch die jeweiligen Pfarrgemeinderatsvorsitzenden
verlesen ließ, wert auf die Feststellung, dass es für seinen Weggang aus Blumberg keine äußeren Gründe gäbe und für ihn diese
Situation genauso plötzlich und unerwartet käme, wie für die Gemeindemitglieder. Er erkenne, so seine Ausführungen, im
Vorschlag des Erzbischofs zum Stellenwechsel den Ruf Gottes. Sein Leben, wie auch das Leben der Christen in der
Seelsorgeeinheit Blumberg ruhe nun mal in den Händen Gottes und für ihn als Priester sei es wichtig, dem Ruf nach einer neuen Aufgabe folge zu leisten.
In Freiburg, so versicherte der Pfarrer, sei man derzeit bemüht, die Stelle in Blumberg baldigst wieder neu zu besetzen. Edgar
Wunsch (48) kam im Jahre 2001 nach dem plötzlichen Tod von Stadtpfarrer Kurt Thome als Pfarradministrator nach Blumberg.
Kurze Zeit später, im Januar 2002 wurde ihm auch die Verantwortung der beiden Pfarreien St. Vitus, Fützen und St. Gallus,
Epfenhofen übertragen. Seiner Intention ist es zu verdanken, dass die Schaffung der Seelsorgeeinheit Blumberg im Jahre 2005,
wodurch die Pfarrgemeinden St. Martin, Riedöschingen und St. Cyriak, Kommingen, noch Blumberg zugeschlagen wurde, so nahtlos und homogen vollzogen werden konnte.
So konnte sich der nun nach den Sommerferien scheidende Seelsorger im Raum Blumberg einer großen Wertschätzung erfreuen
, aber auch ein begeisterungsfähiges Mitarbeiterteam für die Mitarbeit bei den kirchlichen Belangen um sich scharen. Deshalb, so
sein bewegtes Bekenntnis, scheide er aus Blumberg als Pfarrer, aber auch als Mensch mit ehrlicher Trauer im Herzen. (27.06.10 - Bericht und Bild: E. Schüle)

Volkshochschule besucht Fützen
Ortsvorsteher Ewald Gut und Pfarrer i.R. Julius Dreher als kundige Führer
Mit der Reihe "Blicke in die Ortsteile Blumbergs" gab die Außenstelle der Volkshochschule Baar unter der Leitung von Maria Gradinger interessierten
Bürgern in den vergangenen Monaten die Möglichkeit die Ortschaften rund um Blumberg unter heimatkundlichen Gesichtspunkten kennen zu lernen.
Die achte und letzte Runde führte am vergangenen Samstag nun nach Fützen in den, wie es Ortsvorsteher Ewald Gut nannte, südlichsten, aber auch
schönsten Ort im Schwarzwald-Baar-Kreis. Gut, wie auch die Leiterin der VHS-Außenstelle Blumberg, Maria Gradinger, zeigten sich bei ihren Grußworten
überrascht über die große Zahl der Interessenten, die den Ort an der Grenze zur Schweiz mal umfassend definiert haben wollten.
In seinen Ausführungen spannte der Ortsvorsteher denn auch den Bogen von der Entstehungsgeschichte des Orts Fützen, der seinen Namen der Überlieferung nach vom Namenspatron des Orts St. Vitus (Vitusheim) hat.
Der Blumberger Stadtteil Fützen konnte im Jahre 2008 in einem illustren Fest sein 925-jähriges Bestehen feiern. Der Ort mit einer Grundfläche von 1807
Hektar, davon 754 Hektar Wald, wurde nach hartem Widerstand durch die Bürger im Jahre 1975 nach Blumberg "zwangseingemeindet".
War der Ort früher landwirtschaftlich geprägt, so gibt es heute noch sieben Vollerwerbslandwirte. Inzwischen hat sich Fützen zu einer lebensbejahenden
schmucken Wohngemeinde entwickelt. Die sogenannten Pendler haben ihre Arbeitsplätze im nahen Blumberg, in Stühlingen-Weizen aber auch in der Schweiz, in Villingen oder in Singen.
Weitere interessante Einblicke in die Besonderheiten gab der ortskundige Schultes über die "Sauschwänzlebahn", die Naherholungsgebiete rund um
Fützen, den Randen oder die Wutachschlucht, die barocke Dorfkirche,aber auch den neue geschaffenen Ortsmittelpunkt mit dem Dorfpavillon.
Pfarrer i.R., Julius Dreher, der selbst 12 Jahre Ortspfarrer in St. Vitus war, machte eine sachkundige Führung durch die herrliche Barockkirche und
Robert Brutsche informierte die sichtlich erstaunten und technisch wohl interessierten Gäste über die von ihm restaurierte 100 Jahre alt Kirchturmuhr,
die einen Ehrenplatz mit Magnetwirkung auf die Gäste in dem vom Ortsvorsteher vorgestellten Dorfpavillon gefunden hat.
Sehr beeindruckend war schließlich die Hausbesichtigung in Ralf Blasers denkmalgeschütztem Wohnhaus, dessen Baujahr mit 1689 nachgewiesen wird
und vom jetzigen Besitzer in zäher Arbeit (Eigenleistung) in Abstimmung mit dem Denkmalamt seit 10 Jahren Zug um Zug zu einem wahren
Schmuckkästchen umgebaut wird. So hat der altertumsbesessene Hausbesitzer und Landschaftsgärtner im vergangenen Winter im Obergeschoss einen
zweiten per "Okkasion" erworbenen "steinalten" Kachelofen im eingebaut.
Nach diesem interessanten Abstecher in das Fützener Mittelalter war es aber Zeit für die Gastgeber und Gäste zum kulinarischen Finale bei der Fützener
Edel-Brennerei von Richard und Helma Burger, wo ein deftiges Vesper parat stand, dazu wurden bei inzwischen 30° im Schatten selbstredend außer Hochprozentigem auch "milde kühle Wässer" kredenzt.
An der Exkursion in Fützen nahmen nicht nur Bürger aus dem Blumberger Umland, sondern auch Gäste von weiter her, wie z. B. aus der Enklave
Büsingen teil. Extra gekommen war auch ein Paul Josef Stritt mit Ehefrau aus Basel, dessen Wurzeln bis nach Fützen reichen. Er legte dem erstaunten
Ortsvorsteher einen "Heimatschein", so wie einen Auszug aus dem Geburtenbuch der Kathol. Kirchengemeinde Fützen von 1855 vor. Somit hat die VHS mit ihrem Angebot echte Heimatkunde geweckt.
Maria Gradinger, als "Schirmherrin" dieses sehr gut dosierten Nachmittages, bedankte sich bei den Gästen, wie auch bei den Gastgebern für die
hervorragende Ausrichtung und signalisierte bereits, dass es im Jahre 2011 anlässlich des großen Blumberger Jubiläums bei der VHS ganz sicher heißen werde: "Kennen Sie Blumberg?"
(27.06.10 - Bericht und Bilder: E. Schüle)

Pumpstation Fützen
Wasserversorgung zu den Siedlungshöfen an der Schweizer Grenze wird verbessert
In diesen Tagen sind die Mitarbeiter vom Wasserwerk Blumberg in Zusammenarbeit mit zwei Spezialfirmen dabei, eine neue Wasserleitung für die
Siedlungshöfe zu verlegen. Eingebunden in diese Maßnahme ist auch die bessere Versorgung des „Eichhofs“ und des „Bergerhofs“.
Diese Neuverlegung von Wasserleitungsrohren über eine Strecke von 950 Metern machte es erforderlich, beim ehemaligen Dreschschuppen eine
Pumpstation zu errichten. Darin sind nun zwei hochmoderne, leistungsstarke Pumpen untergebracht, die künftig das Wasser aus der örtlichen
Wasserleitung mit 16 – 18 BAR, zum Eichhof mit Abzweigung zum „Bergerhof“, in die damit geschaffene Ringleitung zu den Höfen drückt.
Bisher wurden die Siedlungshöfe über eine eigene Quelle versorgt, deren Kapazität aber in Trockenzeiten nicht ausreichte, die ausschließlich
landwirtschaftlich und mit entsprechenden Viehbeständen geprägten Anwesen zu versorgen. Des weiteren war die Wasserqualität aus dieser Quelle im
Randenwald in den vergangenen Jahren immer wieder mangelhaft. Beim Großbrand auf dem „Birchenhof“ im vergangenen Jahr musste die Feuerwehr
mit Tankwagen Löschwasser aus dem über drei Kilometer entfernten Kommenbach aus Fützen beschaffen und darüber hinaus die Schweizer Nachbargemeinden Beggingen und Schleitheim um Unterstützung bitten.
Um eine weitere Misere dieser Art auszuschließen, wird nun folgerichtig auf dem höchsten Punkt beim „Hölzlehof“ ein Löschwasserbehälter mit einem
Fassungsvermögen von 100 m³ errichtet. Diese Menge reicht, so haben Brandsachverständige errechnet, für einen Löscheinsatz von zunächst zwei
Stunden. Der bisherige Hochbehälter an der Randensteige wird stillgelegt. Nach Abschluss dieser Maßnahme geht nun ein lang gehegter Wunsch der Hofbewohner nahe der Schweizer Grenze in Erfüllung, mit dem
lebenswichtigen und kostbaren Nass sowohl bezüglich der Qualität, als auch in Quantität optimal versorgt zu sein. Darüber hinaus aber wurden in dem 1
,65 m tiefen Graben parallel zum Wasserleitungsrohr auch Leerkabel für Steuerungselemente oder DSL-Kabel verlegt. Dieses Ausbauprogramm stand
bei der Stadt-und Ortsverwaltung schon seit vielen Jahren auf der Bedarfsliste, musste aber aus Kostengründen immer wieder vertagt werden. Für das
gesamte Projekt sind nun im laufenden Haushalt 205.000 EURO eingestellt.
Die oben erwähnten sieben Aussiedlerhöfe – Birchenhof, Buchhof, Hölzlehof, Lachenbuckhof, Schlatthof, Waldhof und Wyhlhof- wurden in den Jahren
1937/38 auf Anordnung des damaligen „Reichsnährstandes“ erbaut und 1938 vom Gauleiter Robert Wagner eingeweiht. (Siehe SW-Foto in der
Bildergalerie) Heute werden allerdings nur noch drei Höfe landwirtschaftlich genutzt. Auch auf dem näher zum Ort liegenden etwa 200-Jahre alten
„Eichhof“ und Bergerhof“ sind die Stalltore längst geschlossen. Gleichwohl wird der jetzt vollzogene Kraftakt, die Siedlungshöfe nun mit Wasser aus dem
Ortsnetz zu versorgen, als Jahrhundertwerk in die Annalen von Fützen eingehen. (24.06.10 - Bericht und Bilder: E. Schüle)

Vitusfest mit Kaffee und Kuchen
Mit einem feierlichen Gottesdienst gedachte die Pfarrgemeinde Fützen am Sonntag ihres Namenspatrons, des Heiligen Vitus, nach ihm soll der Überlieferung der Ortsname (Vitusheim) abgeleitet sein.
Der Gottesdienst, zelebriert von Stadtpfarrer Edgar Wunsch, wurde mitgestaltet von der Schola unter der Leitung von Renate Günthner, an der Orgel
Marcel Rath. Bei dem vorherrschenden schafskältemäßigen Wetter wurde die Einladung des Pfarrgemeinderates zu Kaffee und Kuchen im Pfarrhauskeller gerne angenommen.
Mit Blick auf das geplante große Pfarrgemeindefest am Sonntag, 12.September, anlässlich dessen Weihbischof Dr. Bernd Uhl, Freiburg, das neue
Altarensemble einweihen wird, wurde an diesem Sonntag auf weitere größere Aktivitäten verzichtet. (21.06.10 - Bericht und Bilder)


Für Sie gelesen: Südkurier Blumberg - 21.06.2010
Alle hoffen auf den Aufstieg Fützen – Der Sportverein Fützen ist mit seinen Fußballmannschaften auf Erfolgskurs.
Die SG Fützen/Epfenhofen kämpft derzeit in Relegationsspielen um den Aufstieg in die Kreisklasse A
Auch die zweite Mannschaft steht in der Tabelle ganz weit vorne. Aus den beim Jahrestreff verlesenen Berichten der Jugendtrainer ist ersichtlich, dass die Jugendmannschaften sich prächtig entwickelt haben. Der Trainingsbesuch sei vorbildlich, freute sich Jugendwart Joachim Jakob, der bereits vor zwei Wochen zusammen mit Jürgen Frank Verantwortung im Jugendbereich übernommen hat. Die Situation im Trainer- und Betreuungsbereich habe sich
wesentlich verbessert. Auch die „Alten Herren“ mit Obmann Markus Wild machen mit Veranstaltungen wieder von sich Reden. Einen Wermutstropfen gab es aber auch, denn
Thomas Basler vom Vorstandsteam wird definitiv im nächsten Jahr nicht mehr kandidieren.
Bei den Teilvorstandswahlen, vorgenommen von Ortsvorsteher Ewald Gut, wählten die Mitglieder bei der Generalversammlung Thorsten Gregor zum
Kassierer, Jens Günthner zum Stellvertreter, Markus Wild und Manfred Gleichauf zu Kassenprüfern. Ein Jahr konnte das Schriftführeramt nicht besetzt
werden. Jetzt ist Markus Röthenbacher in den Ring gestiegen und wurde einstimmig gewählt.
Die beiden Vorsitzenden Andreas Palka und Thomas Basler überreichten Matthias Basler, Markus Gut und Klaus Nagel die bronzene Ehrennadel für zehn
Jahre Aktivität. Manuela Gleichauf-Balukcic, Sabine Hellstern und Uwe Glomsda werden zu einem späteren Zeitpunkt geehrt.
Die finanzielle Lage des Sportvereins sei nicht schlecht, wenn auch im Bewirtungsbereich im Clubheim Verlust gemacht wurde, sagte Thorsten Gregor,
dem eine solide Kassenführung bestätigt wurde. Hier hakten die beiden Vorsitzenden ein und machten deutlich, dass auf den Verein mit dem Umbau des
Clubheims gewaltige Kosten, etwa 100 000 Euro, zukommen werden. Im nächsten Jahr soll mit den Arbeiten begonnen werden, hieß es. Bis zu 50 Prozent an Eigenleistung solle erbracht werden, so Thomas Basler.
Einige Termine in diesem Jahr: 22. Juni, 19 Uhr: erstes Aufstiegsspiel in Fützen, Jugendturnier vom 17. bis 18. Juli, Sportfest mit „Wagner Cup“ vom 5. bis 8. August.
Jetzt heißt es Daumen drücken: Das Vorstandsteam des SV Fützen mit Thomas Basler, Markus Wild, Markus Röthenbacher, Thorsten Gregor, Jens
Günthner und Andreas Palka (von links) ist schon ganz heiß auf die Relegationsspiele.

Das Vorstandsteam des SV Fützen mit Thomas Basler, Markus Wild, Markus Röthenbacher, Thorsten Gregor, Jens Günthner und Andreas Palka (von links) - Bild: Baltzer

Erdrutsch an Museumsbahnstrecke
Schnelle Reparatur garantiert Bahnbetrieb ohne Behinderungen
In einem lobenswerten Kraftakt und trotz Fußball schafften es die Bahnverantwortlichen, den in der Nacht entstandenen Erdrutsch am Bahndamm
zwischen dem Achdorfer Tunnel und der Bahnüberführung an der Straße nach Achdorf zu reparieren.
Eine Gleisbaufirma aus Tiengen karrte am Freitagnachmittag zwei große Kipper Felsbrocken vom Steinbruch bei Detzeln an die Rutschstelle und stellte
den Damm wieder her. Anschließend wurden die Felsbrocken mit Schotter verfüllt. Zum Glück stand hierzu genügend Material vor Ort zur Verfügung,
ein Restposten, der bei Gleisbauarbeiten an der Buchberg-Route übrig geblieben war.
Valentin Stöckle hat inzwischen die Gleise sowohl an der Rutschstelle, wie auch im Tunnel, durch den ein reißender Bach seinen Weg gesucht und
gefunden hatte, überprüft. Neben Stöckle waren auch der oberste Betriebsleiter der Museumsbahn Hermann Walter, sowie Albrecht Obergfell vom ibs-Büro Schweizer vor Ort.
Dass das Ganze rechtzeitig bemerkt wurde, ist, so Valentin Stöckle der Feuerwehr von Fützen zu verdanken. Bereits am Donnerstagnacht um 22 Uhr
machten ihn die Florianjünger (Christian Müller) darauf aufmerksam, dass sich bei der Bahnüberführung Richtung Achdorf ein riesiger See aufstaue,
dessen Wasser wohl unter anderem auch aus dem Tunnel käme. Die Straße war zeitweise nicht mehr befahrbar, was den Einsatz der Feuerwehr
hervorrief. Damit steht dem regulären Fahrbetrieb am Samstag und Sonntag nichts mehr im Wege.
Am kommenden Dienstag soll aber laut Sektionsleiter Stöckle diese Strecke mit der "Stopfmaschine" noch einmal auf absolute Sicherheit geprüft
werden. Im Raum Blumberg fielen in der Nacht von Donnerstag auf Freitag 100 Liter Regen. (19.06.10 - Bericht und Bilder: E. Schüle)

Für Sie gelesen: Relegationsspiele sind gesichert
Fützen/Epfenhofen. Mit einem sicheren 3:0-Erfolg gegen den TuS Oberbaldingen sicherte sich die SG Fützen-Epfenhofen in der Kreisliga B 2 am letzten
Spieltag die Vizemeisterschaft und die damit verbundene Berechtigung zu den Relegationsspielen.
Nach einigen Anlaufschwierigkeiten setzten die Schützlinge von Trainer Uwe Müller in der zweiten Halbzeit ihre spielerischen und läuferischen Vorteile zu
einem ungefährdeten Erfolg um. Mit 17 Siegen, sieben Unentschieden und vier Niederlagen wurde damit das Saisonziel mit dem zweiten Platz erreicht.
In einer einfachen Relegationsrunde heißen die Kontrahenten um den Aufstieg in die Kreisliga A 2 nun FC Vöhrenbach und SV Eisenbach. Diese beide
Mannschaften werden am kommenden Wochenende zuerst gegeneinander antreten. Die SG Fützen-Epfenhofen wird seine erste Partie gegen den
Verlierer dieser Partie, am Dienstag, 22. Juni, austragen. Der genaue Aufstiegs-Spielplan wird noch bekannt gegeben.
Mit dreimal wöchentlichem Training wird der Coach Uwe Müller seine Elf auf diese entscheidenden Spiel vorbereiten. »Jungs wir wollen noch mehr
erreichen«, gibt er eine klare Zielrichtung vor. Mit dem erreichen der Relegationsspiele hat die SG Fützen-Epfenhofen ihr erstes Ziel erreicht. Von Hans Herrmann Schwarzwälder Bote - 13.06.2010

Sparklub-Ausflug Wanderung auf dem Mühlenweg A
m Samstag war der Sparklub Sauschwänzle auf seinem Jahresausflug nach Ottenhöfen. Dort schritten wir einen Teil des Mühlenweges ab. Ich habe
ihnen ein paar Bilder angehängt, welche ich aber auf mehrere Mails aufteilen werde.
Die Fahrt begann um 07:00 Uhr am Rathaus in Fützen und führte über Villingen, St. Georgen und die Schwarzwaldhochstraße nach Ottenhöfen, wo die
Gruppe leicht verspätet eintraf. Am Bahnhof Ottenhöfen wurden wir von unserem Wanderführer empfangen, der uns den ganzen Tag über begleitete.
Ein erster kurzer Fußweg führte uns zur Hammerschmiede in Ottenhöfen die noch voll funktionsfähig ist. Da die Schmiede recht klein war, teilte sich die
Gruppe und die einen gingen in die Kirche, die anderen in die Schmiede. Anschließend wurde getauscht. Das Wetter zu Beginn dieser Wanderung ließ
nicht allzu viel Gutes erahnen, musste doch auf dem Weg zur Schmiede da und dort der mitgebrachte Regenschirm eingesetzt werden.
Weiter ging es zum Restaurant Sternen, um eine erste Stärkung in Form einer Suppe einzunehmen.
Vom Sternen ging es weiter, recht steil den Berg hoch, zum Koningerhof. Der Bauer selber stellte seinen Hof vor und erklärte allerlei interessante
Gegenstände und Geschichten aus der Vergangenheit des Hofes. Nach dem Hofrundgang stärkte sich die Gruppe mit einem Vesper bevor es auf die eigentliche Wanderung ging.
Diejenigen die nicht ganz so gut zu Fuß waren gingen zurück zum Bus und wurden zur Benz Mühle gefahren. Die anderen machten sich mit dem
Wanderführer auf den ca. 6 Kilometer langen Wanderweg durch Wiesen und Wälder zur Benzmühle. Hier zeigte sich dann das der Wettergott ein
Fützener sein muss, denn pünktlich zu Beginn der Wanderung kam die Sonne hinter den Wolken hervor und so konnte bei bestem Wetter die Wanderung genossen werden.
Als alle in der Benz Mühle angekommen waren, gab es zur Stärkung Kaffee und Kuchen, anschließend wurde auch dort die Mühle vorgestellt und in
Betrieb genommen. Wurde die Hammerschmiede durch ein unterschlächtiges Wasserrad angetrieben, war es hier ein Oberschlächtiges.
Um den Weg von der Benz Mühle zum Restaurant Rebstock in Angriff zu nehmen, teilte sich die Gruppe erneut. Auch hier gingen die einen zu Fuß bis zum Restaurant, die anderen nahmen den Bus.
Im Restaurant Rebstock gab es dann das Nachtessen, welches wohlverdient war. Im Anschluss ans Nachtessen fanden sich alle wieder gemeinsam im Bus ein. (14.06.10 - Bericht und Bilder: Bruno Spiess)

Konfirmation 2010
In einem ansprechenden Festgottesdienst wurden am Sonntag von Pfarrerin Gabriele Remane neun KonfirmandInnen im Beisein des
Kirchengemeinderates feierlich als selbstverantwortliche Christen in die Gemeinschaft der Gläubigen aufgenommen. Dies, so Pfarrerin Remane, sollte
im Leben der Konfirmanden als einer der Höhepunkte auf ihrem Lebensweg sein.
Beim Konfirmationsversprechen und der Einsegnung erhoben sich unter dem Geläute der Kirchenglocken alle anwesenden Besucher, Eltern und
Verwandte. Die Pfarrherrin ermunterte die jungen Christen, ihren künftigen Lebensweg im Vertrauen und in der Liebe zu ihren Mitmenschen, aber vor
allem im Vertrauen auf Gott zu gehen und diesen einmaligen Tag in guter Erinnerung zu behalten, doch gelte nun künftig auch die Bereitschaft, in der christlichen Gemeinschaft Verantwortung zu übernehmen.
Der feierliche Gottesdienst wurde von der Gesangstrio "The Certain Something" mit ihren herrlichen Stimmen musikalisch umrahmt, was der Feier beim
gemeinsamen Abendmahl mit dem Ave Maria (Schubert) und Fields of Gold zu einem weiteren Höhepunkt des Festverlaufs führte, an der Orgel Ursula Krysta. (14.06.10 - Bericht und Bilder: E. Schüle)

Vordere Reihe von links: Philipp Köb, Pfarrerin Gabriele Remane,
Jaqueline Schreiner Vanessa Münzer. Zweite Reihe von links: Jens Nolden, Domenic Nagel, Viviane Mory, Kathrin Guderian, Nadine Kopp, Alexa Müller

Neue Ministranten Stadtpfarrer Wunsch hat nun 39 Assistenten
Im Rahmen der Eucharistiefeier wurden am gestrigen Sonntag in der Stadtkirche St. Andras neun neue Ministranten/innen neu aufgenommen. Zum
ersten mal durften sie an diesem Tag auch auch bei der Messfeier mitwirken. Bei soviel Messdiener braucht der Pfarrer natürlich auch Helferinnen, die
den Dienst am Altar koordinieren und in der Sakristei beim Einkleiden mithelfen. Seit Jahren haben diesen freiwilligen Dienst die "Ministranten-Mütter"
Gaby Butscher und Carmen Tesch übernommen. Noch eine "Neuigkeit" gab es an diesem Sonntag, zum ersten mal Jessica Demel am Keyboard die
modernen Kirchenlieder, wurde aber tatkräftig von Marcel Rath am E-Piano unterstützt. (07.06.10 - Bericht und Bilder: E. Schüle)

von links: Selina Blank, Jessica Renner, Ciara Kurtz,
Laura Crispi, Silas Pfaff, Justin Anders, Felix Vetter, Ann-Celine Lossau, Maximilian Fluck, dahinter Stadtpfarrer Edgar Wunsch und Gaby Butscher

Vitusfest
St. Vitus, Namenspatron von Fützen (Vitusheim) wird in der Pfarrgemeinde am Sonntag, 20. Juni gefeiert. (Vitsfäscht)
Um auch die Kleinsten sehr früh mit der Rückbesinnung auf den Kirchenpatron des St. Vitusgemeinde vertraut zu machen, hatten einige Mütter
anlässlich des Kinderwortgottesdienstes im Pfarrhauskeller das Leben und Wirken des Kirchenpatrons zum Thema gemacht.
Im Anschluss an den Gottesdienst machten die Mütter mit den Kindern eine kleine Kirchenführung, um auf die Bilder und Statuen des Heiligen, der zu
den 14-Nothelfern zählt, hinzuweisen. Auf dem Bild des Seitenaltars ist der Heilige abgebildet, da er, weil er dem christlichen Glauben nicht abschwören
wollte, der Überlieferung nach in einen Kessel mit siedendem Öl geworfen wurde. Aber nicht nur dies wurde den interessierten Kindern kundgetan,
sondern es gab auch den Hinweis, dass das Bild des Patrons im Ortswappen, in der Ortschronik, wie auch im Rathaus von Blumberg neben den Insignien der Stadt und der Ortsteile verankert ist.
Die gute Vorarbeit der drei Mütter (Mathilde Gleichauf, Tanja Gut und Ulrike Tritschler) hätten es verdient, dass etwas mehr Kinder und Mütter dieser Einladung gefolgt hätten.
(07.06.10 - Bericht und Bilder: E. Schüle)


Zahlreiche Gratulanten
In der Dorfkirche St. Vitus in Fützen gaben sich am Samstag Manuela Gleichauf und Damir Balukcic das Ja-Wort. Die Trauung vollzog Stadtpfarrer Edgar
Wunsch, die Feier wurde musikalisch umrahmt vom Jugendchor Fützen unter der Leitung von Renate Günthner, an der Orgel Marcel Rath.
Nach der kirchlichen Trauung wollte die Zahl der Gratulanten, Verwandten und vor allem Freunden aus den Vereinen und Zünften, bei denen die
Neuvermählten sowohl in Blumberg, als auch in Fützen aktiv mitwirken, kein Ende nehmen.
Die weltliche Feier fand hernach im Landhotel "Löwen" in Epfenhofen statt. Mit einem mutigen Kraftakt hat das junge Paar im Stutzweg ein schickes
Eigenheim erworben und auch bereits bezogen und so wies der Jugendchor an diesem wunderschönen Sommertag mit "Oh happy day" ganz sicher den weiteren Weg in die gemeinsame Zukunft.
(06.06.10 - Bericht und Bilder: E. Schüle)

