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Für Sie gelesen im Südkurier – 08.03.2010 Blumberg Musikverein Fützen Kurt Gleichauf bestätigt
Der Vorstand des Musikvereins „Eintracht“ Fützen wurde einstimmig bestätigt, neu ist Christoph Zeller als 3. Vorsitzender 
Fützen (stg) Der Vorsitzende Kurt Gleichauf berichtete auf der Jahreshauptversammlung ausführlich über das Konzert am 28. November, das ganz im
Zeichen der 25 Dirigentenjahre von Karl-Heinz Hübl stand und mit unterschiedlichen Musikstilen die Zuhörer begeisterte. 17 Auftritte, darunter ein
Doppelkonzert, hatte der Verein, er ist mit aktiven Musikern und 23 Zöglingen gut aufgestellt. Mit einer launigen kleinen Statistik dankte Dirigent Hübl
den Musikern und wies auf die gute Zusammenarbeit mit der Musikschule Blumberg hin, bei der die Zöglinge ausgebildet werden. Johann Zeller legte
den Kassenbericht vor und Ortsvorsteher Ewald Gut bestätigte eine einwandfreie Kassenführung. Auf die vielen unterschiedlichen Auftritte des
Musikvereins und der Bläserjugend bei kirchlichen Festen, Ständchen und Hochzeiten, Seniorenveranstaltungen, dem Dorfhock und dem beliebten
Oktoberfest ging Schriftführerin Daniela Zimmermann ein. Ortsvorsteher Gut dankte dem Musikverein und nannte ihn einen guten Botschafter für Fützen
. Bei den Wahlen wurde Stefanie Balka als 2. Vorsitzende ebenso bestätigt wie die Schriftführerinnen Katja Hübl und Daniela Zimmermann. Beisitzer
wurden Armin Gut, Andrea Gleichauf, Jens Meister, Tobias Scherer und Marc Gut (neu). Kurt Gleichauf gratulierte Lukas Gleichauf ( Tenorhorn ) zum
Erreichen des Silbernen Leistungsabzeichen und übereichte Urkunde und Nadel.

„Cooler“ Ausflug der SV-Jugend „Frostiger“ Besuch beim SC Freiburg
Die Jugendabteilung der SG Fützen - Epfenhofen hatte an diesem Wochenende ihren Jahresausflug, der uns nach Freiburg führte.
Für die 38 Kindern und Erwachsenen standen der Besuch der Freiburger Fußballschule mit einer Führung durch das Internatsgebäude, sowie das Bundesligaspiel des SC Freiburg gegen Hannover 96 auf dem Programm.
Der Tag begann mit erheblichen Wetterkapriolen und es war lange nicht sicher, ob wir Freiburg aufgrund der starken Schneefälle erreichen würden und ob das Bundesligaspiel stattfindet.
Kurz nach 12.00 Uhr kamen jedoch alle wohlbehalten auf dem Gelände der Fußballschule an. Nach dieser anstrengenden Anreise wurde erst einmal eine
Stärkung in der Internatsgastronomie eingenommen. Nachdem alle wieder bei Kräften waren, begann die Führung durch die Fußballschule. Die
Geschäftsleitung des Internats persönlich gab der Gruppe viele Informationen rund um den Schulbetrieb. Ausführlich wurde die große Belastung
beschrieben, welche die sechzehn Internatsbewohner auf sich nehmen, um vielleicht einmal zu dem 1% der Fußballer zu gehören, die einmal den Beruf
des Profifußballers erreichen. Von den 15- 19-jährigen Bewohnern wird neben einer guten schulischen Leistung, welche beim SC Freiburg in
Zusammenarbeit mit Kooperationsschulen umgesetzt wird, bis zu sieben Trainingseinheiten plus Punktespiel in der Woche abverlangt. Dies alles fern von Elternhaus und Freundeskreis.
Im Anschluss an die Führung ging es entlang des Trainingsgeländes auf direktem Weg zum Badenova- Stadion um Bundesligaluft zu schnuppern.
Das Spiel war lange Zeit ausgeglichen, jedoch verstanden es die Freiburger nicht, die wenigen Chancen zu nutzen. So kam es, trotz lautstarker
Unterstützung unserer Kinder, zu einer schmerzlichen Heimniederlage im Abstiegskampf der Breisgau-Brasilianer. Die Jugendlichen und Betreuer ließen
sich davon aber nicht die Stimmung vermiesen und nach einem langen und erlebnisreichen Tag kamen alle wieder wohlbehalten in der Heimat an. (07.03.10 – Bericht und Bild: J. Jakob)


Loslassen üben
In die Zeit nach den turbulenten Fasnachtstage passte der Vortrag im Gasthaus zur Linde" in Epfenhofen, zu dem das Vorstandsteam der St. Gallus Senioren eingeladen hatten.
Gertrud Neugart aus Villingen sprach zu dem Thema: Loslassen und mit weniger Ballast durchs Leben gehen. Die fachkundige ehemalige
Krankenschwester und Pfarrsekretärin, die nebenbei auch betroffenen Familien ehrenamtlich Trauerbegleitung anbietet, verstand es, die interessierten
Zuhörer mit ihren Empfehlungen zu fesseln. Jeder Mensch, so die Referentin, laufe täglich mit einem Rucksack voll Wackersteinen herum. Dabei gelte
es zu erkennen , dass nicht alle Wünsche in Erfüllung gehen könnten und es angebracht sei, Erwartungshaltungen immer wieder zurückzuschrauben.
Jeder Mensch täte gut daran, sich rechtzeitig auf ein Loslassen einzustellen, sei es bei Beziehungen, Tod des Lebenspartners, dem Weggang der Kinder,
oder dem Verlust des Arbeitsplatzes, bei Mobbing und Ungerechtigkeiten in allen Lebenslagen. Ganz wichtig sei es, solche Problemsituationen in der
Familie aber nicht zu tabuisieren, sondern gemeinsam Neuanfänge einzuüben, schließlich aber auch Gott in die alltäglichen Probleme, Fehler und Sorgen einzubeziehen.
Inge Fluck bedankte sich bei der Referentin für ihre aus reicher Lebenserfahrung entsprungenen Empfehlungen und Anregungen. (04.03.10 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Gertrud Neugart beim Vortrag und Inge Fluck (rechts) mit Frau Neugart

Für Sie gelesen Feuerwehr befördert Aktive
Fützen – Die Fützener Feuerwehr wurde voriges Jahr manchmal bis an die Grenzen der Belastbarkeit gefordert. Bei zwei
Großbränden, einem Brand mittleren Ausmaßes, bei Flächenbränden und schweren Verkehrsunfällen leisteten die Männer Schwerstarbeit, berichtete Abteilungskommandant Richard Müller bei der Generalversammlung.
Er verlas für die abwesende Schriftführerin den Rechenschaftsbericht. Er sprach dabei die Proben und Übungen an, wobei auch andere Wehren mit eingebunden waren.
Die Spezialausbildung für einige Kameraden spielte eine große Rolle. Und die Floriansjünger machten sich für die Dorfgemeinschaft verdient. Dazu sei
die Ausrichtung des Fützener Seniorennachmittags in der Buchberghalle erwähnt, der glänzend über die Bühne ging. Bei allen diesen Aktivitäten hätten
sich auch die jungen Kameraden hervorgetan, freute sich der Kommandant. Zusammen mit dem Stellvertreter des Gesamtkommandanten, Friedhelm
Friker, beförderte Müller zwei Kameraden zum Hauptfeuerwehrmann beziehungsweise Löschmeister und überreichte Urkunde und Nadel.
In diesem Jahr werden die vorhandenen Löschwasserstellen zum Thema gemacht, wozu auch die Hydranten gehören. Für ein Feuerwehrgerätehaus
liege ein Planungsvorschlag von Ortsvorsteher und Architekt Ewald Gut vor, sagte Müller. Er sei zuversichtlich, dass 2012 mit dem Bau begonnen
werden könne, ergänzte er. Die Wehr habe derzeit 42 aktive Wehrmänner und -frauen, fünf Männer in der Altersmannschaft und 26 Jugendliche.
Der Kassenbericht von Ottmar Eckert wies ein Minus von 41 Euro auf, was zu verkraften sei. Ein Kostenfaktor seien die Ausgaben für die Gemeinschaftspflege, Geschenke und Ehrungen, schilderte der Kassierer.
Der Jugendwart und zugleich stellvertretende Abteilungskommandant Patrick Gleichauf hat mit den 26 Jugendlichen aus Fützen, Achdorf und Epfenhofen,
die gemeinsam die Jugendfeuerwehr bilden, insgesamt 36 Proben durchgeführt. Er sprach den Mädchen und Jungen, acht von ihnen waren bei der
Versammlung anwesend, seine Anerkennung aus. Sie alle hätten ihren älteren Kameraden sehr geholfen, so sein Lob. Der Teamgeist in der Jugendwehr
sei vorbildlich, ergänzte Patrick Gleichauf. Arnold Gleichauf, stellvertretender Ortsvorsteher und Feuerwehrmann, fand Dankesworte für die Einsätze, die Veranstaltungen und die vorbildliche Jugendarbeit.

Bild: Baltzer
Südkurier – 01.03.10

Für Sie gelesen
Western Rider schwingen das Lasso Blumberg. »Wir sind berühmt für die schnellsten Generalversammlungen der Welt«, eröffnete die Vorsitzende Natascha Rimbrecht am Donnerstagabend
den Mitglieder des Vereins Western Riding Randenhof. Und genauso rekordverdächtig reibungslos vollzog sich dann auch die Veranstaltung, zu der
immerhin zwölf der siebzehn Mitglieder in das Gasthaus Längenhof in Riedöschingen gekommen waren.
Die zweite Vorsitzende Petra Meßmer zeichnete in ihrem Protokoll eine lebendige Vereinsarbeit rund ums Pferd nach. Bereits im Frühjahr 2009 konnten
sich die Mitglieder im Umgang mit der »Rope« – so nennen echte Cowboys ihre Fangleine – bei einem Lasso-Kurs in Buchenbach-Himmelreich üben. Ein
heilpraktisches Seminar brachte die Nützlichkeit von Schüssler-Salzen für Mensch und Tier näher, und als Höhepunkt stand Ende August der vierte, sehr gut besuchte Sternritt an.
Auch 2010 wird ein aktives Jahr für die Fans des Western Riding werden, das neben Seminaren über Physiotherapie bei Pferden und einem Erste Hilfe
Kurs für die stolzen Vierbeiner die fünfte Auflage des beliebten Sternritts enthält. Um über aktuelle Entwicklungen im Reitsport auf dem laufenden zu
bleiben, stehen auch Besuche der »Eurocheval« und »Americana«, zwei Pferde-Fachmessen, auf der Agenda. Zuerst steht am 17. April allerdings der »Frühjahrsputz« auf dem Randenhof an.
Nachdem der Verein nun im fünften Jahr besteht, standen die ersten »großen Wahlen« für die Vereinsführung an. Dabei blieb der Kern der
Vorstandschaft erhalten: Die Mitglieder bestätigten sowohl Natascha Rimbrecht als auch Petra Meßmer einstimmig als erste und zweite Vorsitzende. Da
Birgit Volz, die übrigens einen tadellosen Kassenbestand vorweisen konnte, nicht mehr als Kassenwart zur Verfügung stand, wurden Sabine Meßmer –
einstimmig – mit den Vereinsfinanzen betraut. Petra Pahl und Andrea Korhummel runden als Beisitzer den Vorstand der »Western Rider« ab. Von Jürgen Wolfer

Sie bilden das Vorstandsteam der Western Reiter (von rechts): Natascha Rimbrecht, Andrea Korhummel, Petra Pahl, Sabine Meßmer und Petra Meßmer.
Schwarzwälder Bote - 26.02.2010

Alter Brauch findet Zuspruch Eggäsli schlagen Scheiben beim Fasnetfunken
Nach 70 Jahren Pause ließ die Eggäsli-Zunft den uralten Brauch, am alten Fasnachtssonntag in Verbindung mit dem Abbrennen "Fasnetfunkens" glühende Holzscheiben ins Tal zu schleudern,
in diesem Jahr wieder aufleben. Gegen hundert Besucher ließen sich zu diesem Spektakel auf den im tiefen Schnee liegenden "Bielwasen" locken. Zunftmeister Manfred Arlt erläuterte
bei seiner Begrüßung die Zeremonie. Als das lodernde Fasnachtsfeuer die Szene ausleuchtete, begannen die Mitglieder des Narrenrates unter dem Beifall des Publikums, die
funkenstiebenden Scheiben über die "Abschussrampe" zu schleudern. Dabei wurde jeder Scheibe ein Wunsch mit auf den Weg gegeben. Die guten
Wünsche, vom Narrenvater lautstark ausgerufen, galten vor allem den örtlichen Vereinen für ihre geplanten Aktivitäten im laufenden Jahr.
Nach anfänglichen Startschwierigkeiten kamen die Scheibenschläger so richtig in Übung und die Scheiben flogen weit hinunter ins Tal Richtung
Epfenhofen. Nachdem Arlt alle Vereine und Monatsabläufe abgehandelt hatte, durften gegen einen geringen Obolus auch die Gäste ihr Glück versuchen und den Scheiben fromme persönliche Wünsche mit auf den Weg geben.
Für das leibliche Wohl war wieder bestens gesorgt und gut gelaunt über die wieder gut verlaufene fünfte Jahreszeit versammelte sich abschließend der
harte Kern zum obligatorischen endgültigen Ausklang im Gasthaus zum "Kranz" beim "Giggel-Essen".
Wie in grauer Vorzeit, sollte das große Funkenfeuer aber auch dieses Jahr wieder dazu verhelfen, den Winter endlich zu vertreiben. (22.02.10 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Fasnet ade So ein Tag, der dürfte nie vergehen
Ein herrlich sonniger Wintertag war den Narren und Besuchern am gestrigen Dienstag beschieden, als zum Fällen des Narrenbaumes geblasen wurde.
Holzhauermeister Michael Meister fräste mit der Motorsäge fachkundig zwei Kerben, und schon fiel der Baum samt Butzle mitten auf den Dorfplatz.
Erfahrung im Verwerten des 20 Meter langen Stammes hat inzwischen auch Zunftmitglied und Pressewart der Eggäsli, Bruno Spieß, er gewann bei der Verlosung den Baum zum dritten Male in Folge.
Nach diesem Spektakel aber füllte sich die Buchberghalle schnell mit der großen Kinderschar samt Eltern und Omas, um beim kunterbunten
Kindernachmittag noch einmal richtig Dampf abzulassen. Bei munteren Wettspielen gab es nette Sachpreise zu gewinnen.
Der Höhepunkt des Nachmittags aber war die nicht enden wollende Polonaise. Dies war der Auftakt zum Empfang von Wurst und Wecken, die
Narrenvater Manfred Arlt mit seinen Helfern, wohlgemerkt, vorschriftsmäßig hygienisch mit Handschuhen ausgestattet, verteilte.
Die Power-Girls erfreuten die Gäste noch einmal mit ihrem Piratentanz, derweil ließen sich die Muttis und Omas von den flotten Bedienungen mit Kaffee und Kuchen bei "christlichen Preisen" verwöhnen.
Unter Heulen und Wehklagen und begleitet von dumpfen Trommelschlägen zog bei einbrechender Dunkelheit der harte Kern des Narrenvolkes zum
Bahnhof, wo der Butzle verbrannt wurde. Doch am kommenden Sonntag, am "alten Fasnetsunntig", lädt die Eggäasli-Zunft nach dem Abbrennen des
Fasnetfunkens noch einmal zum feurigen Finale auf den "Bielwasen" ein.
Als absolutes Novum werden erstmals nach Kriegsende wieder glühende Scheiben funkenstiebend und begleitet von guten Wünschen ins Tal
geschleudert. Nach diesem Schauspiel wird dann endgültig das "Fasnethäs" mottensicher im Schrank verstaut, frei nach dem Motto: Noch de Fasnet, isch vor de Fasnet.
(17.02.10 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Umzug lockt auch auswärtige Gäste Buchberghalle platzt aus allen Nähten
Lange war die Buchberghalle nicht mehr so voll wie am Fasnachtsmontag nach dem kleinen, aber feinen Umzug. Dieses Jahr fehlte der Wagen der
Feuerwehr, doch der Riesenaufbau der Eggäsli-Zunft und einige kleinere Auftritte waren eine Augenweise.
Erfreulich auch, dass mehrere Abordnungen von Blumberg gekommen waren und so das bunte Bild beim Umzug und danach in der Halle bereicherten.
Dauergäste sind die "Gäle Mölli" von der Narrengesellschaft Grimmelshofen. Trotz des nächtlichen Arbeitseinsatzes bei der "Katzenmusik" waren die
bestens gelaunten Musiker des MV-Fützen noch immer gut drauf und sorgten für eine Top-Stimmung.
Alle jugendlichen Tanzformationen aus Fützen, sowie auch die TOP-Ten aus Blumberg, sorgten mit ihren akrobatischen Tanzeinlagen und ihrem bunten
Outfit für jede Menge Augenschmaus und wurden immer wieder zu Zugaben aufgefordert. Nach dem fernsehreifen Auftritt der Fützener Gardemädchen schloss Narrenvater Manfred Arlt den offiziellen Teil des Nachmittags.
(16.02.10 - Bericht und Bilder: E. Schüle)

Katzenmusik unterwegs
Frühmorgens, eh in Fützen die Hähne kräh'n (es gibt keine mehr), sind am Fasnachtsmontag hartgesottene Jungmusiker im Dorf unterwegs, um die
schlafenden Bürger mit lauten und teils auch schrägen Tönen, die jede Guggenmusik in die Schranken weist, aus den Betten zu hieven. Natürlich haben
die nimmermüden Bläser ihre Stammquartiere, wo es eine geistreiche Stärkung gibt.
Die stets "allwissenden" Musiker holten gestern Morgen auch flugs das Geburtstagskind "Heidi vom Mühläckerweg" aus dem Bett, um mit ihr
standesgemäß auf ihren Geburtstag anzustoßen, sie aber auch im wahrsten Sinne des Wortes hochleben zu lassen. (16.02.10 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Köstliche „Schweinereien“ Feuerwehr lädt zum Kesselfleischessen
Auch in diesem Jahr scheuten die Fützener Floriansjünger weder Kosten noch Zeit, und bauten das Feuerwehrgerätehaus am Fasnachtsmontag wieder in
einen Mehrsterne-Gourmet-Tempel um. Die Kundschaft zum beliebten Kesselfleischessen ließ nicht lange auf sich warten und die "saumäßig" gut
zubereiteten Leckereien fanden reißenden Absatz, so dass die umfunktionierte Speisehalle wieder aus allen Nähten platzte.
Zunehmend kommen alljährlich immer mehr hungrige Narren aus der ganzen Umgebung, um sich an den Fützener Schlacht-Spezialitäten zu laben.
Auch "Selbstabholer" gehören zu den Stammgästen der zufrieden dreinblickenden "Löschtruppe". (15.02.10 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Für Sie gelesen: Eggäsli Man Group bringt Gäste zum Toben
Fützen (blu) Beim Programmabend der Eggäsli-Zunft in Fützen hob das Publikum ab: in der Eggäsli-Air. Attraktive Stewardessen erklärten wichtige
Einrichtungen wie die Verpflegungsstation, und schon fesselte die Garde Fützen das Publikum mit einem elegant fetzigen Tanz, der Saal klatschte. Die
Landfrauen Klärle Schmid sowie Vera- und Ursula Arlt zeigten bei einer Pariser Modenschau, wie vielfältig sich eine lange weiße Unterhose tragen lässt.
Einen weiteren Tanz mit schöner Choreografie bot die Gruppe „Man eater“ (Männerfresser), die 15 jungen Damen der Trainerinnen Manuela Gleichauf, Andrea Schmid und Tanja Happle begeisterten.
Mit hintergründigen Fragen zu ihrer Ehe brachte Narrenmutter Ursula Arlt ihren Mann und Narrenvater Manfred Arlt bei einem „ganz normalen Gespräch“ am Frühstückstisch ins Schwitzen.
Danach begeisterten heimische Zirkustalente. Linda Scherer, Kathrin und Cindy Jung sowie Julia Eckert jonglierten mit Bällen und einem Jojo,
akrobatisch und anmutig Hochseilartist Ferdi Hettich, das Seil spannten die Clowns Stefan Schmid und Edgar Basler. Ihre Sprungkraft und Eleganz
bewiesen die Tiger Markus Röthenbacher, Tobias Scherer, Christof Arlt und Stefan Werner von Dompteurin Susi Säbelzahn (Manuela Gleichauf) am
Trampolin und beim Sprung durch den Feuerreif. Zauberer Timo Meister setzte die Gesetze der Schwerkraft außer Kraft! Viel Gaudi bot auch das
Zersägen und anschließende Zusammensetzen von Ralf Gleichauf durch „Sergej den Säger“ (Michael Werner).
Rhythmus brachten die sieben Damen der Fützener Tanzgruppe „Spirits“ auf die Bühne. Aktuellen Dorfklatsch bis tief hinein in einzelne Familienleben
servierten Manuela Gleichauf, Ferdi Hettich, Edgar Basler. Stefan Schmid, Jens Meister, Michael Werner, Markus Röthenbacher und Dieter Gleichauf
beim Stammtisch im „Galli“. Eine Glanznummer bot der Musikverein Fützen mit der „wahren Geschichte von Rotkäppchen und dem Wolf“, die übrigens
im Randenwald spielte. Kurt Gleichauf, Armin Gut, Gerd Gut, Marc Gut, Peter Meister und Christoph Zeller hatten die Lacher auf ihrer Seite.
In den Dschungel entführte die Männertanzgruppe der Eggäsli die närrischen Gäste mit der Nummer „Tarzan sucht Jane“. Die Halle tobte, die Tänzer
kamen nur deshalb um eine Zugabe herum, weil sie am Montagabend beim Männertanzwettbewerb der Eggäsli ab 20.15 Uhr in der Buchberghalle antreten.
Und dann kam die „Eggäsli Man Group“. Was Jens Meister, Tobias Scherer und Markus Röthenbacher im Stil der Blue Man Group auf selbst gebauten
und gebogenen Kunststoffrohren an Klängen hervorbrachten, war hörens- und sehenswert, ein Topact, den Timo Meister an der Gitarre noch würzte.
Nach einer Trommelsession mit rotblauen Wasserfontänen tobte das Publikum und forderte Zugabe.
Nach dreieinhalb Stunden ging ein unterhaltsames Programm zu Ende. Bruno Spiess brachte seine Premiere als Moderator launig und souverän über die
Bühne. Und er gewann er zum dritten Mal in Folge den Narrenbaum. Narrenvater Manfred Arlt dankte anschließend allen Aktiven sowie den Helfern. Zur
Musik der gut aufgelegten Band „Forever“ schwangen viele das Tanzbein, die Bar war ein weiterer Anziehungspunkt. (SÜDKURIER - 15.02.2010)

