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August 2008
CDU auf den Spuren der alten Römer Ein herrlicher Sommertag war der Wandergruppe des CDU-Kreisverbandes Schwarzwald-Baar
anlässlich ihrer, vom Stadtverband Blumberg organisierten Sommerwanderung beschieden. Die Gäste, darunter die Kreisgeschäftsführerin Lucia Grießhaber aus Bad Dürrheim, kamen sogar aus dem Raum Villingen und dem Bregtal
angereist, um den südlichsten Teil des Wahlbezirks kennen zu lernen. Rudolf Fluck, Mitorgansiator, Epfenhofen, sah in der ausgesuchten Route, beginnend beim Dorf Randen, steil abwärts nach Epfenhofen und sodann entlang der
einstigen Römerstraße am Buchberg mit dem herrlichen "Vierbahnenblick", zur Bielwasenhütte bei Fützen, einen "Härtetest" für seine Parteifreunde, 35 Damen und Herren. Auch eine Abordnung der Jungen Union
nahm solidarisch an der Wanderung teil. Auf dem schattigen Bielwasen angekommen, wurden die gut gelaunten Wanderer von einem Team der Fützener Landfrauen mit Kaffee und Kuchen und später mit allerlei Grillspezialitäten
bestens bewirtet. Für die Rückfahrt hatte Stefan Scherer seinen Personalbus zur Verfügung gestellt, was natürlich dankbar angenommen wurde. (31.08.08 - Bericht: E. Schüle)
Kürbisse gedeihen gut bei Gut
Ein Prachtexemplar von einem Kürbis gedeiht im neu angelegten Hausgarten von Marc und Tanja Gut im Neubaugebiet Bohlwald.
Während das launische und regnerische Wetter den Landwirten Ärger bereitete, war dieses dem Wachstum der Kürbisse sehr förderlich und ließ diese
teilweise geradezu explodieren. Das Paradeexemplar hat einen Durchmesser von 50 Zentimeter und wiegt nahezu 50 Kilogramm. Die Kinder Vanessa (4)
und Julian (2) sind überrascht, dass neuerdings derart große Spielbälle im Garten wachsen, indessen hat Mutter Tanja als tüchtige Hausfrau natürlich Pragmatischeres im Sinn.
In den nächsten Tagen ist Erntezeit. Dann ist auf dem Menüplan bei Familie Gut Kürbissuppe und wohlschmeckende süß-saure Beilagen beim Mittagstisch angesagt. Auch Oma Maria wird ihren Teil abbekommen.
(28.08.08 - Bericht: E. Schüle)
„Schwerarbeit“ für Frischvermählte
In einem feierlichen Gottesdienst gaben sich Tanja Kaupp und Patrick Gleichauf am Samstag in der Kirche von St. Vitus das Eheversprechen. Die Trauung
nahm Pfarrer Peter Walter vor, musikalisch umrahmt vom Jugendchor Fützen unter der Leitung von Renate Günthner, am E-Piano Marcel Rath (Blumberg), E-Gitarre Markus Baschnagel (Hondingen).
Groß war die Zahl der Hochzeitsgäste, die nach der kirchlichen Feier mit großer Freude und viel Applaus verfolgten, wie das neuvermählte Paar die von
Arbeitskollegen und Feuerwehrkameraden vor der Kirche aufgebauten Aufgaben lösen mussten. Als fachkundiger Zimmermann und stellvertretender
Abteilungskommandant von Fützen wurde einträchtig ein Baumstamm problemlos durchsägt, wie auch das aufgebaute Mini-Wohnhaus fachkundig mit dem
uralten Feuerlöschgerät gelöscht, dabei machte die attraktive Ehefrau jeweils eine besonders gute Figur.
Die Zahl der mit vielen Geschenken aufwartenden Gratulanten wollte kein Ende nehmen. Dann aber ging es mit dem großen Feuerwehrauto zur
wohlverdienten weltlichen Feier nach Epfenhofen. Das junge Paar hat bereits sein schmuckes, mit viel Eigenleistung erstelltes Wohnhaus "auf dem Stutz" mit herrlichem Ausblick über das Heimatdorf bezogen.
(24.08.08 - Bericht und Bilder: E. Schüle)
Blick über den Tellerrand Ann-Kathrin Laumann studierte ein Jahr lang in Japan
Mit großer Begeisterung und unvergesslichen Eindrücken kehrte dieser Tage die junge Blumbergerin Ann-Kathrin Laumann (23) aus Japan zurück. In
Ludwigshafen/Rhein ist sie am Ostasien-Institut für Internationales Business-Management immatrikuliert.
Aufgewachsen in Blumberg, besuchte sie hier die Grundschule und anschließend das Fürstenberg-Gymnasium in Donaueschingen. Nach erfolgreichem
Abschluss erfolgte ein Auslandspraktikum in Monaco im Wirtschaftsbereich (Büro- und Personalwesen). Hier reifte auch das Ziel, sich im Rahmen des geplanten Studiums auf das internationale Parkett zu wagen.
Diese erste Etappe ihrer Lebensplanung verwirklichte sie nun durch das einjährige Studium in Japan, in der Stadt Takasaki (300.000 EW).Hier hatte sie
Gelegenheit, nicht nur ihre bereits vorhandenen Kenntnisse der japanischen Sprache zu vertiefen, sondern sich auch in die total andere Kultur und die
Mentalität der Bevölkerung einzuleben. Hilfreich war dabei das Leben in einer Gastfamilie, doch wollte sie sich alsbald auf die eigenen Beine stellen und
suchte sich nach zwei Monaten einen eigenen Wohnraum. Zur Uni ging es von dort aus täglich meistens mit dem Fahrrad. Vor allem aber die ganz andere
japanische Küche war zunächst sehr gewöhnungsbedürftig, wie auch das turbulente, freundliche und fröhliche Treiben in den Kaufhäusern. Währungsbedingt
kam sie mit ihren Finanzen ganz gut zurecht, sehr teuer empfand sie bei ihren Einkäufen Obst- und Gemüse, auf das sie auf keinen Fall verzichten wollte.
Natürlich lernte sie auch die etwa 100 km entfernte Hauptstadt Tokio kennen, wohin es mit den permanent überfüllten Zügen eine gute Verbindung gibt.
Viele Eindrücke brachte die junge Studentin nun aus einem fernen Land, das sie geradezu lieben lernte, zurück. Zur Halbzeit erhielt sie überraschend
Besuch von ihrer Mutter. Um die Finanzen wieder etwas aufzubessern und die Zeit bis zum Beginn des nächsten Semesters im Oktober in Ludwigshafen
produktiv zu nutzen, hat sich die unternehmerfreudige und selbstbewusste junge Dame einen Ferienjob bei TRW beschafft.
In einem Jahr will sie das Studium mit dem Prädikat "Bachelor of Science" abschließen. Ihr weiteres Berufsziel wäre dann die Anstellung bei einem weltweit
tätigen Unternehmen als Mitarbeiterin in irgendeinem Auslandsbüro, wobei Japan natürlich eindeutig Favorit wäre. (24.08.08 - Bericht: E. Schüle)
Erlebnisfreizeit im Elsaß Mit Jugendpfleger Daniel Stengele nach Frankreich
Noch einmal durchtanken, bevor Anfang September die Schule wieder beginnt, hieß die Devise der letzten Ausfahrt nach Frankreich. Viel Vorarbeit hatte
Jugendpfleger Daniel Stengele wieder geleistet, um 47 Kindern von acht bis 13 Jahren eine 15-tägige Feizeit im Elsaß zu organisieren. Zusammen mit elf
Betreuern startete der Bus eines Blumberger Reiseunternehmens am Samstag pünktlich um 11.30 Uhr mit dem Ziel Stosswihr im Bezirk Route de la
Schlucht. Bereits im Vorfeld hatte der agile Jugendpfleger einen mit Lebensmitteln und Gerätschaften voll gestopften Kleinbus dorthin gefahren, denn in der eleganten Herberge ist Selbstverpflegung angesagt.
Neben einer Wanderung durch die Vogesen wird natürlich Spiel, Spaß und viele weitere Aktivitäten für Kurzweil sorgen, so dass die zwei Wochen im Fluge
vergehen werden. Pünktlich zum Städtlefest am 6. September will man aber wieder zu Hause sein, denn dann ist es auch höchste Zeit die Schultaschen zu packen - und die sicher leeren Handys beim Vater wieder frei zu schalten.
Die Blumberger Freizeiten und Ausfahrten haben sich inzwischen herumgesprochen und so nehmen dieses Mal neben Kindern aus den Stadtteilen auch
wieder einige Jugendliche aus der Bodenseeregion und sogar aus dem Raum Stuttgart teil.
Ausflug der Jugendkapelle Fützen
Ein Auftritt der ganz besonderen Art - Musik spielen zwischen Geisterbahn und Silver Star Die Jugendkapelle wirkte wie letztes Jahr am Blasmusiktag im Europa-Park mit einer klangvollen Musikstunde mit.
Früh in den Morgenstunden fuhren die Musiker mit einem Bus zum Vergnügungspark nach Rust. Im vollen Maße wurde der Tag genutzt um unseren
Adrenalinschub zu spüren. Pünktlich zum Treffpunkt trafen die Jungmusiker „fix und fertig“ wieder zusammen, um eine Stunde die Menschenmenge im italienischen Dorf musikalisch zu unterhalten.
Zwischen unseren zahlreichen Zuschauern entdeckten wir sogar Axel Schulz (Ex-Box-Profi).
Gegen 19 Uhr (nach über 10 Stunden !!!) hatten dann auch die Härtesten genug von Achterbahnen und Piratenfahrten. Der Ausflug war in den Gesichtern der Jugendlichen als strahlender Erfolg abzulesen.
(23.08.08 – Bericht: Katja Hübl)
Nachlese zum Sportfest
Beim Sportfest des SV Fützen konnte der VfL Riedböhringen in diesem Jahr den Wagner-Cup durch einen Endspielsieg gegen den FC Hüfingen erringen.
Neben einem Altennachmittag, der Ausrichtung der Dorfmeisterschaft und Jugendauswahlspielen stand auch wieder die traditionelle Dorfolympiade auf dem Programm. Hierzu gibt es nun im Nachklang noch eine Bildergalerie.
(17.08.08 - Bilder: SV Fützen)
Sportfestauftakt
Mit zwei Partien im Wagner-Cup startete das Sportfest des SV Fützen am Donnerstagabend. In der ersten Partie trafen die Spieler aus Fützen auf die Mannschaft aus Kirchen-Hausen. Nach einem zunächst ausgeglichenen
und insgesamt guten Spiel siegte am Ende die höherklassige Auswahl aus Kirchen- Hausen knapp mit 2:1.
Im zweiten Spiel standen sich Blumberg und Hüfingen gegenüber. Interessant war dabei aus Fützener Sicht die Tatsache, dass die Hüfinger Elf seit kurzem
vom ehemaligen Fützener Spieler und Trainer Frank Berrer betreut wird. Mit dem klaren Ergebnis von 3:0 besiegte Hüfingen die Mannschaft des TuS Blumberg.
Heute werden die Spiele im Rahmen des Turniers mit den Begegnungen Weizen gegen Hüfingen (18.00 Uhr) und Riedböhringen gegen Kirchen-Hausen (20 Uhr) fortgesetzt. (08.08.08)
Resteverwertung auf dem Feld Stroh aus Fützen ist in den Schweizer Alpen sehr gefragt
Was früher in mühsamer Handarbeit gemacht werden musste, geht heute vollautomatisch. Dieser Tage nutzen die Bauern jeden schönen Tag, die
Weizenernte auf dem Feld zu dreschen. Wurde das anfallende Stroh einstmals in einer Scheune oder auf dem Heuboden eingelagert, so wird es heute zu 70 % vom Feld weg verkauft.
In Fützen hat sich Familie Tritschler darauf spezialisiert, den Landwirten das Stroh im Lohnverfahren auf dem Feld zu pressen. Gut organisiert ist sodann
der Weitertransport durch die Firma Ketterer aus Unadingen. Laut Aussage von Herrn Ketterer, liefert er das Stroh zu 99% in die Schweiz, teilweise bis in die
entferntesten Alpentäler, von wo aus das dort begehrte Material teilweise sogar mit dem Lift und der Seilbahn auf die Almhütten gelangt. Für gute Ware
wird er für die Landwirte in diesem Jahr voraussichtlich sogar einen besseren Preis erzielen als im vergangenen Jahr.
Gut eine Woche aber benötigen die zur Zeit wetterbedingt gehetzten Bauern, um die Erntearbeiten abzuschließen.
Sofort nach dem Dreschen werden die Felder wieder für die neue Aussaat aufbereitet, denn bis Ende August muss beispielsweise die Rapsaussaat für die Ernte 2009 wieder im Boden sein. (07.08.08 - Bericht und Bilder: E. Schüle)
Solo beim Kirchenputz Selbst ist der Mann (die Mesnerin von Fützen)
Da es immer problematischer wird, freiwillige Helferinnen (Helfer) für den alljährlichen Großputz in der St. Vitus-Kirche zu finden, "stemmte" dieses Jahr die
dynamische Mesnerin Maria Gut diese diffizile Arbeit alleine. Seit Tagen sieht man sie jeden Nachmittag auf dem Altar oder der Kanzel, um mit Wischmopp und Staubwedel den Heiligen auf den Leib zu rücken.
Wenn sie demnächst mit Ehemann Klaus in Urlaub geht, darf in ihrem Gotteshaus keine Kirchenmaus ein tote Fliege vorfinden. Pfarrer und Stiftungsrat
werden es ihr hoffentlich danken, wird nun in diesem Jahr sogar der sonst wohlverdiente Kaffee und Gugelhupf für die Helfer eingespart, das Vesper sponserte ohnehin immer der Metzger aus der Nachbarschaft.
(07.08.08 - Bericht: E. Schüle)
Mobilfunk-Aufrüstung
Während die Bürger von Fützen (und auch anderen Stadtteilen) sehnlichst auf die Verbesserung der DSL-Annschlüsse warten, sind die Netzbetreiber des
Mobilfunks (D2 und D1) in diesen Tagen dabei, die Antennenanlage auf dem Randen beim Randenhof (Klausenhof) mit modernster Technik aufzurüsten und damit die Netzqualität zu verbessern.
Mittels einer Arbeitsbühne, welche bis auf 70 Meter Höhe ausgefahren werden kann, werden von einer Spezialfirma aus Traunstein/Bayern neue
Richtfunkantennen (Schüsseln) mit einem Durchmesser von bis zu drei Metern in Tag- und Nachtschichten montiert und neu verdrahtet. Der Mast beim
Randenhof ist 52 Meter hoch, das Ganze spielt sich also in einer Höhe von fast 1000 Metern ü.M. ab. (07.08.08 - Bericht: E. Schüle)
Stiftungsrat braucht Geduld Neuer Zelebrationsaltar für St. Vitus lässt noch auf sich warten
Eigentlich sollte die neue liturgische Ausstattung, Altartisch, Ambo, Osterkerzenhalter und Sedilien (Sitzgruppe für Priester und Ministranten) zum Patroziniumsfest im vergangenen Juni eingeweiht werden. (Wir berichteten)
Zur Finanzierung dieser Investition, die etwa mit 30.000 EURO veranschlagt ist, hat der Stiftungsrat inzwischen aus Spenden und Erlösen von
Veranstaltungen 23.000 Euro Rücklagen gebildet. Da aber die Finanzausstattung der Kirchengemeinde immer noch angespannt ist, soll diese
Neuanschaffung möglichst ohne Fremdmittel (Darlehen)) durch die Gemeindemitglieder finanziert werden.
Dazu fehlen nun eben noch weitere 7000 Euro und so hofft der Pfarrer und sein Ratsgremium auf weitere großherzige Spender, um vom Erzbischöflichen
Ordinariat grünes Licht für die Realisierung des vorliegenden Angebotes eines Künstlers aus Hüfingen zu erhalten.
Eine weitere Hürde stellte sich inzwischen ein, indem das Erzbischöfliche Bauamt in Konstanz die angedachten zur Genehmigung eingereichten barocken
Modelle "abschmetterte" und eine schlichtere, aber auch neuzeitlich orientierte Ausführung anberaumte, um das Presbyterium nicht mit barocken Möbeln zu überfrachten.
Nun darf also aufs Neue gehofft und gespart werden, und so wird wohl die Neuanschaffung noch bis zum nächsten "Vitsfest" im Jahre 2009 aufgeschoben,
aber niemals aufgehoben werden. Auch Rom wurde nicht an einem Tag gebaut. Spendenkonto: Kathol. Kirchengemeinde St. Vitus Fützen Kto. Nr. 246004204, BLZ 694 500 65 SSB "Altar". (02.08.08 - Bericht: E. Schüle)
Juli 2008
Landtagsabgeordneter vor Ort
Anlässlich seiner Südbaar-Sommertour kam MDL Guido Wolf am vergangenen Dienstag auch in den südlichsten Zipfel seines Wahlbezirks.
Ortsvorsteher Ewald Gut nahm die Gelegenheit wahr, ihm die Anliegen des Stadtteils Fützen vorzutragen. Hierzu hatte er auch den Ortschaftsrat, die
Vereinsvorstände, sowie das Lehrerkollegium eingeladen. Als aktuelles Thema schilderte der Ortsvorsteher seine Bemühungen, die Stadt Blumberg und die
Stadtteile für das vom Land für die nächsten fünf Jahre ausgewiesene ELR-Programm (Entwicklungsprogramm ländlicher Raum) fit zu machen.
Für die Gemeinde Fützen hatte er für diesen Abend auch bereits eine Grobuntersuchung vorgenommen und das hierfür in Frage kommende innerörtliche
Potential ermittelt, das er bei dem nachfolgenden Dorfrundgang noch weiter erörterte. MDL Wolf erläuterte seinerseits in seinen Ausführungen die
Anforderungen des Landes, über mögliche Zuschusshöhen (30%), sowie die erforderliche strukturelle Ausgangslage, wie zu erwartende Strukturverbesserungen, Verbesserung des Ortsbildes, wie auch die umweltfreundliche Bauweise.
Dass es gerade auch in Fützen Handlungsbedarf gibt, zeigte sich bei einem anschließenden Rundgang, wo der Gast vom Ortsvorsteher über vorhandene
Baulücken im Innerort, wie auch über alte oder mit Generationsproblemen behafteten Immobilien als mittelfristig relevant, hautnah informiert wurde. Einen
interessanten und beachtenswerten Einblick über ein bereits vollzogenes Sanierungsmodell gab es in diesem Zusammengang bei der Besichtigung des restaurierten denkmalgeschützten Fachwerkhauses eines jungen Bürgers.
Dass die zur Zeit viel diskutierte Schulreform auch in Fützen mittlerweile ein brennendes Thema ist, zeigte sich bei der nachfolgenden Aussprache im
Landfrauenheim und die Tatsache, dass zu diesem Gespräch mit Schulleiter Michael Müller sein ganzes Lehrerkollegium von Fützen anwesend war, ließ
erkennen, dass dieses Thema neben den Eltern auch für die Lehrkräfte relevant ist. Auch Rektor Robert Bornhäuser von der Scheffelschule und
Klassenlehrer Matthias Fischer, sowie Ortsvorsteher Rudolf Fluck aus Epfenhofen, waren deswegen eigens nach Fützen gekommen, um die Stellungnahme des Landtagsabgeordneten zu hören.
Einleitend machte sich zunächst Ortsvorsteher Gut für die Erhaltung der Grundschule stark und er, wie auch nachher Rektor Bornhäuser bescheinigten der
Fützener Grundschule einen funktionierenden Lehrbetrieb und, wie Bornhäuser bestätigte, brächten die Kinder von Fützen stetes hervorragende Grundlagen
für die weiterführenden Schulen in Blumberg mit. Schulleiter Müller gab einen kurzen Abriss über die Entwicklung der Schulklassen mit derzeit fünfzig
Schüler, deren Zahl bis 2011 allerdings auf etwa 40 Kinder zurückgehen werde. Müller machte auch auf die besondere geografische Situation von Fützen
bezüglich der Schulwege nach Blumberg, oder später auch nach Donaueschingen aufmerksam. MDL Wolf sagte bezüglich Erhaltung der Grundschule auch
seine politische Unterstützung zu, verwies aber auch auf die Tatsache, dass er der Stadtverwaltung als Schul- und Entscheidungsträgerträger nicht hinein
reden wolle und könne. Doch für ihn gelte hier noch das alte Sprichwort: Kurze Beine, kurze Wege, lange Beine, lange Wege und es sollte nicht nur die Kirche, sondern auch die Schule im Dorf gelassen werden.
Von den anwesenden und Ortschaftsräten, die zum Teil selbst Schulkinder haben, wurde mehrfach der Verdacht geäußert, dass die Dorfschulen von oben
gewollt ausgetrocknet werden, und man müsse aufpassen, dass da das Land nicht zu sehr hineinregiere. Schließlich versprach Wolf, diese Sorgen, die er ja nicht nur in Fützen höre, dem Kultusminister vorzutragen.