Jugendversammlung SV Fützen
Zur alljährlichen Jugendversammlung konnte Jugendvorstand Joachim Jakob im Vereinsheim eine Auswahl der verschiedenen Jugendmannschaften mit
ihren Trainern begrüßen. An der Versammlung nahm vom Gesamtvorstand auch Thomas Basler teil.
Spielleiter und Trainer berichteten über den Leistungsstand der verschiedenen Altersgruppen einschließlich der „Bambinis“. Der Leistungsstand so die
Trainer Jürgen Frank, Friedhelm Müller, Matthias Boma (für Roger Unger), Rocco Ciobale, Torsten Gregor und Markus Röthenbacher, sind insgesamt zufriedenstellend, jedoch durchweg noch ausbaufähig.
Bei den Bambinis ist es nach zehn Jahren wieder gelungen eine eigene Gruppe aufzubauen, doch hofft man hier ihm Rahmen der Nachwuchsförderung
auf weitere Zugänge. Dies betonte auch Gesamtvorstand Thomas Basler bei seinen Grußworten, es gelte, permanent von unten nachzurüsten, um aus diesem Fundus den Kader des SV Fützen immer wieder zu stärken.
Erfreuliches konnte Joachim Jakob über die weiteren Aktivitäten der Jugendlichen, die sich bei Arbeitseinsätzen wie z. B. bei der Dorfputzete und
weiteren Arbeitseinsätzen stets nützlich machen. Der Kassenbericht zeigte ein zufriedenstellendes Polster auf. Die Entlastung des Vorstandes erfolgte einstimmig.
Da sich für die anstehenden Neuwahlen der Jugendleiter keine Nachfolger für Joachim Jakob und Jürgen Frank – beide wollten ihr Amt zur Verfügung
stellen - finden ließen, übernahmen die beiden langjährigen Vorstände und Jugendleiter die Verantwortung kommissarisch für ein weiteres Jahr. Die
Jugendvertreter Steve Unger und Sebastian Boma wurden einstimmig in ihren Ämtern bestätigt.
Abschließend berichtete Joachim Jakob über in diesem Jahr noch stattfindende große Events: Am 15.7. und am 18.7. ist ein Sommerturnier fest in
Vorbereitung. Ein besonderes Ereignis aber wird es zum Jahresende am 12.12. und 19.12 bei einem großen Hallenturnier in der Sporthalle in Blumberg
geben. Für alle genannten Termine haben bereits namhafte Vereine aus dem Umland, wie auch aus der Schweiz ihre Teilnahme zugesagt. (06.06.10 - Bericht und Bild: E. Schüle)


Verregnetes Fronleichnamsfest
Trotz Regenwetter fand in Fützen die Fronleichnamsprozession statt. Morgens um sechs Uhr war die Welt zwar auch nicht ganz in Ordnung, der Himmel
war grau in grau, doch die Straßen waren trocken. Daher fassten die Helfer und Organisatoren vom Pfarrgemeinderat, der Schola, die Ministranten, die
Landfrauen und die Mesnerin Mut und legten die vorbereiteten Blumenteppiche aus.
Das Motiv bei den Ministranten lautete in diesem Jahr: "Gott begleitet dich auf allen Wegen", Schola und Pfarrgemeinderat hatten als Motto für ihren
Blumenteppich den Primizspruch des Neupriesters Bernd Gehrke übernommen: "Meister, wo wohnst du? - Kommt und seht!"
Es waren wunderbare und mit Liebe ausgestattete Blumenteppiche. Die Messfeier zelebrierte Pfarrer Peter Walter, die Feierlichkeiten begleitete
musikalisch der Musikverein "Eintracht" Fützen unter der Leitung von Karl-Heinz Hübl.
Kaum war der Segen beim Pfarrhaus gespendet, setzte Dauerregen ein, sodass die Musiker mit wassergefüllten Instrumenten zum Abschluss in der
Kirche ankamen. Dem Herrn und allen Beteiligten dankte abschließend in der Kirche die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Ursula Arlt. (03.06.10 - Bericht und Bilder: E. Schüle)

Erfolgreicher Nachwuchsfußballer
Philipp Gleichauf (20) aus Fützen steigt mit dem FV Donaueschingen in die Verbandsliga auf
Auf dem großen Hofplatz des landwirtschaftlichen Anwesens von Helmut und Brigitte Gleichauf erlernte der junge Sprössling Philipp mit seinem Bruder
Simon nicht nur das Laufen, sondern auch das Fußballspielen. Aus diesem Hobby wurde es konsequenterweise dann bei der SV-Jugend ernst und bald
machte der junge Spieler als Allroundtalent bei der Fützener Jugend und vor allem bei der SG-Fützen-Riedböhringen von sich reden, als mehrfach respektable Ergebnisse herausgespielt wurden.
Doch dann sagte der erfolgsgewöhnte Recke den Fützener Fußballfreunden Ade, denn der FV Donaueschingen holte ihn in seinen Kader, wo sich
Gleichauf nun bereits in der zweiten Saison im linken Mittelfeld kämpferisch einbringt.
Eine Fußverletzung zwang ihn im vergangenen Jahr allerdings für ein halbes Jahr auf die Zuschauerbank. Längst hat sich Philipp aber bei seinen
Fußballfreunden in Donaueschingen bestens integriert und so ist es nicht verwunderlich, dass er mit "seiner Mannschaft" den in der buchstäblich letzten
Spielminute erkämpften Sieg gegen die kampfstarke Mannschaft des FC Radolfzell und den damit verbundenen Meistertitel und Aufstieg in die Verbandsliga, mächtig freute und entsprechend feierte.
Die fußballbegeisterten Fans, Vater Helmut, Mutter Brigitte, sowie Bruder Simon und nicht zuletzt Schwester Julia gehörten selbstverständlichen zu den
frenetischen Beifallspendern an diesem Sonntag. Aber auch eine große Zahl von Fußballfreunden aus Fützen, Epfenhofen und Riedböhringen ist laufend
Zuschauer, wenn "ihr Fußball-Profi" auf dem Spielfeld aktiv ist.
Der Radius dieser Einsätze wird sich nun in der kommenden Saison allerdings sehr erweitern und Philipp ist sich darüber im Klaren, dass es nicht
einfacher wird. Personell gut aufgestellt will der FV Donaueschingen in der Verbandsliga von Anfang an künftig gut positioniert sein.
Auch privat lief es für Philipp Gleichauf, der immer noch im Hotel Mama auf dem großen Bauernhof sein heimatliches Domizil hat, recht zufrieden
stellend. Im Februar d.J. wurde er nach erfolgreich abgeschlossener Lehre als Industrie-Mechaniker in seinem Lehrbetrieb TRW für ein weiteres Jahr
übernommen. Nun gilt es, neben dem vorgegebenen derzeitigen 3-Schicht-Betrieb mit viel Organisationstalent das Training in Donaueschingen unter einen Hut zu bringen.
Mutter Brigitte und Vater Helmut, der selbst ein kämpferischer Fußballer beim SV Fützen und bei den "Alten Herren" war, bis ihn eine Fußverletzung
zurück auf die Zuschauer-Tribüne zwang, erhoffen sich von ihrem Filius trotz Arbeits- und Fußballstress noch eine, wenn auch eingeschränkte Mithilfe
auf dem großen Bauernhof, den der begeisterte Fußballer allerdings später einmal nicht übernehmen will. (02.06.10 - Bericht und Bilder: E. Schüle)


„Holzfäller“ ausgebildet Feuerwehren und Stadtwald werden immer sicherer und vorbildlicher
Durch einen Motorsägelehrgang, der durch die Feuerwehr Fützen unter der Leitung des Abt.-Kommanten Richard Müller organisiert wurde, können sich
nun 41 Teilnehmer glücklich schätzen. Alle 40 Männer und 1 Frau haben den Lehrgang mit Erfolg abgeschlossen und den immer mehr verlangten
Motorsägeschein bekommen. Die Teilnehmer kamen aus Fützen, Riedöschingen, Epfenhofen, Achdorf, Blumberg, Hondingen und Riedböhringen.
Feuerwehrkameraden, Waldbesitzer und Privatpersonen waren die Gruppen und auch das Alter kannte keine Grenzen. Leider mussten auch Absagen erteilt werden, so groß war die Nachfrage.
Den Lehrgang leitete Stefan Schnee aus Denkingen der auf dem Gebiet schon als „Routinier“ gilt. Vorausgegangen war 1 Theorieabend (aufgeteilt in 2
Gruppen) in dem zuerst alles über die Motorsäge, Kettentypen und Zubehör, Baumarten sowie Fällvarianten erlernt werden musste. Ein nicht zu
unterschätzender Punkt war auch die richtige Pflege der Motorsäge und der Schutzkleidung. Es verbirgt sich doch ein hohes Risiko an Unfallgefahren,
wie z.B. eine stumpfe Kette oder nicht richtig sitzende Schutzkleidung. Was immer im Vordergrund des gesamten Lehrganges stand, war die Beachtung und Einhaltung der Vorschriften.
Anschließend wurde dieses erlernte Wissen in die Tat umgesetzt. Die 41 Teilnehmer wurden in 5 Gruppen für die Praxis aufgeteilt. Der eine oder andere
Teilnehmer hatte auf einmal sehr viel Respekt, als er vor einem 35 bis 40m langen Baum stand. Dieser musste nun mit dem erlernten Wissen richtig zu
Boden gebracht werden. Da hieß es zuerst einmal Ruhe bewahren und überlegen, welche Technik angewendet werden kann. Nun zeigte sich, wer in der Theorie aufgepasst hatte.
Alle Aufgaben wurden, auch als Team, hervorragend bewältigt, wenn auch nur wenige Bäume auf den ersten Versuch fielen. Es bestätigte sich, dass es
einen Unterschied zwischen Theorie und Praxis gibt. Erstaunlich war trotzdem, dass kein einziger Baum mit Hilfe von einer Seilwinde zu Boden gebracht
werden musste. Immer wieder wurde das Erlernte aus dem Gedächtnis geholt und angewendet.
Der Lehrgang kann als sehr großer Erfolg verbucht werden und man(n) macht sich schon Gedanken über einen weiteren Lehrgang nur für Feuerwehr
-Kameraden. Dieser würde dann spezieller sein wie z.B. Holz richtig trennen unter Spannung (Sturmholz über Straßen).
Die Feuerwehr Fützen möchte sich an dieser Stelle bei Stefan Schnee für die hervorragende Leitung des Lehrganges bedanken. Weiter möchten wir uns
bei der Stadt Blumberg für die Bereitstellung des Waldes sowie bei Revierförster Gerhard Baschnagel für das optimal ausgesuchte Waldstück mit den
auserwählten Bäumen bedanken. Last, but not least möchten wir uns noch bei der Eggäsli-Zunft Fützen bedanken für die Bereitstellung der Räumlichkeit zur Durchführung der Theorieabende.
Bei Interesse an den vollständigen Bildern des Lehrgangs, bitte bei Ottmar Eckert melden. (31.05.10 - Bericht: O. Eckert)

Glimpflicher Motorradunfall
Ein Motorradfahrer aus dem Kreis Konstanz befuhr vergangene Woche die B 314 Richtung Stühlingen, Kreis Waldshut. Nach der letzten Kurve auf der
kurzen Geraden oberhalb des ehemaligen Sägewerks wollte er einen Schweizer PKW (SZ) zu überholen, der vermutlich selbst zum Überholen angesetzt
hatte. Dabei touchierte der Kradfahrer die linke Leitplanke und kam zu Fall.
Die Erstversorgung nahm Dr. Holzke aus Blumberg vor. Der Mann wurde mit einer Oberschenkelfraktur mit dem Rettungshubschrauber in die Unfallklinik nach Schwenningen geflogen.
Am Schweizer PKW entstand kein Schaden. Das Ehepaar wurde von der Polizei aus Wutöschingen zum Hergang vernommen. Auch die Polizei von
Blumberg war anwesend. Der Verkehr war während der Unfallaufnahme beidseitig gesperrt, was einen gewaltigen Rückstau bis unterhalb Grimmelshofen und in Richtung Singen bis zur Abzweigung nach Fützen verursachte.
(31.05.10 - Bericht: E. Schüle)

Eggäsli schweben über den Sauweg
Einen besonderen Gag hatte sich Narrenvater Manfred Arlt für das diesjährige Eggäsli-Pfingstreffen, das alljährlich auf dem Hohen Randen stattfindet, einfallen lassen.
Der Auftakt zu diesem zweitägigen "Eggäsli-Familienfest" begann mit einem außergewöhnlichen "schwebenden" Erlebnis. Angeführt und eingeübt von
zwei Fachkräften des städtischen Reisebüros erfolgte eine Segway-Tour vom Volksbank-Parkplatz aus, aus der Stadt hinaus über den Sauweg und weiteren Nebenstraßen nach und rund um Riedböhringen und wieder zurück.
Die Fahrten wurden jeweils in 8er-Gruppen absolviert und wurden von den "schwebenden" Eggäsli mit Begeisterung durchgeführt.
Der weitere Verlauf des Familienfestes bei Spiel und Spaß mit Kind und Kegel erfolgte dann bei der Randenhütte hoch über Fützen, wo bei herrlichem Frühlingswetter die Geselligkeit gepflegt wurde.
Für das leibliche Wohl war natürlich bestens gesorgt. Dass nebenbei über die geplanten Aktivitäten in der bevorstehenden Fünften Jahreszeit eifrig
diskutiert wurde, dafür sorgte der nimmermüde Narren-und Zunftchef "Manfred I. vom Homberg." www.eggaesli-zunft.de
(31.05.10 - Bericht: E. Schüle)

Altenwerkstreff
Senioren besingen den Wonnemonat Mai
Mit dem vielsagenden Volkslied: Der Mai ist gekommen...., begann am vergangenen Dienstag die Zusammenkunft der Senioren aus Fützen und Riedöschingen im Gasthaus zum "Kranz" in Fützen und wie auf Kommando blinzelte die noch etwas bleiche Frühlingssonne durch die Fenster in die
wohltemperierte Gaststube. Leider ließ die Zahl der Besucher dieses Mal zu wünschen übrig und wieder waren es die Gäste aus Riedöschingen, die mit ihren Gesängen (und Kuchenspenden) zum
guten Gelingen des fröhlichen Nachmittages stark beitrugen. Der hauseigene "Domkapellmeister" Ernst Keller (Riedöschingen) forderte die wackeren Sänger wieder profimäßig in der
anberaumten Singstunde zur Einübung verschiedener Kanons aus seinem reichen Fundus auf.
So verging der Nachmittag sehr harmonisch und man war mal wieder gemütlich beisammen, um bei Kaffee und Kuchen über das Wetter, die Wirtschaftsbosse und Politiker zu lamentieren.
Ewald Wilhelm, Vorsitzender des Altenwerks, wünschte allen Kranken gute Besserung, das wünschten er und seine "Sekretärin Mechthild" aber ebenso auch für wieder steigende
Teilnehmerzahlen bei der nächsten Zusammenkunft. (19.05.10 - Bericht: E. Schüle)

Bernd Gehrke feiert Primiz
Novum für die Katholiken in Blumberg und den Ortsteilen
Am Samstag um 19 Uhr fand eine feierliche Vesper mit dem Neupriester statt. Dabei segnete Stadtpfarrer Edgar Wunsch das Primizgewand, das Bernd Gehrke am Sonntag erstmals bei der Eucharistiefeier tragen wird.
Der Neupriester erteilte an diesem Abend erstmals den feierlichen Segen mit der Monstranz. An der Feier nahm neben Stadtpfarrer Edgar Wunsch auch Pfarrer Peter Walter teil.
Extra zu den Feierlichkeiten am Samstag und Sonntag war auch Pfarrer Kurt Faulhaber aus Heidelberg angereist, in dessen Pfarrei hatte Bernd Gehrke in den vergangenen Monaten als Diakon gearbeitet.
Die Vesper wurde mit geistlichen Liedern, Lobgesängen und Psalmen vom Katholischen Kirchenchor Kommingen unter der Leitung von und an der Orgel Karl Scheu, hervorragend mitgestaltet.
Nach der Vesper versammelten sich die Gläubigen noch zu einem fröhlichen Stehempfang im Saal unter der Kirche.
Die Feierlichkeiten wurden am Sonntag fortgesetzt. Der Primiziant wurde von Priestern, vielen Ministranten und Gläubigen, angeführt von der
Stadtmusik Blumberg von seinem Heimathaus in die Kirche begleitet. Dort zelebrierte Kaplan Bernd Gehrke zum ersten mal in seiner Heimatgemeinde die Heilige Messe.
Umrahmt wurde der feierliche Festakt vom Kirchenchor (Projektchor der Pfarrgemeinden Blumberg-Epfenhofen-Fützen), sowie der Stadtkapelle.
Die weltliche Feier fand danach in der Stadthalle statt. Der Tag schloss mit einer Dankandacht nach deren Abschluss der Neupriester seinen Gästen den persönlichen Primizsegen erteilte.
(17.05.10 - Bericht und Bilder: E. Schüle)
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Feierliche Priesterweihe
Am vergangenen Sonntag spendete Erzbischof Robert Zollitsch im "Münster Unserer Lieben Frau" in Freiburg im Rahmen eines feierlichen
Pontifikalamtes neun Diakonen die Priesterweihe. Darunter auch Bernd Gehrke aus Blumberg.
Das großräumige Münster fasste die etwa 2000 angereisten Gäste kaum, die trotz Muttertag und nicht gerade einladendem Regenwetter in die
Bischofstadt an der Dreisam angereist waren. Die Weihekandidaten erklärten dabei öffentlich ihre Bereitschaft, den priesterlichen Dienst als Mitarbeiter
des Bischofs auszuüben, das Evangelium und den Glauben zu verkünden. Mit der Handauflegung und dem Weihegebet und weiteren Weihehandlungen durch den Bischof wurde die Weihe besiegelt.
In seiner Festansprache erwähnte der Oberhirte, die Aufgabe des Priesters sei es, für die Menschen die Wirklichkeit Gottes immer wieder erfahrbar zu
machen und Gott sei schließlich der ständige Begleiter, der uns immer wieder aufrichte.
An den Feierlichkeiten nahmen etwa 130 Priester und Würdenträger aus der ganzen Erzdiözese Freiburg teil. Dem Blumberger Stadtpfarrer Edgar
Wunsch fiel sodann die angenehme Aufgabe zu, Bernd Gehrke als Priester erstmals "einzukleiden" und ihm die Stola und Messgewand anzulegen, als
Zeichen, dass der Priester im gottesdienstlichen Handeln Christus repräsentiert.
Nach der Eucharistiefeier, die gesamte Zeremonie dauerte zweieinhalb Stunden, zogen die Neupriester mit dem Bischof unter dem Applaus der Gäste in
das Priesterseminar zurück. Trotz Regenwetter stellten sie sich dort dem Blitzlichtgewitter der Fotografen.
Zum nachfolgenden Sektempfang, der wegen des schlechten Wetters vom Garten in den großräumigen Komplex des Priesterseminars verlegt worden
war, trafen sich über 100 Gratulanten aus dem Umfeld der Familie Gehrke aus Blumberg, Leipferdingen und Umgebung. Sogar aus Heidelberg, wo sich
Bernd Gehrke in den vergangenen Monaten als Diakon eine große Wertschätzung geschaffen hatte, war ein große Abordnung angereist.
So verlief dieser Freudentag in einer würdigen und sehr freundschaftlichen Atmosphäre und nichts war zu verspüren vom großen Spannungsfeld, in dem
sich die Kirche derzeit befindet. Für den kommenden Samstag/Sonntag lädt Pfarrer Bernd Gehrke in Blumberg die ganzen Gemeinde zur Primizfeier in St. Andreas ein.
Zusammen mit Bernd Gehrke wurden folgende Neupriester geweiht: Dominik Feigenbutz Liptingen, Siegfried Huber, Oberkirch, Karlheinz Kläger
Endingen, Christian Müller, Homburg, Christian Nötzel, Pforzheim, Nelson Ribeiro,Singen, Oliver Störr, Friesenheim, Rainer Warneck, Bretten. (10.05.10 - Bericht und Bilder: E. Schüle)

Ungnädiger Wettergott
Verregneter Auftakt der Sauschwänzlebahn-Saison Trotz Dauerregen wurde das Eröffnungsprogramm mit den verschiedenen Fahrten von Zollhaus-Blumberg nach Weizen und zurück programmgemäß
abgewickelt. Am Bahnhof Fützen hatten die Landfrauen von Fützen alle Hände voll zu tun, um bei den eingelegten Zwischenstopps der verschiedenen Züge die
heranstürmenden Gäste zu versorgen. Bei dem nasskalten Wetter war eine Tasse Kaffee mit einem Stück Original-Landfrauen-Kuchen sehr
willkommen. Da der kurze Halt in Fützen nicht ausreichte, um die hungrigen Gäste "abzufüttern", rechtfertigten die "bienenfleißigen Landfrauen" ihren
Namen wieder einmal mehr, indem sie kurzerhand Kuchen und Kaffeekannen in den Gepäckwagen verfrachteten und ihren Top-Service auf der Hin-und
Rückfahrt nach und von Weizen aufrecht hielten. Mit leeren Tortenplatten und zufriedenen Mienen kehrten sie mit dem abendlichen Fünfuhrzug wieder an ihr Depot am Bahnhof Fützen zurück.
(02.05.10 - Bericht und Bilder.: E. Schüle)

Es gibt keine Kobolde mehr
Bis auf einige herumhängende Klopapierfetzen blieb Fützen in der Nacht zum 1. Mai von den sonst üblichen "Untaten" und Maischerze verschont.
Einzig auffallender "Tatort" war der Zugang zur Schule, dort wurde an der Eingangstüre ein Plakat angebracht mit der Aufschrift: Vorsicht,
Einsturzgefahr, Kinder haften für ihre Eltern!, was wohl als ein Wink für die Stadtväter zu werten ist. Gesteigert hat sich in diesem Jahr wieder die Zahl der Maibäumchen (Maien), deren
fünf steckten die kühnen Nachtschwärmer immerhin für ihre heimlich oder öffentlich verehrten Damen auf die Hausdächer oder Dachrinnen. Gemessen an den mehreren Dutzend vorhandenen schönen jungen
Mädchen im Ort, jedoch wiederum eine bescheidene Zahl. (01.50.10 - Bericht: E. Schüle)

Geschenke für den Muttertag
Auch in diesem Jahr opferte Silke Leingruber wieder einen Nachmittag, um mit gut einem Dutzend Mädchen und Buben schicke Geschenke für den Muttertag zu kreieren.
Als Besonderheit wird dem handbemalten Präsent dieses Jahr noch ein sehr ansprechendes Muttertagsgedicht beigepackt, das je nach Situation am
Morgen des Ehrentages von den Kindern beim gemeinsamen Frühstück auch vorgetragen werden kann. (01.05.10 - Bericht: E. Schüle)
Kinder basteln Geschenke
Der Einladung zu einem Bastelnachmittag ins Fützener Landfrauenheim folgten 27 Kinder, um, angeleitet in kundiger Aufsicht niedliche Geschenke für den Mutter - wie auch für den Vatertag zu basteln.
Mit großem Eifer wurde geschnipselt, geklebt und die kleinen Kunstwerke liebevoll von Hand beschriftet. Der Inhalt der "Kostbarkeiten" wird natürlich
nicht verraten und diese werden nun bis zum Ehrentag der Mutter (und von Papi) sorgsam unter dem Bett versteckt.
Ilse Werner bedankte sich bei Ihren Mitarbeiterinnen Heidi Boma, Vroni Gleichauf und Traudel Zeller mit einem kleinen Präsent, da sie sich für diesen Nachmittag zur Verfügung gestellt hatten.
(29.04.10 - Bericht: E. Schüle)

Seltenes Ereignis
"Sabine" vom Klausenhof in Epfenhofen bringt Drillinge zur Welt
Ein seltenes Glück im Stall vermeldeten Adolf und Ilona Leingruber von ihrem Aussiedlerhof bei Epfenhofen. In der Nacht vom Mittwoch wurden sie von
ihrer jungen Kuh "Sieglinde" um ein Uhr in den Stall gerufen. Und bald streckte das erste Kälble den Kopf aus dem Mutterleib und dem folgte gleich noch ein Zweites.
Zufrieden über die problemlose "Entbindung" zogen sich die Eheleute wieder zurück, doch "Sabine" ließ keine Ruhe und um drei Uhr erblickte zur
Überraschung der Hofbesitzer sodann das dritte Kalb mit etwas Verspätung auch noch das nächtliche Licht der Welt. So etwas, so Ilona Leingruber, gab
es bei uns noch nicht seit Menschengedenken. Die junge Kuh kalbte dieses Jahr zum ersten Mal.
Zum Fototermin tummelten sich die "Neugeborenen" putzmunter auf der Blumenwiese neben den Stallungen. Der "Klausenhof" von Familie Leingruber
(vormals Siegfried und Maria) ist in Epfenhofen noch der einzige landwirtschaftliche Vollerwerbsbetrieb. (25.04.10 - Bericht: E. Schüle)

Ursula Arlt neue Vorsitzende
Pfarrgemeinderat St. Vitus Fützen geht mit jungen Kräften an die Arbeit
Zur konstituierenden Sitzung des neu gewählten Pfarrgemeinderates trafen sich die neu gewählten und ausscheidenden Mitglieder im Pfarrhaus. Gisela
Meister begrüßte die beiden Pfarrherren, Stadtpfarrer Edgar Wunsch, Pfarrer Peter Walter, sowie die bisherigen und die neu gewählten Ratsmitglieder.
Meister, die dem Pfarrgemeinderat zehn Jahre als Vorsitzende vorstand, gab einen kurzen Überblick über die Aktivitäten der zurückliegenden Jahre. Bei
den getätigten Investitionen waren demnach die eben abgeschlossene Neuanschaffung eines neuen Conzelebrationsaltars mit Ambo, Osterkerze und
Sedilien, der herausragend größte Brocken. Dabei erwähnte die Noch-Vorsitzende mit Genugtuung, dass die Finanzierung der voraussichtlich sich auf 47
.000 EURO belaufenden Anschaffungskosten dank großherziger Spenden aus der Bevölkerung, aber auch durch Erlöse aus vielen vom Pfarrgemeinderat
arrangierten Aktivitäten, Suppensonntage, Kaffeenachmittage, oder dem Verkauf von Adventsgestecken, inzwischen gesichert sei und ohne Neuaufnahme von Darlehen abgedeckt werden könne.
Nach ihren Ausführungen ist es auch dank guter Haushaltsführung gelungen, die aus den Renovierungsmaßnahmen an und in der Kirche in den 90ziger
Jahren entstandenen Schulden weitestgehend zu tilgen, so dass es möglich werde, in den kommenden Jahren wieder notwendige Investitionen anzugehen.
Pfarrer Wunsch bedankte sich bei den ausscheidenden Ratsmitgliedern (Gisela Meister, Ewald Wilhelm, Gertrud Keller und Theo Zeller) für ihre Mitarbeit,
die, so hätte er stets gespürt, nicht nur als Pflichtübung, sondern aus Überzeugung zu ihrem Glauben wahrgenommen wurde. Sein besonderer Dank
aber galt Gisela Meister, deren Einsatz als Vorsitzende weit über das Normale hinausgegangen sei, was nicht zuletzt auch ihrer gläubigen Grundhaltung
entspreche. Er versicherte der scheidenden Vorsitzenden, dass für sie bei der jetzigen Wahl zwar eine Türe zugeschlagen wurde, aber Gott ihr ganz
bestimmt ein neues Tor öffnen werde. Wunsch verabschiedete die ausscheidenden Mitglieder mit einem Präsent, dem neuen Ratsgremium wünschte er
Kraft und Mut, die nächsten Jahre und die neue Zeit, in welche die Kirche jetzt geführt werden müsse, mitzugestalten, denn niemals dürfe und werde die Kirche zu einem Auslaufmodell verkümmern.
Aus der Wahl des neuen Vorstandes ging einstimmig hervor: Erste Vorsitzende, Ursula Arlt (44), Zweite Vorsitzende, Isolde Zimmermann (48),
Schriftführerin Martina Boma (21) und als ebenfalls stimmberechtigtes Mitglied, Nicole Gleichauf (18), die gleichzeitig der in Fützen starken
Messdienerschar (34!) als Oberministrantin vorsteht. Kraft Amtes ist Pfarrer Wunsch Vorsitzender des Stiftungsrates, Zweite Vorsitzende ist dort
automatisch die Vorsitzende des PGR, Ursula Arlt, in den Stiftungsrat hinzugewählt wurden aber auch die drei anderen Ratsmitglieder.
Bereits am 10. Mai will das neue Gremium in seiner ersten Sitzung die Weichenstellung für die kommenden fünf Jahre vornehmen. Angesprochen wurde
an diesem Abend bereits die dringend notwendige Sanierung der Antoniuskapelle. Dieses Kleinod am Ortseingang von Fützen wurde am 28. Oktober
1948 mit allen Rechten und Pflichten von der politischen Gemeinde an die Pfarrgemeinde St. Vitus abgetreten. (24.04.10 - Bericht: E. Schüle)
Senioren wandern „fotografisch“
Vom Neudinger "Gnadental" zum "Buchenen Stumpen" auf dem Randen
Einen sehr kurzweiligen Nachmittag erlebten die Senioren von Fützen und Riedöschingen im "Hegauer Hof" in Riedöschingen.
Nach einem ausgezeichneten Mittagessen überraschte Hermann Barth (Riedöschingen) die Gäste mit einem Dia-Vortrag, wobei vor allem faszinierte, wie
der passionierte Fotograf sozusagen im Kontrast Bilder zeigte, die er vor 50 Jahren aufgenommen, und nun wiederum in jüngster Zeit an derselben
Stelle festgehalten hatte. Dabei war gut zu erkennen, wie sich die Vegetation, seien es lauschige Waldwege, oder aber die ganze Vegetation in dieser
Zeitspanne verändert hat, aber leider auch viele einst heimische Pflanzen ihren Lebensraum verloren haben und verschwunden sind. Dass die
Aufnahmen rund um den Fürstenberg und auf der großen Riedöschinger Gemarkung aufgenommen wurden, machte die Schau noch weiter lebensnah.
Bei lustigen Volksliedern, begleitet auf dem Akkordeon von Ewald Wilhelm, verging der Nachmittag im Fluge, wobei die beiden agilen Senioren Hermann
Barth und Julius Dreher (Pfarrer i. R.) mit lustigen Anekdoten noch besonders zur weiteren Unterhaltung beitrugen.
Ewald Wilhelm bedankte sich bei Hermann Barth für seine hervorragend zusammengestellte Reportage über die Naturschönheiten der Baar. (21.04.2010 - Bericht: E. Schüle)