Fetzige Party am „Schmotzige“
Mit einer bunten und abwechslungsreichen Party warteten die Kinder der Grundschule am „Schmotzigen“ auf die Ankunft der Eggäsli. Viele Schüler aller
Schuljahre hatten sich wieder unterhaltsame Programmbeiträge einfallen lassen.
Neben Zaubertricks, gespielten Witzen, pantomimischen Liedern und Tänzen gab es auch Instrumentalvorträge, kurze Sketsche und sogar eine
Büttenrede. Zwischendurch sangen alle Kinder des 2. – 4. Schuljahres immer wieder schwungvolle Lieder.
Gestärkt wurden die Schüler mit Muffins, Kuchen und Fasnetgebäck, gebacken von Katja Berrer, Beate Basler, Angela Gleichauf und Anje Brutsche. So
konnten die Kinder die Zeit bis zur Ankunft der Narren bestens überstehen und gegen 10 Uhr stürmten dann alle mit dem Fützener Fasnetlied auf den Lippen den Narren hinterher in die fasnachtliche Freiheit.
(14.02.10)

Schmotziger Dunschtig in Fützen und Epfenhofen
Im Epfenhofener Kindergarten war schon früh am Morgen Halligalli, Kinder und die Erzieherinnen waren "gut drauf" und tanzten und sangen wie wild und ganz närrisch.
Als um 9.30 Uhr die Eltern und die Schneckenzunft eintrafen, führten die Kinder einen gut einstudierten närrischen Kinderzirkus vor. Danach ging es,
wohlbehütet von der Feuerwehr und voran die Schneckenzunft in einem langen Marsch in die Epfenhofener Narrenhalle "Biesental".
In Fützen wurde programmgemäß Ortsvorsteher Ewald Gut von der Eggäsli Zunft, nach starker Gegenwehr entmachtet. Danach wurden die Schüler unter Absingen des Fützener Narrenliedes in die Freiheit entlassen.
Narrenbaum Fützen Trotz eisigem Schneegestöber versammelte sich eine respektable Anzahl Fasnachts-Interessierte, um dem alljährlichen Spektakel beim Erstellen des
Narrenbaumes durch die Freiwillige Feuerwehr beizuwohnen. Mit klammen Fingern begleitete der Musikverein die Zeremonie mit närrischen Klängen. Dann aber ging es hurtig in die warmen Gaststätten und
Verinsheime, um bei Glühwein oder Kaffee Körper und Geist neu aufzurüsten. (12.02.10 – Berichte und Bilder: E. Schüle)

Närrisches Altenwerk Senioren von Fützen und Riedöschingen vom Fasnachts-Virus angesteckt
Närrisch herausgeputzt erlebten die Senioren von Fützen und Riedöschingen im Gasthaus "Zum Kranz" (Galli) einen fröhlichen Nachmittag.
Doch zu Beginn der stimmungsvollen Zusammenkunft forderte Sitzungspräsident Ewald Wilhelm die Gäste auf, in einer Schweigeminute der
verstorbenen Mitbürgerin Anna Scheuch zu gedenken. Anna Scheuch gehörte in ihren gesunden Jahren zu den treuesten Besuchern der Altentreffs in Fützen.
Nach der obligatorischen Kaffeerunde ging es aber dann Schlag auf Schlag. In edlem Wettstreit zwischen den Narren aus Riedöschingen und Fützen
wurde unter großem Beifall viel Gereimtes und Ungereimtes närrisch aufgetischt. Ewald Wilhelm begleitete die stimmungsvollen Lieder auf seinem Akkordeon. (12.02.10 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Feuerwehr ganz närrisch Fastnachtsparty im Gerätehaus Fützen
Wohin nach dem Umzug? Ins Geräthaus Fützen Am So 14.02.2010 findet die erste Fastnachtsparty im Gerätehaus Fützen statt. Gestartet wird um 17:00 Uhr.
An der Schneebar heizt der heiße Jägermeister den Gästen ein. Glühwein sorgt für warme Füße. In der Blaulichtbar mit Stimmung dem Morgen entgegen. Der Feuerburger wird den Hunger nehmen.
20. Traditionelles Kesselfleischessen der Feuerwehr Fützen, Gaumenfreuden für junge und alte Narren
Am Fastnachtsmontag den 15.02.2010 findet wieder das traditionelle Kesselfleischessen der Feuerwehr Fützen im Gerätehaus Fützen statt. Gestartet wird wie jedes Jahr ab 11:00 Uhr.
Die Gäste werden wieder mit köstlichen Gaumenfreuden aus der Metzgerei wie Kesselfleisch, Bauchspeck, Sauerkraut, Bauernbratwürste und Kuttelsuppe verwöhnt. Für Kinder gibt es natürlich auch Wienerle.
Wie jedes Jahr gibt es wieder ein reichliches Angebot an verschiedenen Schnapssorten aus der heimischen Brennerei.

Für Sie gelesen: Schöne Beine und tolle Kostüme im Saal Von Hans Herrmann
Fützen. »Hey es geht ab, wir feiern die ganze Nacht, die ganze Nacht« war der bezeichnete Hit des Abends bei der »Warm-up Party« des SV Fützen. In
der prall gefüllten Buchberghalle tummelten sich zahllose junge Narren. Vom coolen Outfit bis zum fantasiereichen Kostüm präsentierte sich ein bunte Palette gut gelaunter Besucher.
Mit einem wahren Augenschmaus von acht Tanzgruppen, wurde die Fastnachtsparty nicht nur optisch aufgelockert. Auch die etwas älteren Gäste, wie
der Fützener Narrenvater Manfred Arlt und die routinierten Fußballgrößen wie Frank Berrer, Christoph Fluck, Uwe Müller oder Klaus Boma, fühlten sich in
dem närrischen Reigen sichtlich wohl. Im Service strahlte auch die Vorstandsriege mit Andreas Palka und Thomas Basler als gekonnte Pizzabäcker gute
Laune aus. An der überdimensionalen Bar und am Weizenbierstand herrschte dichtes Gedränge.
Auf den närrischen Podium ließen es die acht Tanzgruppen so richtig krachen. Mit den »Meneater« des Trainertrios Manuela Gleichauf, Andrea Schmid
und Tanja Happle, den »Spirits« von Verena Basler sowie der traditionellen Garde präsentierten sich gleich drei Fützener Gruppen auf der Bühne. Mit
einem Medley auf Abba Melodien sorgte die einheimische Garde für einen fulminanten Schlusspunkt. Katja Hübl, Christina Hübl, Carmen Günthner,
Sabrina Reichhart, Daniela und Anja Zimmermann, Anika Gleichauf und Linda Scherer demonstrierten ein Feuerwerk von rassigen Beinen. Die
»SickPacks« aus Ewattingen, die Funken aus dem Brigachtal, die »Top-Teens« aus Nordhalden, die Garde Ewattingen sowie eine Tanzgruppe aus Behla zeigten weitere verführerische Darbietungen.
DJ Sny aus Blumberg sowie Markus Röthenbacher, der mit seiner souveränen Ansage sein Allround-Talent bewies, sorgten für einen stimmungsvollen Rahmen.
(Schwarzwälder Bote - 07.02.2010 - aktualisiert am 07.02.2010 20:56)

St. Gallus-Senioren ganz närrisch
Einen kunterbunten Nachmittag erlebten die Senioren von Epfenhofen im Landhotel "Löwen" in Epfenhofen. Es gab viel zu lachen bei den vorgetragenen
Sketschen und Gedichte, bei denen mal die Männer und mal die "Weiberleut" auf die Schippe genommen wurden. Bei bester Unterhaltungsmusik durch
das hauseigene "Duo Montana" wurde auch kräftig das Tanzbein geschwungen, was nicht zuletzt dem Appetit auf das gemeinsame zünftige Abendessen
förderlich war. Inge Fluck und ihr Vorstandsteam hatte den rundum närrischen Nachmittag wieder bestens vorbereitet. (05.02.10 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Zum Leben erweckt Eggäsli-Zunft Fützen lässt alten Fasnachtsbrauch wieder aufleben
Am diesjährigen "Altenfasnachtssonntag" (21. Februar) erwartet interessierte Bürger und Gäste auf dem "Bielwasen" ein bis heute fast vergessenes Schauspiel.
Nach Abbrennen des "Fasnetfunkens" werden von den Zunftmitgliedern vorbreitete Holzscheiben im Feuer zum glühen gebracht und von einer
"Startrampe" ins Tal geschleudert. Diese Scheiben werden dazu auf lange Haselnussstecken aufgespießt. Bevor der Scheibenschläger die glühende
Scheibe auf den Weg ins Tal schickt, ruft er lautstark: "Schiebe, Schiebe, wem solscht du gelte ?" Der dann abgeschlagenen Scheibe gibt er sodann die
besten Wünsche für ein Ereignis im Dorf oder Fest mit auf den Weg. 12 Scheiben werden geschlagen für jeden Monat des Jahres eine. Bei einem Fehlversuch wird der Vorgang wiederholt.
Zu diesem Spektakel laden die Eggäsli die ganze Einwohnerschaft ein. Schon ab 14 Uhr kann man in Verbindung mit einem Spaziergang das
Aufschichten des Fasnetfunken-Materials verfolgen. Das Fasnetfeuer wird um 19.00 entzündet.
Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt, warme Kleidung und gutes Schuhwerk wird empfohlen. Nach dem offiziellen Scheibenschlagen kann
Jedermann gegen einen kleinen Unkostenbeitrag das Kunststück, eine glühende Scheibe mit einem persönlichen Wunsch ins Tal zu schicken,
ausprobieren. Altere Fützener Bürger können sich noch daran erinnern, dass vor dem Weltkrieg der Brauch des Scheibenschlages in Fützen gepflegt
wurde, damals wurden die brennenden Scheiben vom "Hardbuck" (680 ü.d.M.) aus ins Tal geschleudert, gut abgefeuerte Scheiben zischten und rollten
damals bis hinab in den "Brusel". Zu Beginn des Krieges erlosch dieser Brauch, zumal, wie erinnerlich, auf dem Hardbuck vom Militär eine "Flugwache"
mit Unterstand eingerichtet war und das Umfeld zum "Sperrgebiet" erklärt wurde.
Leider kann dieser Feuerzauber auf dem Bielwasen im Dorf nicht verfolgt werden, die Scheiben werden ins offene Feld Richtung Epfenhofen geschleudert und werden den "Schnecken" heimleuchten.
Infokasten: Das Scheibenschlagen gehört zu den wohl ältesten überlieferten Fasnachtsbräuchen und ist urkundlich bereits aus dem Jahre 1090
dokumentiert, es wird heute vor allem in Tirol und Vorarlberg, aber auch im Schwarzwald gepflegt. Auch in Fützen soll dieser schöne Brauch, mit dem
übrigens der Winter vertrieben werden soll, künftig nun wieder einen Schlussakzent der jeweiligen Fünften Jahreszeit bilden. (04.02.10 - Bericht: Erich Schüle, Bild: Privat)

Michael Werner beim ersten Test

Fleißige Jungfußballer SV-Jugend übernimmt Patenschaft bei der Museumsbahn
Kurz vor Eintritt des Winters machten die jugendlichen Kicker des Fützener Sportvereins ihr Versprechen wahr, Vegetationsarbeiten auf der Bahnstrecke von Weizen nach Zollhaus-Blumberg zu übernehmen.
Zusammen mit einigen Erwachsenen, rodeten sie die Böschung am Portal Richtung Beggingen. Sobald es die Witterung zulässt, werden sie das Umfeld
am Portal Richtung Randenhof in Angriff nehmen. Es ist dies eine lobenswerte "Patenschaft" der jungen Sportler, womit sie zeigen, dass sie nicht nur
Fußball spielen können und bei der Bahn hofft man, dass dieser Einsatz Nachahmer bei der einheimischen Bevölkerung oder auch Vereinen findet. Es
gibt viel zu tun. Auf einer Streckenlänge von zwei mal 25 Kilometer müssen alljährlich 28 Bauwerke, Tunnel-Portale, Stützwände, Überführungen und
deren Umfeld unterhalten und gepflegt werden, um die Verkehrs-und Betriebssicherheit zu gewährleisten, aber auch, um den Fahrgästen, die
bekanntlich inzwischen aus ganz Europa anreisen, einen optimalen Blicke auf unsere herrliche Landschaft zu ermöglichen.
Die Mitarbeiter der IGWTB und die WTB leisten hier permanent ebenfalls vorbildliche Arbeit. In Zusammenarbeit mit der Museumsbahn erfolgt zu Zeit
über das Ingenieurbüro Schweizer, Blumberg, die genaue Erfassung aller Bauwerke auf dieser Strecke. Siehe auch Aufruf der Muba im "Blättle" vom 21.1.2010, Seite 5, Tel. 07702/ 477 605
(01.02.10 – Bericht und Bild: E. Schüle)


Glückspilze Weihnachtsaktion bei der Metzgerei Gut Fützen-Stühlingen
Anlässlich ihrer Werbeaktion in der Weihnachtszeit hatten die Kunden die Möglichkeit, einen Geschenkkorb im Wert von 75, 50 und 25 Euro zu gewinnen
. Am vergangenen Freitag nun wurden auf neutralem Boden im Kindergarten von Stühlingen die Gewinner ermittelt.
Der Erste Preis geht an Hilde Heer, Stühlingen-Bettmaringen, für den zweiten Geschenkkorb wurde Hilda Röthenbacher, Fützen, ermittelt und der dritte Preis geht nach Blumberg zu Petra Grigull.
Herzlichen Glückwunsch. Zur Gewinnziehung war auch Edith Kaufmann, Vorstandsvorsitzende des Katholischen Frauenvereins Stühlingen gekommen,
der Träger des Kindergartens von Stühlingen mit zur Zeit 70 Kindern ist. (30.01.10 – Bericht und Bilder: E. Schüle)
St. Vitus Zehn Jahre Kirchlicher Bauförderverein Fützen
Seit nunmehr zehn Jahren unterstützt der am 15. November 1999 gegründete Kirchliche Bauförderverein St. Vitus Fützen, die Katholische Kirchengemeinde mit jährlichen finanziellen Zuschüssen.
Für die in den Jahren 1990 und 1999 durchgeführten Außen-und Innenrenovation musste die Kirchengemeinde seinerzeit einen Schuldendienst von 1,4
Millionen Mark schultern. Zwar unterstützte das Erzbischöfliche Ordinariat in Freiburg dies Baumaßnahmen großzügig und auch die Kirchenmitglieder
tragen seither mit großherzigen Spenden zur Schuldentilgung bei. Um diesen Schuldendienst abzufedern, aber auch wieder Rücklagen für weiter
anstehende Erhaltungsmaßnahmen in der Pfarrkirche, am großen Pfarrhaus und der Antoniuskapelle zu bilden, wurde von den Verantwortlichen der Bauförderverein mit zunächst 26 Mitgliedern ins Leben gerufen.
Heute zählt der Verein 61 zahlende Mitglieder und so konnte diese segensreiche Einrichtung bis heute mit 15.000 Euro zur Schuldentilgung beitragen.
Bei einem unveränderten Jahresbeitrag von mindestens 20 Euro sind auch heute weitere Mitglieder willkommen.
Vor allem die ursprünglich der politischen Gemeinde gehörende Antoniuskapelle, heute im Besitz der Pfarrgemeinde, bedarf einer dringenden
Renovation im Außenbereich. Dieses etwa 200 Jahre alte Kleinod ist dem Hl. Antonius von Padua geweiht und wurde zuletzt im Jahre 1976 durch
Eigenleistung der damaligen Pfarrgemeinderäte und einiger Helfern außen und im Dachbereich renoviert. Weitere Informationen beim Vorsitzenden Theo Zeller, Telefon 07702/41133.
(24.01.10 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Historisches Kleinod Wasserversorgung in Fützen anno 1908
Dieser Tage entdeckte Wassermeister Robert Tritschler eine echte Rarität, nämlich einen Lageplan der Wasserversorgung aus dem Jahre 1908. Nach
diesem Plan wurde nach Aussage von Tritschler schon oft gesucht, doch bekanntlich sind alle diesbezüglichen Unterlagen beim Endkampf um Fützen 1945 im Rathaus verbrannt.
Nun überbrachte der Sohn des ehemaligen "Brunnenmeisters" Josef Gräble Tritschler dieses wohl einmalige Exemplar, wenn auch in einem etwas
desolaten Zustand. Meister hatte den Plan bei Aufräumungsarbeiten auf dem Dachboden gefunden.
Wenn auch die Wasserleitungen heute längst genau vermessen sind, gibt diese nun 100-Jahre alte Urkunde interessante Einblicke, wie früher die
Wasserleitungen verliefen und dieser Plan wohl als Grundlage für die Arbeiten bei der Verlegung Wasserleitung diente.
An Hand dieser Ausfertigung ist aber auch klar zu erkennen, wo und wie Fützen in den letzten 100 Jahren gewachsen ist und sich ausgedehnt hat. So ist
logischerweise weder von den Baugebieten auf dem Stutz oder im Bohlwald nichts zu sehen, dafür sind Häuser auszumachen, die längst nicht mehr, oder heute in einer anderen Bauflucht, stehen.
So ist zum Beispiel der hintere Mühleweiher mit Kanal deutlich auszumachen. Interessant aber auch die eingezeichnete Notkirche im Homberg (Arlt), die
in den Jahren um 1885 als Notkirche von der Römisch-Katholischen Kirchengemeinde erbaut, später aber bis zum Neubau 1930 von der Alt-Katholischen Kirchengemeinde genutzt wurde.
Aus dem Plan ist weiter zu entnehmen, dass Fützen damals zum Amtsbezirk Bonndorf gehörte und das Wasserwirtschaftsamt in Thiengen (Tiengen) seinen Sitz hatte.
Tritschler wird das seltene Exemplar, das rechtlich Eigentum der Stadt ist, dort laminieren lassen und in Verwahrung geben. Da der Plan sicher bei
vielen Bürgern auf Interesse stößt, wird Ortsvorsteher Ewald Gut diesen anlässlich der Bürgerversammlung am 18. März in der Buchberghalle zur Einsichtname zur Verfügung stellen.
(24.01.10 – Bericht und Bilder: E. Schüle)
Senioren gut unterhalten Bgm. Markus Keller und OV Ewald Gut zu "Sängerknaben Ad honorem" beim Jugendchor gekürt
In diesem Jahr lud die Freiwillige Feuerwehr von Fützen zum geselligen Seniorennachmittag ein. Abteilungskommandant Richard Müller konnte dazu
auch erstmals den neuen Bürgermeister Markus Keller begrüßen.
Grußworte sprachen des Weiteren Ortsvorsteher Ewald Gut, Pfarrer Armin Luhmer, sowie Ilse Werner für die Landfrauen. Für Unterhaltung bei Kaffee
und Kuchen sorgte der Jugendchor Fützen unter der Leitung von Renate Günthner.
Beim "Fützener Lied" sorgte die agile Dirigentin für eine Überraschung, indem sie spontan den Bürgermeister, wie auch den Ortsvorsteher auf die Bühne
holte und beide sangen ohne Zögern aus voller Kehle mit. Sogar Bürgermeister Keller hatte schnell die eingängige Melodie intus und die beiden
Honoratioren erhielten den wohlverdienten Beifall. Ob sie künftig in die Singstunden kommen, blieb allerdings unbeantwortet.
Den Rest des geselligen Nachmittages umrahmte die Jugendkapelle des Musikvereins unter der Leitung von Peter Meister. Die lustigen Beiträge,
Sketsche der Jugendfeuerwehr und des Kommandanten, sowie von Ilse Werner wurden ebenfalls mit bravem Beifall von den Senioren belohnt.
Wie jedes Jahr wurden an diesem Nachmittag die jeweils jüngsten und ältesten Bürger von Fützen mit einem Präsent geehrt. Die ältesten anwesenden
Bürger waren Olga Selb und Rudolf Hettich, die Jüngsten Mechthild Wilhelm und Elmar Gruber.
Interessant war auch der Rückblick von Ortsvorsteher Ewald Gut über die zurückliegenden 35 Jahre, denn am 1 Januar 1975 wurde Fützen nach
Blumberg zwangseingemeindet. Gleichzeitig lud Gut bei dieser Gelegenheit alle Bürger zu einer Bürgerversammlung am 18. März ein, wo er über
weitere interessante Daten aus dem Stadt-und Gemeindewesen informieren wird. (18.01.10 – Bericht und Bilder: E. Schüle)
Musikernachwuchs Musikverein "Eintracht" Fützen hat keine Nachwuchssorgen
Mit 60 aktiven Mitgliedern hat der Musikverein Fützen den höchsten Mitgliederbestand seit seinem Bestehen. Trotzdem legen die Vereinsverantwortlichen
die Hände nicht in den Schoß und bemühen sich ständig für Nachwuchs zu sorgen. So haben auch in diesem Jahr wieder Jugendliche ab acht Jahren die
Möglichkeit, dem Verein zunächst als Zögling beizutreten. Am Samstag nun folgten sieben Buben und Mädchen der Einladung zu einem
"Schnuppernachmittag" im Proberaum des Vereins, testweise ihre Puste an den verschiedenen Instrumenten zu ergründen. Dabei wurden sie von den
"Fortgeschrittenen" Bläsern locker über die Handhabung eines Instrumentes informiert.
Kurt Gleichauf, Erster Vorstand, gab den Eltern Informationen über die weitere Vorgehensweise, falls diese sich zu der nach Fasnacht beginnenden
Ausbildung ihrer Kinder entschließen. Dabei wies er auch auf die hervorragende Zusammenarbeit mit der Musikschule in Blumberg hin, wo die Kinder
die Möglichkeit haben, später die Leistungsabzeichen in Bronze, Silber und Gold zu erwerben und nach Erreichen des Silbernen Leistungsabzeichens sogar bei der Stadtmusik mitspielen dürfen.
Vor Ort liegt die Ausbildung in den Händen von Peter Meister, Dirigent der Bläserjugend. Auch Carolin Gleichauf wird sich nach ihrem derzeitigen
Auslandsaufenthalt wieder behutsam in Theorie und Praxis um die Jugendlichen kümmern. Weitere Information bei Kurt Gleichauf, Tel 07702/5453, oder mvfuetzen@arcor.de (17.01.2010 – Bericht und Bilder: E. Schüle)
Gutes Sammelergebnis Sternsinger von Fützen und Epfenhofen waren wieder erfolgreich unterwegs
Trotz der so genannten Wirtschaftskrise erzielten die Ministranten und Sternsinger von Fützen und Epfenhofen wieder ein sehr gutes Sammelergebnis.
In Fützen ist das Ergebnis nur leicht gesunken, in Epfenhofen sogar leicht gestiegen. Hier die Ergebnisse von 2010, in Klammern die Ergebnisse von 2009:
St. Vitus Fützen: € 2.211,37 (2.256,38), St. Gallus, Epfenhofen: 604,10 ( 569,70)
Die gespendeten Beträge werden über das Missionswerk in Aachen den beiden Missionsschwestern Sr. Mechthild Keller (Fützen) in Tansania und Sr.
Veronika Leingruber (Epfenhofen)in Zentralafrika zugeleitet. (16.01.10 – Bericht: E. Schüle)
Für Sie gelesen: Blumberg Erich Schüle wird 80
Ortschronist feiert
Erich Schüle in Fützen feiert heute seinen 80. Geburtstag. Als Sohn des Posthalters Leo Schüle und dessen Frau Salomena
wuchs er in Fützen mit seinen Geschwistern Ludwig und Klara auf. Nach der Volksschule lernte er bei der
Lebensmittelgroßhandlung Wehinger in Fützen Großhandelskaufmann und arbeitete von 1947 bis 1968 bei der Firma. Danach
wechselte er zur Großhandelszentrale Okle in Singen, wo er schon bald als Prokurist im Marketing und in der
Standortsicherung tätig war. 1955 heiratete er Anna Maria Metzger aus Aasen, mit ihr baute er das Eigenheim in der Fützener
Poststraße aus. Aus der Ehe gingen zwei Söhne und eine Tochter hervor. Große Freude machen ihm auch seine drei
Enkelinnen, die zu stattlichen Damen heranwuchsen. Trotz seiner beruflichen Beanspruchung, die manchmal erst nach einer
70-Stundenwoche endete, engagierte sich der Jubilar schon in seiner Jugendzeit in seiner Kirchengemeinde St. Vitus als
Ministrant und später als Vizemesner und Kirchenfondsrechner. Fast 40 Jahre war er im katholischen Pfarrgemeinderat, davon
drei Perioden als Vorsitzender. In dieser Zeit wurde die Kirche innen und außen renoviert. Um die dadurch bedingten
Schulden zu reduzieren, war er Mitbegründer und Vorsitzender des Kirchlichen Bauförderverein. 1993 ging Schüle bei Okle in
den Ruhestand, er blieb aber noch weitere zehn Jahre in seinem Beruf als Lehrgangsleiter bei der Gewerbeakademie in Villingen. In deren Außenstelle
Waldshut betreute er in dieser Zeit Umschulungen für Frauen aus Kasachstan hin zu Verkäuferinnen im Lebensmittelhandel. Seinem Hobby Schreiben
und Fotografieren kam er als Berichterstatter für den SÜDKURIER nach, den er seit der ersten Ausgabe liest. In Fützen avancierte Erich Schüle zum
Ortschronisten. Er war im Arbeitskreis für die 925-Jahrfeier im Jahr 2008 dabei. Kraft tankt er in der Familie und durch den Glauben. Dazu dienten ihm
auch Wallfahrten nach Rom, Lourdes und Altötting. Nun will der Jubilar seine Aktivitäten reduzieren. Den Geburtstag feiert er mit seiner Familie und
Bekannten im „Landhotel Löwen“ in Epfenhofen. (blu) – Bild: Lutz Südkurier - 11.01.2010
Stets vor Ort auch für „fuetzen.de“
Der Jubilar berichtet schon seit Jahren auch immer aktuell für die Homepage Fützen, wofür wir ihm an dieser Stelle unseren herzlichen Dank aussprechen.
Gleichzeitig wünschen wir ihm zu seinem Geburtstag ebenfalls alles Gute. Möge ihm noch recht lange seine Gesundheit und die Liebe zum Ortschronisten
erhalten bleiben, damit wir Sie, als unsere treuen Leser, auch in Zukunft so aktuell wie bisher in Wort und vor allem auch Bild informieren können. Herzlichen Glückwunsch im Namen aller Leser.
(11.01.10)