Lang war die Liste der Wünsche und Anregungen der Vereinsvorstände an den geduldig zuhörenden Abgeordneten. So wird erwartet, dass das Land (Politik)
die bestehenden Hürden abbaut, die bezüglich der Ehrenämter und der Motivation bei der Ausübung dieses Amtes mit sich bringe, abbaue und, so der SV
-Vorsitzende Andreas Palka, sowohl der Vorstand, wie auch der Kassierer immer mit einem halben Fuß im Gefängnis säße. Ins gleiche Horn blies auch Kurt
Gleichauf, Vorstand des Musikvereins, der sich über die die exorbitante und unhaltbare Besteuerung der Vereine bei für den Lebenserhalt notwendigen
Veranstaltungen mokierte und der Kassierer, bei der komplizierten Gesetzgebung drei Tage nach Staufen gehen müsse, um sich in einem Seminar über das Steuer-(un)- wesen zu informieren.
Weiteres Thema war die Situation der Landwirtschaft an der Schweizer Grenze und deren naturbedingter topografisch schlechter Ausgangslage der
Bergbauern, der Ausbau der Straßen rund um Blumberg, was nicht nur das Gewerbe und den Fernverkehr, sondern letztlich auch die Bürger von Fützen
tangiert, wie auch der seit Jahren immer wieder wegen Geldmangel hinausgeschobene Ausbau des Feuerwehrgerätehauses. Auch hier verteidigten sowohl
der Ortsvorsteher, als auch Abteilungskommandant Richard Müller vehement die Notwendigkeit, dass Fützen, bei zunehmenden Anforderungen gerade
auch bei Verkehrsunfällen eine schnell verfügbare ortseigene Wehr für den Ersteinsatz brauche. Mit diesem dicken Wunschkatalog und dankbaren
Abschiedworten wurde der freundliche Landespolitiker - nicht nur er schwitzte an diesem Abend - auf seine weitere Sommertour verabschiedet. (30.07.08 - Bericht und Bilder: E. Schüle)
Fragebogenaktion zu DSL
Dem Mitteilungsblatt der Stadt Blumberg vom 24.07.08 war ein grüner Fragebogen zur Bedarfsermittlung der DSL-Anschlüsse im Stadtgebiet beigelegt. Die
Stadtverwaltung möchte auf diese Weise einen Überblick erhalten, welches Interesse bei den Bürgern für diese schnelle Internettechnik besteht.
Da in Fützen nur im Neubaugebiet Kapellengass I und II ein technisch akzeptables DSL-Anschlusskonzept vorhanden ist und im Ortszentrum und weiteren
Teilbereichen nur das schwächste DSL-Signal empfangen werden kann, sollten sich möglichst viele Bürger, auch im Hinblick auf künftige Anschaffungen im
PC-.Bereich an dieser Fragebogenaktion beteiligen. Nur so kann den Anbietern die Notwendigkeit einer Verbesserung der Empfangssituation verdeutlicht werden. (30.07.08)
Unwetter hinterlassen Spuren In wenigen Minuten 25 Hektar Raps verhagelt
Zwei Mal zogen am vergangenen Samstag gegen Abend Gewitterfronten mit schweren Regengüssen über das Dorf. Zwar waren es schlussendlich nur etwa
15 Liter, die in kurzen, aber mächtigen Güssen vom Himmel stürzten, doch vor allem im "Westerholz" und dies vornehmlich auf der Gemarkung von
Grimmelshofen verursachte Hagel auf einem relativ schmalen Streifen auf den reifen Rapsfeldern starken Schaden.
Horst Scherer, der auf Grimmelshofer Gemarkung große Flächen Raps anbaut, beklagt dort einen Totalschaden auf einer Fläche von etwa 25 Hektar. Auch
angrenzende Landwirte aus der Nachbargemeinde wurden ebenso in Mitleidenschaft gezogen.
Schon zwei Kilometer weiter in Richtung Fützen, wo Scherer am vergangenen Montag mit seinem großen Mähdrescher zu Gange war, war von Hagel nichts zu
erkennen. Nur geringe Hagelschäden vermeldeten auf Anfrage weitere Landwirte aus Fützen, da sie die Rapsfelder entweder schon abgeerntet hatten oder
ihr "Schwarzes Gold" auf anderen Gemarkungen anbauten. Doch auch bei den gut auf dem Halm stehenden Maisfrüchten wurden teilweise Blätter abgeschlagen, allerdings hält sich der Schaden hier in Grenzen.
Wenn das Wetter es zulässt, ist die Rapsernte bis zum Wochenende abgeschlossen. Erst dann kann über Quantität und Qualität geurteilt werden, doch
sprechen die Fützener Landwirte von einem wohl leicht unter dem Durchschnitt liegenden Ergebnis. Mit der Weizenernte könnte ab kommender Woche
ebenfalls begonnen werden. Erfreulicherweise bleibt die Gemarkung Fützen bisher vom Maiswurzelbohrer verschont, Schäden durch Wildschäden wurden
indessen festgestellt, doch halten sich diese, wenn auch nie ganz vermeidbar, bisher in Grenzen. (29.07.08 - Bericht und Bilder: E. Schüle)
Schola auf „Kultour“ Ötigheim war eine Reise wert
Es war eine vortreffliche Idee des Schola-Vorstandteams, den diesjährigen Ausflug zur einer Kulturfahrt nach Ötigheim zu nutzen.
Mutig hatte Organisationsleiterin Isolde Zimmermann bereits im Frühjahr "auf Verdacht" 50 Eintrittkarten zum Besuch Deutschlands größter Freilichtbühne
geordert. Dort wird in diesem Jahr unter anderem das Mysterienspiel und Volksstück über das Leben und die Bekehrung des Franz von Assisi aufgeführt.
Vor einer fantastischen Kulisse wird in einem vier Stunden dauernden szenenreichen Programm die Läuterung des jungen Franziskus vom Lebemann aus
gutem Hause zum Glaubensboten Gottes dargestellt, wie er schließlich in tiefer Armut sein Leben und Wirken ganz auf Gott ausrichtet und als Bettelmönch
und Wohltäter für seinen Glauben eintritt. Dabei wird er nicht nur von seinem Vater, sondern zeitweise sogar von den Kirchenvätern verlacht und angefeindet.
Über 500 Darsteller fesselten auch an diesem Abend in der 4000 Besucher fassenden Arena mit einem explizit einstudierten Schauspiel. Davon tief
beeindruckt traten die Fützener Sängerinnen und Sänger mit Ihrer Leiterin Renate Günthner zu später Stunde den Heimweg über den Schwarzwald an.
Doch auch die Anreise am Vormittag, wo man reichlich Zeit für Zwischenstopps in Baden-Baden und Rastatt eingebaut hatte, bleiben in guter Erinnerung. (28.07.08 - Bericht: Erich Schüle, Bilder privat)
Petri-Heil Sportangler bereiten Kindern Freude beim "Fliegen fischen"
Die reinste Goldgräberstimmung herrschte am Samstagnachmittag an der Wutach bei Achdorf, als die Sportangler von Blumberg-Achdorf etwa dreißig
Kindern (und Eltern) eine lehrreiche Lektion über die geheimnisvollen Lebewesen in der Wutach und nicht zuletzt unter den Steinen vermittelten.
Zunächst gab Zbiganiew Combrowski als erfahrener Sportangler etwas "Trockenunterricht" unter den schattigen Bäumen. Dann aber erfolgte in mehreren
Gruppen unter Aufsicht der Einstieg in das knietiefe Wasser unterhalb des viel gerühmten/geschmähten Stauwehrs.
Dort galt es, weniger nach Forellen Ausschau zu halten, die hatten sich längst in sichere Nischen verzogen, sondern es wurde nach echter Goldgräbermanier
mit Sieben und Keschern unter den Steinen nach Larven und Unterwassergetier gesucht. Eine Larve braucht sieben Jahre, bis sie sich zu einer Fliege
entpuppt, wie sie dann als Köder beim Fischen verwendet wird. Wenn das Ergebnis auch nicht überwältigend war, so hatten doch alle, ob Alt oder Jung gehörig Spaß in den angenehm kühlen Fluten.
Trotz aufziehendem Gewitter, konnte die Suchaktion doch noch zu Ende gebracht werden und die bereitgestellten Grillwürste schmeckten nach getaner
Arbeit bestens. Unter Anleitung von Christine Metzinger wurden dann noch kleine Aquarien mit allerlei Wassertieren, wie Seesternen oder Schnecken gebastelt.
Zu dieser unterhaltsamen und auch lehrreichen Exkursion waren nicht nur Familien aus der näheren Umgebung, sondern auch aus der Schweiz und sogar
vom Bodensee (Allensbach) angelockt, da, wie ein Familienvater bezeugte, das wilde Wasser der Wutach eine romantische Alternative zum Bodensee sei. Diese beliebte Ferienaktion fand nun bereits zum siebten Mal statt.
Leider musste das "Anglerfest" in diesem Jahr wegen starkem Gewitterregen dann doch schnell beendet werden.
Auf der herrlichen Wiese war indessen gerade eine Katholische Jugendgruppe aus Jestetten dabei, Ihre schneeweiße Zeltstadt aufzubauen. Die 55 jungen
Camper wollen mit ihren Betreuern eine ganze Woche im herrlichen Tal verbringen. Sportangler Blumberg-Achdorf, Jürgen Hörenz Tel. 07702/2290 (27.07.08 - Bericht und Bilder: E. Schüle)
Schüler zeigen ihre Talente Variétéreife Schlussvorstellung
Mit einer großartigen Talentschau verabschiedeten sich die Grundschüler in die großen Ferien. Seit Jahren schon bietet diese Veranstaltung einen heiteren
Schlusspunkt für das abgelaufene Schuljahr. Jeder, der sich traut, darf seine verborgenen Fähigkeiten vor seinen Kameraden präsentieren.
So hatten sich wiederum viele Kinder auf diesen letzten Höhepunkt des Schuljahres gewissenhaft vorbereitet und ihre Meldung beim betreuenden Lehrer
abgegeben. Viel Probenarbeit steckte teilweise hinter den einzelnen Programmpunkten und jedes Kind bot sein Bestes.
So kamen zahlreiche sehens- und hörenswerte Beiträge zustande, die von den Mitschülern mit großem Beifall belohnt wurden. Selbstgeschriebene
Theaterstückchen, manche verbunden mit gebasteltem Zubehör, in Eigenarbeit verfasste Sketsche, wunderbar vorgetragene Witze und tolle sportliche
Vorführungen begeisterten das Publikum. Einradfahrerinnen, eine Hula-Hoop-Akrobatin und ein Turner forderten den Beifall ebenso heraus wie die
Musikanten auf Flöte, Orgel und Gitarre. Selbst ein echter Schaukampf zweier Ritter (Erinnerung an die 925-Jahrfeier) fehlte nicht.
All diese Vorführungen wurden von den Kindern konzentriert vorgetragen und durch die Zuschauer mit reichlich Beifall bedacht. Die Viertklässler
verabschiedeten sich abschließend von Mitschülern und Lehrern mit kleinen Geschenken.
Mit dem Dank an alle für die tollen Leistungen, welche sämtliche Schuljahre im abgelaufenen Schuljahr erbracht haben, wobei besonders die Schulfeier und
das Dorfjubiläum herausragten, entließ das Lehrerkollegium die Kinder in die wohl verdienten Ferien. (24.07.08)
"Selbsthilfe in Gegenseitigkeit"
Ortsvorsteher Fluck geht wegweisende Schritte in Sachen Bürgerschaftliches Engagement
Zur monatlichen Arbeitssitzung hatte Ortsvorsteher Rudolf Fluck eine Abordnung der Koordinierungsstelle für Bürgerschaftliches Engagement im Schwarzwald
-Baar-Kreis, nach Epfenhofen eingeladen. Unter der Leitung von Frank Sowinski vom Landratsamt Villingen--Schwenningen trafen sich elf
Ausschussmitglieder aus Villingen-Schwenningen, Bad Dürrheim, Mönchweiler und Tuningen (St. Georgen war entschuldigt), um ihr Herbstprogramm vorzubereiten und die vorgesehenen Aktivitäten auf den Weg zu bringen.
Ortsvorsteher Fluck, der sich persönlich in diesem Arbeitskreis einbringen will, ließ sich über die Arbeit der über den gesamten Kreis aktiven Arbeitsgruppen
informieren. Fluck nahm aber auch die Gelegenheit wahr, den in den südlichsten Zipfel des Kreises angereisten Damen und Herren das gut funktionierende
Gemeinwesen von Epfenhofen vorzustellen. Mit berechtigtem Stolz führte er die Gruppe durch das neue "Bürgerhaus Biesenbach" und machte mit ihnen
einen Rundgang zu den markanten Punkten im Ort: Spielplatz, Ortsmitte, Kindergarten, Fußballplatz usw., wo mit bürgerlichem Engagement in den
vergangenen Jahren sehr viel für das Wohl der Bürger geschaffen wurde, was die Gäste mit Bewunderung und Beifall bestätigten.
Unter der Schirmherrschaft des Landratsamtes und als Kooperationspartner des Landes Baden-Württemberg (Ministerium für Arbeit und Soziales) will man
im ganzen Land eben diese Bereitschaft die Bürger zur aktuellen "Selbsthilfe in Gegenseitigkeit" fördern und ausbauen. Dazu gehören neben der
Unterstützung von Menschen und Gruppen, sowie Anliegen im Bereich des Sozialen, der Kultur und der Umwelt, auch die Übernahme von politischen
Ehrenämtern. Das Aufgabenfeld ist weit gesteckt. Es umfasst ganz allgemein die Öffentlichkeitsarbeit, die Zusammenarbeit (Erfahrungsaustausch) zwischen
den Organisationen, die Zusammenarbeit mit Bürgermentoren/innen, wie auch die aktive Mitarbeit bei Planungs- und Entscheidungsprozessen.
Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt ist vor allem aber auch die Pflege der Schnittstelle Bürger/Verwaltung und Politik. Frank Sowinski bedankte sich beim
Ortsvorsteher für die Gastfreundschaft, dieser versprach, sich ab sofort dieser guten Sache intensiv anzunehmen und diese bestmöglich zu fördern. Infos: Landratsamt Schwarzwald-Baar-Kreis Villingen-Schwenningen
Tel 07721/88797817, BE@Lrasbk.de, E.mail: F.Sowinski@Lrasbk.de (23.07.08 - Bericht E. Schüle
Sportlicher Abschluss
Zu einem zünftigen Sporttag hatte der Elternbeirat mit mehreren Helfern die Kinder der Schule auf den Sportplatz eingeladen. Trotz anfänglich unsicherer
Wetterlage entschlossen sich die Verantwortlichen zur Durchführung im Freien und man musste es nicht bereuen. Der Wettergott hatte ein Einsehen und ließ es bei ein paar Tropfen im Laufe des Vormittags bewenden.
So konnten die Kinder voller Begeisterung an verschiedenen Wettkämpfen teilnehmen und waren dabei dank der im Vorjahr von Frau Brutsche genähten T-Shirts stets als Mannschaft zu erkennen.
Gleich zu Beginn kam bei allen Beteiligten viel Heiterkeit auf, da es beim Paarlauf über und unter Hindernissen hindurch mehrfach auch zu „Knoten“ in den
Beinen kam. Beim Slalomlauf mit Hockeyschlägern musste jeder Läufer beweisen, dass er mit Geschick den Parcours meistern konnte. Der folgende Seilhüpflauf brachte so manchen unsicheren Wettkämpfer ins Straucheln.
Nach einer kurzen Vesperpause in der die von den Müttern zur Verfügung gestellten Kuchen und Törtchen genossen werden konnten, gingen alle wieder frisch gestärkt ans Werk.
Sackhüpfen und Flaschenstaffel stellten keine allzu großen Probleme dar. Allerdings kamen beim Sackhüpfen manche Kinder wegen nicht adäquater
Technik zu Fall und gerieten somit ins Hintertreffen. Ein „Eierlauf“ mit Ball und Löffel auf der Hindernisbahn bildete den Abschluss und erforderte noch einmal volle Konzentration.
Vor dem abschließenden Fußballturnier „Jeder gegen Jeden“ gab es mit Würstchen und Brot noch einmal eine Stärkung. Jede Mannschaft bereitete sich nun
auf ihre Weise darauf vor und die Spielführer achteten auf ein sorgfältiges „Aufwärmtraining“. Dann wurde auf zwei Feldern gleichzeitig mit vollem Einsatz um jeden Ball gekämpft, bis gegen Mittag alle Spiel beendet waren.
Mit der Übergabe der Pokale an die Mannschaftsführer endete der von den Eltern bestens organisierte Sporttag und die Kinder hatten immer noch Kraft, um den Heimweg ins Dorf anzutreten. (23.07.08)
Altenwerk plant Ausflug Senioren besuchen Trompeterstadt Bad Säckingen
Immer besser funktioniert das gemeinsame Miteinander zwischen den Senioren von Fützen und Riedöschingen. Im Wechsel der Lokalitäten traf man sich
am vergangenen Dienstag im Gasthaus "Hegauerhof", auch dieses mal wieder bereits zum Mittagessen. Das Vorstandsteam mit Ewald und Mechthild Wilhelm und Hilde Boma freute sich über ein volles Haus.
Auf großes Interesse stieß die Ankündigung, beim geplanten Herbstausflug am 7. Oktober die Trompeterstadt (Viktor v. Scheffel) Bad Säckingen mit dem
barockisierten Fridolinsmünster aus dem 17. Jahrhundert zu besuchen. Weiter ist der Besuch im Nostalgie-Museum in Wallbach, sowie die Besichtigung des Kraftwerkes in Rheinfelden vorgesehen.
Im August ist Sommerpause, doch wird man dort wohl beim Sportfest in Fützen gerne der Einladung des SV zum Kaffeenachmittag folgen. Im September
wird dann zum gemeinsamen "Giggelessen" (Hähnchen) in das Gasthaus zum "Kranz" in Fützen eingeladen. Anmeldungen für den Herbstausflug und weitere Infos bei Ewald Wilhelm. Tel. 07702/2676
(23.07.08 - Bericht: E. Schüle)
Auerhuhn sucht Auerhahn
Mit einem erlebnisreichen Ausflug auf den Feldberg ging die KJG-Gruppe Epfenhofen in die Sommerpause. Silke Leingruber mit Mutter Resi, sowie Sandra
Nemsch mit Mutter Gerlinde als Betreuerinnen hatten zwei Kleinbusse gechartert, um mit 12 quirligen Kindern den Feldberg anzusteuern.
Dort gab es auf dem Wichtelpfad vieles zu erkunden und gleichzeitig gab es aber mittels Quizfragen Interessantes über den Auerhahn zu erkunden. Der
zwei Kilometer lange Wichtelpfad endet auf einem großen Spielplatz. Bei einem gemeinsamen Picknick wurden die Preise für die selbstverständlich mit Bestnoten gelösten Aufgaben verteilt.
Wohlbehalten landeten die Ausflügler gegen Abend wieder in Epfenhofen, wo sie von ihren Müttern oder Omas in Empfang genommen wurden. KJG-Epfenhofen: Silke Leingruber, Tel. 07702/9824
(22.07.08 – Bericht: Erich Schüle, Bilder: Schüle/Leingruber)
Abschiedsfeier mit großem Programm Kardinal-Bea-Grundschule entlässt 19 Viertklässler
In einer anspruchsvollen Abendveranstaltung wurden am gestrigen Freitagband 19 Schüler in die weiterführenden Schulen entlassen. Mit Musikstücken,
Sketschen und Liedern boten die Jugendlichen den zahlreich erschienen Gästen, Eltern und Omas ein unterhaltsames Programm.
Besonderen Beifall erhielten sie für das bravourös dargestellte Theaterstück über die Schildbürgerstreiche der Bürger von Schilda.
Hierbei wurde lebensnah das dortige Rathaus aufgebaut und, da die Schildbürger vergaßen, Fenster einzubauen, wurde wie bekannt, in Säcken, Eimern und
mit Schaufeln Licht in das Ratszimmer getragen, bis man schließlich auf die Idee kam, die Mauern auszubrechen und Fenster einzubauen. Für dieses fernsehreife Stück gab es reichlich Beifall.
Einstudiert waren die Stücke von der Klassenlehrerin Waltraud Wetzel-Geyer und der Deutschlehrerin Traute Schandelmaier.
In der Programmpause sorgte eine Bilderpräsentation aus der Grundschulzeit der Abschlussklasse für viel Heiterkeit.
In herzlichen Worten dankten die Schüler ihren Lehrerinnen und überreichten Blumen und Geschenke. Geradezu mit Blumen wurde die beliebte Klassenlehrerin Waltraud Wetzel-Geyer überschüttet.
Schulleiterin Waltraud Bader verabschiedete die scheidenden Schüler schließlich mit gut gemeinten Ratschlägen auf den weiteren, wie sie sagte, nicht
leichteren Lebensweg. Auch sie bedankte sich bei ihren Kolleginnen für die hervorragende Zusammenarbeit. Besonderer Dank galt Schulrektor i. R. Dieter
Reimer aus Blumberg, der bei einem längeren Krankheitsfall einer Kollegin unbürokratisch mehrere Monate Überbrückungsarbeit leistete. Der Dank der
Schulleiterin ging auch an die Stadt- und Ortsverwaltung, an den Bauhof, der wegen der desolaten Heizung im Winter oft beansprucht werden musste, sowie
an die Elternbeiräte Martin Kusch und Petra Müller. An der Veranstaltung nahmen neben Ortsvorsteher Lothar Degen auch Achdorfs Ortsvorsteher Rolf
Bäurer, Pfarrer Erwin Roser, sowie mehrere Kollegen und Kolleginnen aus anderen Schulen teil.