Fützener Ordensschwester feiert 60 Professjahre
Schwester Isburga/Sofie Stritt ist in ihrer Heimat nicht vergessen
Nur den älteren Bürgern von Fützen wohl noch in guter Erinnerung, feierte Schwester Isburga am vergangenen Samstag in Hegne ihr Diamantenes Professjubiläum.
Sofie Stritt - so hieß die Schwester mit bürgerlichem Namen - wurde 1921 in Fützen geboren und wuchs in einer kinderreichen Familie auf. Nach dem
zweiten Weltkrieg trat sie in die Klostergemeinschaft der „Barmherzigen Schwestern vom Heiligen Kreuz“ in Hegne ein und erhielt den Ordensnamen
Schwester Isburga. 1950 machte sie ihr endgültiges Versprechen, Gott zu dienen. Nach Einsätzen in Offenburg und Rot bei Wiesloch kam Schwester Isburga nach Herten bei Rheinfelden zu behinderten Kindern.
Eine große Herausforderung, denn damals betreuten 75 Ordensschwestern dort 650 behinderte Kinder. Von den 60 Jahren ihrer Ordenszugehörigkeit
verbrachte sie 43 Jahre in Herten und war für viele Kinder eine gute Mutter und Erzieherin, bis die Mühen und Beschwerden des Alters ihrem weiteren
Einsatz eine Grenze setzte. Der Abschied von den sehr anhänglichen Kindern fiel beiden Seiten schwer.
Seit nunmehr vierzehn Jahren verbringt die betagte Schwester (89) ihren Lebensabend im Mutterhaus in Hegne. Mit ihr feierten am vergangenen
Samstag in einem festlichen Gottesdienst noch weitere 14 Schwestern mit ebenfalls 50, 60 und 70 Professjahren.
Aus Fützen nahmen an den Feierlichkeiten ihre Verwandten um Josef Basler und Rita Wild, geb Basler, sowie Pfarrer i.R. Julius Dreher teil. Gut in
Erinnerung in Fützen sind noch die Geschwister der Jubilarin, Emma Basler, geb. Stritt und Josef Stritt. (20.04.2010 - Bericht: E. Schüle)

Feierliche Erstkommunion
Sieben Kinder aus der Pfarrei St. Vitus feierten am Sonntag ihre Erstkommunion. Der Musikverein unter der Leitung von Karl-Heinz Hübl geleitete die
kleine Schar, zusammen mit ihren Eltern und Paten vom Pfarrhaus in die Kirche.
Der feierliche Gottesdienst, musikalisch mitgestaltet von der Musikkapelle, wurde von Pfarrer Peter Walter zelebriert. Nach dem Festgottesdienst gab
der Musikverein bei strahlendem Frühlingswetter für die Gäste noch ein Platzkonzert vor der Kirche. (18.04.2010 - Bericht und Bilder E. Schüle)

Probe mit Alarmierung
Zügig verlief die Frühjahrs-Sollprobe der Fützener Abteilungswehr unter der Leitung von Abteilungskommandant Richard Müller und Einsatzleiter Patrick Gleichauf.
Angenommen war eine starke Rauchentwicklung in einem stillgelegten und einsturzgefährdeten landwirtschaftlichen Anwesen in der Gabelung der
Hof/Post-Straße. Um 19.54 Uhr löste die Leitstelle den Alarm aus. Um 19,58 Uhr war der Löschtrupp vor Ort und zwei Minuten später hieß es bereits "Wasser marsch".
Der Unterflurhydrant befand sich nur wenige Meter vom "Brandherd" entfernt. Da Minuten vorher noch Kinder vor dem Anwesen spielten, diese aber
nicht mehr zur Stelle waren, musste angenommenen werden, dass sie sich möglicherweise in dem verqualmten Haus befanden und keinen Ausweg
mehr fanden. Deshalb mussten zwei Atemschutzträger versuchen über das Nachbarhaus, das nur durch eine desolate Holzwand vom Brandobjekt
getrennt ist, zum Brandherd vorzudringen. Dabei bedurfte es äußerster Vorsicht, da die Zwischenböden auf dem ehemaligen Heuboden morsch und brüchig waren.
Tatsächlich verunfallte auch ein Feuerwehrkamerad, sodass ein zweiter Trupp, ebenfalls mit Atemschutzgeräten ausgerüstet, in das Gebäude eindringen
musste, um die beiden Kameraden zu retten. Zur Absicherung der Nachbargebäude, darunter das denkmalgeschützte Haus von Ralf Blaser, wurde
zusätzlich eine weitere Schlauchleitung von der Löschwasserstelle beim Kommenbach aufgebaut.
Doch plötzlich waren auch die beiden Buben wohlbehalten wieder da, diese waren derweil zu Hause gewesen, um ihre Hasen zu füttern. Die
Brandursache, die natürlich erfolgreich bekämpft wurde, dürfte indessen eine defekte Stromleitung gewesen sein.
Zur nachfolgenden Manöverkritik über die nächtliche und unfallträchtige Übung und zum wohlverdienten "Dämmerschoppen" zog sich die Gruppe sodann in das Feuerwehrgerätehaus zurück.
(13.04.10 - Bericht: E. Schüle)

Dorfputz Fützen Fützen ist wieder blitzsauber
Über 30 „Mitarbeiter“ meldeten sich am vergangenen Samstagmorgen bei Ortsvorsteher Ewald Gut, um bei der großen Dorfputzete mitzuwirken. Dabei
gab es im Ort dank dem vorbildlichen Verhalten der Bürger kaum Müll wegzuräumen. Dafür mussten Hecken und Bäume, vor allem entlang des Kommenbachs, ausgelichtet werden.
Die Umzäunung um den Kinderspielplatz wurde neu verdrahtet, um den Spielplatz von Hundekot freizuhalten. Ebenso wurden auf dem Hohen Randen
die beliebten Wanderwege wieder durchforstet und trittsicher und die Ruhebänke stabilisiert.
Nach getaner Arbeit lud der Ortsvorsteher die Helfer zu einem kräftigen Vesper und Umtrunk ein und verband mit seinem Dank die Hoffnung, dass es auch weiterhin gelingt, die gute Dorfgemeinschaft zu pflegen.
(11.04.10 - Bericht und Bilder: E. Schüle)

Gesamtchor probte Große Dinge werfen ihre "Töne" voraus
Am vergangenen Donnerstagabend begannen die Proben für die große Gemeindefeier in der Seelsorgeeinheit Blumberg anlässlich der Primiz des
Blumberger Neupriesters Bernd Gehrke. Zu diesem Zweck haben sich die Kirchenchöre (Schola)von Blumberg, Fützen und Epfenhofen mit ihren
Chorleiterinnen Marion Böschet, Renate Günther und Andrea Wegener, zu einem Gesamtchor zusammenschlossen.
Am Tag der Primiz in Blumberg, dem 16. Mai 2010, wird der bis dahin auf etwa 60 Sängerinnen und Sänger angewachsene Chor die "Messe brève no 7
in C" von Charles Gounod vortragen und damit dem freudigen Ereignis, dass aus Blumberg nach langer Zeit wieder einmal ein Priester hervorgeht, mit einem sicher imposanten Beitrag Rechnung tragen.
Renate Günthner, freut sich, dass sich inzwischen sogar Sängerinnen aus den Umlandgemeinden zum Mitsingen gemeldet haben, diese sind natürlich
sehr willkommen. Geprobt wird künftig nach Ansage abwechselnd in Fützen und Blumberg. Weitere Infos über die Priesterweihe von Bernd Gehrke in
den Schaukästen der Kirchengemeinden, sowie unter Tel. 07702/2421 oder www.kath-blumberg.de. (10.04.10 - Bericht: E. Schüle)

Pfarrgemeinderat Epfenhofen
Viktor Fluck für weitere fünf Jahre einstimmig zum Vorsitzenden gewählt
Nach Ablauf der Einspruchsfrist hatte Viktor Fluck, noch Pfarrgemeinderatsvorsitzender in Epfenhofen, zur konstituierenden Sitzung des neu gewählten
Gremiums eingeladen. Nach dem geistlichen Wort von Stadtpfarrer Edgar Wunsch dankte dieser, wie auch Viktor Fluck, seinem bisherigen Team für die
harmonische und konstruktive Mitarbeit in den vergangen fünf Jahren.Der Dank ging auch an den Wahlvorstand für die korrekte Arbeit vor und während
der Wahl. Christel Kaiser, die sich nicht mehr zu Wahl gestellt hatte, erhielt mit Dankesworten vom Vorsitzenden ein Präsent überreicht. Nach einem
kurzen Rückblick durch Viktor Fluck über die Arbeit der vergangenen Jahre erfolgte die Neubesetzung der neuen Aufgabenbereiche. Einstimmig wurde
Viktor Fluck wieder zum Ersten Vorsitzenden, Stefanie Scheuch (neu) zur Zweiten Vorsitzenden gewählt. Ebenso einstimmig wurde das Amt des
Schriftführers an Bertram Schwörer übertragen. Ebenfalls als stimmberechtigtes Mitglied gehört Gerda Merk (neu)zum Arbeitskreis. Dem Stiftungsrat
gehört Kraft Amtes künftig Pfarrer Edgar Wunsch als Vorsitzender, als dessen Stellvertreter Viktor Fluck, sowie auch die übrigen Mitglieder des
Pfarrgemeinderats an. Pfarrer Wunsch wünschte dem Gremium Gottes Segen und erwähnte, dass es eine spannende Zeit sei, die nun folgenden, aber
letzten fünf Jahre als selbstständiger Pfarrgemeinderat, das Gemeindeleben in Epfenhofen zu gestalten und die Früchte dieser Arbeit dann im Jahre
2015 in das Gesamtgremium des neuen Gesamtbeirates der Seelsorgeeinheit Blumberg einzubringen. An der Sitzung nahm auch Pfarrkooperator Peter Walter, Riedöschingen, teil. (10.04.10 - Bericht: E. Schüle)

Pfarrer Wunsch segnet Osterspeisen
Auch am zweiten Ostertag gedachte die Kirchengemeinde St. Vitus Fützen in einer feierlichen Heiligen Messe der Auferstehung von Jesus. Die Schola
unter der Leitung von Renate Günthner umrahmte die würdige Feier mit gut einstudierten Liedern. An der Orgel Irene Reitze.
Nach altem Brauch werden an diesem Tag in Fützen die Osterspeisen, die Eltern und Kinder in Körbchen mitgebracht hatten, gesegnet. Die Segnung der
Osterspeisen ist Ausdruck der Dankbarkeit für unsere Erlösung durch den Tod und die Auferstehung Jesu Christi. Die österliche Tischgemeinschaft soll
demnach in den Häusern ihre Fortsetzung finden als Zeichen der Freude über die Auferstehung. Zugleich weist sie aber auch auf das himmlische Festmahl hin, zu dem die Gläubigen einst geladen sind.
(05.04.10 Bericht: E. Schüle)

Osterfeiern
Seelsorgeeinheit Blumberg feiert das Fest der Auferstehung von Jesus Gott führt die Kirche derzeit wieder einmal mehr über den Jordan (Stadtpfarrer Edgar Wunsch in seiner Osterbotschaft)
In Fützen waren die Liturgiefeiern, umrahmt von der Schola und dem Jugendchor unter der Leitung von Renate Günthner, über Ostern recht gut besucht
. Pfarrer Peter Walter segnete am Karsamstag auf dem Kirchenvorplatz die Osterkerzen von St. Vitus Fützen und St. Gallus, Epfenhofen, diese wurden
anschließend von den beiden Vorsitzenden des Pfarrgemeinderates Gisela Meister und Viktor Fluck in die abgedunkelte Kirche getragen wurde. Zum
Gesang "Lumen Christi" des Priesters entzündeten die Ministranten die bereitgehaltenen Kerzen der Gläubigen und bald erstrahlte das Gotteshaus in
österlichem Licht und zum Gloria verkündeten die weit in die Nacht hinaus schallenden Kirchenglocken die Frohbotschaft von der Auferstehung des Gekreuzigten.
In mehreren Lesungen schilderten die Lektoren wie Gott sich von Anfang an des Menschen angenommen und sein Volk geführt hat und zuletzt gar
seinen Sohn als Erlöser gesandt hat. Dabei wird vor allem in der Lesung aus dem "Buch Exodus" (2.Buch Mose) dargestellt, wie Gott die Israeliten aus
der Knechtschaft der Ägypter wieder nach Hause in die Freiheit führte.
Das Bild der Exodusgeschichte, betonte Stadtpfarrer Edgar Wunsch feinsinnig in seiner Festansprache, ließe sich sehr wohl auf die Situation der heutigen
Kirche übertragen. Heute, wie damals suche das Volk Gottes nach einem Weg aus der Wüste ins "gelobte Land" und in die Freiheit, wie immer diese
"Freiheit" heute verstanden und gelebt werde. Daraus, so der Seelsorger, werde aber auch drastisch sichtbar, was zur Zeit mit dem Glauben und der
Kirche geschehe. Doch damals wie heute, davon sei er zutiefst überzeugt, führe Gott die Christen im wahrsten Sinne des Wortes auch derzeit wieder
über den Jordan, in eine, wie es manchmal scheine, ungewisse Zukunft. Gott aber traue uns zu, dass wir uns daran festmachen, dass er uns nach
diesem Gang durch die rauen Wüstenstürme, wie sie die Kirche heute erlebe und bewältigen müsse, wieder in eine ruhigere und in eine gute Zukunft führen werde.
Pfarrer Peter Walter schließlich brachte die derzeitige Situation prägnant auf den Punkt: Christus sei auferstanden, denn Gott ließe sich nicht unter die
Erde bringen und so wie das Licht und die Flamme einer Kerze, auch wenn diese auf den Kopf gestellt werde, immer nach oben brenne, sei es auch mit
dem ewig brennenden Licht und der Liebe des erstandenen Heilandes und so lade die Osternacht alle aufs Neue ein, wieder einzutauchen in das
Taufwasser unserer Geburt, wo uns versichert wurde, dass wir einst mit Jesus auferstehen werden. Vor fast 2000 Jahren habe die Osternacht die Welt
positiv verändert und auch Ostern 2010 sollte zu einem neuen positiven Aufbruch in unserer Kirche genutzt werden.
Das feierliche Osteramt in Blumberg zelebrierte wiederum Pfarrer Walter. Die Liturgiefeier wurde mit gut einstudierten Liedern von der Schola unter der
Leitung von Marion Böschet begleitet, an der Orgel Irene Reitze. Das Amt war gut besucht und die Schola erhielt zum Schluss für ihre wirklich guten und
passenden Liedvorträge noch viel Beifall von den Kirchgängern. (05.04.10 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Die Glocken sind verstummt
Rätschen rufen zum Gebet
In einer würdigen Feier gedachten die Gläubigen von St. Vitus der Todesstunde von Jesus Christus. Stadtpfarrer Edgar Wunsch las zusammen mit zwei
Lektoren die große Leidensgeschichte nach Johannes. Die liturgischen Handlungen dieses Tages, die Kreuzenthüllung, so wie die großen Fürbitten,
begleitete der Jugendchor einfühlsam unter der Leitung von Renate Günthner.
Da die Kirchenglocken von Gründonnerstag bis zur Osternacht schweigen, erfüllten die Ministranten mit Eifer ihre Aufgabe, die Gläubigen mit der
Rätsche, die in Fützen wohl 100 Jahre auf dem Buckel hat, mit ohrenbetäubendem Krach zum Gebet in die Kirche zu rufen. (02.04.10 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Vortrag über Hospizbewegung
Die Karwoche ist nach christlichen Glauben geprägt vom Leiden und Sterben Jesus Christus. Passend in diese besinnliche Woche hatte Inge Fluck,
Vorsitzende der St. Gallus-Senioren, Epfenhofen einen Vortrag über die Hospizbewegung im Schwarzwald-Baar-Kreis organisiert.
Im Landhotel "Löwen" informierte der Erste Vorsitzende der Hospizbewegung, Edgar Gindele, die interessierten etwa 20 Zuhörer über die Tätigkeit der
ehrenamtlich arbeitenden Pflegekräfte. Deren Arbeit und Ziel ist es, eine Lebenskultur zu schaffen, die dem einzelnen Menschen einen würdigen Abschied und Tod ermöglicht.
Mit diesem Vortrag, der zur Öffentlichkeitsarbeit dieser sensiblen und diskret arbeitenden Bewegung gehört, soll erreicht werden, dass der Umgang mit
Sterben, Tod und Trauer in der Gesellschaft bewusst, in Achtung und Fürsorge geschieht. Dabei steht im Mittelpunkt der Arbeit die Begleitung und
psychosoziale Unterstützung des schwerkranken und sterbenden Menschen, aber auch dessen Angehörigen, denn gerade die Angehörigen und Freunde
von schwerkranken und sterbenden Menschen stehen oft vielen Schwierigkeiten und Problemen gegenüber.
Die BegleiterInnen gehen auf Anfrage im gesamten Landkreis auch zu den Menschen nach Hause oder in die Alten-und Pflegeheime und in die Kliniken.
Inge Fluck bedankte sich beim Referenten mit einem kleinen Präsent.
Hospizbewegung im Schwarzwald-Baar-Kreis e.V., Villingen Schwenningen Tel. 07721-408735, Karin Schleicher Tel. 07721-408735 oder 0771-8966886 - www.hospiz-sbk.de
(01.04.10 – Bericht: E. Schüle)

Palmsonntag
Auch in diesem Jahr hatten sich die Väter und Mütter wieder angestrengt und für ihre Kinder über 20 Palmen gebastelt. Stadtpfarrer Edgar Wunsch
segnete diese bei der ehemaligen Zehntscheune und dann zog die große Ministrantenschar mit den Gläubigen zur Kirche. Dort verlasen der Priester und
zwei Lektoren im Verlauf der Liturgiefeier zum Palmsonntag die Leidensgeschichte nach Lukas. (29.03.10 – Bericht: E. Schüle)

Schrottsammlung
Feuerwehr sammelt Pflugscharen und Wohlstandsmüll
Auch die diesjährige Schrottsammlung der Freiwilligen Feuerwehr dürfte wieder einige Hundert Euro in die Kasse der Feuerwehrkameraden spülen. Mit
großem Personenaufgebaut und schwerem Gerät waren die Floriansjünger am vergangenen Freitag unterwegs, um das von den Bürgern bereitgestellte Altmaterial abzufahren.
An der Zahl der bereitliegenden Badewannen, Wasch- und Spülmaschinen war zu ersehen, dass die Menschen trotz Wirtschaftskrise in Ihr Zuhause
investiert haben. Aber auch alte landwirtschaftliche Geräte (Pflug, Heugebläse) und andere Gerätschaften verweisen wieder auf die Betriebsaufgabe der Kleinlandwirte.
Die jungen Löschmänner nahmen die ganze Sache mit Humor und fuhren die zahlreich vorhandenen Fahrräder buchstäblich auf den Felgen und ohne
Sattel zum Container beim Dreschschuppen. Indessen hoffen die Kassenverwalter der Abteilungswehr, dass sie einen ordentlichen Preis vom Abnehmer bezahlt bekommen. Die Zeit, da pro Tonne 120
€ erzielt wurde, ist laut Abteilungskommandant Richard Müller längst vorbei, die Schmerzgrenze, dass
sich der Aufwand überhaupt lohnt liegt laut Müller bei 50 €, trotzdem erhoffen sich die eifrigen Sammler, die ja ihren Fuhrpark zur Verfügung gestellt
hatten, wenigstens 80 € pro Tonne zu erlösen. Die Feuerwehrmänner (und eine Frau) starten jedoch diese alljährliche Aktion nicht nur um des Geldes
willen, sondern sie wollen damit auch im Vorgriff auf die in diesem Jahr am 10. April stattfindende große "Dorfputzete" einen Beitrag zur Pflege des Ortsbildes leisten.
(28.03.10 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

"Patient" Loreto-Krankenhaus Stühlingen
Klinik kommt für zwei Jahre in die Beobachtungsstation
Um die allseitigen Gerüchte und Verunsicherungen, die sich um das Loreto-Krankenhaus Stühlingen seit Monaten ranken, auszuräumen, bot sich am
vergangenen Dienstagabend die Gelegenheit, aus erstem Munde wie es Landrat Tilmann Bollacher nannte, zu informieren.
In der vollbesetzten Aula der Realschule begrüßte Bürgermeisterin Isolde Schäfer den Landrat, sowie die Geschäftsführerin des Hegau-Bodensee
-Klinikums, Sabine Schwörer, Dr. York Dhein von der Kienbaum Management Consultants, wie auch die beiden Vorsitzenden des Fördervereins Loreto-Krankenhaus, Andrea Schwaderlapp und Karl Pieper, Ärzte und Hebammen.
Zunächst informierte Landrat Bollacher die Zuhörer über die in den vergangenen Jahren sich aufgestaute dramatische Situation beim Hegau-Bodensee
-Klinikum und die den innerhalb von drei Wochen plötzlich notwendig gewordenen Kraftakt, eine Insolvenz für Klinikverbundes abzuwenden,
einforderten. Nicht zuletzt auch deshalb, da es sich abzeichnete, dass der Verbund auch im eben begonnenen Geschäftsjahr wieder Verluste schreiben werde.
Aus mehreren Optionen, für die Reha-Kliniken in Bad Säckingen und Bad Bellingen neue Trägerschaften zu suchen, schwebte dabei auch plötzlich auch
das Damoklesschwert einer Totalschließung des Loreto-Krankenhauses Stühlingen über der Stadt. Vehement setzten sich sowohl der Kreis (Landrat) als
auch die Stadt Stühlingen dafür ein, hierzu ein Alternativkonzept zu entwickeln, nämlich in Stühlingen wenigstens die Haus-und Regelversorgung zu
erhalten. Leider blieb allerdings der sehr schmerzhafte Einschnitt, die Geburtshilfe-Station im Interesse des Gesamtverbundes zu schließen, unumgänglich.
Danach, so der Landrat, hoffe man, das defizitäre Haus in Stühlingen wieder in stabiles Fahrwasser zu bringen. Dr. Dhein von der Kienbaum-Consultants
vertiefte hernach diese Ausführungen mit betriebswirtschaftlichen Zahlen, wonach der ganze Klinikverbund seit Jahresbeginn nun sechs Monate auf dem
Prüfstand stehe, doch stehe heute schon fest dass derzeit auch aktuell täglich "Geld verbrannt" werde. Daher sei der Monat Juni der Meilenstein, wobei
besonders auch Stühlingen im Focus des Gesamtprocederes sei und man brauche zwei Jahre, um zu einem brauchbaren Ergebnis zu kommen, wie sich
das Haus nach Schließung der Geburtshilfeabteilung, wie auch der Bäderabteilung entwickle. Falle diese nicht positiv aus, so müsse über eine neue Trägerschaft oder Privatisierung nachgedacht werden.
Frau Schwörer,(noch)Geschäftsführerin des Gesamtklinikums bat um Vertrauen für das nun beschlossene Geschäftsmodell und versicherte, dass eine
weitere optimale Versorgung im Krankenhaus - ambulant wie stationär - in der Inneren wie auch in der Chirurgischen und Gynäkologischen Abteilung
durch die hervorragend arbeitenden Fachärzte gesichert sei. Die Hebammen untermauerten indessen mit ausgelegten Flugblättern noch einmal ihre
Gründe, das Angebot zur Eröffnung eines "Geburtshauses" im Krankenhaus zu eröffnen, abzulehnen.
Schwörer, wie auch die weiteren Referenten mussten sich in der nachfolgenden teils emotionsgeladenen Diskussionsrunde schwerer Vorwürfe aus dem
Publikum, vor allem auch der Hebammen erwehren. Bürgermeisterin Isolde Schäfer die die Diskussionsrunde leitete, hatte mehrfach Mühe, dass die hochgehenden Wogen nicht eskalierten.
Besonders die Angriffe gegen den Landrat, gingen wie es hieß, beinahe unter die Gürtellinie und Kreisrat Erhard Graunke verstand es, sozusagen als
Schlusswort, als Kenner der Materie vor Ort, eine Lanze für den sichtlich um seine Contenance ringenden Landrat zu brechen, der, wie Graunke
versicherte, keine Möglichkeit ausließ, sich bei den zähen Verhandlungen für die gesundheitliche Versorgung gerade auch im oberen Wutachtal für den
Erhalt des Krankenhauses Stühlingen einsetzte und dies auch weiterhin tun werde.
Außerdem ermunterten an diesem Abend alle Referenten die anwesenden Zuhörer, wie auch die ganze Bevölkerung von Stühlingen und dem Oberen
Wutachtal, das Angebot des Loreto-Krankenhauses verstärkt anzunehmen. Auch an die Ärzte erging die Aufforderung, bei Einweisungen dafür zu sorgen, dass Loreto weiter gut, bzw. noch besser ausgelastet werde.
Es bestehe durchaus bei der Bevölkerung die Gefahr, sich bezüglich ihrer Grundversorgung im Bereich Gesundheit peu à peu anderweitig zu orientieren.
Siehe Geburtshilfe in Stühlingen, Donaueschingen oder Engen. Also liegt der "Buhmann" später bei der Bevölkerung, wenn das Haus in Stühlingen eines Tages schließen müsste.
Dieser Appell erinnert an die Appelle der Kommunen, die Dorfläden, Poststellen und Schwimmbäder besser zu frequentieren, damit diese weiter
wirtschaftlich betrieben werden könnten. Erfahrungsgemäß werden diese Dienstleistungszentren aber dann doch bald geschlossen.
Selbst die Kirchenoberen drohen ja neuerdings mit der Schließung von Gotteshäusern, bzw. es stehen bereits solche zum Verkauf. (24.03.10 – Bericht: E. Schüle)