Jahresschluss 2009 Kommentalmusikanten verabschieden das Jahr mit Pauken und Trompeten
Anlässlich der Jahresschlussfeiern der Katholischen Kirchengemeinden gaben die beiden Vorsitzenden des Pfarrgemeinderats, Gisela Meister, St. Vitus
Fützen und Viktor Fluck für die Pfarrgemeinde St. Gallus Epfenhofen, in ihren Ansprachen am Schluss der jeweiligen Eucharistiefeier den nicht gerade
zahlreich anwesenden Kirchenbesuchern Rechenschaft über die Arbeit Pfarrgemeinderates.
Die Heilige Messe in Epfenhofen zelebrierten am Silvesterabend Pfarrer Peter Walter und Diakon Bernd Gerke. In Fützen war der Jahresablauf geprägt
von der kurz vor Weihnachten abgeschlossenen Neuordnung des Altarraumes. Recht lange zogen sich die Verhandlungen mit dem Ordinariat in Freiburg
und dem Erzbischöflichen Bauamt in Konstanz hin, bis letztlich ein Konsens für die Anschaffung eines neuen Conzelebrationsaltares, eines
Osterleuchters, sowie einer neuen Sitzgruppe für den Pfarrer und die Ministranten gefunden wurde. Im Zuge der Neugestaltung wurde auch das
Chorgestühl erweitert und weitere Sitzbänke für die Ministranten angeschafft. Das ganze Prozedere zog sich seit 2008 über das ganze Jahr 2009 hin.
Eine Kostenaufstellung, so Meister liegt noch nicht vor, doch müsse mit einer Summe von 40.000 EURO gerechnet werden. In diesem Zusammenhang
dankte die Ratsvorsitzende den Pfarrherren wie auch den Dienststellen in Freiburg, Konstanz und Stühlingen für die konstruktive Zusammenarbeit, die
schließlich zu einer allseits befriedigenden Lösung führte. Ihr Dank galt auch den vielen Helfern bei den Vorbereitungen bei Festlichkeiten, den Vereinen,
Ministranten, Mesner und Lektoren. Die Einweihung des neuen Mobiliars wird im neuen Jahr Anlass zu einem großen Pfarrfamilienfest geben.
Viktor Fluck, Pfarrgemeinderatsvorsitzender der St. Gallus Kirchengemeinde Epfenhofen konnte über ein besonders aktives und erfolgreiches Jahr, wie
auch der zurückliegenden fünf Jahre, mit mehreren Baumaßnahmen berichten.
So wurde im ehemaligen Pfarrhaus ein Versammlungsraum eingerichtet, der Garten neben dem Pfarrhaus neu begrünt und kann nun als Treffpunkt bei
Kirchenfesten und Prozessionen, wie auch für Andachten im Freien genutzt werden. Mit Genugtuung hob Fluck noch einmal hervor, dass, bedingt durch
sehr große Eigenleistungen, die Baukosten bei allen Maßnahmen unterschritten werden konnten. Sein Dank galt allen Helfern, aber auch Stadtpfarrer
Edgar Wunsch, der die beiden Baumaßnahmen bei den übergeordneten Stellen begründete, was zu einer kurzfristigen Genehmigung führte. Mit diesen
Maßnahmen so Fluck, sei der Besitzstand der Pfarrgemeinde nicht nur erhalten, sondern verbessert worden und das ursprünglich ins Auge gefasste
Vorhaben, das Pfarrhaus zu verkaufen, gegenstandslos worden. Die von zwei Bürgern total renovierte Krippe fand laut Viktor Fluck über die
Weihnachtsfeiertage große Beachtung bei den Kirchenbesuchern.
Im neuen Jahr ist die Erstellung einer Mariengrotte im Pfarrhausgarten, sowie ein Schattenbepflanzung geplant. Der bereits für das Jahr 2009 geplante
Einbau eines Windfangs und die damit verbundenen Neufassung des Kirchenportals und der Aufgangstreppe zur Kirche soll nun im Jahre 2010 realisiert werden.
In Epfenhofen umrahmten die "Kommental-Musikanten" die Eucharistiefeier erstmals unter der Stabführung von Elmar Klein und erfreuten im Anschluss
daran die Kirchenbesucher noch mit einem kleinen aber feinen Kirchenkonzert mit gut ausgewählten Musikstücken.
Am 14./15. März 2010 findet in der gesamten Erzdiözese Freiburg, so auch bei der Seelsorgeeinheit Blumberg, die Neuwahl des Pfarrgemeinderates
statt. Dieses neu zu wählende Gremium wird in den nächsten fünf Jahren letztmalig für ihre jeweilige Pfarrei autark beratend tätig sein. Ab 2015 wird es
dann nach den Weisungen von Freiburg nur noch einen Gesamtpfarrgemeinderat für alle derzeit fünf Pfarrgemeinden (Blumberg, Epfenhofen, Fützen, Kommingen und Riedöschingen) geben.
Während Viktor Fluck für Epfenhofen nach seiner Aussage das neu zu wählende Kandidaten-Gremium bereits komplett hat, hofft und appelliert die
Vorsitzende von Fützen, Gisela Meister, noch auf eine Aufstockung des bis heute zur Verfügung stehenden Kandidaten-Potentials, damit bei der der Wahl
, die in Fützen am 14. März stattfindet, auch eine echte Auswahl an Kandidaten zur Verfügung steht. (01.01.10 – Bericht und Bilder: E. Schüle)
Pfarrgemeinde St. Gallus hält Rückschau
Am Donnerstag, 31. Dezember (Silvester) findet in der Pfarrkirche um 17.30 ein feierlicher Dankgottesdienst statt. Der Musikverein unter der Leitung
von Lothar Brutsche wird die Eucharistiefeier musikalisch umrahmen.
Im Anschluss an den Gottesdienst wird der Pfarrgemeinderatsvorsitzende Viktor Fluck in einem Jahresrückblick über das abgelaufene Jahr berichten. Mit
Blick auf die im März anstehende Wahl eines neuen Pfarrgemeinderates wird Fluck auch eine Zusammenfassung der Arbeit des jetzigen Gremiums in
den zurückliegenden fünf Jahren geben. Danach will der Musikverein die Kirchenbesucher noch mit unterhaltsamen Weisen auf den Silvesterabend einstimmen. (29.12.09 – Bericht: E. Schüle)

Weihnachten in Fützen
Seelsorgeeinheit Blumberg feiert die Geburt des Herrn
In gut besuchten Gottesdiensten wurde über die vergangenen Feiertage das christliche Weihnachtsfest stimmungsvoll gefeiert. Die örtlichen
Kirchenchöre und Musikkapellen umrahmten jeweils die Eucharistiefeier.
In Fützen sang die Schola unter der Leitung von Renate Günthner in der Christmette weihnachtliche Lieder, an der Orgel Marcel Rath. Den
Familiengottesdienst am zweiten Weihnachtsfeiertag umrahmten der Jugendchor unter derselben Leitung, sowie die Jugendkapelle des Musikvereins Fützen unter der Leitung von Peter Meister.
Für einen feierlichen Verlauf des Hochamtes sorgte in Kommingen der Kirchenchor mit der „Missa in honorem St. Nicolai“, an der Orgel begleitet von
Sabine Fuß, Uwe Schweizer (Fagott) und Georg Scheu (Klarinette).
Nach gutem Brauch umrahmte am gestrigen Sonntag der Männergesangverein Blumberg unter der Leitung von Ruth Kreidler den Gottesdienst. Pfarrer
Peter Walter wies in seiner Weihnachtsbotschaft darauf hin, dass Weihnachten für die Menschen ein guter Moment sei, um in Demut und Einfachheit über
den Sinn und den Wert unseres Lebens nachzudenken. Stadtpfarrer Edgar Wunsch drehte in seiner Weihnachtsansprache das Rad der Geschichte um 2009 Jahre zurück , da Jesus zur Zeit des Kaisers
Augustus geboren wurde. Damals, so der Seelsorger, wurden die Datumszeiger auf Null zurückgestellt. Dies sei so bedeutend, dass die Weltgeschichte
seit der Geburt Christi mit einem Vor - und einem Nach - Christi fortgeschrieben wird. Somit hätte die Geburt Christi die Zeitrechnung für die ganze Welt
revolutioniert und selbst auf den Grabsteinen der Atheisten seien ihre Lebensdaten nach der christlichen Zeitrechnung vermerkt, so dass sie ungewollt
nach ihrem Tod die Existenz von Jesus bezeugen, was sie ihr Leben lang geleugnet hätten. Für uns Christen aber sollten diese Zahlen eben nicht nur
eine historische Feststellung, sondern ein Glaubensbekenntnis sein, dass in diesen Tagen 2009 Jahre verflossen sind, da Jesus Christus für uns und für das Heil der Welt geboren wurde.
Auch am zweiten Weihnachtsfeiertag (Stephanstag) ermahnte der Seelsorger mit Blick auf den Blutzeugen und Märtyrer, dass die Christen gerade in
der heutigen Zeit der Moderne sich wieder mehr der ureigensten Berufung bewusst werden sollten, für unseren Christlichen Glauben und dessen
Wahrheit einzustehen. Stephanus hätte dieses vor 2000 Jahren mutig getan. Damit appellierte der Pfarrer noch einmal mehr an die Herausforderung,
diese christlichen Werte hier bei uns, aber auch in den muslimischen Ländern einzufordern, wobei er betonte, dass er gegen den Bau von muslimischen
Gebetshäusern (Minarett), im Grunde nichts einzuwenden habe. Jedoch sollten wir die Muslime, die hier bei uns wohnen und leben, bitten, sich für den
Bau von christlichen Kirchen, dort in ihrer muslimischen Heimat einzusetzen und auf die Regierungen einzuwirken, dass den Christen in der Türkei ein
öffentlich rechtlicher Status zuerkannt wird, der es erlaubt, ihre Religion offen leben und Gotteshäuser bauen zu dürfen, dann wäre dies ein großes und
glaubwürdiges Zeichen für ein gleichwertiges Miteinander. (26.12.09 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Weihnachtliche Weisen
Trotz unliebsamen Regen ließen es sich die jungen Musiker der Fützener Jugendkapelle nicht nehmen, die Bürger auch in diesem Jahr wieder mit
festlichen Weisen auf den Heiligen Abend und Weihnachten einzustimmen.
Nach der "Generalprobe" unter dem schützenden Dach des Pavillons zogen sie durch das Dorf, um an markanten Plätzen einzuladen, die Arbeit jetzt
ruhen zu lassen und sich dem Fest der Freude zu widmen. Dankbar wurden die da und dort zugesteckten Umschläge entgegen genommen, mit deren
Inhalt die Kameradschaftskasse aufgebessert werden kann. (24.12.09 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Weihnachtsstimmung
Am letzten Schultag vor den Ferien liefen die Kinder der Grundschule noch einmal zur Hochform auf. Bei der schon traditionellen Weihnachtsfeier trafen
sich wieder alle Schüler im Klassenzimmer des dritten Schuljahres. Dabei wurden die in den letzten Tagen einstudierten Gedichte und Geschichten, aber
auch kleine Witze und Scherzfragen vorgetragen. Auch ein kleiner Tanz, den sich zwei Mädchen des dritten Schuljahres ausgedacht hatten fand, wie die
übrigen Beiträge, den Beifall der Kameraden.
Der Chor hatte drei schöne Lieder einstudiert und einige Kinder zeigten mit ihren Instrumenten, was sie in der Jugendmusikschule gelernt haben.
So waren alle Schüler vom ersten bis zum vierten Schuljahr am gemeinsamen Programm beteiligt. Bemerkenswert ist dabei, dass fast alle Beiträge von
den betreffenden Kindern selbst ausgesucht, bzw. ausgedacht waren. Zwischendurch gab es immer wieder Gelegenheit, die mitgebrachten Plätzchen
und die von zwei Müttern gespendeten Kuchen, Muffins und Linzerstückchen zu genießen.
Als absoluter Höhepunkt des Vormittags erwies sich aber die von zwei Viertklässlern vorgelesene Weihnachtserzählung, bei der alle Kinder und Lehrer
sich beteiligen konnten, indem sie bei immer wiederkehrenden Schlüsselwörtern diese dann mit Körperbewegungen darstellen mussten. Nach diesem
unterhaltsamen Spiel wurden die Kinder dann in die wohlverdienten Weihnachtsferien verabschiedet. (24.12.09)

Viel Spaß auf dem Eis Ganz aufgeregt starteten
die Fützener Grundschüler am 16. Dezember zur Fahrt zum Schwenninger Eisstadion, wo sie sich mit den Kindern der Tannheimer Grundschule zum Eislaufen verabredet hatten.
Es dauerte natürlich schon eine Weile, bis jeder sein Paar Schlittschuhe in Empfang genommen und in der Umkleidekabine nach längerem Kampf an den
Füßen befestigt hatte. Manche mussten auch noch einen Schuhtausch vornehmen, da nicht alle auf Anhieb passten. Die „Großen“ unterstützten dabei
aber tatkräftig die „Kleinen“, so dass alles dennoch ziemlich zügig vonstatten ging.
Dann konnte es aber endlich losgehen. Einige „alte Hasen“ hatten schon etwas Erfahrung auf den rutschigen Kufen. Sie halfen bereitwillig den etwas
ängstlichen bei ihren ersten Schritten auf dem glatten Untergrund. Aber relativ schnell kamen die meisten mit der ungewohnten Umgebung zurecht und
gingen dann fast schon mutig ans Werk. Natürlich gab es auch etliche Ausrutscher und Landungen auf dem Hosenboden, aber alles lief zum Glück
glimpflich ab – ohne größere und schmerzhafte Verletzungen.
Für die unsicheren Läufer gab es auch Unterstützung durch die „Eiszwerge“ oder einen Schlittensitz. Andere fühlten sich an der Hand von Frau Wagner
dagegen recht sicher. Allen aber konnte man ansehen, dass sie viel Spaß bei ihrem Wintersporttag hatten.
Auf der Heimfahrt war es dann im Bus auch ziemlich ruhig, da die Anstrengungen doch ordentlich Kraft gekostet hatten und jeder froh war, sich
ausruhen zu können. Zufriedenheit aber war auf allen Gesichtern abzulesen. (24.12.09)

Junge Christen stimmen auf Weihnachten ein
Krippenfeier der KJG an Hl. Abend
In einer ansprechenden Krippenfeier will die KJG-Jugend von Epfenhofen die Bürger an Hl. Abend, 16.00 Uhr, auf Weihnachten einstimmen.
Silke Leingruber und Andrea Wegener haben dieser Tage mit einer Schar Buben und Mädchen das Krippenspiel: "Anna hilft dem Jesuskind" einstudiert.
Damit wollen die Laienspieler wieder einmal mehr auf den eigentlichen Sinn des Weihnachtsfestes, das zunehmend von Hektik und Kommerz überfrachtet wird, hinweisen. Mit passenden Liedern wird das kleine Theatervorspiel aufgelockert und Stefan Brutsche wird die Vorträge mit seiner
Trompete als Solospieler weiter umrahmen. Die Bilder wurden bei der Generalprobe aufgenommen. (23.12.09 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Eine nette Bescherung
Krippe in der St. Gallus-Kirche wurde sachkundig restauriert
Eine nette Weihnachtsüberraschung erwartet die Kirchgänger in Epfenhofen in den nächsten Tagen. Die aus dem Jahre 1918 stammende große Krippe
hatte, soweit sich die älteren Bürger erinnern, seither unverändert über die Weihnachtszeit ihren Stammplatz auf einem Seitenaltar. Nun war sie in die
Jahre gekommen und es fehlte nicht an Schönheitsfehlern. Da auch bei der Kirche inzwischen gespart werden muss, suchte der
Pfarrgemeinderatsvorsitzende Viktor Fluck nach großherzigen Restauratoren im Ort. Diese fand er in den beiden Rentnern, Maurermeister Eduard Rösch
und Elektromeister Otto Schäfer, zusammen 148 Jahre alt.- Diese erklärten sich auf Anfrage auch spontan bereit, sich der altehrwürdigen Krippenanlage
mit Stall, Lagerfeuer und der im Hintergrund erkennbaren Stadt Bethlehem anzunehmen.
Dabei war aber nun die Beschaffung des "Baumaterials" eine besondere Herausforderung. Die Erbauer der Krippe hatten nämlich vor 90 Jahren die
Felsenlandschaft mit edler Korkrinde aus Portugal verkleidet und gerade diese Konstruktion hatte arg gelitten. Also machten sich die beiden
"Baumeister" mit Rucksack und Messer auf den Weg in die umliegenden Wälder um Ersatzmaterial zu suchen. Fündig wurden sie an längst gefällten
Akazienbäumen mit verkrusteter Rinde, genau das Richtige für ihr Vorhaben. Dann folgten etwa 100 Stunden Sanierungsarbeiten in der Werkstatt von
Eduard Rösch. Elektromeister Otto Schäfer kümmerte sich intensiv um die Beleuchtung, die sich in einem ebenfalls desolaten Zustand befand. Als
Fachmann legt er heute Wert auf die Feststellung, dass die ganze Elektroanlage nun für viele Jahre feuersicher ausgelegt ist, ebenso verwandte er
Warmtonleuchten, die später, wenn die Figuren eingebaut und der Stall "bewohnt" ist, die ganze Anlage in einem warmen diffusen Licht erscheinen lässt.
Desweiteren musste das bisherige Strohdach entfernt und mit Miniatur-Holzziegeln wieder eingedeckt werden. Treppenaufgänge und Handläufe wurden
ebenso erneuert, wie auch der gesamte Unterbau auf dem Seitenaltar samt dem Geländer erweitert wurde. Dabei übernahmen die beiden Handwerker,
wie Viktor Fluck dankend und mit viel Lob erwähnt, nicht nur die Kosten sparende Eigenleistung, sondern sponserten auch gleich noch die Materialkosten
für Beleuchtung, Farbe, Leim und Schrauben. So dürfen die beiden Pfarrherren, wie auch die ganze Kirchengemeinde, an Weihnachten sicher erfreut und dankbar das Weihnachtsgeschenk,
ermöglicht durch beiden rührigen Rentner, bestaunen und annehmen. Erwähnenswerter Nebeneffekt war die kleine Überraschung, als Edmund Rösch im
Inneren der Krippenanlage eine zerknüllte Tageszeitung aus dem Jahre 1918 fand, die leider im Laufe der Jahre und wohl auch durch die oft genannten
"Kirchenmäuse" stark gelitten hat. (23.12.09 – Bericht und Bild: Schüle)