Von den nun entlassenen Viertklässlern gehen nach den Ferien zehn in die Realschule, zwei auf das Gymnasium und sieben zur Hauptschule nach
Blumberg. Die Grundschule Riedböhringen hat nach heutigem Stand 67 Schüler, ab dem nächsten Schuljahr werden es 70 sein. (21.07.08 - Bericht und Bilder: E. Schüle)
Fahrzeugsegnung in Blumberg
Alljährlich bietet Stadtpfarrer Edgar Wunsch anlässlich des Gedenktages des Hl. Christophorus die Segnung aller Kraftfahrzeuge, aber auch Fahrräder oder
Kinderfahrzeuge, kurz, alles was Räder hat, an. Am Sonntag nach dem Gottesdienst war der Pausenhof bei der Scheffelschule mit etwa 30 Fahrzeugen
beschickt, deren Besitzer dieses sicher hilfreiche Angebot des Seelsorgers gerne annahmen.
Die Ministranten boten gesegnete Christophorus-Plaketten zu einem christlichen Preis von 4 EURO an. Christophorus (griechisch "Christusträger"), Märtyrer,
dargestellt als Riese, das Jesuskind auf der Schulter durch das Wasser tragend, ist einer der 14 Nothelfer, bewahrt vor jähem und unbußfertigem Tod,
daher Patron der Reisenden, in neuester Zeit der Kraftfahrer. Gedenktag ist der 24. Juli. (20.07.08 - Bericht: E. Schüle)
Mini-Tour de Ländle Überachen liegt nicht am Nanga Parbat
Bleibe im Lande und nähre Dich redlich, lautete auch in diesem Jahr die Devise des Ministrantenausfluges. Obwohl der Stadtpfarrer von Blumberg, Edgar
Wunsch, bekanntlich gerne auf biblischen Pfaden wandelt, zog es ihn mit seiner großen Ministrantenschar von Fützen weder an den biblischen Berg Ararat,
und schon gar nicht an den Himalaja, wo versponnene Bergsteiger in Selbstüberschätzung in diesen Tagen um ihr Leben bangen.
Die heimatlichen Gefilde waren das Ziel der Radtour, die zunächst nach Überachen, dem wohl kleinsten Teilort von Blumberg, führte. Nach der Berg- und
Talfahrt über den "Wellblechweg" war Hunger angesagt und die begleitenden "Mini-Mütter und -Väter hatten einen zünftigen Grillabend vorbereitet. Eine
Nachtwanderung und ein Spielabend gehört jedes Jahr zum Programm. Nach dem gemeinsamen Nachtgebet wurden die Gruppen fein säuberlich nach Männlein und Weiblein auf dem Heuboden, oder auch im Keller neben den
Mostfässern eines großen Bauernhofes zur Nachtruhe aufgeteilt. Das war natürlich spannend und ein wenig unheimlich zugleich.
Nach dem Morgengebet in der heimeligen "Basilika" des Dorfes und einem kräftigen Frühstück war man an Leib und Seele gestärkt für den Aufstieg nach
Ewattingen. Dort hatte der Pfarrer für den Rest des Vormittages den Minigolfplatz gemietet und in heißen Kämpfen wurden die kleinen Bälle durch die Spielfelder gejagt.
Dann war es Zeit zum Aufbruch, denn einige der vielbeschäftigten Ministranten hatten "Dienst" beim heimischen Musikverein, der bei TRW in Blumberg zur
Unterhaltung spielte und auch für den Stadtpfarrer war es wohl Zeit, zu Hause die Sonntagspredigt vorzubereiten. Für eine kleinere Gruppe aber steht in der
kommenden Woche dann doch noch ein Ausflug ins biblische Land bevor. Sie fliegen mit Pfarrer Wunsch nach Israel, um dort die berühmten heiligen Stätten zu besuchen. (20.07.08 - Bericht: E. Schüle)
Viertklässler besuchen Verkehrshaus der Schweiz Zum Abschluss ihrer Grundschulzeit haben die
Schüler der vierten Klasse noch einen erlebnisreichen Ausflug an den Vierwaldstätter See unternommen. Nach
kleinen Startschwierigkeiten ging es mit dem Zug von Schaffhausen über Zürich nach Luzern. Dort hatte man sich den Besuch des Verkehrshauses der Schweiz vorgenommen.
Gespickt mit Fahrzeugen aller Art bietet dieses Museum für jeden etwas. Gleich zu Beginn beeindruckten die alten Schienenfahrzeuge, die teilweise auch ihr
Innenleben offenlegten. Neugierig wurden die zum Teil über hundert Jahre alten Lokomotiven und Waggons besichtigt.
Überrascht waren die Schüler beim Besuch des Tunnelausschnitts, der zeigte, wie in den Schweizer Bergen die riesigen Alpentunnels gebaut werden. Dabei
werden neben den Maschinen auch gleich die Originalgeräusche inklusive einer gewaltigen Detonation bei einer Sprengung präsentiert.
Nach diesen Eindrücken war erst einmal eine zünftige Mittagspause angesagt, denn die Klassenkasse erlaubte sogar noch ein richtiges Essen im Selbstbedienungsrestaurant.
Frisch gestärkt ging es dann bei herrlichem Sommerwetter ins Außengelände, wo neben zwei Originalflugzeugen der Swissair auch noch ein altes U-Boot
bestaunt werden konnte. Im Museum warteten weitere Überraschungen in der Luftfahrtabteilung. Außer Flugzeugen aller Art von den Anfängen dieser
Fortbewegungsart bis heute weckten auch bedienbare Cockpits und ein Original-Rettungshubschrauber die Neugier der Kinder. Sogar ein
Gepäckdurchleuchtungsgerät konnte getestet werden, was bei allen große Heiterkeit auslöste. Danach ging es ins Planetarium, um eine altersgemäße Reise durch das Weltall anzutreten.
Im weiteren Verlauf besuchte man gemeinsam die Schifffahrtsabteilung, wo neben Originalteilen der Vierwaldstätter-Seeschiffe auch unzählige Modelle bewundert werden konnten. Eine Ruderstation lockte hier zum Mitmachen.
Ein weiterer Höhepunkt wartete im IMAX-Kino. Ein Großleinwandfilm über eine Wildwasserfahrt im Grand Canyon sorgte hier für Nervenkitzel. Einige Kinder
wollten dieses Gefühl gleich danach selbst testen, indem sie sich in einem Simulator so richtig durchschütteln ließen.
Mit dem Besuch der Fahrzeughalle, in der nicht nur die Entwicklung des Fahrrades, Motorrades und Automobils gezeigt wird, rundeten die Viertklässler ihren
Besuch ab. Hier gab es Reaktionstests, ein schweres Motorrad zum „Probefahren“, ein Hochrad, das man ausprobieren kann und nicht zuletzt eine Sonderschau mit Boliden der Formel 1 aus dem Sauber-Rennstall von Nick Heidfeld.
Mit dem Schiff fuhren die kleinen Abenteurer dann an den Bahnhof von Luzern zurück, um von dort aus mit der Bahn den Heimweg anzutreten. (18.07.08)
Märchen für Senioren Theater-AG der Scheffelschule gestaltet Märchen
Zu einem Theaternachmittag hatte das Altenwerk Blumberg die betagten Menschen aus Blumberg eingeladen. Die Bühne des Saales unter der Kirche
hatten Lehrkräfte und Schüler der Scheffelschule in einen zauberhaften Wald verwandelt und ein sehr ansprechendes Theaterthema, nämlich den Umgang mit der Natur einstudiert.
In dem Stück "Hohe Tannen" wurden alle gängigen Märchen aus früheren Tagen vom Froschkönig, Schneewittchen oder Brüderlein und Schwesterlein
modern verpackt überzeugend dargestellt. Sogar ein Hund war zeitweise in die Handlung einbezogen. Alles war sensibel eingeübt von Veronika Keller, Wolfgang Tscholl und Sabine Metzger.
Vor der Veranstaltung wurden die Gäste, darunter viele Omas der Akteure (die Opas fehlten) vom Mitarbeiterteam des Blumberger Altenwerks mit Kaffee und Kuchen bewirtet.
Ihnen, sowie den Lehrkräften und den Schülern der Theater AG der Klassen fünf bis sieben galt dann auch der Dank von Gaby Butscher. Das Theaterstück wird noch zwei mal wiederholt. (18.07.08 - Bericht und Bilder: E. Schüle)
Spiegel zertrümmert
Unbekannte haben den Verkehrsspiegel an der vielbefahrenen Kreuzung Singenerstraße/Zubergasse/Brusel zerstört. Anlieger haben indessen in der Nacht nichts gehört und hatten den Schaden heute Morgen noch gar nicht bemerkt.
Auffallend ist, dass ein weiterer Spiegel an der Abzweigung zum Friedhof (Wellblwechweg) kürzlich auch defekt war und nach dessen Reparatur nun bereits
wieder ein Loch, wie von einem Einschuss aufweist. Die Polizei und der Ortsvorsteher sind verständigt und werden der Sache nachgehen. (17.07.08 - Bericht: E. Schüle)
Vierte Dorfolympiade in Achdorf
Hans Jörg Rösch eröffnete die Spiele: 8 Mannschaften hatten sich auf die vierte Dorfolympiade vorbereitet und waren am Start. Dazu hatten sie die
Außenanlage um das Haus des Gastes in einen Spielparcours verwandelt. Ausrichter dieser Gaudi war das DRK Achdorf mit über 40 Mitgliedern, an der Spitze der Vorstand Hans Jörg Rösch und dazu kam noch das Jugendrotkreuz.
Um die vielfältigen Aufgaben bei der „Olympiade“ zu meistern, wurden die Helfer in 2 Gruppen aufgeteilt, in ein Spielerteam, das den Ablauf der Spiele und
die Bewertung übernahm und ein Wirtschaftsteam, das sich für das Wohl der Gäste einsetzte. Für die Koordination und den Ablauf der Spiele hat sich die zweite Vorsitzende des DRK Beate Buhl besonders eingesetzt.
An den Spielen haben teilgenommen: Musikverein Achdorf, Feuerwehr der Talgemeinden, Jugendfeuerwehr, Obertalemer Narrenverein „Blindschießer“, Landfrauen und das Bauwagenteam.
Das erste Spiel – Wurstschnappen – Ein Spieler sitzt mit verbundenen Augen im Schubkarren. An jedem Handgriff ein Fahrer, umfahren Hindernisse und am
Ziel sind Würste aufgehängt, diese müssen mit dem Mund „geschnappt“ werden, Hände zur Hilfe sind nicht erlaubt.
Spiel 2 - Skilaufen – Sechs Spieler laufen gemeinsam auf 3 selbstgefertigten Skiern eine bestimmte Strecke um einen Baum, der Geradeauslauf ist schon
nicht ganz einfach, aber um die Kurve gibt es enorme Schwierigkeiten. Eine Gaudi der besonderen Art, die Zuschauer so mitreißt, dass sie Kommando links,
rechts auf die Spieler einschreien, die allerdings darauf nicht reagieren können, da die Rufe bei 2 Mannschaften, die auf der Strecke sind, nicht unterschieden werden können, und somit nicht klar ist, wer gemeint ist.
Nach der Mittagspause gab’s das Wasserbombenwerfen. Die Mannschaft muss Luftballons mit Wasser füllen. Ein Werfer muss eine Distanz zum zweiten
Werfer überbrücken, dieser wirft den Ball über den Mühlenbach zum „Fänger“ mit einem Eimer; Zeit und Zahl der Wasserbomben werden gewertet.
Das nächste Spiel, vermutlich der Höhepunkt und das schwerste der „Olympiade“, war ein Staffellauf, hierbei muss sich der Spieler zehnmal um einen
Pfosten drehen (Zuschauer zählen lautstark mit), danach zum Eierlauf übergehen. Hier muss ein rohes Ei über 3 Hindernisbänder gebracht werden, erst
über das Band, dann unter dem mittleren unten durch, dann wieder oben drüber. Das alles mit dem Ei auf einem überlangen Löffel - fällt es herunter, muss der Spieler neu anfangen.
Das nächste Hindernis: ein Puzzle muss gelegt werden, dann geht es weiter über einem bereitgestellten Bobbycar muss der Spieler über die
Mühlenbachbrücke, wo die Mannschaftshelfer an einer Handspritze warten. Der Spieler muss mit dem Wasserstrahl einen Ball auf der anderen Bachseite,
eine schiefe Ebene mit Querhindernissen hinaufspritzen. Die Zeit für alles wird gemessen.
Das letzte Spiel, ein sehr witzig lustiges, das Begrifferaten mit einem Tennisball im Mund, die Sprache ist dadurch nicht einfacher geworden, löste aber
richtige Lachanfälle beim Publikum aus und beendete das „Spektakel im Tal“ zur vollsten Zufriedenheit der Vorstandschaft, Zuschauer und Akteure. Die Auswertung aller Spiele gab folgendes Ergebnis:
- Goldmedaille für das Bauwagenteam,
Silber an die Feuerlöscher vom Tal und Bronze an die Jugendfeuerwehr.
(14.07.08- Bericht: A. Gleichauf)
St. Gallus-Senioren feiern Geburtstag
Auf den Tag genau vor einem Jahr (11.7.2007) wurde in Epfenhofen von Inge Fluck und weiteren beherzten Frauen der St.Gallus-Seniorenkreis aus der
Taufe gehoben. Seither treffen sich die "Jungen Alten" monatlich in den örtlichen Gasthäusern in froher Runde. Aber auch interessante Vorträge stehen
immer wieder auf dem Programm und Ottmar Brutsche sorgt stets mit Gymnastikübungen für körperliche Ertüchtigung.
Der einjährige Geburtstag aber wurde am Mittwoch mit einem zünftigen Grillfest gefeiert. Bei idealem Wetter wurde nach dem obligatorischen Eröffnungs
-Kaffee von Grillmeister Ottmar gegen Abend der Grill angefeuert und die mitgebrachten Spezialitäten fanden reißenden Absatz.
Gustav Kammerer hatte eigens für diesen Tag ein großes Würfelspiel für die Freiluftbühne erfunden und zur Verfügung gestellt, das viel Gaudi und Unterhaltung brachte. (10.07.08 - Bericht: E. Schüle
Ehrung für Blumberger Realschüler
Es waren 23 Schüler anwesend, sowie aus dem Lehrerkollegium die Lehrer Rektor Rainer Beha, Konrektor Egon Bäurer und Sportlehrer Gerhard Scherer, als
die Realschüler der siebten Klasse, inzwischen sind es Achtklässler, in Zusammenhang mit den derzeit laufenden Bundesjugendspiele ihre Urkunden
überreicht erhielten. Im Rahmen des Themenorientierten Projekts für Soziales Engagement (TOP SE) hatten sie alle an einem einjährigen Ausbildungslehrgang teilgenommen.
Diese Ausbildung öffnet den Weg für weitere Lehrgänge z. B. zum Übungsleiter oder gar Trainer und somit die Möglichkeit und das Prädikat bei
Sportveranstaltungen, bei Sportstunden, Pausenveranstaltungen, Wintersporttagen usw., die Turnierleiter oder Lehrkräfte zu unterstützen und entlasten.
Rektor Beha lobte in seiner Ansprache das Engagement und die Bereitschaft zu sozialem Engagement, er und die Schule sind stolz auf ihre Mentoren. Rektor Beha überreichte die Urkunden und Konrektor Bäurer ein T-Shirt
Die Idee für solche Aktionen stammt von Gerhard Scherer aus Blumberg und wurden schon seit Jahren in Blumberg durchgeführt. Erst später wurde die Idee vom Kultusministerium übernommen und landesweit eingeführt.
(07.07.08 - Bericht und Bilder: E. Schüle)
Blumberg in Festlaune Fest der Seelsorgeeinheit Blumberg
Zwei denkwürdige kulturelle Ereignisse im kirchlichen, wie im weltlichen Bereich prägten den gestrigen Sonntag in Blumberg. Zum zweiten Mal seit ihrer
Gründung feierten die römisch-katholischen Kirchengemeinden St. Andreas Blumberg, St.Gallus Epfenhofen, St. Vitus, Fützen, St. Cyriakus Kommingen und
St. Martin Riedöschingen, das Fest der in Leben gerufenen und verordneten Seelsorgeeinheit.
Den Abend gestaltete die Stadtmusik Blumberg auf dem Handwerkerplatz mit der, wie es in den Einladungen hieß, etwas anderen Abendserenade. Leider aber litten beide Veranstaltungen sehr unter den Unbilden der Wetterlage.
Zunächst aber war morgens um neun Uhr die Welt noch in Ordnung, als Stadtpfarrer Edgar Wunsch bei Sonnenschein mit über 70 Ministranten in die
vollbesetzte Stadtkirche einzog und das feierliche Hochamt zelebrierte. Die Messfeier wurde von der Schola aus Fützen unter der Leitung von Renate
Günthner (Orgel Marcel Rath und Karl Scheu), sowie dem Kirchenchor aus Epfenhofen unter der Leitung von Andrea Wegener mitgestaltet.
Fein eingedeckt für den gemeinsamen Mittagstisch war nach dem Gottesdienst auf den Straßen und Plätzen rund um Kirche und Pfarrhaus. Die
musikalische Würze dazu servierten die Kommentalmusikanten aus Epfenhofen, Leitung Lothar Brutche. Doch schon bald kündeten aufziehende
Regenwolken drohendes Ungemach an und die vielen Gäste mussten sich bei einsetzendem Regen fluchtartig in den in weiser Voraussicht vorbereiteten
Saal unter der Kirche in Sicherheit bringen. Dort wurde sodann das unterhaltsame Festprogramm bei guter Stimmung fortgesetzt.
Mit dem Abendlob, zu dem noch einmal etwa 50 Gläubige kamen, endete das harmonische Miteinader und der Stadtpfarrer dankte allen beteiligten Helfern
und Gästen für die großartige Mitwirkung, und was ihn mit Genugtuung erfüllte, dass das Geflecht des Zusammenwachsens der fünf Pfarrgemeinden sich in kurzer Zeit so harmonisch zu einer homogenen Einheit entwickelt hat.
Serenade der Stadtkapelle mit Modenschau Fast nahtlos ging es dann auf dem Handwerkerplatz weiter, wo die Stadtmusik unter der Leitung von Musikdirektor Michael Jerg zur Abendserenade
eingeladen hatte. Auch hier fehlte es nicht an interessierten Gästen und Musikliebhabern, die erwartungsvoll auf das bunte Abendprogramm warteten, denn
hiezu waren viel versprechende Aktivitäten angesagt, unterhaltsam serviert mit Jongleuren der Realschule, einem Projektchor der Musikschule Blumberg und einer "heißen" Modeschau mit frechen Dessous und Kindermode.
Doch leider versperrten die aufgespannten Regenschirme bald die Sicht in den hinteren Reihen und der Ansager bemühte und bewährte sich zunehmend
als Schnellredner, um das Programm trotz zunehmenden Regenschauern, im wahrsten Sinne des Wortes noch über die inzwischen glitschige Bühne zu
bringen. Dies alles aber hielt den "Stargast" des Abends Landrat Guido Wolf, MdL aus Tuttlingen nicht davon ab, schirmbewehrt seine hochkarätige Fingerfertigkeit am Xylophon unter Beweis zu stellen.
Der erhoffte Nachhock fiel mehr oder weniger ins Wasser, denn bald verzogen sich die Gäste schutzsuchend nach Hause oder in die umliegenden Lokale. (07.07.08 - Bericht und Bilder: E. Schüle)
Honig – das Wundererzeugnis der Natur
Auf neun Informationstafeln, angebracht am Zaun der Gebirgsbelegstelle Hoher Randen, kann der Besucher und Wanderer nun auf ca. 1000 m ü. M. sich
über die kleinen beflügelten Diener, in diesem Fall über die Sklenarbienen der Rasse Carnica, informieren. Mit den neun Tafeln ist ein langgehegter
Wunsch von Jürgen Meß und den Bienenzüchtern vom Blumberger Verein verwirklicht worden, der darin bestand, die Öffentlichkeit mehr mit den
Gegebenheiten der heimischen Landschaft und der Wichtigkeit der Bienen vertraut zu machen. Ohne die „Bestäubungsarbeit“ der Bienen wäre ein Großteil der landwirtschaftlichen Erzeugnisse nicht vorhanden.
Auf der Belegstelle werden die Königinnen in ihren Begattungskästen gehalten: Auf dem Hochzeitsflug wird die Königin durch mehrere Drohnen begattet,
aus den befruchteten Eiern entstehen weibliche Bienen. Zu einem Teil werden daraus Königinnen, aus den unbefruchteten entstehen die Drohnen, diese werden Ende des Sommers vertrieben.
Die Belegstelle auf dem „Hohen Randen“ bietet die Gewähr, dass die Reinheit der Zucht erhalten bleibt, da die Entfernung zu anderen Bienenarten, mit der
eine Vermischung möglich wäre, recht groß ist. Auch die Flughöhe der Sklenarbienenkönigin in ca. 20 m Höhe fördert die Reinhaltung der Art, da andere Bienenarten sich in anderen Höhen vereinigen.