Gemütlicher Altenwerkstreff
Eigentlich lockte das herrliche Frühlingswetter zu einem Spaziergang in die Natur, doch fand sich am vergangenen Dienstag trotzdem eine stattliche Zahl
von Senioren aus Fützen und Riedöschingen im Gasthaus "Zum Bahnhof" zu einem gemütlichen Nachmittag mit viel Gesang, Musik und gegenseitigem Gedankenaustausch, zusammen.
Kaffee, Kuchen und zu vorgerückter Stunde ein deftiges Vesper aus der Küche der freundlichen Wirtin Hedwig rundeten den gemütlichen Hock ab.
Das nächste Treffen findet am Dienstag, 20. April im "Hegauer Hof" statt, wo man sich bereits zum Mittagessen trifft. Genaue Zeiten und Mitfahrgelegenheiten werden noch rechtzeitig bekannt gegeben.
(24.03.10 – Bericht: E. Schüle)

Über Gift in der Küche und Schleim im Darm
Der Leib muss sich wohlfühlen, damit sich die Seele entfalten kann (Hildegard von Bingen)
Gerade in der Zeit der Frühjahrsmüdigkeit sind die Menschen besonders hellhörig, Ratschläge für die Gesundheit zu hören. Dies zeigte sich auch beim
Vortrag von Apothekerin Renate Bausch aus Blumberg, die über das vielseitige Entstehen von Krankheiten aus der Sicht der bekannten "Hildegard von Bingen" referierte.
36 Frauen aus Fützen und den Umlandgemeinden lauschten aufmerksam den Schilderungen der Referentin, die es verstand, die Bände umfassende
Heilkunde der einstigen Klosterfrau und Äbtissin verständlich zu machen. Dabei gab es Überraschendes zu hören, wonach es zunächst wichtig ist, dass
jeder Mensch seinen richtigen Lebensrhythmus finden muss. Dazu gehören feste Zeiten für Mahlzeiten, Arbeiten, Ruhen, vor allem aber das Vermeiden
von Ernährungsfehlern. Doch auch über die Wirksamkeit von Heilmitteln, wie der Brennnessel, Knoblauch, wie auch aller Obst- und Gemüsesorten gab es Erstaunliches zu hören.
Erstaunt, fast erschrocken war zu vernehmen, dass nach "Hildegard" Früchte wie Erdbeeren oder Pfirsiche zu den "Küchengiften" zählen, da sie Allergien
auslösen können, des Weiteren sei alles Unreife ebenfalls zu meiden, ebenso wie die so genannten Nachtschattengewächse.
Nach Hildegard von Bingen müssten die Schweinemäster ihre Stallungen längst geschlossen haben. Große Bedeutung misst die kundige Apothekerin bei
der Ernährungspalette unter den Getreidesorten dem Dinkel, wie auch den Esskastanien bei.
Doch bei den weiteren Ausführungen nach dem Motto: Frohsinn mit Hildegard von Bingen, konnte man dem oft verschmitzten Lächeln der
sympathischen Referentin auch entnehmen, dass sie selbst den nach hunderten zählenden Ratschlägen der frommen Ordensfrau auch nicht immer folgt.
So erhielt sie von ihrem dankbaren Publikum auch viel Beifall und von der Vorsitzenden Ilse Werner ein Präsent für ihren pragmatischen zweistündigen Non-Stopp-Vortrag überreicht.
(24.03.10 – Bericht: E. Schüle)
Kinderwortgottesdienst im Pfarrhauskeller
Alle diesjährigen Erstkommunionkinder und auch kleinere Kinder trafen sich am Samstag im Pfarrkeller in Fützen zum Kinderwortgottesdienst.
Die Bibelgeschichte der Arche Noah wurde den Kindern erzählt und sie durften alle als Tiere mitspielen. Der Regenbogen, den Gott Noah als Zeichen der
Versöhnung schickte wurde mit Tüchern ausgelegt und das Lied „Regenbogen buntes Licht“ konnten die Kinder bereits auswendig. Auch die wichtige Aufgabe der Taube, das Symbol des Friedens, wurde erklärt.
Gemeinsam ging es dann noch zum Gottesdienst in die Pfarrkirche. Das Kindergottesdienstteam, Mathilde Gleichauf, Tanja Gut und Ulrike Tritschler freuten sich über die vielen Kinder und deren Aufmerksamkeit.
(22.03.10 – Bericht: U. Tritschler)

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Fützen. Es war keine Liebesheirat – trotzdem stellte Ortsvorsteher Ewald Gut bei der ersten Bürgerversammlung 2010 der Eingemeindung Fützens nach Blumberg ein positives Zeugnis aus.
Akribisch zählte Ewald Gut die Stationen der Eingemeindungsbemühungen auf, reihte ein Projekt an das andere, das in 35 Jahren Zugehörigkeit zu Blumberg verwirklicht wurde – stolze 900 000 Euro an Zuschüssen und sonstigen Arbeitseinsätzen sowie rund vier Millionen Euro an Investitionen in die
Wasserver- und -entsorgung seien geflossen. Das könne sich sehen lassen. Der Ortsvorsteher listete für 2010 vorgesehene Maßnahme mit Kosten von 244 000 Euro auf: die Anbindung der Siedlungshöfe an die
Wasserversorgung (200 000 Euro), Straßensanierungen (29 000 Euro), die Fassadensanierung der Buchberghalle (12 000 Euro) und die Sanierung der
Bielwasenhütte (3000 Euro). 2011 sei die Sanierung der Grundschule (370 000 Euro) geplant. Zudem solle in den nächsten Jahren die innerörtliche
Entwicklung im Wohnbereich (Wohnraumschaffung, Umnutzung von Gebäuden und Baulückenschluss) vorangetrieben werden. Ein
Entwicklungsprogramm für Fützen sei fertiggestellt. Ewald Gut mahnte einen mittelfristig zu verwirklichenden Anbau an das Feuerwehrgerätehaus an.
Die Vorplanung sei bereits erstellt. Zudem müsse sich der Ortschaftsrat Gedanken über eine weitergehende Verkehrsberuhigung der Singener Straße machen, da dort oft zu schnell gefahren werde.
Bürgermeister Markus Keller freute sich in seiner Begrüßung über das Fützener Engagement als Teil der Gesamtstadt. Er betonte, dass nach den
Investitionen in die Schulsanierungen wieder das Ziel ins Auge gefasst werden müsse, keine Schulden mehr zu machen. Kurz erläuterte er auch die
seiner Meinung nach dringende Investition in die DSL-Infrastruktur, von der auch Fützen profitiere. Die Förderquote der 1,288 Millionen Euro teuren Maßnahme werde wohl bei knapp 660 000 Euro liegen. Die Stadt müsse weitere 630 000 Euro finanzieren. Davon seien ohnehin bereits 300 000 Euro
veranschlagt gewesen. Insgesamt seien 20 Kilometer Kabel zu verbauen. Die Verwaltung stehe zu den dezentralen Strukturen in der Gesamtstadt, so Markus Keller. Die kommenden Jahre würden wegen der angespannten
Haushaltslage hart werden. Ewald Gut ehrte gestern Erich Schüle für seine Öffentlichkeitsarbeit im Bereich der ortseigenen Internetpräsentation. Auch Christa und Robert Brutsche
erhielten Dank für ihre Engagement bei der Restaurierung der Uhr am Dorfpavillon. Von Stefan Limberger-Andris Schwarzwälder Bote - 18.03.2010

Pfarrgemeinderatswahl 2010
Bei der Pfarrgemeinderatswahl am Sonntag in Fützen waren 397 Personen wahlberechtigt. Es wählten 133 (33,5 Prozent), davon waren 129 Stimmzettel
gültig. Von den sieben angetretenen Kandidaten waren 4 Sitze zu besetzen.
Dabei wurden folgende Bewerber gewählt: Ursula Arlt (92), Isolde Zimmermann (92), Martina Boma (neu, 87) und Nicole Gleichauf (neu, 82).
Die übrigen Stimmen verteilen sich auf die restlichen Kandidaten wie folgt: Gisela Meister (76), Theodor Zeller (52) und Gertrud Keller (34). (15.03.10 – Bericht: E. Schüle)

Pfarrer „traut“ sich
Hochzeitsglocken läuten für den Altkatholischen Pfarrer Luhmer von Blumberg
Nicht vom neuen Glockenturm der Altkatholischen Kirche in Blumberg, sondern von der "Erlöserkirche" in Fützen luden am vergangenen Samstag die
Hochzeitsglocken zur Feier einer nicht alltäglichen Hochzeit. Es war der Wunsch von Pfarrer Armin Luhmer und seiner Braut Cläre Marx, dass die Trauung mitten in seinem Verwaltungsgebiet zwischen Stühlingen
und Mundelfingen vollzogen werde. In die vollbesetzte Dorfkirche (1931 erbaut) waren denn auch die Gläubigen aus allen Stadt-und Ortsteilen gekommen, um der Trauungszeremonie ihres Pfarrers beizuwohnen.
Die Hochzeitsmesse zelebrierte Pfarrkurat Peter Klein aus Schwaningen, der auch die Trauung vornahm. Umrahmt wurde die würdige Feier von einem
"Familienchor" von Verwandten und Bekannten des Brautpaares, sowie des aus altkatholischen und evangelischen Sängerinnen und Sänger
bestehenden Kirchenchors "Eingestimmt", unter der Leitung von Madeleine Schmidhäuser, an der Orgel Tim Fischer.
"Ihr seid von Gott geliebt" war der Tenor des Zelebranten bei seiner Festpredigt. Unter den Gästen waren auch mehrere befreundete Pfarrerkollegen
von Armin Luhmer, Pfarrer Ulf-Martin Schmidt mit Lebensgefährtin, so auch Pfarrer Sohn aus Furtwangen, Pfarrer Walter aus Singen, jeweils mit Gattin,
Pfarrer Blase aus Dettighofen, ebenso wie Diakon Werner Volkert aus Blumberg.
Nach der Hochzeitsmesse und dem obligatorischen Hochzeitsfoto waren alle Kirchenbesucher in die "Buchberghalle" in Fützen zur Entspannung bei
Kaffee und Kuchen eingeladen. Hier wurde das Brautpaar noch mehrfach mit Gesangs- und Musikeinlagen des "Familienchores" überrascht.
Die weitere weltliche Feier im Kreise von Familie und Angehörigen erfolgte dann im "Haus des Gastes" in Achdorf. Pfarrer Luhmer kam 2007 als
Nachfolger von Pfarrer Guido Palazzari nach Blumberg und betreut zusammen mit den Pfarrern Schmidt und Klein die etwa 750 altkatholischen
Gläubigen von Blumberg-Randen-Kommingen-Nordhalden-Fützen-Stühlingen-Schwaningen, sowie die Baargemeinde Mundelfingen. (14.03.2010 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Gebetstag für Kamerun
Aus Termingründen wurde der von den Landfrauen jährlich ausgerichtete Weltgebetstag auf den vergangenen Donnerstagabend verlegt. 29 Frauen der
drei Konfessionen trafen sich im Pfarrhauskeller, um in einer Andacht der Frauen im fernen Kamerun zu gedenken. Das Motto beim diesjährigen Weltgebetstag lautete: Alles, was Atem hat, lobe Gott.
Die Texte und Lieder waren von Frauen aus Kamerun zusammengestellt worden. Im liebevoll dekorierten Gebetsraum stimmte Marion Keller auf den
Abend ein und veranschaulichte in ihrer Moderation Land und Leben in diesem tief in Afrika angesiedelten Land. Die allerdings etwas fremd klingenden
Lieder begleitete dieses Jahr erstmals Birgit Gut mit dem Akkordeon. Nach der Andacht blieben die Frauen noch bei einem gemütlichen Hock beisammen, dazu wurde Tee und Gebäck aus Rohstoffen aus dem fernen Land
gereicht. In der Mitte des Raumes waren ebenfalls Früchte und Utensilien, darunter eine mannshohe Giraffe, geschnitzt aus Holz aus Kamerun, sehr gut
dargestellt. Auf den Tischen konnte man sich in Bildbänden und Büchern über Land, Menschen und deren Kultur, informieren, dabei fehlten sogar Karl Mays Reiseerzählungen aus Afrika nicht.
Ilse Werner, die bei den Landfrauen inzwischen den Ehrennamen "Big Mama" trägt, bedankte sich bei allen Helfern, vor allem bei Marion Keller, die sich
wieder viel Arbeit bei den Vorbereitungen gemacht hatte. (14.03.2010 – Bericht: E. Schüle)

Zurück aus Südamerika
Carolin Gleichauf überlebt Erdbeben in Chile
Mit reichen Erfahrungen und glücklich über ihren hilfreichen sechsmonatigen freiwilligen sozialen Dienst in Chile, kam die junge Fützener Bürgerstochter
Carolin Gleichauf (20), dieser Tage aus Santiago de Chile zurück. In einem Bildungszentrum der weltweit tätigen „Schönstätter Marienschwestern“ unterstützte sie die Schwestern dort bei der Jugendarbeit.
Doch der Reihe nach: Schon als junges Mädchen und Ministrantin nutzte sie in den vergangenen Jahren ihre Freizeit, bei den Schönstattschwestern auf
der „Liebfrauenhöhe“ bei Rottenburg/Ergenzingen sich mit Jugendarbeit auseinander zu setzen und erwarb dort das Prädikat einer Gruppenleiterin.
Hier reifte auch ihr Plan, sich nach ihrer Schulzeit für eine Zeit im Ausland im sozialen Bereich einzubringen. Nachdem sie im vergangenen Sommer ihr
Abi am Gymnasium in Donaueschingen als Primus inter Pares abgelegte hatte, bewarb sie sich für eine Stelle bei den oben genannten Bildungsstätten
um eine Stelle als im Ausland. Dort wurde sie auch spontan mit offenen Armen aufgenommen, denn es waren in Santiago de Chile gerade zwei
Volontaria-Stellen frei geworden. Alles ging relativ schnell und erfreulicherweise fand sie in der bis dahin ihr unbekannten namensgleichen Carolin Albert (19) aus Bamberg eine passende Begleiterin.
Nach gründlichen Vorbereitungsseminaren im Mutterhaus der Schönstattschwestern in Schönstatt (Koblenz) erfolgte schon bald die Reise in das
unbekannte Land am Fuße der Anden. Natürlich hatte sich Carolin vorausblickend am Gymnasium neben englisch und französisch auch noch in der
spanischen Sprache ausbilden lassen. Allerdings, so berichtete sie nun zu Hause, verstand sie bei allem Wohlwollen der dortigen Gastfreunde, in den
ersten Tagen kaum ein Wort. Doch bei intensivem Umgang mit den dortigen Heimbewohnern und Schülern machten die beiden Deutschen hierbei
schnell Fortschritte. Der Aufgabenbereich dort war sehr vielseitig, aber auch interessant.
Da an der dortigen Schule auch Deutsch unterrichtet wird, konnte sich Carolin hier gut einbringen. Nach den morgendlichen Schulstunden mussten
Projekte für den folgenden Tag vorbereitet, oder auch die Betreuung der Hausaufgaben übernommen werden. Die Arbeit erstreckte sich jedoch nicht
nur in der Schule in der 5,3-Millionen-Einwohner Stadt Santiago de Chile, sondern auch in den sozial schwachen Außenregionen, wo es galt,
pädagogische Jugendarbeit bei Heranwachsenden Heimbewohnern zu machen. So gab es in einem der Außenbezirke ein Heim mit einem Speisesaal für
100 arme Kinder. Hier, wie in Santiago verspürte man erfreulicherweise in der Küche den deutschen Einfluss bei den Kochrezepten. Immer gab es
reichlich heimisches Gemüse, vor allem stand natürlich Mais auf dem täglichen Küchenzettel. Dabei galt es, bei der Küchenarbeit und der Verpflegung mitzuarbeiten.
Hochinteressant aber war auch die Mitarbeit in einer Arbeitsgemeinschaft für Deutsche Kultur. So vergingen die sechs Monate im Fluge, doch wie
vorgesehen, reichte der Ablaufplan noch für einige Ausflüge in das fremde Land, um die Lebensweise der Menschen und deren Kultur noch besser
kennen zu lernen. Auch kurze Abstecher in die benachbarten Länder Peru und Bolivien wurden unternehmungslustig absolviert. Dabei machten die
beiden Globetrotter die Erfahrung, dass es sich in Chile mit Bussen am Besten und preiswert reisen lässt, wenn auch die Zeittakte nicht so präzise sind
wie in Europa. So gelangten die beiden Carolins in einer 40-stündigen Busfahrt bis an den Titicacasee, Tage von bleibenden Erlebnissen.
Bis auf die Malaise, dass Carolin Gleichauf ihr Handy mit nicht mehr zu beschaffenden Bildern geklaut wurde, verlief der Aufenthalt in dieser fremden,
aber in den Städten doch recht zivilisierten Stadt in Südamerika durchaus positiv.
Die Kosten für den Flug und persönliche Bedürfnisse mussten selbst aufgebracht werden, kostenfrei waren lediglich Kost und Unterkunft. Im wahrsten
Sinne des Wortes „erschütternd“ und lebensbedrohend sollten sich jedoch die letzten Tage in Santiago de Chile gestalten. Als man praktisch bereits mit
gepackten Koffern im Noch-Domizil die letzte Nacht verbrachte, erschütterte das schreckliche Erdbeben auch die Hauptstadt Santiago. Wie die anderen
Bewohner rannte Carolin nach den nicht enden wollenden Erschütterungen in großer Angst auf die Straße. Doch zum Glück blieb das Haus unversehrt.
Allerdings beklagten heimische Mitbewohner später Beschädigungen und Verletzungen bei ihren Angehörigen an manchen Orten. Carolin jedoch
erschreckte bald die Nachricht, dass auf dem Flughafen beim gebuchten Rückflug bei Air France mit Verzögerungen von mehreren Tagen gerechnet werden müsse.
Doch, oh Wunder, plötzlich ging alles sehr schnell und in großer Hektik musste innerhalb von fünf Stunden eine Busfahrt zum Flughafen organisiert
werden. Nach einem Zwischenstopp in Paris konnten die Eltern Veronika und Arnold am Flughafen von München nach einer nächtlichen Fahrt ihre
Tochter wieder in die Arme schließen. Die von ihren Geschwistern und Freunden vorbereitete Empfangs-Fete im mit der der deutschen und chilenischen
Nationalflagge geschmückten Heimathaus musste indessen auf die Tage nach dem obligatorischen Jetlag verschoben werden.
Inzwischen hat die angehende Studentin ihre Immatrikulation an der PH-Freiburg im Lehramt Realschullehrer (Deutsch-Musik-Religion) unter Dach und
Fach, hier bleibt die Wohnungssuche derzeit noch ein ungelöstes Problem. Soweit es das Studium zulässt, will die mit dem „Goldenen
Leistungsabzeichen“ ausgestattete junge Musikerin gerne auch in Zukunft wieder bei der Ausbildung der Zöglinge mitwirken und selbstverständlich ihren
Platz als tragende Querflötenspielerin im großen Orchester des Musikvereins „Eintracht“ wieder einnehmen. (12.03.10 – Bericht: E. Schüle, Bilder: E. Schüle/privat)

Jubiläum bei Metzgerei Gut 30 Jahre im Dienste der Kunden
Erika Ley und Ilse Werner können bei der in Fützen und Stühlingen ansässigen Metzgerei Gut ein nicht alltägliches Mitarbeiterjubiläum feiern. Anlässlich
einer Betriebsfeier im Gasthaus "Zum Kranz" in Fützen überreichten ihnen die Firmenchefs Herbert und Gerhard Gut zusammen mit einem Präsent die
Ehrenurkunde der Handwerkskammer Konstanz für ihre engagierte Tätigkeit 30 Jahre Metzgereifachverkäuferin. Die beiden Damen sind in Fützen
wohnhaft, jedoch hauptsächlich in der Stühlinger Geschäftsstelle hinter der Theke im Einsatz. (12.03.10 – Bericht: E. Schüle)

Für Sie gelesen im Südkurier – 08.03.2010 Blumberg
Musikverein Fützen Kurt Gleichauf bestätigt Der Vorstand des Musikvereins „Eintracht“ Fützen wurde einstimmig bestätigt, neu ist Christoph Zeller als 3. Vorsitzender
Fützen (stg) Der Vorsitzende Kurt Gleichauf berichtete auf der Jahreshauptversammlung ausführlich über das Konzert am 28. November, das ganz im
Zeichen der 25 Dirigentenjahre von Karl-Heinz Hübl stand und mit unterschiedlichen Musikstilen die Zuhörer begeisterte. 17 Auftritte, darunter ein
Doppelkonzert, hatte der Verein, er ist mit aktiven Musikern und 23 Zöglingen gut aufgestellt. Mit einer launigen kleinen Statistik dankte Dirigent Hübl
den Musikern und wies auf die gute Zusammenarbeit mit der Musikschule Blumberg hin, bei der die Zöglinge ausgebildet werden. Johann Zeller legte
den Kassenbericht vor und Ortsvorsteher Ewald Gut bestätigte eine einwandfreie Kassenführung. Auf die vielen unterschiedlichen Auftritte des
Musikvereins und der Bläserjugend bei kirchlichen Festen, Ständchen und Hochzeiten, Seniorenveranstaltungen, dem Dorfhock und dem beliebten
Oktoberfest ging Schriftführerin Daniela Zimmermann ein. Ortsvorsteher Gut dankte dem Musikverein und nannte ihn einen guten Botschafter für
Fützen. Bei den Wahlen wurde Stefanie Palka als 2. Vorsitzende ebenso bestätigt wie die Schriftführerinnen Katja Hübl und Daniela Zimmermann.
Beisitzer wurden Armin Gut, Andrea Gleichauf, Jens Meister, Tobias Scherer und Marc Gut (neu). Kurt Gleichauf gratulierte Lukas Gleichauf (Tenorhorn)
zum Erreichen des Silbernen Leistungsabzeichen und übereichte Urkunde und Nadel.

„Cooler“ Ausflug der SV-Jugend
„Frostiger“ Besuch beim SC Freiburg Die Jugendabteilung der SG Fützen - Epfenhofen hatte an diesem Wochenende ihren Jahresausflug, der uns nach Freiburg führte.
Für die 38 Kindern und Erwachsenen standen der Besuch der Freiburger Fußballschule mit einer Führung durch das Internatsgebäude, sowie das Bundesligaspiel des SC Freiburg gegen Hannover 96 auf dem Programm.
Der Tag begann mit erheblichen Wetterkapriolen und es war lange nicht sicher, ob wir Freiburg aufgrund der starken Schneefälle erreichen würden und ob das Bundesligaspiel stattfindet.
Kurz nach 12.00 Uhr kamen jedoch alle wohlbehalten auf dem Gelände der Fußballschule an. Nach dieser anstrengenden Anreise wurde erst einmal eine
Stärkung in der Internatsgastronomie eingenommen. Nachdem alle wieder bei Kräften waren, begann die Führung durch die Fußballschule. Die
Geschäftsleitung des Internats persönlich gab der Gruppe viele Informationen rund um den Schulbetrieb. Ausführlich wurde die große Belastung
beschrieben, welche die sechzehn Internatsbewohner auf sich nehmen, um vielleicht einmal zu dem 1% der Fußballer zu gehören, die einmal den Beruf
des Profifußballers erreichen. Von den 15- 19-jährigen Bewohnern wird neben einer guten schulischen Leistung, welche beim SC Freiburg in
Zusammenarbeit mit Kooperationsschulen umgesetzt wird, bis zu sieben Trainingseinheiten plus Punktespiel in der Woche abverlangt. Dies alles fern von Elternhaus und Freundeskreis.
Im Anschluss an die Führung ging es entlang des Trainingsgeländes auf direktem Weg zum Badenova- Stadion um Bundesligaluft zu schnuppern.
Das Spiel war lange Zeit ausgeglichen, jedoch verstanden es die Freiburger nicht, die wenigen Chancen zu nutzen. So kam es, trotz lautstarker
Unterstützung unserer Kinder, zu einer schmerzlichen Heimniederlage im Abstiegskampf der Breisgau-Brasilianer. Die Jugendlichen und Betreuer ließen
sich davon aber nicht die Stimmung vermiesen und nach einem langen und erlebnisreichen Tag kamen alle wieder wohlbehalten in der Heimat an. (07.03.10 – Bericht: J. Jakob)

Loslassen üben
In die Zeit nach den turbulenten Fasnachtstage passte der Vortrag im Gasthaus zur Linde" in Epfenhofen, zu dem das Vorstandsteam der St. Gallus Senioren eingeladen hatten.
Gertrud Neugart aus Villingen sprach zu dem Thema: Loslassen und mit weniger Ballast durchs Leben gehen. Die fachkundige ehemalige
Krankenschwester und Pfarrsekretärin, die nebenbei auch betroffenen Familien ehrenamtlich Trauerbegleitung anbietet, verstand es, die interessierten
Zuhörer mit ihren Empfehlungen zu fesseln. Jeder Mensch, so die Referentin, laufe täglich mit einem Rucksack voll Wackersteinen herum. Dabei gelte
es zu erkennen , dass nicht alle Wünsche in Erfüllung gehen könnten und es angebracht sei, Erwartungshaltungen immer wieder zurückzuschrauben.
Jeder Mensch täte gut daran, sich rechtzeitig auf ein Loslassen einzustellen, sei es bei Beziehungen, Tod des Lebenspartners, dem Weggang der Kinder,
oder dem Verlust des Arbeitsplatzes, bei Mobbing und Ungerechtigkeiten in allen Lebenslagen. Ganz wichtig sei es, solche Problemsituationen in der
Familie aber nicht zu tabuisieren, sondern gemeinsam Neuanfänge einzuüben, schließlich aber auch Gott in die alltäglichen Probleme, Fehler und Sorgen einzubeziehen.
Inge Fluck bedankte sich bei der Referentin für ihre aus reicher Lebenserfahrung entsprungenen Empfehlungen und Anregungen. (04.03.10 – Berichtr: E. Schüle)