Die beiden Restauratoren, Otto Schäfer (l.), Eduard Rösch

Glätteunfall auf B314
Junge Frau mit Rettungshubschrauber nach Schwenningen gebracht
Zu ihrem dritten Einsatz innerhalb von drei Tagen musste die Fützener Feuerwehr heute Morgen gegen 8.45 Uhr ausrücken. Nach den beiden Bränden
an den Vortagen galt es dieses Mal bei einem durch das plötzlich aufgetretene Glatteis ausgelösten Verkehrsunfall tätig zu werden.
Eine junge Frau aus dem Kreis Konstanz hatte offensichtlich die Straßensituation falsch eingeschätzt und geriet, wohl aufgrund nicht angepasster
Geschwindigkeit, dadurch ins Schleudern. Dabei landete sie mit ihrem Fahrzeug in der Wiese neben der Fahrbahn und wurde in ihrem PKW eingeklemmt.
Vor Ort waren etwa 30 Feuerwehrleute aus Fützen und Blumberg, Dr. Humbach als Notarzt, die Polizei aus Donaueschingen und das DRK aus Blumberg
und Stühlingen. Da die Frau in ihrem Fahrzeug eingeklemmt war, musste durch die Feuerwehr das Dach des Fahrzeuges abgeflext werden. Danach
wurde die Verletzte zur Erstversorgung in den Krankenwagen gehievt. Nach der Versorgung im Krankenwagen nahm sie der inzwischen eingetroffene
Hubschrauber auf und brachte sie in die Unfallklinik nach Schwenningen. (22.12.09 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Es geht „heiß“ her Feuerwehren verhindern zweite Brandkatastrophe in Fützen
Innerhalb von 36 Stunden gab es im Stadtteil Fützen zum zweiten Mal Feueralarm. Nach dem nächtlichen Brand bei Michael Werner in der Nacht von
Samstag auf Sonntag wurde nun am Montagnachmittag aus der Singener Straße um 12.30 Uhr bei der Leitstelle ein Küchenbrand gemeldet.
Auch hier rückten in kürzester Zeit mit großem Aufgebot etwa 25 Wehrmänner aus Fützen, sowie weitere 25 Mann mit insgesamt vier Fahrzeugen an
den Brandherd. Im Nebengebäude der Familie Ivan Miljan drang nicht etwa, wie zuerst gemeldet Rauch aus dem Kamin, sondern die Rauchschwaden
drangen fast über das ganze schneebedeckte Dach aus den Ritzen.
Da kein direktes Feuer entdeckt wurde, gingen Atemschutzträger in das Gebäude, um den eventuellen Brandherd zu orten. Dazu mussten auch Teile
der Holzdecke und Wandverschalungen herausgebrochen werden. Schließlich wurde auch noch der Einsatz eine Abordnung aus Donaueschingen mit der Wärmebildkamera notwendig.
Überhitzte Stellen und Ofenrohre wurden abgespritzt. Im Gebäude wohnen derzeit lediglich zwei junge Männer als Mieter, die nach deren Aussage an
diesem Nachmittag kräftig den Ofen beheizten, und dabei die frei durch die Zimmer laufenden Ofenrohre wohl überhitzen. Einen genauen Befund über
die beinahe Brandursache wollten die zuständigen Feuerwehroberen nicht geben.
Zunächst sind die Wohnräume jedoch bis auf weiteres unbewohnbar. Auch der Hausbesitzer konnte keine Stellungnahme abgeben, was mit dem in die
Jahre gekommenen Nebengebäude, das noch aus der Zeit stammt, da das Hauptgebäude als Gasthaus "Zum Wilden Mann" eine gut besuchte
Dorfwirtschaft war, geschehen wird. Um 14.45 Uhr war der Einsatz beendet.
Vor Ort waren neben Gesamtkommandant Reinhold Engesser auch sein Stellvertreter Friedhelm Friker, sowie Stadtkommandant Hubert Schwarz und
Abteilungskommandant Richard Müller, Fützen. Ebenso vor Ort war eine Einsatzbereitschaft des Roten Kreuzes, wie zwei Mann vom Polizeiposten
Blumberg. Verletzte gab es keine. Ein kleiner Nebeneffekt wurde von den Männern doch leicht schmunzelt festgehalten: Die nagelneue
Wärmebildkamera aus Donaueschingen war seit ihrer Verfügbarkeit gestern zum zweiten Mal im Einsatz, und das beide Male in Fützen.
(22.12.09 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Abgedichtet Bereits am Tag nach der Brandkatastrophe tritt Michael Werner die Flucht nach vorne an. Um weiteren Schaden
vom Wohntrakt abzuwenden, stand am Montag schon um 8 Uhr der Kranwagen der Firma Holzbau und Dachdeckerbetrieb Müller aus Fützen vor dem Haus, um mit drei Mitarbeitern in einem
Blitzeinsatz das Dach über dem Wohnteil mit einer Plane abzudecken.
Derweil hofft Familie Werner, dass die noch ausstehenden Gespräche mit den Brandsachverständigen und der Versicherung schnell und positiv geregelt
werden. Alle Familien Werner in Fützen sind als sehr arbeitsam und zielstrebig bekannt, die zusammenhalten wie Pech und Schwefel, und so ist zu
erwarten, dass die Renovierungsarbeiten beginnen, sowie die Witterung dies zulässt.
Die beiden Pferde der Vorbesitzerin Frau Fiedler genießen übrigens im Stall von Wolfgang Burger derzeit Gastfreundschaft. (22.12.09 - Bericht und Bilder: E. Schüle)

Kälte behindert Löscharbeiten Ökonomieteil im Bohlweg steht in Flammen
Mit äußerst widrigen Bedingungen hatte die Feuerwehr in der heutigen Nacht zu kämpfen, als sie zum Gebäudebrand im Bohlweg 2 eintraf. Die
Löscharbeiten wurden durch die strenge Kälte (zur Zeit der Brandbekämpfung stand das Thermometer bei -14°!) fast unmöglich gemacht.
Gegen 0.30 Uhr war die Bevölkerung durch die Sirene aufgeschreckt worden, weil der Ökonomieteil des Gebäudes an der Einmündung Zubergasse /
Bohlweg (früher Anwesen Merk) in Flammen stand. Trotz der nächtlichen Stunde war die Feuerwehr Fützen nach kurzer Zeit zur Stelle. Allerdings waren
die Löscharbeiten wegen des sofort gefrierenden Löschwassers von Anfang an stark behindert. Nur langsam konnten die sich rasch weiterfressenden
Flammen bekämpft werden. Nach dem Eintreffen weiterer Unterstützung gelang es mit vereinten Kräften ein völliges Übergreifen auf das gesamte
Gebäude zu verhindern. Die Schäden am Dachstuhl und im ganzen Haus durch das Löschwasser sind jedoch groß.
Daher werden die neuen Besitzer, die das Haus erst vor kurzem erworben hatten, wohl nicht, wie vorgesehen, im Januar einziehen können. Verletzt
wurde nach ersten Angaben niemand. Die Brandursache steht noch nicht fest und wird vermutlich durch Brandsachverständige ermittelt werden müssen.
(20.12.09 – Bilder: E. Schüle)

Jungmusiker holen Leistungsabzeichen
Mit gutem Erfolg legten am vergangenen Wochenende, zusammen mit 27 jungen Musikern aus Blumberg, drei Instrumentalschüler aus Fützen die
Prüfung für das Jungmusiker-Leistungsabzeichen in Bronze ab. Am gestrigen Montag hatten nun die Eltern, Geschwister und Omas die Gelegenheit, sich
anlässlich eines Vorspielabends von den Leistungen der jungen Klarinettistinnen zu überzeugen. (16.12.09 – Bericht und Bilder: E. Schüle)
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v. l.: Stefanie Fischer, Anja Schüle,
Janine Gleichauf mit ihrer Klarinettenlehrerin Nadia Hamoudi
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Weihnachtsbäume verkauft Bläserjugend Fützen bietet Weihnachtsmelodien zu Wienerle und Glühwein
Besonders groß war in diesem Jahr der Andrang beim Weihnachtsbaumverkauf durch den Musikverein. In zehn Minuten war der bereitgestellte Bestand
an Tannen und Fichten leergefegt.
Zunächst aber brachten die Musiker die "Konsumenten" unter dem windgeschützten Dach des Pavillons mit Glühwein in Kaufstimmung. Die jungen
Musiker unter der Leitung von Peter Meister spielten dazu weihnachtliche Weisen. Für die Kinder gab es Kinderpunsch und auch die heißen Wienerle fanden hungrige Abnehmer.
(13.12.09 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Weihnachtsfeier
Auch in Epfenhofen weihnachtet es
Eine kleine, aber feine Gesellschaft von 13 Landfrauen und einem Mann (!) trafen sich am vergangenen Freitagabend im Gasthaus "Linde" Epfenhofen
zur alljährlichen Weihnachtsfeier.
Ohne festes Programm wurde es ein gemütlicher und unterhaltsamer Abend. Silvia Schwörer vom Vorstandsteam begrüßte die Mitglieder und begann
die abendliche Runde mit einigen Geschichtsvorträgen.
Nach dem gemeinsamen reichlich aufgetragenen "Festmenü" wurde sie von Renate Hölke mit weiteren Weihnachtsgeschichten darin noch unterstützt.
Draußen verwandelte sich der Regen zunehmend in Schnee und so passte das in der warmen Gaststube aus vollen Kehlen vorgetragene Lied "Leise
rieselt der Schnee" so richtig zum diesem besinnlichen Abend. (13.12.09 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Landfrauen feiern Im liebevoll dekorierten Landfrauenheim ging es am vergangenen Mittwoch recht besinnlich und heimelig zu.
Ilse Werner, Vorsitzende des Landfrauenvereins, stimmte nach der Adventsfeier mit einem ansprechenden Vortrag auf die kommenden Weihnachtstage
ein. Beschaulich aber waren auch die von Erich Schüle gezeigten Bilder, die viele Erinnerungen an die Aktivitäten der Landfrauen in den vergangenen
zehn Jahren wachriefen. Vor allem Bilder von inzwischen verstorbenen Mitgliedern versetzten die Besucher noch einmal zurück in die gemeinsam
erlebten schönen Stunden. Aber auch die mannigfaltigen Arbeitseinsätze in der Gemeinde, wo es galt, Dorffeste, Jubiläen oder auch
Fasnachtsveranstaltungen mitzugestalten, um damit zum kulturellen Leben im Dorf beizutragen, wurden in der Bilderschau anschaulich reflektiert.
Mit den obligatorischen Weihnachtssternen bedankte sich die Vorsitzende bei ihrem Vorstandsteam, aber auch bei allen, die bei den vielen Aufgaben, die
es zu bewältigen gab, tatkräftig mitwirkten.
Annemarie Gut würdigte mit Dankesworten und einem Blumenarrangement im Auftrag der Anwesenden die aufopfernde Arbeit der Vorsitzenden im nun
ablaufenden Jahr. Als kleines vorgezogenes Weihnachtsgeschenk erhielt jede Besucherin (fleißige Biene) ein Glas Bienenhonig, hergestellt von einem Fützener Imker, überreicht.
Bei besinnlichen Liedern und natürlich einem gemeinsamen leckeren Abendessen klang die gut besuchte Veranstaltung aus. (10.12.09 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Altenwerk feiert besinnlich Weihnachts-Zirkus-Klingelingeling gastiert in Fützen
Einen heiter-besinnlichen Sonntag erlebten die Senioren aus Fützen und Riedöschingen im Gasthaus "Zum Bahnhof" in Fützen.
Es wird immer mehr Brauch, dass die betagten Menschen an diesem Tag ihren Herd nicht anfeuern müssen, und so wurde auch dieses mal wieder
bereits zum gemeinsamen Mittagstisch eingeladen. Die Wirtin Hedwig hatte ihre ganze Familie eingespannt und so ging die "Anlieferung" der riesigen
Fleisch- und Gemüseplatten zügig von Tisch zu Tisch.
Bei der Begrüßung gedachte der Vorsitzende Ewald Wilhelm auch der Kranken und Geburtstagsjubilare. Passende Lieder und Gedichte, im Wechsel
vorgetragen von Senioren aus Fützen und Riedöschingen ersetzten das sonst übliche Mittagsschläfle.
Der Höhepunkt des Nachmittages aber war der Einzug und Auftritt der Kindergartenkinder aus Epfenhofen. Die Erzieherinnen Cornelia Rösch-Hewer und
Doris Mallmann hatten sogar ihre Sonntagsruhe geopfert, um die Senioren auch dieses Jahr wieder mit einer Kinderschar zu besuchen. Beim bestens
einstudierten Weihnachtszirkus-Klingelingeling boten die Kinder zur großen Freude der Omas und Opas akrobatische Szenen. Sogar einen Jongleur
(Daniela Schüle) hatten sie in ihr Programm eingebaut. Natürlich wurden sie mit viel Beifall und einer gefüllten Sammelbüchse belohnt. Aber auch die
Kinder überraschten die Senioren mit kleinen Präsenten. Bei Kaffee und Kuchen klang der unterhaltsame Nachmittag aus. (07.12.09 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Für Sie gelesen
Blumberg Bäckermeister schreibt Geschichte
Der Titelband des neuen Buches von Dominik Siegwart. Repro: Happle
Foto: Ein Foto aus der Bäckerei Knöpfle in Blumberg, so um 1940. Drei Männer in der Backstube, der Mittlere
sitzt. Bei ihm handelt es sich um Konrad Siegwart (1910 – 1986) aus Fützen. Dieses Foto schmückt ein neues
Buch, das auch ein Stück Fützener Dorfgeschichte umfasst. Der Titel lautet: „Konrad Siegwart, der
Bäckermeister von Fützen“. Geschrieben hat es sein Enkel Dominik Siegwart (28), selbst Bäckermeister mit eigener Familienbäckerei in Offenburg.
Dominik Siegwart war fünf, als sein Großvater starb. An die Beerdigung kann er sich nicht mehr erinnern, doch
aus der Zeit davor tauchten einzelne Erinnerungen an seinen Großvater auf: „So sehe ich ihn in der Stube
seines Hauses in Fützen auf einem alten Holzstuhl sitzend, etwas nach vorne gelehnt, wie er mir und meinem
Vater beim Betreten des Hauses entgegenblickt. Seine Hand war kräftig, der Händedruck aber schon altersmüde
. An die Wand gelehnt stand seine weiße Beinprothese“ schreibt der Enkel im Vorwort seines Buches.
Im Alter von 16 Jahren begann Dominik Siegwart, sich näher für die Familiengeschichte zu interessieren. Von
seinem Vater Gottfried Siegwart erhielt er eine handschriftliche Autobiografie seines Großvaters, vier Seiten. Es
war der Anfang einer spannenden Spurensuche. Viele Menschen in Fützen und anderswo konnten ihm
weiterhelfen. Im Laufe der Zeit wurde Dominik Siegwart bewusst, dass er zumindest für eine kurze Zeit „den Weg eines besonderen Menschen gekreuzt“ hatte.
Imponiert hat dem Enkel vor allem der unbeugsame Wille des Großvaters, sich nicht unterkriegen zu lassen. Als
ihm nach einer im September 1944 erlittenen Kriegsverletzung das rechte Bein bis über das Knie amputiert
wurde, machte er mit der Prothese weiter. Er baute seinen Betrieb aus und betrieb die Bäckerei mit seiner Frau
Rosa, geborene Basler, bis 1978. „Ich fand es bemerkenswert, dass der Großvater trotz der schweren
Kriegsverletzung so lange selbstständig war“, sagte Dominik Siegwart dem SÜDKURIER.
Zehn Jahre lang dauerte die Spurensuche. Vor einem Jahr entschloss sich der Enkel, das Ganze als Buch
herauszugeben. Sein Großvater habe ein Leben in Bescheidenheit und Einfachheit geführt. Genau dadurch sei er
exemplarisch für viele andere Menschen. Denn es waren „die einfachen Bürger, die sowohl im Krieg als auch
beim Wiederaufbau die Hauptlast zu tragen hatten“, betont Dominik Siegwart.
Bei der Spurensuche ist ein Buch mit drei Teilen entstanden: Der erste Teil beinhaltet eine Familienchronik der Familie Siegwart, der zweite Teil die
Biographie des Bäckermeisters Konrad Siegwart. Der dritte Teil befasst sich unter anderem mit den Nachfahren und familiengeschichtlichen Ausflugszielen.
In der Biographie zeichnet der Autor das Leben seines Großvaters nach, der 1910 in Fützen als Sohn der Eheleute August und Elisabeth Siegwart
geboren wurde. Schon als Schüler musste er in der elterlichen Landwirtschaft mithelfen. Es folgte eine Ausbildung in der Donaueschinger Bäckerei
Schell. 1934 legte er die Meisterprüfung ab und eröffnete in Fützen Am Kommenbach 4 eine eigene Bäckerei. 1939 begann der zweite Weltkrieg. Um
nicht zur Wehrmacht eingezogen zu werden, musste Siegwart jeden Mittag in der Bäckerei Knöpfle in Blumberg circa 400 Kilogramm Brot backen. Aus
dieser Zeit stammt das Titelfoto für das Buch (siehe oben). Das in Blumberg gebackene Brot war vermutlich für die Arbeiter im Doggererzbau sowie für
ein angeschlossenes Straflager bestimmt. Im Mai 1941 wurde dann auch Konrad Siegwart eingezogen.
Ausführlich beschäftigt sich der Enkel mit den Wegen des Großvaters im Krieg und dem Aufbau danach bis in die nächste Generation. Das Buch schildert
ein Stück Familiengeschichte, wie sie viele erlebt haben. Nicht nur die Fützener dürften daran Freude haben.
Das Buch „Konrad Siegwart, der Bäckermeister von Fützen“ erschien beim Verlag Shaker Media; ISBN 978-3-86858-492-9, es kostet 29,90 Euro.
Imponiert hat dem Enkel vor allem der unbeugsame Wille des Großvaters, sich nicht unterkriegen zu lassen. Als ihm nach einer im September 1944
erlittenen Kriegsverletzung das rechte Bein bis über das Knie amputiert wurde, machte er mit der Prothese weiter. Er baute seinen Betrieb aus und
betrieb die Bäckerei mit seiner Frau Rosa, geborene Basler, bis 1978. „Ich fand es bemerkenswert, dass der Großvater trotz der schweren
Kriegsverletzung so lange selbstständig war“, sagte Dominik Siegwart dem SÜDKURIER.
Zehn Jahre lang dauerte die Spurensuche. Vor einem Jahr entschloss sich der Enkel, das Ganze als Buch herauszugeben. Sein Großvater habe ein
Leben in Bescheidenheit und Einfachheit geführt. Genau dadurch sei er exemplarisch für viele andere Menschen. Denn es waren „die einfachen Bürger,
die sowohl im Krieg als auch beim Wiederaufbau die Hauptlast zu tragen hatten“, betont Dominik Siegwart.
Bei der Spurensuche ist ein Buch mit drei Teilen entstanden: Der erste Teil beinhaltet eine Familienchronik der Familie Siegwart, der zweite Teil die
Biographie des Bäckermeisters Konrad Siegwart. Der dritte Teil befasst sich unter anderem mit den Nachfahren und familiengeschichtlichen Ausflugszielen.
In der Biographie zeichnet der Autor das Leben seines Großvaters nach, der 1910 in Fützen als Sohn der Eheleute August und Elisabeth Siegwart
geboren wurde. Schon als Schüler musste er in der elterlichen Landwirtschaft mithelfen. Es folgte eine Ausbildung in der Donaueschinger Bäckerei
Schell. 1934 legte er die Meisterprüfung ab und eröffnete in Fützen Am Kommenbach 4 eine eigene Bäckerei. 1939 begann der zweite Weltkrieg. Um
nicht zur Wehrmacht eingezogen zu werden, musste Siegwart jeden Mittag in der Bäckerei Knöpfle in Blumberg circa 400 Kilogramm Brot backen. Aus
dieser Zeit stammt das Titelfoto für das Buch (siehe oben). Das in Blumberg gebackene Brot war vermutlich für die Arbeiter im Doggererzbau sowie für
ein angeschlossenes Straflager bestimmt. Im Mai 1941 wurde dann auch Konrad Siegwart eingezogen.
Ausführlich beschäftigt sich der Enkel mit den Wegen des Großvaters im Krieg und dem Aufbau danach bis in die nächste Generation. Das Buch schildert
ein Stück Familiengeschichte, wie sie viele erlebt haben. Nicht nur die Fützener dürften daran Freude haben.
Das Buch „Konrad Siegwart, der Bäckermeister von Fützen“ erschien beim Verlag Shaker Media; ISBN 978-3-86858-492-9, es kostet 29,90 Euro.
SÜDKURIER – 05.12.2009