In diesem Jahr befinden sich 130 Königinnen auf dem Randen, 2006 waren es 180. Übereinstimmend berichten die Züchter über einen zufriedenstellenden
Honigertrag für 2008. Die 44 Mitglieder des Blumberger Vereines besitzen nach Aussage ihres Vorstandes Jürgen Meß derzeit 250 Bienenvölker . Auf der
Informationstafel kann der Besucher lesen, bei welchen Züchtern er den Honig erwerben kann.
Belegstellenleiter Philippe Petitgand kümmert sich heute ausnahmsweise nicht um die 130 aufgestellten Begattungskasten, sondern bedient den Grill,
damit hat er reichliche Erfahrung, denn es ist schon das 15. Mal, dass er von den Gästen für seine „Grillkünste“ gelobt wird. Die speziellen Kuchen und
Torten der Imkerfrauen dufteten in der reinen Waldluft besonders gut und fanden reichlich Absatz, denn auf dem Hohen Randen fanden sich viele
Besucher ein, die fachkundig die Neuigkeiten hören wollen, die vom Vorstand des Züchterringes Josef Schipp mitgebracht wurden. Zu diesem Verein
gehören Mitglieder aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis, Hegau-Bodensee, Alb-Donau, Waldshut und der benachbarten Schweiz.
Der nach dem Mittagessen einsetzende Regen hat die Besucher unter die wenigen Zeltüberdachungen dicht zusammengedrängt und hat die Fachgespräche
der Bienenfreunde eher etwas angeregt als unterbrochen. Jürgen Meß bezeichnete das Imkerfest aber als gelungen. Weitere Informationen zu allen Fragen
der Bienenzucht bei Jürgen Meß, Tel. 07702/419555 und beim Imkertreff jeden zweiten Sonntag im Monat. (07.07.08- Bericht und Bilder: A. Gleichauf)
Die Musik spielt Kaum eine Woche für die Nutzung freigegeben, erlebte der Pavillon am Kommenbach am
Freitag Abend gleich eine praktische Nutzung. Dirigent Karl-Heinz Hübl nutzte die Gunst der Stunde und dirigierte seine Musiker/innen kurzerhand mit Sack und Pack (Stühle, Notenständer und Instrumente) zur
abendlichen Musikprobe vom Probelokal im Bürgersaal zur "Freiluftbühne" rund um den Pavillon am Kommenbach.
Die frische Luft scheint den Musikern gut bekommen zu sein, denn die Probe entwickelte sich zu einer echten Abendserenade, die natürlich gleich einige
Neugierige anlockte. Schon jetzt freuen sich die Bürger auf den nächsten Dorfhock mit ihrer beliebten Dorfmusik, der, wie man hört, nicht lange auf sich warten lässt. (05.07.08 - Bericht: E. Schüle)
Grundschüler auf großer Fahrt
Der Jahresausflug führte die Kinder des 2., 3. und 4. Schuljahres bei herrlichem Sommerwetter an den Bodensee. Passend zum Jahresthema waren dort im
Konstanzer Archäologischen Landesmuseum drei Workshops gebucht, bei denen sich die Kinder aktiv mit der Geschichte des Mittelalters befassen konnten.
Nach dem Empfang durch die begleitenden Museumspädagogen ging es zunächst in die Sonderschau zum Thema Mittelalter. Hier erhielten die Kinder noch
einige Ergänzungen zu dem, was sie bereits im Unterricht und bei den Proben zur Schulfeier und zum Dorfjubiläum gelernt hatten.
Sie konnten nicht nur an einer Tafel sitzen und das entsprechende Geschirr in Händen halten, sondern es gab auch Gelegenheit mittelalterliche Spiele zu
erproben, das Gewicht eines Kettenhemdes zu spüren und Patrick aus Klasse 4 wurde gar als Ritter eingekleidet.
Nach diesem Rundgang teilten sich die einzelnen Gruppen auf und so ging es ans Werk. Während ein Teil der Kinder ein mittelalterliches Spiel namens Tric
-Trac (einen Vorgänger unseres Backgammonspieles) herstellte, bastelte eine zweite Gruppe kunstvoll bemalte Schilde für Ritterspiele. Die passenden
Schwerter dazu besaßen die kleinen Ritter bereits von der Aufführung der Schulfeier. Die dritte Gruppe schließlich war in der Küche zu finden, wo neben
„Armen Rittern“ auch eine Erbsensuppe und „Krumme Krapfen“ gekocht, bzw. gebacken wurden. Krönender Abschluss war das gemeinsame Essen unter mittelalterlichen Bedingungen.
Eine Mittagspause in der Grünanlage des Konstanzer Hafens diente der Entspannung und Erholung im Schatten der alten Bäume. Danach brachte der Bus
die ganze Schar zur Fähre, wo man in frischer Seeluft die Überfahrt nach Meersburg genoss. Dort war ein Besichtigung und Turmbesteigung auf der alten Burg bestellt, die für die Kinder zusätzliche neue Informationen brachte.
Auf dem Rückweg zum Bus gönnten sich dann jeder noch ein erfrischendes Eis im Schatten der alten Häuser von Meersburg. Beim Abschied in Fützen und
Epfenhofen waren zwar alle ein bisschen erschöpft, aber sichtlich zufrieden mit den Erlebnissen des abwechslungsreichen Tages. (04.07.08)
Nachlese zur 925-Jahrfeier “Der Bart ist ab“ oder Streit um Vitus’ Bart
"Sein oder nicht sein, das ist hier die Frage" wird lautstark bei William Shakespeares "Hamlet" gerufen. Herzu passt messerscharf die laute Frage einer
ehrenwerten Bürgerin aus Fützen: "Hatte St. Vitus einen Bart?", wie dies auf der von ihr käuflich erworbenen St. Vitus-Plakette dargestellt wird, wo doch, so
sagt es die Überlieferung, Fützens Kirchenpatron im Alter von 15 Jahren in eine Pfanne mit siedendem Öl geworfen wurde, da er nicht seinem christlichen Glauben abschwören wollte.
Und, so glaubt die aufmerksame Bürgerin zu wissen, haben Männer mit 15 Jahren eben noch keinen Bart. Allerdings trägt der in der Chronik von Fützen
abgebildete Kirchenpatron auch einen Bart, doch will man der in der Kirche dargestellten Statue des Jünglings eben ohne Bart, wie auch dem Ölgemälde am Seitenaltar, mehr Wirklichkeitsnähe zugestehen.
Ob die belesene Bürgerin, die zeitlebens Buchhalterin beim größten Arbeitgeber und weltbekannter Ventilschmiede von Blumberg beschäftigt war, einem
Job, wo eben jede Buchung stimmen und nachweisbar sein musste, von dem mit der Stadt Blumberg getroffenen Kaufvertrag beim Ankauf eines Wappens,
zurücktreten kann, oder ob die Fützener den Bürgermeister als Schirmherrn der Gesamthandlung gar wie die Achdorfer "Antiwutachwehrler" an den Pranger
stellen wollen, mögen die Gerichte spätestens bis zur 950-Jahrfeier von Fützen (2033) ausbrüten. Der "geprellten Gläubigerin" aber mag derweil die
Versicherung zum Trost gereichen, dass ihr Kirchenpatron mit oder ohne Bart ihre Bittgesuche und Gebete ganz sicher zuverlässig nach "ganz oben" befördern wird. (03.07.08 - Bericht: E. Schü
Heuernte fast abgeschlossen
Trotz großem Festrummel nutzten die Landwirte das gute Wetter der letzten Tage, ihre Heuernte unter Dach zu bringen. Nebenbei stellten sie sich aber
auch unermüdlich mit ihren Schleppern beim Auf- und Abbau der Festbühne und Verkaufsbuden zur Verfügung, was diese Arbeit ungemein erleichterte.
In Fützen werden etwa noch 25 - 30 % der Wiesen herkömmlich als Heu getrocknet, der überwiegende Teil wird aber als Silage eingelagert. Rund um den
Ort sieht man bereits auch die Fruchtfelder gelb werden. Wenn das Wetter stabil bleibt, wird bis voraussichtlich Mitte kommender Woche mit dem Dreschen der Wintergerste begonnen. (03.07.08 - Bericht: E. Schüle)
Schöpperles Flohmarkt-Spezial
Ideenreich und witzig zugleich richteten Elisabeth und Hans-Peter Schöpperle zu den Fützener Feierlichkeiten im Schaufenster ihres ehemaligen elterlichen Kaufhauses einen Flohmarkt der besonderen Art ohne Verkaufsabsichten ein.
Eine alte Schreibmaschine und weitere Inventarien des ehemals renommierten Kaufhauses Schöpperle wurden vom Speicher geholt und im großen
Schaufenster ebenso ausgestellt, wie der 80 Jahre alte Kuschelbär und Chaisewagen (Kinderwagen) des ehemaligen Ladenbesitzers Rudolf Schöpperle.
Diese "Ausstellung" ist sehenswert und der Zutritt kostenfrei. Hedwig Schöpperle hat versprochen, die Raritäten, die allerdings unverkäuflich sind, noch einige Tage im Schaufenster zu belassen.
(01.07.08 - Bericht: E. Schüle)
Erfolgsbilanz
Hochzufrieden zeigten sich am vergangenen Montagabend anlässlich der großen Aufräumaktion die Veranstalter und Organisatoren der beiden großen
Heimattage, zu der insgesamt über 5000 Gäste nach Fützen gekommen waren. Vor allem ehemalige Bürger von Fützen, die im ganzen Land verstreut sind,
nahmen die Gelegenheit wahr, die alte Heimat, Verwandte und Schulkameraden wieder einmal zu sehen. Eine endgültiges Resümee will Ortsvorsteher Ewald
Gut in einigen Tagen vorlegen, wenn auch über "Soll und Haben" Fakten auf dem Tisch liegen.
Insgesamt zeigten sich auf Anfrage fast alle Mitveranstalter mit ihren Kontakten und auch Umsätzen sehr zufrieden, wenn auch einige angebotene
Aktivitäten etwas unter der Gluthitze litten. Überraschend gut wurde der Flohmarkt besucht und es wurden auch gute Umsätze erzielt. Die reichlich
disponierten Essen, ob Geschnetzeltes, Nudelsuppe, Speckwecken, Pellkartoffeln mit Bibbeleskäs oder Pizzen, mussten schon am frühen Nachmittag neu beschafft werden.
Dass Bier, Schorle und natürlich Wässer in Mengen gefragt waren, versteht sich bei den hochsommerlichen Temperaturen von selbst. Sonderschichten
mussten vor allem in der Backstube gefahren werden und die selbstgemachten Nudeln wurden gerne nach Hause mitgenommen. Unerwartet groß war das
Interesse bei den Führungen im denkmalgeschützten Haus Blaser (Baujahr 1689),der junge Hausbesitzer zählte etwa 400 Besucher.
Mehrfach aber wurde vor allem die insgesamt gute Organisation der über den ganzen Ort verteilten Festmeile sehr gelobt. Dass das Bilderbuchwetter den
Fützenern besonders hold war, wo rundherum teilweise Unwetter niedergingen, wird als ein besonderer Glücksfall gewertet.
Ortsvorsteher Gut, als Veranstaltungschef, dankt an dieser Stelle, - er tat es an allen Tagen schon mehrfach durchs Mikrofon - allen tatkräftigen Helfern, es
waren im Schichtbetrieb etwa 300 fleißige Hände im Einsatz, aber auch den Bürgern von Fützen, wie auch den vielen Gästen, die trotz vielseitiger anderweitiger Angebote nach Fützen gekommen waren.
Vor allem zeigt sich Gut zufrieden, dass der Festverlauf sehr friedlich und bis auf einige kleine Blessuren und den vorübergehenden Stromausfall, ohne Störungen verlaufen ist. (01.07.08 - Bericht: E. Schüle)
Juni 2008
Dorffest lockt Besucherscharen an
Es waren weit über 3000 Festbesucher, die am Sonntagnachmittag nach Fützen kamen, um sich das vielsagende Programm anzusehen. Schon bald
mussten weitere Tischreihen nachgeschoben werden. Zunächst eröffnete die Stadtmusik Blumberg unter der Leitung von Musikdirektor Michael Jerg den
Reigen der Darbietungen auf gewohnt hohem Niveau. Aber auch die nochmaligen Darbietungen vom Samstag wie Dreschen, Brot backen und weitere alte
Handwerkskünste lockten die Menschen wieder von Ort zu Ort, so dass der Ortsmittelpunkt eine einzige Schaubühne war.
Eine besondere Attraktion war der Korso von über 80 Traktoren und Autos, Oldtimer, die bei manch ehemaligen Landwirt alte Erinnerungen an seine aktive
Zeit wachriefen. Beste musikalische Unterhaltung boten die "Eschwald-Musikanten" aus Linx (bei Kehl). Ralf Blaser erlebte in seinem denkmalgeschützten
Haus eine wahre Invasion und beantwortete geduldig 1000 gestellte Fragen. Ebenfalls einen wahren Ansturm, über den sich Bernhard Prillwitz, der die Ausstellung mit seinem Kollegen Dietrich Reimer aufgebaut hatte, überrascht,
aber auch sehr zufrieden zeigte, erlebte die Bildergalerie im Rathaus, die zu Recht den Namen: "Fützen im Laufe der Zeit" verdiente. Mancher von auswärts
angereiste Besucher entdeckte mit Freude sein ehemaliges Elternhaus, das längst nicht mehr da ist, oder gar den Großvater als stolzen Trommler oder
Sänger beim Gesangverein. Neu war sogar vielen Fützener, dass es hier im Jahre 1944/45 der Not gehorchend eine Damenfeuerwehr gegeben hat.
Der fulminante Auftritt der Laienspieler der Grundschüler aus Fützen war der absolute Höhepunkt als vorläufiger Abschluss des Nachmittagsprogramms, der
mit dem Kampf der "echten" Ritter aus Villingen den Nachmittag in sengender Sommerhitze abschloss. Dieses fernsehreife Spektakel wurde von den
Lehrkräften Verena Duschek, Elisabeth Bulitta, Klaus Barczaitis und Michael Müller, speziell auf das mittelalterliche Leben in Fützen abgestimmt, einstudiert,
was den sehr begabten Schülern offensichtlich riesigen Spaß bereitete. Zum Abschluss stand noch eine lange und mit Hochspannung geladene Nacht bevor, denn die Männer vom SV boten die Möglichkeit, das Spiel der Spiele
gemeinsamen in der Pfarrhausscheune anzuschauen. (30.06.08 - Bericht und Bilder: E. Schüle / E. Müller)
EKS-Goldenrace Tolles Wetter am 7. EKS-Goldenrace Bikemarathon 29. Juni 2008 in Schleitheim – Schaffhausen
Am EKS-Goldenrace haben an beiden Tagen 1050 Fahrerinnen und Fahrer teilgenommen. Nachdem am Samstag die Kinder- und Jugendrennen ausgetragen wurden, waren am Sonntag die Grossen an der Reihe.
Bei tollen Sonnenschein und einem herrliche frischen Morgen starteten um 8:15 die ersten FahrerInnen.
Dank den guten Bedingungen haben sich viele FahrerInnnen nachgemeldet, was man am Goldenrace bis eine Stunde vor dem Start machen kann. Die
Veranstalter sind mit dem Aufmarsch zufrieden, auch wenn der etwas unter dem Vorjahr blieb. Ausser kleineren Stürzen und Problemen mit der Hitze sind
keine grossen Probleme aufgetreten die die der Sicherheitschef Peter Stoll mit dem Rettungsdienst des Kantonsspitals Schaffhausen nicht hätte lösen
können. 450 HelferInnen waren im Einsatz davon ca. 70 aus den Deutschen Gemeinden die am Rennen beteiligt sind. Im Ziel sorgte die Bluesband
Bluesquamperfekt und Radio Munot für gute Stimmung und für eine Abkühlung war das nahegelegene Schwimmbad besorgt. Es starteten Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 6 Nationen, davon 70 deutsche StarterInnen.
Bei besten Bedingungen, einem sehr spannenden Rennverlauf ging diese siebte Austragung zu Ende.
Auf der Hauptstrecke über 90 km hat Urs Huber vom Stöckli-Craft-Team das Rennen gewonnen.
Zweiter wurde Ralph Näf der mit Urs Huber den Rest der Verfolger um 5 Minuten distanzieren könnte. Dritter wurde Thomas Zahnd, vierter Lukas Buchli und fünfter Thomas Stoll.
Bei den Frauen hat die Favoritin Esther Süss vor Antonia Wipfli und Jane Nüssli gewonnen. Die 60 km Strecke der Frauen gewann Erika Dicht aus Davon bei den Männern Konny Looser.
Einen tollen 2 Platz 60km – Männer ree8ichte Oliver Windler Dachsen. Daniel Schütz Schaffhausen wurde vierter auf der 60km Strecke. Auch auf er 30km Strecke sind erfolgreiche Regionale Fahrerinnen zu melden.
Gewonnen wurde dieses Ditanz bei den Männer von Joel Meier St. Gallen. Auf den undankbaren aber guten vierten Rang kam Matthias Scheck Schaffhausen.
Bei den Frauen gewann Sara Stoffels aus Appenzell vor Evelyn Bulfoni Chur und Martina Scheck Schaffhausen Impressum: EKS - Goldenrace Bike Marathon 8226 Schleitheim Fon: 0041 / 52 680 16 38 - Fax: 0041 / 52 680 20 46
Inhaltlich Verantwortlicher Urs Vogelsanger: E-mail: info@randenbike.ch, www.goldenrace.ch (30.06.08)
Jubelfeier in Fützen Ein altes Bauerndorf feiert mit jugendlicher Kraft seinen Ursprung
Ein herrlicher Sommertag war den Bürgern und Gästen von Fützen beschieden, um das in monatelanger Vorbereitung trefflich ausgerichtete Jubiläum
seines urkundlichen "Geburtsjahres zu feiern. Umrahmt von festlichen Klängen und Gesängen des Musikvereins Epfenhofen unter der Leitung von Lothar
Brutsche und dem Jugendchor Fützen mit ihrer Leiterin Renate Günthner, eröffnete Ortsvorsteher Ewald Gut , sichtlich beeindruckt von der großen Zahl von
mehreren Hundert Gästen den feierlichen Festakt. Mehrere Promiente Besucher, so Landrat Karl Heim, MDL Fritz Buschle oder auch Kreisarchivar Dr.
Joachim Sturm waren zum zweiten Mal gekommen, um der Jubelgemeinde ihre Referenz zu erweisen. Sogar Siegfried Kauder, Bundestagsabgeordneter
(CDU) hatte dieses mal sein Versprechen eingelöst, aus Berlin nach Fützen, an die zur Zeit "heiße" Schweizer Grenze (Fluglärm) zu kommen.
Alle Festredner, darunter vornehmlich der Schirmherr der Feierlichkeiten, Bürgermeister Matthias Baumann, würdigten noch einmal, wie bereits beim Festakt
am vergangenen Samstag, die wechselvolle Geschichte des Dorfes zwischen Buchberg und dem Randen und den großen Zusammenhalt und starken
Bürgerwillen von Alt und Jung, Altes zu achten, und die Zukunft zu gestalten, wie es in der Festschrift hieß. Dazu brachte auch Max Wirth,
Gemeindepräsident i. R., ein persönlicher Freund von Ewald Gut, aus Merishausen/CH seine und die Glückwünsche der benachbarten Grenzorte aus Bargen und Beggingen.
Ortsvorsteher Ewald Gut verdeutlichte in seiner Laudatio die durchaus nicht konfliktfreie Denk- und Planungsphase, die letztlich mit deren Ausführung zum
gelungenen Werk der Neugestaltung des Ortsmittelpunktes mit dem neuen Ortsbild prägenden Pavillon und dem 100 Jahre alten Uhrwerk führten.
Unter dem starken Beifall der Gäste enthüllte er sodann die große Glasvitrine mit dem von Robert Brutsche herausgeputzten Museumsstück aus dem Jahre
1908. Brutsche, der über dreihundert Stunden für diese meisterliche Arbeit aufgewendet hatte und darüber hinaus noch weitere zweihundert Stunden
freiwillige Helferstunden bei der Platzgestaltung aufgebrachte , wurde der große Dank im Namen der Gemeinde ausgesprochen.
Nach weiteren Ansprachen sprachen die Pfarrherren der beiden Konfessionen, Stadtpfarrer Edgar Wunsch und Pfarrer Peter Walter (römisch-katholisch) und
Pfarrer Armin Luhmer, sowie Ulf-Martin Schmitt (altkatholisch) die Segensgebete. Pfarrer Wunsch überbrachte die Grüße der erkrankten evangelischen Pfarrerin Gabriele Remane.
Danach folgte eine weitere Augenweide für die fröhlichen Gäste, indem der Bürgermeister, der Ortsvorsteher und die Ortschaftsräte von Fützen eine bereits
sechs Meter hohe Kastanie einpflanzten. Letztendlich dankte Gut allen Anwesenden für ihr Kommen, vor allem aber seinem Organisationsteam und den vielen Helfern, die zum guten Gelingen dieser denkwürdigen Festtage beitrugen.