Für Sie gelesen Feuerwehr befördert Aktive
Fützen – Die Fützener Feuerwehr wurde voriges Jahr manchmal bis an die Grenzen der Belastbarkeit gefordert. Bei zwei
Großbränden, einem Brand mittleren Ausmaßes, bei Flächenbränden und schweren Verkehrsunfällen leisteten die Männer Schwerstarbeit, berichtete Abteilungskommandant Richard Müller bei der Generalversammlung.
Er verlas für die abwesende Schriftführerin den Rechenschaftsbericht. Er sprach dabei die Proben und Übungen an, wobei auch andere Wehren mit eingebunden waren.
Die Spezialausbildung für einige Kameraden spielte eine große Rolle. Und die Floriansjünger machten sich für die Dorfgemeinschaft verdient. Dazu sei
die Ausrichtung des Fützener Seniorennachmittags in der Buchberghalle erwähnt, der glänzend über die Bühne ging. Bei allen diesen Aktivitäten hätten
sich auch die jungen Kameraden hervorgetan, freute sich der Kommandant. Zusammen mit dem Stellvertreter des Gesamtkommandanten, Friedhelm
Friker, beförderte Müller zwei Kameraden zum Hauptfeuerwehrmann beziehungsweise Löschmeister und überreichte Urkunde und Nadel.
In diesem Jahr werden die vorhandenen Löschwasserstellen zum Thema gemacht, wozu auch die Hydranten gehören. Für ein Feuerwehrgerätehaus
liege ein Planungsvorschlag von Ortsvorsteher und Architekt Ewald Gut vor, sagte Müller. Er sei zuversichtlich, dass 2012 mit dem Bau begonnen
werden könne, ergänzte er. Die Wehr habe derzeit 42 aktive Wehrmänner und -frauen, fünf Männer in der Altersmannschaft und 26 Jugendliche.
Der Kassenbericht von Ottmar Eckert wies ein Minus von 41 Euro auf, was zu verkraften sei. Ein Kostenfaktor seien die Ausgaben für die Gemeinschaftspflege, Geschenke und Ehrungen, schilderte der Kassierer.
Der Jugendwart und zugleich stellvertretende Abteilungskommandant Patrick Gleichauf hat mit den 26 Jugendlichen aus Fützen, Achdorf und Epfenhofen,
die gemeinsam die Jugendfeuerwehr bilden, insgesamt 36 Proben durchgeführt. Er sprach den Mädchen und Jungen, acht von ihnen waren bei der
Versammlung anwesend, seine Anerkennung aus. Sie alle hätten ihren älteren Kameraden sehr geholfen, so sein Lob. Der Teamgeist in der Jugendwehr
sei vorbildlich, ergänzte Patrick Gleichauf. Arnold Gleichauf, stellvertretender Ortsvorsteher und Feuerwehrmann, fand Dankesworte für die Einsätze, die Veranstaltungen und die vorbildliche Jugendarbeit.
Südkurier – 01.03.10

Für Sie gelesen Western Rider schwingen das Lasso
Blumberg. »Wir sind berühmt für die schnellsten Generalversammlungen der Welt«, eröffnete die Vorsitzende Natascha Rimbrecht am Donnerstagabend
den Mitglieder des Vereins Western Riding Randenhof. Und genauso rekordverdächtig reibungslos vollzog sich dann auch die Veranstaltung, zu der
immerhin zwölf der siebzehn Mitglieder in das Gasthaus Längenhof in Riedöschingen gekommen waren.
Die zweite Vorsitzende Petra Meßmer zeichnete in ihrem Protokoll eine lebendige Vereinsarbeit rund ums Pferd nach. Bereits im Frühjahr 2009 konnten
sich die Mitglieder im Umgang mit der »Rope« – so nennen echte Cowboys ihre Fangleine – bei einem Lasso-Kurs in Buchenbach-Himmelreich üben. Ein
heilpraktisches Seminar brachte die Nützlichkeit von Schüssler-Salzen für Mensch und Tier näher, und als Höhepunkt stand Ende August der vierte, sehr gut besuchte Sternritt an.
Auch 2010 wird ein aktives Jahr für die Fans des Western Riding werden, das neben Seminaren über Physiotherapie bei Pferden und einem Erste Hilfe
Kurs für die stolzen Vierbeiner die fünfte Auflage des beliebten Sternritts enthält. Um über aktuelle Entwicklungen im Reitsport auf dem laufenden zu
bleiben, stehen auch Besuche der »Eurocheval« und »Americana«, zwei Pferde-Fachmessen, auf der Agenda. Zuerst steht am 17. April allerdings der »Frühjahrsputz« auf dem Randenhof an.
Nachdem der Verein nun im fünften Jahr besteht, standen die ersten »großen Wahlen« für die Vereinsführung an. Dabei blieb der Kern der
Vorstandschaft erhalten: Die Mitglieder bestätigten sowohl Natascha Rimbrecht als auch Petra Meßmer einstimmig als erste und zweite Vorsitzende. Da
Birgit Volz, die übrigens einen tadellosen Kassenbestand vorweisen konnte, nicht mehr als Kassenwart zur Verfügung stand, wurden Sabine Meßmer –
einstimmig – mit den Vereinsfinanzen betraut. Petra Pahl und Andrea Korhummel runden als Beisitzer den Vorstand der »Western Rider« ab. Von Jürgen Wolfer
Schwarzwälder Bote - 26.02.2010

Alter Brauch findet Zuspruch
Eggäsli schlagen Scheiben beim Fasnetfunken Nach 70 Jahren Pause ließ die Eggäsli-Zunft den uralten Brauch, am alten Fasnachtssonntag in Verbindung mit dem Abbrennen "Fasnetfunkens"
glühende Holzscheiben ins Tal zu schleudern, in diesem Jahr wieder aufleben.
Gegen hundert Besucher ließen sich zu diesem Spektakel auf den im tiefen Schnee liegenden "Bielwasen" locken. Zunftmeister Manfred Arlt erläuterte bei seiner Begrüßung die Zeremonie.
Als das lodernde Fasnachtsfeuer die Szene ausleuchtete, begannen die Mitglieder des Narrenrates unter dem Beifall des Publikums, die
funkenstiebenden Scheiben über die "Abschussrampe" zu schleudern. Dabei wurde jeder Scheibe ein Wunsch mit auf den Weg gegeben. Die guten
Wünsche, vom Narrenvater lautstark ausgerufen, galten vor allem den örtlichen Vereinen für ihre geplanten Aktivitäten im laufenden Jahr.
Nach anfänglichen Startschwierigkeiten kamen die Scheibenschläger so richtig in Übung und die Scheiben flogen weit hinunter ins Tal Richtung
Epfenhofen. Nachdem Arlt alle Vereine und Monatsabläufe abgehandelt hatte, durften gegen einen geringen Obolus auch die Gäste ihr Glück versuchen und den Scheiben fromme persönliche Wünsche mit auf den Weg geben.
Für das leibliche Wohl war wieder bestens gesorgt und gut gelaunt über die wieder gut verlaufene fünfte Jahreszeit versammelte sich abschließend der
harte Kern zum obligatorischen endgültigen Ausklang im Gasthaus zum "Kranz" beim "Giggel-Essen".
Wie in grauer Vorzeit, sollte das große Funkenfeuer aber auch dieses Jahr wieder dazu verhelfen, den Winter endlich zu vertreiben. (22.02.10 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Fasnet ade So ein Tag, der dürfte nie vergehen
Ein herrlich sonniger Wintertag war den Narren und Besuchern am gestrigen Dienstag beschieden, als zum Fällen des Narrenbaumes geblasen wurde.
Holzhauermeister Michael Meister fräste mit der Motorsäge fachkundig zwei Kerben, und schon fiel der Baum samt Butzle mitten auf den Dorfplatz.
Erfahrung im Verwerten des 20 Meter langen Stammes hat inzwischen auch Zunftmitglied und Pressewart der Eggäsli, Bruno Spieß, er gewann bei der Verlosung den Baum zum dritten Male in Folge.
Nach diesem Spektakel aber füllte sich die Buchberghalle schnell mit der großen Kinderschar samt Eltern und Omas, um beim kunterbunten
Kindernachmittag noch einmal richtig Dampf abzulassen. Bei munteren Wettspielen gab es nette Sachpreise zu gewinnen.
Der Höhepunkt des Nachmittags aber war die nicht enden wollende Polonaise. Dies war der Auftakt zum Empfang von Wurst und Wecken, die
Narrenvater Manfred Arlt mit seinen Helfern, wohlgemerkt, vorschriftsmäßig hygienisch mit Handschuhen ausgestattet, verteilte.
Die Power-Girls erfreuten die Gäste noch einmal mit ihrem Piratentanz, derweil ließen sich die Muttis und Omas von den flotten Bedienungen mit Kaffee und Kuchen bei "christlichen Preisen" verwöhnen.
Unter Heulen und Wehklagen und begleitet von dumpfen Trommelschlägen zog bei einbrechender Dunkelheit der harte Kern des Narrenvolkes zum
Bahnhof, wo der Butzle verbrannt wurde. Doch am kommenden Sonntag, am "alten Fasnetsunntig", lädt die Eggäasli-Zunft nach dem Abbrennen des
Fasnetfunkens noch einmal zum feurigen Finale auf den "Bielwasen" ein.
Als absolutes Novum werden erstmals nach Kriegsende wieder glühende Scheiben funkenstiebend und begleitet von guten Wünschen ins Tal
geschleudert. Nach diesem Schauspiel wird dann endgültig das "Fasnethäs" mottensicher im Schrank verstaut, frei nach dem Motto: Noch de Fasnet, isch vor de Fasnet.
(17.02.10 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Umzug lockt auch auswärtige Gäste
Buchberghalle platzt aus allen Nähten Lange war die Buchberghalle nicht mehr so voll wie am Fasnachtsmontag nach dem kleinen, aber feinen Umzug. Dieses Jahr fehlte der Wagen der
Feuerwehr, doch der Riesenaufbau der Eggäsli-Zunft und einige kleinere Auftritte waren eine Augenweise.
Erfreulich auch, dass mehrere Abordnungen von Blumberg gekommen waren und so das bunte Bild beim Umzug und danach in der Halle bereicherten.
Dauergäste sind die "Gäle Mölli" von der Narrengesellschaft Grimmelshofen. Trotz des nächtlichen Arbeitseinsatzes bei der "Katzenmusik" waren die
bestens gelaunten Musiker des MV-Fützen noch immer gut drauf und sorgten für eine Top-Stimmung.
Alle jugendlichen Tanzformationen aus Fützen, sowie auch die TOP-Ten aus Blumberg, sorgten mit ihren akrobatischen Tanzeinlagen und ihrem bunten
Outfit für jede Menge Augenschmaus und wurden immer wieder zu Zugaben aufgefordert. Nach dem fernsehreifen Auftritt der Fützener Gardemädchen schloss Narrenvater Manfred Arlt den offiziellen Teil des Nachmittags.
(16.02.10 - Bericht und Bilder: E. Schüle)

Katzenmusik unterwegs
Frühmorgens, eh in Fützen die Hähne kräh'n (es gibt keine mehr), sind am Fasnachtsmontag hartgesottene Jungmusiker im Dorf unterwegs, um die
schlafenden Bürger mit lauten und teils auch schrägen Tönen, die jede Guggenmusik in die Schranken weist, aus den Betten zu hieven. Natürlich haben
die nimmermüden Bläser ihre Stammquartiere, wo es eine geistreiche Stärkung gibt.
Die stets "allwissenden" Musiker holten gestern Morgen auch flugs das Geburtstagskind "Heidi vom Mühläckerweg" aus dem Bett, um mit ihr
standesgemäß auf ihren Geburtstag anzustoßen, sie aber auch im wahrsten Sinne des Wortes hochleben zu lassen. (16.02.10 – Berichtr: E. Schüle)

Köstliche „Schweinereien“
Feuerwehr lädt zum Kesselfleischessen Auch in diesem Jahr scheuten die Fützener Floriansjünger weder Kosten noch Zeit, und bauten das Feuerwehrgerätehaus am Fasnachtsmontag wieder in
einen Mehrsterne-Gourmet-Tempel um. Die Kundschaft zum beliebten Kesselfleischessen ließ nicht lange auf sich warten und die "saumäßig" gut
zubereiteten Leckereien fanden reißenden Absatz, so dass die umfunktionierte Speisehalle wieder aus allen Nähten platzte.
Zunehmend kommen alljährlich immer mehr hungrige Narren aus der ganzen Umgebung, um sich an den Fützener Schlacht-Spezialitäten zu laben.
Auch "Selbstabholer" gehören zu den Stammgästen der zufrieden dreinblickenden "Löschtruppe". (15.02.10 – Bericht: E. Schüle)

Für Sie gelesen: Eggäsli Man Group bringt Gäste zum Toben
Fützen (blu) Beim Programmabend der Eggäsli-Zunft in Fützen hob das Publikum ab: in der Eggäsli-Air. Attraktive Stewardessen erklärten wichtige
Einrichtungen wie die Verpflegungsstation, und schon fesselte die Garde Fützen das Publikum mit einem elegant fetzigen Tanz, der Saal klatschte. Die
Landfrauen Klärle Schmid sowie Vera- und Ursula Arlt zeigten bei einer Pariser Modenschau, wie vielfältig sich eine lange weiße Unterhose tragen lässt.
Einen weiteren Tanz mit schöner Choreografie bot die Gruppe „Man eater“ (Männerfresser), die 15 jungen Damen der Trainerinnen Manuela Gleichauf, Andrea Schmid und Tanja Happle begeisterten.
Mit hintergründigen Fragen zu ihrer Ehe brachte Narrenmutter Ursula Arlt ihren Mann und Narrenvater Manfred Arlt bei einem „ganz normalen Gespräch“ am Frühstückstisch ins Schwitzen.
Danach begeisterten heimische Zirkustalente. Linda Scherer, Kathrin und Cindy Jung sowie Julia Eckert jonglierten mit Bällen und einem Jojo,
akrobatisch und anmutig Hochseilartist Ferdi Hettich, das Seil spannten die Clowns Stefan Schmid und Edgar Basler. Ihre Sprungkraft und Eleganz
bewiesen die Tiger Markus Röthenbacher, Tobias Scherer, Christof Arlt und Stefan Werner von Dompteurin Susi Säbelzahn (Manuela Gleichauf) am
Trampolin und beim Sprung durch den Feuerreif. Zauberer Timo Meister setzte die Gesetze der Schwerkraft außer Kraft! Viel Gaudi bot auch das
Zersägen und anschließende Zusammensetzen von Ralf Gleichauf durch „Sergej den Säger“ (Michael Werner).
Rhythmus brachten die sieben Damen der Fützener Tanzgruppe „Spirits“ auf die Bühne. Aktuellen Dorfklatsch bis tief hinein in einzelne Familienleben
servierten Manuela Gleichauf, Ferdi Hettich, Edgar Basler. Stefan Schmid, Jens Meister, Michael Werner, Markus Röthenbacher und Dieter Gleichauf
beim Stammtisch im „Galli“. Eine Glanznummer bot der Musikverein Fützen mit der „wahren Geschichte von Rotkäppchen und dem Wolf“, die übrigens
im Randenwald spielte. Kurt Gleichauf, Armin Gut, Gerd Gut, Marc Gut, Peter Meister und Christoph Zeller hatten die Lacher auf ihrer Seite.
In den Dschungel entführte die Männertanzgruppe der Eggäsli die närrischen Gäste mit der Nummer „Tarzan sucht Jane“. Die Halle tobte, die Tänzer
kamen nur deshalb um eine Zugabe herum, weil sie am Montagabend beim Männertanzwettbewerb der Eggäsli ab 20.15 Uhr in der Buchberghalle antreten.
Und dann kam die „Eggäsli Man Group“. Was Jens Meister, Tobias Scherer und Markus Röthenbacher im Stil der Blue Man Group auf selbst gebauten
und gebogenen Kunststoffrohren an Klängen hervorbrachten, war hörens- und sehenswert, ein Topact, den Timo Meister an der Gitarre noch würzte.
Nach einer Trommelsession mit rotblauen Wasserfontänen tobte das Publikum und forderte Zugabe.
Nach dreieinhalb Stunden ging ein unterhaltsames Programm zu Ende. Bruno Spiess brachte seine Premiere als Moderator launig und souverän über die
Bühne. Und er gewann er zum dritten Mal in Folge den Narrenbaum. Narrenvater Manfred Arlt dankte anschließend allen Aktiven sowie den Helfern. Zur
Musik der gut aufgelegten Band „Forever“ schwangen viele das Tanzbein, die Bar war ein weiterer Anziehungspunkt. (SÜDKURIER - 15.02.2010)

Fetzige Party am „Schmotzige“
Mit einer bunten und abwechslungsreichen Party warteten die Kinder der Grundschule am „Schmotzigen“ auf die Ankunft der Eggäsli. Viele Schüler aller
Schuljahre hatten sich wieder unterhaltsame Programmbeiträge einfallen lassen.
Neben Zaubertricks, gespielten Witzen, pantomimischen Liedern und Tänzen gab es auch Instrumentalvorträge, kurze Sketsche und sogar eine
Büttenrede. Zwischendurch sangen alle Kinder des 2. – 4. Schuljahres immer wieder schwungvolle Lieder.
Gestärkt wurden die Schüler mit Muffins, Kuchen und Fasnetgebäck, gebacken von Katja Berrer, Beate Basler, Angela Gleichauf und Anje Brutsche. So
konnten die Kinder die Zeit bis zur Ankunft der Narren bestens überstehen und gegen 10 Uhr stürmten dann alle mit dem Fützener Fasnetlied auf den Lippen den Narren hinterher in die fasnachtliche Freiheit.
(14.02.10)

Schmotziger Dunschtig in Fützen und Epfenhofen
Im Epfenhofener Kindergarten war schon früh am Morgen Halligalli, Kinder und die Erzieherinnen waren "gut drauf" und tanzten und sangen wie wild und ganz närrisch.
Als um 9.30 Uhr die Eltern und die Schneckenzunft eintrafen, führten die Kinder einen gut einstudierten närrischen Kinderzirkus vor. Danach ging es,
wohlbehütet von der Feuerwehr und voran die Schneckenzunft in einem langen Marsch in die Epfenhofener Narrenhalle "Biesental".
In Fützen wurde programmgemäß Ortsvorsteher Ewald Gut von der Eggäsli Zunft, nach starker Gegenwehr entmachtet. Danach wurden die Schüler unter Absingen des Fützener Narrenliedes in die Freiheit entlassen.
Narrenbaum Fützen Trotz eisigem Schneegestöber versammelte sich eine respektable Anzahl Fasnachts-Interessierte, um dem alljährlichen Spektakel beim Erstellen des
Narrenbaumes durch die Freiwillige Feuerwehr beizuwohnen. Mit klammen Fingern begleitete der Musikverein die Zeremonie mit närrischen Klängen. Dann aber ging es hurtig in die warmen Gaststätten und
Verinsheime, um bei Glühwein oder Kaffee Körper und Geist neu aufzurüsten. (12.02.10 – Berichte und Bilder: E. Schüle)

Närrisches Altenwerk
Senioren von Fützen und Riedöschingen vom Fasnachts-Virus angesteckt
Närrisch herausgeputzt erlebten die Senioren von Fützen und Riedöschingen im Gasthaus "Zum Kranz" (Galli) einen fröhlichen Nachmittag.
Doch zu Beginn der stimmungsvollen Zusammenkunft forderte Sitzungspräsident Ewald Wilhelm die Gäste auf, in einer Schweigeminute der
verstorbenen Mitbürgerin Anna Scheuch zu gedenken. Anna Scheuch gehörte in ihren gesunden Jahren zu den treuesten Besuchern der Altentreffs in Fützen.
Nach der obligatorischen Kaffeerunde ging es aber dann Schlag auf Schlag. In edlem Wettstreit zwischen den Narren aus Riedöschingen und Fützen
wurde unter großem Beifall viel Gereimtes und Ungereimtes närrisch aufgetischt. Ewald Wilhelm begleitete die stimmungsvollen Lieder auf seinem Akkordeon. (12.02.10 – Bericht: E. Schüle)

Feuerwehr ganz närrisch Fastnachtsparty im Gerätehaus Fützen
Wohin nach dem Umzug? Ins Geräthaus Fützen Am So 14.02.2010 findet die erste Fastnachtsparty im Gerätehaus Fützen statt. Gestartet wird um 17:00 Uhr.
An der Schneebar heizt der heiße Jägermeister den Gästen ein. Glühwein sorgt für warme Füße. In der Blaulichtbar mit Stimmung dem Morgen entgegen. Der Feuerburger wird den Hunger nehmen.
20. Traditionelles Kesselfleischessen der Feuerwehr Fützen, Gaumenfreuden für junge und alte Narren
Am Fastnachtsmontag den 15.02.2010 findet wieder das traditionelle Kesselfleischessen der Feuerwehr Fützen im Gerätehaus Fützen statt. Gestartet wird wie jedes Jahr ab 11:00 Uhr.
Die Gäste werden wieder mit köstlichen Gaumenfreuden aus der Metzgerei wie Kesselfleisch, Bauchspeck, Sauerkraut, Bauernbratwürste und Kuttelsuppe verwöhnt. Für Kinder gibt es natürlich auch Wienerle.
Wie jedes Jahr gibt es wieder ein reichliches Angebot an verschiedenen Schnapssorten aus der heimischen Brennerei.

Für Sie gelesen: Schöne Beine und tolle Kostüme im Saal Von Hans Herrmann
Fützen. »Hey es geht ab, wir feiern die ganze Nacht, die ganze Nacht« war der bezeichnete Hit des Abends bei der »Warm-up Party« des SV Fützen. In
der prall gefüllten Buchberghalle tummelten sich zahllose junge Narren. Vom coolen Outfit bis zum fantasiereichen Kostüm präsentierte sich ein bunte Palette gut gelaunter Besucher.
Mit einem wahren Augenschmaus von acht Tanzgruppen, wurde die Fastnachtsparty nicht nur optisch aufgelockert. Auch die etwas älteren Gäste, wie
der Fützener Narrenvater Manfred Arlt und die routinierten Fußballgrößen wie Frank Berrer, Christoph Fluck, Uwe Müller oder Klaus Boma, fühlten sich in
dem närrischen Reigen sichtlich wohl. Im Service strahlte auch die Vorstandsriege mit Andreas Palka und Thomas Basler als gekonnte Pizzabäcker gute
Laune aus. An der überdimensionalen Bar und am Weizenbierstand herrschte dichtes Gedränge.
Auf den närrischen Podium ließen es die acht Tanzgruppen so richtig krachen. Mit den »Meneater« des Trainertrios Manuela Gleichauf, Andrea Schmid
und Tanja Happle, den »Spirits« von Verena Basler sowie der traditionellen Garde präsentierten sich gleich drei Fützener Gruppen auf der Bühne. Mit
einem Medley auf Abba Melodien sorgte die einheimische Garde für einen fulminanten Schlusspunkt. Katja Hübl, Christina Hübl, Carmen Günthner,
Sabrina Reichhart, Daniela und Anja Zimmermann, Anika Gleichauf und Linda Scherer demonstrierten ein Feuerwerk von rassigen Beinen. Die
»SickPacks« aus Ewattingen, die Funken aus dem Brigachtal, die »Top-Teens« aus Nordhalden, die Garde Ewattingen sowie eine Tanzgruppe aus Behla zeigten weitere verführerische Darbietungen.
DJ Sny aus Blumberg sowie Markus Röthenbacher, der mit seiner souveränen Ansage sein Allround-Talent bewies, sorgten für einen stimmungsvollen Rahmen.
(Schwarzwälder Bote - 07.02.2010 - aktualisiert am 07.02.2010 20:56)

St. Gallus-Senioren ganz närrisch
Einen kunterbunten Nachmittag erlebten die Senioren von Epfenhofen im Landhotel "Löwen" in Epfenhofen. Es gab viel zu lachen bei den vorgetragenen
Sketschen und Gedichte, bei denen mal die Männer und mal die "Weiberleut" auf die Schippe genommen wurden. Bei bester Unterhaltungsmusik durch
das hauseigene "Duo Montana" wurde auch kräftig das Tanzbein geschwungen, was nicht zuletzt dem Appetit auf das gemeinsame zünftige Abendessen
förderlich war. Inge Fluck und ihr Vorstandsteam hatte den rundum närrischen Nachmittag wieder bestens vorbereitet. (05.02.10 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Zum Leben erweckt
Eggäsli-Zunft Fützen lässt alten Fasnachtsbrauch wieder aufleben
Am diesjährigen "Altenfasnachtssonntag" (21. Februar) erwartet interessierte Bürger und Gäste auf dem "Bielwasen" ein bis heute fast vergessenes Schauspiel.
Nach Abbrennen des "Fasnetfunkens" werden von den Zunftmitgliedern vorbreitete Holzscheiben im Feuer zum glühen gebracht und von einer
"Startrampe" ins Tal geschleudert. Diese Scheiben werden dazu auf lange Haselnussstecken aufgespießt. Bevor der Scheibenschläger die glühende
Scheibe auf den Weg ins Tal schickt, ruft er lautstark: "Schiebe, Schiebe, wem solscht du gelte ?" Der dann abgeschlagenen Scheibe gibt er sodann die
besten Wünsche für ein Ereignis im Dorf oder Fest mit auf den Weg. 12 Scheiben werden geschlagen für jeden Monat des Jahres eine. Bei einem Fehlversuch wird der Vorgang wiederholt.
Zu diesem Spektakel laden die Eggäsli die ganze Einwohnerschaft ein. Schon ab 14 Uhr kann man in Verbindung mit einem Spaziergang das
Aufschichten des Fasnetfunken-Materials verfolgen. Das Fasnetfeuer wird um 19.00 entzündet.
Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt, warme Kleidung und gutes Schuhwerk wird empfohlen. Nach dem offiziellen Scheibenschlagen kann
Jedermann gegen einen kleinen Unkostenbeitrag das Kunststück, eine glühende Scheibe mit einem persönlichen Wunsch ins Tal zu schicken,
ausprobieren. Altere Fützener Bürger können sich noch daran erinnern, dass vor dem Weltkrieg der Brauch des Scheibenschlages in Fützen gepflegt
wurde, damals wurden die brennenden Scheiben vom "Hardbuck" (680 ü.d.M.) aus ins Tal geschleudert, gut abgefeuerte Scheiben zischten und rollten
damals bis hinab in den "Brusel". Zu Beginn des Krieges erlosch dieser Brauch, zumal, wie erinnerlich, auf dem Hardbuck vom Militär eine "Flugwache"
mit Unterstand eingerichtet war und das Umfeld zum "Sperrgebiet" erklärt wurde.
Leider kann dieser Feuerzauber auf dem Bielwasen im Dorf nicht verfolgt werden, die Scheiben werden ins offene Feld Richtung Epfenhofen geschleudert und werden den "Schnecken" heimleuchten.
Infokasten: Das Scheibenschlagen gehört zu den wohl ältesten überlieferten Fasnachtsbräuchen und ist urkundlich bereits aus dem Jahre 1090
dokumentiert, es wird heute vor allem in Tirol und Vorarlberg, aber auch im Schwarzwald gepflegt. Auch in Fützen soll dieser schöne Brauch, mit dem
übrigens der Winter vertrieben werden soll, künftig nun wieder einen Schlussakzent der jeweiligen Fünften Jahreszeit bilden. (04.02.10 - Bericht: Erich Schüle)

Fleißige Jungfußballer SV-Jugend übernimmt Patenschaft bei der Museumsbahn
Kurz vor Eintritt des Winters machten die jugendlichen Kicker des Fützener Sportvereins ihr Versprechen wahr, Vegetationsarbeiten auf der Bahnstrecke von Weizen nach Zollhaus-Blumberg zu übernehmen.
Zusammen mit einigen Erwachsenen, rodeten sie die Böschung am Portal Richtung Beggingen. Sobald es die Witterung zulässt, werden sie das Umfeld
am Portal Richtung Randenhof in Angriff nehmen. Es ist dies eine lobenswerte "Patenschaft" der jungen Sportler, womit sie zeigen, dass sie nicht nur
Fußball spielen können und bei der Bahn hofft man, dass dieser Einsatz Nachahmer bei der einheimischen Bevölkerung oder auch Vereinen findet. Es
gibt viel zu tun. Auf einer Streckenlänge von zwei mal 25 Kilometer müssen alljährlich 28 Bauwerke, Tunnel-Portale, Stützwände, Überführungen und
deren Umfeld unterhalten und gepflegt werden, um die Verkehrs-und Betriebssicherheit zu gewährleisten, aber auch, um den Fahrgästen, die
bekanntlich inzwischen aus ganz Europa anreisen, einen optimalen Blicke auf unsere herrliche Landschaft zu ermöglichen.
Die Mitarbeiter der IGWTB und die WTB leisten hier permanent ebenfalls vorbildliche Arbeit. In Zusammenarbeit mit der Museumsbahn erfolgt zu Zeit
über das Ingenieurbüro Schweizer, Blumberg, die genaue Erfassung aller Bauwerke auf dieser Strecke. Siehe auch Aufruf der Muba im "Blättle" vom 21.1.2010, Seite 5, Tel. 07702/ 477 605
(01.02.10 – Bericht: E. Schüle)