Für Sie gelesen
„Konrad Siegwart war großzügig“
In Fützen kennen noch viele Menschen den Bäckermeister Konrad Siegwart
Fützen (ers) In Fützen kennen noch viele Menschen den Bäckermeister Konrad Siegwart. SÜDKURIER-Mitarbeiter Erich Schüle schildert seine persönlichen Erinnerungen. Der 79-jährige hat den angesehenen Mitbürger seit seiner Kindheit erlebt. Als Schüler lief er in der Pause oft „rüber zum Gängi-Beck“, um eine Rolle Bärendreck zu kaufen.
„In Fützen gab es früher, wie auch heute noch, für viele Geschlechter so genannte Hausnamen. So war in Fützen Konrad Siegwart nicht etwa der
Bäckermeister Siegwart, sondern der „Gängi-Beck“. Vor dem Um- und Ausbau seines Anwesens betrieb Konrad Siegwart Backstube und Laden im
ursprünglichen Bauernhaus „Im Niederdorf“ direkt neben der Schule. Bevor er sich mit Rosa Siegwart, geborene Basler verheiratete, betrieb seine
Mutter Elisabeth („Gängi-Elis“) das kleine Ladengeschäft. Außer Brot und Gipfel wurde damals an Handelswaren einige Lebensmittel vertrieben. Für uns
Schulkinder gab es als Auswahl immerhin Lakritz-Schnecken (Bäredreck) zu 5 Pfennig und Frigeo Geister zu 10 Pfennig, später sogar Mohrenköpfe.
Konrad Siegwart und seine spätere Frau Rosa aber waren im Ort recht angesehene Leute. Während der Notzeit (Lebensmittelmarken) war Konrad bei
der Abrechnung großzügig und man bekam schon mal etwas mehr für seine Marken. Auch Mehl gab es mal „schwarz“ aus seinem Backtrog. Sehr
begehrt waren dann in der Zeit nach den Hungerjahren dem Gängi-Beck seine Milch-Spitzwecken und Milchgipfel. Geradezu berühmt waren seine
Buttercreme-Torten, die viel zu Hochzeiten bestellt wurden.
Als in den Jahren ab 1975 in Fützen das „Altenwerk“ gegründet wurde, hatten Konrad und seine Frau Rosa mehrere Jahre den Vorsitz inne und leisteten
weiter gute Aufbauarbeit. Unter ihrer Ägide konnte die Mitgliederzahl stark ausgebaut werden.
Die Schwester von Konrad war Hilda ( Gängi-Hilde), die mit ihrem späteren Mann Heinz Stenzel in Fützen den ersten Frisörladen betrieb.
Der Bruder von Konrad Siegwart, Karl Siegwart, führte die Landwirtschaft, heute der St. Antonius Hof, der heute von Karls Sohn Reinhard Siegwart
bewohnt wird. Die Nachkommen von Karl, wie auch die von seiner Schwester Hilde Stenzel sind die noch lebenden Nachfahren der Siegwart-Dynastie.
Sie leben in Villingen, Ludwigsburg, am Kaiserstuhl, im Hegau oder in Wutöschingen.
SÜDKURIER – 05.12.2009

Apfeldiebe in Fützen … oder, wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht sorgen
Es war eine gut Apfelernte in diesem Herbst und heute sieht man da und dort an manchen blattlosen Bäumen noch Äpfel hängen oder am Boden liegen.
Trotz dieses reichlichen Angebotes scheint es in Fützen Menschen zu geben, die in jeder Hinsicht "nicht genug bekommen".- So musste ein Bürger
feststellen, dass ihm "außer Ort" die letzten saftigen Äpfel vom Baum weg geklaut wurden. Zornig ermahnt er nun auf einer am Baum angebrachten
Tafel unter Angabe seiner Telefonnummer, der Dieb möge sich reumütig melden, die Äpfel, die eigentlich für die hungernden Rehe im Wald gemünzt
waren, zurückbringen, oder das Diebesgut bezahlen.
Doch bis zur Stunde geschah nichts. Dafür haben witzige Spaziergänger Vermerke auf die Tafel geschrieben, wie: "Wer das wohl war ?" oder "Ich war
es nicht, Tel. 0815". Damit nicht genug, prangt unter der Tafel eine Fotomontage, die von einem Computerfreak stammen muss, mit dem Hinweis, dass die Schuld bei Adam
und Eva liegen könnte, diese sind im Evakostüm abgebildet, auf einem weiteren fiktiven Baum hat der Witzbold den Baum mit Äpfeln, Birnen und sogar
Spielzeug als Ersatz in Aussicht gestellt.
Die Fützener Narren haben nun die Sache eifrig aufgegriffen und bald wird es heißen: Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen.
(06.12.09 – Bericht und Bilder: E. Schüle)
Silber für junge Musikerin Auszeichnung für Jessica Spiess beim Jubiläumskonzert in Fützen
Zu Beginn der Sommerferien opferte Jessica Spiess (14) drei Ferientage, um sich in Furtwangen auf die Prüfung für das Leistungsabzeichen in Silber
vorzubereiten, um hernach die Prüfung mit gutem Erfolg abzulegen. Im Rahmen des Jubiläumskonzertes des Musikvereins überreichte ihr Kurt Gleichauf
das begehrte "Silber" mit Urkunde.
Jessica spielt bei der Jugendkapelle, aber auch bereits beim Musikverein Alt-Saxophon. Sie nimmt weiterhin bei der Musikschule Blumberg an den
weiteren Lehrgängen teil und will, wie sie sagt, wenn es weiterhin gut läuft, auch das Goldene Leistungsabzeichen anstreben.
(01.12.09 – Bericht und Bild: E. Schüle)


Jahreskonzert mit Jubiläum
Nicht nur das erlesene Repertoire beim alljährlichen Jahreskonzert bietet konzertante Leckerbissen, auch das Rahmenprogramm im Umfeld ist immer bemerkenswert.
So wurde im vergangenen Jahr in Anlehnung an die 925-Jahrfeier die Zeitgeschichte von Fützen reflektiert. Dieses Jahr machten die Musiker ihrem
Dirigenten Karl-Heinz Hübl anlässlich seines 25-jährigen Jubiläums als Dirigent ihre Referenz. Dazu hatten die Jugendkapelle und der Musikverein eine
erlesenes Musikprogramm der vergangenen 25 Jahre zusammengestellt, Vorträge, die der Dirigent in den zurückliegenden Jahren alle geleitet hatte.
Kurt Gleichauf, Vorsitzender des Vereins, konnte ein volles Haus begrüßen. Hochmotiviert eröffnete die Jugendkapelle unter der Leitung von Peter
Meister den musikalischen Reigen und bewies mit den drei Stücken und Ohrwürmern „ I will follow him from Sister Act, „Speedy Gonzales“ und
„Humphries in Concert“ ihre Leistungen und durfte nicht ohne Zugabe von der Bühne abtreten.
Dann füllte die große Bühne der in voller Besetzung angetretene Musikverein „Eintracht“ unter der Leitung seines Jubel-Dirigenten Karl- Heinz Hübl.
Besonders witzig glossierten nun als Fernseh-Moderatorin Sabine Heinze alias Cordula Weißkraut und Mark Hellstern als prominenten Gast Karl Heinz
Hübl zwischen den Stücken die Vita des Jubel-Dirigenten.
Kein geringerer als Johann Sebastian Bach bildete die erste Vorlage mit der „Toccata in D Minor“ zum nun folgenden handverlesenen Repertoire des
abendfüllenden Konzertes. Mit „ Tokyo Adventure“ entführten die Musiker das Publikum in die Weltstadt Tokio. Das Stück „The Grat Locomotive Chase“
wurde so feinfühlig herausgespielt, dass man das schwere Dampfross buchstäblich durch die Prärie bimmeln und fauchen hörte.
Den ersten Höhepunkt vor der Pause bildete der zehn Minuten und 40 Sekunden dauernde Auszug aus „The Phantom oft he Opera“, wobei Renate
Günthner wieder brillant den Gesangspart übernommen hatte.
Nach den pausenfüllenden Ehrungen begeisterte die Kapelle mit dem auf der Welt wohl meistgespielten „Florentiner Marsch“. Weitere Stücke waren „The
Best of Bond“ und “The Blues Factory”.
Beim hinreißend vorgetragenen Schlussakzent “Erinnerung an Zirkus Renz” überraschte Markus Röthenbacher als Solist am Xylophone bei höchster
Konzentration mit atemberaubender Fingerfertigkeit. Danach erklatschte sich das begeisterte Publikum von seinen heimischen Musikanten noch drei
weitere Zugaben, wobei die Musiker noch einmal zur Höchstform aufliefen und als Betthupferl das Gesangstrio Isolde Zimmermann, Maria und Marc Gut
sich wieder einmal mehr in die Herzen der Gäste sangen. Musikverein „Eintracht“ Fützen ehrt seinen Dirigenten
Anlässlich des Jahreskonzertes wurde dem Dirigent des Musikvereins Fützen Karl-Heinz Hübl von seinen Musikkameraden aber auch von der ganzen
Gemeinde für sein herausragendes Engagement für die Blasmusik, vor allem aber für den heimischen Musikverein hohe Anerkennung ausgesprochen.
Das ausgerichtete „Jubiläumskonzert 2009“ wurde von den Musikern unter dem Motto „ Das Beste aus verschiedenen Musikrichtungen der letzten 25
Jahre“ mit Lieblingstiteln des Jubel-Dirigenten ausgestattet. Unter den Gästen befanden sich der zur Zeit amtierende Bürgermeister der Stadt Blumberg,
Thomas Pfeiffer, Ortsvorsteher und Ehrendirigent Ewald Gut mit Gattin, der Präsident des Blasmusikverbandes Hochrhein, Franz Bayer, Unteralpfen,
Wendelin Braun, Vorsitzender des Arbeitsbezirks IV, Stühlingen-Unterwangen, Andreas Hausy in seiner Eigenschaft als Bezirksdirigent, aus
Wutöschingen-Horheim, sowie die zahlreichen Ehrenmitglieder des Fützener Musikvereins.
Karl Heinz Hübl ist der 13. Dirigent des im Jahre 1872 gegründeten Musikvereins „Eintracht e.V. Fützen“ mit derzeit 60 aktiven Mitgliedern. Mit seinen 25
„Dienstjahren“ ist Hübl nach Ernst Gleichauf (Glaser Ernst) (1905-1939) der dienst älteste Fützener Dirigent.
Der Präsident des Blasmusikverbandes Franz Bayer erwähnte in seiner Laudatio für den Jubilar, dass es im ganzen Verband Hochrhein nur zehn noch
nach 25 Jahren amtierende Dirigenten gäbe. Auch Ortsvorsteher und Ehrendirigent Ewald Gut würdigte den Jubilar mit den Worten: Ehre, wem Ehre
gebührt, das große Engagement für den heimischen Verein, das mit ca. 2.500 Probenbesuchen und über 500 öffentlichen Auftritten ein Teil seines
Lebens darstelle, da Karl-Heinz ja seit nun 40 Jahren aktives Mitglied des Vereins sei.
Mit ihm zusammen wurde auch Helmut Roth für 40 jähriges Mitwirken als gefragter Bassist geehrt. Beide Jubilare erhielten neben den vom Präsidenten
überreichten obligatorischen Urkunden und Ehrennadeln von Kurt Gleichauf, verbunden mit Dankesworten, noch Geschenke überreicht und wurden
gleichzeitig zu Ehrenmitgliedern ernannt. Nicht vergessen und mit einem Weihnachtsstern und herzlichen Worten bedacht, wurde auch die Ehefrau von
Karl-Heinz Hübl, Lioba Hübl. Im Anschluss an diese denkwürdige Veranstaltung wurde noch eine reichhaltige Tombola verlost.
(29.11.09 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Wellness-Oase im Landfrauenheim Fützener Landfrauen machen Verjüngungskur
Etwas mehr Zuspruch hätte der Seminarabend im Landfrauenheim schon verdient, bei dem Klara Pfeiffer aus Friedenweiler die sieben anwesenden
Land- und Stadtfrauen in ihrem Referat "Entspannung für Körper und Seele" auf die richtige Frequenz dieser beiden genannten Komponenten einstimmte.
Dabei blieb es nicht nur bei trockenen Ausführungen. Praktische Anwendungen, wie Gesichtsmasken, Handpflege, Reflexzonen an den Fußsohlen wurden
sehr anschaulich und pragmatisch vorgestellt. Dabei schwängerte der Duft von nebenbei kredenztem Wellnesstee und allerlei Duftnoten den
stimmungsvoll dekorierten Seminarraum. Den krönenden Abschluss bildete ein "inhaltschweres" Fußbad, angereichert mit echtem Meersalz, Oliven-und
Teebaumöl, sowie weiteren wohltuenden Wirkstoffen.
Angetan mit Babyhaut und für den bevorstehenden Weihnachtsstress gestärkt an Leib und Seele endete dieser etwas andere Landfrauenabend zu
vorgerückter Stunde. Die Vorstandsvorsitzende Ilse Werner überreichte der Referentin mit Dankesworten einen Weihnachtsstern.
Die Adventsfeier der Landfrauen findet am 9. Dezember im Vereinsheim statt. (18.11.09 – Bericht und Bilder: E. Schüle)
Volkstrauertag
In Fützen versammelte sich auf dem Friedhof eine, wenn auch kleine Schar von Bürgern, um der Toten aus Krieg, Verfolgung und Vertreibung zu gedenken.
Unter den Klängen des Musikvereins vom "Guten Kameraden" legte Ortsvorsteher Ewald Gut einen Kranz an der Gedächtnisstätte für die Gefallenen und
Vermissten nieder. Eine Abteilung der Freiwilligen Feuerwehr hielt die Ehrenwache.
Gut mahnte bei seiner Ansprache, dass auch gerade die junge Generation die in den Kriegswirren umgekommen Großväter gar nicht mehr kannte, aber
trotzdem nicht aus dem Gedächtnis verlieren sollte, es dürfe keine Lücke in der Rückbesinnung an die eigenen Wurzeln geben.
Weiter erwähnte er, dass im Gegensatz zu früheren Kriegseinsätzen, die Soldaten heute den Frieden und die Freiheit der Welt weitab von der Heimat
verteidigen müssten und es gelte, auch in diesen Tagen besonders mit Ihnen zu fühlen. (15.11.09 – Bericht und Bild: E. Schüle)


Schnecken schon munter Schneckenzunft Epfenhofen beginnt die fünfte Jahreszeit "märchenhaft"
Pünktlich um 20.11 Uhr eröffnete Zeremonienmeisterin Ilona Leingruber vom neu gewählten Vorstandsteam unter großem Beifall der dieses Jahr recht
zahlreich anwesenden noch zaghaft närrischen Schnecken-Bürger die Epfenhofener Fasnacht.
Nach der Begrüßung mussten die drei Aufnahmekandidaten den Schneckeneid leisten. Allerdings hatten sie zuvor eine Prüfung abzulegen, in der es galt,
getreu dem Märchen vom Rotkäppchen aus vorgegeben Wörtern spontan frei erfundene und abgewandelte Sätze vorzutragen. Ob die nach jedem Satz
zu inhalierenden Schnäpse hochprozentig waren, war nicht zu ergründen. Als Mutspender waren diese den Kandidaten, wie zu sehen, absolut hilfreich.
Bei Glühwein und Grillwürsten blieb die närrische Versammlung bei einem Nachhock noch fröhlich beisammen. (15.11.09 - Bericht und Bilder: E. Schüle)


TSC-Turner neu aufgestellt Alexandra Scherer einstimmig zur neuen Vorsitzenden gewählt
Ihre Hausaufgaben gut gemacht hatten die Interimsvorsitzende Gaby Butscher und ihre Helferinnen bei der Vorbereitung der Jahreshauptversammlung
2009 im Hotel „Hirschen“.
Nachdem Manfred Eichler, der das Amt des Ersten Vorsitzenden von 2001 bis 2008 innehatte nicht mehr zur Verfügung stand, führte Gaby Butscher die
Abteilung Turnen seither kommissarisch. Nach der Begrüßung und Totenehrung berichtete Butscher über das, wie sie es nannte, zurückliegende „harte
Jahr“. Doch es gab auch Erfreuliches zu berichten. Es konnten drei neue Helferinnen angeworben werden und diese, wie auch weitere Übungsleiterinnen,
besuchten Lehrgänge und Seminare, um sich weiter zu bilden.
So konnten Karin Eichler, Gaby Butscher, Rita Harnest, Manfred Eichler (für Adrian Schneider), Juliane Eichler, Simone Hubrich, Cilly Nakowitsch
-Scherer, Annelore Knauf und Anne Budweg (für Andrea Jesske) über viele erfolgreiche Aktivitäten in allen Altersgruppen, von der Mutter-Vater-Kind
-Gruppe bis zur Hausfrauen-Riege berichten. Dabei war auch zu vernehmen, dass die Vorbereitungen für das in Blumberg beliebte Nikolausturnen(13.12
.09) der jugendlichen TSC-Turner in vollem Gange sind.
Trotz der vielseitig angefallenen Ausgaben, davon 1800 Euro Hallennutzungsentgelt an die Stadtverwaltung, konnte Simone Hubrich über eine solide
Kassenlage berichten. Roland Pfeifer und Thomas Volz hatten die Bücher akribisch geprüft und somit war die einstimmige Entlastung des gesamten Vorstandes reine Formsache.
Unter dem Beifall der etwa 30 anwesenden Mitglieder wurden von Gabi Butscher an diesem Abend geehrt: Waltraud Neumar, Brigitte Jettkandt, Lydia
Guderian, und Gertrud Bodenseh, jeweils für 20 Jahre Mitgliedschaft, sowie in Abwesenheit für 10 Jahre Mitgliedschaft Michael Schmid, André Leiße und
Anja Winter. Mit Stichtag 31.10.2009 hat der Verein 403 Mitglieder.
Bei den anstehenden Neuwahlen fungierte Roland Pfeiffer als bewährter Wahlleiter mit dem einstimmigen Ergebnis: Erste Vorsitzende: Alexandra Scherer,
Stellvertretende: Vorsitzende: Rita Harnest, Schriftführerin: Jennifer Butscher, Kassenverwaltung: Simone Hubrich,
Beisitzer: Gaby Butscher Anneliese Budweg und Annelore Knauf.
Bestätigt als Kassenprüfer wurden Roland Pfeiffer und Thomas Volz. Schließlich wurde in Abwesenheit noch Dennis Pozar zum Jugendwart gewählt.
Abschließend bedankte sich Gaby Butscher mit herzlichen Worten, kleinen Geschenken und Blumengebinden bei ihren Helferinnen, da diese ihr bei der
nicht leichten Arbeit im nun zu Ende gehenden Jahr treu zur Seite standen.
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Die Geehrten, soweit anwesend, von links: Rita Harnest, Lydia Guderian, Brigitte
Jettkandt, Ulla Zeller, Roland Pfeiffer, Elke Schmidl, Gaby Butscher, Simone Hubrich
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Der neue Vorstand, von links: Gaby Butscher, Beisitzer. Anneliese Budweg,
Beisitzer. Rita Harnest, Stellv.Vors., Annelore Knauf, Beisitzer. Alexandra Scherer, Erste Vorsitzende. Simone Hubrich, Kasse.
Jennifer Butscher, Schriftführerin
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St. Martin in Fützen
Alles was kleine (und große) Beine hatte, versammelte sich am gestrigen Abend zum großen St. Martinsumzug des Kindergartens Epfenhofen.
Angeleitet von den in voller Zahl anwesenden Erzieherinnen ging der Laternenumzug vom ehemaligen Postparkplatz zur Buchberghalle. Voran auf
einem Schimmel St. Martin (Anni Haarmann) und der Bettler (Nele Haarmann).
Immer wieder machte der Laternenumzug halt und die Kinder sangen aus vollen Kehlen das St. Martinslied, das von einer Gruppe der Jugendkapelle
Fützen unter der Leitung von Dennis Frank vorgespielt wurde.
Auf dem Parkplatz der Buchberghalle verlas Sina Haarmann die Legende des Hl. Martin, der mit den armen Bettler seinen Mantel teilte, um ihn vor dem
Erfrieren zu bewahren. Anschließend gab es große Brezel und Kinderpunsch für die Kleinen, die zahlreichen Erwachsenen konnten sich mit dampfendem
Glühwein und heißen Wienerle von der Anstrengung dieser nächtlichen Vorstellung erholen. (12.11.09 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Eggäsli erwachen
Jedes Jahr am 11.11. versammelt sich die Eggäsli-Zunft Fützen am Narrenbrunnen im "Brusel", um als erste "Amtshandlung" die neuen Mitglieder mit
Eidesschwur und unter Absingen des Fützener Narrenliedes in ihre erlauchte Runde aufzunehmen und mit Original-Narrenbrunnen-Wasser aus der Taufe zu heben.
Dieses Jahr war es zwar nur ein "Neuer", so wurde Cedric Spieß mit den üblichen Zeremonien feierlich in die Zunft aufgenommen.
(12.11.09 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Dringend „Nachwuchs“ gesucht Altenwerk Fützen leidet unter Besucherschwund
Eine schwache Besucherzahl verzeichnete der Monatstreff der Senioren von Fützen und Riedöschingen im Gasthaus "Zum Kranz".
Todesfälle, Krankenhausaufenthalte und weitere Unpässlichkeiten plagen zur Zeit viele Fützener Familien. Trotzdem war es wieder ein gelungener Nachmittag.
Ewald Wilhelm als passionierter Wanderer entführte die Besucher in einer Bilderschau in die Bergwelt von Südtirol. Auch Ernst Keller, Kapellmeister aus
Riedöschingen, setzte seine letztes Mal begonnene "Ausbildung" zu einem Senioren-Chor fort und die eingeübten Kanon klappten schon recht gut. Bleibt
zu hoffen, dass die Besucherzahl im kommenden Jahr wieder wächst, an Aktivitäten wird es beim Sommerprogramm nicht fehlen.
Die Weihnachtsfeier findet am Sonntag, 6. Dezember, im Gasthaus "Zum Bahnhof" in Fützen statt und beginnt bereits um 11.30 Uhr mit einem
gemeinsamen Mittagessen. Für den Nachmittag hat der Kindergarten von Epfenhofen einen Besuch zugesagt, deren Auftritte für die Omas und Opas
immer ein besonderes Erlebnis ist. (11.11.09 – Bericht und Bilder: E. Schüle)