Dann aber gab es mächtig "Krach" im Dorf, der aber durchaus friedlich gehandhabt wurde. Flankiert von zehn ohrenbetäubenden Böllerschüssen, aus der
stadteigenen Kanone auf dem hohen Kirchplatz abgefeuert, vollzog der Fützener Schultes den längst ersehnten Fassanstich mit dem inzwischen wohl lauwarmen Gerstensaft aus ehemals fürstlichem Gebräu.
Weitere erlebenswerte Höhepunkte für die immer zahlreicher eintreffenden Besucher waren dann der Rundgang durch die geschickt angeordnete Festmeile
mit vielen Attraktionen. Bei den Verkaufsständen des über 50 Meter langen Flohmarktes wechselten manche Raritäten und Schnäppchen den Besitzer.
Ausstellungsstücke, vom Oldtimer, alter Handwerkerkunst, aber auch der Streichelzoo die Spielplätze für die Kleinen boten ein malerisches Bild.
Viel Mühe hatte sich die Waidmänner des Hegerings Blumberg mit ihrem Infostand und der Möglichkeit eine fast echte Sau abzustechen gemacht. Darüber
hinaus durfte hier unter fachkundiger Aufsicht sogar auf die Scheibe geschossen werden.
Traktoren und Auto-Fans hatten reichlich Möglichkeit, die Oldies, aber auch neueste Technik zu bewundern. Mächtig ragte der 30-Meter hohe Ausleger des
Baukrans der örtlichen Zimmerei- und Dachdecker Firma in den strahlend blauen Himmel. Jenseits des Kommenbachs aber kündigte lautes Gebrumm eine
weitre Attraktion an. Vor der Kulisse des großen landwirtschaftlichen Gehöftes von Arnold Gleichauf, fraß wie vor 50 Jahren, eine damals moderne fahrbare
Dreschmaschine die bereitgestellten Garben in sich hinein und das kostbare Korn wurde herausgeblasen. Angetrieben wurde das mächtige Gerät von einem alten Bulldog.
Ruhiger ging es daneben im alten Schlachthaus zu, wo Bäuerin Veronika Gleichauf knusperiges und duftendes Bauernbrot buk, das ihre Töchter nebenan
sogleich zum Verkauf anboten. Wie angekündigt gab es auf diesem Bauernmarkt weitere Produkte aus der heimischen Landwirtschaft, veredelt bei der
regionalen "Breisgaumilch", zu kosten und zu kaufen. Der örtliche Metzger bot dazu alternativ seine immer "guten" Wurst- und Schinkenspezialitäten frisch aus dem Rauch an.
Wer von all diesen schmackhaften "Kalorien-Bomben", die es natürlich an vielen weiteren Verkaufständen bei den Landfrauen, bei der Eggäsli-Zunft, der
Musik und dem SV, der Feuerwehr, wie auch im Pfarrhauskeller gab, konnte sich bei eventuellen Verdauungsproblemen an der Schnapsbar der Fützener Edel-Brennerei "medizinisch" versorgen lassen.
Beinahe aufregend war der Auftritt der Jugendfeuerwehr, die gleichzeitig als "Zündler" und Löschtrupp auftrat, indem die Floriansjünger gleich ein ganzes
Haus anzündeten (aus Pappe) um dies aus der alten Feuerspritze löschten, wobei selbst prominente Gäste wie Bürgermeister-Stellvertreter Stefan Scherer an die brachiale alte Wasserpumpe "abkommandiert" wurden.
Für ausgezeichnete Festtagsstimmung aber sorgten bravourös auf der schattigen Festbühne die "Gässli Huper" aus Gutmadingen, die, gespickt mit
allerhand witzigen Einlagen, begeisterten Beifall fanden. Doch auch die große Fotoausstellung im Bürgersaal, wie auch das historische Haus in der Hofstraße verzeichneten am Samstag bereits jeweils über hundert Besucher.
Es ging schon gegen Mitternacht, als der angekündigte Schlussakkord, die nach tausenden zählenden Gäste und Nachtschwärmer in ihren Bann zog. Die
wohl einmalige Vorführung "Kommenbach in Flammen". Hier wurden mit acht Bar Wasserdruck herrlich in allen Farbenspielen zehn Meter hohe farbenfrohe
Wassersäulen in die Nacht produziert. Die inzwischen recht lautstark in Szene gesetzten U 40 und Ü40 Partys ließen die Gäste zwangsläufig weiter die
inzwischen kühle Nacht in Fützen genießen und als die ängstlich hinter dem Randen aufkeimende Morgenröte die bleiche Sichel des Mondes auslöschte,
ertönten aus dem "Niederdorf" und um das Rathaus immer noch zum Teil recht fragwürdige Stimmbänder-Verrenkungen, die nicht von Mozart oder Johann Sebastian Bach stammen konnten.
(29.06.08 - Bericht und Bilder: E. Schüle)
Fützen hat ein Geheimnis
Um für die Eröffnung des großen Dorffestes die richtige Spannung zu erzeugen, ließ Ortsvorsteher Ewald Gut das monumentale (Uhr)-Werk am neuen
Dorfplatz verhüllen. Begleitet von Böllerschüssen wird er zusammen mit dem Schirmherrn des großen Dorf-Spektakels, Bürgermeister Matthias Baumann
und weiterer Prominenz, am Samstag um 14.00 Uhr das nun geheimnisvoll verhüllte neue "Kulturgut" der Öffentlichkeit vorstellen.
Des Weiteren wird die bereits vorbereitete Einpflanzung eines Kastanienbaumes gemeinsam mit den restlichen Schaufeln Humus feierlich vollzogen. Dieser
später mächtige Schattenspender soll die heutige und spätere Generationen und nicht zuletzt anlässlich der bereits vorgemerkten 950-Jahrfeier im Jahre 2033 die Bürger und Gäste an den heutigen Tag erinnern.
Robert Brutsche und seine Frau Christa, Ersterer hat inzwischen weit über 500 Stunden Arbeit in die Renovierung und den Einbau des genau 100 Jahre alten
Uhrwerks investiert, ließen es sich nicht nehmen, die Verhüllung nach dem Vorbild von Christo und Jeanne-Claude, die bekanntlich ein paar "kleine"
Verhüllungen in Berlin, New York und China vorgenommen haben, auszuführen. (27.06.08 - Bericht: E. Schüle)
Dorffest mit breit gefächertem Angebot Gaumenfreuden für jeden Geschmack
Zum historischen Hintergrund des am kommenden Samstag/Sonntag stattfindenden großen Dorffestes, gehört natürlich auch das persönliche Wohlbefinden
der sicher nach tausenden zählenden Besucher. Auch hier hat sich die Festgemeinschaft bemüht, dass keine Wünsche offen bleiben.
Überall im Dorf gibt es die Möglichkeit, sich mit den angebotenen kulinarischen Köstlichkeiten zu stärken. An den im Werbeprospekt (Flyer) ausgewiesenen
Standorten, im Pfarrhauskeller, bei den Landfrauen, der Eggäsli-Zunft, beim SV, der Feuerwehr und dem Musikverein, wird mit vielen Schmankerln aus
neuzeitlicher Küche, aber auch nach alten Rezepten aus Urgroßmutters Zeiten für das leibliche Wohl gesorgt.
So erinnert zum Beispiel der Stand der Eggäsli-Zunft an den Bahnbau, (ab 1886), da mehrere hundert italienische "Gastarbeiter" die umliegenden Orte
bevölkerten (und auch Kinder zeugten) mit Pizzen und weiteren Gerichten aus der italienischen Küche an "Fützen im Laufe der Zeit".
Weiter an die Wurzeln des ehemaligen Bauerndorfes erinnert, darf dabei aber auch ein echter "Bauernmarkt" mit dem entsprechenden handwerklichen
Umfeld, vom Butterfass bis zum Backtrog nicht fehlen. Hier werden unter anderem für Interessierte in Schaugläsern die verschiedenen Kornarten ausgestellt und erläutert.
Natürlich gibt es hier auch die daraus hergestellten Endprodukte, vom direkt vor Ort gebackenen Bauernbrot bis zu veredelten Milchprodukten wie Joghurt,
Quarkdessert oder Schoki, bis hin zum Birchermüsli von der heimischen "Breisgaumilch" zu verkosten und zu kaufen.
Alternativ dazu bietet der örtliche Metzger seine Produkte aus eigener Schlachtung an. Wer weder Milch noch Fleisch mag, kann sich aber auch an schmackhaften geräucherten Fischspezialitäten gütlich tun.
(25.06.08 - Bericht: E. Schüle)
Festbankett in Fützen Fützen in Festlaune
Groß war die Zahl der Gäste, die am Samstagabend in die "Buchberghalle" nach Fützen gekommen waren, um der Gemeinde am Fuße des Randens ihre
Referenz zu erweisen. So konnte der gut gestimmte Ortsvorsteher Ewald Gut gleich zwei Landräte begrüßen. Neben Landrat Karl Heim als oberster
Dienstherr ist Landrat und MDL, Guido Wolf, ein ebenso treuer Besucher der Blumberger Raumschaft, wie ehedem sein Vorgänger Franz Schuhmacher, der
ebenfalls wieder gerne nach Fützen gekommen war. Aus dem Raum Tuttlingen war des weiteren MDL Fritz Buschle mit Gattin anwesend.
Bürgermeister Matthias Baumann, als Schirmherr der an diesem Abend eingeläuteten Festwoche, hatte nicht nur seine Gattin, sondern einen ganzen Stab
von Stadträten und Mitarbeitern, darunter Hauptamtsleiter Ralph Gerster mitgebracht. Als Gastredner sollte später Kreisarchivar Dr. Joachim Sturm aus
Villingen der wohl größte Part in der von der Abendsonne aufgeheizten Halle zukommen.
Willkommensgrüße des Ortsvorstehers gingen an Stadtpfarrer Edgar Wunsch, sowie an die wohl erstmals in Fützen weilende evangelische Pfarrerin Gabriele
Remane. Altbürgermeister Ernst Basler Fützen, Martin Buri, Riedböhringen, Viktor Giner aus Kommingen, Hermann Barth und Ingrid Scheyer Riedöschingen,
sowie Siegfried Leingruber, Epfenhofen hatten ebenso den Weg nach Fützen genommen, wie die Ortsvorsteher von Epfenhofen (Fluck), Hondingen
(Fürderer), Kommingen (Baumann), Nordhalden (Happle), Achdorf (Bäurer) und Riedböhringen (Degen). Besonders erfreut zeigte sich Gut über die starke
Abordnung aus der benachbarten Schweiz, mit Gemeindepräsident Urs Odermatt und Max Wirth, langjähriger Gemeindepräsident (i. R.) aus Merishausen.
Doch zunächst stimmte der Musikverein Fützen unter der Leitung von Karl-Heinz Hübl die Festversammlung auf das richtige Niveau ein. Der dann folgende
Festvortrag von Kreisarchivar Dr. Joachim Sturm war nicht nur ein Graben an den Wurzeln des geschichtsträchtigen Dorfes (Flecken) Fützen, sondern ein
wahres Spinnennetz, dessen historische Fäden mit seinen damals "schwimmenden Grenzen" bis ins immerhin heute grenznahe Schaffhausen, aber auch entfernte Wien oder Frankreich (Napoleon) führten.
Fützen, so die Ausführungen des fachkundigen Redners, lag immer irgendwie im Einfluss - und Interessenbereich der oft wechselnden Herrschaften, weil es
Zinsgeld und Erträge aus Wald und Landwirtschaft abwarf. In diesen Interessenkonflikten der damaligen "Weltmächte" erlebte Fützen durch
Brandschatzungen, Plünderungen, Hungersnöte zum teil apokalyptische Zeiten. Russen, Schweden und Franzosen benutzten auf ihren Feldzügen den
Raum um Schaffhausen immer wieder als Aufmarsch- oder Rückzugsgebiet. Erst als Fützen in den Verwaltungs- und Einflussbereich der Klöster (z. B. St.
Blasien) kam, gab es allmählich geordnete Zustände. Allerdings nutzten auch die damaligen Kirchenoberen ihre Machtbefugnisse der Einflussnahme auf das Leben ihrer Untertanen.
So ist es nicht verwunderlich, dass es geradezu verblüffende Ähnlichkeiten mit der heutigen Zeit gab. Wurde Fützen in früher Zeit immer wieder zerstört und
erniedrigt, so zerstörten im Jahre 1945 die Franzosen einen Großteil des Ortes. Andererseits herrschte aber, so der Redner, damals schon eine Art
"Lichtenstein-Affären, denn die reichen Bauern brachten ihr "Schwarzgeld" ins zinsgünstigere Schaffhausen, wohin sie auch, angelockt durch bessere Preise,
oft auch ihr Korn "auslagerten". Waren es früher die Herren von Blumegg , die in Fützen regierten, so sind es heute die "Herren" – Verwaltung - von
Blumberg, die bestimmen, welche Fichten gefällt, oder welche Straßen geteert werden. Waren es in grauer Vorzeit Streitigkeiten über rechtlich fragwürdige
Grenzmarkierungen (Schleitheim/Beggingen) aber auch Wilderer aus der nahen Schweiz, so ist es heute die "Landnahme" der Schweizer Agrarier auf der
Gemarkung Blumberg/Fützen, oder gar die Eskapaden um die Einflugschneisen zum nahen Flughafen Kloten. Früher mussten die Bauern den "Zehnten"
ihrer Erträge abliefern, heute hadern sie um Milchkontingente, Weizenpreise, und oft arrogante Einflüsse aus Brüssel. Selbst religiöse Spannungsfelder (z.
B. 1875) im Vergleich zu denen in heutiger Zeit (Islam) wollte der profunde Archivar andeuten.
Doch es gab auch Positives zu berichten. So hatte Fützen in früherer Zeit das Marktrecht, die Hohe Gerichtsbarkeit und die Äbte von St. Blasien ließen im
Fützener Pfarrhaus gar hochgeistliche Sitzungen abhalten. Zum kulturellen Erbe von Fützen zählen noch heute die Prachtbauten der Klöster, bei deren Bau der in Fützener gebrochene Alabaster Verwendung fand.
Auch Bürgermeister Matthias Baumann fand in der Entwicklung von Fützen rückwärts- wie vorwärtsblickend mehr Positives als Negatives und so meinte er
unter dem Beifall der Anwesenden, hätte er eben vernommen, dass Fützen schon größere Katastrophen, als die durch die Eingemeindung nach Blumberg,
überstanden hätte. So hätten die Bürger von Fützen sowohl nach dem Großbrand im Jahre 1910, als auch nach den großen Folgeschäden nach den
Kämpfen im Jahre 1945 jeweils einen grandiosen Wiederaufbauwillen gezeigt. Das rege Vereinsleben zeige sich auch gerade in diesen Wochen bei der
Ausrichtung der großen Feierlichkeiten zum Jubiläumsjahr in der Dorfgemeinschaft. Und, wenn auch im Kern die Bürger oft andere Sorgen als früher die
Bürger bewegten, wie zum Beispiel die demografische Entwicklung betreffend, so seien die Berge und Täler dieselben geblieben und schließlich habe die
Wutachtalbahn damals wie heute für Fützen und Blumberg das Tor zur Welt geöffnet. Heute aber gelte es, dem Stadtteil Fützen eine Referenz zu erweisen.
Bevor der Ortsvorsteher im weiteren Verlauf den Startschuss zu dem von der Stadt gesponserten Stehempfang mit reichlich kulinarischen Schmankerln, gab
, lockerten schmissige Liedvorträge vom Jugendchor und der Schola (Kirchenchor) unter der Leitung von Renate Güntner das niveaureiche Abendprogramm
weiter auf, wobei vor allem das im wahrsten Sinne des Wortes aus vollem Brustton vorgetragene Fützener Heimatlied: "Wir singen jetzt aus voller Brust, ein
Lied von hellem Klang", von den Gästen mit reichem Applaus belohnt wurde. Ungeklärt bleibt bis zur Stunde, warum der Stuhl des als Hoher Gast
gemeldeten Bundestagsabgeordneten aus Berlin, Siegfried Kauder, leer blieb. Ob er durch "König Fußball" von Fützen abgelenkt, oder von "Kaiserin Angela
Merkel" zum Rapport geladen war, wird der enttäuschte Ortsvorsteher sicher noch eruieren. Vielleicht aber wollte er, da wohl mit dem Hubschrauber
kommend, einfach den kerosingeschwängerten Luftraum kurz vor Kloten nicht noch weiter belasten. Über den weiteren Festverlauf werden wir berichten. (22.06.08 - Bericht und Bilder: E. Schüle)
Bischof Vobbe zu Besuch Acht junge Menschen empfangen die Firmung
Insgesamt 23 junge Menschen aus dem Raum Blumberg empfingen am vergangenen Samstag und Sonntag in Fützen und Kommingen das Sakrament der
Firmung. Am Samstag erneuerten in der alt-katholischen Erlöserkirche acht Mädchen und Jungen ihr Taufversprechen und wurden von Bischof Joachim
Vobbe durch Handauflegen in die Schar der mündigen Christen aufgenommen. Die Messfeier zelebrierte der Bischof zusammen mit Pfarrer Armin Luhmer
und Vikar Ulf-Martin Schmidt, umrahmt vom Kirchenchor "Eingestimmt" unter der Leitung von Erika Happle, Blumberg. An der Orgel Anita Heer, Kommingen.
Der Bischof versicherte den jungen Menschen in seiner Predigt, dass sie gerade heute aber auch und im weiteren Leben Gott auf ihrer Seite hätten und der
liebende Gott heute aufs Neue von ihnen Besitz nähme, Gott erwarte aber auch von den jungen Menschen, dass sie darauf eine Antwort geben. Dabei gelte
es auch, nicht allen Beliebigkeiten nachzulaufen und sich auch von anderen Lebensweisheiten anstecken zu lassen.
Am Schluss des Gottesdienstes gratulierte der Bischof, dem die Freude, wieder einmal an seinen ehemaligen Wirkungsstätten sein zu können, sichtlich
anzumerken war, wie auch Pfarrer Luhmer der Gemeinde zu ihrem in neuem Glanz strahlenden Gotteshaus, dabei ging der besondere Dank an die
freiwilligen Helfer, die sich auch bei der Außenrenovation, wie schon zuvor bei Innenrestaurierung, in vielen Arbeitsstunden zur Verfügung gestellt hätten.
Herzlich waren die Gespräche bei einem nachfolgenden Stehempfang und Abschied vor der Kirche. (15.06.08 - Bericht und Bilder: E. Schüle)
Wallfahrt zum Lindenberg Seelsorgeeinheit Blumberg feiert den Fatimatag
Im vollbesetzten Reisebus starteten am Freitagabend 42 Wallfahrer der Seelsorgeeinheit Blumberg auf den Lindenberg bei St. Peter, um dort an der Feier
des Fatimatages teilzunehmen. Von Mai bis Oktober findet dort an jedem 13. des Monats ein Gottesdienst mit anschließender Lichterprozession im Gedenken an die Muttergotteserscheinungen im Jahre 1917 in Fatima/Portugal, statt.
Zusammen mit etwa 700 angereisten Pilgern aus ganz Südbaden und dem Elsaß nahm die Abordnung aus Blumberg an den Feierlichkeiten teil. In der
abendlichen Dämmerung endete die große Prozession auf dem Wallfahrtsplatz rund um die große Mariensäule in einem Lichtermeer.
Unterstützt von sechs Amtsbrüder, darunter Pfarrer Peter Walter, Blumberg, zelebrierte Wallfahrtsrektor Dr. Bernhard R. Kraus das feierliche Hochamt und
ermunterte die Gläubigen, im Glauben und im Gebet nicht nachzulassen und in Maria stets Hoffnung und Orientierung zu suchen. Marias Meerstern, wie es
in einem Kirchenlied heißt, sei für die Menschen ein leuchtendes Zeichen und dieser Stern würde noch leuchten, wenn der Stern von Untertürkheim längst
verblasst sei. Spät, aber planmäßig, kehrten die Wallfahrer an Leib und Seele gestärkt, um 23.00 wieder nach Blumberg zurück.
Seit über 260 Jahren (1741) nach seinem "wundersamen" Ursprung hat das klösterliche Leben hier trotz vieler Anfeindungen Bestand. Zeitweise wurden die
dort lebenden Ordensschwestern sogar vertrieben und die Kapelle zugenagelt. Doch kamen auch wieder bessere Zeiten für die auf einer Anhöhe von 814
Meter ü. d. M. liegende Pilgerstätte. Seither musste die Gnadenkapelle mehrfach umgebaut und erweitert werden, und nach dem zweiten Weltkrieg hat sich
"der Lindenberg" zu einer vielbesuchten Wallfahrtstätte entfaltet. Hier beteiligen sich im Wechsel auch alljährlich etwa 1.000 Männer aus der ganzen Erzdiözese an einer ständigen Gebetswache.
(15.06.08 - Bericht und Bilder: E. Schüle)
Mit Sang und Klang in guter Gemeinschaft
Begleitet von den beiden Akkordeinspielern Ewald Wilhelm, Fützen, und Ernst Keller, Riedöschingen, erlebten die Senioren von Fützen und Riedöschingen
im Gasthaus "Zum Bahnhof" einen fröhlichen Nachmittag, wobei die guten alten Volkslieder aus Herzenslust intoniert wurden.