Glückspilze
Weihnachtsaktion bei der Metzgerei Gut Fützen-Stühlingen
Anlässlich ihrer Werbeaktion in der Weihnachtszeit hatten die Kunden die Möglichkeit, einen Geschenkkorb im Wert von 75, 50 und 25 Euro zu gewinnen
. Am vergangenen Freitag nun wurden auf neutralem Boden im Kindergarten von Stühlingen die Gewinner ermittelt.
Der Erste Preis geht an Hilde Heer, Stühlingen-Bettmaringen, für den zweiten Geschenkkorb wurde Hilda Röthenbacher, Fützen, ermittelt und der dritte Preis geht nach Blumberg zu Petra Grigull.
Herzlichen Glückwunsch. Zur Gewinnziehung war auch Edith Kaufmann, Vorstandsvorsitzende des Katholischen Frauenvereins Stühlingen gekommen, der Träger des Kindergartens von Stühlingen mit zur Zeit 70 Kindern ist.
(30.01.10 – Berichtr: E. Schüle)

St. Vitus Zehn Jahre Kirchlicher Bauförderverein Fützen
Seit nunmehr zehn Jahren unterstützt der am 15. November 1999 gegründete Kirchliche Bauförderverein St. Vitus Fützen, die Katholische Kirchengemeinde mit jährlichen finanziellen Zuschüssen.
Für die in den Jahren 1990 und 1999 durchgeführten Außen-und Innenrenovation musste die Kirchengemeinde seinerzeit einen Schuldendienst von 1,4
Millionen Mark schultern. Zwar unterstützte das Erzbischöfliche Ordinariat in Freiburg dies Baumaßnahmen großzügig und auch die Kirchenmitglieder
tragen seither mit großherzigen Spenden zur Schuldentilgung bei. Um diesen Schuldendienst abzufedern, aber auch wieder Rücklagen für weiter
anstehende Erhaltungsmaßnahmen in der Pfarrkirche, am großen Pfarrhaus und der Antoniuskapelle zu bilden, wurde von den Verantwortlichen der Bauförderverein mit zunächst 26 Mitgliedern ins Leben gerufen.
Heute zählt der Verein 61 zahlende Mitglieder und so konnte diese segensreiche Einrichtung bis heute mit 15.000 Euro zur Schuldentilgung beitragen.
Bei einem unveränderten Jahresbeitrag von mindestens 20 Euro sind auch heute weitere Mitglieder willkommen.
Vor allem die ursprünglich der politischen Gemeinde gehörende Antoniuskapelle, heute im Besitz der Pfarrgemeinde, bedarf einer dringenden
Renovation im Außenbereich. Dieses etwa 200 Jahre alte Kleinod ist dem Hl. Antonius von Padua geweiht und wurde zuletzt im Jahre 1976 durch
Eigenleistung der damaligen Pfarrgemeinderäte und einiger Helfern außen und im Dachbereich renoviert. Weitere Informationen beim Vorsitzenden Theo Zeller, Telefon 07702/41133.
(24.01.10 – Bericht: E. Schüle)

Historisches Kleinod Wasserversorgung in Fützen anno 1908
Dieser Tage entdeckte Wassermeister Robert Tritschler eine echte Rarität, nämlich einen Lageplan der Wasserversorgung aus dem Jahre 1908. Nach
diesem Plan wurde nach Aussage von Tritschler schon oft gesucht, doch bekanntlich sind alle diesbezüglichen Unterlagen beim Endkampf um Fützen 1945 im Rathaus verbrannt.
Nun überbrachte der Sohn des ehemaligen "Brunnenmeisters" Josef Gräble Tritschler dieses wohl einmalige Exemplar, wenn auch in einem etwas
desolaten Zustand. Meister hatte den Plan bei Aufräumungsarbeiten auf dem Dachboden gefunden.
Wenn auch die Wasserleitungen heute längst genau vermessen sind, gibt diese nun 100-Jahre alte Urkunde interessante Einblicke, wie früher die
Wasserleitungen verliefen und dieser Plan wohl als Grundlage für die Arbeiten bei der Verlegung Wasserleitung diente.
An Hand dieser Ausfertigung ist aber auch klar zu erkennen, wo und wie Fützen in den letzten 100 Jahren gewachsen ist und sich ausgedehnt hat. So ist
logischerweise weder von den Baugebieten auf dem Stutz oder im Bohlwald nichts zu sehen, dafür sind Häuser auszumachen, die längst nicht mehr, oder heute in einer anderen Bauflucht, stehen.
So ist zum Beispiel der hintere Mühleweiher mit Kanal deutlich auszumachen. Interessant aber auch die eingezeichnete Notkirche im Homberg (Arlt), die
in den Jahren um 1885 als Notkirche von der Römisch-Katholischen Kirchengemeinde erbaut, später aber bis zum Neubau 1930 von der Alt-Katholischen Kirchengemeinde genutzt wurde.
Aus dem Plan ist weiter zu entnehmen, dass Fützen damals zum Amtsbezirk Bonndorf gehörte und das Wasserwirtschaftsamt in Thiengen (Tiengen) seinen Sitz hatte.
Tritschler wird das seltene Exemplar, das rechtlich Eigentum der Stadt ist, dort laminieren lassen und in Verwahrung geben. Da der Plan sicher bei
vielen Bürgern auf Interesse stößt, wird Ortsvorsteher Ewald Gut diesen anlässlich der Bürgerversammlung am 18. März in der Buchberghalle zur Einsichtname zur Verfügung stellen.
(24.01.10 – Bericht: E. Schüle)

Senioren gut unterhalten
Bgm. Markus Keller und OV Ewald Gut zu "Sängerknaben Ad honorem" beim Jugendchor gekürt
In diesem Jahr lud die Freiwillige Feuerwehr von Fützen zum geselligen Seniorennachmittag ein. Abteilungskommandant Richard Müller konnte dazu auch erstmals den neuen Bürgermeister Markus Keller begrüßen.
Grußworte sprachen des Weiteren Ortsvorsteher Ewald Gut, Pfarrer Armin Luhmer, sowie Ilse Werner für die Landfrauen. Für Unterhaltung bei Kaffee
und Kuchen sorgte der Jugendchor Fützen unter der Leitung von Renate Günthner.
Beim "Fützener Lied" sorgte die agile Dirigentin für eine Überraschung, indem sie spontan den Bürgermeister, wie auch den Ortsvorsteher auf die Bühne
holte und beide sangen ohne Zögern aus voller Kehle mit. Sogar Bürgermeister Keller hatte schnell die eingängige Melodie intus und die beiden
Honoratioren erhielten den wohlverdienten Beifall. Ob sie künftig in die Singstunden kommen, blieb allerdings unbeantwortet.
Den Rest des geselligen Nachmittages umrahmte die Jugendkapelle des Musikvereins unter der Leitung von Peter Meister. Die lustigen Beiträge,
Sketsche der Jugendfeuerwehr und des Kommandanten, sowie von Ilse Werner wurden ebenfalls mit bravem Beifall von den Senioren belohnt.
Wie jedes Jahr wurden an diesem Nachmittag die jeweils jüngsten und ältesten Bürger von Fützen mit einem Präsent geehrt. Die ältesten anwesenden
Bürger waren Olga Selb und Rudolf Hettich, die Jüngsten Mechthild Wilhelm und Elmar Gruber.
Interessant war auch der Rückblick von Ortsvorsteher Ewald Gut über die zurückliegenden 35 Jahre, denn am 1 Januar 1975 wurde Fützen nach
Blumberg zwangseingemeindet. Gleichzeitig lud Gut bei dieser Gelegenheit alle Bürger zu einer Bürgerversammlung am 18. März ein, wo er über
weitere interessante Daten aus dem Stadt-und Gemeindewesen informieren wird. (18.01.10 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Musikernachwuchs
Musikverein "Eintracht" Fützen hat keine Nachwuchssorgen
Mit 60 aktiven Mitgliedern hat der Musikverein Fützen den höchsten Mitgliederbestand seit seinem Bestehen. Trotzdem legen die Vereinsverantwortlichen
die Hände nicht in den Schoß und bemühen sich ständig für Nachwuchs zu sorgen. So haben auch in diesem Jahr wieder Jugendliche ab acht Jahren die
Möglichkeit, dem Verein zunächst als Zögling beizutreten. Am Samstag nun folgten sieben Buben und Mädchen der Einladung zu einem
"Schnuppernachmittag" im Proberaum des Vereins, testweise ihre Puste an den verschiedenen Instrumenten zu ergründen. Dabei wurden sie von den
"Fortgeschrittenen" Bläsern locker über die Handhabung eines Instrumentes informiert.
Kurt Gleichauf, Erster Vorstand, gab den Eltern Informationen über die weitere Vorgehensweise, falls diese sich zu der nach Fasnacht beginnenden
Ausbildung ihrer Kinder entschließen. Dabei wies er auch auf die hervorragende Zusammenarbeit mit der Musikschule in Blumberg hin, wo die Kinder
die Möglichkeit haben, später die Leistungsabzeichen in Bronze, Silber und Gold zu erwerben und nach Erreichen des Silbernen Leistungsabzeichens sogar bei der Stadtmusik mitspielen dürfen.
Vor Ort liegt die Ausbildung in den Händen von Peter Meister, Dirigent der Bläserjugend. Auch Carolin Gleichauf wird sich nach ihrem derzeitigen
Auslandsaufenthalt wieder behutsam in Theorie und Praxis um die Jugendlichen kümmern. Weitere Information bei Kurt Gleichauf, Tel 07702/5453, oder mvfuetzen@arcor.de
(17.01.2010 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Gutes Sammelergebnis Sternsinger von Fützen und Epfenhofen waren wieder erfolgreich unterwegs
Trotz der so genannten Wirtschaftskrise erzielten die Ministranten und Sternsinger von Fützen und Epfenhofen wieder ein sehr gutes Sammelergebnis.
In Fützen ist das Ergebnis nur leicht gesunken, in Epfenhofen sogar leicht gestiegen. Hier die Ergebnisse von 2010, in Klammern die Ergebnisse von 2009:
St. Vitus Fützen: € 2.211,37 (2.256,38), St. Gallus, Epfenhofen: 604,10 ( 569,70)
Die gespendeten Beträge werden über das Missionswerk in Aachen den beiden Missionsschwestern Sr. Mechthild Keller (Fützen) in Tansania und Sr. Veronika Leingruber (Epfenhofen)in Zentralafrika zugeleitet.
(16.01.10 – Bericht: E. Schüle)

Für Sie gelesen: Blumberg Erich Schüle wird 80
Ortschronist feiert
Erich Schüle in Fützen feiert heute seinen 80. Geburtstag. Als Sohn des Posthalters Leo Schüle und dessen Frau Salomena
wuchs er in Fützen mit seinen Geschwistern Ludwig und Klara auf. Nach der Volksschule lernte er bei der
Lebensmittelgroßhandlung Wehinger in Fützen Großhandelskaufmann und arbeitete von 1947 bis 1968 bei der Firma. Danach
wechselte er zur Großhandelszentrale Okle in Singen, wo er schon bald als Prokurist im Marketing und in der
Standortsicherung tätig war. 1955 heiratete er Anna Maria Metzger aus Aasen, mit ihr baute er das Eigenheim in der Fützener
Poststraße aus. Aus der Ehe gingen zwei Söhne und eine Tochter hervor. Große Freude machen ihm auch seine drei
Enkelinnen, die zu stattlichen Damen heranwuchsen. Trotz seiner beruflichen Beanspruchung, die manchmal erst nach einer
70-Stundenwoche endete, engagierte sich der Jubilar schon in seiner Jugendzeit in seiner Kirchengemeinde St. Vitus als
Ministrant und später als Vizemesner und Kirchenfondsrechner. Fast 40 Jahre war er im katholischen Pfarrgemeinderat, davon
drei Perioden als Vorsitzender. In dieser Zeit wurde die Kirche innen und außen renoviert. Um die dadurch bedingten
Schulden zu reduzieren, war er Mitbegründer und Vorsitzender des Kirchlichen Bauförderverein. 1993 ging Schüle bei Okle in
den Ruhestand, er blieb aber noch weitere zehn Jahre in seinem Beruf als Lehrgangsleiter bei der Gewerbeakademie in Villingen. In deren Außenstelle
Waldshut betreute er in dieser Zeit Umschulungen für Frauen aus Kasachstan hin zu Verkäuferinnen im Lebensmittelhandel. Seinem Hobby Schreiben
und Fotografieren kam er als Berichterstatter für den SÜDKURIER nach, den er seit der ersten Ausgabe liest. In Fützen avancierte Erich Schüle zum
Ortschronisten. Er war im Arbeitskreis für die 925-Jahrfeier im Jahr 2008 dabei. Kraft tankt er in der Familie und durch den Glauben. Dazu dienten ihm
auch Wallfahrten nach Rom, Lourdes und Altötting. Nun will der Jubilar seine Aktivitäten reduzieren. Den Geburtstag feiert er mit seiner Familie und
Bekannten im „Landhotel Löwen“ in Epfenhofen. (blu) – Bild: Lutz Südkurier - 11.01.2010
Stets vor Ort auch für „fuetzen.de“
Der Jubilar berichtet schon seit Jahren auch immer aktuell für die Homepage Fützen, wofür wir ihm an dieser Stelle unseren herzlichen Dank aussprechen.
Gleichzeitig wünschen wir ihm zu seinem Geburtstag ebenfalls alles Gute. Möge ihm noch recht lange seine Gesundheit und die Liebe zum Ortschronisten
erhalten bleiben, damit wir Sie, als unsere treuen Leser, auch in Zukunft so aktuell wie bisher in Wort und vor allem auch Bild informieren können. Herzlichen Glückwunsch im Namen aller Leser. (11.01.10)
Jahresschluss 2009 Kommentalmusikanten verabschieden das Jahr mit Pauken und Trompeten
Anlässlich der Jahresschlussfeiern der Katholischen Kirchengemeinden gaben die beiden Vorsitzenden des Pfarrgemeinderats, Gisela Meister, St. Vitus
Fützen und Viktor Fluck für die Pfarrgemeinde St. Gallus Epfenhofen, in ihren Ansprachen am Schluss der jeweiligen Eucharistiefeier den nicht gerade
zahlreich anwesenden Kirchenbesuchern Rechenschaft über die Arbeit Pfarrgemeinderates.
Die Heilige Messe in Epfenhofen zelebrierten am Silvesterabend Pfarrer Peter Walter und Diakon Bernd Gerke. In Fützen war der Jahresablauf geprägt
von der kurz vor Weihnachten abgeschlossenen Neuordnung des Altarraumes. Recht lange zogen sich die Verhandlungen mit dem Ordinariat in Freiburg
und dem Erzbischöflichen Bauamt in Konstanz hin, bis letztlich ein Konsens für die Anschaffung eines neuen Conzelebrationsaltares, eines
Osterleuchters, sowie einer neuen Sitzgruppe für den Pfarrer und die Ministranten gefunden wurde. Im Zuge der Neugestaltung wurde auch das
Chorgestühl erweitert und weitere Sitzbänke für die Ministranten angeschafft. Das ganze Prozedere zog sich seit 2008 über das ganze Jahr 2009 hin.
Eine Kostenaufstellung, so Meister liegt noch nicht vor, doch müsse mit einer Summe von 40.000 EURO gerechnet werden. In diesem Zusammenhang
dankte die Ratsvorsitzende den Pfarrherren wie auch den Dienststellen in Freiburg, Konstanz und Stühlingen für die konstruktive Zusammenarbeit, die
schließlich zu einer allseits befriedigenden Lösung führte. Ihr Dank galt auch den vielen Helfern bei den Vorbereitungen bei Festlichkeiten, den Vereinen,
Ministranten, Mesner und Lektoren. Die Einweihung des neuen Mobiliars wird im neuen Jahr Anlass zu einem großen Pfarrfamilienfest geben.
Viktor Fluck, Pfarrgemeinderatsvorsitzender der St. Gallus Kirchengemeinde Epfenhofen konnte über ein besonders aktives und erfolgreiches Jahr, wie
auch der zurückliegenden fünf Jahre, mit mehreren Baumaßnahmen berichten.
So wurde im ehemaligen Pfarrhaus ein Versammlungsraum eingerichtet, der Garten neben dem Pfarrhaus neu begrünt und kann nun als Treffpunkt bei
Kirchenfesten und Prozessionen, wie auch für Andachten im Freien genutzt werden. Mit Genugtuung hob Fluck noch einmal hervor, dass, bedingt durch
sehr große Eigenleistungen, die Baukosten bei allen Maßnahmen unterschritten werden konnten. Sein Dank galt allen Helfern, aber auch Stadtpfarrer
Edgar Wunsch, der die beiden Baumaßnahmen bei den übergeordneten Stellen begründete, was zu einer kurzfristigen Genehmigung führte. Mit diesen
Maßnahmen so Fluck, sei der Besitzstand der Pfarrgemeinde nicht nur erhalten, sondern verbessert worden und das ursprünglich ins Auge gefasste
Vorhaben, das Pfarrhaus zu verkaufen, gegenstandslos worden. Die von zwei Bürgern total renovierte Krippe fand laut Viktor Fluck über die Weihnachtsfeiertage große Beachtung bei den Kirchenbesuchern.
Im neuen Jahr ist die Erstellung einer Mariengrotte im Pfarrhausgarten, sowie ein Schattenbepflanzung geplant. Der bereits für das Jahr 2009 geplante
Einbau eines Windfangs und die damit verbundenen Neufassung des Kirchenportals und der Aufgangstreppe zur Kirche soll nun im Jahre 2010 realisiert werden.
In Epfenhofen umrahmten die "Kommental-Musikanten" die Eucharistiefeier erstmals unter der Stabführung von Elmar Klein und erfreuten im Anschluss
daran die Kirchenbesucher noch mit einem kleinen aber feinen Kirchenkonzert mit gut ausgewählten Musikstücken.
Am 14./15. März 2010 findet in der gesamten Erzdiözese Freiburg, so auch bei der Seelsorgeeinheit Blumberg, die Neuwahl des Pfarrgemeinderates
statt. Dieses neu zu wählende Gremium wird in den nächsten fünf Jahren letztmalig für ihre jeweilige Pfarrei autark beratend tätig sein. Ab 2015 wird es
dann nach den Weisungen von Freiburg nur noch einen Gesamtpfarrgemeinderat für alle derzeit fünf Pfarrgemeinden (Blumberg, Epfenhofen, Fützen, Kommingen und Riedöschingen) geben.
Während Viktor Fluck für Epfenhofen nach seiner Aussage das neu zu wählende Kandidaten-Gremium bereits komplett hat, hofft und appelliert die
Vorsitzende von Fützen, Gisela Meister, noch auf eine Aufstockung des bis heute zur Verfügung stehenden Kandidaten-Potentials, damit bei der der Wahl
, die in Fützen am 14. März stattfindet, auch eine echte Auswahl an Kandidaten zur Verfügung steht. (01.01.10 – Bericht: E. Schüle)

Pfarrgemeinde St. Gallus hält Rückschau
Am Donnerstag, 31. Dezember (Silvester) findet in der Pfarrkirche um 17.30 ein feierlicher Dankgottesdienst statt. Der Musikverein unter der Leitung
von Lothar Brutsche wird die Eucharistiefeier musikalisch umrahmen.
Im Anschluss an den Gottesdienst wird der Pfarrgemeinderatsvorsitzende Viktor Fluck in einem Jahresrückblick über das abgelaufene Jahr berichten. Mit
Blick auf die im März anstehende Wahl eines neuen Pfarrgemeinderates wird Fluck auch eine Zusammenfassung der Arbeit des jetzigen Gremiums in
den zurückliegenden fünf Jahren geben. Danach will der Musikverein die Kirchenbesucher noch mit unterhaltsamen Weisen auf den Silvesterabend einstimmen. (29.12.09 – Bericht: E. Schüle)

Weihnachten in Fützen
Seelsorgeeinheit Blumberg feiert die Geburt des Herrn
In gut besuchten Gottesdiensten wurde über die vergangenen Feiertage das christliche Weihnachtsfest stimmungsvoll gefeiert. Die örtlichen Kirchenchöre und Musikkapellen umrahmten jeweils die Eucharistiefeier.
In Fützen sang die Schola unter der Leitung von Renate Günthner in der Christmette weihnachtliche Lieder, an der Orgel Marcel Rath. Den
Familiengottesdienst am zweiten Weihnachtsfeiertag umrahmten der Jugendchor unter derselben Leitung, sowie die Jugendkapelle des Musikvereins Fützen unter der Leitung von Peter Meister.
Für einen feierlichen Verlauf des Hochamtes sorgte in Kommingen der Kirchenchor mit der „Missa in honorem St. Nicolai“, an der Orgel begleitet von
Sabine Fuß, Uwe Schweizer (Fagott) und Georg Scheu (Klarinette). Nach gutem Brauch umrahmte am gestrigen Sonntag der Männergesangverein Blumberg unter der Leitung von Ruth Kreidler den Gottesdienst. Pfarrer
Peter Walter wies in seiner Weihnachtsbotschaft darauf hin, dass Weihnachten für die Menschen ein guter Moment sei, um in Demut und Einfachheit über den Sinn und den Wert unseres Lebens nachzudenken.
Stadtpfarrer Edgar Wunsch drehte in seiner Weihnachtsansprache das Rad der Geschichte um 2009 Jahre zurück , da Jesus zur Zeit des Kaisers
Augustus geboren wurde. Damals, so der Seelsorger, wurden die Datumszeiger auf Null zurückgestellt. Dies sei so bedeutend, dass die Weltgeschichte
seit der Geburt Christi mit einem Vor - und einem Nach - Christi fortgeschrieben wird. Somit hätte die Geburt Christi die Zeitrechnung für die ganze Welt
revolutioniert und selbst auf den Grabsteinen der Atheisten seien ihre Lebensdaten nach der christlichen Zeitrechnung vermerkt, so dass sie ungewollt
nach ihrem Tod die Existenz von Jesus bezeugen, was sie ihr Leben lang geleugnet hätten. Für uns Christen aber sollten diese Zahlen eben nicht nur
eine historische Feststellung, sondern ein Glaubensbekenntnis sein, dass in diesen Tagen 2009 Jahre verflossen sind, da Jesus Christus für uns und für das Heil der Welt geboren wurde.
Auch am zweiten Weihnachtsfeiertag (Stephanstag) ermahnte der Seelsorger mit Blick auf den Blutzeugen und Märtyrer, dass die Christen gerade in
der heutigen Zeit der Moderne sich wieder mehr der ureigensten Berufung bewusst werden sollten, für unseren Christlichen Glauben und dessen
Wahrheit einzustehen. Stephanus hätte dieses vor 2000 Jahren mutig getan. Damit appellierte der Pfarrer noch einmal mehr an die Herausforderung,
diese christlichen Werte hier bei uns, aber auch in den muslimischen Ländern einzufordern, wobei er betonte, dass er gegen den Bau von muslimischen
Gebetshäusern (Minarett), im Grunde nichts einzuwenden habe. Jedoch sollten wir die Muslime, die hier bei uns wohnen und leben, bitten, sich für den
Bau von christlichen Kirchen, dort in ihrer muslimischen Heimat einzusetzen und auf die Regierungen einzuwirken, dass den Christen in der Türkei ein
öffentlich rechtlicher Status zuerkannt wird, der es erlaubt, ihre Religion offen leben und Gotteshäuser bauen zu dürfen, dann wäre dies ein großes und glaubwürdiges Zeichen für ein gleichwertiges Miteinander.
(26.12.09 – Bericht: E. Schüle)

Weihnachtliche Weisen
Trotz unliebsamen Regen ließen es sich die jungen Musiker der Fützener Jugendkapelle nicht nehmen, die Bürger auch in diesem Jahr wieder mit festlichen Weisen auf den Heiligen Abend und Weihnachten einzustimmen.
Nach der "Generalprobe" unter dem schützenden Dach des Pavillons zogen sie durch das Dorf, um an markanten Plätzen einzuladen, die Arbeit jetzt
ruhen zu lassen und sich dem Fest der Freude zu widmen. Dankbar wurden die da und dort zugesteckten Umschläge entgegen genommen, mit deren Inhalt die Kameradschaftskasse aufgebessert werden kann.
(24.12.09 – Bericht: E. Schüle)

Weihnachtsstimmung
Am letzten Schultag vor den Ferien liefen die Kinder der Grundschule noch einmal zur Hochform auf. Bei der schon traditionellen Weihnachtsfeier trafen
sich wieder alle Schüler im Klassenzimmer des dritten Schuljahres. Dabei wurden die in den letzten Tagen einstudierten Gedichte und Geschichten, aber
auch kleine Witze und Scherzfragen vorgetragen. Auch ein kleiner Tanz, den sich zwei Mädchen des dritten Schuljahres ausgedacht hatten fand, wie die übrigen Beiträge, den Beifall der Kameraden.
Der Chor hatte drei schöne Lieder einstudiert und einige Kinder zeigten mit ihren Instrumenten, was sie in der Jugendmusikschule gelernt haben.
So waren alle Schüler vom ersten bis zum vierten Schuljahr am gemeinsamen Programm beteiligt. Bemerkenswert ist dabei, dass fast alle Beiträge von
den betreffenden Kindern selbst ausgesucht, bzw. ausgedacht waren. Zwischendurch gab es immer wieder Gelegenheit, die mitgebrachten Plätzchen
und die von zwei Müttern gespendeten Kuchen, Muffins und Linzerstückchen zu genießen.
Als absoluter Höhepunkt des Vormittags erwies sich aber die von zwei Viertklässlern vorgelesene Weihnachtserzählung, bei der alle Kinder und Lehrer
sich beteiligen konnten, indem sie bei immer wiederkehrenden Schlüsselwörtern diese dann mit Körperbewegungen darstellen mussten. Nach diesem
unterhaltsamen Spiel wurden die Kinder dann in die wohlverdienten Weihnachtsferien verabschiedet. (24.12.09)

Viel Spaß auf dem Eis Ganz aufgeregt starteten
die Fützener Grundschüler am 16. Dezember zur Fahrt zum Schwenninger Eisstadion, wo sie sich mit den Kindern der Tannheimer Grundschule zum Eislaufen verabredet hatten.
Es dauerte natürlich schon eine Weile, bis jeder sein Paar Schlittschuhe in Empfang genommen und in der Umkleidekabine nach längerem Kampf an den
Füßen befestigt hatte. Manche mussten auch noch einen Schuhtausch vornehmen, da nicht alle auf Anhieb passten. Die „Großen“ unterstützten dabei
aber tatkräftig die „Kleinen“, so dass alles dennoch ziemlich zügig vonstatten ging.
Dann konnte es aber endlich losgehen. Einige „alte Hasen“ hatten schon etwas Erfahrung auf den rutschigen Kufen. Sie halfen bereitwillig den etwas
ängstlichen bei ihren ersten Schritten auf dem glatten Untergrund. Aber relativ schnell kamen die meisten mit der ungewohnten Umgebung zurecht und
gingen dann fast schon mutig ans Werk. Natürlich gab es auch etliche Ausrutscher und Landungen auf dem Hosenboden, aber alles lief zum Glück glimpflich ab – ohne größere und schmerzhafte Verletzungen.
Für die unsicheren Läufer gab es auch Unterstützung durch die „Eiszwerge“ oder einen Schlittensitz. Andere fühlten sich an der Hand von Frau Wagner
dagegen recht sicher. Allen aber konnte man ansehen, dass sie viel Spaß bei ihrem Wintersporttag hatten.
Auf der Heimfahrt war es dann im Bus auch ziemlich ruhig, da die Anstrengungen doch ordentlich Kraft gekostet hatten und jeder froh war, sich
ausruhen zu können. Zufriedenheit aber war auf allen Gesichtern abzulesen. (24.12.09)
Junge Christen stimmen auf Weihnachten ein
Krippenfeier der KJG an Hl. Abend
In einer ansprechenden Krippenfeier will die KJG-Jugend von Epfenhofen die Bürger an Hl. Abend, 16.00 Uhr, auf Weihnachten einstimmen.
Silke Leingruber und Andrea Wegener haben dieser Tage mit einer Schar Buben und Mädchen das Krippenspiel: "Anna hilft dem Jesuskind" einstudiert.
Damit wollen die Laienspieler wieder einmal mehr auf den eigentlichen Sinn des Weihnachtsfestes, das zunehmend von Hektik und Kommerz überfrachtet wird, hinweisen. Mit passenden Liedern wird das kleine Theatervorspiel aufgelockert und Stefan Brutsche wird die Vorträge mit seiner
Trompete als Solospieler weiter umrahmen. Die Bilder wurden bei der Generalprobe aufgenommen. (23.12.09 – Bericht: E. Schüle)