Für Sie gelesen: Blumberger Finale
Blumberg (ma) Wie erwartet bestimmten die beiden Tischtennisverbandsligaspielerinnen Saskia Hauser und Lisa Basler das Geschehen bei den
Tischtennisbezirksmeisterschaften am Samstag in Furtwangen. Saskia Hauser erspielte sich wie im Vorjahr den Jugendbezirksmeistertitel und gewann
zusammen mit Lisa Basler als Titelverteidigerinnen im Doppelfinale ihren zweiten Titel. Beide Spielerinnen blieben im Einzel ungeschlagen, bis im
direkten Vergleich in der Finalrunde die Entscheidung fiel.
Südkurier – 09.11.09

Ärztehaus in Blumberg wird zum Reizthema
Lesermeinung:
Dem Leserbrief von Frau Schöppler (SchwaBo - Samstag, 7.11.09) kann ich nur zustimmen. Mit der Ansiedelung des Ärztehauses auf dem Schlenk /
Kino-Areal würde noch mehr Verkehr in die Innenstadt gelenkt, wo die Parkplätze vor allem um den Handwerkerplatz ohnehin schon Mangelware sind,
wie übrigens vor den meisten Geschäften in der Innenstadt.
Ob die Parkmöglichkeiten beim neuen Ärztehaus, da diese ganz sicher auch von anderen Verkehrsteilnehmern in Besitz genommen, ausreichen, kann
bezweifelt werden. Ebenso würden die Ausfahrten, sowohl in die Handwerkerstraße, wie auch in die stets stark befahrene Hauptstraße, weitere Unwägbarkeiten mit sich bringen.
All diese Probleme gibt es bei dem von den Ärzten und Investoren ausgemachten Lauffenmühle-Areal eben nicht. Fazit: Der Verkehr muss raus aus der
Stadt, wo übrigens, wie täglich festzustellen, immer noch zu schnell und mit Handys am Ohr gefahren wird.
Nun aber, und das macht mich zornig, wird wieder nach echt Blumberger Manier (siehe Wasserkraftwerk im Tal), eine Sache solange zerredet und
zerbröselt, bis den Investoren die Lust an ihrem Vorhaben vergeht. Es sind vor Jahren schon gute Ärzte abgewandert (Mauthe/Gall),nachdem sie sich in
Blumberg "warmgelaufen" hatten, sie werden ihre Gründe gehabt haben.
Die hässliche Bausubstanz um das Schlenk-Areal steht ja nun nicht erst seit gestern zur Disposition, nun will man diese den Ärzten, die bekanntlich alle
Möglichkeiten gut ausgelotet haben, schnell aufs Auge drücken. Daher meine/unsere Erwartung und Bitte: Laissez-faire, die Zeit drängt, die Praxen der
genannten Ärzte sind, das Parkplatzangebot wie auch die Zugänge zu den Praxen betreffend, längst inakzeptabel und würden heute dort sicher nicht mehr genehmigt.
Höchste Zeit, dass hier für die Bürger und vor allem für die älteren Patienten schnell eine zukunftsorientierte Verbesserung herbeigeführt wird. Dann ist
Blumberg offensiv. Kaum anzunehmen, dass derzeit ein Bewohner der Schwimmbad- oder Scheffelstraße, auch wenn er keine Arthrose im Knie hat, zu
Fuß einen Arzt aufsucht, egal an welchem Standort. Erich Schüle, Fützen (09.11.09)

Schlachtfest findet Anklang
Keine Spur von Schweinegrippe gibt es in Epfenhofen, dafür musste aber ein gut genährtes Schwein von Adolf Leingruber für das 1. Schlachtfest der
Freiwilligen Feuerwehr Epfenhofen das Leben lassen.
Im vollbesetzten Bürgerhaus Biesental begrüßte Natalie Jankowski als Schriftführerin und Sprecherin die hungrigen Gäste und schon wurden die ersten
Schlachtplatten und Würste von den flinken Bedienungen serviert. Für die musikalische Unterhaltung sorgten die Gauchach-Musikanten aus Döggingen
unter der Leitung von Erich Grieshaber. Auch die Kaffeestube fand im Laufe des Nachmittags guten Zuspruch. Nach diesem guten Anfangserfolg wird es nach Aussage von
Abteilungskommandant Steffen Jankowski im kommenden Jahr sicher wieder ein Fortsetzung geben. (09.11.09 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Kindergottesdienst im Pfarrhaus
Gut vorbereitet hatten die verantwortlichen Mütter den Kinderwortgottesdienst, der allmonatlich im Pfarrhauskeller abgehalten wird. In anschaulichen Bildern und Szenen versuchten die Mütter, den Kindern darzustellen, wie man St. Martin, der für einen armen Bettler seinen Mantel teilte, auch in der
modernen Welt nacheifern könne, ohne den neuen Anorak zu zerschneiden. Auch heute gäbe es täglich Möglichkeiten mit anderen zu teilen.
Eifrig sangen die Kleinen bei den passenden Liedern mit, anschließend nahmen sie am Sonntagsgottesdienst in der Pfarrkirche teil. Stadtpfarrer Edgar
Wunsch bedankte sich bei den Müttern (Mathilde Gleichauf, Tanja Gut und Ulrike Tritschler), dass sie sich wieder der jungen Christen angenommen
hatten, leider waren nur sieben Kinder (Eltern) der Einladung gefolgt. (08.11.09 – Bericht und Bilder: E. Schüle)
Eggäsli Zunft online Fützener Narren blicken auf ein erfolgreiches Jahr zurück
Gewohnt routiniert und in guter Atmosphäre leitete Zunftmeister und Narrenvater Manfred Arlt am vergangenen Samstagabend im Gasthaus „Zum
Bahnhof“ die Generalversammlung 2009. In seinem kurzen Geschäftsbericht lobte er vor allem den jugendlichen Nachwuchs, der sich gerade im
vergangenen Jahr besonders engagiert hatte und wesentlich zu den gelungenen Auftritten und Arbeiten beitrugen. Neben derzeit 70 aktiven Mitglieder
hat der Verein mit 40 Jugendlichen (U14) ein starkes Nachwuchspotential. Einem Austritt stehen dieses Jahr zwei Neuzugänge entgegen. Diese werden
wie üblich am 11. 11. am Narrenbrunnen offiziell aufgenommen und getauft.
Erfreulich war der Bericht von Kassenverwalter Bernd Booz, der dank vieler erfolgreicher Aktivitäten über eine solide Kassenlage berichteten konnte.
Von über 20 Auftritten berichtete Schriftführerin Tina Meister, wobei der „Wirkungskreis“ der Eggäsli dieses Jahr bis nach Hirschau/Tübingen reichte.
Auch beim großen Narrentreffen in Allensbach war die Fützener Zunft mit einem starken Aufgebot sogar im Fernsehen präsent.
Die Entlastung des Vorstandes beantragte in Verbindung mit seinen Grußworten, Ortsvorsteher Ewald Gut. Diese erfolgte einstimmig. Eine Änderung gab
es bei der Neuwahl des Narrenvaterstellvertreters. Nach acht Jahren Amtszeit stellte sich Michael Werner nicht mehr zur Wahl. Zu seinem Nachfolger
wurde einstimmig Michael Meister gewählt.
Dem Kassierer Bernd Booz, den Beisitzern Stefan Schmid und Michaela Jung wurde ebenso das weitere Vertrauen ausgesprochen, wie den
Kassenprüfern Ralf Gleichauf und Willi Arlt.
Breiten Raum nahmen an diesem Abend die mehrfachen Ehrungen ein. Einen Orden für jeweils fünfjährige Mitgliedschaft erhielten vom Narrenvater
Martina Baschnagel, sowie Martina und Horst Scherer umgehängt. Stellvertretend für den Narrenvater nahm Stefan Schmid die besondere Ehrung der
langjährigen Mitglieder Stefan Meister, Ursula und Manfred Arlt vor, die es zusammen auf 66 Jahre Mitgliedschaft bei äußerst starkem Engagement
brachten. Ehrenurkunden für besondere Verdienste erhielten desweiteren Narrenmutter Ursula Arlt Stefan Schmid und Michael Werner.
Lang ist die Liste der bereits vorgemerkten Aktivitäten während der fünften Jahreszeit im Jahre 2010. Neben den heimischen Auftritten sind bereits
wieder sechs Auswärtsbesuche festgeschrieben. Stolz verkündete Stefan Schmid, dass die Eggäsli Zunft Fützen neuerdings im Internet vertreten ist. Die
gut ausgestattete Homepage wurde vom Zunftmitglied Bruno Spiess erstellt. Er nimmt ab sofort aktuelle Berichte oder Bilder, die Narretei betreffend, entgegen: www.eggaesli-zunft.de (01.11.09 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Grundschule Fützen als Brandobjekt Herbstprobe 2009 bei der Abteilungswehr Fützen
Ein sehr sensibles Übungsobjekt hatte die Abteilungswehr in Absprache mit der Schulleitung der Grundschule Fützen für die Herbstprobe ausgewählt.
Angenommen wurde ein Brand im Obergeschoss der mit 46 Schülern vollbesetzten Grundschule.
Abgesehen von der Tatsache, dass die Alarmierung über die Leistelle (wieder einmal nicht klappte), verlief die Übung in Koordination mit den Wehren
aus Blumberg, Epfenhofen und Grimmelshofen sehr koordiniert. Menschenrettung hatte hier ganz besonders große Priorität. Deshalb wurde von
Einsatzleiter Michael Gut auch spontan die Feuerwehren aus dem Umland mit ihren Atemschutzgeräten angefordert. Somit war es möglich, gleichzeitig
mit 15 Atemschutzträgern in die verrauchten Räume vorzudringen.
Schulleiter Michael Müller und Klassenlehrerin Annette Wagner brachten ihre Schüler sowohl über den Hinterausgang der Schule, als auch über die im
Außenbereich des großen Gebäudes vorhandene Feuertreppe in Sicherheit.
Die Übungsbeobachter, Stadtkommandant Hubert Schwarz, Blumberg, Abteilungskommandant Richard Müller, wie auch Ortsvorsteher Ewald Gut lobten
die hervorragende Zusammenarbeit der verschieden Wehren. Gleichwohl stellte Hubert Schwarz fest, dass es im Ernstfall trotz der schnellen
Vorgehensweise bei der Auffindung der sechs Vermissten in den verschiedenen Stockwerken des großen Gebäudes Zeitprobleme gegeben hätte, diese
rechtzeitig in Sicherheit zu bringen. Mit großem Interesse verfolgten viele Eltern und Bürger den Einsatz der insgesamt 52 Wehrmänner.
Nach der Übung lud die Feuerwehr die kleinen Übungsteilnehmer aus der Grundschule ins Feuerwehrgerätehaus ein, wo sie mit einem kleinen Imbiss für
ihren vorbildlichen Einsatz belohnt wurden. (24.10.09 – Bericht: E. Schüle, Bilder: E. Schüle/Grundschule)

Ministranten kommen und gehen
Nach der Eucharistiefeier am Sonntag, verabschiedete Stadtpfarrer Edgar Wunsch vier Ministranten und dankte ihnen für den jahrelangen Dienst am
Altar und ihren Einsatz in der Ministrantengruppe. (25.10.09 – Bericht: E. Schüle)

"Rosi" macht weiter Quelle-Shop bleibt bestehen
In diesen Tagen gehen bekanntlich beim einst größten Versandhaus die Lichter aus. Von der Insolvenz des einstigen Branchen-Primus ist auch der
Quelle-Shop von Roswitha (Rosi) Korhummel betroffen.
Doch Frau Korhummel ist guter Dinge, ihren kleinen Laden, den sie nun schon seit 11 Jahren erfolgreich umtreibt, auch weiterhin aufrecht erhalten zu
können. In den ersten Jahren fungierte QUELLE als Mieter beim Hausbesitzer Wehinger-Gleichauf, doch ist der Mietvertrag schon vor Jahren direkt auf
die bis dahin als Untermieterin handelnde Roswitha Korhummel übergegangen. Seither hat sich die clevere Einzelhändlerin peu a peu vom bisherigen
Alleinvertrieb für Quelle abgenabelt und vertreibt inzwischen auch die die ganze Angebotspalette auch für weitere Versandhäuser wie Neckermann oder
den Bauer-Otto-Versand. Ein weiteres Standbein ist neuerdings der eingerichtete Paket-Shop für den bekannten Hermes-Versand. Damit breit aufgestellt, hofft sie die
wegbrechenden Umsätze bei Quelle kompensieren zu können, auch fehlt es nicht an weiteren Geschäftsideen, die sie als Nachbar zur Tür an Tür
befindlichen Sparkassenfiliale verwirklichen möchte.
Noch total unklar ist ihr heute, wie die noch laufenden Ratengeschäfte ihrer Kunden abgewickelt werden sollen, hier wartet sie täglich auf Post von zuständiger Stelle.
(25.10.09 – Bericht: E. Schüle)

Allerheiligengestecke
Auf guten Zuspruch stieß auch in diesem Jahr wieder das Angebot, unter der Anleitung von Ursula Engesser, Unadingen, dekorative Gestecke für
Allerheiligen zu basteln. Nach zwei Stunden konnten über 20 selbstgebaute Unikate begutachtet werden.
Natürlich wurde diese nicht alltägliche Arbeit abschließend mit einer munteren Kaffeerunde belohnt. Ilse Werner, Vorsitzende der Landfrauen, bedankte
sich bei der Lehrmeisterin mit einem kleinen Präsent und bat sie, im kommenden Jahr wieder zu kommen. (23.10.09 – Bericht: E. Schüle)

Zu Besuch bei der Feuerwehr Grundschüler erhielten Einblick in die vielfältigen Aufgaben der Floriansjünger
Einen recht pragmatischen Anschauungsunterricht erhielten am Freitag die Schüler der Grundschule Fützen zusammen mit den Schülern aus Epfenhofen.
Nachdem die Lehrkräfte in den zurückliegenden Schulstunden schon viel Unterrichtsstoff über die Gefahren bei Feuer, Rauch und giftigen Dämpfen
vermittelt hatten, ging es auf dem Parkplatz der Buchberghalle richtig zur Sache. Abteilungskommandant Richard Müller, sein Stellvertreter Patrick
Gleichauf und Jugendhelfer Stefan Kaiser, Epfenhofen, erläuterten den aufmerksamen Schülern die Aufgaben der Freiwilligen Feuerwehr, deren
organisatorischen Aufbau, die differenzierten Aufgaben des Einsatzleiters, Abschnittsleiters, Gruppenführers, Truppführers bis zum Truppmann.
Die Ausrüstung des einzelnen Feuerwehrmanns vom Schuhwerk bis zum Atemschutzgerät, wie auch der Maschinen-und Gerätepark wurden vorgestellt.
Für die Demonstration und die Abläufe nach einer Brandmeldung war mit Telefon, Funkgeräten bis zum Laptop alles sehr praxisnah vor Ort.
Am interessantesten für die jungen Schaulustigen war natürlich dar Löschangriff auf ein perfekt aufgebautes Übungshäuschen, das die Abteilung der
anwesenden Jugendfeuerwehr-"Männer" natürlich erfolgreich bekämpften, sie hatten für diesen Einsatz in Blumberg schulfrei bekommen.
Die oben genannten Erwachsenen aber opferten für diesen werktäglichen Einsatz in lobenswerter Weise einen Urlaubstag. Vom anhaltenden Regen
durchnässt, hatten die wissbegierigen Kinder trotzdem noch viele Fragen, bevor sie vom anwesenden Schulleiter Michael Müller und Klassenlehrerin
Annette Wagner in die wohlverdienten Herbstferien entlassen wurden. (23.10.09 – Bericht: E. Schüle, Bilder: E. Schüle/Grundschule)

Impfberatung für Senioren
Einen informativen Nachmittag erlebten die St. Gallus-Senioren im Gasthaus zur "Linde" Epfenhofen. Inge Fluck begrüßte den dieses Mal
krankheitsbedingt kleineren Besucherkreis, vor allem Dr. Peter Haarmann, Epfenhofen/Stühlingen. Zunächst wurde aber des kürzlich verstorbenen
Hubert Indlekofer in einer Schweigeminute mit einer brennenden Kerze gedacht.
Nach der obligatorischen Kaffeerunde gab Dr. Haarmann ein umfassenden Bericht über das Wenn und Aber der verschiedenen Schutzimpfungen.
Grundsätzlich, so seine Einführung, sollte jeder Mensch im Besitz eines Impfbuches sein und dieses aber auch laufend vom Hausarzt aktualisieren lassen
. Bei allen Abwägungen der evtl. auftretenden Komplikationen nach Impfungen, empfahl der praktische Arzt, die wichtigsten Schutzimpfungen gegen z.B
. Zecken, Wundstarrkrampf, Grippe (Wintergrippe) vornehmen zu lassen, hier überwiege der durch die Impfung erreichte Schutz vor diesen
Krankheiten die evtl. vereinzelt auftretenden Komplikationen.
Erwartungsgemäß wurde auch die derzeit hochstilisierte "Schweinegrippe" hinterfragt. Hier meinte der Arzt, fehle es einfach noch an Erfahrung und die
Horrormeldungen in gewissen Zeitungen über zu erwartende 35.000 Tote seinen auf jeden Fall verantwortungslos hochgepuscht. Dagegen sprechen die
8800 Tote, die im vergangenen Jahr an Influenza erkrankt waren, eine klare Notwendigkeit, sich, soweit noch nicht geschehen, baldigst impfen zu
lassen. Jedoch erwartet er, dass bis nächste Woche der Impfstoff gegen die Schweinegrippe in allen Praxen verfügbar sei.
Inge Fluck bedankte sich beim heimischen Arzt mit einem Gutschein. Die Anwesenden ließen sich nach diesem doch etwas "giftigen" Thema die gute
Laune nicht verderben und deckten den Doktor noch mit ein paar deftigen Arztwitzen ein.
Im Ausblick erwähnte die Vorsitzende, dass im November keine Zusammenkunft geplant sei, da man gerne das Angebot der Epfenhofener Landfrauen
zu einem gemeinsamen Treffen annehmen werde. Desweiteren ist für den November noch ein "Hähnchenessen" bei "Marlene" geplant. Die
Weihnachtsfeier mit gemeinsamen Mittagessen findet am 9. Dezember ab 12 Uhr wieder in der "Linde" statt. Hierzu liegt bereits die Zusage des
Kindergartens vor, die Senioren mit lustigen Spielen und Gesängen zu erfreuen. (22.10.09 – Bericht: E. Schüle)

SKM-Gruppe Blumberg
Zur letzten Arbeitssitzung in diesem Jahr hatte Mathilde Gleichauf, Gruppenleiterin der SKM - Gruppe Blumberg die Betreuerinnen und Betreuer ins
Pflegeheim Haus Eichberg eingeladen. Walter Schumacher, Geschäftsführer des SKM-Kreisvereins für den Schwarzwald-Baar-Kreis, nimmt regelmäßig an diesen Sitzungen teil.
Wichtigster Bestandteil der Zusammenkunft war die umfassende Information von Walter Schuhmacher, den Anwesenden Rechtssicherheit bei der
Handhabung der Patientenverfügung zu vermitteln. Nach langem Vorlauf und vielen Diskussionen erhielt bekanntlich mit Bundestagsbeschluss vom 18.5
.2009 dieses Patientenverfügungsgesetz zum 1. September 2009 nun Gesetzeskraft. Auf die Betreuer der SKM-Gruppen im Land kommt nun die
Aufgabe zu, zu prüfen, ob Festlegungen der Patientenverfügung auf die aktuelle Lebens-und und Behandlungssituation zutreffen. Wenn ja, hat der
Betreuer dem Patientenwillen Geltung zu verschaffen. Es gibt jedoch für den Betreuten keine Verpflichtung, eine Patientenverfügung zu erstellen. Eine
PV kann jederzeit widerrufen oder abgeändert werden. Weiteren Informationsbedarf für die Betreuer sah Schuhmacher an diesem Abend in den SKM
-Grundregeln zur Frage Testament eines Betreuten.
Um die finanzielle Ausstattung der SKM Gruppen zu stärken, wurde nun eine originelle Möglichkeit geschaffen, Menschen anzusprechen, die bereit sind,
die Arbeit des SKM zu unterstützen. Unter dem Motto: "Zukunft spenden" können Gäste, Verwandte und Freunde an Stelle von Geschenken bei
besonderen Anlässen eine speziell aufgestellte SKM-Spendenbox mit einem Betrag beschicken, oder mittels bereitgelegten Überweisungsträger
zugunsten des SKM zur Unterstützung der ehrenamtlichen Betreuung hilfsbedürftiger Menschen einen wertvollen Beitrag leisten. Die Betreuer sind nun
aufgerufen, diese neue Möglichkeit, die segensreiche soziale Einrichtung zu fördern und bekannt zu machen.
Die SKM-Gruppe Blumberg verfügt derzeit über zehn Betreuer, die teils in Heimen oder am Wohnort der pflegebedürftigen Person derzeit bei
elf betreuten Personen ihre Arbeit machen, ohne dass diese sensible Tätigkeit nach außen sichtbar wird. Neue Betreuer sind sehr willkommen. Der SKM
Schwarzwald Baar ist einer von 14 Mitgliedsvereinen im SKM-Diözesanverein und seit 1992 anerkannter Betreuungsverein im Schwarzwald-Baar-Kreis.
Infos: SKM-Gruppe Blumberg, Mathilde Gleichauf, Tel./Fax: 07702/3640, E-Mail: M.Gleichauf@t-online.de . Spendenkonto SKM-Kath.Verein für soziale
Dienste Schwarzwald-Baar e.V.,78166 Donaueschingen. Bankverbindung: Volksbank Villingen, BLZ 694 900 00, Kto.-Nr. 600 641 05 (22.10.09 – Bericht: E. Schüle)