Gedichte und Anekdoten rundeten das gelungene Programm ab. Das Geburtstagslied galt an diesem Nachmittag Paulina Merz, die am vergangenen
Samstag ihren 80. Geburtstag feiern konnte. Im Namen der Seniorengemeinschaft wünschte Ewald Wilhelm als Vorsitzender seinem Vorgänger Willi Happle gute Besserung in der Klinik und baldige Heimkehr.
Im Wechsel findet das Julitreffen am 22. Juli wieder in Riedöschingen im "Hegauer Hof" statt. Auch dieses Mal bleibt an diesem Tag die heimische Küche
wieder kalt und die Zusammenkunft beginnt bereits mit dem gemeinsamen Mittagessen um 11.30 Uhr. (12.06.08 - Bericht und Bilder: E. Schüle)
Wem die Stunde schlägt
Nur noch 500 Stunden sind es, bis zur großen "Dorfmeisterschaft", sprich 925-Jahrfeier, des Blumberger Stadtteils Fützen. Noch steht die Ausgestaltung der
so genannten Festmeile erst auf dem Papier, doch haben der Ortschaftsrat und die Vereinsgemeinschaft als Veranstalter den Countdown voll im Griff.
Auch die Neugestaltung des Ortsmittelpunktes, dessen Eröffnung ein Teil des großen Festverlaufs sein wird, ist bald in trockenen Tüchern. Das Dach des
Pavillons ist eingedeckt, die eingepflanzten Sträucher und begrünten Grasflächen blühen und sprießen. In den letzten Tagen hat ein Pflasterer 11.000
Pflastersteine aus Granit fachmännisch in ein Kiesbett eingeklopft. Am vergangenen Samstag nun wurde nach akribischer Vorbereitung das 100 Jahre alte
Uhrwerk probeweise eingepasst, um dieses "Jahrhundertwerk" nun in den nächsten Tagen endgültig zu platzieren und in einer Glasvitrine als besondere
Attraktion, die dem Platz einen besonderen und nostalgischen Touch geben wird, zur Schau zu stellen.
Die Eröffnung des neuen "Dorfplatzes am Kommenbach" wird ein wesentlicher Höhepunkt im Festverlauf der 925-Jahrfeier mit dem Motte: "Fützen im Laufe
der Zeit" am 28. und 29. Juni sein. Bis dahin aber, so prophezeien die Wetterfrösche, soll das derzeitige launische Wetter - und Stimmungstief endgültig einem sommerlichen Hoch Platz gemacht haben.
Anlässlich der vorletzten Arbeitssitzung am Montagabend bedankte sich Ortsvorsteher Ewald Gut schon einmal vorab bei seinen Ratskollegen, den
Vereinsvorständen und allen freiwilligen Helfern, die mit ihren Ideen und bei der pragmatischen Koordination nun alle Voraussetzungen für das gute Gelingen dieses denkwürdigen Ereignisses bisher uneigennützig schafften.
Trotz der im Fernsehen gezeigten wichtigen EM-Fußballspiele waren die erprobten Mitarbeiter in das Landfrauenheim gekommen, um der ganzen Sache noch den letzten Schliff zu geben.
Dabei wurde u. a. auch noch einmal das Parkleitsystem bis zur nächtlichen Ausleuchtung der Parkplätze intensiv durchdacht. Hier ist die freiwillige Feuerwehr
besonders gefordert. Bei der Durchführung erhält die Fützener Wehr sogar Unterstützung von den Feuerwehrkameraden aus Achdorf, ein Zeichen, dass
zumindest bei der Feuerwehr die Zusammenarbeit über die Ortsgrenze hinaus bestens funktioniert.
Informationen gibt es ab sofort über die Presseberichte, Festschrift, Flyer (Handzettel), sowie bei: (Meldungen), bzw. Ewald Gut, Ortsvorsteher Tel. 0771/4420 (10.06.08 - Bericht und Bilder: E. Schüle)
Treffen der St. Gallus-Senioren Anni Langenfeld lässt die Puppen tanzen
Viel Wissenswertes über Puppen konnte aus Blumberg den St.Gallus-Senioren von Epfenhofen erzählen. Der neue rustikale Konferenzraum im Land-Hotel
-Löwen bot den richtigen Rahmen für ihre über einhundert ausgestellten Puppen, wobei die älteste ihrer "Damen" über hundert Jahre alt ist. Bereits 2000
vor Christus, so die Referentin, gab es in Ägypten die ersten Puppen aus Holzbrettchen mit beweglichen Armen.
Auch im höfischen Mittelalter spielten Puppen bei Modevorführungen eine wichtige Rolle. In Thüringen wiederum lebte um die Jahrhundertwende die Hälfte
der Bevölkerung von der Puppenfertigung, wo später in etwa 100 Porzellanfabriken auch Puppenköpfe hergestellt wurden. Bekannt sind auch heute noch die handgenähten Käthe Kruse Puppen.
Inge Fluck, Vorsitzende der Seniorengemeinschaft, bedankte sich bei der Referentin für die Mühe, dass sie ihre über einhundert hübschen "Kinder" nach Epfenhofen mitgebracht hatte.
Im ansprechend dekorierten Gasthaus verging bei frohen Liedern und besinnlichen Gedichten und natürlich der obligatorischen Kaffeerunde der Nachmittag
im Fluge. Das nächste Treffen im Juli wird erstmals mit einem deftigen Grillfest an einem lauschigen Ort stattfinden, zu dem heute schon alle betagten Mitbürger eingeladen sind. (10.06.08 - Bericht: E. Schüle)
Ministranten gehen an den Ball
Nicht in Klagenfurt oder Wien, sondern in Villingen, wird am kommenden Samstag im wahrsten Sinne des Wortes eine Mini-Europameisterschaft
ausgetragen. Auch in diesem Jahr beteiligen sich etwa 25 Fützener Minis (Ministranten) am großen Dekanats-Ministrantenfußballturnier. Der Leistungsdruck
ist enorm, denn 43 Mannschaften aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis werden gegeneinander antreten. Veranstalter ist in diesem Jahr der Sieger des
vergangenen Jahres, die Gemeinde Bruder Klaus Villingen. Austragungsort ist das Spielfeld "Friedengrund" in Villingen.
Die Veranstalter rechnen mit etwa 600 bis 800 Besuchern. Zur Zeit werden die Fützener Minis von den Trainern Joachim Jakob und Karl-Heinz Basler trainiert
und in Topform gebracht. Die hoffentlich zahlreichen Fans aus der Blumberger Seelsorgeeinheit haben sogar die Möglichkeit einen Cheerleader-Preis zu
gewinnen. Der Anpfiff am 14. Juni erfolgt bereits um 8.30 Uhr, das Finale wird gegen 18.00 Uhr stattfinden. Turnierleitung: felicitas.pfaff@web.de (09.06.08 - Bericht: E. Schüle)
Paulina Merz feiert Geburtstag
Ihren 80. Geburtstag feiert am Samstag in ihrem Elternhaus in der Zubergasse 30 Paulina Merz, geb. Happle. Am 7. Juni 1928 erblickte sie als Tochter des
Wagnermeisters Martin Happle und dessen Ehefrau Maria das Licht der Welt. Nach Abschluss der Volksschule war es damals üblich, dass man noch ein Jahr
in Schwerzen eine Hauswirtschaftsschule (Winterschule) absolvierte. Danach half sie in der elterlichen Landwirtschaft.
Am 7./8. Mai 1952 schloss sie im Kloster Birnau die Ehe mit dem Fützener Bürgersohn Lorenz Merz, drei Kinder vervollständigten das junge Eheglück. Doch
leider blieb die Jubilarin von einigen schweren Schicksalsschlägen nicht verschont. Ihr Bruder Wilhelm verlor mit 18 Jahren sein Leben beim Russlandfeldzug
. Im April 1945 wurde der Ort Fützen bei den letzten Kriegshandlungen stark umkämpft. Viele Fützener Bürger und auch die Familie von Paulina flüchteten
an die nahe Schweizer Grenze (Beggingen). Bei ihrer Rückkehr fanden sie ihr Bauernhaus in Schutt und Asche und hatten damit ihr gesamtes Hab und Gut
verloren. Um für den Wiederaufbau des elterlichen Anwesens Baumaterial zu bekommen, arbeitete die damals junge Frau einige Monate in den
Ziegelwerken in Erzingen. Eine entbehrungsreiche Zeit. Zusammen mit ihrem Ehemann wurde dann aber wieder eine damals noch einträgliche Landwirtschaft betrieben.
Sehr schwer traf die Familie der frühe Tod von Sohn Ewald, der 2005 mit 52 Jahren einer schweren und langwierigen Krankheit erlag. Doch es gab auch
schöne Stunden im harmonischen Eheleben von Paulina und Lorenz Merz. Alljährlich nahmen sie gemeinsam an den großen Wochenausflügen des VdK teil
. Heute lassen es die beiden etwas ruhiger angehen. Die Landwirtschaft wurde inzwischen aufgegeben. Gerne werden die Ausflüge und Wallfahrten des Altenwerks aber noch wahrgenommen.
Neben der täglichen Lektüre der Tageszeitung werden auch gute Sendungen im Fernsehen angeschaut. Dabei ist die Serie "Kaffee oder Tee" die
Lieblingssendung der Jubilarin. Im Gasthaus "Zum Bahnhof" wird der Jubeltag im Kreise der Familie, zu der neben den Kindern auch vier Enkelkinder zählen, gefeiert. (06.06.08 - Bericht: E. Schüle)
Alt-Katholiken von Fützen erbringen 2500 Stunden Eigenleistung
Wenn am 14. Juni Bischof Joachim Vobbe zur Firmung nach Fützen kommt, wird er ein sowohl innen wie außen strahlendes Gotteshaus antreffen.
Bereits vor genau drei Jahren weilte der frühere Altkath. Pfarrer von Blumberg (1977 bis 1982) in Fützen, um als Bischof an den Feierlichkeiten nach der
gelungenen Innenrenovation teilzunehmen. Schon damals erkannte die Kirchenverwaltung, dass es zwingend erforderlich sei, die im Jahre 1931 erbaute
"Erlöserkirche" auch außen einer grundlegenden Restaurierung zu unterziehen.
In einem großen Kraftakt erfolgte nach einem Sturmschaden im August 2005 die Neueindeckung des gesamten Kirchendaches. Nicht geringer war der
materielle, wie arbeitsintensive Aufwand bei der Sanierung des Kirchturmes von Oktober bis November 2007. Einen krönenden und weithin sichtbaren
Abschluss wird nun die seit April d. J. laufende Außensanierung des gesamten Kirchenschiffs aufzeigen.
Nach den Ausführungen von Bauleiter Friedhelm Müller vom isb-Ingenieurbüro Schweizer, Blumberg, werden sich die Gesamtkosten der Sanierung (innen
und außen) abschließend bei ca. 200.000 EURO bewegen, wobei für den Innenausbau 80.000 und für die Außensanierung 120.000 EURO entfallen.
Die Finanzierung erfolgte zu einem Drittel durch Zuschüsse, der Rest über Eigenmittel und Spenden. Besonders erwähnenswert sind hierbei die insgesamt
erbrachten Eigenleistungen durch freiwillige Helfer von ca. 2.500 Arbeitstunden.
Wie bereits bei der Innenrenovation, konnten auch dieses mal enorme Kosten eingespart werden, indem die freiwilligen Helfer den gesamten alten Putz
abschlugen, das Dachgesims aus Holz erneuerten und dort auch die Malerarbeiten selbst ausführten. Der Auftrag für die Gipser- und Putzarbeiten wurde der Firma Heinrich Lassak aus Bräunlingen übertragen.
Positiver Nebeneffekt des gewaltigen Kraftaktes der relativ kleinen alt-katholischen Kirchengemeinde ist, dass nach Fertigstellung der Baumaßnahme das
Gotteshaus am südlichen Ortseingang eine einladende und strahlende Visitenkarte für die Besucher der 925-Jahrfeier der Gemeinde Fützen abgeben wird. (04.06.08 - Bericht: E. Schüle)
Sparclub auf Jahresausflug Der Sauschwänzle Sparclub interessiert sich für Naturschutz und Apfelanbau
Die Fahrt startete um 06:30 Uhr in Fützen mit dem Bus und wurde in Neuhausen ob Eck zu einem Frühstückshalt unterbrochen. Anschließend ging es weiter nach Bad Buchau.
Dort erwartete eine Mitarbeiterin vom NABU die Schar aus Fützen. Während der ca. zweistündigen Führung wurde das Naturschutzgebiet um den Federsee
und der See selber vorgestellt. Der Spaziergang führte über den ganzen Steg bis zum See und wieder zurück.
Das Mittagessen wurde in Bad Buchau eingenommen. Die Fahrt ging weiter nach Lippertsreute bei Ueberlingen wo bereits das "Apfelzügle" auf die Fützemer
wartete. Mit Traktor und Wagen ging es durch die Apfelanbaugebiete am Bodensee. Während mehrerer Stopps wurden die Hoch- und Niederstammbäume
sowie auch die Lagerung der Äpfel vorgestellt. Den Abschluss des Besuches auf dem Hof Neuhaus bildete ein herzhaftes Vesper mit Nudelsuppe aus eigener Produktion.
So gestärkt wurde dann gegen sieben Uhr abends die Heimfahrt angetreten. (02.06.08 – Bericht und Bilder: B. Spiess)
Frei und lautlos wie ein Vogel
Die Volkshochschule Baar hat in ihrem Programm das Segelfliegen auf dem Flugplatz Blumberg aufgenommen und zum ersten Schnuppertag haben sich
11 Teilnehmer bei der VHS angemeldet. Ausbildungsleiter und Fluglehrer Adrian Tschui hat am Vormittag die Interessenten mit den notwendigen
Informationen versorgt, die einen ersten Überblick über die Voraussetzungen für das Fliegen geben. Notwendig ist die Untersuchung durch einen Fliegerarzt
, der einen Tauglichkeitsausweis abgibt; weiter ist ein Führungszeugnis für die Unbescholtenheit notwendig. Die Ausbildung kann mit 14 Jahren beginnen
und die Erlangung einer Lizenz ist ab dem 16. Lebensjahr möglich. Die Ausbildung dauert etwa 3 Jahre und in dieser Zeit, bis zur theoretischen Prüfung
durch das Regierungspräsidium, müssen Kenntnisse über Luftrecht, Verordnungen, Navigation, Meteorologie, Thermik und viele technische
Zusammenhänge erarbeitet werden. Der Vorstand des Blumberger Luftsportvereines Karl Gehrke und Oliver Fluck führten die Interessenten durch die
Geräte- und Flugzeughallen. Am Nachmittag bestieg Albert Bohner aus Donaueschingen als erster mit Fluglehrer Adrian Tschui das 2-sitzige Segelflugzeug
ASK 21. Gestartet wurde mit der Winde, die Maschine hob in wenigen Sekunden von der Piste ab und stieg steil in den Himmel und drehte über dem
Flugplatz und Blumberg die Runden, wie von der VHS angekündigt „Frei und lautlos, wie ein Vogel“. (01.06.08- Bericht: A. Gleichauf)
VHS in Riedöschingen
Mehr als 40 Teilnehmer haben sich, bei der von der VHS Baar Blumberg mit der Reihe „Blicke in die Ortsteile“ geschaffenen Exkursionen, dieses Mal in
Riedöschingen, als 4ten Ort in dieser Reihe, eingefunden. Maria Gradinger konnte zur Freude viel mehr Teilnehmer begrüßen, als ursprünglich gemeldet
waren. Ortsvorsteher Markus Keller führte die Interessenten zuerst auf das Gelände der Biogasanlage auf den Schabelhöfen von Thomas und Nicole Guth,
wo diese mit ihren 2 Kindern schon auf die neugierigen Besucher warteten. Thomas Guth, der nach längerer Vorplanung und Überwindung einiger
Hindernisse 2007 die Anlage in Betrieb nehmen konnte, speist heute mit seiner Anlage ungefähr jährlich 100 000 KW/h ins Netz der Stromversorgung,
wobei die Abwärme für die Hausbeheizung und zur Holztrocknung eines Nachbarbetriebes verwendet wird. Das zur Erzeugung von Methangas benötigte
Material von Gründlandwiesen und Äckern wird durch bakterielle Zersetzung unter Luftabschluss in mehreren Schritten zu Gas umgewandelt, dieses wird
einem Verbrennungsmotor zugeführt, der einen Stromgenerator antreibt. Die anfallende Gülle wird unter wenig Zusatz von Mineraldünger wieder auf die
nachwachsenden Wiesen und Felder ausgebracht, so dass ein Kreislauf entsteht, der der Natur keine Nahrung entzieht. Die Betreibung der Anlage, so
versichert Thomas Guth, verlangt eine genaue Überwachung und täglich etwa 10 bis 12 Tonnen Grünmaterial.
Das zweite Objekt der Besichtigung war der Hof von Eduard Greitmann, der eine Milchviehlandwirtschaft betreibt und mit Fleckviehkühen täglich zwischen
5000 und 6000 Liter Milch an die Molkerei geliefert hat. Dieser Liefervorgang ist derzeit durch Streik unterbrochen. Eduard Greitmann beschreibt den
Aufwand, die Unterhaltung des Stalles, die weitgestiegenen Preise für die benötigte Funktionalität der gesamten Stallanlage, die Energiekosten, ganz
abgesehen von der Arbeit, die es ihm in den letzten 10 Jahren nicht erlaubt hat, einen Urlaub zu machen. Daher hat er sich, um einen besseren Preis für
die Milch zu erzielen, dem Streik Süddeutscher Bauern angeschlossen. Frau Maria Gradinger stellte viele Fragen an Landwirt Greitmann, die den zuhörenden
„Nichtlandwirten“ viele Erklärungen gaben, über Futter, wie das Melken vor sich geht, die Pflege der Tiere und der benötigten Helfer.
Die nächste Station war die St. Martin geweihte Katholische Ortskirche. Hier zeigte sich Hermann Barth, Ortsvorsteher a.D., als exzellenter historischer
Kenner Riedöschingers Ortsgeschichte. Zusammen mit seiner Frau hat er mit großem Zeitaufwand in vielen Archiven nach Unterlagen gesucht und gefunden
. Der Kirchturm von St. Martin wurde bereits um das Jahr 1100 als Wehrturm urkundlich erwähnt, in dem sich die Einwohner bei Annäherung von Feinden
zurückgezogen, mit einer Leiter eingestiegen sind und diese dann hochgezogen haben. Die Gestaltung des Innenraumes mit den Veränderungen hat
Hermann Barth spezifisch genau erläutert. Die ursprünglich vielen Bilder, die die Wände zierten, erklärte er, seien gemacht worden, weil vor Jahrhunderten
Wenige lesen konnten, mit den Bildern ihnen aber der Glaube sichtbar gemacht wurde. Im Pfarrzentrum erläuterte Markus Keller die Gemeinde, die heute
748 Einwohner hat, mit leicht sinkender Tendenz, dass Riedöschingen flächenmäßig die größte Ortschaft mit 1861 ha von Blumberg ist, in der Gemeinde
heute 68 % Katholiken und 13 % Evangelische leben. 78 Kinder besuchen die Grundschule. Besonders hervorgehoben hat der Ortsvorsteher die
Vereinsgemeinschaft, ohne diese wäre im Ort vieles nicht zu machen. Hermann Barth zeigte in vielen Bildern die Geschichte von Riedöschingen. (01.06.08- Bericht: A. Gleichauf)
Mai 2008
KFZ-Gewerbe im Umbruch 301 Mitgliedsbetriebe des Kfz-Handwerkswollen sich neu definieren
Vom Hochrhein in den Hochschwarzwald und bis zum Bodensee reicht das Arbeitsgebiet der Innung des Kraftfahrzeuggewerbes Singen. So war das Hotel
"Löwen" in Epfenhofen wohl der zentrale geografische Mittelpunkt für die Jahreshauptversammlung, zu der Obermeister Hansjörg Blender (Radolfzell) 57 Mitglieder begrüßen konnte.
Bei seinem Referat über den sich im Umbruch befindlichen Autohandel versuchte Blender die Chancen des KfZ-Gewerbes im hart umkämpften Markt
auszuleuchten. Dabei, so der Innungsobermeister, seien die immer neuen Bestimmungen und Gesetze der Politiker, die nicht zuletzt dazu dienen, Händler
wie Verbraucher zu verunsichern, wenig hilfreich. Dazu zähle u. a. die Erhöhung der Mehrwertsteuer, die Diskussion über die Reform der Kfz-Steuer, wie auch
der Sinn und Unsinn der Feinstaubplaketten mit ihren unterschiedlichen Geltungsdauern und das Gerangel um die Partikelfilter. Vor allem stecke das KFZ
-Gewerbe derzeit in einer latenten Renditefalle. Während die Erträge stagnieren, stiegen die Energiekosten ungebremst. Die Schuld sieht der Obermeister
aber auch darin, dass der Preiskampf beim Verkauf von Neufahrzeugen von den Hersteller-Strategen von oben nach unten, nämlich in die Werkstätten
verlagert werden. Auch deshalb habe man inzwischen bei der Innung die Strategie gewechselt und vertraue nicht mehr alleine auf die Lobby-Arbeit des ZDK (Zentralverband des deutschen Kraftfahrzeugverbandes).