Eine nette Bescherung
Krippe in der St. Gallus-Kirche wurde sachkundig restauriert
Eine nette Weihnachtsüberraschung erwartet die Kirchgänger in Epfenhofen in den nächsten Tagen. Die aus dem Jahre 1918 stammende große Krippe
hatte, soweit sich die älteren Bürger erinnern, seither unverändert über die Weihnachtszeit ihren Stammplatz auf einem Seitenaltar. Nun war sie in die
Jahre gekommen und es fehlte nicht an Schönheitsfehlern. Da auch bei der Kirche inzwischen gespart werden muss, suchte der
Pfarrgemeinderatsvorsitzende Viktor Fluck nach großherzigen Restauratoren im Ort. Diese fand er in den beiden Rentnern, Maurermeister Eduard Rösch
und Elektromeister Otto Schäfer, zusammen 148 Jahre alt.- Diese erklärten sich auf Anfrage auch spontan bereit, sich der altehrwürdigen Krippenanlage
mit Stall, Lagerfeuer und der im Hintergrund erkennbaren Stadt Bethlehem anzunehmen.
Dabei war aber nun die Beschaffung des "Baumaterials" eine besondere Herausforderung. Die Erbauer der Krippe hatten nämlich vor 90 Jahren die
Felsenlandschaft mit edler Korkrinde aus Portugal verkleidet und gerade diese Konstruktion hatte arg gelitten. Also machten sich die beiden
"Baumeister" mit Rucksack und Messer auf den Weg in die umliegenden Wälder um Ersatzmaterial zu suchen. Fündig wurden sie an längst gefällten
Akazienbäumen mit verkrusteter Rinde, genau das Richtige für ihr Vorhaben. Dann folgten etwa 100 Stunden Sanierungsarbeiten in der Werkstatt von
Eduard Rösch. Elektromeister Otto Schäfer kümmerte sich intensiv um die Beleuchtung, die sich in einem ebenfalls desolaten Zustand befand. Als
Fachmann legt er heute Wert auf die Feststellung, dass die ganze Elektroanlage nun für viele Jahre feuersicher ausgelegt ist, ebenso verwandte er
Warmtonleuchten, die später, wenn die Figuren eingebaut und der Stall "bewohnt" ist, die ganze Anlage in einem warmen diffusen Licht erscheinen lässt.
Desweiteren musste das bisherige Strohdach entfernt und mit Miniatur-Holzziegeln wieder eingedeckt werden. Treppenaufgänge und Handläufe wurden
ebenso erneuert, wie auch der gesamte Unterbau auf dem Seitenaltar samt dem Geländer erweitert wurde. Dabei übernahmen die beiden Handwerker,
wie Viktor Fluck dankend und mit viel Lob erwähnt, nicht nur die Kosten sparende Eigenleistung, sondern sponserten auch gleich noch die Materialkosten für Beleuchtung, Farbe, Leim und Schrauben.
So dürfen die beiden Pfarrherren, wie auch die ganze Kirchengemeinde, an Weihnachten sicher erfreut und dankbar das Weihnachtsgeschenk,
ermöglicht durch beiden rührigen Rentner, bestaunen und annehmen. Erwähnenswerter Nebeneffekt war die kleine Überraschung, als Edmund Rösch im
Inneren der Krippenanlage eine zerknüllte Tageszeitung aus dem Jahre 1918 fand, die leider im Laufe der Jahre und wohl auch durch die oft genannten "Kirchenmäuse" stark gelitten hat.
(23.12.09 – Bericht: Schüle)

Glätteunfall auf B314
Junge Frau mit Rettungshubschrauber nach Schwenningen gebracht
Zu ihrem dritten Einsatz innerhalb von drei Tagen musste die Fützener Feuerwehr heute Morgen gegen 8.45 Uhr ausrücken. Nach den beiden Bränden
an den Vortagen galt es dieses Mal bei einem durch das plötzlich aufgetretene Glatteis ausgelösten Verkehrsunfall tätig zu werden.
Eine junge Frau aus dem Kreis Konstanz hatte offensichtlich die Straßensituation falsch eingeschätzt und geriet, wohl aufgrund nicht angepasster
Geschwindigkeit, dadurch ins Schleudern. Dabei landete sie mit ihrem Fahrzeug in der Wiese neben der Fahrbahn und wurde in ihrem PKW eingeklemmt.
Vor Ort waren etwa 30 Feuerwehrleute aus Fützen und Blumberg, Dr. Humbach als Notarzt, die Polizei aus Donaueschingen und das DRK aus Blumberg
und Stühlingen. Da die Frau in ihrem Fahrzeug eingeklemmt war, musste durch die Feuerwehr das Dach des Fahrzeuges abgeflext werden. Danach
wurde die Verletzte zur Erstversorgung in den Krankenwagen gehievt. Nach der Versorgung im Krankenwagen nahm sie der inzwischen eingetroffene
Hubschrauber auf und brachte sie in die Unfallklinik nach Schwenningen. (22.12.09 – Bericht: E. Schüle)

Es geht „heiß“ her
Feuerwehren verhindern zweite Brandkatastrophe in Fützen
Innerhalb von 36 Stunden gab es im Stadtteil Fützen zum zweiten Mal Feueralarm. Nach dem nächtlichen Brand bei Michael Werner in der Nacht von
Samstag auf Sonntag wurde nun am Montagnachmittag aus der Singener Straße um 12.30 Uhr bei der Leitstelle ein Küchenbrand gemeldet.
Auch hier rückten in kürzester Zeit mit großem Aufgebot etwa 25 Wehrmänner aus Fützen, sowie weitere 25 Mann mit insgesamt vier Fahrzeugen an
den Brandherd. Im Nebengebäude der Familie Ivan Miljan drang nicht etwa, wie zuerst gemeldet Rauch aus dem Kamin, sondern die Rauchschwaden drangen fast über das ganze schneebedeckte Dach aus den Ritzen.
Da kein direktes Feuer entdeckt wurde, gingen Atemschutzträger in das Gebäude, um den eventuellen Brandherd zu orten. Dazu mussten auch Teile
der Holzdecke und Wandverschalungen herausgebrochen werden. Schließlich wurde auch noch der Einsatz eine Abordnung aus Donaueschingen mit der Wärmebildkamera notwendig.
Überhitzte Stellen und Ofenrohre wurden abgespritzt. Im Gebäude wohnen derzeit lediglich zwei junge Männer als Mieter, die nach deren Aussage an
diesem Nachmittag kräftig den Ofen beheizten, und dabei die frei durch die Zimmer laufenden Ofenrohre wohl überhitzen. Einen genauen Befund über
die beinahe Brandursache wollten die zuständigen Feuerwehroberen nicht geben.
Zunächst sind die Wohnräume jedoch bis auf weiteres unbewohnbar. Auch der Hausbesitzer konnte keine Stellungnahme abgeben, was mit dem in die
Jahre gekommenen Nebengebäude, das noch aus der Zeit stammt, da das Hauptgebäude als Gasthaus "Zum Wilden Mann" eine gut besuchte
Dorfwirtschaft war, geschehen wird. Um 14.45 Uhr war der Einsatz beendet.
Vor Ort waren neben Gesamtkommandant Reinhold Engesser auch sein Stellvertreter Friedhelm Friker, sowie Stadtkommandant Hubert Schwarz und
Abteilungskommandant Richard Müller, Fützen. Ebenso vor Ort war eine Einsatzbereitschaft des Roten Kreuzes, wie zwei Mann vom Polizeiposten
Blumberg. Verletzte gab es keine. Ein kleiner Nebeneffekt wurde von den Männern doch leicht schmunzelt festgehalten: Die nagelneue
Wärmebildkamera aus Donaueschingen war seit ihrer Verfügbarkeit gestern zum zweiten Mal im Einsatz, und das beide Male in Fützen. (22.12.09 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Abgedichtet
Bereits am Tag nach der Brandkatastrophe tritt Michael Werner die Flucht nach vorne an. Um weiteren Schaden vom Wohntrakt abzuwenden, stand am
Montag schon um 8 Uhr der Kranwagen der Firma Holzbau und Dachdeckerbetrieb Müller aus Fützen vor dem Haus, um mit drei Mitarbeitern in einem Blitzeinsatz das Dach über dem Wohnteil mit einer Plane abzudecken.
Derweil hofft Familie Werner, dass die noch ausstehenden Gespräche mit den Brandsachverständigen und der Versicherung schnell und positiv geregelt
werden. Alle Familien Werner in Fützen sind als sehr arbeitsam und zielstrebig bekannt, die zusammenhalten wie Pech und Schwefel, und so ist zu
erwarten, dass die Renovierungsarbeiten beginnen, sowie die Witterung dies zulässt. Die beiden Pferde der Vorbesitzerin Frau Fiedler genießen übrigens im Stall von Wolfgang Burger derzeit Gastfreundschaft.
(22.12.09 - Bericht: E. Schüle)

Kälte behindert Löscharbeiten
Ökonomieteil im Bohlweg steht in Flammen Mit äußerst widrigen Bedingungen hatte die Feuerwehr in der heutigen Nacht zu kämpfen, als sie zum Gebäudebrand im Bohlweg 2 eintraf. Die
Löscharbeiten wurden durch die strenge Kälte (zur Zeit der Brandbekämpfung stand das Thermometer bei -14°!) fast unmöglich gemacht.
Gegen 0.30 Uhr war die Bevölkerung durch die Sirene aufgeschreckt worden, weil der Ökonomieteil des Gebäudes an der Einmündung Zubergasse /
Bohlweg (früher Anwesen Merk) in Flammen stand. Trotz der nächtlichen Stunde war die Feuerwehr Fützen nach kurzer Zeit zur Stelle. Allerdings waren
die Löscharbeiten wegen des sofort gefrierenden Löschwassers von Anfang an stark behindert. Nur langsam konnten die sich rasch weiterfressenden
Flammen bekämpft werden. Nach dem Eintreffen weiterer Unterstützung gelang es mit vereinten Kräften ein völliges Übergreifen auf das gesamte
Gebäude zu verhindern. Die Schäden am Dachstuhl und im ganzen Haus durch das Löschwasser sind jedoch groß.
Daher werden die neuen Besitzer, die das Haus erst vor kurzem erworben hatten, wohl nicht, wie vorgesehen, im Januar einziehen können. Verletzt
wurde nach ersten Angaben niemand. Die Brandursache steht noch nicht fest und wird vermutlich durch Brandsachverständige ermittelt werden müssen. (20.12.09)

Jungmusiker holen Leistungsabzeichen
Mit gutem Erfolg legten am vergangenen Wochenende, zusammen mit 27 jungen Musikern aus Blumberg, drei Instrumentalschüler aus Fützen die
Prüfung für das Jungmusiker-Leistungsabzeichen in Bronze ab. Am gestrigen Montag hatten nun die Eltern, Geschwister und Omas die Gelegenheit, sich
anlässlich eines Vorspielabends von den Leistungen der jungen Klarinettistinnen zu überzeugen. (16.12.09 – Bericht: E. Schüle)

Weihnachtsbäume verkauft
Bläserjugend Fützen bietet Weihnachtsmelodien zu Wienerle und Glühwein
Besonders groß war in diesem Jahr der Andrang beim Weihnachtsbaumverkauf durch den Musikverein. In zehn Minuten war der bereitgestellte Bestand an Tannen und Fichten leergefegt.
Zunächst aber brachten die Musiker die "Konsumenten" unter dem windgeschützten Dach des Pavillons mit Glühwein in Kaufstimmung. Die jungen
Musiker unter der Leitung von Peter Meister spielten dazu weihnachtliche Weisen. Für die Kinder gab es Kinderpunsch und auch die heißen Wienerle fanden hungrige Abnehmer.
(13.12.09 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Weihnachtsfeier Auch in Epfenhofen weihnachtet es
Eine kleine, aber feine Gesellschaft von 13 Landfrauen und einem Mann (!) trafen sich am vergangenen Freitagabend im Gasthaus "Linde" Epfenhofen zur alljährlichen Weihnachtsfeier.
Ohne festes Programm wurde es ein gemütlicher und unterhaltsamer Abend. Silvia Schwörer vom Vorstandsteam begrüßte die Mitglieder und begann die abendliche Runde mit einigen Geschichtsvorträgen.
Nach dem gemeinsamen reichlich aufgetragenen "Festmenü" wurde sie von Renate Hölke mit weiteren Weihnachtsgeschichten darin noch unterstützt.
Draußen verwandelte sich der Regen zunehmend in Schnee und so passte das in der warmen Gaststube aus vollen Kehlen vorgetragene Lied "Leise rieselt der Schnee" so richtig zum diesem besinnlichen Abend.
(13.12.09 – Bericht: E. Schüle)

Landfrauen feiern
Im liebevoll dekorierten Landfrauenheim ging es am vergangenen Mittwoch recht besinnlich und heimelig zu.
Ilse Werner, Vorsitzende des Landfrauenvereins, stimmte nach der Adventsfeier mit einem ansprechenden Vortrag auf die kommenden Weihnachtstage
ein. Beschaulich aber waren auch die von Erich Schüle gezeigten Bilder, die viele Erinnerungen an die Aktivitäten der Landfrauen in den vergangenen
zehn Jahren wachriefen. Vor allem Bilder von inzwischen verstorbenen Mitgliedern versetzten die Besucher noch einmal zurück in die gemeinsam
erlebten schönen Stunden. Aber auch die mannigfaltigen Arbeitseinsätze in der Gemeinde, wo es galt, Dorffeste, Jubiläen oder auch
Fasnachtsveranstaltungen mitzugestalten, um damit zum kulturellen Leben im Dorf beizutragen, wurden in der Bilderschau anschaulich reflektiert.
Mit den obligatorischen Weihnachtssternen bedankte sich die Vorsitzende bei ihrem Vorstandsteam, aber auch bei allen, die bei den vielen Aufgaben, die es zu bewältigen gab, tatkräftig mitwirkten.
Annemarie Gut würdigte mit Dankesworten und einem Blumenarrangement im Auftrag der Anwesenden die aufopfernde Arbeit der Vorsitzenden im nun
ablaufenden Jahr. Als kleines vorgezogenes Weihnachtsgeschenk erhielt jede Besucherin (fleißige Biene) ein Glas Bienenhonig, hergestellt von einem Fützener Imker, überreicht.
Bei besinnlichen Liedern und natürlich einem gemeinsamen leckeren Abendessen klang die gut besuchte Veranstaltung aus. (10.12.09 – Bericht: E. Schüle)

Altenwerk feiert besinnlich
Weihnachts-Zirkus-Klingelingeling gastiert in Fützen Einen heiter-besinnlichen Sonntag erlebten die Senioren aus Fützen und Riedöschingen im Gasthaus "Zum Bahnhof" in Fützen.
Es wird immer mehr Brauch, dass die betagten Menschen an diesem Tag ihren Herd nicht anfeuern müssen, und so wurde auch dieses mal wieder
bereits zum gemeinsamen Mittagstisch eingeladen. Die Wirtin Hedwig hatte ihre ganze Familie eingespannt und so ging die "Anlieferung" der riesigen Fleisch- und Gemüseplatten zügig von Tisch zu Tisch.
Bei der Begrüßung gedachte der Vorsitzende Ewald Wilhelm auch der Kranken und Geburtstagsjubilare. Passende Lieder und Gedichte, im Wechsel
vorgetragen von Senioren aus Fützen und Riedöschingen ersetzten das sonst übliche Mittagsschläfle.
Der Höhepunkt des Nachmittages aber war der Einzug und Auftritt der Kindergartenkinder aus Epfenhofen. Die Erzieherinnen Cornelia Rösch-Hewer und
Doris Mallmann hatten sogar ihre Sonntagsruhe geopfert, um die Senioren auch dieses Jahr wieder mit einer Kinderschar zu besuchen. Beim bestens
einstudierten Weihnachtszirkus-Klingelingeling boten die Kinder zur großen Freude der Omas und Opas akrobatische Szenen. Sogar einen Jongleur
(Daniela Schüle) hatten sie in ihr Programm eingebaut. Natürlich wurden sie mit viel Beifall und einer gefüllten Sammelbüchse belohnt. Aber auch die
Kinder überraschten die Senioren mit kleinen Präsenten. Bei Kaffee und Kuchen klang der unterhaltsame Nachmittag aus. (07.12.09 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Für Sie gelesen
Blumberg
Bäckermeister schreibt Geschichte
Der Titelband des neuen Buches von Dominik Siegwart. Repro: Happle Foto: Ein Foto aus der Bäckerei Knöpfle in Blumberg, so um 1940. Drei Männer in der Backstube, der Mittlere
sitzt. Bei ihm handelt es sich um Konrad Siegwart (1910 – 1986) aus Fützen. Dieses Foto schmückt ein neues Buch, das auch ein Stück Fützener Dorfgeschichte umfasst. Der Titel lautet: „Konrad Siegwart, der
Bäckermeister von Fützen“. Geschrieben hat es sein Enkel Dominik Siegwart (28), selbst Bäckermeister mit eigener Familienbäckerei in Offenburg.
Dominik Siegwart war fünf, als sein Großvater starb. An die Beerdigung kann er sich nicht mehr erinnern, doch
aus der Zeit davor tauchten einzelne Erinnerungen an seinen Großvater auf: „So sehe ich ihn in der Stube seines Hauses in Fützen auf einem alten Holzstuhl sitzend, etwas nach vorne gelehnt, wie er mir und meinem
Vater beim Betreten des Hauses entgegenblickt. Seine Hand war kräftig, der Händedruck aber schon altersmüde. An die Wand gelehnt stand seine weiße Beinprothese“ schreibt der Enkel im Vorwort seines Buches.
Im Alter von 16 Jahren begann Dominik Siegwart, sich näher für die Familiengeschichte zu interessieren. Von
seinem Vater Gottfried Siegwart erhielt er eine handschriftliche Autobiografie seines Großvaters, vier Seiten. Es war der Anfang einer spannenden Spurensuche. Viele Menschen in Fützen und anderswo konnten ihm
weiterhelfen. Im Laufe der Zeit wurde Dominik Siegwart bewusst, dass er zumindest für eine kurze Zeit „den Weg eines besonderen Menschen gekreuzt“ hatte.
Imponiert hat dem Enkel vor allem der unbeugsame Wille des Großvaters, sich nicht unterkriegen zu lassen. Als
ihm nach einer im September 1944 erlittenen Kriegsverletzung das rechte Bein bis über das Knie amputiert
wurde, machte er mit der Prothese weiter. Er baute seinen Betrieb aus und betrieb die Bäckerei mit seiner Frau Rosa, geborene Basler, bis 1978. „Ich fand es bemerkenswert, dass der Großvater trotz der schweren
Kriegsverletzung so lange selbstständig war“, sagte Dominik Siegwart dem SÜDKURIER. Zehn Jahre lang dauerte die Spurensuche. Vor einem Jahr entschloss sich der Enkel, das Ganze als Buch
herauszugeben. Sein Großvater habe ein Leben in Bescheidenheit und Einfachheit geführt. Genau dadurch sei er
exemplarisch für viele andere Menschen. Denn es waren „die einfachen Bürger, die sowohl im Krieg als auch beim Wiederaufbau die Hauptlast zu tragen hatten“, betont Dominik Siegwart.
Bei der Spurensuche ist ein Buch mit drei Teilen entstanden: Der erste Teil beinhaltet eine Familienchronik der Familie Siegwart, der zweite Teil die
Biographie des Bäckermeisters Konrad Siegwart. Der dritte Teil befasst sich unter anderem mit den Nachfahren und familiengeschichtlichen Ausflugszielen.
In der Biographie zeichnet der Autor das Leben seines Großvaters nach, der 1910 in Fützen als Sohn der Eheleute August und Elisabeth Siegwart
geboren wurde. Schon als Schüler musste er in der elterlichen Landwirtschaft mithelfen. Es folgte eine Ausbildung in der Donaueschinger Bäckerei
Schell. 1934 legte er die Meisterprüfung ab und eröffnete in Fützen Am Kommenbach 4 eine eigene Bäckerei. 1939 begann der zweite Weltkrieg. Um
nicht zur Wehrmacht eingezogen zu werden, musste Siegwart jeden Mittag in der Bäckerei Knöpfle in Blumberg circa 400 Kilogramm Brot backen. Aus
dieser Zeit stammt das Titelfoto für das Buch (siehe oben). Das in Blumberg gebackene Brot war vermutlich für die Arbeiter im Doggererzbau sowie für
ein angeschlossenes Straflager bestimmt. Im Mai 1941 wurde dann auch Konrad Siegwart eingezogen.
Ausführlich beschäftigt sich der Enkel mit den Wegen des Großvaters im Krieg und dem Aufbau danach bis in die nächste Generation. Das Buch schildert
ein Stück Familiengeschichte, wie sie viele erlebt haben. Nicht nur die Fützener dürften daran Freude haben.
Das Buch „Konrad Siegwart, der Bäckermeister von Fützen“ erschien beim Verlag Shaker Media; ISBN 978-3-86858-492-9, es kostet 29,90 Euro.
Imponiert hat dem Enkel vor allem der unbeugsame Wille des Großvaters, sich nicht unterkriegen zu lassen. Als ihm nach einer im September 1944
erlittenen Kriegsverletzung das rechte Bein bis über das Knie amputiert wurde, machte er mit der Prothese weiter. Er baute seinen Betrieb aus und
betrieb die Bäckerei mit seiner Frau Rosa, geborene Basler, bis 1978. „Ich fand es bemerkenswert, dass der Großvater trotz der schweren
Kriegsverletzung so lange selbstständig war“, sagte Dominik Siegwart dem SÜDKURIER.
Zehn Jahre lang dauerte die Spurensuche. Vor einem Jahr entschloss sich der Enkel, das Ganze als Buch herauszugeben. Sein Großvater habe ein
Leben in Bescheidenheit und Einfachheit geführt. Genau dadurch sei er exemplarisch für viele andere Menschen. Denn es waren „die einfachen Bürger,
die sowohl im Krieg als auch beim Wiederaufbau die Hauptlast zu tragen hatten“, betont Dominik Siegwart.
Bei der Spurensuche ist ein Buch mit drei Teilen entstanden: Der erste Teil beinhaltet eine Familienchronik der Familie Siegwart, der zweite Teil die
Biographie des Bäckermeisters Konrad Siegwart. Der dritte Teil befasst sich unter anderem mit den Nachfahren und familiengeschichtlichen Ausflugszielen.
In der Biographie zeichnet der Autor das Leben seines Großvaters nach, der 1910 in Fützen als Sohn der Eheleute August und Elisabeth Siegwart
geboren wurde. Schon als Schüler musste er in der elterlichen Landwirtschaft mithelfen. Es folgte eine Ausbildung in der Donaueschinger Bäckerei
Schell. 1934 legte er die Meisterprüfung ab und eröffnete in Fützen Am Kommenbach 4 eine eigene Bäckerei. 1939 begann der zweite Weltkrieg. Um
nicht zur Wehrmacht eingezogen zu werden, musste Siegwart jeden Mittag in der Bäckerei Knöpfle in Blumberg circa 400 Kilogramm Brot backen. Aus
dieser Zeit stammt das Titelfoto für das Buch (siehe oben). Das in Blumberg gebackene Brot war vermutlich für die Arbeiter im Doggererzbau sowie für
ein angeschlossenes Straflager bestimmt. Im Mai 1941 wurde dann auch Konrad Siegwart eingezogen.
Ausführlich beschäftigt sich der Enkel mit den Wegen des Großvaters im Krieg und dem Aufbau danach bis in die nächste Generation. Das Buch schildert
ein Stück Familiengeschichte, wie sie viele erlebt haben. Nicht nur die Fützener dürften daran Freude haben.
Das Buch „Konrad Siegwart, der Bäckermeister von Fützen“ erschien beim Verlag Shaker Media; ISBN 978-3-86858-492-9, es kostet 29,90 Euro.
SÜDKURIER – 05.12.2009

Für Sie gelesen
„Konrad Siegwart war großzügig“ In Fützen kennen noch viele Menschen den Bäckermeister Konrad Siegwart
Fützen (ers) In Fützen kennen noch viele Menschen den Bäckermeister Konrad Siegwart. SÜDKURIER-Mitarbeiter Erich Schüle schildert seine persönlichen Erinnerungen. Der 79-jährige hat den angesehenen Mitbürger seit seiner Kindheit erlebt. Als Schüler lief er in der Pause oft „rüber zum Gängi-Beck“, um eine Rolle Bärendreck zu kaufen.
„In Fützen gab es früher, wie auch heute noch, für viele Geschlechter so genannte Hausnamen. So war in Fützen Konrad Siegwart nicht etwa der
Bäckermeister Siegwart, sondern der „Gängi-Beck“. Vor dem Um- und Ausbau seines Anwesens betrieb Konrad Siegwart Backstube und Laden im
ursprünglichen Bauernhaus „Im Niederdorf“ direkt neben der Schule. Bevor er sich mit Rosa Siegwart, geborene Basler verheiratete, betrieb seine
Mutter Elisabeth („Gängi-Elis“) das kleine Ladengeschäft. Außer Brot und Gipfel wurde damals an Handelswaren einige Lebensmittel vertrieben. Für uns
Schulkinder gab es als Auswahl immerhin Lakritz-Schnecken (Bäredreck) zu 5 Pfennig und Frigeo Geister zu 10 Pfennig, später sogar Mohrenköpfe.
Konrad Siegwart und seine spätere Frau Rosa aber waren im Ort recht angesehene Leute. Während der Notzeit (Lebensmittelmarken) war Konrad bei
der Abrechnung großzügig und man bekam schon mal etwas mehr für seine Marken. Auch Mehl gab es mal „schwarz“ aus seinem Backtrog. Sehr
begehrt waren dann in der Zeit nach den Hungerjahren dem Gängi-Beck seine Milch-Spitzwecken und Milchgipfel. Geradezu berühmt waren seine Buttercreme-Torten, die viel zu Hochzeiten bestellt wurden.
Als in den Jahren ab 1975 in Fützen das „Altenwerk“ gegründet wurde, hatten Konrad und seine Frau Rosa mehrere Jahre den Vorsitz inne und leisteten
weiter gute Aufbauarbeit. Unter ihrer Ägide konnte die Mitgliederzahl stark ausgebaut werden.
Die Schwester von Konrad war Hilda ( Gängi-Hilde), die mit ihrem späteren Mann Heinz Stenzel in Fützen den ersten Frisörladen betrieb.
Der Bruder von Konrad Siegwart, Karl Siegwart, führte die Landwirtschaft, heute der St. Antonius Hof, der heute von Karls Sohn Reinhard Siegwart
bewohnt wird. Die Nachkommen von Karl, wie auch die von seiner Schwester Hilde Stenzel sind die noch lebenden Nachfahren der Siegwart-Dynastie.
Sie leben in Villingen, Ludwigsburg, am Kaiserstuhl, im Hegau oder in Wutöschingen.
SÜDKURIER – 05.12.2009