Schwein gehabt Auch im 36. Jahr in Folge hat das Fützener Wein-
und Schlachtfest noch nichts von seiner Attraktivität eingebüßt. Nach dem fulminanten Auftakt mit
einem "Bayrischen Abend" strömten schon früh am Sonntagmorgen die ersten Kaffeegäste in die von den Landfrauen liebevoll herbstlich dekorierte
"Buchberghalle". Für die musikalische Würze beim Frühschoppen sorgte der Musikverein Zimmern/Immendingen unter der Leitung von Viktor Sepulveda.
Bald aber hatte das Küchenteam alle Hände voll zu tun und die vorbereiteten "Schlachtfestspezialitäten" fanden im vollbesetzten Speisesaal reißenden
Absatz. Auch einige betagte Fützener Bürger sah man mit vollen Taschen und Körben nach Hause ziehen, um die Daheimgebliebenen mit den leckeren
"Schweinereien" zu versorgen.
Natürlich gehörte auch dieses Jahr wieder ein Schätzspiel, dieses Mal tierischer Art, zum Programm. Lukas Gleichauf präsentierte vor der Halle in einem
Ministall ein gut genährtes kleines Kalb. Hier galt es, dessen "Lebendgewicht zu schätzen. Den Gewinnern winkten Barpreise von 50, 20 und 10 Euro.
Das musikalische Nachmittagsprogramm gestalteten die Fützener Randenmusikanten unter der Stabführung von Gerd Gut. Mit der um 16 Uhr
ausgerufenen Happy Bratwurst Hour verstanden es die cleveren Manager der stets einträchtigen "Eintracht", die Gäste zum weiteren Verzehr und Sitzen
bleiben zu animieren. Tatsächlich füllte sich die Halle gegen Abend noch einmal beachtlich und vom ausgerufenen "Sonderangebot" wurde kräftig
Gebrauch gemacht.
Tierisch ging es zu bei der Auswertung des Schätzspiels vom Sonntag. Das von Lukas Gleichauf zur Verfügung gestellte Kalb wollte partout nicht auf die
Waage stehen. Schließlich gelang es aber dann mit Manneskraft doch, dessen genaues Lebendgewicht zu ermitteln, nämlich 83.7 kg. Den Ersten Preis
mit 50 EURO mit geschätzten 83.750 kg erzielte Laura Hübl, Tochter des Musikdirigenten. Den Zweiten Preis (20 Euro)teilten sich Klaus Gut und Hans
Zeller. Der Dritte Preis (10 Euro) ging an Melanie Palka und Angelika Meister. Die Gewinner vom Freitagabend beim "Bayrischen Abend:
Sägewettbewerb, es galt eine Scheibe mit 1000 Gramm Holz mit einer Waldsäge herunter zu sägen. Sieger mit 1004 Gramm: Narrenvater Manfred Arlt
und Andreas Schmid, Preis Zwei Krüge Bier, zwei Schnäpse und je 1 Paar Weißwürste. Zweiter Preis: Manfred Arlt und Peter Gut, Dritter Preis: Manfred
Arlt und Bruno Spieß. Schnapsschätzspiel: Erster Platz 50 Euro: Narrenvater Manfred Arlt. (19.10.09 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Donaueschinger Musiktage klingen bis nach Epfenhofen
Wie jedes Jahr, machte auch in diesem Jahr wieder eine illustre Gesellschaft während der Musiktage einen Abstecher nach Epfenhofen, um sich für die
weiteren Konzerte aus der Hotelküche von Markus Merk, Hotel Löwen, verwöhnen zu lassen.
Lothar Knessl aus Wien, der schon seit 50 Jahren im "Löwen" ein und aus geht, hatte den kleinen Ausflug wieder organisiert. Mit dabei war auch in
diesem Jahr Bundesinnenminister a.D. Dr. Gerhart Baum. Baum ist Mitglied im Kuratorium der "Donaueschinger Musiktage, daneben aber auch seit
2005 Sprecher des Kulturrates des NRW, Köln, allgemein aber bekannt als großer Förderer der Musik.
Weitere Gäste im "Löwen" waren neben Veranstaltern, Journalisten von Presse und Rundfunk u.a. Birgit Gotzes, Musikmanagement München, sowie
Christine Fischer, Geschäftsführerin " Musik der Jahrhunderte e.V." Stuttgart. (im Einzelbild neben Dr. Baum) (19.10.09 – Bericht: E. Schüle)

Für Sie gelesen Buchberghalle ganz im bayrischen Stil
Blumberg. Der Musikverein Eintracht Fützen hatte zum traditionellen Oktoberfest in die Buchberghalle eingeladen und viele kamen.
Nicht nur die schön dekorierte Halle, sondern auch das Angebot an kulinarischen Schmankerln, wie zum Beispiel Weißwürste mit Brezeln, versetzten
einen, zumindest geschmacklich, in das Land der Bajuwaren. Die passende Musik, vorgetragen von den Musikvereinen aus Lembach, Mauchen und
Behla sowie frisch gezapftes Bier in stilechten Maßkrügen, taten ein Übriges. Zahlreiche Besucher ließen es sich nicht nehmen in angemessener
Bekleidung, sprich in Dirndl oder Lederhose, zu erscheinen.
Der zentral in der Halle platzierte Bierstand war ständig dicht umlagert. Wer es etwas ruhiger wollte, konnte an den Weinstand ausweichen. Um die
herzhafte bayrische Kost besser verdauen zu können, hatte man selbstverständlich noch die Möglichkeit an einem Schnapsstand Abhilfe zu schaffen.
Jeweils drei Damen der anwesenden Musikvereine, versuchten beim Maßtrinken mit drei Schläuchen eine vorgegebene Zeit zu unterbieten. Diese Zeit
wurde allerdings von drei stattlichen Mannsbildern »ertrunken« und war somit für die Damen, trotz heftiger Anfeuerung, ein hoffnungsloses Unterfangen.
Beim Sägewettbewerb galt es mit einer historischen Waldsäge eine Scheibe Holz vom Stamm zu sägen, die so genau wie möglich 1000 Gramm wiegen
sollte. Verblüffenderweise kamen die Erstplatzierten bis auf ganz wenige Gramm tatsächlich an das Gewicht heran.
Durch das Trinken eines Schnapses sollte dessen Alkoholgehalt festgestellt werden, was sich allerdings als schwierig erwies. Kenner vertrauten hierbei
noch ihrer Nase oder versuchten über die Farbe etwas heraus zu bekommen. Nach den Darbietungen der drei befreundeten Musikvereine, sorgte das
Duo »Piccolos« für weitere Stimmung. Mit Hits von damals, Schunkelrunden und Gassenhauern heizten sie kräftig ein. Dass man in Fützen was vom
Feiern versteht, sah man den zahlreichen schunkelnden und lachenden Gästen an. Sichtlich begeistert und erfreut über das gelungene Fest zeigte sich
somit auch der Vorstand des Musikvereins Fützen Kurt Gleichauf.
Von Frank Jung zur Schwarzwälder Bote-Bildergalerie
Schwarzwälder Bote - 18.10.2009

Viel los bei Focus ST-Treffen 11604 Pferdestärken beim "Tag der Offenen Tür" im Autohaus Stoffler Fützen
Fast unbemerkt von seiner Fützener Klientel war das Autohaus Stoffler am vergangenen Samstag Treffpunkt von über hundert begeisterten Ford Focus
ST - Freaks. Trotz ungünstiger Wetterlage säumten etwa 80 Fahrzeuge das Betriebgelände und entlang der ehemaligen B 314, die an diesem Tag für
den Durchgangsverkehr gesperrt war.
Besonders stark vertreten waren auch in diesem Jahr die Focus-Freunde aus der Schweiz von Schaffhausen, Zürich bis Solothurn, aber auch Gäste aus
dem Saargebiet scheuten nicht den weiten Weg an die Schweizer Grenze.
Besonders im Blickpunkt war der als Leihgabe ausgestellte Ford GT mit 570 PS, der in limitierter Auflage als Nachfolger des legendären Ford GT 40 in
USA hergestellt wurde, und heute einen Verkaufswert von etwa 250.000 Euro hat. Vertreten aber war auch die neue Focus RS Generation: "Ultimate green", in Fordsetzung der immer noch aktuellen Ford - Club Farbe "Electric-Orange“.
Als besonderes Bonbon verloste Stoffler unter den ersten 50 Gastfahrzeugen drei kostenlose Leistungstests im Wert von jeweils 50 €.
Für das leibliche Wohl sorgte, wie jedes Jahr, die örtliche Metzgerei Gut. Für die Inhaber, Klaus, Philipp und Lars Stoffler aber war dieser Tage auch
wieder eine hervorragende Möglichkeit, die vielseitige Auto-Tuning-Abteilung zu präsentieren. (18.10.09 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Altenwerk Fützen gründet Gemischten Chor
Einen sangesfreudigen Nachmittag erlebten im vollbesetzten Gasthaus "Zum Bahnhof" die Senioren aus Fützen und Riedöschingen.
Da der Fützener Verein, bedingt durch Krankheits- und Todesfälle, zur Zeit eher etwas an "Magersucht" leidet, füllten die Freunde aus Riedöschingen
auch dieses Mal wieder die entstandenen Lücken. Der Vorsitzende Ewald Wilhelm lud nach seinen Grußworten zu einer Gedenkminute für das dieser
Tage verstorbene langjährige Mitglied Anton Bollin ein.
Dann aber wurden, wie bei den "Alten" üblich, wieder aus vollen Kehlen die urigen Volkslieder vorgetragen und damit wollen die Senioren dieses alte
Liedgut auch vor dem Vergessen bewahren, wer soll es pflegen, wenn nicht die "Alten"? Ewald Wilhelm und Ernst Keller (Riedöschingen) begleiteten die
Gesänge auf dem Akkordeon. Wie angekündigt, brachte Ernst Keller erstmals einen Satz Noten eines früher viel gesungenen Kanons mit, was bei den
anwesenden "Kirchenchörlern" und Ehemaligen des Gesangvereins natürlich freudige Erinnerungen wach rief.
Ernst Keller, altbewährter Organist und Musiker, war mit dieser ersten Probestunde denn auch gut zufrieden und schon setzte er die nächste
Probestunde auf das Zusammentreffen am 10. November im Gasthaus "Zum Kranz" in Fützen an. Damit ist der "Gemischte Chor des Altenwerks Fützen
-Riedöschingen" aus der Taufe gehoben.
Bei Kaffee und Kuchen und dem obligatorischen Vesper verging der Nachmittag im Flug und rundum war zu hören: " Des war jetzt au wieder e mol schä."
(14.10.09 – Bericht: E. Schüle)

Phoenix aus der Asche Es geht aufwärts auf dem „Birchenhof“ bei Fützen
In der Nacht von Karfreitag auf Karsamstag 2009 brannte, ausgelöst durch einen technischen Defekt, das Ökonomiegebäude des Birchenhofs völlig aus.
Zunächst versank die an der Kreisstraße nach Beggingen/CH liegende Brandruine scheinbar in einen Dornröschenschlaf. Doch Roland Moog (40) aus
Lotstetten, der den „Birchenhof“ im Jahre 2006 gekauft hatte, bemühte sich intensiv, in Absprache mit den Versicherungen, das Gebäude wieder
herzustellen. Allerdings wird nur der Wohntrakt erneuert, Im Bereich der bereits bestehenden Lagerhallen auf dem großen Grundstück, soll im
kommenden Jahr eine weitere Halle erstellt werden.
Bei Abbrucharbeiten, zeigte es sich alsbald, dass der Dachstuhl und das Dachgeschoss, wie zunächst angenommen, nicht erhalten werden konnten.
Nicht nur das eingedrungene Wasser, sondern die Tatsache, dass der Giebel und obere Wohnbereich nur mit 12 cm starken Riegelwänden ausgebaut
und altersbedingt in einem sehr schlechten Zustand waren, veranlasste den Bauherrn, den gesamten Dachstuhl und das obere Stockwerk auch noch bis
auf die Grundmauern abzutragen.
Jetzt aber ist Roland Moog zügig dabei, in Eigenleistung die Umfassungsmauern zum erweiterten Wohnbereich wieder hochzuziehen. Mit der Ausführung
der Holz- und Dachdeckerarbeiten wurde die Firma Holzbau-Müller, Fützen, beauftragt und noch vor Einbruch des Winters hofft man, die Sache im
„Trockenen“ zu haben. Im Innenbereich wird vorläufig eine Wohnung ausgebaut. Hier besteht vertragsgemäß ein lebenslanges Wohnrecht (Nießbrauch)
für die Witwe des Vor-Vor-Besitzers Erich Wild, Brunhilde Wild. Sie wohnt zur Zeit im Dorf in der Einliegerwohnung einer Verwandten.
Geschichtliches: Der "Birchenhof" an der Straße von Fützen nach Beggingen wurde im Jahre 1937/1938 mit weiteren sechs Höfen (Schlatthof, Wyhlhof,
Waldhof, Hölzlehof, Lachenbuckhof und Buchhof) auf Betreiben des damaligen "Reichsnährstandes" errichtet und teilweise von Fützener Bürgern, jedoch
auch von auswärtigen Interessenten besiedelt.
Erbauer des Birchenhofs war Emil Wild und wurde in der zweiten Generation weiter von Erich Wild und seiner Ehefrau Brunhilde Wild, die von der
renommierten Gastwirtschaft "Zum Hannesli" aus Fützen stammte, ausgebaut. Beider Sohn Helmut Wild erstellte großflächige Lagerhallen und betrieb
den ersten Milchroboter im Ort. Helmut Wild starb nach einem tragischen Betriebsunfall im Alter von 43 Jahren im Jahre 2002. Seine junge Witwe
verkaufte den Hof im Jahre 2006 an den Landwirt Roland Moog aus Lottstetten im Kreis Waldshut. Moog betreibt seither reine Feldwirtschaft,
hauptsächlich Ackerbau, ohne Viehhaltung. (11.10.09 – Bericht: E. Schüle)

Mosterei in Betrieb
Seit vergangenem Freitag hat Stefan Meister seine Mosterei im ehemaligen Dreschschuppen wieder geöffnet. Noch etwas zaghaft kamen in diesen
Tagen die "Kunden" vor Ort. Die Ernteergebnisse sind in Fützen nach seinen Erfahrungen sehr unterschiedlich. Auch der Preis für Mostobst ist in diesem
Jahr wieder sehr unbefriedigend, wie schon im vergangenen Jahr.
Nach anfänglichen Euro 3.50 für den Doppelzentner hat sich der Preis jetzt auf Euro 5.50 leicht verbessert. Am gestrigen Nachmittag kam Daniel
Stengele vom Blumberger Jugendhaus um einen "Abdruck" machen zu lassen. Das Ergebnis von etwa 50 Liter Süßmost wird bei der Jugendfreizeit am
Sonntag interessierte Abnehmer finden.
800 kg Mostobst hat Stengele mit seiner jugendlichen Schar in den letzten Tagen in Blumberg, Achdorf und Epfenhofen geschüttelt und aufgelesen.
Damit geht er nun zur Großmosterei nach Ewattingen zur Verarbeitung. Das daraus resultierende Saftguthaben wird er dann anlässlich der Blumberger
Weihnachtsmeile abrufen. Zum Teil wird der Saft dann noch mit geheimnisvollen Ingredienzien "veredelt" und zum Verkauf angeboten, natürlich alles
garantiert alkoholfrei. (09.09.09 – Bericht: E. Schüle)

Die Wies’n lässt grüßen Wein- und Schlachtfest in Fützen am 16. und 18. Oktober Zum 36.
Mal lädt der Musikverein "Eintracht" zum traditionellen Wein- und Schlachtfest in die Buchberghalle ein.
In bewährter Weise beginnt das große Spektakel am Freitagabend - 16. Oktober - mit Hofbräuhaus-Stimmung in der blau-weiß dekorierten Halle. Im
Mittelpunkt stehen sowohl am Freitag, als auch am Sonntag (18. Oktober)wieder musikalische und kulinarische Angebote. Den Unterhaltungspart
bestreiten am Freitag die Musikvereine aus Lembach, Mauchen und Behla. Die bekannte Stimmungskapelle die "PICCOLOS" wird bei Barbetrieb wieder
Schwung und Stimmung ins Fützener "Hofbräuhaus" bringen. Der alljährliche "Sägewettbewerb" wird auch in diesem Jahr für viel Gaudi sorgen, denn
auch die Damen werden dabei unerwartete Fähigkeiten und Muskelstärke im Umgang mit der alten Waldsäge entwickeln. Hier, wie bei einem Schätzspiel
werden die Finalisten mit respektablen Preisen belohnt.
Wie üblich, gönnen sich die Veranstalter am Samstag wieder eine schöpferische Pause. Am Sonntag, 18. Oktober, aber werden beim Mittagessen bei
durchgehend warmer Küche, die Gäste wieder mit den traditionellen Schlachtfestspezialitäten verwöhnt. Das Frühschoppenkonzert bestreitet der
Musikverein aus Zimmern. Die Fützener Randenmusikanten tragen danach nonstop zur Unterhaltung bei. Wohlbekannt sind die Fützener Kuchen und
Torten aus eigener Herstellung, die zur Kaffeezeit präsentiert werden. Doch damit ist noch lange nicht Schluss. Von 16 bis 17.30 Uhr wird die Happy
Bratwurst Hour ausgerufen und die Dagebliebenen werden bei Bestellung einer Portion Bratwürste mit einem Gratisgetränk belohnt.
Vorstand und Vereinsmitglieder, das Küchen- und Serviceteam freuen sich auf ein volles Haus und auch an diesen Tagen will der südlichste Stadtteil von
Blumberg und des Schwarzwald-Baar-Kreises an der Schweizer Grenze und an der inzwischen weltbekannten Sauschwänzlebahn, zum Finale der
touristischen Sommersaison einen Beitrag leisten. Noch gilt der Sommerfahrplan der Museumsbahn, so dass ein Besuch in Fützen gemäß dem amtlichen
Fahrplan am Sonntag auch mit dem nostalgischen Dampfzug ab Blumberg oder Weizen möglich ist. Siehe www.sauschwaenzlebahn.de, und www.fuetzen.de (06.10.09 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Erntedank mit Kaffeetafel
Lourdes-Wallfahrer der Seelsorgeeinheit Blumberg hielten Rückblick
Auch die Pfarrgemeinde St. Vitus Fützen feierte am vergangenen Sonntag würdevoll das Erntedankfest. Die Mesnerin Maria Gut hatte wieder stilvoll
einen Dankaltar aufgebaut und die Schola unter der Leitung von Renate Günthner umrahmte die von Pfarrer Walter zelebrierte Festmesse.
Für den Nachmittag hatte der Pfarrgemeinderat zu einer Zusammenkunft in den Pfarrhauskeller eingeladen. Bei Kaffee und Kuchen zeigte Stadtpfarrer
Edgar Wunsch in einer Bilderschau, die verschiedene Wallfahrer zusammengetragen hatten, eine Rückblende auf die ereignisreichen Tage im
vergangenen Mai in Lourdes. Dabei sorgten lustige Schnappschüsse aber auch für viel Heiterkeit, denn Wallfahren heißt ja nicht, in Trübseligkeit zu verfallen.
Im vollbesetzten "Kaffeehaus" hatten sich nicht nur alle Beteiligten eingefunden sondern auch eine große Zahl weiterer Gäste aus Blumberg und
Umgebung. Gisela Meister, Pfarrgemeinderatsvorsitzende, zeigte sich daher auch rundum zufrieden über den guten Verlauf der Veranstaltung.
(05.10.09 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Schulnachrichten
Annette Wagner ist neue Lehrkraft an der Grundschule Fützen
Zu Beginn des neuen Schuljahres gab es Veränderungen beim Lehrerkollegium an der Grundschule Fützen. (wir berichteten).
Annette Wagner (27) wurde der hiesigen Schule für ein Jahr mit einem 24 Stunden-Deputat zugewiesen. Die junge Lehrkraft
stammt aus Schwenningen, wo sie auch weiterhin ihren derzeitigen Wohnsitz behält. Nach dem Besuch der Grundschule besuchte
sie das Deutenberg-Gymnasium in Schwenningen mit nachfolgendem Studium an der PH-Weingarten. Ihre Referendarzeit
absolvierte sie am Seminar in Rottweil und an der Grundschule Tannheim, sowie an der Südstadtschule in Villingen. Es folgte noch
eine Krankheitsvertretung an der Erbsenlachenschule in Villingen.
Nachdem sie an diesen Orten ihre ersten Erfahrungen sammeln konnte, bewarb sie sich um die freigewordenen Stelle in Fützen und
erhielt prompt die Zusage vom Oberschulamt. Zusammen mit Verena Duschek (Deutsch und Mathematik im 1. Schj.) erteilt sie nun
in Fützen beim zweiten Schuljahr die Fächer Mathematik und Deutsch sowie als Kombinationsunterricht Englisch, Heimatkunde und
Sport. Ihre Feizeit verbringt die sympathische Pädagogin gern in der Natur und beim Inlineskaten, ihr ganz besonderes Hobby aber ist das Reiten.
(24.09.09 – Bericht du Bild: E. Schüle)

Im Graben gelandet
In der Nacht zu heute, bzw. am frühen Morgen hat es ein PKW-Fahrer wieder einmal geschafft, bergaufwärts an der Wanne aus der Kurve getragen zu
werden und im Graben zu landen. Bleibt die Frage, mit welcher Geschwindigkeit ein, dem Kennzeichen nach zu schließen, ortskundiger Fahrer dieses
Kunststück fertig bringt, wo doch allein das Loslassen des Gaspedals bei der vorhandenen Steigung schon eine rasche Geschwindigkeitssenkung
ermöglicht. Da sich diese Eskapaden allerdings in regelmäßigen Abständen wiederholen, befindet er sich zumindest in guter Gesellschaft.
Bleibt nur zu hoffen, dass in einer gleichgearteten Situation kein Gegenverkehr herrscht, da dies für den bergab fahrenden Lenker mit Sicherheit eine echte Gefahr wäre.
Am frühen Nachmittag war der Verkehr wegen der Bergung des Fahrzeuges an der Unfallstelle für kurze Zeit beeinträchtigt. (23.09.09)