Mit der Macht von über 300 Betrieben, zeichneten sich im Innungsbereich inzwischen Erfolge bei der Durchsetzung der gemeinsamen Interessen ab. Als
Folge der Rabattschlachten bei Neuwagen sind die Preise für Neuwagen im Keller. Undurchsichtige Nachlass-Orgien oder Überzahlungen bei Gebrauchtwagen
gaukeln oft Rabatte vor, die nur zu oft am Ende die Kunden verärgern und verunsichern.
Im Ausbildungsbereich sieht der Obermeister die Innung mit dem neuen zukünftigen Standort der Gewerbeakademie Singen für die Zukunft gut aufgestellt
. Als Fundus für neue Lehrlinge haben die Hauptschulen für den Obermeister nach wie vor einen hohen Stellenwert. Die Berichte der Meister- und
Gesellenprüfungsvorsitzenden zeugten von einem arbeitsreichen Jahr. So legten im Jahre 2007 56 Prüflinge die Meisterprüfung ab, bei der Gesellenprüfung
steigerte sich die Zahl um 12% auf 117 Aspiranten. Derzeit werden im Innungsbereich 600 Auszubildende an den Beruf herangeführt. Nicht befriedigend ist
aber in diesem Bereich die teilweise fehlende Motivation und Leistungsbereitschaft der jungen Menschen. Insgesamt gelte es, die Attraktivität dieses
Berufsbildes aufzuwerten, denn leider wandern Spitzenleute nach erfolgter Prüfung in andere Berufe ab, oder sehen ihr weiteres Fortkommen in einem Studium.
Harald Liehner, Geschäftsführer der Innung konnte über eine leicht verbesserte und solide Kassenlage berichten, seinem Bericht folgte durch
Kreishandwerksmeister Rainer Kenzler, Volkertshausen, der Antrag auf Entlastung der Geschäftsführung und des Vorstandes. Diese erfolgte einstimmig.
Interessante Erkenntnisse brachte schließlich die breit angelegte und locker geführte Podiumsdiskussion über die Chancen und Risiken im heißumkämpften
Markt um die Gunst der Kunden. Dabei wurde über Vor- oder auch Nachteile bei Kooperationen diskutiert, um schließlich zur Erkenntnis zu kommen, dass
es den Idealtipp für die Bewältigung der Zukunft nicht gibt, und Groß-, Mittel- und Kleinbetriebe mit den gleichen Problemen zu kämpfen haben und dabei
der richtige Mann am richtigen Platz vor Ort auch in Zukunft die Verkaufszahlen, wie auch die Ertragslage mit seiner Motivation und Wertschätzung bei den Kunden, entscheidend beeinflussen wird. (31.05.08 - Bericht: E. Schüle)
Maiandacht in Epfenhofen
Zum Abschluss des Maimonats hielten etwa 35 Frauen ( und ein Mann) der Katholischen Frauengemeinschaft Blumberg eine etwas andere Maiandacht in der St. Gallus-Kirche in Epfenhofen.
Susanne Schmidt hatte ein anspruchsvolles Andachtsprogramm zusammengestellt. Die vorbereiteten Lesungen sollten zum Innehalten und der
Beschaulichkeit anleiten. Bei den Fürbitten hatte jede Frau Gelegenheit, ein Bittgebiet bei der Muttergottesstatue vorzutragen und eine Blume niederzulegen. Auch einige Frauen aus Epfenhofen nahmen an der Andacht teil.
Nach der Andacht traf man sich dann noch zum geselligen Beisammensein im Gasthaus "Linde" in Epfenhofen. Kath. Frauengemeinschaft Blumberg - Vorsitzende: Carola Schmieder, Monika Repnik, Luzia Streich.
(31.05.08 - Bericht: E. Schüle)
25-jährige Betriebstreue Vitus Meister geehrt
Im Rahmen einer Betriebsversammlung ehrten die beiden Geschäftsinhaber, Gerhard und Herbert Gut ihren langjährigen Mitarbeiter Vitus Meister für seine
Betriebstreue. Vitus Meister kam nach einer abgeschlossenen Ausbildung zum Koch und einer einjährigen Berufserfahrung 1982 zur Metzgerei Gut, Fützen /
Stühlingen und legte nach einer verkürzten Lehre im Dezember 1983 seine Gesellenprüfung mit guten Erfolg ab. Seither arbeitet er in der Produktion in Fützen und wird als zuverlässiger Mitarbeiter und Kollege sehr geschätzt.
(28.05.08 - Bericht: E. Schüle)
Open Air Konzert in Epfenhofen
Die Kommental-Musikanten Epfenhofen boten zum vierten Mal ein Open Air Konzert, das traditionell nach dem Fronleichnamsgottesdienst stattfindet. Bei
bedecktem Himmel hob pünktlich um 11:00 Uhr Dirigent Lothar Brutsche den Taktstock für 2 Stunden Volkstümliche Blasmusik vor dem Landgasthof Löwen.
Die Kommental - Musikanten mit ihrem Vorsitzenden Daniel Leingruber organisieren dieses musikalische Event in jedem Jahr unentgeltlich vor einem der
heimischen Gasthöfe, Löwen, Linde und der Frohen Einkehr, jedes Jahr bei herrlichem Frühlingswetter, so Daniel Leingruber. 16 Musiker und der Dirigent
durften viel Beifall für die gelungene Unterhaltung vom zahlreichen Publikum entgegennehmen. (27.05.08- Bericht: A. Gleichauf)
St. Gallus feiert Fronleichnam
Vorausschauend verlegte der Pfarrgemeinderat die Feier des Fronleichnamfestes am Sonntag in die Kirche. Dort hatten die Kinder der KJG, die Ministranten
und die Kommunionkinder unter der Anleitung von Silke Leingruber und Silvia Schwörer aus Farbkörnchen ein filigranes Bild ausgelegt, das als Motiv noch
einmal das Motto vom Weißen Sonntag, einen Regenbogen und den sinngemäßen Spruch "Brückenbauen" zum Thema hatte.
Die Musikkapelle unter der Leitung von Lothar Brutsche begleitete mit würdigen Musikstücken die von Stadtpfarrer Edgar Wunsch zelebrierte Heilige Messe.
Wunsch erinnerte in seiner Predigt daran, dass die Welt seit 1975 Jahren Fronleichnam feiere, nachdem Jesus am Gründonnerstag beim Letzten
Abendmahl mit den Aposteln dies zum ersten Mal feierte und so die Eucharistie als sein Vermächtnis einsetzte. Daran solle Fronleichnam jedes Jahr aufs
Neue erinnern, wenn der Herr in der feierlichen Prozession durch die Straßen getragen werde.
Als nach dem Gottesdienst die Sonne etwas verschämt aus den Wolken blickte, zog der Musikverein mit feierlichen Klängen zum nahen Hotel Löwen, um
dort nach einer schöpferischen Pause beim angekündigten Open-Air-Konzert etwas weltlichere Noten aufzulegen. (27.05.08 - Bericht und Bilder: E. Schüle)
Reiter-Freizeitcamp Gelassenheitsprüfungen bei den Reitern
Die Erwartungen des Reit- und Fahrsportvereines Blumberg über die Teilnahme vieler Reiter am Freizeitcamp wurden weit übertroffen. Für die
Gelassenheitsprüfungen (GHP) am Samstag wurden 50 Starts gemeldet. Die Anwärter kommen aus unserem Schwarzwald-Baar-Kreis, dem Bodenseeraum und aus der benachbarten Schweiz.
Diese Prüfungen werden vom Blumberger Verein zum zweiten Mal durchgeführt, dieses Jahr mit einem erweiterten Programm. Die Richtlinien für diese
„Gelassenheitsprüfungen“ wurden von der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) festgelegt und mit einer Urkunde für die Bewertung bestätigt. Bei diesen
Prüfungen handelt es sich, wie der Name vorgibt, um die Gelassenheit von Pferd und der Harmonie mit dem Reiter bzw. dem Pferdeführer. Das Pferd muss
beweisen, dass es auf Einflüsse von außen, bei Umzügen oder ähnlichen Veranstaltungen, bei dem Pferde mitlaufen, auf Geräusche oder unvorhersehbare Ereignisse „gelassen“ reagieren.
Um diese Prüfungen zu ermöglichen, wurde von Markus Bolli, einem Schweizer Mitglied des Blumberger Vereines, ein Parcours geschaffen, der den
Richtlinien der FN entspricht. So müssen das Pferd und der Führer bzw. der Reiter unter den Augen der Verantwortlichen und der Richterin Ursula Besch
vieles fehlerfrei überstehen. Es muss an plötzlich geschwenkten Luftballons vorbeilaufen, ein Stangenkreuzhindernis durchlaufen, darf nicht erschrecken,
wenn aus einer Heckenlücke Bälle vor das Pferd geworfen werden, es darf nicht reagieren, wenn unabsichtlich ein Regenschirm aufspringt, muss einen
Wasserdurchlauf (mit einer blauen Plane markiert) ohne Schreck durchlaufen und darf von einem Sack (Rappelsack) mit leeren Dosen, der neben dem Pferd Lärm verursacht, nicht schreckhaft werden.
Roland Kaiser, der Vorsitzende des Vereines, ließ es sich nicht nehmen, die Zuschauer über das Geschehen auf dem Parcours auf dem Laufenden zu halten
, lobte dabei auch die vielen helfenden Mitarbeiter, Sportwart Yvonne Udech und Petra Udech, auch die Gestaltung mit dem Blumenschmuck und die bei den Reitern beliebte Kost von der Metzgerei Gut.
Bei der Prüfung werden gemäß den Richtlinien der FN nur ganze Noten von 1 – 4 vergeben. Beim Wettbewerb „Pferd geführt“ erreichten die Note 1 Angela
Paulsen mit Pferd Balu, Djana Tittus mit Lee Courage, Sibylle Mathys mit Iltschi, Lena Bolli mit Sambora und Marcel Lochen mit Pablo Picasso.
Beim Wettbewerb mit „Pferd geritten“ mit Note 1 Sibylle Mathys mit Iltschi, Djana Tittus mit Lee Courage, Lena Bolli mit Sambora und Veronika Müller mit Iltschi.
Beim Wettbewerb Pferd geführt mit erhöhten Anforderungen erreichte niemand die Note 1. (25.05.08- Bericht und Bilder: A. Gleichauf)
St. Vitus Fützen Fützener Katholiken feiern an der Lourdes-Grotte
Zum Abschluss des Marienmonats Mai gedachte die St. Vitus Gemeinde in einem feierlichen Gottesdienst zu Ehren der Muttergottes auch der Heiligen
Bernadette, die vor 150 Jahren in Lourdes mehrere Muttergotteserscheinungen hatte. Im Anschluss an die Messfeier, die vom Jugendchor unter der
Leitung von Renate Günthner mitgestaltet wurde, versammelte sich die große Schar der Gläubigen bei der Lourdes-Grotte. Pfarrer Edgar Wunsch ermunterte
die Besucher, im gemeinsamem Gebet nicht nachzulassen, und so bei der Muttergottes Fürsprache und Hilfe bei Gott zu finden. Nach dem abschließenden
Segen zeigte der Pfarrer im Pfarrhauskeller noch den Film "Das Lied der Bernadette", der bereits im Jahre 1943 mit großem Erfolg nach dem gleichen
Roman von Franz Werfel gedreht wurde. Bernadette Soubirous, die aus einer sehr armen Familie stammte, lebte später im Kloster Saint- Gildard der
Barmherzigen Schwestern in Nevers, wo sie allerdings manche Demütigungen ertragen musste und bereits mit 35 Jahren starb. Viele Lourdes Pilger
besuchen dort auch regelmäßig das Grab der im Jahre 1933 von Papst Pius XI. heiliggesprochenen Ordensschwester an der Loire. Ihr Heimatort Lourdes
aber ist inzwischen zu einem der größten Wallfahrtsort der Welt geworden. In Fützen gedachte man in diesen Tagen nicht nur der jungen Heiligen, sondern
erinnerte auch daran, dass vor genau 20 Jahren einige Männer von Fützen am Fuße der hohen Kirchenmauer in beschaulicher Lage eine Lourdes-Grotte
errichteten und damit einen würdigen Platz schafften, wo die Gemeindemitglieder und Wanderer auch außerhalb der Kirche zu jeder Zeit bei der Gottesmutter im Gebet Zuflucht und Stärkung finden können.
(25.05.08 - Bericht und Bilder: E. Schüle)
Es sprießt am Kommenbach
Ortsvorsteher Ewald Gut freut sich mächtig, dass der von ihm eigenhändig eingesäte Rasen bereits üppig sprießt. Kein Wunder, denn ein diplomierter
Agrarier leistete ihm sachkundig Beistand. (Ortschafts- und Stadtrat Hermann Keller).
Doch auch bei den "Innereien" im Pavillon tut sich was. Tief im Bayrischen Wald fand Ortschaftsrat Georg Schloms einen Handwerksbetrieb, der bereit war,
das Zifferblatt für das alte Uhrwerk als Unikat herzustellen. Nun ist der Ball wieder beim Ortsvorsteher und Architekten, adäquate Zeiger herstellen zu lassen.
Gestern montierten Roland Tritschler, Georg Schloms und Robert Brutsche den "Rohling" schon mal versuchsweise am vorgesehenen Platz. (25.05.08 - Bericht und Bilder: E. Schüle)
St. Gallus Epfenhofen baut Katholische Kirchengemeinde erhält eigenen Versammlungsraum
Gute Fortschritte machen die Umbaumaßnahmen im Untergeschoss des Katholischen Pfarrhauses in Epfenhofen. Nachdem über mehrere Jahre der Ausbau
der alten Pfarrhausscheune im Gespräch war, erhielt der Stiftungsrat vom Erzbischöfl. Ordinariat die Zustimmung, das Untergeschoss des Pfarrhauses bedarfsgerecht umzunutzen.
Mit viel Eigenleistung ist ein freiwilliger "Bautrupp" zusammen mit dem Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Viktor Fluck (vormals Maurermeister) nun seit
einigen Wochen dabei, eine neue Raumaufteilung vorzunehmen. Dazu mussten Tragwände abgetragen und der Raum mit einer Stahlkonstruktion
stabilisiert werden. So entstand eine abteilbare Versammlungsfläche. Die abgehängten Decken gewährleisten den neuesten Stand der Schall- bzw. Akustik
-Technik. Eine angemessene Küchenzeile wird allen Bedürfnissen gerecht werden. Im sanitären Nutzungsteil wird eine behindertengerechte Toilette
eingebaut. Von außen ist der Zugang über eine Rampe auch mit einem Rollstuhl möglich.
Sämtliche Durchbruch, - Maurer- und Zuputzarbeiten wurden in Eigenarbeit erledigt, so mussten unter anderem 130m² Alttapeten entfernt werden. Viktor
Fluck lobt die gute Zusammenarbeit mit Architekt Ewald Gut, Hüfingen, der die Gesamtleitung der Maßnahme hat.
Bis zum Spätsommer sollen die Umbauarbeiten erledigt sein, so dass die Inbetriebnahme zusammen mit dem Patroziniumsfest (St. Gallus) gefeiert
werden kann. Anlässlich ihrer letzten Zusammenkunft hatten die Senioren von Epfenhofen die Gelegenheit, die Baustelle zu besichtigen und sich beim
Pfarrgemeinderatsvorsitzenden über den Baufortschritt zu informieren. Fluck legt Wert auf die Feststellung, dass mit der Nutzung der neu geschaffenen
Räume keine Konkurrenz zum Bürgerhaus "Biesenbach" geschaffen werden soll. Im Pfarrhaus handele es sich ausschließlich um eine Vorhaltung längst
notwendiger Räumlichkeiten für die Belange der Katholischen Kirchengemeinde. (25.05.08 - Bericht: E. Schüle)
Holzbau Müller expandiert
Nachdem Christian Müller (21), Juniorchef bei der Firma Holzbau Müller in Fützen im vergangenen Jahr den Meistertitel im Zimmererhandwerk erworben
hatte, legte er dieser Tage nach einem vierteljährigen Vollzeitkurs bei der Handwerkskammer Konstanz erfolgreich die Prüfung zum Dachdeckermeister ab.
Damit eröffnet sich für das Unternehmen die Möglichkeit der Erweiterung des Betriebsfeldes, nämlich die Ausführung von Blechnerarbeiten, Flachdach- und
Balkonabdichtungen, Fassadengestaltung und Isolierungen, sowie Energetische Gebäudesanierung.
Mit der Neuanschaffung eines Mobilkrans mit Hubarbeitsbühne erweitert sich das Dienstleistungsangebot mit der Reinigung von Photovoltaikanlagen,
Vorbereitung von Blitzschutzanlagen, Dachrinnenreinigung und Reparaturarbeiten an Dächern und Fassaden. Möglich sind künftig auch Baumschneidearbeiten bis 33 Meter Höhe.
Der prosperierende Familienbetrieb mit Geschäftsinhaber Karl-Heinz Müller, Juniorchef Christian Müller und Büroleiterin Nicola Müller hat sein Vertriebsgebiet
inzwischen weit über Blumberg hinaus bis in den Hegau, den Bodenseeraum, die Schweiz und den Kreis Waldshut ausgedehnt. Infos unter: www.mueller-holzbau.com
(24.05.08 - Bericht: E. Schüle)
Schwerer Arbeitsunfall bei Dacharbeiten Bauarbeiter stürzt durch das Dach einer Lagerhalle
Bei der Montage einer Photovoltaikanlage auf der Lagerhalle von Dieter Gleichauf stürzte gleich zu Beginn der Arbeitsaufnahme um ca. 8.30 Uhr ein
Arbeiter (30) aus Grüningen etwa 8 Meter tief auf den Fußboden, als er durch die Decke einbrach. Dabei zog er sich Knochenbrüche und Kopfverletzungen zu.
Nach der Erstversorgung durch den herbeigerufenen Notarzt, Dr. Humbach, und der Helfer vom Roten Kreuz Blumberg wurde der Verletzte mit einem
Rettungshubschrauber aus der Schweiz in die Uni-Klinik nach Freiburg geflogen. Die Polizei aus Blumberg sicherte die Unfallstelle.
In der Lagerhalle standen auch landwirtschaftliche Geräte, doch zum Glück im Unglück fiel der Mann auf den nackten, nicht allzu harten Fußboden. Die neue
Lagerhalle befindet sich am Ortsausgang von Fützen direkt neben der Antoniuskapelle und gegenüber der Abbindehalle der Firma Holzbau-Müller.
Das ausführende Bauunternehmen ist aus Hausen vor Wald, der Unfall tangiert also die Firma Holzbau Müller nicht. Dieter Gleichauf, Besitzer der
großflächigen Halle, lässt dort derzeit auf dem Dach eine Photovoltaikanlage errichten. (23.05.08 - Bericht und Bilder: E. Schüle)
Fronleichnam in Fützen
In Fützen zelebrierte Pfarrer Peter Walter das feierliche Amt. Musikalisch wurde der Gottesdienst mitgestaltet vom Musikverein unter Leitung von Karl- Heinz Hübl.
Die Prozession ging hernach zum Landfrauenheim und zum Pfarrhaus. Den Altar beim Landfrauenheim hatten die Landfrauen und die Ministranten liebevoll gestaltet. Der Altar am Pfarrhaus oblag der Schola und dem Pfarrgemeinderat.
(23.05.08 - Bericht und Bilder: E. Schüle)
Der Windmüller von Fützen produziert "sauberen" Strom
...."und sie dreht sich doch", dieser Ausspruch kostete vor 400 Jahren dem Naturforscher Galilei Galileo fast das Leben.
Robert Brutsche, naturbeflissener Rosenzüchter und Mieter im Pfarrhaus von Fützen hatte indessen kein Problem, den Beweis zu erbringen, dass sich die
Rotoren seiner Windmühle beim ersten Gehversuch drehen werden. Nach einer Vorlage, aber für seine Zwecke total umgeplant, bastelte der Tüftler in 423
Stunden (davon 137 Stunden für die Vorplanung der einzelnen "Gewerke", dieses kleine Wunderwerk. Holländische Windmühlen drehen sich links herum,
die Deutschen dagegen rechts herum, weiß der sachkundige "Windmüller" zu berichten.
Zum Aufstellen und natürlich zur Einweihungsfeier im Pfarrhausgarten kamen eigens die beiden Söhne Dietmar und Adrian mit den Enkeln Maximilian und
Patrick angereist. Nach erfolgtem Testlauf wird nun sogar noch ein Dynamo eingebaut. Mit dem erzeugten Strom werden dann nachts die Fenster der Windmühle von innen ausgeleuchtet.
Das nun abgeschlossene linksdrehende Meisterwerk hinderte den Tüftler indessen nicht, das alte Uhrwerk der Fützener Turmuhr wieder rechtzeitig startklar
zu machen, das in den nächsten Wochen im Pavillon am "Dorfplatz am Kommenbach" nun seiner Bestimmung übergeben wird. Auch da muss der
leidenschaftliche Bastler dann wieder den Beweis erbringen, dass sich die 100-Jahre alten Räder wieder präzise drehen. (19.05.08 - Bericht: E. Schüle)
Fröhlicher Alltag aus Blumberg Einen fröhlichen Freitag
abend konnten die Fernsehzuschauer bei der Sendung des SWR aus Blumberg genießen. Die Museumsbahn Wutachtal, die im Mai 1890 erstmals befahren wurde, stand im Mittelpunkt der Sendung „Fröhlicher Alltag“.