Apfeldiebe in Fützen
… oder, wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht sorgen
Es war eine gut Apfelernte in diesem Herbst und heute sieht man da und dort an manchen blattlosen Bäumen noch Äpfel hängen oder am Boden liegen.
Trotz dieses reichlichen Angebotes scheint es in Fützen Menschen zu geben, die in jeder Hinsicht "nicht genug bekommen".- So musste ein Bürger
feststellen, dass ihm "außer Ort" die letzten saftigen Äpfel vom Baum weg geklaut wurden. Zornig ermahnt er nun auf einer am Baum angebrachten
Tafel unter Angabe seiner Telefonnummer, der Dieb möge sich reumütig melden, die Äpfel, die eigentlich für die hungernden Rehe im Wald gemünzt waren, zurückbringen, oder das Diebesgut bezahlen.
Doch bis zur Stunde geschah nichts. Dafür haben witzige Spaziergänger Vermerke auf die Tafel geschrieben, wie: "Wer das wohl war ?" oder "Ich war es nicht, Tel. 0815".
Damit nicht genug, prangt unter der Tafel eine Fotomontage, die von einem Computerfreak stammen muss, mit dem Hinweis, dass die Schuld bei Adam
und Eva liegen könnte, diese sind im Evakostüm abgebildet, auf einem weiteren fiktiven Baum hat der Witzbold den Baum mit Äpfeln, Birnen und sogar Spielzeug als Ersatz in Aussicht gestellt.
Die Fützener Narren haben nun die Sache eifrig aufgegriffen und bald wird es heißen: Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen. (06.12.09 – Bericht: E. Schüle)

Silber für junge Musikerin
Auszeichnung für Jessica Spiess beim Jubiläumskonzert in Fützen Zu Beginn der Sommerferien opferte Jessica Spiess (14) drei Ferientage, um sich in Furtwangen
auf die Prüfung für das Leistungsabzeichen in Silber vorzubereiten, um hernach die Prüfung mit gutem Erfolg abzulegen. Im Rahmen des Jubiläumskonzertes des Musikvereins überreichte ihr Kurt Gleichauf
das begehrte "Silber" mit Urkunde. Jessica spielt bei der Jugendkapelle, aber auch bereits beim Musikverein Alt-Saxophon. Sie nimmt weiterhin bei der Musikschule Blumberg an den
weiteren Lehrgängen teil und will, wie sie sagt, wenn es weiterhin gut läuft, auch das Goldene Leistungsabzeichen anstreben. (01.12.09 – Bericht: E. Schüle)

Jahreskonzert mit Jubiläum
Nicht nur das erlesene Repertoire beim alljährlichen Jahreskonzert bietet konzertante Leckerbissen, auch das Rahmenprogramm im Umfeld ist immer bemerkenswert.
So wurde im vergangenen Jahr in Anlehnung an die 925-Jahrfeier die Zeitgeschichte von Fützen reflektiert. Dieses Jahr machten die Musiker ihrem
Dirigenten Karl-Heinz Hübl anlässlich seines 25-jährigen Jubiläums als Dirigent ihre Referenz. Dazu hatten die Jugendkapelle und der Musikverein eine
erlesenes Musikprogramm der vergangenen 25 Jahre zusammengestellt, Vorträge, die der Dirigent in den zurückliegenden Jahren alle geleitet hatte.
Kurt Gleichauf, Vorsitzender des Vereins, konnte ein volles Haus begrüßen. Hochmotiviert eröffnete die Jugendkapelle unter der Leitung von Peter
Meister den musikalischen Reigen und bewies mit den drei Stücken und Ohrwürmern „ I will follow him from Sister Act, „Speedy Gonzales“ und
„Humphries in Concert“ ihre Leistungen und durfte nicht ohne Zugabe von der Bühne abtreten.
Dann füllte die große Bühne der in voller Besetzung angetretene Musikverein „Eintracht“ unter der Leitung seines Jubel-Dirigenten Karl- Heinz Hübl.
Besonders witzig glossierten nun als Fernseh-Moderatorin Sabine Heinze alias Cordula Weißkraut und Mark Hellstern als prominenten Gast Karl Heinz Hübl zwischen den Stücken die Vita des Jubel-Dirigenten.
Kein geringerer als Johann Sebastian Bach bildete die erste Vorlage mit der „Toccata in D Minor“ zum nun folgenden handverlesenen Repertoire des
abendfüllenden Konzertes. Mit „ Tokyo Adventure“ entführten die Musiker das Publikum in die Weltstadt Tokio. Das Stück „The Grat Locomotive Chase“
wurde so feinfühlig herausgespielt, dass man das schwere Dampfross buchstäblich durch die Prärie bimmeln und fauchen hörte.
Den ersten Höhepunkt vor der Pause bildete der zehn Minuten und 40 Sekunden dauernde Auszug aus „The Phantom oft he Opera“, wobei Renate Günthner wieder brillant den Gesangspart übernommen hatte.
Nach den pausenfüllenden Ehrungen begeisterte die Kapelle mit dem auf der Welt wohl meistgespielten „Florentiner Marsch“. Weitere Stücke waren „The Best of Bond“ und “The Blues Factory”.
Beim hinreißend vorgetragenen Schlussakzent “Erinnerung an Zirkus Renz” überraschte Markus Röthenbacher als Solist am Xylophone bei höchster
Konzentration mit atemberaubender Fingerfertigkeit. Danach erklatschte sich das begeisterte Publikum von seinen heimischen Musikanten noch drei
weitere Zugaben, wobei die Musiker noch einmal zur Höchstform aufliefen und als Betthupferl das Gesangstrio Isolde Zimmermann, Maria und Marc Gut sich wieder einmal mehr in die Herzen der Gäste sangen.
Musikverein „Eintracht“ Fützen ehrt seinen Dirigenten Anlässlich des Jahreskonzertes wurde dem Dirigent des Musikvereins Fützen Karl-Heinz Hübl von seinen Musikkameraden aber auch von der ganzen
Gemeinde für sein herausragendes Engagement für die Blasmusik, vor allem aber für den heimischen Musikverein hohe Anerkennung ausgesprochen.
Das ausgerichtete „Jubiläumskonzert 2009“ wurde von den Musikern unter dem Motto „ Das Beste aus verschiedenen Musikrichtungen der letzten 25
Jahre“ mit Lieblingstiteln des Jubel-Dirigenten ausgestattet. Unter den Gästen befanden sich der zur Zeit amtierende Bürgermeister der Stadt Blumberg,
Thomas Pfeiffer, Ortsvorsteher und Ehrendirigent Ewald Gut mit Gattin, der Präsident des Blasmusikverbandes Hochrhein, Franz Bayer, Unteralpfen,
Wendelin Braun, Vorsitzender des Arbeitsbezirks IV, Stühlingen-Unterwangen, Andreas Hausy in seiner Eigenschaft als Bezirksdirigent, aus
Wutöschingen-Horheim, sowie die zahlreichen Ehrenmitglieder des Fützener Musikvereins.
Karl Heinz Hübl ist der 13. Dirigent des im Jahre 1872 gegründeten Musikvereins „Eintracht e.V. Fützen“ mit derzeit 60 aktiven Mitgliedern. Mit seinen 25
„Dienstjahren“ ist Hübl nach Ernst Gleichauf (Glaser Ernst) (1905-1939) der dienst älteste Fützener Dirigent.
Der Präsident des Blasmusikverbandes Franz Bayer erwähnte in seiner Laudatio für den Jubilar, dass es im ganzen Verband Hochrhein nur zehn noch
nach 25 Jahren amtierende Dirigenten gäbe. Auch Ortsvorsteher und Ehrendirigent Ewald Gut würdigte den Jubilar mit den Worten: Ehre, wem Ehre
gebührt, das große Engagement für den heimischen Verein, das mit ca. 2.500 Probenbesuchen und über 500 öffentlichen Auftritten ein Teil seines
Lebens darstelle, da Karl-Heinz ja seit nun 40 Jahren aktives Mitglied des Vereins sei.
Mit ihm zusammen wurde auch Helmut Roth für 40 jähriges Mitwirken als gefragter Bassist geehrt. Beide Jubilare erhielten neben den vom Präsidenten
überreichten obligatorischen Urkunden und Ehrennadeln von Kurt Gleichauf, verbunden mit Dankesworten, noch Geschenke überreicht und wurden
gleichzeitig zu Ehrenmitgliedern ernannt. Nicht vergessen und mit einem Weihnachtsstern und herzlichen Worten bedacht, wurde auch die Ehefrau von
Karl-Heinz Hübl, Lioba Hübl. Im Anschluss an diese denkwürdige Veranstaltung wurde noch eine reichhaltige Tombola verlost. (29.11.09 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Wellness-Oase im Landfrauenheim
Fützener Landfrauen machen Verjüngungskur Etwas mehr Zuspruch hätte der Seminarabend im Landfrauenheim schon verdient, bei dem Klara Pfeiffer aus Friedenweiler die sieben anwesenden
Land- und Stadtfrauen in ihrem Referat "Entspannung für Körper und Seele" auf die richtige Frequenz dieser beiden genannten Komponenten einstimmte.
Dabei blieb es nicht nur bei trockenen Ausführungen. Praktische Anwendungen, wie Gesichtsmasken, Handpflege, Reflexzonen an den Fußsohlen wurden
sehr anschaulich und pragmatisch vorgestellt. Dabei schwängerte der Duft von nebenbei kredenztem Wellnesstee und allerlei Duftnoten den
stimmungsvoll dekorierten Seminarraum. Den krönenden Abschluss bildete ein "inhaltschweres" Fußbad, angereichert mit echtem Meersalz, Oliven-und Teebaumöl, sowie weiteren wohltuenden Wirkstoffen.
Angetan mit Babyhaut und für den bevorstehenden Weihnachtsstress gestärkt an Leib und Seele endete dieser etwas andere Landfrauenabend zu
vorgerückter Stunde. Die Vorstandsvorsitzende Ilse Werner überreichte der Referentin mit Dankesworten einen Weihnachtsstern. Die Adventsfeier der Landfrauen findet am 9. Dezember im Vereinsheim statt.
(18.11.09 – Bericht: E. Schüle)
Volkstrauertag
In Fützen versammelte sich auf dem Friedhof eine, wenn auch kleine Schar von Bürgern, um der Toten aus Krieg, Verfolgung und Vertreibung zu gedenken.
Unter den Klängen des Musikvereins vom "Guten Kameraden" legte Ortsvorsteher Ewald Gut einen Kranz an der Gedächtnisstätte für die Gefallenen und
Vermissten nieder. Eine Abteilung der Freiwilligen Feuerwehr hielt die Ehrenwache.
Gut mahnte bei seiner Ansprache, dass auch gerade die junge Generation die in den Kriegswirren umgekommen Großväter gar nicht mehr kannte, aber
trotzdem nicht aus dem Gedächtnis verlieren sollte, es dürfe keine Lücke in der Rückbesinnung an die eigenen Wurzeln geben.
Weiter erwähnte er, dass im Gegensatz zu früheren Kriegseinsätzen, die Soldaten heute den Frieden und die Freiheit der Welt weitab von der Heimat
verteidigen müssten und es gelte, auch in diesen Tagen besonders mit Ihnen zu fühlen. (15.11.09 – Bericht: E. Schüle)

Schnecken schon munter
Schneckenzunft Epfenhofen beginnt die fünfte Jahreszeit "märchenhaft"
Pünktlich um 20.11 Uhr eröffnete Zeremonienmeisterin Ilona Leingruber vom neu gewählten Vorstandsteam unter großem Beifall der dieses Jahr recht
zahlreich anwesenden noch zaghaft närrischen Schnecken-Bürger die Epfenhofener Fasnacht.
Nach der Begrüßung mussten die drei Aufnahmekandidaten den Schneckeneid leisten. Allerdings hatten sie zuvor eine Prüfung abzulegen, in der es galt,
getreu dem Märchen vom Rotkäppchen aus vorgegeben Wörtern spontan frei erfundene und abgewandelte Sätze vorzutragen. Ob die nach jedem Satz
zu inhalierenden Schnäpse hochprozentig waren, war nicht zu ergründen. Als Mutspender waren diese den Kandidaten, wie zu sehen, absolut hilfreich.
Bei Glühwein und Grillwürsten blieb die närrische Versammlung bei einem Nachhock noch fröhlich beisammen. (15.11.09 - Bericht: E. Schüle)

TSC-Turner neu aufgestellt
Alexandra Scherer einstimmig zur neuen Vorsitzenden gewählt
Ihre Hausaufgaben gut gemacht hatten die Interimsvorsitzende Gaby Butscher und ihre Helferinnen bei der Vorbereitung der Jahreshauptversammlung 2009 im Hotel „Hirschen“.
Nachdem Manfred Eichler, der das Amt des Ersten Vorsitzenden von 2001 bis 2008 innehatte nicht mehr zur Verfügung stand, führte Gaby Butscher die
Abteilung Turnen seither kommissarisch. Nach der Begrüßung und Totenehrung berichtete Butscher über das, wie sie es nannte, zurückliegende „harte
Jahr“. Doch es gab auch Erfreuliches zu berichten. Es konnten drei neue Helferinnen angeworben werden und diese, wie auch weitere Übungsleiterinnen,
besuchten Lehrgänge und Seminare, um sich weiter zu bilden. So konnten Karin Eichler, Gaby Butscher, Rita Harnest, Manfred Eichler (für Adrian Schneider), Juliane Eichler, Simone Hubrich, Cilly Nakowitsch
-Scherer, Annelore Knauf und Anne Budweg (für Andrea Jesske) über viele erfolgreiche Aktivitäten in allen Altersgruppen, von der Mutter-Vater-Kind
-Gruppe bis zur Hausfrauen-Riege berichten. Dabei war auch zu vernehmen, dass die Vorbereitungen für das in Blumberg beliebte Nikolausturnen(13.12.09) der jugendlichen TSC-Turner in vollem Gange sind.
Trotz der vielseitig angefallenen Ausgaben, davon 1800 Euro Hallennutzungsentgelt an die Stadtverwaltung, konnte Simone Hubrich über eine solide
Kassenlage berichten. Roland Pfeifer und Thomas Volz hatten die Bücher akribisch geprüft und somit war die einstimmige Entlastung des gesamten Vorstandes reine Formsache.
Unter dem Beifall der etwa 30 anwesenden Mitglieder wurden von Gabi Butscher an diesem Abend geehrt: Waltraud Neumar, Brigitte Jettkandt, Lydia
Guderian, und Gertrud Bodenseh, jeweils für 20 Jahre Mitgliedschaft, sowie in Abwesenheit für 10 Jahre Mitgliedschaft Michael Schmid, André Leiße und
Anja Winter. Mit Stichtag 31.10.2009 hat der Verein 403 Mitglieder. Bei den anstehenden Neuwahlen fungierte Roland Pfeiffer als bewährter Wahlleiter mit dem einstimmigen Ergebnis:
Erste Vorsitzende: Alexandra Scherer, Stellvertretende: Vorsitzende: Rita Harnest, Schriftführerin: Jennifer Butscher, Kassenverwaltung: Simone Hubrich,
Beisitzer: Gaby Butscher Anneliese Budweg und Annelore Knauf. Bestätigt als Kassenprüfer wurden Roland Pfeiffer und Thomas Volz. Schließlich wurde in Abwesenheit noch Dennis Pozar zum Jugendwart gewählt.
Abschließend bedankte sich Gaby Butscher mit herzlichen Worten, kleinen Geschenken und Blumengebinden bei ihren Helferinnen, da diese ihr bei der
nicht leichten Arbeit im nun zu Ende gehenden Jahr treu zur Seite standen.

St. Martin in Fützen
Alles was kleine (und große) Beine hatte, versammelte sich am gestrigen Abend zum großen St. Martinsumzug des Kindergartens Epfenhofen.
Angeleitet von den in voller Zahl anwesenden Erzieherinnen ging der Laternenumzug vom ehemaligen Postparkplatz zur Buchberghalle. Voran auf
einem Schimmel St. Martin (Anni Haarmann) und der Bettler (Nele Haarmann).
Immer wieder machte der Laternenumzug halt und die Kinder sangen aus vollen Kehlen das St. Martinslied, das von einer Gruppe der Jugendkapelle Fützen unter der Leitung von Dennis Frank vorgespielt wurde.
Auf dem Parkplatz der Buchberghalle verlas Sina Haarmann die Legende des Hl. Martin, der mit den armen Bettler seinen Mantel teilte, um ihn vor dem
Erfrieren zu bewahren. Anschließend gab es große Brezel und Kinderpunsch für die Kleinen, die zahlreichen Erwachsenen konnten sich mit dampfendem
Glühwein und heißen Wienerle von der Anstrengung dieser nächtlichen Vorstellung erholen. (12.11.09 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Eggäsli erwachen
Jedes Jahr am 11.11. versammelt sich die Eggäsli-Zunft Fützen am Narrenbrunnen im "Brusel", um als erste "Amtshandlung" die neuen Mitglieder mit
Eidesschwur und unter Absingen des Fützener Narrenliedes in ihre erlauchte Runde aufzunehmen und mit Original-Narrenbrunnen-Wasser aus der Taufe zu heben.
Dieses Jahr war es zwar nur ein "Neuer", so wurde Cedric Spieß mit den üblichen Zeremonien feierlich in die Zunft aufgenommen. (12.11.09 – Bericht: E. Schüle)

Dringend „Nachwuchs“ gesucht
Altenwerk Fützen leidet unter Besucherschwund Eine schwache Besucherzahl verzeichnete der Monatstreff der Senioren von Fützen und Riedöschingen im Gasthaus "Zum Kranz".
Todesfälle, Krankenhausaufenthalte und weitere Unpässlichkeiten plagen zur Zeit viele Fützener Familien. Trotzdem war es wieder ein gelungener Nachmittag.
Ewald Wilhelm als passionierter Wanderer entführte die Besucher in einer Bilderschau in die Bergwelt von Südtirol. Auch Ernst Keller, Kapellmeister aus
Riedöschingen, setzte seine letztes Mal begonnene "Ausbildung" zu einem Senioren-Chor fort und die eingeübten Kanon klappten schon recht gut. Bleibt
zu hoffen, dass die Besucherzahl im kommenden Jahr wieder wächst, an Aktivitäten wird es beim Sommerprogramm nicht fehlen.
Die Weihnachtsfeier findet am Sonntag, 6. Dezember, im Gasthaus "Zum Bahnhof" in Fützen statt und beginnt bereits um 11.30 Uhr mit einem
gemeinsamen Mittagessen. Für den Nachmittag hat der Kindergarten von Epfenhofen einen Besuch zugesagt, deren Auftritte für die Omas und Opas immer ein besonderes Erlebnis ist.
(11.11.09 – Bericht: E. Schüle)

Für Sie gelesen: Blumberger Finale
Blumberg (ma) Wie erwartet bestimmten die beiden Tischtennisverbandsligaspielerinnen Saskia Hauser und Lisa Basler das Geschehen bei den
Tischtennisbezirksmeisterschaften am Samstag in Furtwangen. Saskia Hauser erspielte sich wie im Vorjahr den Jugendbezirksmeistertitel und gewann
zusammen mit Lisa Basler als Titelverteidigerinnen im Doppelfinale ihren zweiten Titel. Beide Spielerinnen blieben im Einzel ungeschlagen, bis im direkten Vergleich in der Finalrunde die Entscheidung fiel.
Südkurier – 09.11.09

Ärztehaus in Blumberg wird zum Reizthema
Lesermeinung:
Dem Leserbrief von Frau Schöppler (SchwaBo - Samstag, 7.11.09) kann ich nur zustimmen. Mit der Ansiedelung des Ärztehauses auf dem Schlenk /
Kino-Areal würde noch mehr Verkehr in die Innenstadt gelenkt, wo die Parkplätze vor allem um den Handwerkerplatz ohnehin schon Mangelware sind, wie übrigens vor den meisten Geschäften in der Innenstadt.
Ob die Parkmöglichkeiten beim neuen Ärztehaus, da diese ganz sicher auch von anderen Verkehrsteilnehmern in Besitz genommen, ausreichen, kann
bezweifelt werden. Ebenso würden die Ausfahrten, sowohl in die Handwerkerstraße, wie auch in die stets stark befahrene Hauptstraße, weitere Unwägbarkeiten mit sich bringen.
All diese Probleme gibt es bei dem von den Ärzten und Investoren ausgemachten Lauffenmühle-Areal eben nicht. Fazit: Der Verkehr muss raus aus der
Stadt, wo übrigens, wie täglich festzustellen, immer noch zu schnell und mit Handys am Ohr gefahren wird.
Nun aber, und das macht mich zornig, wird wieder nach echt Blumberger Manier (siehe Wasserkraftwerk im Tal), eine Sache solange zerredet und
zerbröselt, bis den Investoren die Lust an ihrem Vorhaben vergeht. Es sind vor Jahren schon gute Ärzte abgewandert (Mauthe/Gall),nachdem sie sich in
Blumberg "warmgelaufen" hatten, sie werden ihre Gründe gehabt haben.
Die hässliche Bausubstanz um das Schlenk-Areal steht ja nun nicht erst seit gestern zur Disposition, nun will man diese den Ärzten, die bekanntlich alle
Möglichkeiten gut ausgelotet haben, schnell aufs Auge drücken. Daher meine/unsere Erwartung und Bitte: Laissez-faire, die Zeit drängt, die Praxen der
genannten Ärzte sind, das Parkplatzangebot wie auch die Zugänge zu den Praxen betreffend, längst inakzeptabel und würden heute dort sicher nicht mehr genehmigt.
Höchste Zeit, dass hier für die Bürger und vor allem für die älteren Patienten schnell eine zukunftsorientierte Verbesserung herbeigeführt wird. Dann ist
Blumberg offensiv. Kaum anzunehmen, dass derzeit ein Bewohner der Schwimmbad- oder Scheffelstraße, auch wenn er keine Arthrose im Knie hat, zu Fuß einen Arzt aufsucht, egal an welchem Standort.
Erich Schüle, Fützen (09.11.09)

Schlachtfest findet Anklang
Keine Spur von Schweinegrippe gibt es in Epfenhofen, dafür musste aber ein gut genährtes Schwein von Adolf Leingruber für das 1. Schlachtfest der Freiwilligen Feuerwehr Epfenhofen das Leben lassen.
Im vollbesetzten Bürgerhaus Biesental begrüßte Natalie Jankowski als Schriftführerin und Sprecherin die hungrigen Gäste und schon wurden die ersten
Schlachtplatten und Würste von den flinken Bedienungen serviert. Für die musikalische Unterhaltung sorgten die Gauchach-Musikanten aus Döggingen unter der Leitung von Erich Grieshaber.
Auch die Kaffeestube fand im Laufe des Nachmittags guten Zuspruch. Nach diesem guten Anfangserfolg wird es nach Aussage von
Abteilungskommandant Steffen Jankowski im kommenden Jahr sicher wieder ein Fortsetzung geben. (09.11.09 – Bericht: E. Schüle)

Kindergottesdienst im Pfarrhaus
Gut vorbereitet hatten die verantwortlichen Mütter den Kinderwortgottesdienst, der allmonatlich im Pfarrhauskeller abgehalten wird. In anschaulichen Bildern und Szenen versuchten die Mütter, den Kindern darzustellen, wie man St. Martin, der für einen armen Bettler seinen Mantel teilte, auch in der
modernen Welt nacheifern könne, ohne den neuen Anorak zu zerschneiden. Auch heute gäbe es täglich Möglichkeiten mit anderen zu teilen.
Eifrig sangen die Kleinen bei den passenden Liedern mit, anschließend nahmen sie am Sonntagsgottesdienst in der Pfarrkirche teil. Stadtpfarrer Edgar
Wunsch bedankte sich bei den Müttern (Mathilde Gleichauf, Tanja Gut und Ulrike Tritschler), dass sie sich wieder der jungen Christen angenommen
hatten, leider waren nur sieben Kinder (Eltern) der Einladung gefolgt. (08.11.09 – Bericht: E. Schüle)

Eggäsli Zunft online
Fützener Narren blicken auf ein erfolgreiches Jahr zurück
Gewohnt routiniert und in guter Atmosphäre leitete Zunftmeister und Narrenvater Manfred Arlt am vergangenen Samstagabend im Gasthaus „Zum
Bahnhof“ die Generalversammlung 2009. In seinem kurzen Geschäftsbericht lobte er vor allem den jugendlichen Nachwuchs, der sich gerade im
vergangenen Jahr besonders engagiert hatte und wesentlich zu den gelungenen Auftritten und Arbeiten beitrugen. Neben derzeit 70 aktiven Mitglieder
hat der Verein mit 40 Jugendlichen (U14) ein starkes Nachwuchspotential. Einem Austritt stehen dieses Jahr zwei Neuzugänge entgegen. Diese werden
wie üblich am 11. 11. am Narrenbrunnen offiziell aufgenommen und getauft.
Erfreulich war der Bericht von Kassenverwalter Bernd Booz, der dank vieler erfolgreicher Aktivitäten über eine solide Kassenlage berichteten konnte.
Von über 20 Auftritten berichtete Schriftführerin Tina Meister, wobei der „Wirkungskreis“ der Eggäsli dieses Jahr bis nach Hirschau/Tübingen reichte.
Auch beim großen Narrentreffen in Allensbach war die Fützener Zunft mit einem starken Aufgebot sogar im Fernsehen präsent.
Die Entlastung des Vorstandes beantragte in Verbindung mit seinen Grußworten, Ortsvorsteher Ewald Gut. Diese erfolgte einstimmig. Eine Änderung gab
es bei der Neuwahl des Narrenvaterstellvertreters. Nach acht Jahren Amtszeit stellte sich Michael Werner nicht mehr zur Wahl. Zu seinem Nachfolger wurde einstimmig Michael Meister gewählt.
Dem Kassierer Bernd Booz, den Beisitzern Stefan Schmid und Michaela Jung wurde ebenso das weitere Vertrauen ausgesprochen, wie den Kassenprüfern Ralf Gleichauf und Willi Arlt.
Breiten Raum nahmen an diesem Abend die mehrfachen Ehrungen ein. Einen Orden für jeweils fünfjährige Mitgliedschaft erhielten vom Narrenvater
Martina Baschnagel, sowie Martina und Horst Scherer umgehängt. Stellvertretend für den Narrenvater nahm Stefan Schmid die besondere Ehrung der
langjährigen Mitglieder Stefan Meister, Ursula und Manfred Arlt vor, die es zusammen auf 66 Jahre Mitgliedschaft bei äußerst starkem Engagement
brachten. Ehrenurkunden für besondere Verdienste erhielten desweiteren Narrenmutter Ursula Arlt Stefan Schmid und Michael Werner.
Lang ist die Liste der bereits vorgemerkten Aktivitäten während der fünften Jahreszeit im Jahre 2010. Neben den heimischen Auftritten sind bereits
wieder sechs Auswärtsbesuche festgeschrieben. Stolz verkündete Stefan Schmid, dass die Eggäsli Zunft Fützen neuerdings im Internet vertreten ist. Die
gut ausgestattete Homepage wurde vom Zunftmitglied Bruno Spiess erstellt. Er nimmt ab sofort aktuelle Berichte oder Bilder, die Narretei betreffend, entgegen: www.eggaesli-zunft.de (01.11.09 – Bericht: E. Schüle)
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