Besuch auf der „Milchstraße“ Jahresausflug der Landfrauen führt nach Freiburg und in den Kaiserstuhl
Auf großes Interesse stieß der diesjährige Jahresausflug der Fützener Landfaruen. Mit 48 Frauen und Männern ging die Fahrt frühmorgens zielstrebig
über den Schwarzwald nach Freiburg zur Besichtigung der „Breisgaumilch“. Schließlich läuft dort schon sehr früh die Milchanlieferung und Verarbeitung
auf Hochtouren.
Auch Ortsvorsteher Ewald Gut wollte sich einmal vor Ort darüber informieren, was es nun mit dem „Milchproblem“ im allgemeinen und somit auch dem
der Fützener Milchbauern auf sich hat, denn nach dem Thema Bundestagswahl hat das Thema Milch derzeit landauf, landab oberste Priorität sei es in der
Presse oder beim TV. Bei der zweistündigen Betriebsführung wurde den Gästen sehr anschaulich die unter strengsten Kriterien stattfindende Verarbeitung der durch ein
ausgeklügeltes Transportsystem täglich angelieferten Frischmilch aufgezeigt. Zwar ist die Zahl der Milchlieferanten (Bauernhöfe) im Einzugsgebiet, das
bis in den Raum Stuttgart reicht, in den vergangenen Jahren von 2000 auf derzeit 1600 gesunken, doch wurde im Jahre 2008 die gigantische Menge von
200 Millionen Liter Milch in Freiburg (und Offenburg) verarbeitet und vermarktet.
Neben den herkömmlichen Produkten wie Frischmilch, H-Milch und Butter hat sich die „Breisgau-Milch“ auch mit Produkten zum Kochen, Backen und
Verfeinern einen Namen gemacht. Zu den großen Klassikern gehören dabei aber vor allem die sehr leckeren Schwarzwälder Joghurts (Jogi), mit denen
sich das heimische Milchwerk am Markt glänzend behauptet.
Doch die Exkursion galt an diesem Tag nicht nur den bäuerlichen Produkten und so ging nach einem ausgiebigen Mittagessen in der Kantine des
Milchwerks die Fahrt mitten in den Kaiserstuhl hinein, wo eine weitere echt Badische Spezialität, nämlich der Kaiserstühler Wein erkundet wurden.
In Vogtsburg (Oberrotweil) wurde man bei einem namhaften privaten Weingut nicht nur „königlich“ begrüßt, sondern auch bewirtet. Immerhin war die
Tochter des Hauses von 2005 bis 2006 Badische Weinkönigin.
Bei einer Weinbergsafari mit dem Traktor konnte man die herrlich herangereiften edlen Traubenkulturen besichtigen. Mit einem Kellerrundgang und
einem zünftigen und zunehmend gemütlichen Winzerbüffet schloss der ereignisreiche Tag und Non-Stopp ging es wieder Richtung Heimat, wo die
„echten Bauern“ für die das Dabeisein natürlich Pflicht war, mit Genugtuung feststellten, dass ihre Kühe auch ohne ihre Anwesenheit zuverlässig
gemolken und versorgt worden waren. (20.09.09 – Bericht: E. Schüle)

Fröhlicher Schulbeginn Grundschule Fützen unterrichtet ab neuem Schuljahr 46 Schulkinder Annette Wagner kommt für Klaus Barczaitis
Nachdem aus dem Stadtteil Epfenhofen im vergangenen Schuljahr keine Schüler aus Epfenhofen in Fützen eingeschult wurden, holt dieser Stadtteil nun
mit elf Neuzugängen mächtig auf. Mit drei weiteren Kindern aus Fützen werden die Erstklässler ab kommenden Montag in einer Kombiklasse zusammen
mit den Zweitklässlern von Klassenlehrerin Annette Wagner und Verena Duschek unterrichtet. Frau Wagner wurde der Grundschule Fützen zugewiesen,
nachdem Klaus Barczaitis mit Ende des abgelaufenen Schuljahres pensioniert wurde.
Schulleiter Michael Müller wird auch weiterhin noch von Elisabeth Bulitta mit einem Teildeputat unterstützt.
Zum ersten Mal hatte das Lehrerkollegium in Erwartung einer großen Zahl von Eltern, Omas und Tanten die Einschulungsfeier in die Buchberghalle
verlegt, was sich am vergangenen Samstagmorgen bei etwa 70 Schülern und "Gästen" als richtig erwies. So konnten sich die Schüler des bisherigen
ersten bis dritten Schuljahres bei ihren Gesangs- und Theateraufführungen, nachdem die "Neuen" herzlich von Schulleiter Michael Müller begrüßt worden
waren, richtig entfalten.
Mit zwei Liedern und einem unterhaltsamen Spiel zum Schulbeginn wurden die Erstklässler von den künftigen Mitschülern gebührend empfangen. Drei
Zauberer und ein Zauberlehrling führten dabei die Kleinsten in die „Geheimnisse“ der Schule ein und machten durch ihre Vorführung allen Beteiligten
klar, worauf es beim Schulbesuch ankommt. Dabei wurden die Neuen sofort ins Spiel integriert und somit auf spielerische Weise in die Schulgemeinschaft aufgenommen.
Nachdem die Klassenlehrer die Kinder in ihren neu renovierten Schulraum eingewiesen hatten und die Schulanfänger dort ihre erste Unterrichtsstunde
erleben durften, luden die Eltern des vierten Schuljahres die Gäste noch zum Verbleiben bei Kuchen, Brezel und Getränken ein.
(19.09.09 – Bericht und Bilder: E. Schüle/GS Fützen)

Sichere Landung Ballonfahrer setzen sanft im Westerholz auf
In der Abenddämmerung landete am Freitag ein großer Heißluftballon "planmäßig" auf einer Wiese im "Westerholz". Der Ballon einer Hohenzollerischen
Ballonfahrer-Gesellschaft war in Engen im Hegau gestartet. Nach 90-minütiger Fahrt über dem Hegau und dem Randen entschloss sich der "Kapitän"
Rolf Bitzer, bei einbrechender Dämmerung im Raum Fützen einen sicheren Landeplatz anzusteuern. Diesen fand er ohne Bäume und Leitungsmasten auf
einer großen Wiese im "Westerholz".
Die Mitfahrer in der Gondel hatten im Rahmen der Engener Gewerbeschau und einer Wahlveranstaltung bei einem Geldinstitut aus Engen-Gottmadingen
den Freiflug gewonnen. Minuten nach der Landung war die zum Team gehörende Crew mit Fahrzeugen zur Stelle, um die von der Fahrt
begeisterten Gäste wieder in den Hegau zurück zu bringen. (19.09.09 – Bericht: E. Schüle)

"Linda" gedeiht prächtig
Gigantische ca. 280 Millionen Tonnen Kartoffeln werden alljährlich auf der Welt geerntet und vermarktet. Während im Raum Stühlingen dieses wichtige
Grundnahrungsmittel noch stark angebaut wird, hat der Anbau in Fützen seit Jahren an Bedeutung verloren und weit und breit ist kein Kartoffelacker mehr zu sehen.
Eine kleine Ausnahme gibt es dieses Jahr in Fützen auf dem "Wyhlhof" von Stefan und Karin Meister. Neben einem langen Maisacker wurden einige
Furchen von dieser edlen Knolle angepflanzt, aber eben nur für den Privatgebrauch und ein paar Nachbarn, wie Karin Meister zu verstehen gibt.
Am vergangenen Mittwoch gab es einen regelrechten Erntesegen. Sauber und ohne "Kranke" konnte die besonders wohlschmeckende "Linda" per
Handlese in Säcke gefüllt werden. Heute bückt sich wohl sonst niemand mehr nach einer Kartoffel.
Ausgerechnet die fast vergessene Sorte "Linda" hatten Meisters im Frühjahr "gestupft", "Linda" war bekanntlich seit dem Jahre 2004 von der EU für die
gewerbliche Pflanzgutproduktion nicht mehr zugelassen und die Wiederzulassung für gewerbemäßigen Anbau erfolgte erst kürzlich, nämlich am 28
.August 2009. Die Presse berichtete darüber. (18.09.09 – Bericht. E. Schüle)

Der letzte Schnitt
Das trockene Wetter zu Beginn dieser Woche hat die Fützener Landwirte veranlasst, als letzte Ernteaktion für dieses Jahr den Mais in die vorbereiteten
Silos einzubringen. Dort wird das gehäckselte Erntegut eingewalzt und mit Planen abgedeckt.
Wie jedes Jahr chartern die Landwirte hierzu einen großen Lohnhäxler aus Lausheim. Während Arnold und Dieter Gleichauf vor dem einsetzenden Regen
am Mittwoch ihre Felder noch trocken abernten konnten, musste gegen Abend die bis in die Nacht für weitere Kollegen geplante Aktion abgebrochen
werden. Nach Auskunft der beiden "Milchbauern" liegt der Ertrag in Quantität und Qualität in diesem Jahr beim Mais weit über dem Durchschnitt. Auch
hielten sich bei den Genannten die Schäden durch Wildschweine und Schädlinge in Grenzen. Der in der Ortenau gefürchtete Maiswurzelbohrer tritt
erfreulicherweise in unserer Region nicht auf.
Das nun in Silos eingelagerte Erntegut wird in den Betrieben mit Milchwirtschaft den weiteren Futtersorten wie Heu oder Getreide beigemischt. Allerdings
gehen auch die Fützener Landwirte zunehmend dazu über, den Mais direkt vom Acker weg an Biogasanlagen in Lausheim oder Lembach zu vermarkten.
Dies scheint sich zu rechnen, denn wie zu hören, werden die Anbauflächen für Mais schon im kommenden Jahr aufgestockt. Dies um so mehr, da die
Getreidepreise einschließlich Raps, dieses Jahr regelrecht in den Keller sausten (vom Existenzbedrohenden Milchpreis ganz zu schweigen), was sich bei
den laufend steigenden Beschaffungskosten für Saatgut, Düngemittel und Pflanzenschutz, aber auch für den Maschineneinsatz, sehr negativ auf das
Betriebsergebnis auswirkt.
Im Durchschnitt verbraucht ein Landwirt in unserer Region je Hektar bewirtschaftetem Feld/Acker, pro Jahr 90 - 100 Liter Dieselkraftstoff. Doch es wird
und muss in Fützen weitergehen und schon sind die Ackerfelder, die aus der Ferne betrachtet, derzeit wie große braune Schokoladetafeln aussehen,
bereits wieder für das kommende Jahr aufbereitet. Das Saatgut für Raps und die Wintergerste ist längst im Boden.
Indessen freuen sich die Bauersfrauen in diesen Tagen über eine in diesem Jahr üppig ausfallende Zwetschgen-und Mirabellenernte für einen guten
Brotaufstrich und Zwetschgenkuchen. Desweiteren lebt aber auch der Bauer nicht vom Brot (und Schwein) allein, sondern er braucht, um den
Ärger über zu viel Bürokratie und unsinnige Verfügungen aus Brüssel herunter zu spülen, auch mal ein gutes "Schnäpsle".
(18.09.09 – Bericht E. Schüle)

Altenwerk auf Schwarzwaldtour
Ewald Wilhelm, Präsident des Altenwerkes Fützen ist bekannt als wander- und reiselustiger Zeitgenosse. So war er als gläubiger Christ aber auch sehr
darum bemüht, wohl wissend, dass Essen und Trinken Leib und Seele zusammen halten, dass die Senioren aus Fützen und Riedöschingen anlässlich der
Dekanatswallfahrt (siehe Bericht) im Dom zu St.Blasien reichlich Nahrung für ihre Seele tanken konnten.
Doch während andere Reisebusse, wie auch der aus Blumberg oder Donaueschingen direkt zur Wallfahrtsmesse um 15.00 Uhr anreisten, machte der
Altenwerks-Manager und seine Frau Mechthild aus dieser Ausfahrt noch einen "Betriebsausflug" mit reichlich Gelegenheit, auch "Kraftnahrung" für den
Leib zu tanken.
Zunächst ging die Fahrt über Eggingen kurvenreich nach Untermettingen, von dort im Steinatal bis zur Steinasäge und hinauf nach Grafenhausen, wo im
Hotel "Tannenmühle" bei einem magenfüllenden Menü die erste Rast eingelegt wurde.
Da es für den Gottesdienst immer noch zu früh war, ging die Fahrt nicht etwa zum nahe gelegenen Zielort, sondern der Bus steuerte in Höchenschwand,
dem "Dorf am Himmel", die dortige Strohskulpturen-Ausstellung unter freiem Himmel an, die natürlich staunend besichtigt wurde. Auch tonnenweise
Kürbisse konnten dort ausgiebig begutachtet, oder für die heimische Kürbissuppe eingekauft werden.
Schließlich aber traf man pflichtgetreu pünktlich in St. Blasien zur Wallfahrtsmesse ein. Danach aber ging die kurvenreiche Heimfahrt nicht etwa ins
abendliche Domizil nach Döggingen, sondern es mussten, um den Tagesablauf zu optimieren, vorbei an Bernau und Menzenschwand die Serpentinen
am Fuße des Feldbergs vorbei, erklommen werden, um schließlich über Äule, Aha und Altglashütten durch das Bärental und vorbei am Titisee
letztendlich total ausgehungert im "Kuhstall" in Döggingen, um dort mit Bratwürsten und Speckvesper dem Magen noch einmal richtig Arbeit für Nacht
zuzumuten.
Voll gestopft im Körper und Geist, landeten die jungen Alten schließlich nächtens wieder in den Heimatorten Riedöschingen und Fützen. Bleibt zu rätseln,
wie die Altenwerks-Manager nächstes Jahr die Anfahrt zur Dekanatswallfahrt nach Donaueschingen aushecken werden.
(16.09.09 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

50 Jahre Altenwerk in der Erzdiözese Freiburg
Mit einem regelmäßigen "Rentnernachmittag" im Freiburger Kolpinghaus schlug im Oktober 1959 die Geburtsstunde des Altenwerks in der Erzdiözese
Freiburg. Initiator bei der Gründung dieser segensreichen Einrichtung war damals Prälat Dr. Alois Stiefvater.
Aus Anlass dieses 50-jährigen Jubiläums wurde für die diesjährige Wallfahrt des Dekanats Schwarzwald-Baar ein ganz besonders Gotteshaus, nämlich
der Dom von St. Blasien gewählt.
Etwa 400 Seniorinnen und Senioren kamen zu dieser stets erbauenden Wallfahrt mit Bussen aus dem Raum Furtwangen-Villingen-Donaueschingen und
Blumberg am vergangenen Dienstag angereist.
Zu Beginn der Eucharistiefeier, die von Pater Hermann Fuchs von der Münsterpfarrei St. Ursula, Villingen zelebriert wurde, begrüßte die
Dekanatsvorsitzende des Altenwerks Schwarzwald-Baar Edith Fabry die versammelten Gläubigen. Besonders erfreut waren die Wallfahrer aus dem
Raum Donaueschingen und Blumberg, dass als Konzelebrant auch Pfarrer i.R. Andreas Huber aus Bad Dürrheim, mitwirkte. Huber wirkte bekanntlich
segensreich 12 Jahre als Dekan des Dekanats Donaueschingen, sowie elf Jahre als Seelsorger in Blumberg-Riedöschingen.
Pater Fuchs ermunterte in seiner Predigt die betagten Wallfahrer, auch im Alter am Glauben an Jesu Worte festzuhalten, Jesus wolle für alle Menschen
ein lebenslanger Begleiter sein und strahle immer aufs Neue Zuversicht und Lebensfreude aus. Doch ermahnte er auch, dass das Altenwerk nicht irgend
ein Club sei, und es gelte in den Altenwerken auf der Spur Jesu zu bleiben und fürsorglich diejenigen nicht zu vergessen, die heute und in Zukunft nicht
mehr dabei sein könnten, aber gerade deswegen in der Gesellschaft Jesu tief verankert sein sollten.
Im Anschluss an die Eucharistiefeier schilderte Studiendirektor i.R. Thomas Mutter in einem kurzen Abriss noch viel Wissenswertes über den baulichen
und historischen Werdegang des im Jahre 1783 in der heutigen Form fertiggestellten monumentalen Bauwerkes, das mit seinem imposanten Kuppelbau
als drittgrößter Kuppelbau Europas gilt, im Gotteshaus aber nicht nur der heilige Blasius, sondern auch die Muttergottes verehrt werde. Wiederum
erinnerte auf der Hauptkugel der in 50 Metern Höhe weit sichtbare strahlende Reichsapfel mit Kreuz an die Zeit, da St. Blasien noch Reichsabtei war.
Edith Fabry bedankte sie abschließend bei den beiden Seelsorgern wie auch bei Thomas Mutter für ihren Einsatz, sowie bei der Domverwaltung, aber
auch bei allen Wallfahrern für ihr Kommen. Dabei gab sie auch zur Freude der Anwesenden kund, dass die Dekanatswallfahrt im kommenden Jahr in
der neu restaurierten Stadtkirche von Donaueschingen stattfinden werde. (16.09.09 – Berichte und Bilder: E. Schüle)

St. Gallus Senioren hatten hohen Besuch
Einen besonderen Rahmen hatte das monatliche Treffen der St. Gallus Senioren am vergangenen Montag im Hotel Löwen in Epfenhofen.
Anlässlich seines Deutschlandaufenthaltes machte der Erzbischof von Arusha/Tansania einen kurzen Abstecher zu Familie Adolf und Paula Siebler in
Epfenhofen. Pater Josef Merk, der Bruder von Paula Siebler war einst in der Erzdiözese Arusha im Dienste von Erzbischof Josaphat Lebulu. (Zur
Erinnerung: Pater Josef Merk verunglückte bereits im Jahre 1990 bei einer Dienstfahrt in Tansania tödlich).
Begleitet wurde der geistliche Würdenträger von Pater Novatus Mrighwa, Professor für Moraltheologie am Priesterseminar von Dar es Salam. Letzterer
beherrscht die deutsche Sprache.
Mit sichtlicher Freude nahmen die beiden Gäste am Unterhaltungsnachmittag der Epfenhofener Senioren teil. Sie wurden von Inge Fluck herzlich begrüßt
. Die für sie vorgetragenen Deutschen Volkslieder belohnten sie mit einem Weihnachtslied in ihrer Heimatsprache und der Erzbischof spendete den
Bischöflichen Segen. In diesen niveaureichen Rahmen passte nachfolgend auch der professionell vorbereitete Lichtbildervortrag von Udo Scherer aus Bachheim über die
Wutach von deren Ursprung am Feldberg bis zur Mündung in den Rhein bei Tiengen/Waldshut. Dabei gab es interessante Abstecher in die an diesem
heimischen Fluss liegenden Seitentäler, Ortschaften und Städte, wie Löffingen, Bonndorf und natürlich auch Blumberg, Achdorf und Epfenhofen.
Inge Fluck, Vorsitzende des Seniorenkreises, bedankte sich bei Udo Renner für seinen exzellenten Vortrag, der mit Musik und sachkundigen Worten
unterlegt war, ebenso bei den beiden Herren aus Afrika für ihr Kommen.
Nach dem gemeinsamen Abendessen und einer Abendmesse zum Gedenken an Pater Merk kehrten die beiden Herren wieder mit ihren Begleitern,
Hildegart Hils und Eduard Heini, welche in Schwenningen/N. einer Patengemeinde in Same/Tansania vorstehen, nach Schwenningen zurück. Von dort
geht es am Mittwoch nach einem Abstecher in Beuron wieder zurück nach Afrika.
Erwähnt sei noch, dass in der Erzdiözese Arusha (342.000 EW) auch die aus Fützen stammende Missionsschwester Mechthild Keller seit über 15 Jahren
in verschiedenen Distrikten (z. B. Loliondo und Engaresero bei den Massai) derzeit in Mwanza am Viktoriasee Missionsarbeit leistet.
(16.09.09 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Schulanfang Reise in das neue Schuljahr begann in Fützen mit einer ökumenischen Morgenfeier
Zug Schule hat in Fützen wieder seine Fahrt aufgenommen. Unter diesem Motto begann an der Grundschule in Fützen am Montag in der St. Vitus-Kirche
wieder das neue Schuljahr.
Die Mütter Mathilde Gleichauf, Tanja Gut und Ulrike Tritschler hatten die stimmungsvolle Morgenandacht gut vorbereitet. Jedes Kind erhielt sinngemäß
eine Fahrkarte, um im neuen Schuljahr mit der aufgestellten Schule-Dampflok mitfahren zu können. Pfarrer Peter Walter und Pfarrer Armin Luhmer
sprachen die Gebete und segneten zum Abschluss die Kinder. Die passenden Lieder begleitete Pfarrer Armin Luhmer mit der Gitarre.
Auch die künftigen Erstklässler waren zu dieser Morgenandacht eingeladen, ein kleiner Vorgeschmack, dass es ab kommenden Samstag, wenn die
"Neuen" eingeschult werden, gilt, sich auf den dann ausgelegten "Fahrplan" einzustellen.
(14.09.09 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

Spender helfen DRK 48 Liter Blut aus Fützen helfen Leben retten - besonders hoher Hygiene-Standard
Nach amtlichen Zahlen stellen sich nur 3% der Bundesbürger als Blutspender zur Verfügung. Demgegenüber aber lag die Spendenbereitschaft in Fützen
um 25% höher als vor zwei Jahren, im Jahre 2007.
Trotz schönstem Wander- und Badewetter kamen an diesem Nachmittag 103 spendenwillige Personen aus Fützen und Umgebung. 96 Konserven
konnten in den zur Verfügung stehenden vier Stunden gezogen werden. Darunter waren dieses Jahr 12 Erstspender. Etwa 90% der Blutspender in
Baden-Württemberg und Hessen sind "Mehrfachspender" und auf diese ist man beim Roten Kreuz besonders angewiesen. Alle gesunden Menschen vom
18. bis zum 68. Lebensjahr können Blut spenden. Angenehmer Nebeneffekt für jeden Blutspender: Jeder Erstspender erhält einen Unfallhilfe- und
Blutspenderpass, in dem die Blutgruppe und der Rhesusfaktor eingetragen sind. Jeder Spender erhält vorab eine kostenlose Überprüfung des Blutdrucks
und des Bluteisenwertes.
Waren die Hygiene-Standards bei dieser Aktionen schon immer hoch, so wird mit Blick auf die Schweinegrippe neuerdings jeder Spender gebeten, an
der Eingangstüre an einem vorgesehenen Platz die Hände zu desinfizieren.
Sabine Eichler vom Roten Kreuz-Team aus Blumberg, wie auch die Terminleiterin vom Roten Kreuz Baden-Baden, Angelika Rautenberg, zeigten sich
nach Abschluss der Aktion sowohl mit der überraschend guten Zahl der Spender, als auch mit dem störungsfreien Ablauf hochzufrieden.
(10.09.09 – Bericht und Bilder: E. Schüle)

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