Der Moderator Malte Arkona verstand es, die Geschichte der „Sauschwänzlebahn“ mit dem Fachwissen des Hagen von Ortloff und dem obersten
Betriebsleiter der Museumsbahn Hermann Walter mit den Gegebenheiten unserer Gegend in einem spannenden Film zu dokumentieren.
Schon oft stand die wildromantische Bahnstrecke im Blickpunkt von Filmaufnahmen. 1977 wurde die Strecke von der Bundesbahn an die Stadt Blumberg
übergeben und ging 1988 endgültig in das Eigentum der Stadt über. Seit 2002 ist Matthias Baumann nicht nur der Bürgermeister der Stadt, sondern zugleich auch Eisenbahndirektor. Die Bahn ist seit 1988 nationales Denkmal.
Erinnert sei, dass die Bahnstrecke schon von Sonderzügen, z.B. dem historischen Orientexpress, dem Zirkus Althoff (die Tiere waren in Container
untergebracht) mit 34 Wagen so lang war, dass die Spitze des Zuges aus dem Portal des Stockhalde Kreiskehrtunnels (1700 m) herauskam, bevor sein Ende unten verschwunden war. Auch der Intercity war schon auf der Wutachtalbahn.
Unser Bürgermeister Matthias Baumann verstand es, seine Stadt ins rechte Licht zu rücken, dass Blumberg mit seinen Dörfern nicht nur Bahnwanderland,
sondern auch wirtschaftlich ein guter Standort ist; so seien aus Blumberg nicht nur schon über 37 Millionen Ventile für Kraftfahrzeuge in die ganze Welt
gegangen, sondern auch viele Schinken aus Blumberg haben ihre Liebhaber gefunden. Die Blumberger Sängerin Melitta eröffnete mit dem Lied über das Wutachtal den künstlerischen Reigen der angereisten Sänger und Musiker in die
nostalgische Fahrt in den Frühling. Die Kaiserlich Böhmischen gingen mit dem Titel: „Die alte Dampfeisenbahn hat’s uns angetan“ auf die Fahrt, das Duo
Tomasius mit: „Die kleinen Sünden im Leben“ und „Was der Mensch braucht“. Die Amigos waren im Lokschuppen und besangen die „Liebesnacht mit
Sandy“. Reiner Kirsten war vertieft im Gespräch mit Frau Wäber und brachte sein Lied: „Und da will ich mehr davon“ zu Gehör. „Eine Liebe wie im
Rosengarten“ erklang von Brigitte Treager aus dem Haus des Gastes in Achdorf. und Gaby Baginski aus Norddeutschland war im historischen Reiterstellwerk
und bat: „Gib mir nie meine Liebe zurück“, während Reiner Kirsten, der mehrfache Preisträger in Schlagerwettbewerben, „Du hast mich verzaubert“ im
Skulpturen Garten von Josef Rösch, inmitten der metallischen Fabelwesen, seine Stimme erklingen ließ. Die Amigos bummelten durch Blumberg über den
Handwerkerplatz mit dem Liedtitel: „Du bist der helle Wahnsinn – was die Landschaft bietet“.
Dass es in Blumberg auch Exotisches zu sehen gibt, beweisen die Bilder und Gespräche mit ihren Besitzern, einem Tiger im Gehege neben der
Straußenfarm und die seltenen japanischen Koi-Zierfische von Jürgen Wazian. Die unterhaltsame Sendung beendete der Moderator mit Edith Lang, der guten Seele der Sauschwänzlebahn, wie er sie nennen durfte.
(19.05.08- Bericht und Bilder: A. Gleichauf)
Familienfest der Eggäsli-Zunft
Am Samstag traf sich eine leider nicht ganz so große Schar der Eggäsli gegen Mittag am Vereinsheim, um von dort durch die Flühe nach Lausheim zu
wandern. In Lausheim wurde den Fützemern die Museumsmühle Lausheim auf sehr eindrückliche Weise erklärt und im Betrieb vorgeführt. Nach der
Besichtigung der Mühle, welche in ihrer Bauart einzigartig in ganz Deutschland war und ist, ging es zurück zum Bahnhof Lausheim und von dort mit der Bahn zurück nach Fützen.
Vom Bahnhof aus ging es auf die Randenhütte wo bereits weitere Eggäsli alles vorbereitet und eingerichtet hatten, so dass der Grill bald gut belegt war und das Fest starten konnte.
Am Sonntag trafen sich die Eggäsli mit Ihren Familien zum Mittagessen auf dem Randen. Nach dem Mittagessen verging die Zeit bei Spaß und Spiel und
vor allem durfte für die Kinder, und manchen Erwachsenen, das Stockbrot vom Narrenvater nicht fehlen. Dieser ließ sich nicht lange bitten und fertigte mit
den Kindern zuerst die notwendigen Stecken und bereitete dann das Stockbrot vor.
Fast wie geplant fielen die ersten Regentropfen erst nachdem alles wieder trocken eingepackt werden konnte und das Pfingstfest fand seinen Ausklang. (12.05.08 – Bericht und Bilder: Eggäsli-Zunft / Bruno Spiess)
Ora et Labora Auf den Spuren der Benediktiner am Bodensee
Bei fast sommerlichen Temperaturen starteten am Mittwoch 39 Senioren aus Fützen und Riedöschingen eine Fahrt in den Frühling. Eine herrliche Blütenlandschaft im Salemer Tal erwartete die Ausflügler.
Bei einer Führung durch die reizvolle 19 ha große Schlossanlage des Markgrafen von Baden und in das ehemalige Zisterzienserkloster mit dem
hochgotischen Münster, und dessen klassizistischer Alabasterausstattung, die zum Teil aus dem Alabasterbruch (Gips) von Fützen stammt, wurden bleibende Eindrücke vermittelt.
Nach dem Mittagessenn ging es von Meersburg mit der Fähre nach Konstanz und zur Insel Reichenau, dem eigentlichen Reiseziel. Dort traf man sich mit
weiteren etwa 250 Wallfahrern aus dem Dekanat Donaueschingen im Münster St. Maria und Markus zum Wallfahrtsgottesdienst des Altenwerks. Die
feierliche Hl. Messe zelebrierte Pfr. i.R. Emil Dannenmayer, Reichenau. Konzelebrant war Pfr.i.R. Julius Dreher.
Mit seiner bewundernswerten Aura und Rhetorik verstand es der Senior-Seelsorger in seiner Predigt, durch die reiche Geschichte und frühmittelalterliche
Kultur des Münsters und der Insel Reichenau seit deren Gründung im Jahre 724 durch den Benediktinermönch Pirmin zu führen. Der Leitspruch des
Benediktinerordens, „ora et labora“ (Bete und Arbeite), so der Geistliche, gelte es mehr denn je in die hektische Zeit unserer Tage zu übertragen. Auch
heute stünde es den Menschen gut an, sich an diesem Leitwort wieder mehr zu orientieren und bei aller Hektik neben der Zeit für die Arbeit auch Zeit zum
Gebet zu haben und zu erkennen, dass auch heute noch an Gottes Segen alles gelegen ist.
Der geschichtskundige Pfarrer verwies aber auch auf viele Beweise, dass vom Kloster Reichenau viel Bildung in die Welt hinaus getragen wurde. So war es
auch kein Zufall, dass das am Schluss der Feierstunde gesungene herrliche Kirchenlied Salve Regina aus der Feder eines Mönchs vom Kloster Reichenau aus dem 11.Jh. stammte. An der Orgel spielte Dr. Dieter Haas.
Konrad Uttenweiler, der die Dekanatswallfahrten seit 25 Jahren organisiert und betreut, erwähnte in seiner Ansprache, dass die heutige Wallfahrt des
Altenwerks vom Dekanat Donaueschingen seine letzte sei und auch für das Dekanat Donaueschingen in dieser Art letztmals stattgefunden habe. Künftig
wird diese Wallfahrt vom neu gegründeten und erweiterten Dekanat Villingen aus geplant und betreut.
Auf der Heimfahrt wurde dann in Güttingen bei Radolfzell in gemütlicher Runde noch einmal kräftig Nahrung für den Leib getankt. Erich Schüle dankte dem
Vorstandsteam Ewald und Mechthild Wilhelm und Hilde Boma im Namen der Fützener und Riedöschinger Reisegruppe für die wieder vortreffliche Organisation und Betreuung an diesem Tag. (08.05.08 - Bericht und Bilder: E. Schüle)
Für gutes Wetter gebetet
Recht zahlreich waren die Gläubigen am Sonntagabend zur ersten Andacht im Monat Mai zu Ehren der Muttergottes gekommen. Zusammen mit Pfarrer Peter Walter gestalteten die Kommunionkinder in ihren Mantelalben die Feier.
Anschließend zogen die Gläubigen mit Kreuz und Fahnen betend und singend zum "Gickelkreuz" an der alten Straße nach Grimmelshofen, um in den Fluren für gutes Wetter und eine gute Ernte zu bitten.
(05.05.08- - Bericht und Bilder: E. Schüle)
SV - Fützen hält Rückschau
Zügig verlief am Samstagabend die 49. Generalversammlung im Clubheim, zu der sich allerdings nur 25 aktive und passive Mitglieder eingefunden hatten.
In wechselnden Rollen informierten die beiden Vorsitzenden Andreas Palka und Thomas Basler über die erfolgten Veranstaltungen im zurückliegenden Jahr
, wobei die wiederum erfolgreiche Warm-up-Party, wie auch das sehr gut besuchte Theaterspiel besonders hervorgehoben wurde.
Im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten müssen dringende Anschaffungen, wie der Ankauf eines zweiten Rasentraktors und der damit verbundenen
Garagenausbau realisiert werden. Des weiteren wird eine Lösung bei der Clubheimbewirtung intensiv angestrebt.
Kassierer Thorsten Gregor listete die jährlich anfallenden hohen Ausgaben für den Spielbetrieb auf, wobei die exorbitant gestiegenen Kosten für Energie
und Wasser besonders zu Buche schlugen. Dank solider Einnahmen schloss das Geschäftsjahr jedoch mit einem leichten Plus ab. Siegfried Ringwald und
Jürgen Günthner, der als Kassenprüfer für den erkrankten Manfred Gleichauf eingesprungen war, bescheinigten eine saubere Kassenführung, so dass
Ortsvorsteher Ewald Gut in Verbindung mit seinen Grußworten die Entlastung des gesamten Vorstandes beantragen konnte. Diese erfolgte einstimmig.
Über eine intensive und sehr erfolgreiche Jugendarbeit mit den derzeit 30 jugendlichen Nachwuchskicker berichteten Jürgen Frank, Friedhelm Müller, Klaus
Boma und Vitus Meister. Besondere Freude bereitet laut Friedhelm Müller die Arbeit mit der Bambini-Gruppe. Hier werden von ihm mit Trainer Rocco
Dziubale und Joachim Jakob zwölf junge "Kämpfer" im Alter von vier bis fünf Jahren behutsam mit dem runden Leder bekanntgemacht und "väterlich" betreut.
Mannschaftstrainer Uwe Müller sieht seine motivierte Mannschaft auf einem guten Weg und ist sicher, den derzeitig besetzten siebten Platz bei den noch
anstehenden fünf Spielen und spätestens bis zum Jubiläumsjahr um einige Plätze zu verbessern. Dank talentierter Nachwuchsspieler sieht Müller für die
Zukunft die SG-Fützen-Epfenhofen sogar wieder auf den vorderen Plätzen, wofür er mit seinem Kader leidenschaftlich kämpfen will.
Kaum Veränderungen gab es bei den Neuwahlen. Dem Ersten Kassierer Thorsten Gregor, sowie dem Zweiten Kassierer Jens Günthner wurde weiter
einstimmig das Vertrauen ausgesprochen. Manfred Gleichauf bleibt Kassenprüfer, für den ausscheidenden Siegfried Ringwald wurde Markus Wild in dieses Amt gewählt.
Der Ausblick auf das weitere Jahr 2008 und auch 2009 ist geprägt von den bereits laufenden Vorbereitungen für das 50-jährige Vereinsjubiläum. Bis dahin
hofft man mit Unterstützung durch die Stadt den Zufahrtsweg zur Sportanlage endlich verbessert zu haben. Über die unbefriedigende Handhabung der
Vereinszuschüsse durch die Stadt, wobei sich der Fützener SV vernachlässigt fühlt, wird man in dieser Woche mit Bürgermeister Matthias Baumann ein Gespräch führen.
Gold, Silber und Bronze
Bei der am vergangenen Samstag abgehaltenen Generalversammlung hatten die beiden Vorsitzenden die angenehme Aufgabe, eine ganze Reihe von
langjährigen Mitgliedern auszuzeichnen. Zunächst aber dankten Andreas Palka und Thomas Basler Ortsvorsteher Ewald Gut für die gute Zusammenarbeit
mit der Ortsverwaltung. Lobende Worte wurden auch den Spielführern, Trainern, Betreuern, den vielen freiwilligen Helfern, sowie dem treuen Publikum zuteil
. Besonders gedankt wurde Gabi und Karl-Heinz Basler, die seit Jahren mit den gut einstudierten Theatervorführungen eine herausragende Visitenkarte für den Verein nach außen abgeben.
Ehrungen:
Für langjährige Mitgliedschaft wurden an diesem Abend geehrt: Die Goldene Ehrennadel für 40 Jahre erhielten: Gleichauf Manfred, Gleichauf Wilfried, Günthner Jürgen. Die Silberne Ehrennadel erhielten:
Breitenbauer Adolf, Fluck Fritz, Meister Vitus, Zeng Peter, Zimmermann Ruth. Mit Bronze für 10 Jahre wurden ausgezeichnet: Gasper Heiko, Gut Karin, Happle Tanja, Harter Inge, Harter Karl, Meister Tina ,Schmid Andrea.
Sportverein Fützen 59 e.V. Mitglieder: Herren aktiv: 82, Herren passiv: 86, Herren unter 18 Jahre: 30, Herren insgesamt: 198. Damen: 85, Damen unter 18 Jahre: 23, Damen insgesamt: 108.
Vorstand: 1. Vors. Palka Andreas, 2. Vors. Basler Thomas, 1. Kassierer Gregor Thorsten, 2. Kassierer Günthner Jens, Schriftführer Keller Andreas. Infos: A. Palka: 07702/477175, Th. Basler, Tel. 07702/419466
(04.05.08 - Bericht: E. Schüle)
Nun springen sie wieder
Fützen/Beggingen. Wie alle Freiluftsportler haben auch die Moto-Cross-Sportler jenseits der Grenze bei Beggingen wieder die Saison eröffnet. In
halsbrecherischer Fahrt und mit dröhnenden Motoren donnern sie über die ausgebauten Pisten, Wellentäler und künstlichen Hügel. Gewagte Luftsprünge mit bis zu zwei Meter sorgen für den gewollten Kick.
Etwa 20 Fahrer aus den Kantonen Schaffhausen, Zürich und Thurgau waren am Samstag, teilweise mit Kind und Kegel, angereist, um ihrem Lieblingssport
im wahrsten Sinne des Wortes freien Lauf zu lassen. Indessen ist es in den umliegenden Orten in Sachen Widerspruch eher ruhig geworden.
Lediglich die Jagdherren im Hochwald diesseits und jenseits der Staatsgrenze beklagen nach wie vor, dass an den Tagen, da die Rennen ausgetragen werden, aus der Waldeslust, Waldesfrust geworden sei.
(04.05.08 - Bericht und Bilder: E. Schüle)
Falscher Alarm Probealarm erschreckt Bürger und erzürnt die Floriansjünger
Zu außergewöhnlicher Zeit ertönte am Samstag um 11.00 die Sirene. Erschreckt liefen zahlreiche Bürger auf die Straßen um nach Rauchwolken Ausschau zu halten.
In Minuten versammelten sich zahlreiche Feuerwehrmänner einsatzbereit beim Feuerwehrgerätehaus. Der ebenfalls mit dem Rad herbeigeeilte
Abteilungskommandant Richard Müller informierte die Anwesenden, dass der Kreisprobealarm neuerdings am ersten Samstag im Monat schon um 11.00
Uhr ausgelöst werde. Müller hatte dies erst kurzfristig erfahren und keine Möglichkeit mehr gehabt, die Feuerwehrkameraden, oder gar die Bevölkerung zu informieren.
Erzürnt, aber auch erleichtert gingen die Menschen wieder an ihre Arbeit, jedoch mit der einhelligen Meinung, gespickt mit einigen Kraftausdrücken, dass so etwas rechtzeitig über die Presse bekannt gegeben werden müsste.
(03.05.08 - Bericht: E. Schüle)
Christen feiern Christi Himmelfahrt
Wegen der unsicheren Wetterlage war rechtzeitig entschieden worden, den sonst immer bei der Jeißhütte stattfindenden Ökumenischen Wortgottesdienst in
der Evangelischen Kirchwe in Blumbverg abzuhalten. Der von den Pfarrherren Diakon Werner Volkert, Armin Luhmer, Edgar Wunsch und Peter Walter
ansprechende Gottesdienst besuchten leider nur etwa 25 Gläubige der drei Konfessionen. Musikprof. Ursula Krysta begleitete an der Orgel die gut
gewählten Liedtexte. Pfarrer Edgar Wunsch ging in seiner Ansprache auf das Evangelium von Christ Himmeldfahrt ein und rief dazu auf, die Christen von
heute sollten gemeinsam, wie von 2000 Jahren die Apostel Zeugen von Christus sein und dessen Frohbotschaft weitergeben. Diakon Volkert segnete das
bereitgestellte Brote und die Pfarrherren verteilten diese an die Gläubigen zum Zeichen des christlichen Miteinanders. Anschließend wurde der
Kircheneingang flugs für eien kleinen Stehempfang umgebaut und die freundlichen Helfer luden zu einem Imbiss, sowie Kafee und Kuchen ein. Frau Pfarrin Gabriele Remane konnte wegen Erkrankung nicht an der Feier teilnehmen.
(02.05.08 - Bericht: E. Schüle)
Doppelfeiertag lockt
Am Vatertag war zugleich Saisoneröffnung bei der beliebten Sauschwänzlebahn. Der Zug war vollbesetzt, es scheint überhaupt ein guter Tag für die Bähnler
gewesen zu sein. Wie zu sehen, waren heute ebenfalls viele Wanderer Richtung Achdorf unterwegs, teils auch mit PS-motorisierten Planwagen und Kutschen
, vor allem aber auch junge "Väter" mit Handwagen, beladen mit viel flüssigem Proviant. (02.05.08 - Bilder: E. Schüle)
Ruhige Mainacht Schöne Mädchen mit "Maien" gelockt
Zwar gibt es in Fützen viele und nur schöne junge Mädchen, doch sind diese entweder alle bereits in festen Händen, oder die "Helden sind müde" und
machen sich nicht mehr die Mühe, nachts auf den Dächern herumzukraxelen, um den Verehrten ihre Liebesabsicht zu bekunden. Immerhin zwei
geschmückte Bäumchen konnte man am Morgen des 1. Mai noch ausmachen. Allerdings hielt sich auch der übliche Schabernack in Grenzen und blieb ohne
Sachbeschädigung. Nur auf das obligatorische Einschäumen des Brunnens beim Rathaus, die Sperre einer Seitenstraße und ein paar Holzscheite auf der
Straße beschränkten sich die "Untaten" dieser kalten Maiennacht. Die unter dem Dach des neuen Pavillons angebrachte Werbetafel der Sparkasse sollte
wohl eher als Aufforderung an das potente Geldinstitut gedeutet werden, ihre Sponsoring-Schleusen via Fützen zu öffnen. (01.05.08 - Bericht: E. Schüle)
Dorfplatzpavillon erhält Dach Aufs Dach gestiegen und im Dunkeln gemunkelt
Keinen Tanz in den Mai gab es am Mittwochabend für ein Team des Ortschaftsrates und weitere fachkundige Helfern. In einer Abendschicht, die schließlich
zu einer Nachtschicht mutierte, wuchteten die "Bauherren" die schweren Mehrschichtplatten aus Holz auf die Dachkonstruktion. Diese Platten dienen als
Unterbau für die weitere Dachabdeckung, die in den kommenden Tagen durch eine Spezialfirma eingebaut wird. Schließlich wurden noch bei Scheinwerferlicht Bahnen von Abdichtungsmaterial (Dachpappe) aufgezogen.
Dabei wurden die Nachtarbeiter dann auch die ersten Opfer der "Hexennacht", denn als ersten "Scherz" in der anstehenden Maiennacht hatten es findige
junge Nachtschwärmer verstanden, mit einem simplen Trick im ganzen Ort die Straßenbeleuchtung auszuschalten, so dass der Ortsvorsteher mit seinen Mannen plötzlich im Dunkeln stand.
eigentlich wäre dieser abendliche Arbeitseinsatz eine schweißtreibende Angelegenheit gewesen, doch der letzte Abend im April verabschiedete sich in Fützen
bei nur 6.2° Plus (22.15 Uhr), sodass es bei der Arbeit eher klamme Finger gab. (01.05.08 - Bericht und Bilder: E. Schüle)
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